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EP 0 124 720 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.07.1986 Patentblatt 1986/31 |
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Anmeldetag: 10.03.1984 |
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Elektrisch angetriebener Schiffspropeller mit Permanenterregung in dem an den Flügeln
befestigten Mantelring
Marine propeller driven by an electric motor, comprising a permanent magnet rotor
shaped in the ring connecting the propeller blad tips
Propulseur marin entraîné par un moteur électrique dont le rotor est un aimant permanent
dans la bague reliant les pales du propulseur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
02.04.1983 DE 3312063
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.11.1984 Patentblatt 1984/46 |
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Anmelder: Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH |
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60596 Frankfurt (DE) |
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Erfinder: |
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- Kranert, Klaus, Dr.-Ing.
D-2000 Hamburg 56 (DE)
- Billerbeck, Klaus, Dipl.-Ing.
D-2358 Kaltenkirchen (DE)
- Hars, Wolfgang, Dr.-Ing.
D-2000 Hamburg 52 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lertes, Kurt, Dr. |
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Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH
Theodor-Stern-Kai 1 60596 Frankfurt 60596 Frankfurt (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrisch angetriebenen Propeller für Wasserfahrzeuge
mit dem Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruchs 1. Es sind Motorpropeller bekannt,
bei denen der Propeller in einer Düse läuft, die um den Umfang verteilt die Statorwicklung
aufnimmt. Die Flügelenden des Propellers sind über eine Gurtung miteinander verbunden.
In die Gurtung sind, ebenfalls über dem Umfang verteilt, Permanentmagnete zur Erregung
des Motors eingesetzt. Ein derartiger Motorpropeller ist in der DE-Anmeldung P 32
46 730.3 beschrieben und bringt eine wesentliche Wirkungsgradverbesserung gegenüber
Antrieben mit sich, die von der Propellernabe angetrieben werden (vergl. DE-C-688114
und DE-C-690 233, welche dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entspricht).
[0002] Es ist weiterhin bekannt, daß eine Verminderung der Drehzahl eines Propellers auf
beispielsweise 58 U/min bei einer Durchmesservergrößerung auf 9 m zu einer Wirkungsgradverbesserung
von ca. 15 % führt (vergl. STG-Jahrbuch 1980, Seiten 130 ff). Wegen des bei Schiffen
herkömmlicher Bauart gegebenen Konstruktionstiefganges ist eine Vergrößerung des Propellerdurchmessers
auf optimale Werte meistens nicht möglich. Insbesondere sind dann Grenzen zu beachten,
wenn das Schiff bestimmte Fahrtrouten mit vorgegebenen Wassertiefen befährt.
[0003] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist daher darin zu sehen, eine Anordnung
der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, mit der ein optimaler Propulsionsgütegrad
bei maximalen Propellerabmessungen erreicht wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0004] Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0005] Die Anordnung nach der Erfindung bringt wesentliche Vorteile mit sich. Wird die Statorwicklung
in das an den Motorpropeller angepaßte Hinterschiff gelegt, so ist eine maximale Durchmesserausnutzung
des Propellers gegeben. Eine weitere Verbesserung der Effektivität kann erreicht werden,
wenn die Schiffsaußenhaut, die bei einem Zwei-Schrauberschiff den Propellermotor mehr
als 50 % umgibt, zu einem Tunnel ausgebildet wird. Dieser Teiltunnel kann durch einen
Düsenring geschlossen werden. Durch Wegfall der Wellenhose und der Wellenleitung und
entsprechende Ausgestaltung des Hinterschiffes wird eine gleichmässige Anströmung
erzielt. Dadurch wird der Gesamtpropulsionsgütegrad gesteigert.
[0006] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt. Es zeigen
Figur 1 eine perspektivische Darstellung des Hecks eines Zweischraubenschiffes,
Figur 2 Ansicht der in das Heck integrierten Doppelschrauben,
Figur 3 Heckansicht bei einem Einschraubenschiff,
Figur 4 Seitenansicht des Motorpropellers als Radialfeld-Maschine,
Figur 5 Rotor- und Statorausführungen,
Figur 6 Seitenansicht des Propellers als Achsialfeld-Maschine mit Doppelrotor,
Figur 7 eine vergrößerte Darstellung des Doppelrotors aus Fig. 6 und
Figur 8 eine Variante für einen Radialfeld-Doppelrotor.
[0007] Aus Fig. 1 ist zu ersehen, daß die beiden Propeller 1 und 2 so in das Hinterschiff
3 eingesetzt sind, daß sie in einer tunnelartigen Ausnehmung 4 laufen. Die besondere
Ausbildung des Hinterschiffes 3 in der Form eines flossenartigen Fortsatzes 5 des
Kieles führt zu einer mehr als 50 % Eintunnelung der Propeller 1, 2. Zur vollständigen
Umfassung der Propeller kann ein Teildüsenring 6 an die Teiltunnel eingefügt werden.
Diese konstruktiv einfachere Form des Hinterschiffes 3 führt zu einer vergleichmäßigten
Anströmung der Propeller 1, 2 und kann im günstigen Fall zu einer ca. 20 % Steigerung
des Gesamtpropulsionsgütegrades führen.
[0008] Aus Fig. 2 ist noch deutlicher zu erkennen, daß die Propeller 1, 2 in das Hinterschiff
3 integriert sind. Die tunnelförmigen Ausnehmungen 4 werden durch die Düsenringe 6
ergänzt, so daß die Statorwicklungen gleichmäßig über den Umfang der Propeller verteilt
werden können. Angedeutet sind die zur Halterung der Propellerwellen 7 dienenden Wellenböcke
8, die mit der Schiffshaut fest verbunden sind. Durch diese Ausbildung des Hinterschiffes
wird selbst bei optimalen Propellerdurchmessern der Konstruktionstiefgang des Schiffes
nicht überschritten.
[0009] Die Fig. und 4 zeigen das Heck eines Einschraubenschiffes. Der Propeller 10 läuft
konstruktionsbedingt nur zu etwa 1/3 seines Umfangs in einem in das Hinterschiff 11
integrierten Tunnel 12, während ca. 2/3 von einem Düsenring 13 gebildet werden.
[0010] Die Lagerung der Propellerwelle 14 und die Aufnahme der Schubkräfte kann im feststehenden
Teil 15 eines Halbschweberuders 16 erfolgen, alternativ auch in einem Steg zur Ruderhacke
17. Radialkräfte können durch Gelenkarme 18 aufgenommen werden.
[0011] Die Statorwicklung 19 ist, wie in Fig. 4 angedeutet, über den Tunnel 12 und den Düsenring
13 verteilt angeordnet. Die Erregung des Motors wird durch Permanentmagnete 20 erzeugt,
die ebenfalls über den Umfang des Propellers in einer Gurtung 21 verteilt sind. Die
Statorwicklung 19 wird zweckmässig von einem separaten Generator gespeist und mit
einer Spannung entsprechend der Bordnetzspannung ausgelegt. Dadurch ist bei Ausfall
der Hauptmaschine ein takehome-Betrieb über die Bordnetzgeneratoren und Umrichter
möglich.
[0012] Um den Vorteil einer wirbelstromfreien Ablösung des Propellerstrahles hinter dem
Propeller-Düsering 22 zu erhalten, wie Fig. 5a und 5b zeigen, wird die Schiffsaußenhaut
örtlich hinter der Statorwicklung 23, aber vor dem Ende der stromlinienförmig ausgebildeten
Propellergurtung 22 enden (Fig.5a).
[0013] Die Schiffsaußenhaut kann als Abrißkante oder Ablaufwulst 24, auch abnehmbar, gestaltet
sein (Fig. 5b). Anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung wird diese Ausführung
näher behandelt.
[0014] In Fig. 6 ist eine Variante gezeigt, bei der die Flügelenden des Propellers 25 mit
einer Ringscheibe 26 verbunden sind. In die einander gegenüberliegenden Ringflächen
sind Permanentmagnete 27, 28 über den Umfang verteilt eingelassen. Die Ringscheibe
26 läuft in einer Ringnut 29 des Teiltunnels und des Düsenringes, die entsprechend
stärker in der Wandung ausgeführt sind. Der Rotor ist hier nach Art eines Achsialfeld-Doppelrotors
ausgeführt. Zu beiden Seiten der Ringnut 29 sind die Statorwicklungen 30, 31 angeordnet.
[0015] Die Propellerwelle 32 ist sowohl am festen Teil 33 des Ruders als auch mittels Gelenkarmen
34 an der Schiffsaußenhaut gelagert, um die Schub-und Querkräfte aufzunehmen. Der
Spalt zwischen Ringscheibe 26 und Ringnut 29 ist geflutet und am Eingang mit einer
Grobdichtung 35 versehen, um Fremdkörper fernzuhalten.
[0016] Aus Fig. 7, die den in Fig. 6 kreisförmig umrandeten Teil vergrößert darstellt, geht
hervor, daß die hintere Statorwicklung 31 in einem Ringwulst 36 angeordnet ist, der
zur Herabsetzung des Wasserwiderstandes am Ende 37 stromlinienförmig ausläuft. Um
die Wartung und Reparatur des Propellers zu erleichtern, ist der Ringwulst 36 nach
achtern abnehmbar. Die Trennfuge kann dabei in der Mitte des Stegringes 38 verlaufen.
In den Stegring können zur Wasserseite periphere Öffnungen 39 vorgesehen sein, um
eine Spülung des gefluteten Ringspaltes sowie eine Kühlung des Motors zu gewährleisten.
[0017] Schließlich sind in einer weiteren Variante gemäß Fig. 8 Ringscheibe und Ringnut
nach Fig. 6 durch zur Propellerachse parallele Ansätze L-förmig ausgebildet, wobei
die elektrisch wirksamen Komponenten in die horizontalen Teile gelegt sind. Mit den
Flügelenden des Propellers 40 ist wiederum eine Ringscheibe 41 verbunden, die allerdings
einen horizontalen, zur Propellerachse parallelen Ansatz 42 erhält. Dieser weist auf
einander gegenüberliegenden Flächen und verteilt über den Umfang Permanentmagnete
43, 44 auf. Die den L-förmigen Rotor, der hier als Radialfeld-Doppelrotor wirkt, aufnehmende
Ringnut 45 im Teiltunnel des Hinterschiffes und im Düsenring weist in den den Rotormagneten
gegenüberliegenden Flächen Statorwicklungen 46, 47 auf.
[0018] Die Flügelenden können dicht an die Innenwand des Tunnels bzw. Düsenringes herangeführt
werden. Die den radialen Teil 41 des Rotors aufnehmende Ringnut kann dagegen relativ
breit ausgeführt werden und erhält am Eingang wiederum eine Grobdichtung 48.
[0019] Die Statorwicklungen 46, 47 sind in einem mit dem Hinterschiff beispielsweise über
Schraubenbolzen 49 verbundenen Ringwulst 50 gelegt. Dadurch wird Wartung und Reparatur
des Propellers 40 erleichtert. Auch hier können Öffnungen 51 zur Wasserseite im Ringwulst
vorgesehen werden.
1. Elektrisch angetriebener Propeller für Wasserfahrzeuge mit Permanenterregung in
einer die Propellerflügelenden verbindenden Gurtung und einer ortsfest angebrachten
Statorwicklung, bei dem der Ringspalt zwischen Stator und Rotor geflutet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Propeller (1, 10) zumindest teilweise in einem in des Schiffsheck
integrierten Tunnel (4, 12) angeordnet ist, der durch einen Düsenring (6, 13) um den
restlichen Umfang des Propellers geschlossen ist, wobei zur Lagerung der Propellerwelle
(7, 14) Wellenböcke (8, 18) zur Schiffsaußenhaut und zur Ruderhacke (17) und- /oder
eine Wellenaufnahme im feststehenden Teil (15) des Ruderblattes (16) dienen.
2. Elektrisch angetriebener Propeller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
bei Einsatz einer Radialfeldmaschine Ständerwicklung und die Permanentmagnete in der
Propellergurtung in der Tunnel- und Düsenringwandung versenkt sind.
3. Elektrisch angetriebener Propeller nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Düsenring (6, 13) als Teilkortdüse ausgebildet ist.
4. Elektrisch angetriebener Propeller nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das achterliche Ende von Tunnel (4, 12) und Düsenring (6, 13) vor der achterlichen
Kante der Rotorgurtung (22) endet und als Abreißkante oder Wulst (24) ausgebildet
ist.
5. Elektrisch angetriebener Propeller nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rotorgurtung stromlinienförmig ausgebildet ist.
6. Elektrisch angetriebener Propeller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Innenwandung von Tunnel und Düsenring eine radiale Ringnut (29) aufweist, in deren
seitliche Begrenzungsflächen die Statorwicklungen (30. 31) eingesetzt sind, und daß
der mit den Flügelenden verbundene Rotor als radiale Ringscheibe (26) in die Ringnut
eingreift und mit den Statorwicklungen gegenüberliegenden Erregermagneten (27, 28)
versehen ist.
7. Elektrisch angetriebener Propeller nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Ringnut (29) und Ringscheibe (26) eine Grobdichtung (35) angeordnet ist.
8. Elektrisch angetriebener Propeller nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichet, daß
die Ringnut (45) in der Tunnel- und Düsenringwandung und die mit ihr zusammenwirkende
Ringscheibe (41) durch einen achsialen Ansatz (42) L-förmig ausgebildet sind, wobei
Statorwicklungen (46, 47) und Erregermagnete (43, 44) im achsialen Teil einander gegenüberliegend
angeordnet sind.
9. Elektrisch angetriebener Propeller nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der achsiale Ansatz (42) der Ringnut mit den einander gegenüberliegenden Statorwicklungen
(46, 47) in einem als Wulstring (50) ausgebildeten Sauteil vorgesehen sind, der von
achtern an das Schiffsheck anbringbar ist.
10. Elektrisch angetriebener Propeller nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Wulstring (50) zur Herabsetzung des Wasserwiderstandes stromlinienförmig ausgebildet
ist.
11. Elektrisch angetriebener Propeller nach Anspruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringnut (45) bzw. deren achsialer Ansatz (42) durch periphere Öffnungen (51)
mit dem umgebenden Wasser verbunden ist.
12. Elektrisch angetriebener Propeller nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die hintere Statorwicklung (31) in einem wulstförmigen Bauteil (36) untergebracht
ist, der abnehmbar mit dem Schiffsheck verbunden ist.
1. Electrically driven propeller for watercraft with permanent excitation in a flange
connecting the propeller blade ends and a stationarily mounted stator winding, in
which the annular gap between stator and rotor is flooded, characterized thereby,
that the propeller (1, 10) is at least in part arranged in a tunnel (4, 12), which
is integrated into the stern of the ship and closed by a nozzle ring (6, 13) around
the remaining circumference of the propeller, wherein shaft struts (8, 18) to the
outer skin of the ship and to the rudder heel (17) and/or a shaft receptacle in the
fixed part (15) of the rudder blade (16) serve to bear the propeller shaft (7, 14).
2. Electrically driven propeller according to claim 1, characterized thereby, that
in the case of the use of a radial field machine, the stator winding and the permanent
magnets in the propeller flange are recessed into the wall of the tunnel and nozzle
ring.
3. Electrically driven propeller according to claim 2, characterized thereby, that
the nozzle ring (6, 13) is constructed as partial chord nozzle.
4. Electrically driven propeller according to claim 2, characterized thereby, that
the astern end of tunnel (4, 12) and nozzle ring (6, 13) ends in front of the astern
edge of the rotor flange (22) and is constructed as sharp edge or bead (24).
5. Electrically driven propeller according to claim 2, characterized thereby, that
the rotor flange is constructed in streamline shape.
6. Electrically driven propeller according to claim 1, characterized thereby, that
the inside wall of the tunnel and nozzle ring displays a radial annular groove (29),
into the lateral boundary surfaces of which the stator windings (30, 31) are inserted,
and that the rotor connected with the blade ends engages as radial annular disc (26)
into the annular groove and is provided with the excitation magnets (27, 28) lying
opposite the stator windings.
7. Electrically driven propeller according to claim 6, characterized thereby, that
a coarse seal (35) is arranged between annular groove (29) and annular disc (26).
8. Electrically driven propeller according to claim 6, characterized thereby, that
the annular groove (45) in the wall of the tunnel and nozzle ring and the annular
disc (41) co-operating with it are constructed in L-shape by an axial projection (42),
wherein stator windings (46, 47) and excitation magnets (43, 44) are arranged to lie
one opposite the other in the axial part.
9. Electrically driven propeller according to claim 8, characterized thereby, that
the axial projection (42) of the annular groove with the stator windings (46, 47)
lying one opposite the other are provided in a component constructed as bead ring
(50), which is mountable from astern at the stern of the ship.
10. Electrically driven propeller according to claim 9, characterized thereby, that
the bead ring (50) is constructed in streamline shape to lower the water resistance.
11. Electrically driven propeller according to claim 6 and 8, characterized thereby,
that the annular groove (45) or its axial projection (42) are connected through peripheral
openings (51) with the surrounding water.
12. Electrically driven propeller according to claim 6, characterized thereby, that
the rearward stator winding (31) is housed in a bead-shaped component (36), which
is removably connected with the stern of the ship.
1. Hélice entraînée électriquement pour navires avec excitation par aimant permanent
dans une ceinture reliant les extrémités des pales et un enroulement statorique fixe,
l'interstice annulaire entre stator et rotor étant noyé, ladite hélice étant caractérisée
en ce qu'elle (1, 10) est logée au moins partiellement dans un tunnel (4, 12) intégré
à la poupe et fermé par une tuyère (6, 13) sur le reste de la circonférence de l'hélice,
la suspension de l'arbre d'hélice (7, 14) étant assurée par des supports (8, 18) sur
le bordé extérieur et l'étambot (17) et/ou dans la partie fixe (15) du gouvernail
(16).
2. Hélice entraînée électriquement selon revendication 1, caractérisée en ce que l'enroulement
statorique et les aimants permanents sont incorporés à la ceinture de l'hélice et
à la paroi du tunnel et de la tuyère en cas d'emploi d'une machine à champ radial.
3. Hélice entraînée électriquement selon revendication 2, caractérisée en ce que la
tuyère (6, 13) est réalisée sous forme de carène partielle d'hélice.
4. Hélice entraînée électriquement selon revendication 2, caractérisée en ce que l'extrémité
arrière du tunnel (4, 12) et de la tuyère (6, 13) se termine avant l'arête arrière
de la ceinture (22) du rotor et est réalisée en arête de décollement ou bourrelet
(24).
5. Hélice entraînée électriquement selon revendication 2, caractérisée en ce que la
ceinture du rotor est profilée.
6. Hélice entraînée électriquement selon revendication 1, caractérisée en ce que la
paroi intérieure du tunnel et de la tuyère présente une gorge annulaire radiale (29),
dans les faces latérales de laquelle les enroulements statoriques (30, 31) sont logés
; et le rotor relié aux extrémités des pales pénètre sous forme d'un anneau radial
(22) dans la gorge annulaire et comporte les aimants d'excitation (27, 28) en regard
des enroulements statoriques.
7. Hélice entraînée électriquement selon revendication 6, caractérisée en ce qu'un
joint d'étanchéité (35) est disposé entre la gorge annulaire (29) et l'anneau (26).
8. Hélice entraînée électriquement selon revendication 6, caractérisée en ce que la
gorge annulaire (45) de la paroi du tunnel et de la tuyère, ainsi que l'anneau (41)
interagissant avec cette dernière sont formés en L par un prolongement axial (42),
les enroulements statoriques (46, 47) et les aimants d'excitation (43, 44) étant disposés
en regard dans la partie axiale.
9. Hélice entraînée électriquement selon revendication 8, caractérisée en ce que le
prolongement axial (42) de la gorge annulaire et les enroulements statoriques en regard
(46, 47) sont logés dans une pièce réalisée sous forme de bourrelet annulaire (50)
et se fixant par l'arrière sur la poupe.
10. Hélice entraînée électriquement selon revendication 9, caractérisée en ce que
le bourrelet annulaire (50) est profilé pour réduire la résistance à l'eau.
11. Hélice entraînée électriquement selon revendication 6 et 8, caractérisée en ce
que la gorge annulaire (45) et son prolongement axial (42) sont reliés par des ouvertures
périphériques (51) à l'eau ambiante.
12. Hélice entraînée électriquement selon revendication 6, caractérisée en ce que
l'enroulement statorique arrière (31) est logé dans une pièce (36) en forme de bourrelet,
reliée à la poupe de façon amovible.