[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Heizkörper zum Erhitzen eines Fluidstroms,
mit einem im wesentlichen hohlzylindrischen Außenmantel und einer darin angeordneten,
axiale Durchbrüche aufweisenden Vorrichtung aus hitzebeständigem Material, ferner
mit einer in der Haltevorrichtung gelagerten und von dem die Durchbrüche durchströmenden
Fluid umspülbaren elektrischen Heizdrahtwendel.
[0002] Für mit einem zu erhitzenden Luftstrom arbeitende Haartrockner, Haarbürsten oder
mit größeren Heizleistungen arbeitende Heißluftgeräte, wie man sie zum Abbrennen von
Farbschichten, zum Löten etc. benutzt, sind bereits elektrische Heizkörper bekannt,
die überlicherweise einen zylindrischen, keramischen Körper aufweisen, der mehrere
durchgehende axiale Bohrungen aufweist, in denen die einzelnen Teilabschnitte einer
aus Widerstandsdraht bestehenden Heizdrahtwendel liegen. Die mit den Teilabschnitten
der Heizdrahtwendel bestückten Bohrungen dienen als Kanäle für die zu erhitzenden
Luft, welche auf einer Stirnseite des keramischen Körpers über ein Gebläse kalt eingeführt
wird und die andere Stirnseite heiß verläßt. Derartige Heizkörper sind relativ schwer
mit der aus einem Stück aus gewendeltem Widerstandsdraht bestehenden Heizdrahtwendel
zu bestücken, da diese Heizdrahtwendel üblicherweise durch die einzelnen relativ engen
Bohrungen zu ziehen ist und dabei darauf geachtet werden muß, daß sie nicht gedehnt
wird, wodurch ihre Heizleistung in unkontrollierter Weise geändert würde. Ein weiterer
Nachteil dieser bekannten Heizkörper ist darin zu sehen, daß die in dem keramischen
Körper ausgebildeten Bohrungen einen relativ hohen Luftwiderstand aufweisen, so daß
mit einem Gebläse hoher Leistung gearbeitet werden muß, um die erforderliche Luftförderleistung
zu erbringen. Gebläse hoher Leistung sind aber nicht nur teuer, sondern meist auch
unangenehm laut, was besonders bei Haushalts-und Heimwerkergeräten störend ist. Eine
Vergrößerung des Bohrungsdurchmessers der Luftführungskanäle würde diesen Nachteil
zwar beheben, führt aber zu einem unerwünscht großen Heizkörper, weil sich einerseits
weniger Widerstandsdraht pro Volumenheinheit unterbringen läßt und andererseits die
Umspülung der Heizdrahtwendel verschlechtert wird. Bei dem angesprochenen bekannten
Heizkörper liegen die Windungen der Heizdrahtwendel an den Wandungen der im keramischen
Körper enthaltenen Bohrungen an und werden von der Luft axial durchströmt, wodurch
sich bei größerem Windungsdurchmesser ein relativ großer Luftquerschnitt bildet, der
keine Berührung mit der Heizdrahtwendel hat, wodurch die Wärmeübertragung unzureichend
wird.
[0003] In einer anderen bekannten Ausführungsform eines Heizkörpers besteht der keramische
Körper aus einzelnen tellerförmigen Teilstücken mit einzelnen Abschnitten einer wedelförmig
ansteigenden Aufnahmerinne für die Heizdrahtwendel. Die Aufnahmerinne ist zum zylindrischen
Außenumfang hin zwar offen, aber die Umspülung der Heizdrahtwendel mit der zu erhitzenden
Luft und damit der Wärmeaustausch ist dabei denkbar schlecht. Da die Temperatur, mit
der die Heizdrahtwendel betreibbar ist, aus Materialgründen begrenzt ist, hat ein
derartiger Heizkörper bei vorgegebener Größe eine relativ geringe Heizleistung.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Heizkörper der eingangs
genannten Art anzugeben, der zu wenigstens einem Teil der obigen Nachteile Abhilfe
schafft.
[0005] Diese Aufgabe wird mit den elektrischen Heizkörpern nach den Ansprüchen 1 und 2 gelöst.
[0006] Die Heizkörper nach den Ansprüchen 1 und 2 haben gemeinsam, daß das zu erwärmende
Fluid, sei es ein Gas, ein Gasgemisch, Luft oder eine Flüssigkeit, in Ebenen durch
die Heizdrahtwendel geführt wird, auf denen die Achse der Heizdrahtwendel im wesentlichen
senkrecht steht. Im Gegensatz zu der Durchströmung der Heizdrahtwendel in ihrer Achsrichtung,
wie bei dem eingangs zum Stand der Technik angesprochenen üblichen bekannten Heizkörper,
ergibt sich dabei eine wesentlich bessere Umspülung und ein wesentlich verbesserter
Wärmeaustausch. Die Heizdrahtwendel kann dadurch bei gleicher vorgegebener maximaler
Temperatur eine höhere Heizleistung abgeben, wodurch bei vorgegebener Heizleistung
eine relativ kleine Bauform resultiert. Durch die den erfindungsgemäßen Heizkörpern
gemeinsame Durchströmung der Heizwendel können auch größere Querschnitte für die Strömungskanäle
benutzt werden, was zu einer Verringerung des Strömungswiderstandes führt. Ein geringer
Strömungswiderstand ermöglicht die Verwendung von leise arbeitenden Gebläsen mit geringer
Leistung, was die erfindungsgemäßen Heizkörper besonders bei Haushalt- und Heimwerkergeräten
attraktiv macht. Bei beiden Ausführungsformen nach den Ansprüchen 1 und 2 gestaltet
sich das Bewickeln mit der Heizdrahtwendel sehr einfach. Sie braucht nicht mehr durch
relativ enge und lange Strömungskanäle gezogen werden, sondern kann auf einfache Weise
in die vorgesehenen, bei der Montage offenen Aufnahmerinnen oder Aussparungen eingelegt
werden. Während bei der bekannten Bauform des Heizkörpers, bei dem die Heizdrahtwendel
in axialen Strömungskanälen liegt, die Gefahr besteht, daß Teile der Heizdrahtwendel
bei ihrem Bruch aus dem Keramikkörper heraustreten und ein Gehäuseteil an Spannung
legen, ist dies bei den erfindungsgemäßen Heizkörpern nicht möglich, da dort die Heizdrahtwendel
mit Ausnahme der ohnehin an irgendwelchen Anschlußstellen befestigten beiden Enden
gefangen ist. Auch die Montage der erfindungsgemäßen Heizkörper gestaltet sich recht
einfach. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Anspruch 1 wird die Heizdrahtwendel abschnittweise
in zwischen den Stegen benachbarter Heizkörperelemente ausgebildeten Aufnahmerinnen
oder dergleichen eingelegt und zwischen zwei Stegen zur nächsten Querschnittsebene
jeweils wieder zwischen zwei benachbarten Heizkörperelementen durchgefädelt. Da der
Raum zwischen zwei Heizkörperelementen offen und zugänglich ist, gestaltet sich diese
Montage sehr einfach. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Anspruch 2 wird die Heizdrahtwendel
lediglich spiralförmig um die zylindrische Haltevorrichtung gewickelt und es wird
dann der so bewickelte Körper in den hohlzylindrischen Außenmantel eingeschoben.
[0007] Da bei Heizkörpern der vorliegenden Art das kalte Fluid an einem Ende des Heizkörpers
einströmt und über die Länge des Heizkörpers an aufeinanderfolgenden Stellen der Heizdrahtwendel
erwärmt wird, werden die stromabwärts gelegenen Teile der Heizdrahtwendel normalerweise
geringer gekühlt als ihre stromaufwärts gelegenen Teile. Die Heizdrahtwendel wird
deshalb mit ihren stromabwärts gelegenen Teilen heißer als in den stromaufwärts liegenden
Bereichen. Da die maximale Temperatur der Heizdrahtwendel begrenzt ist, ist die Heizdrahtwendel
in den stromaufwärts liegenden Bereichen schlechter genutzt als in den stromabwärts
liegenden Teilen. Außerdem wird der Heizkörper in seinen stromabwärts liegenden Teilen
wesentlich heißer als in den anderen Bereichen. Es wäre aber wünschenswert, auf seiner
gesamten Länge eine möglichst konstante Temperatur zu erreichen, um nicht in der Nähe
des Heizkörpers befindliche Teile eines ihn umgebenden Gehäuses, insbesondere wenn
sie aus Kunststoff bestehen, wärmemäßig zu überlasten. Anspruch 3 schafft eine Abhilfe
dieses Problems. Durch die unterschiedliche Steigung der Heizdrahtwendel werden die
Bereiche höherer Steigung pro Drahtlänge mit mehr Fluid umspült und daher stärker
gekühlt. Dadurch wird einem Temperaturanstieg zu den stromabwärts liegenden Teilen
der Heizdrahtwendel entgegengewirkt. Es läßt sich durch diese Maßnahme sogar eine
über die gesamte Länge der Heizdrahtwendel konstante Temperatur erzielen. Im Prinzip
hätte diese Maßnahme zwar auch bereits bei bekannten Heizkörpern angewandt werden
können, sie war jedoch praktisch nicht realisierbar, während eine unterschiedliche
Steigung bei den beiden erfindungsgemäßen Ausführungsformen von Heizkörpern durch
entsprechende Streckung der Heizdrahtwendel in den stromabwärts liegenden Bereichen
ohne Schwierigkeiten durchführbar ist.
[0008] Eine bevorzugte Weiterbildung des Ausführungsbeispiels nach Anspruch 1 ist in Anspruch
4 angegeben. In den einzelnen Querschnittsebenen zwischen zwei Heizkörperelementen
ließe sich die Heizdrahtwendel zwar auch S-oder schlangenförmige anordnen, um die
oben angesprochenen Vorteile zu erreichen. Die in diesem Anspruch angesprochene Ausführungsform
ist jedoch besonders einfach und leicht montierbar und bietet gleichzeitig eine einfache
Möglichkeit, die einzelnen Teilabschnitte der Heizdrahtwendel und ihrer axial liegenden
Verbindungen sicher gegeneinander isoliert zu halten.
[0009] Die sich auf die Ausführungsform nach Anspruch 1 beziehende Weiterbildung nach dem
Anspruch 5 bietet die einfache Möglichkeit, das eine Ende der Heizdrahtwendel zum
anderen Ende durch eine der Bohrungen ohne Isolationsprobleme zurückzuführen. Beim
Ausführungsbeispiel nach Anspruch 2 wird dieser Vorteil durch die Merkmale des Anspruchs
6 erreicht. Bei dieser Ausführungsform wird der Anschluß zwischen zwei Stegen hindurchgeführt.
[0010] Eine weitere sich auf die Ausführungsform nach Anspruch 1 beziehende Weiterbildung
ist in Anspruch 6 angegeben. Damit wird die einfache Möglichkeit geschaffen, alle
aufeinander gestapelten Heizkörperelemente nach dem Ausführungsbeispiel nach Anspruch
1 einfach und sicher miteinander zu verbinden und den Außenmantel mit der Haltevorrichtung
nach dem Ausführungsbeispiel nach Anspruch 2 miteinander zu verspannen.
[0011] Anhand von zwei in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen wird die Erfindung
im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels der ersten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 enthaltenen
Heizdrahtwendel;
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung eines Heizkörperelements der Ausführungsform nach
Fig. 1;
Fig. 4 das Heizkörperelement nach Fig. 3 mit darin enthaltener Heizdrahtwendel;
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung des hohlzylindrischen Außenmantels und der
Abschlußstücke eines Ausführungsbeispiels der zweiten Ausführungsform der Erfindung,
und
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung der in den Außenmantel der Ausführungsform
nach Fig. 5 einzusetzenden Haltevorrichtung mit darauf gewickelter Heizdrahtwendel.
[0012] In den Zeichnungen sind zwei Ausführungen von erfindungsgemäßen Heizkörpern dargestellt.
Die erste Ausführungsform ist aus den Fig. 1 bis 4 und die zweite Ausführungsform
aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich.
[0013] Der in Fig. 1 in montierter Form dargestellte Heizkörper besteht aus sieben identisch
ausgebildeten und aufeinander gesetzten Heizkörperelementen 1, von denen eines in
Fig. 3 vergrößert dargestellt ist. Dieses Heizkörperelement 1 ist aus keramischem
oder anderem hitzebeständigem Material gefertigt und besteht in dieser Ausführungsform
aus einem hohlzylindrischen Ring 2, einem zylindrischen Innenteil 3 und dazwischenliegenden
12 radialen Stegen 4, die gleichmäßig am Umfang verteilt angeordnet sind. Die Stege
4 sind als dünne Wände mit zueinander parallelen Oberflächen, die sich in radialer
und axialer Richtung erstrecken ausgebildet.
[0014] Das Innenteil 3 ist mit einer zentralen Öffnung 6 mit rechteckförmigem Querschnitt
versehen, durch die ein Spannelement 7 mit Vierkantquerschnitt führbar ist, das dazu
dient, die einzelnen Heizkörperelemente 1 gegen ein Verdrehen zu sichern und axial
gegeneinander zu verspannen. Zur axialen Verspannung ist das Ende des Spannelements
7 mit einem Gewinde versehen, auf das eine Mutter aufgesetzt ist, wie es aus Fig.
1 ersichtlich ist. Außerdem sind drei um jeweils 120
0 gegeneinander versetzte axiale Bohrungen 5a, 5b und 5c durch das Innenteil 3 ausgebildet,
wobei in die Bohrung 5a zwei auf einer Seite angebrachte Aufnahmerinnen 5d und 5f
münden, die diese Bohrung 5a mit zu dem zugehörigen Steg 4 benachbarten Durchbrüchen
oder Luftströmungskanälen verbinden.
[0015] Die Stege 4 weisen zu beiden Seiten je eine Materialausnehmung 8 auf, deren Funktion
nachstehend erläutert wird.
[0016] Zwischen die einzelnen scheibenförmigen Heizkörperelemente 1 ist die Heizdrahtwendel
9 eingebettet, wie sie in Fig. 2 getrennt dargestellt ist. Nach der Montage besteht
die Heizdrahtwendel 9 in diesem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 aus sechs jeweils
in einer Querschnittsebene zwischen zwei benachbarten Heizkörperelementen 1 liegenden
TeilabschnittEn9a und sechs axial liegenden geradlinigen Drahtstücken 9b. Die gewendelten
Teilabschnitte 9a liegen auf einem Teilkreis von 330° in den Materialausnehmungen
8 in den Stegen 4. Die Heizdrahtwendel 9 hat zwei an eine elektrische Energiequelle
anschließbare Anschlüsse 10a und 10b, von denen der zu dem in Fig. 2 ganz links dargestellte
Teilabschnitt 9a führende Anschluß 10 a durch die übereinander liegenden Bohrungen
5a in den einzelnen Heizkörperelementen 1 durchgeführt ist. Dieser Anschluß 10a wird
durch eine der Aufnahmerinnen 5e oder 5f nach außen zu den Strömungskanälen geführt.
Der erste Teilabschnitt 9a liegt in den Materialausnehmungen 8 in den Stegen 4 und
damit unmittelbar in den Strömungskanälen. Folgt man von diesem Anschluß 10a der Heizdrahtwendel
9 durch den ersten Teilabschnitt 9a, so wird der erste axiale Abschnitt 9b der Heizdrahtwendel
9 durch einen ersten Durchbruch durch das in Fig. 1 von links zweite Heizkörperelement
1 hindurchgeführt. Der den zweiten Teilabschnitt 9a mit dem dritten Teilabschnitt
9a verbindende gerade Abschnitt 9b wird dann im dritten Heizkörperelement 1 durch
den nächstfolgenden Durchbruch geführt, und so weiter, bis der Anschluß 10b durch
das letzte Heizkörperelement 1 aus der Bohrung 6b herausgeführt werden kann. Der weitere
in Fig. 2 dargestellte Anschluß 10c stellt eine Spannungsanzapfung dar, die für die
Stromversorgung eines Gebläses benutzt werden kann und aus der Bohrung 5c des letzten
Heizkörperelements 1 herausgeführt wird. Am Außenumfang der Heizkörperelemente 1 ist
eine Markierungsrille 20 ausgebildet.
[0017] Der fertig montierte Heizkörper wird in der in Fig. 1 dargestellten Pfeilrichtung
P mit einem Fluid, üblicherweise Luft, beschickt, wobei die Luft durch die zwischen
den Stegen 4 liegenden Durchbrüche an den einzelnen Teilen der Heizdrahtwendel 9 vorbeistreicht
und sich dort erhitzt. In dem durch den Ring 2 und das Innenteil 3 gebildeten Zwischenraum
liegen lediglich die dünnen Stege 4 und die Heizdrahtwendel 9, die der Luft einen
Widerstand bieten können. Bei der Montage werden die einzelnen Stege 4 üblicherweise
aufeinander ausgerichtet, so daß sie eine durchgehende Wand bilden. Die genaue Ausrichtung
kann mit der Markierungsrille 20 überprüft werden. Der sich ergebende Luftwiderstand
ist relativ gering und die Heizdrahtwendel 9 wird optimal umströmt.
[0018] In der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform ist die Heizdrahtwendel
9 auf einen hohlzylindrisehen Körper 11 auf dessen Außenfläche spiralförmig aufge-Körper
11 auf dessen Außenfläche spiralförmig aufgewickelt. Auf der Außenfläche dieses Körpers
11 sind am Umfang gleichmäßig verteilt 12 radial vorstehende und axial verlaufende
Stege 12 ausgebildet, die einzelne Ausnehmungen 13 aufweisen, in denen die Heizdrahtwendel
9 liegt. Der hohlzylindrische Körper 11 weist in seinem Innenraum sechs Stege 14 auf,
die an einem Innenteil 15 zusammenlaufen,das von einer axialen Öffnung durchsetzt
ist, durch die sich wie in der Ausführungsform nach Fig. 1 ein Spannglied einsetzen
läßt. Der in Fig. 6 links zu sehenede Anschluß ist zwischen zwei Stegen 14 nach rechts
zurückgeführt. Der so mit der Heizdrahtwendel 9 bewickelte Körper 11 wird in den in
Fig. 5 gezeigten Hohlzylinder 16 axial eingeführt und mit zwei Abschlußelementen 17,
die ebenfalls zentrale Bohrungen aufweisen, über das bereits angesprochene Spannelement
mit dem Hohlzylinder 16 verspannt.
[0019] In dieser Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 wird die zu erwärmende Luft ebenfalls
in Pfeilrichtung P in den Heizkörper eingeblasen. Sie strömt in diesem Fall durch
die zwischen dem Hohlzylinder 16, dem Körper 11 und den Stegen 14 gebildeten Luftführungskanäle
durch die einzelnen Teile der Heizdrahtwendel 9, wobei auch in diesem Fall die Heizdrahtwendel
9 in Ebenen durchströmt wird, auf denen die Achse der Heizdrahtwendel 9 senkrecht
steht. In diesem Fall kann der von dem hohlzylindrischen Körper 11 eingeschlossene
Bereich noch durch eine Scheibe abgedeckt werden, um die Luftströmung durch diesen
Bereich zu vermeiden. Nachdem in den dargestellten Ausführungsformen nach den Fig.
1 und 5 die kalte Luft von der jeweils rechten Seite in den Heizkörper einströmt,
werden die stromaufwärts liegenden Bereiche der Heizdrahtwendel 9 normalerweise stärker
gekühlt, als ihre bereits von heißer Luft umspülten stromabwärts liegenden Teile.
Die stromaufwärts liegenden Teile der Heizdrahtwendel 9werden deshalb heißer als die
stromabwärts liegenden Teile. Um dies zu vermeiden ist in einer besonderen Ausführungsform
die Heizdrahtwendel 9 mit unterschiedlicher Steigung der wendelförmigen Bereiche ausgebildet.
In den stromaufwärts liegenden Teilstücken sind deshalb die Widerstandsdrähte dichter
gepackt und werden pro Längeneinheit von weniger Luft umspült als in den stromabwärts
liegenden Bereichen, so daß die Heizdrahtwendel 9 auf ihrer gesamten Länge annähernd
konstante Temperatur annimmt.
[0020] Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 weisen beispielsweise die einzelnen Teilabschnitte
9a der Heizdrahtwendel 9 folgende Windungszahlen auf, wobei die Windungszahlen stromabwärts
abnehmen.
Erster Teilabschnitt 53 Windungen,
zweiter Teilabschnitt 40 Windungen,
dritter Teilabschnitt 32 Windungen,
vierter Teilabschnitt 26 Windungen,
fünfter Teilabschnitt 21 Windungen,
sechster Teilabschnitt 17 Windungen.
[0021] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 wird die Heizdrahtwindel von der Lufteinlaßseite
zur Luftauslaßseite hin kontinuierlich gestreckt, so daß die Windungszahl pro cm Länge
der Wendel kontinuierlich abnimmt.
1. Elektrischer Heizkörper zum Erhitzen eines Fluidstroms, mit einem im wesentlichen
hohlzylindrischen Außenmantel (2) und einer darin angeordneten, axiale Durchbrüche
aufweisenden Haltevorrichtung (3,4) aus hitzebeständigem Material, ferner mit einer
in der Haltevorrichtung gelagerten und von dem die Durchbrüche durchströmenden Fluid
umspülbaren elektrischen Heizdrahtwendel (9), dadurch gekennzeichnet , daß der Außenmantel
(2) und die Haltevorrichtung (3,4) durch mehrere scheibenförmige Heizkörperelemente
(1) gebildet sind, die im wesentlichen aus einem äußeren Ring (2) und darin angeordneten
radialen Stegen (4) bestehen, daß zwischen den Stegen (4) aneinanderliegender Heizkörperelemente
(1) ein Zwischenraum (8) zur Aufnahme der Heizdrahtwendel (9) ausgebildet ist, und
daß die Heizdrahtwendel (9) in einzelnen Teilabschnitten (9a) in den Querschnittsebenen
zwischen jeweils zwei benachbarten Heizkörperelementen (1) angeordnet ist, deren Teilabschnitt
(9a) durch axial verlaufende Abschnitte zueinander elektrisch in Reihe liegen.
2. Elektrischer Heizkörper zum Erhitzen eines Fluidstroms, mit einem im wesentlichen
hohlzylindrischen Außenmantel (16) und einer darin angeordneten, axiale Durchbrüche
aufweisenden Haltevorrichtung (11) aus hitzebeständigem Material, ferner mit einer
in der Haltevorrichtung gelagerten und von dem die Durchbrüche durchströmenden Fluid
umspülbaren elektrischen Heizdrahtwendel (9), dadurch gekenn- zeichnet, daß der hohlzylindrische
Außenmantel (16) und die darin angeordnete Haltevorrichtung (11) als getrennte Bauteile
ausgebildet sind, und daß die Heizdrahtwendel (9) in entsprechenden Ausnehmungen (13)
am Außenumfang der Haltevorrichtung (11) spiralförmig gewickelt ist.
3. Heizkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Windungsabstände
der Heizdrahtwendel (9) zum Luftauslaß des Heizkörpers hin zunehmend ausgebildet sind.
4. Heizkörper nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Teilabschnitte
(9a) der Heizdrahtwendel (9) in den Querschnittsebenen zwischen zwei jeweils benachbarten
Heizkörperelementen (1) auf einem nahezu geschlossenen Kreis angeordnet sind, und
daß die jeweils zwei Teilabschnitte (9a) der Heizdrahtwendel (9) verbindenden axialen
Abschnitte (9b) in einander benachbarten Heizkörperelementen (1) jeweils durch um
einen Steg (4) radial versetzten Durchbrüchen geführt sind.
5. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß in
einem zentralen Innenteil (3) axiale Bohrungen (5a, 5b, 5c) ausgebildet sind.
6. Heizkörper nach Anspruch 2 oder 3, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Haltevorrichtung
(11) eine hohlzylindrische Außenwand aufweist, in deren Innenraum radiale Stege (14)
in Form von axial durchgehenden Wänden ausgebildet sind, und daß auf der Außenwand
radial vorstehende Wandteile (12) vorgesehen sind, die axial verlaufen und Ausnehmungen
(13) zur Aufnahme der Heizdrahtwendel (9) aufweisen.
7. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß im zentralen
Verbindungsbereich der Stege (4,14) eine axiale Öffnung (6) durch diesen Verbindungsbereich
ausgebildet ist, in dem ein Spannelement (7) angeordnet ist.