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EP 0 127 611 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.08.1989 Patentblatt 1989/32 |
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Anmeldetag: 28.05.1984 |
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Leuchte
Light fixture
Armature lumineuse
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
31.05.1983 AT 1979/83 24.10.1983 AT 3764/83
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.12.1984 Patentblatt 1984/49 |
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Patentinhaber: STABEG Apparatebaugesellschaft m.b.H. |
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A-1140 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Salansky, Werner
A-1140 Wien (AT)
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Vertreter: Hofinger, Engelbert, DDr. et al |
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Patentanwälte Torggler & Hofinger
Wilhelm-Greil-Strasse 16 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 107 681 GB-A- 914 526 US-A- 3 058 611 US-A- 3 755 667
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FR-A- 2 360 040 US-A- 3 015 721 US-A- 3 121 259 US-A- 3 796 870
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Leuchte mit mindestens einer Lampe und einem
Reflektor, der auf einem, eine Öffnung in einer Zwischendecke begrenzenden Rahmen
aufliegt, mit einem den Rahmen tragenden Haltebügel.
[0002] Eine derartige Leuchte ist beispielsweise aus der US-A-3 058 611 bekannt. Dabei ist
der Rahmen mit dem Haltebügel verschraubt. Die Montage einer solchen Leuchte ist daher
relativ schwierig.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Leuchte der oben erwähnten Art zu schaffen, die
rasch und auch ohne Werkzeug montiert werden kann.
[0004] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Zwischendecke zwischen dem Rahmen
und dem Haltebügel einklemmbar ist, indem der Haltebügel Lager für mindestens eine,
vorzugsweise zwei Achsen aufweist, die jeweils ein Spannstück tragen, und daß Federn
einerseits am Rahmen und andererseits an den Spannstücken angreifen.
[0005] Vorteilhaft ist vorgesehen, daß der Haltebügel aus zwei mittels Bügelverbindem verbundenen
Bügelteilen besteht, die zusammen vier ein Rechteck beschreibende Auflagepunkte am
Rahmen aufweisen.
[0006] Einzelheiten der Erfindung werden anschließend anhand der Zeichnung erläutert. Dabei
stellt :
Fig. 1 schaubildlich die Teile einer Leuchte im zusammengesetzten Zustand dar,
Fig. 2 zeigt schaubildlich die Leuchte, wobei der Rahmen und der Haltebügel auseinandergezogen
sind,
Fig. 3a und 3b zeigen schematische Schaubilder der Spanneinrichtung und
Fig. 4 zeigt ein schematisches Schaubild des Rahmens und des Reflektors.
[0007] Die dargestellte Leuchte besteht aus einer Lampe 4, im dargestellten Fall einer Leuchtstoffröhre,
deren Fassung 22 an der Innenseite eines aus Messing bestehenden Reflektors 3 befestigt
ist. Die Befestigung erfolgt mittels Schrauben im Bereich einer axialen Verlängerung
des Reflektors 3, wodurch die Fassung 22 durch die Zwischendecke 19 gegen Sicht von
unten abgeschirmt ist. Der an die Fassung 22 anschließende Rand des Reflektors 3 ist
offen, sodaß das Kabel der Lampe 4 ohne weiteres zur Anschlußklemme geführt werden
kann.
[0008] Dadurch, daß der Mittelteil 24 des Reflektors 3 beidseits axiale Verlängerungen 25
bzw. 25' aufweist, kann er mit diesen auf die quer zum Reflektor 3 verlaufenden Stege
6 des Rahmens 1 aufgelegt werden. Um den Reflektor 3 samt der Lampe 4 aus dem Rahmen
1 zu entfernen, ist es dann nur mehr notwendig, diese Einheit zunächst zu kippen und
dann schräg nach unten aus dem Rahmen 1 heraus zu bewegen. Bei dieser Art der Befestigung
können die Längsränder des Reflektors 3 in Berührung mit den längsverlaufenden Stegen
6' des Rahmens 1 bleiben, weshalb es zweckmäßig ist, sie mit Randleisten 26 zu versehen,
wodurch für den Beschauer nur mehr die Unterseite des Rahmens 1 und die Innenseite
des Reflektors 3 und natürlich die Lampe 4 selbst sichtbar bleiben.
[0009] Die dargestellte Konstruktion kommt trotz der vorgesehenen Verlängerungen 25, 25'
mit relativ geringem Materialaufwand aus, da der Zylindermantel des Reflektors 3 nicht
die üblichen Stirnabschlüsse aufweist. In einer bevorzugten Ausführung wird der Reflektor
3 daher auch ebenso wie der Rahmen 1 aus Messing hergestellt.
[0010] Die in Fig. 1 dargestellte Leuchte wird an der Zwischendecke 19 befestigt. Dazu dient
ein Haltebügel 2, welcher die Öffnung in der Zwischendecke 19 überspannt und sich
auf der Zwischendecke 19 abstützt. Die Montage der Leuchte wird erleichtert, wenn
die Armatur 5 der Lampe am Haltebügel 2 montiert ist.
[0011] Der Rahmen 1 ist mit Horizontalstegen 6 und Vertikalstegen 7,8 ausgeführt, wobei
sich jeweils die zwei Vertikalstege 7 und die zwei Vertikalstege 8 gegenüberliegen.
[0012] Während die Vertikalstege 7 unmittelbar auf den Horizontalstegen 6 aufsitzen und
vorteilhaft einstückig mit diesen gebogen sind, befindet sich zwischen den Vertikalstegen
8 und den Horizontalstegen 6 ein Spalt 9. Es ist daher möglich, den Haltebügel 2 derart
auf den Rahmen 1 aufzusetzen, daß er an einer Seite unter den Vertikalsteg 8 hindurchgeschoben
wird. Der Haltebügel 2 ist im Ausführungsbeispiel als Doppelbügel ausgeführt, mit
zwei Bügelteilen 2' und Bügelverbinder 10.
[0013] Die Bügelteile 2' sind zu Lagern 11 gebogen, in die an jeder Seite des Haltebügels
4 eine Achse 12 einlegbar ist.
[0014] Jede Achse 12 trägt ein Spannstück 13, das im Ausführungsbeispiel aus Draht gebogen
ist und auf der Achse 12 sowohl drehbar als auch längsverschieblich gelagert ist.
[0015] An den äußeren Ösen 14 der Spannstücke 12 sind Federn 15 eingehängt, die mit ihrem
anderen Ende in die Vertikalstege 8 des Rahmens eingehängt sind.
[0016] Zur Montage der Deckeneinbauleuchte wird der Rahmen 1 unterhalb der Zwischendecke
19 an diese gedrückt und von oben der Haltebügel 2 aufgesetzt. Dann werden die Achsen
12 in die Lager 11 des Haltebügels eingelegt. In der in der Fig. 3A gezeigten Stellung
der Spannstücke 13 sind die Federn 15 noch spannungsfrei.
[0017] Zur endgültigen Verankerung der Deckeneinbauleuchte auf der Zwischendecke 19 werden
die Spannstücke 13 entgegen der Federwirkung geschwenkt, wobei in den Bügelverbindem
10 Aussparungen 16 vorgesehen sind, durch die der Mittelteil 17 der Spannstücke 13
durchgeschwenkt werden kann.
[0018] Anschließend werden die Spannstücke 13 auf den Achsen 12 längsverschoben, sodaß die
Teile 17 der Spannstücke 13 hinter den querverlaufenden Bügelteilverbindern 10 zum
Anliegen kommen.
[0019] Durch diese bajonettverschlußartige Verriegelung der Spannstücke 13 ist es möglich,
den Haltebügel 2 schnell und ohne Werkzeug auf dem Rahmen 1 zu fixieren.
[0020] Durch die Federn 15 paßt sich die Rahmen 1 - Haltebügel 2 - Garnitur automatisch
an verschiedene Stärken der Zwischendecke 19 oder der Lampentrageinrichtung an.
[0021] An einer Seite ist der Haltebügel 2 mit Befestigungen 18 für die Lampenarmatur 5
versehen. Die Federn 15 sind damit nicht mit dem Gewicht der Armatur 5 belastet, sondern
tragen lediglich den Rahmen 1 und den Reflektor 3 mit der daran befestigten Lampe
4.
1. Leuchte mit mindestens einer Lampe (4) und einem Reflektor (3), der auf einem,
eine Öffnung in einer Zwischendecke (19) begrenzenden Rahmen (1) aufliegt, mit einem
den Rahmen (1) tragenden Haltebügel (2), dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischendecke
(19) zwischen dem Rahmen (1) und dem Haltebügel (2) einklemmbar ist, indem der Haltebügel
(2) Lager (11) für mindestens eine, vorzugsweise zwei Achsen (12) aufweist, die jeweils
ein Spannstück (13) tragen, und daß Federn (15) einerseits am Rahmen (1) und andererseits
an den Spannstücken (13) angreifen.
2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel (2) aus zwei
mittels Bügelverbindem (10) verbundenen Bügelteilen (2') besteht, die zusammen vier
ein Rechteck beschreibende Auflagepunkte am Rahmen (1) aufweisen.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel (2)
durch Federn (15) mit dem Rahmen (1) verbunden ist, wobei die Richtung der Federverbindung
zwischen dem Rahmen (1) und dem Haltebügel (2) parallel zur Kraftrichtung der Federn
(15) ist.
4. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannstücke (13) auf den
Achsen (12) drehbar, längsverschiebbar und hinter Anschläge des Haltebügels (2) bajonettverschlußartig
einschiebbar sind.
5. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (11) aus dem Haltebügel
(2) gebogen sind.
6. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannter Weise
als Teil eines Zylindermantels ausgebildete und wenigstens einseitig in Achsrichtung
über den Rahmen (1) hinaus verlängerte Reflektor (3), der an diesem überstehenden
Teil die Fassung (22) für wenigstens eine Lampe (4) trägt, wenigstens an der die Fassung(en)
(22) tragenden Seite in Achsrichtung offen ist.
7. Leuchte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der bzw. den Fassungen
(22) verbundene Kabel (20) zu einer Anschlußklemme (21) führt, die an einem den Rahmen
(1) übergreifenden Bügel (28) befestigt ist.
8. Leuchte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (3). beidseits
mit axialen Verlängerungen (25, 25') auf quer zu diesen verlaufenden Stegen (6) des
Rahmens (1) aufliegt.
9. Leuchte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsseiten des zylindrischen
Mittelteiles (24) des Reflektors (3) mit am Rahmen (1) anliegenden Randleisten (26)
versehen sind.
1. A light comprising at least one lamp (4) and a reflector (3) which is supported
on a frame (1) bordering an opening in a false ceiling (19), and a holding loop arrangement
(2) which carries the frame (1), characterised in that the false ceiling (19) can
be clamped between the frame (1) and the holding loop arrangement (2) by the holding
loop arrangement (2) having mountings (11) for at least one and preferably two spindles
(12) which each carry a respective clamping portion (13) and that springs (15) engage
on the one hand the frame (1) and on the other hand the clamping portions (13).
2. A light according to claim 1 characterised in that the holding loop arrangement
(2) comprises two loop portions (2') which are connected by means of loop connectors
(10) and which together have four support points on the frame (1), the support points
describing a rectangle.
3. A light according to claim 1 or claim 2 characterised in that the holding loop
arrangement (2) is connected to the frame (1) by springs (15) wherein the direction
of the spring connection between the frame (1) and the holding loop arrangement (2)
is parallel to the direction of the force applied by the springs (15).
4. A light according to claim 1 characterised in that the clamping portions (13) are
rotatable and longitudinally displaceable on the spindles (12) and can be inserted
in the manner of a bayonet- like lock behind abutments on the holding loop arrangement
(2).
5. A light according to claim 1 characterised in that the mountings (11) are bent
out of the holding loop arrangement (2).
6. A light according to claim 1 characterised in that the reflector (3) which is in
the form of part of the surface of a cylinder in per se known manner and which is
extended at lest on one side beyond the frame (1) in the axial direction and which
at said projecting portion carries the holder (22) for at least one lamp (4) is open
in the axial direction at least at the side carrying the holder or holders (22).
7. A light according to claim 6 characterised in that the cable (20) which is connected
to the holder or holders (22) leads to a connecting terminal (21) which is secured
to a loop (28) which engages over the frame (1).
8. A light according to claim 6 characterised in that the reflector (3) lies on both
sides by means of axial extension portions (25, 25') on limb portions (6) of the frame
(1), which extend transversely to the axial extension portions.
9. A light according to claim 8 characterised in that the longitudinal sides of the
cylindrical central portion (24) of the reflector (3) are provided with edge strips
(26) which bear against the frame (1).
1. Luminaire comportant au moins une ampoule (4) et un réflecteur (3) qui repose sur
un cadre (1) limitant une ouverture dans un faux-plafond (19), avec un étrier de fixation
(2) portant le cadre (1), caractérisé en ce que le faux-plafond (19) peut être pincé
entre le cadre (1) et l'étrier de fixation (2), en ce sens que l'étrier de fixation
(2) présente des portées (11) pour au moins un, de préférence deux axes (12) qui portent
chacun une pièce de serrage (13) ; et en ce que des ressorts (15) viennent en prise
d'une part avec le cadre (1) et d'autre part avec les pièces de serrage (13).
2. Luminaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'étrier de fixation
(2) est constitué de deux parties (2') d'étrier qui sont réunies au moyen d'entretoises
(10) d'étrier et qui, ensemble, présentent au cadre (1) quatre points d'appui décrivant
un rectangle.
3. Luminaire selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que t'étrier de fixation
(2) est réuni par des ressorts (15) au cadre (1), la direction de la liaison par ressorts
entre le cadre (1) et l'étrier de fixation (2) étant parallèle à la direction de la
force des ressorts (15).
4. Luminaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que les pièces de serrage
(13) peuvent tourner sur les axes (12), coulisser longitudinalement et s'enfiler,
à la façon de fermetures à baïonnette, derrière des butées de l'étrier de fixation
(2).
5. Luminaire selon la revendication 5, caractérisé en ce que les portées (11) sont
obtenues par cintrage de l'étrier de fixation (2).
6. Luminaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que le réflecteur (3) qui,
de façon connue en soi, est conçu comme partie d'une enveloppe cylindrique, qui est
prolongé, au moins d'un côté, dans la direction axiale au-delà du cadre (1), et qui
porte, sur cette partie débordante, la douille (22) pour au moins une ampoule (4),
est ouvert en direction axiale au moins du côté portant la douille ou les douilles
(22).
7. Luminaire selon la revendication 6, caractérisé en ce que le câble (20) relié à
la douille ou aux douilles (22), va jusqu'à une borne de raccordement (21) qui est
fixée à un étrier (28) qui franchit le cadre (1).
8. Luminaire selon la revendication 6, caractérisé en ce que le réflecteur (3) repose,
des deux côtés, par des prolongements axiaux (25, 25') sur des traverses (6) du cadre
(1) dirigées transversalement à ces prolongements.
9. Luminaire selon la revendication 8, caractérisé en ce que les côtés longitudinaux
de la partie médiane cylindrique (24) du réflecteur (3) sont munis de bandeaux de
bordure (26) qui s'appuient sur le cadre (1).