[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern und Verdichten eines gasförmigen
Mediums gemäss Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der US-A-3 087 438 bekannt. Sie besteht aus einer
vorzugsweise mit Flüssigkeiten arbeitenden thermohydraulischen Pumpvorrichtung, die
mit einem erheblichen Druckanstieg arbeitet. Hierbei wird bei jedem Pumpzyklus das
zu fördende Medium erhitzt, bis durch Druckanstieg das Auslassventil geöffnet wird;
die Druckamplitude ist über die gesamte Länge des Rohres gleich hoch. Die stattfindende
Expansion bzw.
[0003] Druckpulsation ist verhältnismässig langsam, da bei jedem Zyklus eine Dampfbildung
mit nachfolgender Kondensation stattfinden soll. Die bekannte Vorrichtung weist nur
einen niedrigen Wirkungsgrad auf.
[0004] Aus der US-A-3 489 335 ist eine Vorrichtung zum Fördern von Gasen durch Erzeugung
vom thermomechanischen Druckpulsationen bekannt. Die in dieser Patentschrift offenbarte
Vorrichtung weist jedoch den zusätzlichen Nachteil eines mechanischen Kolbens auf
und benötigt eine komplizierte Startapparatur sowie Umgehungsleitungen mit zusätzlichen
Ventilen.
[0005] Die Erfindung hat es sich dem gegenüber zur Aufgabe gemacht, eine Vorrichtung zu
schaffen, durch welche mit Hilfe von thermoakustischen Schwingungen eine Förderung
eines gasförmigen Mediums erreicht wird.
[0006] Die Erzeugung von thermoakustischen Schwingungen in einem gasförmigen Medium, wobei
sich eine stehende Welle ausbildet, ist an sich bekannt. So ist z. B. in der Dissertation
von Ulrich A. Müller, "Thermoakustische Gasschwingungen: Definition und Optimierung
eines Wirkungsgrades", Diss. ETH Nr. 70 14,1982, Seite 1, die Anfachung laminarer
Gasschwingungen in einem Rohr oder Kanal durch gewisse Wandtemperaturverteilungen
erwähnt. Weiter ist auf den Seiten 82 und 110 der genannten Publikation die Konfiguration
einer diesbezüglichen einfachen Wärmekraftmaschine mit einem Kolben offenbart. Dabei
soll durch Anfachung von Gasschwingungen der Kolben in Schwingungen versetzt werden
und somit die dem Gas zugeführte thermische Energie in Form von maschineller Kolbenarbeit
abgeführt werden.
[0007] Mit dieser bekannten Vorrichtung ist somit nur eine stationäre Gasschwingung bzw.
Verdichtung möglich. Eine Förderung des Gases findet nicht statt.
[0008] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird mit Hilfe einer Vorrichtung gelöst,
wie sie in Kennzeichen des Anspruchs 1 definiert ist.
[0009] Hierbei lässt sich erreichen, dass im rohr- oder kanalförmigen Hohlraum eine kolbenartige
Pumpwirkung durch die Schwingung der Gassäule selber erfolgt. Auf mechanische Kolben
mit ihrem aufwendigen Antrieb sowie entsprechenden Dichtungsund Reibungsproblemen
kann somit verzichtet werden.
[0010] Bekanntlich hängt die sich einstellende Frequenz eines in einem Hohlraum schwingenden
gasförmigen Mediums von der geometrischen Formgebung des Hohlraumes und der Schallgeschwindigkeit
des gasförmigen Mediums ab.
[0011] Die Auslegung bzw. Optimierung des erfindungsgemäss ausgebildeten Hohlraums kann
mit Hilfe der auf den Seiten 163-174 angegebenen Ausführungen in der eingangs zitierten
Dissertation von U. A. Müller analog zu den dort für Wärmekraftmaschinen angegebenen
Weisungen bestimmt werden.
[0012] Anhand der Ausführungen auf den Seiten 125-128 der zitierten Dissertation von U.
A. Müller lässt sich nachweissen, dass die Leistungsdichte proportional zu der erzeugten
Frequenz des gasförmigen Mediums ist. Daher lassen sich in dem bei thermoakustischen
Schwingungen angewendeten Frequenzbereich von 20 - 20 000 Hz höhere Leistungsdichten
als bei dem eingangs erwähnten bekannten thermohydraulischen System in einem Frequenzbereich
von ca. 5 bis 6 Hz (vergl. Seite 1420 im Artikel von Sheldon, Crane & Kranc (J. Phys.
D: Appl. Phys., Vol. 9, 1976)) erreichen.
[0013] Nach einer besonders vorteilhaften Ausführung der Erfindung kann die Zuströmung und
Abströmung des Mediums quer zur Schwingungsrichtung der thermoakustischen Schwingung
durchgeführt werden. Hierdurch ist eine optimale kolbenartige Pumpwirkung der thermoakustischen
Schwingung sowie eine raumsparende Durchführung des Verfahrens gewährleistet.
[0014] Die thermoakustischen Schwingungen können durch kontinuierliche Wärmezu- und -abfuhr
aufrechterhalten werden. Hierdurch lässt sich die Frequenz der thermoakustischen Schwingungen
in einem weiten Bereich optimal einstellen.
[0015] Dabei kann die Wärmeabfuhr durch das Medium selbst erfolgen. Hierdurch lässt sich
die Wärmeabfuhr besonders einfach bewerkstelligen.
[0016] Die erfindungsgemässe Vorrichtung wird vorteilhaft so ausgebildet, dass die Längsachse
des Behälters quer zur Längsrichtung der Förderleitung angeordnet ist. Hierdurch wird
der Vorteil einer besonders kurzen und kompakten Bauart in Förderrichtung erzielt.
[0017] Es können weiter wenigstens zwei Förder- und Verdichtungsstufen mit getrennten Hohräumen
in Serie geschaltet sein. Hierdurch lässt sich das Druckverhältnis wesentlich erhöhen.
[0018] Ferner können jeweils zwei Förder- und Verdichtungsstufen über ein gemeinsames Absperrorgan
miteinander verbunden sein. Hierdurch wird der Vorteil einer besonders kompakten,
verhältnismässig wenige bewegliche Teile aufweisenden Bauart erzielt.
[0019] Die Vorrichtung kann zum Fördern eines gasförmigen Mediums im Tieftemperaturbereich
angewendet werden. Hierbei ist insbesondere die hermetische Bauart von Vorteil. Eine
besonders vorteilhafte Anwendung der Vorrichtung ergibt sich beim Fördern von Helium
bei sehr tiefen Temperaturen, in einer an sich bekannten Heliumverflüssigungsanlage,
wobei einer Vorkühlstufe der Anlage ein Helium-Teilstrom entnommen und als Wärmequelle
für den kanalartigen Hohlraum benutzt sowie in die Anlage zurückgeführt wird, und
dass aus dem Gasraum einer Endkühlstufe der Anlage gasförmiges Helium über den Hohlraum
abgesaugt und in die Anlage zurückgeführt wird. Hierbei kann der Verdichtungsvorgang
bei besonders tiefen Temperaturen erfolgen, so dass der Aufwand in Bezug auf Wärmetauscher
erheblich reduziert und der Wirkungsgrad der Anlage entsprechend erhöht wird.
[0020] Die nähere Erläuterung der Erfindung erfolgt anhand von Ausführungsbeispielen in
Verbindung mit nachstehender Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer einstufigen Vorrichtung im Längsschnitt,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer mehrstufigen Vorrichtung, und
Fig. 3 ein Anwendungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung in einer Helium-Kält-
oder Verflüssigungsanlagen in schematischen Darstellung.
[0021] In einer Förderleitung 10 (Fig. 1) für ein gasförmiges Medium 12 befinden sich als
Absperrorgane zwei Rückschlagventile 14,16, welche sich nur in der Hauptströmungsrichtung
des Mediums 10 gemäss den Pfeilen 18,20 öffnen können, in der Gegenrichtung jedoch
dicht schliessen. Zwischen den Rückschlagventilen 14, 16 befindet sich quer zur Förderleitung
10 ein Rohr 22, welches an seinem Oberteil durch eine Wand 24 einseitig angeschlossen
ist und einen im wesentlichen zylindrischen Hohlraum 26 aufweist. Im oberen Teil des
Rohrs befinden sich Flansche 28 einer Wärmeübertragungsfläche 30.
[0022] Für ein Beitriebsbeispiel der beschriebenen Vorrichtung wird angenommen, dass Luft,
gemäss den Pfeilen 18, 20 zugeführt und abgeführt werden soll. Durch Beheizunh der
Flansche 28 der Wärmeübertragungsfläche 30 mittels eines Heissluftstromes gemäss den
Pfeilen 32, 34 werden in der sich im Hohlraum 26 befindlichen Luftsäule thermoakustische
Schwingungen gemäss dem Doppelpfeil 36 angefacht. Dabei wird bei der Schwingung nach
oben Luft durch das Rückschlagventil 14 gemäss Pfeil 18 angesaugt, während das Rückschlagventil
20 geschlossen bleibt. Bei der Schwingung nach unten wird dementsprechend die Luft
komprimiert und durch das Rückschlagventil 16 in Richtung des Pfeils 20 weiter befördert,
wobei das Rückschlagventil 14 geschlossen bleibt. Dabei dient die geförderte Luft
als Wärmesenke; die gemäss den Pfeilen 32, 34 zugeführte Wärmeenergie wird somit direkt
durch die geförderte und verdichtete Luft gemäss Pfeil 20 abgeführt.
[0023] Bei der mehrstufigen Vorrichtung gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind
dem ersten Rohr 22 noch zwei weitere Rohre 38,40 mit Rückschlagventilen 42,44 nachgeschaltet.
Dabei sind somit die Förder- und Verdichtungsstufen 22, 38 über das Rückschlagventil
16 und die Förder- und Verdichtungsstufen 38, 40 über das Rückschlagventil 42 als
gemeinsames Absperrorgan miteinander verbunden.
[0024] Die Oberteile der Rohre 22, 38,40 sind von einem gemeinsamen Heizmantel 46, die Unterteile
von einem gemeinsamen Kühlmantel 48 umschlossen.
[0025] Der Betrieb der Vorrichtung entspricht dem obigen Ausführungsbeispiel, mit dem Unterschied,
dass in diesem Falle als Heizmedium im Heizmantel 46 Dampf gemäss den Pfeilen 50,
52, dem Kühlmantel 48 Kühlwasser gemäss den Pfeilen 54, 56 zugeführt bzw. aus diesem
abgeführt wird. Das Medium 12 wird in diesem Fall somit gemäss Pfeil 20 ohne Temperaturerhöhung
gefördert.
[0026] Beim Anwendungsbeispiel in einer Helium-Kälte- oder Verflüssigungsanlage (Fig. 3)
weist der kalte Teil der Anlage Wärmetauscher 58, 60, 62, 64, 66, eine Expansionsturbine
68, einen Ejektor 70, Dampfabscheider 72, 74, 76, sowie Joule-Thomson-Ventile 78,
80 auf. Zwischen dem ersten Wärmetauscher 58 und dem letzten Dampfabscheider 76 ist
die Vorrichtung 11 gemäss Fig. 1 geschaltet.
[0027] Beim Betrieb der beschriebenen Anlage wird ein im (nicht dargestellten) warmen Teil
der Helium-Kälte- oder Verflüssigungsanlage vorverdichteter Helium-Eingangsstrom 82
mit einer Eingangstemperatur von 22,4° K und einem Eingangsdruck von 16 bar durch
die Wärmetauscher 58, 60, 62, 64 geführt und mit einer Ausgangstemperatur von 4,5°
K und gleichem Ausgangsdruck über den Ejektor 70 dem Dampfabscheider 72 zugeführt,
wobei die Temperatur 4,2° K und der Druck 1 bar betragen.
[0028] Aus dem Gasraum des Dampfabscheiders 72 wird ein Helium-Ausgangsstrom 84 über die
Wärmetauscher 64, 62, 60, 58 zurückgeführt, wobei die Ausgangstemperatur nach dem
Wärmetauscher 58 21 ° K und der Ausgangsdruck 1 bar betragen.
[0029] Vom Eingangsstrom 82 wird ein Helium-Teilstrom 86 entnommen, über die Wärmeübertragungsfläche
30 der Vorrichtung 11 geführt, wobei er in dieser als Wärmequelle benutzt wird, und
mit einer Temperatur von 19,5° K beim Punkt 88 dem Heliumstrom 82 wieder zugeführt.
[0030] Der Punkt 89 wird über die Expansionsturbine 68 beim Verzweigungspunkt 90 mit dem
Heliumstrom 84 verbunden, wobei die Temperatur 8° K und der Druck 1 bar betragen.
[0031] Aus dem Dampfabscheider 72 wird ein flüssiger Heliumstrom über den Wärmetauscher
66 auf eine Temperatur von 4,0° K gekühlt, über das Joule-Thomson-Ventil 78 entspannt
und mit einer Temperatur von 3,20 K dem Dampfabscheider 74 zugeführt. Aus diesem wird
ein Helium-Teilstrom 92 über den Wärmetauscher 66 dem Ejektor 70 bei einer Temperatur
von 4,1 K zugeführt.
[0032] Der aus dem Dampfabscheider 74 austretende Heliumstrom 94 wird über das Joule-Thomson-Ventil
80 nochmals entspannt und erreicht den Dampfabscheider 76 mit der Endtemperatur 1,8°
K bei einem Druck von 0,016 bar.
[0033] Aus dem Dampfabscheider 76 wird der gasförmige Helium-Ausgangsstrom 96 durch die
Vorrichtung 11 gefördert und verdichtet unter gleichzeitiger Erwärmung, wonach dieser
eine Temperatur von 5,7° K und einen Druck von 0,1 bar aufweist. Das verdichtungsverhältnis
beträgt somit ca. 6 : 1. Schliesslich wird der Heliumstrom 96 über die Wärmetauscher
62, 60, 58 auf eine Temperatur von 21 K erwärmt und den warmen Teil der Heliumanlage
zurückgeführt.
[0034] Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 sind zwei Vorrichtungen gemäss dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 miteinander über Rohre 23, 39, 41 gekuppelt, wodurch die Schwingungsamplitude
der Schwingung gemäss Pfeil 36 bei gleichzeitiger optimaler Raumnutzung vergrössert
wird. Der Betrieb entspricht dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2.
1. Vorrichtung zum Fördern und Verdichten eines Mediums mit wenigstens einem rohr-
oder kanalförmigen Behälter (22, 38, 40), dessen Hohlraum (26) an die Förderleitung
für das Medium angeschlossen ist und wenigstens einer äusseren Wärmequelle (30,46)
oder -senke (48), wobei die Wärmequelle unmittelbar am Behälter wirksam ist, und saugseitig
und förderseitig des Hohlraumes je ein einseitig schliessendes Absperrorgan (14,16,42,44)
vorgesehen ist, wobei das Gas auf einer Seite angesaugt und auf der anderen weitergefördert
wird, derart, dass beim Ansaugen die Förderseite und bei der Weiterförderung die Ansaugseite
verschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter zwischen seinen Endwänden
nur zu förderndes und zu verdichtendes Gas enthält und in dem zu fördernden gasförmigen
Medium (5) durch direkte Einwirkung der Wärmequelle oder -senke zum Fördern des Gases
eine thermoakustische Schwingung erzeugt wird, derart, dass das Medium im Behälter
von der thermoakustischen Schwingung auf einer Seite angesaugt und auf die andere
Seite weiter gefördert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Förder-und
Verdichtungsstufen (22, 38, 40) mit getrennten Hohlräumen (26) in Serie geschaltet
und durch ein gemeinsames Verbindungsrohr (10) miteinander verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei Förder-
und Verdichtungsstufen (22, 38; 38, 40) über ein gemeinsames Absperrorgan (16,42)
miteinander verbunden sind.
4. Anwendung der Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Fördern von Helium bei sehr tiefen
Temperaturen, in einer an sich bekannten Helium-Kälte- oder Verflüssigungsanlage,
dadurch gekennzeichnet, dass einer vorkühlstufe (58) der Anlage ein Helium-Teilstrom
(86) entnommen und als Wärmequelle für den kanalartigen Hohlraum (26) benutzt sowie
in die Anlage zurückgeführt wird, und dass aus dem Gasraum einer Endkühlstufe (76)
der Anlage gasförmiges Helium über den Hohlraum (26) abgesaugt und in die Anlage zurückgeführt
wird.
1. A device for conveying and compressing a medium comprising at least one container
(22, 38, 40) in the form of a tube or duct having a cavity (26) connected to the line
for conveying the medium and at least one external heat source (30, 46) or sink (48),
the heat source acting directly on the container and a shut-off means (14,16, 42,
44) closing one on each side is provided on the suction side and delivery side respectively
of the cavity, the gas being sucked in at one side and delivered on the other side,
so that the delivery side is closed during suction and the suction side is closed
during delivery, characterised in that the container, between its end walls, contains
only gas to be conveyed and to be compressed, and in the gaseous medium (5) to be
conveyed thermoacoustic vibration is generated by direct action of the heat source
or sink in order to convey the gas, so that the medium is sucked into one side of
the container by the thermoacoustic vibration and delivered at the other side.
2. A device according to claim 1, characterised in that at least two delivery and
compression stages (22, 38, 40) comprising separate cavities (26) are connected in
series and interconnected by a common pipe (10).
3. A device according to claim 1, characterised in that each pair of delivery and
compression stages (22, 38; 38,40) are interconnected via a common shut-off means
(16,42).
4. Use of the device according to claim 1 for conveying helium at very low temperatures
in a known helium-cooling or liquefying plant, characterised in that a partial stream
of helium (86) is taken from a pre-cooling stage (58) of the plant and used as a heat
source for the duct-like cavity (26) and returned to the plant, and gaseous helium
is sucked through the cavity (26) from the gas chamber of a final cooling stage (76)
of the plant and returned to the plant.
1. Dispositif destiné au refoulement et à la compression d'un milieu avec au moins
un réservoir en forme de tube ou de canal (22, 38, 40) dont la cavité (26) est raccordée
à la conduite de refoulement pour le milieu et au moins une source (30,46) ou un puits
(48) de chaleur; dans lequel la source de chaleur agit directement sur le réservoir,
et tant du côté aspiration que du côté refoulement de la cavité est disposé un organe
d'obturation (14, 16, 42, 44) se fermant d'un côté, grâce à quoi le gas est aspiré
d'un côté et refoulé de l'autre, de telle façon que lors de l'aspiration, le côté
refoulement est fermé et lors du refoulement, le côté aspiration est fermé, caractérisé
en ce que le réservoir ne contient entre ses parois extrêmes que du gaz à refouler
et à comprimer et en ce que dans le milieu (5) gazeux à refouler il est créé une oscillation
thermoacoustique pour le refoulement du gaz par action directe de la source ou du
puits de chaleur, de sorte que le milieu dans le réservoir est aspiré d'un côté et
refoulé en aval de l'autre côté par l'oscillation thermoacoustique.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins deux étages
de refoulement et de compression (22, 38,40) avec dez cavités séparées (26) sont montés
en série et reliés entre eux par un tube de liaison commun (10).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que respectivement deux
étages de refoulement et de compression (22, 38; 38,40) sont reliés l'un à l'autre
par un organe d'obturation commun (16, 42).
4. Utilisation d'un dispositif selon la revendication 1 pour le refoulement d'hélium
à très basses températures dans une installation de refroidissement ou de liquéfaction
d'hélium connue en soi, caractérisée en ce qu'à un étage de prérefroidissement (58)
de l'installation, un flux partiel d'hélium (86) est prélevé et utilisé comme source
chaude pour la cavité (26) en forme de canal et renvoyé dans l'installation, et en
ce que de l'hélium gazeux est aspiré hors du volume de gaz d'un étage de refroidissement
final (76) de l'installation et renvoyé dans l'installation.