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(11) |
EP 0 126 865 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.05.1987 Patentblatt 1987/20 |
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Anmeldetag: 07.03.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B27N 3/24 |
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Vorrichtung zum Aufbringen einer Flächenpressung auf fortschreitende Werkstücke
Press for exerting a pressure on an area
Installation de compression en continu
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
24.03.1983 DE 3310700
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.12.1984 Patentblatt 1984/49 |
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Anmelder: Theodor Hymmen KG |
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D-4800 Bielefeld 1 (DE) |
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Erfinder: |
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- Pankoke, Werner, Dr.
D-4800 Bielefeld 1 (DE)
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Vertreter: Stracke, Alexander, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Dipl.-Ing. Loesenbeck
Dipl.-Ing. Stracke
Jöllenbecker Strasse 164
Postfach 10 18 82 33518 Bielefeld 33518 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufbringen einer Flächenpressung
auf fortschreitende Werkstücke, wie Holzwerkstoffplatten o.dgl., bei der mindestens
ein umlaufendes Pressband an das Werkstück von einem Druckmittel anpressbar ist, das
in eine an das Pressband angrenzende und mittels einer umlaufenden Dichtungsleiste
abgedichtete Druckkammer einleitbar ist, das Pressband an der Dichtungsleiste entlanggleitend
angeordnet und die Druckkammer an der dem Pressband gegenüberliegenden Seite durch
eine Druckplatte begrenzt ist, wobei der Dichtungsleiste eine zweite, von der Druckplatte
und einem Dichtungsteil begrenzte Druckkammer zugeordnet ist.
[0002] Es ist eine Vorrichtung dieser Art bekannt (DE-OS 29 53078), bei der zwischen dem
Dichtungsteil der zweiten Druckkammer und den Seitenflächen der Nut der Druckplatte,
in der das Dichtungsteil angeordnet ist, eine Reibverbindung vorgesehen ist. Die Ränder
des Dichtungsteils werden gegen die zugeordneten Nutflächen mittels einer Blattfeder
gepresst, die ermüden kann. Hinzu kommt der Abrieb, der an dem Dichtungsteil aufgrund
der Relativbewegungen zu der Druckplatte auftritt. Damit ist eine einwandfreie Abdichtung
der zweiten Druckkammer nicht gegeben. Das Dichtungsteil ist mit einer die sich am
Pressband abstützenden Dichtungsleisten tragenden Halteleiste nicht verbunden, sondern
stützt sich nur an dieser Halteleiste ab. Sowohl im Bereich zwischen der Halteleiste
und dem die zweite Druckkammer begrenzenden Dichtungsteil als auch zwischen diesem
Dichtungsteil und den zugeordneten Flächen der Druckplatte treten Druckmittelverluste
auf, die bei der bekannten Vorrichtung von in der Druckplatte vorgesehenen Kanälen
aufgenommen werden.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art so zu gestalten, dass Druckmittelverluste im Bereich der zweiten Druckkammer vermieden
werden.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Dichtungsteil als streifenförmige
Membran ausgebildet ist, die Membranränder an der Druckplatte durch Schrauben festgelegt
sind und die Dichtungsleiste mittels einer Fassung oder unmittelbar an der streifenförmigen
Membran befestigt ist. Durch die streifenförmige Membran und ihre randseitige Einspannung
treten im Bereich der zweiten Druckkammer keine Druckmittelverluste auf, so dass sich
eine von Abführkanälen für etwaige Lekkagemengen freie und damit einfache Druckplattenkonstruktion
ergibt.
[0005] Weitere Merkmale der erfindungsgemässen Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
[0006] Es zeigen:
Fig. 1 eine Unteransicht eines Eckteiles einer rechteckigen Druckplatte (von der Seite
des Pressbandes aus gesehen);
Fig. 2 einen Teilschnitt gemäss Linie 11-11 der Fig. 1 mit der Fassung für die Pressbanddichtung
mit elastischer Membran;
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Vorrichtung mit oberem und unterem Pressband;
Fig. 4 einen Teilschnitt entsprechend der Schnittlinie II-II gemäss Fig. 1 in einer
abgeänderten Ausführungsform;
Fig. 5 einen Teilschnitt entsprechend der Schnittlinie 11-11 gemäss Fig. 1 in einer
weiter abgeänderten Ausführungsform;
Fig. 6 denselben Teilschnitt gemäss Fig. 1 in einer nochmals abgeänderten Ausführungsform
(ohne Nut);
Fig. 7 denselben Teilschnitt gemäss Fig. 1 mit einer weiter abgewandelten Ausführungsform
und
Fig. 8 denselben Teilschnitt gemäss Fig. 1 mit einer zusätzlich veränderten Ausführungsform
(ohne Nut).
[0007] Die dargestellte Vorrichtung besitzt einen unteren Rahmen 10 und einen oberen Rahmen
11, in die jeweils endlose Pressbänder 12 eingebaut sind. Die Pressbänder 12 sind
auf Umlenkrollen 13 gespannt und von diesen antreibbar. Sie sind mit einem Spalt zueinander
angeordnet, der der Breite eines zu bearbeitenden Werkstückes 14 entspricht. Während
die Pressbänder 12 mit ihren das Werkstück 14 berührenden Oberflächen eine waagerechte
Bewegung ausführen, wird das Werkstück 14 in die Vorrichtung, und zwar in den Spalt,
der zwischen den Oberflächen besteht, hineingezogen und dort von den Oberflächen der
Pressbänder 12 mit Druck beaufschlagt. Bei Durchlauf des Werkstückes 14 durch die
Vorrichtung erfolgt somit seine Bearbeitung, so dass es als fertig bearbeitetes Werkstück
den Spalt zwischen den Pressbändern 12 am Austritt aus der Vorrichtung verlässt.
[0008] Im vorliegenden Beispiel werden auf die Ober- und Unterseite des Werkstückes 14 Folien
15 aufgepresst, die von Vorratsrollen 16 ablaufen. Ein solcher Pressvorgang kann bei
Raumtemperatur erfolgen; er kann aber auch gleichzeitig das Aufbringen von hohen Temperaturen
auf das Werkstück 14 im Bearbeitungsbereich vorsehen. Zur Erzeugung des gewünschten
Druckes kann der obere Rahmen 11 insgesamt gegen den unteren Rahmen 10 gepresst werden
oder es kann nach einer Grobeinstellung des Abstandes zwischen dem oberen Rahmen 11
und dem unteren Rahmen 10 der erforderliche Druck mittels des Luftdruckes ausgeübt
werden, der in Druckkammern 17 herrscht, die jweils an der Rückseite des Pressbandes
12 in bezug auf das Werkstück 14, also an der Oberfläche des Pressbandes 12, welche
nicht mit dem Werkstück 14 in Berührung steht, angeordnet sind.
[0009] Im vorliegenden Beispiel sind für die Grobeinstellung Führungsschlitten 18 vorgesehen,
die an dem unteren Rahmen 10 fest angeordnet sind und an denen der obere Rahmen 11
in senkrechter Richtung verschiebbar ist. Für die Verschiebung sorgen Hydraulikzylinder
19. Die Druckkammern 17 sind von Druckplatten 20 begrenzt, die gegenüber den Rahmen
10 und 11 geführt sind und deren Bewegung von Hydraulikzylindern 21 hervorgerufen
wird.
[0010] Die Druckplatte 20 weist an ihrer dem Pressband zugewandten Oberfläche eine umlaufende
Nut 22 zur Befestigung einer Dichtungsleiste 23 auf. Im eingebauten Zustand liegt
diese Dichtungsleiste 23 an dem Pressband 12 an, welches im Betrieb an der Dichtung
entlanggleitet. Die Druckkammer 17 wird somit von der Oberfläche der Druckplatte 20,
von der von dem Werkstück 14 abgewandten Oberfläche des Pressbandes 12 und von der
umlaufenden Dichtungsleiste 23 gebildet. Über Öffnungen kann ein Druckmittel durch
die Druckplatte 20 hindurch in die Druckkammer 17 eingeleitet werden.
[0011] Die Dichtungsleiste 23 wird in der Nut 22 von einer Fassung 24 gehalten, die ebenfalls
eine umlaufende und zum Pressband 12 offene Nut aufweist, in welche die im Querschnitt
rechteckige Dichtungsleiste 23 eingesteckt ist. Die Fassung 24 ist senkrecht zum Pressband
12 innerhalb der Nut 22 verschiebbar angeordnet, während die Dichtungsleiste 23 innerhalb
der Fassung 24 festsitzt. Die Breite der Fassung 24 ist kleiner ausgeführt als die
Breite der Nut 22, so dass zwischen der Nut 22 und der Fassung 24 ein Abstand 25 bestehenbleibt.
Gemäss Fig. 2 der Zeichnung ist der Abstand 25 zu beiden Seiten beispielsweise etwa
gleichgross. An der am weitesten innerhalb der Nut 22 befindlichen, zum Pressband
12 parallelen Oberfläche der Fassung 24 ist eine gummielastische Dichtung in Form
einer Membran 26 angeordnet, die mit ihren beiden längsseitigen Rändern auf der Nutwand
(Druckplatte 20) eingespannt gehalten ist und auf diese Weise den Innenraum der Nut
22 gegenüber der Atmosphäre abdichtet.
[0012] Die elastische Membran 26 ist randseitig in der Druckplatte 20 mittels Schrauben
27 lösbar befestigt. Dazu liegen beidseitig der Fassung 24, die Abstände 25 bildend,
eine oder mehrere Halteleisten 28 innerhalb der Druckplatte 20 an, deren innere Oberfläche
die Membran randseitig gegen eine entsprechende Fläche der Druckplatte 20 unter dem
Druck der angespannten Schrauben 27 presst.
[0013] Durch die Fassung 24 selbst fassen Schrauben 29 in einen elastischen Druckmittelschlauch
30 und halten somit die Fassung 24 mit der Membran 26 zusammen.
[0014] Der Druckmittelschlauch 30 (z.B. aus Gummi oder Kunststoff) verläuft (nach Lösen
der Schrauben 29 auswechselbar) auf der inneren Oberfläche der Fassung 24 liegend
dazu parallel und bietet der Fassung 24 einerseits ein nachgiebiges Widerlager und
andererseits als Druckeinrichtung einen regulierbaren Druck, wobei der Druckmittelschlauch
30 an ein oder mehrere Druckmittelanschlüsse 31 in der Druckplatte 20 o.dgl. angeschlossen
und mit variablem Druck beaufschlagt werden kann. Der Druckmittelschlauch 30 bildet
einen Druckraum.
[0015] Dieser Druckmittelschlauch 30 kann rund sein; er kann aber auch - wie die Fig. 2
zeigt - einerseits flach und andererseits gewölbt sein, um damit einen möglichst breitflächigen
Druck auf die Membran 26 und die Fassung 24 auszuüben.
[0016] Eine derartige Ausführung mit Druckmittelschlauch (Membran) (Fig. 2) zeigt verschiedene
Vorteile. Ein Austreten des Dichtungsdruckes in Richtung der Druckplatte wird sicher
vermieden. Die Dichtungsnut 25, 40 zwischen Fassung 24, 37, 42 und Nutwandung kann
mit grösserer Toleranz gefertigt werden. Die Schubkräfte, die sich durch das umlaufende
Pressband auf die Fassung fortpflanzen, können über die erfindungsgemässe Membran
zu jedem Punkt der Fassung unmittelbar in die Stützkonstruktion eingeleitet werden.
[0017] Es liegt im Rahmen der Erfindung, anstelle eines Druckmittelschlauches (gemäss Fig.
2) innenseitig der Membran eine starre durchgehende Leiste anzuordnen, die vorzugsweise
mit der Fassung z.B. durch Schrauben starr verbunden sein kann. Dabei wird der Dichtungsdruck
in die Nut 22 eingeleitet und die gesamte Dichtung, d.h. die starre Leiste und Fassung
mit Dichtung zusammen an das umlaufende Pressband angepresst.
[0018] Bei den in den Fig. 4 bis 8 dargestellten verschiedenen Ausführungsformen wirkt das
Druckmittel, das aus der Druckmittelleitung z.B. 31 zugeführt wird, unmittelbar auf
die jeweilige Membran 32-36, welche die Fassung mit Dichtung (Fig. 4 und 5) bzw. die
Dichtung (ohne Fassung) unmittelbar (Fig. 6 bis 8) in jeweils anderer Weise hält.
Die durchgehende Membran 32 bis 36 bildet jeweils für den von ihr gegenüber der Druckplatte
20 gebildeten Druckraum eine vollständige Dichtung, so dass auch bei höherem Druck
im Druckraum kein Druckmittelverlust auftritt.
[0019] Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 4 ist die Fassung 37 auf der Unterseite der Membran
32 z.B. mittels einer Schraube 38 befestigt und die seitlich eingespannten Ränder
dieser Membran 32 mittels Schrauben 39 in der mehrteiligen Druckplatte 20 fest aber
lösbar gehalten. Die Fassung 37 hat in der Nut 40 ein ausreichendes Spiel, ohne jedoch
zu verkanten, so dass die unterseitige Dichtungsleiste 41 frei sich jeder Unebenheit
des Pressbandes 12 anpassen kann.
[0020] Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 5 ist die Membran 33 auf der Unterseite der Fassung
42 befestigt, so dass die Dichtungsleiste 43 die Membran 33 durchfasst.
[0021] In der Ausführungsform gemäss Fig. 6 ist weder eine Fassung noch ein eingearbeiteter
Druckraum vorgesehen. Die Membran 34 ist mittels Schrauben 44 auf der Unterseite der
Druckplatte 20 lösbar befestigt und hält die flache Dichtungsleiste 45 in einer eingearbeiteten
Nut 46 der Membran 34. Dieselbe Ausbildung zeigt sich auch bei der Ausführungsform
gemäss Fig. 7, bei der die Membran 35 mittels einer eingearbeiteten Rippe 47 die Dichtungsleiste
48 breitflächiger umfasst und damit gegen Verkanten fester hält.
[0022] Die Ausführungsform gemäss Fig. 8 offenbart eine im wesentlichen U-förmige Membran
36, deren Schenkel in einer Nut der Druckplatte 20 mit einer Querschraube 49 eingespannt
ist. Die Dichtungsleiste 50 klebt an der Unterseite (Aussenseite) der Membran 36,
deren Randstreifen mittels Seitenleisten 51 verspannt sind, die durch die vorgenannte
Schraube 49 gehalten sind, von der viele im Abstand über die Länge der Membran 36
eingearbeitet sind.
[0023] Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 4 bis 8 ist der Druckraum zur senkrechten
Bewegung der Dichtungsleiste 23 auf das Pressband von den jeweils zueinander gerichteten
Oberflächen der Druckplatte 20 und den Membranen 32-36 gebildet.
1. Vorrichtung zum Aufbringen einer Flächenpressung auf fortschreitende Werkstücke,
wie Holzwerkstoffplatten (14) o.dgl., bei der mindestens ein umlaufendes Pressband
(12) an das Werkstück von einem Druckmittel anpressbar ist, das in eine an das Pressband
angrenzende und mittels einer umlaufenden Dichtungsleiste (23, 41, 43, 45, 48, 50)
abgedichtete Druckkammer (17) einleitbar ist, das Pressband an der Dichtungsleiste
entlanggleitend angeordnet und die Druckkammer an der dem Pressband gegenüberliegenden
Seite durch eine Druckplatte (20) begrenzt ist, wobei der Dichtungsleiste eine zweite
von der Druckplatte und einem Dichtungsteil begrenzte Druckkammer (22, 30) zugeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsteil als streifenförmige Membran (26,
32 bis 36) ausgebildet ist, die Membranränder an der Druckplatte (20) durch Schrauben
(27, 39, 44, 49) festgelegt sind und die Dichtungsleiste (23, 41, 43, 45, 48, 50)
mittels einer Fassung (24, 37, 42) oder unmittelbar an der streifenförmigen Membran
befestigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der im Randbereich der Druckplatte eine umlaufende
Nut angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder der Membran (26, 32) an
den Wandungen der Nut eingespannt sind und in den durch die Nutflächen und die Membran
begrenzten Raum ein Druckmedium einführbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran (26)
an der der Dichtungsleiste (23) abgewandten Seite mit einem mit einem Druckmedium
füllbaren Druckmittelschlauch (30) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum des Druckmittelschlauches
(30) mit einer in der Druckplatte (20) vorgesehenen Druckleitung (31) für Druckluft
verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Pressband
(12) gerichtete Fassung (24) mittels Schrauben (29) unter Zwischenschaltung der Membran
(26) an dem Druckmittelschlauch (30) befestigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran
(26, 36) randseitig mittels Halteleisten (28, 51), durch welche die Schrauben (27,
49) greifen, an der Druckplatte (20) befestigt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle des Druckmittelschlauches
(30) eine lösbar mit der Fassung (24) verbundene starre Leiste vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran (34, 35)
eine die Dichtungsleiste (45, 48) teilweise aufnehmende Nut (46) bzw. eine in einer
Rippe (47) angeordnete Aufnahmenut aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassung (42) auf
der dem Pressband (12) abgewandten Seite der Membran (33) befestigt ist und die Dichtungsleiste
(43) die Membran (33) durchfasst.
1. Apparatus for applying a surface pressure to moving workpieces such as wood material
panels (14) or the like in which at least one circulating pressing belt (12) can be
pressed against the workpiece by a pressure medium which can be introduced into a
pressure chamber (17) which adjoins the pressing belt and which is sealed by means
of a sealing strip (23, 41, 43, 45, 48, 50) extending therearound, the pressing belt
is arranged to slide along against the sealing strip and the pressure chamber is defined
by a pressure plate (20) at the side in opposite relationship to the pressing belt,
wherein associated with the sealing strip is a second pressure chamber (22, 30) which
is defined by the pressure plate and a sealing portion, characterised in that the
sealing portion is in the form of a strip-shaped diaphragm (26, 32 to 36), the edges
of the diaphragm are fixed to the pressure plate (20) by screws (27, 39, 44, 49) and
the sealing strip (23, 41, 43, 45, 48, 50) is secured by means of a holder (24, 37,
42) or directly to the strip-shaped diaphragm.
2. Apparatus according to claim 1 wherein a peripherally extending groove is arranged
in the edge region of the pressure plate characterised in that the edges of the diaphragm
(26, 32) are clamped to the walls of the groove and a pressure medium can be introduced
into the space delimited by the groove surfaces and the diaphragm.
3. Apparatus according to claim 1 or claim 2 characterised in that the diaphragm (26)
is connected at the side remote from the sealing strip (23) to a pressure medium hose
(30) which can be filled with a pressure medium.
4. Apparatus according to claim 3 characterised in that the interior of the pressure
medium hose (30) is connected to a pressure conduit (31) provided in the pressure
plate (20), for compressed air.
5. Apparatus according to claim 3 or claim 4 characterised in that the holder (24)
which is directed towards the pressing belt (12) is secured to the pressure medium
hose (20) by means of screws (29), with the diaphragm (26) disposed therebetween.
6. Apparatus according to claim 1, claim 2 or claim 3 characterised in that the diaphragm
(26, 36) is secured to the pressure plate (20) at the edge by means of holding bars
(28, 51) through which engage the screws (27, 49).
7. Apparatus according to claim 3 characterised in that instead of the pressure medium
hose (30) there is a rigid bar which is releasably connected to the holder (24).
8. Apparatus according to claim 1 characterised in that the diaphragm (34, 35) has
a groove (46) for partially accommodating the sealing strip (45, 48) or a receiving
groove disposed in a rib (47).
9. Apparatus according to claim 1 characterised in that the holder (42) is fixed on
the side of the diaphragm (33) which is remote from the pressing belt (12) and the
sealing strip (43) extends through the diaphragm (33).
1. Dispositif pour appliquer une pression superficielle sur des pièces travaillées
en déplacement, telles que des panneaux (14) de matériaux dérivés du bois ou similaires,
selon lequel au moins une bande tournante de pressage (12) peut être pressée contre
la pièce travaillée par un fluide de pression qui peut être introduit dans une chambre
de pression (17) limitrophe de la bande de pressage et étanchéifiée au moyen d'une
barrette d'étanchéité périphérique (23, 41, 43, 45, 48, 50), la bande de pressage
étant disposée coulissante le long de la barrette d'étanchéité et la chambre de pression
étant délimitée par une plaque de pression (20) du côté opposé à la bande de pressage,
et une deuxième chambre de pression (22, 30) délimitée par la plaque de pression et
un élément d'étanchéité étant associée à la barrette d'étanchéité, caractérisé en
ce que l'élément d'étanchéité est réalisé sous la forme d'une membrane (26, 32 à 36)
en forme de bande, les bords de la membrane sont fixés sur la plaque de pression (20)
par des vis (27, 39, 44, 49), et la barrette d'étanchéité (23, 41, 43, 45, 48, 50)
est fixée directement ou par l'intermédiaire d'une monture (24, 37, 42) à la membrane
en forme de bande.
2. Dispositif selon la revendication 1, selon lequel une rainure périphérique est
disposée dans la zone de bord de la plaque de pression, caractérisé en ce que les
bords de la membrane (26, 32) sont serrés contre les parois de la rainure, et un fluide
de pression peut être introduit dans l'espace délimité par les faces de la rainure
et par la membrane.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la membrane (26)
est, sur le côté éloigné de la barrette d'étanchéité (23), reliée à un flexible (30)
de fluide de pression qui peut être rempli d'un fluide de pression.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'intérieur du flexible
de fluide de pression (30) est relié à une conduite de pression (31) prévue dans la
plaque de pression (20) pour de l'air comprimé.
5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la monture (24)
tournée vers la bande de pressage (12) est fixée par des vis (29) au flexible de fluide
de pression (30), avec intercalage de la membrane (26).
6. Dispositif selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que la membrane
(26, 36) est fixée en bordure à la plaque de pression (20) au moyen de barrettes de
maintien (28, 51 ) traversées par les vis (27, 49).
7. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le flexible de fluide
de pression (30) est remplacé par une barrette rigide assemblée de manière détachable
à la monture (24).
8. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la membrane (34, 35)
présente une rainure (46) recevant partiellement la barrette d'étanchéité (45, 48),
ou selon le cas une rainure de réception disposée dans une nervure (47).
9. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la monture (42) est
fixée sur le côté de la membrane (33) qui est éloigné de la bande de pressage ( 12),
et la barrette d'étanchéité (43) traverse la membrane (33) en l'entourant.

