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EP 0 128 411 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.01.1989 Patentblatt 1989/04 |
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Anmeldetag: 22.05.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B41F 31/18 |
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Farbabteilungsvorrichtung an Farbwalzen von Druckmaschinen
Ink separating device for ink rollers in printing machines
Dispositif de séparation d'encre pour rouleaux d'encrage dans les machines d'impression
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
08.06.1983 DE 3320638
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.12.1984 Patentblatt 1984/51 |
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Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft |
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97080 Würzburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Kutzner, Willi Albert Peter
D-8700 Würzburg (DE)
- Schneider, Georg
D-8700 Würzburg (DE)
- Kübert, Thomas
D-8782 Karlstadt-Karlburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 071 180 DE-C- 209 649 US-A- 3 198 113
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DE-C- 163 297 FR-A- 483 236 US-A- 3 831 517
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Farbabteilungsvorrichtung an Farbwalzen von Druckmaschinen
[0002] Eine Farbabteilungsvorrichtung zwischen verschiedene Farben fördernden Bereichen
von Farbwalzen von Druckmaschinen ist z. B. durch die DE-C-1 961 033 bekannt geworden.
[0003] Diese Farbabteilungsvorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß relativ breite farbfreie
Flächen auf den Umfängen der Walzen entstehen. Diese druckfreien Räume setzen sich
über die folgenden Farbübertragungswalzen bis auf den Druckträger fort.
[0004] Die DE-A-3 135 711 (EP-A-0 071 180) zeigt ein Spülfarbwerk mit einer Rasterwalze
für eine Rotationsdruckmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Es besteht
aus einem Farbkasten, dessen Stauraum aus einer Rückwand einer Auftragsleiste, an
der Auftragsleiste angeordneten Rakel- und Abstreifmesser und einem Teil des Mantels
der Rasterwalze. Nicht vorgesehen sind jedoch irgendwelche Farbabteileinrichtungen
für verschiedenfarbige Druckfarben.
[0005] Aus der DE-C-163 297 ist eine Farbabteileinrichtung für einen herkömmlichen Farbkasten
bekannt, bei dem die Farbkastenwalze nicht gerastert ist und langsam umläuft. Das
Dichtungsmittel gegen die Farbkastenwalze besteht aus einem weichen, nachgiebigen
Material, das zwischen zwei dünnen Seiten gehalten wird. Eine selbsttätige Nachstellung
des Farbabteilers ist nicht vorgesehen. Zum Ausgleich des Verschleißes der Dichtungszwischenlage
müssen die Seitenbleche gelöst werden. Als Abdichtung auf schnellaufenden Farbkastenwalzen,
insbesondere Rasterwalzen ist diese Farbabteileinrichtung nicht brauchbar.
[0006] Aus der US-A-3 198 113 ist eine Farbtrenneinrichtung in einem Farbkasten für eine
Rotationsdruckmaschine bekanntgeworden. Die Farbtrennung erfolgt mittels in einem
Abstand voneinander angeordneten Walzen, die mit einer langsam laufenden Farbkastenwalze
in Berührung stehen. Mittels an die Form der Farbkastenwalze angepaßter und an sie
angedrückte Platten wird gewährleistet, daß die überschüssige Farbe entlang der Außenseite
der Platte in den Farbkasten "zurückgeführt" wird. Wegen der Dichte der Platten ist
diese Einrichtung nicht gut geeignet zum Einsatz an schnellaufenden Farbwalzen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Farbabteilungsvorrichtung zwischen
verschiedene Farben fördernden Bereichen von Farbwalzen von Druckmaschinen mit einer
sehr schmalen Dichtfläche zwischen Farbabteilungsvorrichtung und Farbwalze zu schaffen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1
gelöst.
[0009] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß zur Abdichtung
kein gasförmiges Medium benötigt wird. Die Farbabteilungsvorrichtung kann sehr dünn
gestaltet werden, so daß trotz eines Eingrabens des Farbabteilbleches in die Farbwalze
nur vernachlässigbare Störungen im gedruckten Bild zu bemerken sind, wenn die Farbabtrennungen
später versetzt werden. Die Farbabteilungsvorrichtung stellt sich bei Verschleiß selbsttätig
nach. Die Farbabteilungsvorrichtung eignet sich sowohl für ölhaltige als auch für
wässrige Flexo-Farben und andere dünnflüssige Druckfarben. Sie kann sowohl bei Farbwalzen
mit glatter als auch mit gerasterter Oberfläche eingesetzt werden. Ein Auswechseln
der blattförmigen Farbabteilbleche ist leicht möglich, sie sind auch sehr leicht und
Preiswert zu fertigen. Selbst bei hoher Umfangsgschwindigkeit der Farbwalze erwärmen
sich die Farbabteilbleche nur geringfügig, so daß eine besondere Kühlung der Farbabteilbleche
nicht notwendig ist.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Farbabteilungsvorrichtung;
Fig. 2 eine Seitenansicht von Fig. 1;
Fig. 3 eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Farbabteilbleches;
Fig. 4 eine Ansicht Z in Fig. 3;
Fig. 5 eine Zweite erfindungsgemäße Ausführungsform des Farbabteilbleches;
Fig. 6 eine Einzelheit Y in Fig. 5;
Fig. 7 eine Nachstelleinrichtung für einen Verschleißausgleich des erfindungsgemäßen
Farbabteilbleches.
[0011] Die erfindungsgemäße Farbabteilungsvorrichtung zwischen verschiedene Farben fördernden
Bereichen von Farbwalzen von Druckmaschinen wird im Einsatz bei einem durch die DE-A-3
135 711 bekannten Spülfarbwerk beschrieben. In bekannter Weise ist in (nicht dargestellten)
Seitengestellen eine angetriebene Rasterwalze 1 gelagert. An die Rasterwalze 1 an
und abstellbar sind eine oder mehrere Farbauftragsleisten 2 angeordnet. An den Farbauftragsleisten
2 sind ein oberes Rakelmesser 3 und ein unteres Abstreifmesser 4 befestigt. In angestelltem
Zustand liegen das Rakelmesser 3 und das Abstreifmesser 4 an einer Mantelfläche 6
der Rasterwalze 1 an. Die Farbauftragsleiste 2 ist mit einer der Mantelfläche 6 gegenüberliegenden,
sich über die gesamte Länge der Farbauftragsleiste 2 erstreckenden Ausnehnung 7 versehen.
Diese Ausnehmung 7 steht über eine Durchgangsbohrung 8 mit einer Farbzuführeinrichtung
in Verbindung. An jeweils eine erste Stirnfläche 9 und eine zweite Stirnfläche 11
jeder Farbauftragsleiste 2 ist ein Führungsschild 12 angeschraubt. Das Führungsschild
12 ist mit einer Führungsausnehmung 14 versenen. Die Führungsausnehmung 14 liegt jeweils
der Stirnfläche 9 bzw. 11 der Farbauftragsleiste 2 gegenüber. Die Führungsausnehmung
14 ist nach oben und unten hin geschlossen und so dimensioniert, daß in sie ein dünnes
Farbabteilblech 17 hineingeschoben werden kann und durch sie geführt wird. Das erfindungsgemäße
Farbabteilblech 17 ist so gestaltet, daß es leicht in der Führungsausnehmung 14 hin-
und hergeschoben werden kann und hat eine Breite 16 von z. B. 65 mm und eine Länge
20 von z. B. 45 mm. Seine erste Stirnfläche 19 (= Dichtungsfläche) ist mit einer nach
innen gewölbten Krümmung versehen, wobei ein Krümmungsradius dieser ersten Stirnfläche
19 mit einem Krümmungsradius der Rasterwalze 1 übereinstimmt. Eine zweite Stirnfläche
21 des Farbabteilbleches 17 ist vorzugsweise nicht gekrümmt. In eingeschobenem Zustand
drücken auf die vorzugsweise nicht gekrümmten Stirnflächen 21 der Farbabteilbleche
17 an der Farbauftragsleiste 2 befestigte Blattfedern 22, 23. Diese Blattfedern 22,
23 gewährleisten, daß die gekrümmten Stirnflächen 19 der Farbabteilbleche 17 immer
an die Mantelfläche 6 der Rasterwalze 1 angedrückt werden. Um die Farbauftragsleiste
2 auch an ihren Stirnseiten abzudichten, liegen die Farbabteilbleche 17 an den Stirnflächen
9 der Rakelmesser 3 und Abstreifmesser 4 an. Eine Verlängerung einer Seitenfläche
13 des Farbabteilbleches 17 und eine Rotationsachse der Rasterwalze 1 (= Farbkastenwalze)
schneiden sich vorzugsweise in einem Winkel von 90°.
[0012] Die Dicke der Farbabteilbleche 17 kann zwischen 0,1 mm und mehreren Millimetern stark
sein.
[0013] Erfindungsgemäß ist das Farbabteilblech 17 an einem der Rasterwalze 1 zugewandten
Ende 24 über seine gesamte Breite zwischen 0,03 und 0,3 mm dick. Ist ein Führungsteil
26 der Farbabteilbleche 17 dicker als die erfindungsgemäße Dicke 27 des vorderen Endes
24 zwischen 0,03 und 0,3 mm, so kann am vorderen Ende 24 ein Schliff, z. B. in einer
Tiefe 18 von 3 mm vorgesehen sein, wie er in den Figuren 5 und 6 dargestellt ist.
Erfindungswesentlich ist, daß die Abdichtfläche 19 der Farbabteilbleche 17 möglichst
schmal ausgeführt ist.
1. Farbabteileinrichtung zwischen verschiedenfarbige Druckfarbenfördernden Bereichen
von gerasterten Farbkastenwalzen (1) in Spülfarbwerken von Druckmaschinen mit einem
Stauraum für Druckfarbe zwischen einer Rückwand und der den Stauraum nach vorne hin
abschließenden Farbkastenwalze (1), wobei parallel zur Farbkastenwalze (1) Farbauftragsleisten
(2) mit daran angeordnetem Rakel (3) - und Abstreifmesser (4) vorgesehen sind, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Farbauftragsleisten (2) Führungen (9, 11, 12, 14) zur Aufnahme
eines Farbabteilbleches (17) vorgesehen sind, daß in den Führungen (9, 11, 12, 14)
jeweils ein dünnes Farbabteilblech (17) eingesetzt ist, dessen walzenzugekehrtes,
vorderes Ende (24) des Farbabteilbleches (17) eine Dicke zwischen 0,03 und 0,3 mm
aufweist und daß eine das Farbabteilblech (17) mit seiner vorspringenden Stirnfläche
(19) gegen die Mantelfläche der Farbkastenwalze (1) drückende Feder (22; 23) vorgesehen
ist.
2. Farbabteileinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens das
vordere Ende (24) des Farbabteilbleches (17) aus einem harten Stahlblech besteht.
1. Ink dividing assembly between areas of screened ink fountain rollers (1) conveying
inks of different colours in rinse-type ink fountains of printing machines with an
ink reservoir between a back wall and an ink fountain roller (1) sealing the front
of the reservoir, whereby inking bars (2) including doctor blades (3) and stripping
blades (4) are positioned parallel to the ink fountain roller (1), characterized in
that guides (9, 11, 12, 14) are provided on the inking bars (2) to accommodate an
ink dividing plate (17), that in each of the guides (9, 11, 12, 14) a thin ink dividing
plate (17) is disposed whose front end (24) turned to the roller of the ink dividing
plate (17) has a thickness of between 0.03 mm and 0.3 mm and that there is a spring
(22, 23) provided which presses the ink dividing plate (17) against the outer surface
of the ink fountain roller (1) with its projecting front surface (19).
2. Ink dividing assembly in accordance with claim 1, characterized in that at least
the front end (24) of the ink dividing plate (17) is made of hard steel sheet.
1. Dispositif de séparation d'encre entre des zones de rouleaux encreurs (1) situés
dans des bancs d'encre de rinçage de machines d'impression véhiculant des encres d'impression
de différentes couleurs, avec une enceinte de collection pour l'encre d'impression
entre une paroi arrière et un rouleau de caisse à encre (1) délimitant vers l'avant
l'enceinte de collection, des bandes d'application d'encre (2) étant à cette occasion
prévus parallèlement au rouleau de caisse à encre (1), avec des lames de raclage (3)
et de séparation (4) disposées dessus, caractérisé en ce que des guidages (9, 11,
12, 14) sont prévus sur les bandes d'application de couleur (2) pour recevoir une
tôle de séparation d'encre (17), en ce qu'une mince tôle de séparation d'encre (17)
est chaque fois introduite dans les guidages (9,11,12,14), tôle dont l'extrémité avant
(24) de la tôle de séparation d'encre (17) tournée vers le rouleau présente une épaisseur
comprise entre 0,03 et 0,3 mm et en ce qu'il est prévu un ressort (22; 23) pressant
la tôle de séparation d'encre (17), avec sa surface frontale (19) en saillie, contre
la surface d'enveloppe du rouleau de caisse à encre (1).
2. Dispositif de séparation d'encre selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au
moins l'extrémité avant (24) de la tôle de séparation d'encre (17) est composée d'une
tôle d'acier dure.