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EP 0 125 473 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.10.1987 Patentblatt 1987/43 |
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Anmeldetag: 06.04.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: E06B 3/26 |
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Isolierstab für ein wärmegedämmtes Verbundprofil für Fenster, Türen oder Fassaden
und Verfahren zum Montieren eines derartigen Isolierstabs
Insulating bar for heat-insulated composite frame members for windows, doors or façades
and method of inserting said insulating bar
Baguette isolante pour profilé mixte isolant thermiquement pour fenêtres, portes ou
façades et procédé pour le montage d'une telle baguette
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE FR GB IT LU NL SE |
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Priorität: |
06.05.1983 DE 3316624
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.11.1984 Patentblatt 1984/47 |
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Anmelder: SCHÜCO International GmbH & Co. |
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D-33609 Bielefeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Jäger, Tilo, Dr.
D-4800 Bielefeld 1 (DE)
- Tönsmann, Armin
D-4800 Bielefeld 18 (DE)
- Habicht, Siegfried
D-4811 Leopoldshöhe (DE)
- Höcker, Eitel
D-4800 Bielefeld 15 (DE)
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Vertreter: Loesenbeck, Karl-Otto, Dipl.-Ing. et al |
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Jöllenbecker Strasse 164 33613 Bielefeld 33613 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Isolierstab für ein wärmegedämmtes, mit zwei
Profilschienen aus Metall und mindestens einem dazwischen angeordneten Isolierstab
versehenes Verbundprofil für Fenster, Türen oder Fassaden, wobei der Isolierstab einen
rechteckförmigen Grundquerschnitt und an den Längsrändern mindestens an einer Seite
von Nuten der Profilschienen aus Metall aufgenommene Verankerungsstege aufweist. Ferner
bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Montieren eines derartigen Isolierstabes.
[0002] Die Nuten der Profilschienen aus Metall zur Aufnahme der Längsrandbereiche des Isolierstabes
weisen Hinterschneidungen auf, die von den Verankerungsstegen des Isolierstabes hintergriffen
werden (vgl. z. B. FR-A-2 303 228 oder FR-A-2 340 440).
[0003] Bei der Erstellung des Verbundprofils müssen die Isolierstäbe in die Nuten der Profilschienen
aus. Metall eingeschoben werden. Im allgemeinen weisen die zu verbindenden Profilschienen
aus Metall und die Isolierstäbe eine Länge von sechs Metern auf. Die Profilschienen
sind an den Enden gratfrei zugeschnitten, so daß der jeweilige Anfang der Nut, in
die der Isolierstab eingefädelt werden muß,.scharfkantig ausgebildet ist. Zu dem schnellen
Einschieben des Isolierstabes in die entsprechende Nut der Profilschiene aus Metall
gehört ein großes Geschick des Montierenden. Die Zeit für das Einschieben der Isolierstäbe
in die hinterschnittenen Nuten der Profilschienen aus Metall macht einen großen Teil
der Montagezeit aus.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Isolierstab der eingangs genannten
Art so zu gestalten, daß er in kurzer Zeit problemlos in die entsprechende, mit Hinterschneidungen
versehene Nut der Profilschiene aus Metall eingeführt werden kann. Diese Aufgabe wird
nach der Erfindung dadurch gelöst, daß an mindestens einem stirnseitigen Ende des
Isolierstabes die Verankerungsstege im Abstand von der dem rechteckförmigen Grundquerschnitt
entsprechenden Stirnfläche enden.
[0005] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die stirnseitige Begrenzungsfläche
der Verankerungsstege als Schrägfläche ausgebildet, wobei der Abstand zwischen der
Schrägfläche und der Stirnfläche des Isolierstabes ca. 20 mm beträgt.
[0006] Durch diese Gestaltung des Isolierstabendes kann der Isolierstab im Bereich dieses
Endes'von oben in die Nut der Profilschiene aus Metall eingeführt und dann in Längsrichtung
der Nut verschoben werden. Hierdurch sind die Schwierigkeiten beim Einfädeln des Isolierstabes
in die entsprechende Nut der Profilschiene aus Metall behoben.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im folgenden beschrieben.
[0008] Es zeigen :
Figur 1 einen Horizontalschnitt eines Flügelrahmen- und eines Blendrahmenholms eines
Fensters, wobei die Holme als wärmegedämmte Verbundprofile ausgebildet sind,
Figur 2 in vergrößertem Maßstab einen Isolierstab nach ,der Fig. 1 im Aufriß,
Figur 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles 111 in Fig. 2, .
Figur 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 3,
Figur 5 einen Isolierstab sowie die zugeordnete Profilschiene aus Metall im Aufriß
und
Figur 6 den der Fig. 5 entsprechenden Grundriß.
[0009] Die in der Fig. 1 aufgezeigten als wärmegedämmte Verbundprofile ausgebildeten Rahmenholme
bestehend aus zwei Profilschienen 1,2 aus Metall, die untereinander durch zwei parallellaufende
Isolierstäbe 3 verbunden sind. Diese Isolierstäbe 3 weisen einen rechteckförmigen
Grundquerschnitt auf, von dem aus sich an einer Seite im Bereich der Längsränder dreieckförmige
Verankerungsstege 4 nach außen erstrecken. An der den Verankerungsstegen gegenüberliegenden
Seite sind die Isolierstäbe mit Aufnahmenuten 5 für Randleisten 6 der Stege 7 der
Nuten 8 der Metallprofilschienen 2,1 ausgerüstet. Die Nuten 8 werden an der gegenüberliegenden
Seite durch einen Steg 9 begrenzt, der eine hinterschnittene Fläche 10 aufweist, die
von einem Verankerungssteg 4 des Isolierstabes 3 hintergriffen wird.
[0010] Mindestens ein Endbereich des Isolierstabes 3 weist keine Verankerungsstege 4 auf.
Dieser Endbereich ist in den Fig. 3 und 4 aufgezeigt. Die Stirnfläche 11 des Isolierstabes
3 entspricht dem rechteckförmigen Grundquerschnitt des Isolierstabes. Der Verankerungssteg
4 endet im Abstand a von der Stirnfläche 11. Dieser Abstand beträgt etwa 20 mm. Die
Stirnfläche des Verankerungssteges 4 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel als
Schrägfläche 12 ausgebildet, die mit der Längsebene des Isolierstabes einen Winkel
von 30° bildet.
[0011] Durch das von Verankerungsstegen 4 freie Ende 13 besteht die Möglichkeit, dieses
Ende 13, wie dies in der Fig. 5 aufgezeigt ist, von oben in die Nut 8 der Metallprofilschiene
2 einzuführen. Das Ende 13 kann dann in die Lage bewegt werden, die in der Fig. 6
aufgezeigt ist und in der die Randleiste 6 des Steges 7 in die Aufnahmenut 5 des Isolierstabes
3 eingreift. Hierdurch findet eine Ausrichtung des Endes 13 in bezug auf die Nut 8
statt, so daß dann in einfacher Weise der Isolierstab 3 in seiner Längsrichtung bewegt
und in die Nut 8 eingeschoben werden kann. Bei diesem Einschieben wirkt sich auch
die Schrägfläche 12 vorteilhaft aus und erleichtert das Einführen des Isolierstabes
3 in die Nut 8 der Metallprofilschiene 2.
[0012] In gleicher Weise wird der parallellaufende Isolierstab in die entsprechende Nut
8 der Profilschiene aus Metall eingeführt. Nachdem beide Isolierstäbe montiert sind,
wird dann die Profilschiene 1 aufgeschoben und durch Anformung der Stege 7 an die
Isolierstäbe erfolgt eine Verbindung zwischen den genannten Funktionsteilen. Durch
die Gestaltung des Isolierstabes 3 nach der Neuerung wird die Montagezeit für ein
Verbundprofil um etwa die Hälfte reduziert.
1. Isolierstab für ein wärmegedämmtes, mit zwei Profilschienen (1, 2) aus Metall und
mindestens einem dazwischen angeordneten Isolierstab (3) versehenes Verbundprofil
für Fenster, Türen oder Fassaden, wobei der Isolierstab einen rechteckförmigen Grundquerschnitt
und an den Längsrändern mindestens an einer Seite von Nuten (8) der Profilschienen
aus Metall aufgenommene Verankerungsstege (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
an mindestens einem stirnseitigen Ende (13) des Isolierstabes (3) die Verankerungsstege
(4) im Abstand (a) von der dem rechteckförmigen Grundquerschnitt entsprechenden Stirnflächen
(11) enden.
2. Isolierstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitige Begrenzungsfläche
der Verankerungsstege (4) als Schrägfläche (12) ausgebildet ist.
3. Isolierstab nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägfläche (12)
zur Längsebene des Isolierstabes (3) in einem Winkel von 30° verläuft.
4. Isolierstab nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstand (a) zwischen der stirnseitigen Begrenzungsfläche der Verankerungsstege
(4) und der Stirnfläche (11) des Isolierstabes ca. 20 mm beträgt.
5. Verfahren zum Montieren eines Isolierstabes nach Anspruch 1 in eine hinterschnittene
Nut (8) einer Profilschiene (2) eines Fensters, einer Tür oder Fassade, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ende (13) des Isolierstabes (3) von oben in die Nut (8) der Profilschiene
(2) eingeführt wird, bis es sich auf dem Nutboden abstützt und dann der Isolierstab
in die Nut längs eingeschoben wird.
1. An insulating bar for a composite shaped member for windows, doors or facades,
said member having a heat barrier action and being provided with two shaped bars (1,
2) of metal and at least one insulating bar (3) arranged therebetween, wherein the
insulating bar is of a rectangular basic cross-section and at the longitudinal edges
at least at one side has anchoring limb portions (4) which are accommodated by grooves
(8) in the shaped bars of metal, characterised in that at at least one end (13) of
the insulating bar (3) the anchoring limb portions (4) terminate at a spacing (a)
from the end faces (11) corresponding to the rectangular basic cross-section.
2. An insulating bar according to claim 1 characterised in that the end boundary surface
of the anchoring limb portions (4) is in the form of an inclined surface (12).
3. An insulating bar according to claim 2 characterised in that the inclined surface
(12) extends at an angle of 30° relative to the longitudinal plane of the insulating
bar (3).
4. An insulating bar according to one of the preceding claims characterised in that
the spacing (a) between the end boundary surface of the anchoring limb portions (4)
and the end face (11) of the insulating bar is about 20 mm.
5. A process for mounting an insulating bar according to claim 1 in a groove (8) of
an undercut configuration in a shaped bar (2) of a window, a door or a facade, characterised
in that the end (13) of the insulating bar (3) is introduced from above into the groove
(8) in the shaped bar (2) until it bears against the floor of the groove - and then
the insulating bar is pushed lengthwise into the groove.
1. Baguette isolante pour un profilé mixte thermiquement isolant comprenant deux profilés
métalliques (1, 2) et au moins une baguette isolante (3) disposée entre eux, destiné
à des fenêtres, portes ou façades, la baguette isolante présentant une section transversale
de base de forme rectangulaire et comportant sur ses bords longitudinaux et au moins
sur un côté des pattes d'ancrage (4) reçues dans des rainures (8) des profilés métalliques,
caractérisée en ce que les pattes d'ancrage (4), sur au moins une extrémité (13) de
la baguette isolante (3) qui est située du côté frontal, se terminent à une distance
(a) des surfaces frontales (11) correspondant à la section transversale de forme rectangulaire.
2. Baguette isolante selon la revendication 1, caractérisée en ce que la surface frontale
limite de la patte d'ancrage (4) est constituée sous forme d'une surface oblique (12).
3. Baguette isolante selon la revendication 2, caractérisée en ce que la surface oblique
(12) forme avec le plan longitudinal de la baguette isolante (3) un angle de 30°.
4. Baguette isolante selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la distance (a) entre la surface frontale limite de la patte d'ancrage (4)
et la surface frontale (11) de la baguette isolante est d'environ 20 mm.
5. Procédé de montage d'une baguette isolante selon la revendication 1 dans une rainure
à contre-dépouilles (8) d'un profilé (2) d'une fenêtre, d'une porte ou d'une façade,
caractérisé en ce que l'extrémité (13) de la baguette isolante (3) est introduite
par le haut dans la rainure (8) du profilé (2) jusqu'à ce qu'elle se dispose dans
le fond de la rainure, puis la baguette isolante est ensuite introduite longitudinalement
dans la rainure.