| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 129 571 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
21.09.1988 Patentblatt 1988/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.12.1983 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: E01H 13/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP8300/343 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 8402/542 (05.07.1984 Gazette 1984/16) |
|
| (54) |
VERFAHREN ZUR BESEITIGUNG VON NEBEL AUS DER ATMOSPHÄRE
METHOD FOR ELIMINATING FOG FROM THE ATMOSPHERE
PROCEDE POUR ELIMINER LE BROUILLARD DE L'ATMOSPHERE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR GB LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
23.12.1982 DE 3247607
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
02.01.1985 Patentblatt 1985/01 |
| (73) |
Patentinhaber: BOGUSLAWSKI, Zbigniew Dr. |
|
D-6078 Neu Isenburg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- BOGUSLAWSKI, Zbigniew Dr.
D-6078 Neu Isenburg (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Eyer, Eckhardt Philipp, Dipl.-Ing. |
|
Patentanwälte Eyer & Linser
Postfach 10 22 10 63268 Dreieich 63268 Dreieich (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 797 862 GB-A- 449 321
|
FR-A- 1 460 540
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Beseitigung von Nebel aus der Atmosphäre
durch Versprühen eines Reagenz in die durch Nebel getrübte Atmosphäre.
[0002] Nebelbildungen stellen nach vie vor eine erhebliche Gefahr für die gesamte Verkehrsabwicklung
etwa in See- oder Flußhäfen, Flughäfen, an stark befahrenen Straßenkreuzungen oder
dergl. bzw. eine erhebliche Behinderung von Freiluftveranstaltungen, etwa Sportveranstaltungen
dar. Sie treten auf durch Auskondensierung von Wasserdampf aus der Atmospäre bei Erreichen
bzw. Überschreiten der Sättigungsgrenze an Wasser in der Atmosphäre, wobei sich die
Feuchtigkeit an in der Atmosphäre befindlichen Kristallisationskeimen niederschlägt
und damit Tröpfchen abscheidet, die einen Durchmesser von zwischen 0,1 und 30 Mikron
aufweisen und aufgrund ihrer quasi dispers feinen Verteilung die bekannten Sichttrübungen
durch Nebel bildet. Die Kristallisationskeime werden hierbei insbesondere von ionisierbaren
bzw. ionisierten Salzpartikeln gebildet, die durch Meerwasserversprühung oder mit
den Rauchgasen aus Verbrennungsanlagen in die Atmosphäre gelangen, so daß sich insbesondere
in den dichtbesiedelten Gebieten eine hohe Konzentration an nebelbildenden Keimen
findet.
[0003] Entsprechend den vorstehend geschilderten Bildungsbedingungen erfolgt die Beseitigung
von vorhandenem Nebel bzw. die Verhinderung der Nebelbildung bisher durch Versprühen
von Ionen bildenden Substanzen, insbesondere Silberjodid in großen Höhen, wodurch
die Agglomeration der Nebeltröpfchen herbeigeführt und deren Abregnen veranlaßt werden
soll (siehe z. B. GB-A-449 321). Die auf diesem Wege erzielten Ergebnisse sind in
hohem Maße unbefriedigend im Hinblick darauf, daß durch die Art des Materials selbst
und die Notwendigkeit seines Transports in große Höhen erhebliche, in den meisten
Fällen in keinem Verhältnis zum Nutzen stehende Kosten auftreten.
[0004] Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens, mit dessen Hilfe
mit einem geringeren Kostenaufwand eine Beseitigung des Nebels bis in große Höhen
erreicht und eine Nebelfreiheit über einen längeren Zeitraum gewährleistet werden
kann. Die Erfindung besteht darin, daß die Behandlung durch Versprühen einer Substanz
in feiner Verteilung erfolgt, die mit den die Nebeltrübung bildenden Wassertröpfchen
unter exothermer Reaktion ein gasförmiges Reaktionsprodukt abspaltet.
[0005] Durch die Erfindung ist ein Verfahren geschaffen, mit dessen Hilfe schnell und unter
geringem Kostenaufwand eine längervährende Nebelfreiheit großer Gebiete bis in große
Höhen erreicht werden kann. Die Erfindung beruht auf der Wirkung, daß einerseits durch
die chemische Reaktion der Substanz mit Wasser die in kondensierter Form vorliegende
Feuchtigkeit unmittelbar gebunden und daß andererseits durch die exotherme Reaktion
in Verbindung mit der Abspaltung eines gasförmigen Reaktionsproduktes in dem Sprühbereich
ein Auftrieb geschaffen wird, in dem die feinstkörnigen Materialanteile in große Höhen
getragen werden, so daß sich die Reaktion von der Versprühebene aus nach oben fortsetzt.
Die exothermische Reaktion hat den weiteren Vorteil, daß sich infolge der sich ergebenden
Erwärmung der Luft das Wasseraufnahmevermögen der Luft wesentlich erhöht bzw. die
relative Luftfeuchtigkeit verringert, was die Grundlage dafür darstellt, daß die Nebelfreiheit
in dem behandelten Gebiet über längere Zeiträume erhalten bleibt.
[0006] Die Behandlung erfolgt vorteilhaft mit Hilfe einer mit Wasser chemisch reagierenden
Substanz. Hierbei kommen vorzugsweise die Metallcarbide, insbesondere Calciumcarbid,
einer Korngröße unter 0,3 mm, vorzugsweise unter 0,15 mm, zum Einsatz, das bei einer
hohen Wärmeabgabe und preiswerter Herstellbarkeit umweltunschädliche Reaktionsprodukte
bildet, nämlich einerseits Calciumhydroxid, das in einer zweckdienlichen Weise weiterhin
zur Reinigung der Atmosphäre von keimbildenden Partikeln und Ionen beiträgt, und andererseits
Acethylen, das aufgrund seines gegenüber Luft geringeren spezifischen Gewichtes weiterhin
über die Erwärmung hinaus Auftriebskräfte erzeugt und in der Atmosphäre kurzfristig
unter Einwirkung aktiver Strahlung, insbesondere UV-Strahlung der Sonne zerfällt.
[0007] Es können anstelle der Metallcarbide jedoch auch eine Reihe weiterer Substanzen,
insbesondere Stickstoff und Wasserstoff enthaltende organische Substanzen zum Einsatz
kommen , beispielsweise Azane, Diazane, Triazane oder Tetraazane, weiterhin Azene,
Diazene, Triazene oder Tetraazene, Triazdiene oder Tetraazdiene, schließlich Azo-
oder Diazomethan, Ameisensäure, Methylhadrazin, Oxalsäure, Dimethylperoxid, in reiner
Form oder als Salz.
[0008] Zur Unterstützung der Wirkung können den Substanzen eine oder mehrere unter exothermer
Reaktion durch Hydrolyse und/oder Hydratation wasserbindende Substanzen, insbesondere
kristallwasserfreies Natriumsulfat, Natriumhydrophosphat, Natriumcarbonat, Bariumoxid,
Siliziumchlorid oder dergl. in einer Menge bis zu 65-Gew.-%, vorzugsweise zwischen
15 und 35-Gew.-%, zugesetzt sein. Durch das große Wasserbindevermögen dieser Substanzen
auch für nicht kondensierte Feuchtigkeit wird der Wassergehalt der Luft und damit
die relative Luftfeuchtigkeit weiterhin vermindert, wodurch der Zeitraum der erzielbaren
Nebelfreiheit weiterhin wesentlich erhöht wird. Es kann weiterhin aus demselben Grund
der Materialeinsatz vielfach erheblich verringert werden, insbesondere in den Fällen,
in denen nicht die Schaffung von Hebelfreiheit bis in große Höhen in Rede steht, die
Schaffung großer Auftriebskräfte durch Bildung großer Gasmengen und höherer Temperaturen
somit nicht erforderlich ist.
[0009] in Fällen, in denen die Spontaneität der Reaktion unerwünscht ist, etwa in Fällen,
in denen die plötzliche Bildung großer Acethylenmengen unerwünscht ist, können der
Substanz oder dem Substanzgemisch zur Pufferung der Reaktion gegenüber Wasser indiffarente
Materialien, beispielsweise Alkali-oder Erdalkalikarbonate, etwa Calciumkarbonat oder
Natriumkarbonat, zugesetzt werden. Aus demselben Grund kann das Versprühen der Substanz
bzw. des Substanzgemisches an Stelle mit der üblicherweise eingesetzten getrockneten
Luft mit getrocknetem Inertgas erfolgen.
[0010] Die Erfindung wird nachstehend anhand einiger Beispiele erläutert.
Beispiel 1
[0011] Es soll die Landebahn eines Flughafens in einer Länge von 3 000 m und einer Breite
von 60 m bis in eine Höhe von 60 m nebelfrei gemacht werden. Die Übersättigung beträgt
bei einer Außentemperatur von 10 Grad C 25 %. Die Sättigung bei 10 Grad C beträgt
bei Luft 10 g/m
3, so daß unter den gegebenen Bedingungen 2,5 g Wasser/m
3 Luft, d.h. insgesamt 27 000 kg Wasser aus dem vorgegebenen Luftvolumen gebunden werden
müssen.
[0012] Das stöchiometrische Reaktionsverhältnis zwischen Calciumcarbid und Wasser beträgt
1 : 2, so daß insgesamt bei eines Molakulargewicht des Calciumcarbids von 64 und des
Wassers von 18 für die Bindung des Wassers der Einsatz von insgesamt ca. 80 000 kg
Calciumcarbid erforderlich sind, die bei der Reaktion etwa 250 000 m
3 Acethylen freisetzen, was eines Anteil an dem fraglichen Luftvolumen von etwa 1,4
%, d.h einer bei weitem noch nicht gefährlichen Konzentration entspricht.
[0013] Das Versprühen erfolgt mit mehrerern Staubkanonen mit getrockneter Luft bei einem
Druck von 6 Atü bis in Höhen von etwa 50 m, woraus für mindestens 8 Stunden ein nebelfreier
Korridor in der verlangten Ausdehnung resultiert.
Beispiel 2
[0014] Es soll unter den gleichen äußeren Bedingungen wie in Beispiel 1 ein Sportfeld in
einer Lange von 200 m und einer Breite von 150 m bis in eine Höhe von 50 m vom Nebel
befreit werden. Die zu bindende Wassermenge beträgt in diesem Fall 3 750 kg. Es kommen
zum Einsatz eine Substanzmischung aus 75 % Calciumcarbid und 25 % Natriumhydrophosphat,
von dem 216 g Wasser pro Mol eingesetzter Substanz, entsprechend ca. 1 520 g Wasser
pro kg gebunden werden. Die eingesetzte Mischung bindet somit ca. 800 g Wasser je
kg, so daß insgesamt etwa 4 687 kg Substanzmischung eingestzt werden muß. Das Versprühen
erfolgt in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise in einer Höhe von etwa 30 bis 35
m.
1. Verfahren zur Beseitigung von Nebel aus der Atmosphäre durch Versprühen eines Reagenz
in die durch Nebel getrübte Atmosphäre, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung
durch Versprühen einer Substanz in feiner Verteilung erfolgt, die mit den die Nebeltrübung
bildenden Wassertröpfchen unter exothermer Reaktion ein gasförmiges Reaktionsprodukt
abspaltet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung mit Hilfe
einer mit Wasser chemisch reagierenden Substanz erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung mit einem
Metallcarbid, vorzugsweise Calciumcarbid, einer Korngröße unter 0,3 mm, vorzugsweise
unter 0,15 mm, erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung mit einer
Stickstoff und Wasserstoff enthaltenden organischen Substanz, beispielsweise einem
Azan, Diazan, Triazan oder Tetraazan, einem Azen, Diazen, Triazen oder Tetraazen,
einem Triazdien oder Tetraazdien, weiterhin Azo- oder Diazomethan, Ameisensäure, Methylhadrazin,
Oxalsäure, Dimethylperoxid, in reiner Form oder als Salz erfolgt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Substanz
eine oder mehrere unter exothermer Reaktion durch Hydrolyse und/oder Hydratation wasserbindende
Substanzen in einer Menge bis zu 65-Gew.-%, vorzugsweise zwischen 15 und 35-Gew.-%
enthält.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Substanz als durch Hydrolyse
bzw Hydratation Wasser bindende Substanzen kristallwasserfreies Natriumsulfat, Natriumhydrophosphat,
Natriumkarbonat, Bariumoxid, Siliziumchlorid oder dergl. enthält.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Substanz
zur Pufferung der Reaktion gegenüber Wasser indifferente Materialien beispielsweise
Alkali-oder Erdalkalikarbonate, etwa Calciumkarbonat oder Natriumkarbonat, enthält.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Versprühen
der Substanz bzw. des Substanzgemisches mit getrockneter Luft erfolgt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Versprühen
der Substanz bzw. des Substanzgemisches mit getrocknetem Inertgas erfolgt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung
von Rücknebelung in gewissen Zeitabständen schmale Streifen der nebelfrei zu haltenden
Zone behandelt werden.
1. Method of removing mist or fog from the atmosphere by spraying a reagent into the
atmosphere which has been rendered hazy by the mist or fog, characterised in that
the treatment is effected by spraying with a finely distributed material which forms,
in an exothermic reaction, a gaseous reaction product with the water droplets forming
the mist or fog haze.
2. Method according to claim 1, characterised in that the treatment is effected with
the aid of a substance which reacts chemically with water.
3. Method according to claim 2, characterised in that the treatment is effected with
a metallic carbide, preferably calcium carbide, having a particle size of less than
0.3 mm, preferably less than 0.15 mm.
4. Method according to claim 2, characterised in that the treatment is effected with
an organic substance containing nitrogen and hydrogen, for example, an azane, diazane,
triazane or tetrazane, an azene, diazene, triazene or tetrazene, a triazadiene or
tetrazadiene, and also azo or diazomethane, formic acid, methyl hydrazine, oxalic
acid, dimethyl peroxide, in a pure form or as a salt.
5. Method according to any of claims 1 to 4, characterised in that the material contains
one or more substances which absorb water by hydrolysis and/or hydration during an
exothermic reaction, in an amount up to 65 % by wt, preferably between 15 and 35 %
by wt.
6. Method according to claim 5, characterised in that the material contains, as substances
which absorb water by hydrolysis or hydration, anhydrous sodium sulphate, sodium hydrophosphate,
sodium carbonate, barium oxide, silicon chloride or the like.
7. Method according to any of claims 1 to 6, characterised in that the material contains
neutral substances, for example, alkali or alkaline earth carbonates, possibly calcium
carbonate or sodium carbonate, to buffer the reaction with respect to water.
8. Method according to any of claims 1 to 7, characterised in that the spraying of
the material or material mixture is effected utilising dried air.
9. Method according to any of claims 1 to 7, characterised in that the spraying of
the material or material mixture is effected utilising a dried inert gas.
10. Method according to any of claims 1 to 9, characterised in that, to prevent the
reappearance of mist within particular time intervals, narrow strips of the zone to
be kept mist- or fog-free are treated.
1. Procédé pour éliminer le brouillard de l'atmosphère par pulvérisation d'un réactif
dans l'atmosphère troublée par le brouillard, caractérisé en ce que le traitement
est effectué par pulvérisation d'une substance à l'état finement divisé qui forme
au cours d'une réaction exothermique un produit de réaction gazeux avec les gouttelettes
d'eau constituant le brouillard.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le traitement est effectué
à l'aide d'une substance réagissant chimiquement avec l'eau.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le traitement est effectué
avec un carbure métallique, de préférence du carbure de calcium, ayant une granulométrie
inférieure a 0,3 mm, de préférence inférieure à 0,15 mm.
4. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le traitement est effectué
avec un composé organique contenant de l'azote et de l'hydrogène, par exemple un azane,
diazane, triazane ou tétraazane, un azène, diazène, triazène ou tétraazène, un triazadiène
ou tétraazadiène, ainsi que l'azo- ou diazométhane, l'acide formique, la méthylhydrazine,
l'acide oxalique, le peroxyde de diméthyle, à l'état pur ou sous forme de sel.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
la substance contient en quantité allant jusqu'à 65 % en poids, de préférence entre
15 et 35 % en poids, une ou plusieurs substances qui fixent l'eau par hydrolyse et/ou
hydratation au cours d'une réaction exothermique.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que la substance contient comme
substances fixant l'eau par hydrolyse ou hydratation du sulfate de sodium cristallisé
anhydre, de l'hydrogénophosphate de sodium, du carbonate de sodium, de l'oxyde de
baryum, du chlorure de silicium ou similaires.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
la substance contient pour tamponner la réaction des matières inertes vis-à-vis de
l'eau, par exemple des carbonates alcalins ou alcalinoterreux, comme le carbonate
de calcium ou le carbonate de sodium.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
la pulvérisation de la substance ou du mélange de substances se fait avec de l'air
comprimé.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
la pulvérisation de la substance ou du mélange de substances se fait avec un gaz inerte
comprimé.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que,
pour inhiber la formation à nouveau de brouillard, on traite des bandes étroites de
la zone à débarrasser du brouillard à des intervalles de temps déterminés.