| (19) |
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(11) |
EP 0 128 282 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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27.02.1991 Patentblatt 1991/09 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.05.1987 Patentblatt 1987/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.03.1984 |
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| (54) |
Bandpresse und Druckkissen
Belt press with a pressure chamber
Presse à ruban avec coussin de pression
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
13.04.1983 DE 3313406
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.12.1984 Patentblatt 1984/51 |
| (73) |
Patentinhaber: Theodor Hymmen KG |
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D-4800 Bielefeld 1 (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Pankoke, Werner, Dr.
D-4800 Bielefeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stracke, Alexander, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Dipl.-Ing. Loesenbeck
Dipl.-Ing. Stracke
Jöllenbecker Strasse 164
Postfach 10 18 82 33518 Bielefeld 33518 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 907 086 DE-A- 2 953 078 DE-C- 2 722 197
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DE-A- 2 937 971 DE-A- 3 013 231
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- SU-Urheberschein Nr. 703359
- K. Trutnovsky "Berührungsdichtungen" 1958 S. 56, 57
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufbringen einer Flächenpressung
auf fortschreitende Werkstücke, wie Holzwerkstoffplatten od.dgl., bei der mindestens
ein umlaufendes Preßband an das Werkstück von einem Druckmittel anpreßbar ist, das
in eine an dem Preßband angrenzende und mittels einer umlaufenden Dichtungsleiste
abgedichtete, rechteckförmige Druckkammer an der dem Preßband zugekehrten Seite einer
Druckplatte einleitbar ist, wobei die Dichtungsleiste mit einem entsprechend rechteckförmigen
Fassungsrahmen fest verbunden ist, der in einer Nut der Druckplatte geführt, nuteinwärts
und nutauswärts beweglich gelagert und in Richtung auf das an der Dichtungsleiste
entlanggleitend angeordnete Preßband druckbelastet ist.
[0002] Es ist eine Vorrichtung dieser Art bekannt (DE-C-2 722 197), bei der die Druckkammer
von einer rechteckförmig umlaufenden Dichtungsleiste begrenzt ist, die mit einem entsprechend
rechteckförmigen Fassungsrahmen verbunden ist. Ausschließlich die Längsteile dieses
Fassungsrahmens sind mit zu beiden Seiten oder zum Nutgrund sich erstreckenden Stützwinkeln
ausgerüstet, die sich an in der Druckplatte angeordnete, die Nuteinwärts- und die
Nutzauswärtsbewegung nicht behindernde Quergleitlager abstützen.
[0003] Die in Bewegungsrichtung der Preßbänder wirkenden Schubkräfte, die aufgrund der
Reibung zwischen den Preßbändern und der Dichtungsleiste entstehen, werden bei der
bekannten Vorrichtung ausschließlich über die Stützwinkel und die Quergleitlager von
dem Fassungsrahmen auf die Druckplatte übertragen, so daß Flächenpressungen zwischen
den Querteilen des Fassungsrahmens und den zugeordneten Nutwandungen vermieden werden.
[0004] Die Stützwinkel und die zugeordneten Quergleitlager sind nicht geeignet, ein verkantungsfreies
Führen des Fassungsrahmens in der Nut der Druckplatte zu gewährleisten und ein Herausfallen
des Fassungsrahmens aus der Nut der Druckplatte im Leerlaufbetrieb der Vorrichtung
oder beim auswechseln des Preßbandes zu verhindern
[0005] Die Führung des aus Metall, vorzugsweise aus Stahl, gefertigten Fassungsrahmens
kann in der Nut der Druckplatte nicht korrigiert werden. Insbesondere bei großen
Abmessungen der Druckkammer und damit des Fassungsrahmens wirken sich Fertigungsungenauigkeiten
der Nut und des Fassungsrahmens für die Führung des Fassungsrahmens in der Nut nachteilig
aus. Es kann an einigen Stellen zu einem Klemmen des Fassungsrahmens in der Nut kommen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art so zu gestalten, daß der Fassungsrahmen gegen ein Herausfallen aus der Nut der
Druckplatte gesichert wird und die Sicherungselemente gleichzeitig Führungsorgane
für den Fassungsrahmen bilden.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruches
1 gelöst.
[0008] Die den Fassungsrahmen haltenden und führenden Stützorgane sind auf dem Umfang der
Druckplatte in Abständen voneinander angeordnet und vom Außenumfang der Druckplatte
her zugänglich.
[0009] Somit kann die Montage dieser Stützorgane und auch ihre Betätigung zur Verbesserung
der Führungsverhältnisse zwischen dem Fassungsrahmen und den Nutwandungen in einfacher
Weise vorgenommen werden.
[0010] Das linienförmig in der Führungsnut anliegende Ende der Schraube, des Stiftes bzw.
die flächenförmig anliegenden Paßstücke übertragen horizontale, auf die Dichtung
einwirkende Schubkräfte auf die Druckplatte. Die Reibung an den Seitenflächen der
Fassung in der Nut wird niedrig gehalten, wozu in bevorzugter Weise noch eine Schmierung
dieser Flächen vorgesehen sein kann, die zusätzlich zur weiteren Herabsetzung der
Reibung noch poliert sein können. Dadurch kann wiederum die Dichtung der Seitenflächen
der Fassung gegenüber den Wandungen der Nut in der Druckplatte und gegenüber einem
darin angeordneten Druckraum verbessert werden
[0011] Soweit gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung in der Nut ein Druckmittelschlauch
parallel zur Fassung verlaufend angeordnet ist, kann dieser Schlauch mit seinem Druckmittel
nicht nur die Fassung mit der Dichtungsleiste gegen das Preßband elastisch andrücken,
sondern gleichfalls als Kühlmittel für die Fassung und die Dichtung dienen.
[0012] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0013] Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer Druckplatte _ von der Seite des Pressbandes gesehen _, die
in Verbindung mit dem Pressband eine Druckkammer bildet,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt derselben Druckplatte mit beidseitiger Führung der
Fassung,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Fassung mit senkrechter Nut und darin eingreifenden
Führungsstift,
Fig. 5 einen Schnitt der Druckplatte entsprechend Fig. 2 mit in der Führung eingesetzten
Schmiernippel,
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt der Druckplatte mit abgeänderter Befestigung der
Fassung und der Führung, entsprechend der Schnittlinie VI-VI in Fig. 7,
Fig. 7 eine Seitenansicht der Druckplatte nach Fig. 6,
Fig. 8 einen senkrechten Schnitt eines weiteren Ausführungsbeispieles der Führung
der Fassung und
Fig. 9 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit auf die umlautenden Pressbänder einwirkenden
Druckplatten zur Flächenpressung von plattenförmigen Werkstücken.
[0014] Die erfindungsgemässe Vorrichtung besteht aus einem unteren Rahmen 10 und einem oberen
Rahmen 11, in die jeweils endlose Pressbänder 12 eingebaut sind. Die Pressbänder
12 sind auf Umlenkrollen 13 gespannt und von diesen antreibbar. Sie sind mit einem
Spalt zueinander angeordnet, der der Breite eines zu bearbeitenden Werkstückes 14
entspricht. Während die Pressbänder 12 mit ihren das Werkstück 14 berührenden Oberflächen
eine waagerechte Bewegung ausführen, wird das Werkstück 14 in die Vorrichtung, und
zwar in den Spalt, der zwischen den Oberflächen besteht, hineingezogen und dort von
den Oberflächen der Pressbänder 12 mit Druck beaufschlagt. Bei Durchlauf des Werkstückes
14 durch die Vorrichtung erfolgt somit seine Bearbeitung, so dass es als fertig bearbeitetes
Werkstück den Spalt zwischen den Pressbändern 12 am Austritt aus der Vorrichtung verlässt
(Fig. 9).
[0015] Im vorliegenden Beispiel werden auf der Ober- und Unterseite des Werkstücks 14 Folien
15 aufgepresst, die von Vorratsrollen 16 ablaufen. Zur Erzeugung des gewünschten
Druckes kann der obere Rahmen 11 insgesamt gegen den unteren Rahmen 10 gepresst werden
oder es kann nach einer Grobeinstellung des Abstandes zwischen dem oberen Rahmen
11 und dem unteren Rahmen 10 der erforderliche Druck mittels eines Luftdruckes ausgeübt
werden, der in Druckkammern 17 herrscht, die jeweils an der Rückseite des Pressbandes
12 in Bezug auf das Werkstück 14, also an der Oberfläche des Pressbandes 12 angeordnet
sind, die nicht mit dem Werkstück 14 in Berührung steht.
[0016] Im vorliegenden Beispiel sind für die Grobeinstellung Führungsschlitten 18 vorgesenen,
die an dem unteren Rahmen 10 fest angeordnet sind und an denen der obere Rahmen 11
in senkrechter Richtung verschiebbar ist. Für die Verschiebung sorgen Hydraulikzylinder
19. Die Druckkammern 17 sind von Druckplatten 20 begrenzt, die gegenüber den Rahmen
10 und 11 geführt sind und von Hydraulikzylindern 21 bewegt werden.
[0017] Die Druckplatte 20 weist an ihrer dem Pressband 12 zugewandten Oberfläche randseitig
eine umlaufende Nut 22 zur Befestigung einer Dichtungsleiste 23 auf. Im eingebauten
Zustand liegt die Dichtungsleiste 23 am umlaufenden Pressband 12 an, das im Betrieb
an der Dichtungsleiste 23 entlanggleitet. Die Druckkammer 17 wird somit von der Oberfläche
der Druckplatte 20, von der von dem Werkstück 14 abgewandten Oberfläche des Pressbandes
12 und von der umlaufenden Dichtungsleiste 23 gebildet. Über Öffnungen 24 (Fig. 1)
kann ein Druckmittel wie Druckluft durch die Druckplatte 20 hindurch in die Druckkammer
17 eingeleitet werden. Die gesamte Druckplatte 20 ist beispielsweise um eine senkrecht
zum Pressband 12 verlaufende mittlere Achse 25 drehbar, so dass bei ihrer rechteckigen
Ausbildung mit unterschiedlichen Seitenlängen eine Einstellung der Druckkammerbreite
auf verschiedene Werkstückbreiten erfolgen kann.
[0018] Die Dichtungsleiste 23 lagert ohne Spiel in einer Nut 26 der Fassung 27, die in der
Nut 22 der Druckplatte 20 höhenbewegbar gehalten und im Querschnitt rechteckig ausgebildet
ist. Die Fassung 27 und Dichtungsleiste 23 bilden somit eine Einheit. Die in der Nut
22 der Druckplatte 20 höhenbewegbare Fassung 27 wird von einem Druckmittelschlauch
28 elastisch gehalten, der mit einer seitlich der Druckplatte 20 befestigten Druckmittelleitung
29 verbunden ist. Um die währends des Betriebes vom Pressband 12 auf die Dichtungsleiste
23 und damit auf die Fassung 27 einwirkenden Kräfte in der Nut 22 in der jeweiligen
Durchlaufrichtung des Werkstückes 14 gleichmässig zu verteilen, sind auf dem Umfang
der Druckplatte 20 in Abständen mehrere die Fassung 27 haltende Führungen 30 angeordnet.
Diese Führungen 30 sind beispielsweise von handelsüblichen Schrauben 31 gebildet,
deren Gewindeenden jeweils zu einem im Durchmesser kleiner gehaltenen Führungsstift
32 ausgebildet sind. Diese Führungsstifte 32 greifen in seitlich in der Fassung 27
angeordnete Sacklochbohrungen 33 ein, die jeweils als quer zur Längsrichtung der Fassung
verlaufende (senkrechte) Nut ausgebildet sind. Die Breite jeder Nut 33 entspricht
dem Durchmesser der Führungsstifte 32, so dass durch ihre seitliche Linienberührung
auch die nachteiligen horizontalen Schubkräfte der Fassung 27 in der Nut auf die Anzahl
der Schrauben 31 verteilt werden. Ausserdem wird die Fassung 27 in Ruhestellung an
einem Herausgleiten aus der Nut 22 gehindert.
[0019] Um die Fassung 27 in der Nut 22 in vertikaler Richtung ohne grosses Spiel leichtgängig
zu führen, kann es vorteilhaft sein, die seitlichen Flächen der Fassung 27 wie auch
der Nut 22 entsprechend zu veredeln, z. B. zu polieren od. dgl., oder mit einem Schmiermittel
zu versehen, wobei die Nuten 33 dann gleichzeitig Schmiertaschen bilden. Es kann auch
vorteilhaft sein, derartige Führungen 30 beidseitig der Fassung 27 anzuordnen; dabei
ist dann eine weitere im Abstand der Nut 22 angeordnete Nut 34 in der Druckplatte
20 zum Einführen der Schrauben 31 erforderlich. Die Breite dieser Nut 34 entspricht
mindestens der Länge einer Schraube 31 (vgl. Fig. 3).
[0020] In den Schrauben 31 (Fig. 5) sind beispielsweise Schmiernippel 35 eingeschraubt,
um in Zeitabständen neues Schmiermittel wie Fett od. dgl. nachzufüllen. Hierbei
weisen die Schrauben 31 in ihrer Längsrichtung jeweils eine Schmierbohrung 36 auf,
die in der Nut 33 endet und das Schmiermittel einleitet.
[0021] Bei den in Fig. 6 bis 8 dargestellten Ausführungsbeispielen ist jeweils die Nut
22 von einer umlaufenden Profilleiste 37 begrenzt, die mittels Schrauben 38 randseitig
an der Druckplatte 20 befestigt ist. Diese Profilleiste 37 ist winkelförmig ausgebildet;
deren kurzer Schenkel 37a liegt an der Druckplatte 20 an, durch den auch die Schrauben
38 geführt und in die Druckplatte 20 eingeschraubt sind. An der Anlagefläche zwischen
Druckplatte 20 und Schenkel 37a ist eine Ringdichtung 39 angeordnet, welche die gebildete
Nut 22 nach oben abdichtet. Ausserdem ist parallel zu den Schrauben 38 eine Bohrung
40 für die Zuführung eines Druckmittels angeordnet, die in die Nut 22 einmündet. Dieses
Druckmittel wirkt auf ein Dichtungsprofil 41, das in der Nut 22 zwischen der Fassung
27 und dem Nutengrund angeordnet ist. Durch das Druckmittel wird die Fassung 27 elastisch
auf das Pressband 12 aufgedrückt.
[0022] Zur Halterung und Führung der Fassung 27 sind in dem senkrechten Schenkel 37b der
Profilleiste 37 in Abständen von der Unterkante mehrere Passstücke 42 mittels Schrauben
43 befestigt, die parallel zu der Fassung 27 von Nuten nach oben verlaufen. Dazu weisen
die Passstücke 42 ein Langloch 44 auf, durch das jeweils die Schraube 43 hindurchgesteckt
ist und das Passstück 42 einstellbar hält. Das Passstück 42 kann somit waagerecht
in Richtung zur Fassung 27 verschoben werden (Fig. 6 und 7).
[0023] Die zur Fassung 27 gerichteten Stirnflächen der Passstücke 42 greifen hierbei jeweils
in eine nach unten offene Nut 45 ein. Die Seitenflanken der Passstücke 42, die mit
den Seitenflanken der Nuten 45 aneinandergleiten, nehmen die horizontalen Schubkräfte
durch das umlaufende Pressband 12 auf und übertragen diese von der Fassung 27 auf
die gesamte Druckplatte 20. Dadurch ist eine einwandfreie vertikale Führung der
Fassung 27 in der Nut 22 gewährleistet; ein Verkanten der Fassung 27 wird verhindert.
[0024] Das Passstück 42 ist dabei beispielsweise obenseitig halbkreisförmig ausgebildet,
wodurch sich die Fertigung wesentlich vereinfachen lässt (vgl. Fig. 7).
[0025] Die Fig. 8 zeigt eine weitere Möglichkeit der Führung der Fassung 27. Hier ist das
Passstück 46 von unten in eine Aufnahmeaussparung 47 gelagert und mittels Schrauben
48 rechtwinklig zur Fassung 27 einstellbar gehalten. Die Passstücke 46 können hier
als kurze Leistenabschnitte ausgebildet sein, in die jeweils zwei Schrauben 48 eingreifen.
Die Fassung 27 wird hierbei grossflächig an den Passstücken 46 geführt. In die leistenförmigen
Passstücke 46 lassen sich zur besseren Gleitung auch Schmiernippel 35 befestigten,
über die ein Schmiermittel zugeführt werden kann, um die Reibung zu mindern.
[0026] Derartige in Fig. 6 bis 8 dargestellte Passstücke 42, 46 zeigen den Vorteil, dass
horizontale Schubkräfte, die von der Dichtungsleiste 23 auf die Fassung 27 abgeleitet
werden, auf die Seitenflächen (d.h. breitflächig) der Passstücke 42, 46 bzw. auf die
benachbarten Anlageflächen der Profilleiste 37 übertragen und damit von der Druckplatte
20 aufgenommen werden.
[0027] Die dargestellten Führungsstifte 32 oder Passstücke 42, 46 sind mittels der seitlich
oder pressbandseitig eingeführten Schrauben 31, 43, 48 od. dgl. verstellbar, so dass
ihr Andruck an der Fassung 27 veriabel ist.
1. Vorrichtung zum Aufbringen einer Flächenpressung auf fortschreitende Werkstücke,
wie Holzwerkstoffplatten od. dgl., bei der mindestens ein umlaufendes Paßband (12)
an das Werkstück (14) von einem Druckmittel anpreßbar ist, das in eine an dem Preßband
angrenzende und mittels einer umlaufenden Dichtungsleiste (23) abgedichtete, rechteckförmige
Druckkammer (17) an der dem Preßband zugekehrten Seite einer Druckplatte (20) einleitbar
ist, wobei die Dichtungsleiste (23) mit einem entsprechend rechteckförmigen Fassungsrahmen
(27) fest verbunden ist, der in einer Nut der Druckplatte geführt, nuteinwärts und
nutauswärts beweglich gelagert und in Richtung auf das an der Dichtungsleiste entlanggleitend
angeordnete Preßband druckbelastet ist, dadurch gekennzeichnet, daß umfangsseitig der Druckplatte (20) in Abständen voneinander mehrere den Fassungsrahmen
(27) haltende und führende Stützorgane vom Außenumfang her nach innen gerichtet in
die Druckplatte eingesetzt sind, die als Schraube (31), Stift (32) oder Paßstück (42,
46) in ihrer quer zur Flanke des zugeordneten Teiles des Fassungsrahmens verlaufenden
Längsrichtung einstellbar vorschiebbar sind, deren bzw. dessen vorstehendes Ende je
in eine von seitlich in dem Fassungsrahmen (27) angeordneten, senkrecht zur Oberfläche
des Preßbandes (12) verlaufenden Führungsnuten (33, 45) eingreifen und daß jede Führungsnut
(33, 45) zumindestens eine Begrenzung aufweist, die eine Anschlagfläche bildet und
die Auswärtsbewegung der Fassung begrenzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (33, 45) an
den Enden oder an einem Ende bogenförmig begrenzt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (31), der
Stift (32) o. dgl. mit einer vor der Seitenfläche der Fassung (27) endenden (offenen)
Schmierbohrung (36) ausgestattet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Nut (33)
als Schmiertasche ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Seitenflächen der Fassung (27) und der sie aufnehmenden Nut (22) veredelt (poliert)
sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Nut (45)
pressbandseitig offen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Passstück (42, 46)
in einer an der Druckplatte (20) befestigten Profilleiste (37) verschiebbar gelagert
ist, deren eine Seitenfläche einen Teil der die Fassung (27) aufnehmenden Nut (22)
bildet (Fig. 6 bis 8).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Passstück (42) mittels
einer senkrecht zur Ebene des Pressbandes (12) pressbandseitig in die Profilleiste
(37) eingesetzten Schraube (43) gehalten ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Passstück (46) mittels
einer parallel zur Ebene des Pressbandes (12) von der Seite her in die Profilleiste
(37) eingesetzten Schraube (48) gehalten ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in
der die Fassung aufnehmenden Nut (22) ein die Fassung (27) in Richtung des Pressbandes
(12) bewegender und über eine Druckmittelleitung (29) gespeister Druckmittelschlauch
(28) parallel zur Fassung (27) gelagert ist.
1. Apparatus for applying a surface pressure to moving workpieces such as wood material
panels or the like in which at least one circulating pressing belt (12) can be pressed
against the workpiece (14) by a pressure medium which can be introduced into a rectangular
pressure chamber (17) which adjoins the pressing belt and which is sealed by means
of a sealing strip (23) extending therearound, at the side of a pressure plate (20)
which is towards the pressing belt, wherein the sealing strip (23) is fixedly connected
to a correspondingly rectangular holder frame (27) which is guided in a groove in
the pressure plate, mounted movably inwards and outwards of the groove, and is pressure-loaded
towards the pressing belt which is arranged to slide along the sealing strip, characterised
in that at the periphery of the pressure plate (20) at spacings from each other a
plurality of support members for holding and guiding the holder frame (27) are fitted
into the pressure plate, directed inwardly from the outside periphery, which support
members, in the form of a screw (31), pin (32) or fitting member (42, 46), can be
advanced adjustably in their longitudinal direction extending transversely with respect
to the flank of the associated part of the holder frame, the projecting end of the
respective support member or members each engaging into a respective one of guide
grooves (34, 35) which are arranged laterally in the holder frame (27) and which extend
perpendicularly to the surface of the pressing belt (12), and that each guide groove
(33, 45) has at least one boundary which forms an abutment surface and limits the
outward movement of the holder.
2. Apparatus according to claim 1 characterised in that the groove (33, 45) is of
an arcuate configuration at the ends or at one end.
3. Apparatus according to claim 1 characterised in that the screw (31), the pin (32)
or the like is provided with an (open) lubricating bore (36) which terminates in front
of the side surface of the holder (27).
4. Apparatus according to claim 1 characterised in that the lateral groove (33) is
in the form of a lubricating pocket.
5. Apparatus according to one of claims 1 to 4 characterised in that the side surfaces
of the holder (27) and the groove (22) accomodating same are finished (polished).
6. Apparatus according to claim 1 characterised in that the lateral groove (45) is
open at the pressing belt side.
7. Apparatus according to claim 1 characterised in that the fitting member (42, 46)
is mounted displaceably in a shaped bar member (37) which is secured to the pressure
plate (20) and of which one side surface forms a part of the groove (22) accomodating
the holder (27) (Figures 6 to 8).
8. Apparatus according to claim 7 characterised in that the fitting member (42) is
held by means of a screw (43) which is fitted into the shaped bar member (37) perpendicularly
to the plane of the pressing belt ( 12), at the pressing belt side.
9. Apparatus according to claim 7 characterised in that the fitting member (46) is
held by means of a screw (48) which is fitted into the shaped bar member (37) parallel
to the plane of the pressing belt (12) from the side.
10. Apparatus according to one of claims 1 to 9 characterised in that a pressure medium
tube (28) is mounted parallel to the holder (27) in the groove (22) accomodating the
holder, the pressure medium tube (28) moving the holder (27) in the direction of the
pressing belt (12) and being supplied by way of a pressure medium line (29).
1. Dispositif destiné à appliquer une pression superficielle sur des pièces d'ouvrage
en mouvement telles que des panneaux de bois ou similaires, dans lequel une bande
de pressage (12) continue peut être pressée contre la pièce d'ouvrage (14) par un
moyen de pression qui peut être introduit dans une chambre de pression (17) rectangulaire,
adjacente à la bande de pressage et rendue étanche par une baguette d'étanchéité (23)
continue, sur le côté, tourné vers la bande de pressage, d'une plaque de pression
(20), la baguette d'étanchéité (23) étant rendue solidaire d'un cadre de monture (27)
de forme rectangulaire correspondante et qui est monté dans une rainure de la plaque
de pression, de manière mobile à l'intérieur et à l'extérieur de la rainure et qui
est soumis à une pression en direction de la bande de pressage glissant le long de
la baguette d'étanchéité, caractérisé en ce qu'il est placé dans la plaque de pression
(20), sur son pourtour, espacés les uns des autres, plusieurs organes d'appui, maintenant
et guidant le cadre de monture (27), dirigés du pourtour extérieur vers l'intérieur
et qui, sous forme de vis (31), de tiges (32) ou de pièces d'adaptation (42, 46) peuvent
être déplacés, de manière réglable, dans leur direction longitudinale, transversale
au flanc de la partie associée du cadre de monture, et dont chacune des extrémités
dépassantes s'engage dans l'une des rainures de guidage (33, 45) disposées sur le
côté du cadre de monture (27), perpendiculairement à la surface de la bande de pressage
(12) et en ce que chaque rainure de guidage (33, 45) comporte au moins une limitation
qui forme une surface de butée et qui limite le déplacement à l'extérieur de la monture.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la rainure (33, 45)
est limitée à ses extrémités ou à une extrémité par une forme courbe.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vis (31), la tige
(32) ou analogue est équipée d'un alésage de graissage (36) se terminant (s'ouvrant)
à l'avant de la surface frontale de la monture (27).
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la rainure latérale
(33) est constituée sous forme d'une poche à graisse.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les surfaces
latérales de la monture (27) et de la rainure (22) qu'elle comporte sont ennoblies
(polies).
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la rainure latérale
(45) est ouverte du côté de la bande de pression.
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce d'adaptation
(42, 46) est montée mobile dans une bande profilée (37) fixée à la plaque de pression
(20), dont une surface latérale forme une partie de la rainure (22) recevant la monture
(27) (figures 6 à 8).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que la pièce d'adaptation
(42) est maintenue au moyen d'une vis (43) qui est introduite perpendiculairement
au plan de la bande de pression (12) et sur le côté de cette bande de pression dans
la bande profilée (37).
9. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que la pièce d'adaptation
(46) est maintenue au moyen d'une vis (48) introduite parallèlement au plan de la
bande de pression (12) et à partir du côté dans la bande profilée (37).
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'un tuyau
à agent de pression (28) est monté parallèlement à la monture (27) dans la rainure
(22) recevant la monture, déplacant la monture (27) en direction de la bande de pression
(12) et étant alimenté par une source d'agent de pression (29).

