(57) Um den Nebenflügel (2) eines zweiflügeligen Fensters, einer Tür od. dgl. ohne festen
Mittelstoß unabhängig vom Hauptflügel (1) mit einem festen Rahmen verriegeln, aber
trotzdem drehbar lagern zu können, wird an einer genormten oder zumindest in herkömmlicher
Weise dimensionierten, nach außen absatzweise erweiterten Nut (10) eine Verriegelungsvorrichtung
anmontiert. Sie umfaßt einen nach oben ausschiebbaren Riegel (12) und einen nach unten
ausfahrbaren Riegel (13). Jeder Riegel ist mit einer Treibstange (14 bzw. 15) verbunden,
insbesondere daran angeformt. Die Treibstangen sind schiebbar an einer Stulpschiene
(22) gelagert und daran mit Hilfe von Führungsstücken (21) gehalten. Mittels einer
Handhabe (18) wird ein Drehglied (28), vorzugsweise ein Ritzel, betätigt. Mit dem
Ritzel sind zwei Zahnstangen (29 und 30) gekuppelt, wobei sich das Ritzel zwischen
den beiden Zahnstangen befindet. Letztere sind je an einer Treibstange befestigt,
vorzugsweise auch angeformt. Demnach bewirkt eine Drehung der Handhabe (18) und aufgrund
der Verbindung über eine Welle (32) auch des Ritzels (28) in der einen Drehrichtung,
beispielsweise um 180°, das Ausfahren der beiden Riegel (12 und 13) nach oben bzw.
unten. Eine Drehung in Gegenrichtung führt zur Entriegelung des Nebenflügels (2).
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