(57) Eine Werkzeugmaschine mit Werkzeugwechselvorrichtung weist eine Werkzeugmaschinenspindel
(1) auf, die an ihrem freien Ende einen zylindrischen Schaft (10) und eine diesen
umgebende, senkrecht zur Spindelachse (S-S) verlaufende, Ringfläche (13) besitzt.
Ein mit der Spindel verbindbarer Werkzeughalter (50) weist eine genau zum Schaft (10)
passende Aufnahmebohrung (3) und eine diese umgebende, senkrecht zur Schaftachse verlaufende,
ringförmige Stirnfläche (4) auf. Der Werkzeughalter (50) ist im Bereich der zylindrischen
Aufnahmebohrung (3) mit zwei diametral gegenüberliegenden, radial verlaufenden Innengewinden
versehen, in denen je eine mit einem kegelförmigen Ansatz (7a) oder einer kegelförmigen
Vertiefung (8a) versehene Spannschraube (7, 8) verschraubbar ist. In einer Querbohrung
des Schaftes (10) ist ein Spannbolzen (12) radial verschiebbar, der an seinen beiden
Enden je eine mit den kegelförmigen Ansätzen bzw. Vertiefungen der Spannschrauben
(7, 8) zusammenwirkende, kegelförmige Vertiefung (12b) bzw. einen kegelförmigen Ansatz
(12a) aufweist. Der Abstand der Achse der Innengewinde von der Stirnfläche (4) ist
etwas größer als der Abstand der Achse der Querbohrung von der Ringfläche (13). Am
freien Ende eines Wechselarmes (52) ist ein radial zur Bohrungsachse der Aufnahmebohrung
(3) verschiebbarer Wechselkopf (53) vorgesehen, der an seinem, dem Werkzeughalter
(50) zugekehrten äußeren Ende mit mindestens einer prismaförmigen Zentrierausnehmung
(56) versehen ist. In dem Wechselkopf (53) ist ein in zwei entgegengesetzten Drehrichtungen
antreibbarer Schraubendreher in Bewegungsrichtung (V) des Wechselkopfes (53) verschiebbar,
der mit einer der Spannschrauben (7) zusammenwirkt. Der Schraubendreher (21) ist von
einer Gewindebüchse (58) konzentrisch umgeben, welche ein zu einer der Spannschrauben
(7) passendes Innengewinde (59) aufweist, und in Verschieberichtung (V) des Wechselkopfes
(53) in diesem verschiebbar gelagert ist. Die Gewindebüchse (58) ist in Richtung auf
das äußere Ende des Wechselkopfes (53) durch eine Feder (60) belastet und in entgegengesetzter
Richtung durch eine Antriebsvorrichtung (61,62) bewegbar.
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