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(11) |
EP 0 129 641 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.12.1987 Patentblatt 1987/50 |
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Anmeldetag: 14.03.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B31F 1/28 |
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Wellpappenanlage
Installation for corrugated cardboard
Installation pour carton ondulé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
22.06.1983 DE 3322385 01.10.1983 DE 3335736
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.1985 Patentblatt 1985/01 |
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Anmelder: Werner H. K. Peters
Maschinenfabrik GmbH |
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D-2000 Hamburg 54 (DE) |
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Erfinder: |
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- Schommler, Manfred
D-2085 Quickborn-Heide (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Hauck, Graalfs, Wehnert,
Döring, Siemons |
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Neuer Wall 41 20354 Hamburg 20354 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Wellpappenanlage nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Wellpappenanlagen sind seit langem bekannt. Von der einseitigen Maschine wird die
darin hergestellte einseitige Wellpappe zur Schlingenbildung auf eine Brücke gefördert,
von der sie dann wieder auf das Niveau des Auftragwerks bzw. der Beklebemaschine herabgebracht
wird. Von der Beklebemaschine gelangt die beidseitig mit Deckbahnen versehene Wellpappenbahn
zu einem Kurzquerschneider, einer Längsschneid- und Rillmaschine und einem Querschneider.
An den Querschneider schliesst sich ein Formatableger an, der über ein Förderband
mit dem Querschneider verbunden ist. Die aus dem Querschneider kommenden Formate gelangen
in geschuppter Anordnung auf das Förderband, das mit einer erheblich geringeren Vorschubgeschwindigkeit
arbeitet als der Querschneider (zum Beispiel ein Zehntel der Geschwindigkeit des Querschneiders).
Bei einer bekannten Wellpappenanlage nach der US-PS 2 039 750 sind alle genannten
Aggregate auf einem Niveau angeordnet. Der Formatableger, in dem üblicherweise ein
Formatstapel gebildet wird derart, dass die Formate von oben auf eine schrittweise
nach unten bewegte Plattform gelegt werden, weist mithin einen oberhalb des Querschneiderauslaufs
liegenden Einlauf auf. Die aus dem Querschneider kommenden Formate werden daher über
eine Förderstrecke auf das Einlaufniveau des Formatablegers gebracht. Wird die Förderstrecke
zu steil ausgelegt, besteht die Gefahr, dass die Wellpappe unzulässig abgelenkt wird.
Neben den möglicherweise eintretenden Umbiegeeffekt am Ausgang des Querschneiders
tritt ausserdem die Gefahr, dass die Formate mit ihrer vorderen Kante gegen das Förderband
stossen. Die Formate kommen mit relativ hoher Geschwindigkeit aus dem Querschneider
heraus und können daher an ihrer vorderen Kante beschädigt werden. Der Ablenkwinkel
wird daher nach Möglichkeit sehr klein gehalten, um die beschriebenen Beeinträchtigungen
der Wellpappe zu vermeiden. Dies führt zu einer entsprechend langen Förderstrecke,
die mithin die Gesamtlänge einer Wellpappenanlage mitbestimmt. Im übrigen ist eine
verhältnismässig geringe Steigung der Förderstrecke auch deshalb notwendig, um die
Gefahr zu begegnen, dass die aufgenommenen Formate nach unten rutschen.' Die gewünschte
grosse Länge kann jedoch aus Platzgründen nicht immer eingehalten werden. Daher ist
zumeist ein Kompromiss zwischen der aus Platzgründen zur Verfügung stehenden Länge
und dem kritischen Ablenkwinkel zu wählen. Aus diesem Grunde kann oft nicht vermieden
werden, dass aufgrund einer zu starken Ablenkung der Wellpappe eine Beeinträchtigung
ihrer Qualität stattfindet.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Wellpappenanlage so zu verbessern,
dass Beeinträchtigungen der Wellpappe, insbesondere hinter dem Querschneider, durch
unzulässiges Ablenken vermieden und ihre Abmessung in Arbeitsrichtung verringert wird.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Kennzeichnungsteils des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0005] Bei der erfindungsgemässen Wellpappenanlage sind Beklebemaschine, Kurzquerschneider,
Längsrill- und Schneidemaschine und Querschneider gegenüber der einseitigen Wellpappenmaschine
auf einem erhöhten Niveau angeordnet. Die annähernd übereinstimmende Arbeitsebene
der erwähnten Maschinen stimmt annähernd mit der Einlaufebene des Formatablegers überein.
[0006] Nachdem bei der erfindungsgemässen Wellpappenanlage die einseitige Wellpappe von
der einseitigen Maschine zur Schlingenbildung auf die Brücke gefördert worden ist,
bleibt das Arbeitsniveau während der gesamten weiteren Bearbeitung auf im wesentlichen
der gleichen Höhe, das in der Höhe der Einlaufebene des Formatablegers liegt. Unerwünschte
Ab- und Umlenkungen, welche die Qualität der Wellpappe beeinträchtigen, finden daher
nicht statt. Ausserdem wird der Abstand zwischen dem Querschneider und dem Formatableger
erheblich reduziert, wodurch die Gesamtlänge der Anlage, die naturgemäss sehr gross
ist, merklich verringert wird. Zwischen Querschneider und Formatableger braucht lediglich
ein kurzes Überführungsband vorgesehen zu werden.
[0007] Nachteile sind mit der erfindungsgemässen Anlage nicht verbunden. Trotz der Anhebung
des Niveaus hinter den einseitigen Maschinen braucht die zur Verfügung stehende Höhe
der Fertigungshalle gegenüber herkömmlichen Anlagen nicht vergrössert zu werden. Im
übrigen kann wegen der erhöht angeordneten Aggregate der Raum mit Schaltschränken
und anderen Steuerungsgeräten ausgenutzt werden.
[0008] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass auch Vorheizer und Auftragswerk
auf dem erhöhten Niveau angeordnet sind. Auf diese Weise kann auch der untere Vorheizzylinder,
der zur Vorheizung einer Deckbahn dient, direkt vor den Einlauf der Beklebemaschine
gesetzt werden. Dadurch wird der Wärmeverlust herkömmlicher Anlagen vermieden, welcher
durch den relativ langen Weg zwischen Vorheizzylinder und Beklebemaschine zurückgelegt
werden musste.
[0009] Es gibt verschiedene konstruktive Möglichkeiten zur erfindungsgemässen Anordnung
der Wellpappenanlage. Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die auf erhöhtem
Niveau befindlichen Maschinen auf der Plattform eines Podestes angeordnet sind. Das
Podest, auf dem die Maschinen stehen, kann zweckmässigerweise als Verlängerung der
ohnehin vorhandenen Brücke über den Wellpappenherstellungsmaschinen angeordnet sein,
so dass von vorne bis hinten auf einer Ebene gearbeitet werden kann.
[0010] Alternativ kann nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, dass
die auf erhöhtem Niveau befindlichen Maschinen auf einer Geschossdecke angeordnet
sind, während die vorgeschalteten Maschinen auf dem Boden des Raumes unterhalb der
Geschossdecke angeordnet sind. Dies hat den erheblichen weiteren Vorteil, dass die
heissen und sehr lauten einseitigen Wellpappenmaschinen z.B. in einem Keller angeordnet
sind. Auch der Transport der Papierrollen, der viel Platz erfordert, erfolgt im Keller.
In der oberen Etage findet die gesamte Maschinenbedienung auf einer Arbeitsebene statt.
Der Abtransport der Pappen erfolgt wiederum im Keller.
[0011] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann eine Wellpappenanlage noch erheblich
kürzer bauen. Sie besteht erfindungsgemäss darin, dass die Vorschubrichtung der einseitig
gewellten Bahn nach dem Verlassen der einseitigen Wellpappenmaschine entgegengesetzt
zu der in der Beklebemaschine ist und dazwischen eine annähernd um 180° verlaufende
Bahnumlenkung erfolgt.
[0012] Bei der erfindungsgemässen Anlage können die auf unterschiedlichem Niveau angeordneten
Maschinen und Aggregate übereinander angeordnet werden, so dass sich die Gesamtlänge
der Wellpappenanlage ganz erheblich verringert. Die einseitigen Maschinen befinden
sich im unteren Stockwerk der Anlage. Vorzugsweise befindet sich auch die Brücke für
die einseitige Bahn oberhalb der Herstellungsmaschine im unteren Stockwerk.
[0013] Die auf erhöhtem Niveau befindlichen Maschinen können auf einer Plattform eines Podestes
angeordnet sein. Die Herstellungsmaschinen, die Abrollung und die Brücke für die einseitige
Bahn befinden sich dabei unterhalb des Podestes.
[0014] Eine andere Alternative besteht erfindungsgemäss darin, dass die auf erhöhtem Niveau
befindlichen Maschinen auf einer Geschossdecke angeordnet sind, während die vorgeschalteten
Maschinen auf dem Boden eines Raumes unterhalb der Geschossdecke angeordnet sind und
die umgelenkten Bahnen durch eine Öffnung in der Geschossdecke hindurchgeführt sind.
Die heissen und lauten einseitigen Wellpappenmaschinen können z.B. in einem Keller
angeordnet sein. Auch der Transport der Papierrollen, der viel Platz erfordert, kann
im Keller erfolgen.
[0015] In der oberen Etage findet die gesamte Maschinenbedienung auf einer Arbeitsebene
statt. Der Abtransport der Pappen erfolgt wiederum im Keller.
[0016] Für die Zuführung der zweiten Deckbahn sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung
vor, dass die Abrollung für die zweite Deckbahn seitlich angeordnet ist mit einer
Vorschubrichtung annähernd senkrecht zur ersten und zweiten Vorschubrichtung und im
Umlenkbereich einer annähernd 90°-Umlenkung der zweiten Deckbahn erfolgt. Die zweite
Deckbahn wird daher so zugeführt, dass die einseitige Bahn um diese herum umgelenkt
wird.
[0017] Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand von Zeichnungen
näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht äusserst schematisch eine erste Ausführungsform der
erfindungsgemässen Wellpappenanlage.
Fig. 2 zeigt in äusserst schematischer Form eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemässen
Wellpappenanlage.
Fig. 3 zeigt in Seitenansicht äusserst schematisch eine Wellpappenanlage nach der
Erfindung.
Fig. 4 zeigt die Draufsicht auf die Umlenkung der zweiten Deckbahn der Anlage nach
Fig. 2.
[0018] Eine erste einseitige Wellpappenmaschine 10 wird von zwei jeweils benachbarten, zwei
Papierrollen aufnehmenden Abrollungen 11 und 12 versorgt. Die einseitige Wellpappenbahn
wird auf eine Brücke 13 hochbefördert, die über Stützen 14 am Boden 15 abgestützt
ist. Eine zweite einseitige Wellpappenmaschine 16 wird wiederum von zwei Abrollungen
17,18 versorgt. Die einseitige Wellpappe wird wiederum zur Brücke 13 hochbefördert.
Ein Podest 19 enthält eine über Stützen 20 am Boden 15 abgestützte Plattform 21. Auf
der Plattform angeordnet sind unmittelbar benachbart ein Vorheizer 22, ein Auftragswerk
23, eine Beklebemaschine 24, ein Kurzquerschneider 25, eine Rill- und Schneidmaschine
26, ein Querschneider 27 und ein Formatableger 28.
[0019] Man erkennt, dass das Arbeitsniveau der Maschinen 22 bis 28 annähernd in gleicher
Ebene liegt, welche wiederum in annähernd gleicher Höhe mit der Brücke 13 liegt. Umlenkungen
der Bahnen bzw. der Wellpappe sind daher nicht notwendig. Der Abstand zwischen Querschneider
27 und Formatableger ist äusserst gering. Im Formatableger 28 sind zwei Formatstapel
29, 30 angedeutet.
[0020] Man erkennt ferner, dass der von der Abrollung 31 versorgte Vorheizzylinder 32 unmittelbar
vor der Beklebemaschine 24 angeordnet ist, so dass auch bezüglich der zweiten Deckbahn
ein kurzer Weg zwischen Vorheizung und Beklebemaschine liegt.
[0021] In Fig. 2 sind die einzelnen Maschinen der gezeigten Anlage, soweit sie mit denen
nach Fig. 1 übereinstimmen, mit gleichen Bezugszeichen versehen. Der Unterschied zur
Anlage nach Fig. 1 besteht darin, dass die Maschinen 22 bis 27 auf einer Geschossdecke
34 angeordnet sind, wobei sich die «Brücke» 13 ebenfalls auf der Geschossdecke 34
befindet. Die Maschinen 11 bis 18 und 31 sind hingegen auf dem Boden 35 eines Kellers
33 angeordnet. Der Formatableger 28 erstreckt sich vom Boden 35 durch die Decke 34
hindurch.
[0022] Bei der gezeigten Anlage nach Fig. 2 befindet sich die gesamte Maschinenbedienung
auf einer Arbeitsebene, nämlich auf dem Geschossdeck 34, während der Transport der
Papierrollen und der Abtransport der Pappen aus dem Formatableger 28 im Keller erfolgt.
Die heissen und lauten einseitigen Maschinen 10 und 16 können daher die Arbeitsbedingungen
auf dem Geschossdeck 34 nicht oder nur unwesentlich beeinträchtigen.
[0023] Nachfolgend wird auf die Figuren 3 und 4 eingegangen. Soweit gleiche Teile wie in
Fig. 1 oder 2 vorkommen, werden gleiche Bezugszeichen verwendet.
[0024] Eine einseitige Wellpappenmaschine 10 wird von jeweils zwei benachbarten, zwei Papierrollen
aufnehmenden Abrollungen 11 und 12 versorgt. Entsprechend sind der einseitigen Maschine
10 Vorheizer 40,41 zugeordnet. Eine erste Brücke 42 nimmt die einseitige Bahn in bekannter
gefalteter Weise auf. Eine zweite darüber angeordnete Brücke 63 nimmt eine zweite
einseitige Bahn 49 auf, die von einem weiteren Satz von Abrollungen und einer einseitigen
Maschine hergestellt wurde. Die erste einseitige Bahn 43 wird über Umlenkrollen 44,45
und 46 um etwa 180° umgelenkt. Zu Umlenkzwecken ist die Rolle 44 tiefer als die Brücke
42 angeordnet. Die Rolle 45 befindet sich auf annähernd gleichem Niveau wie die Rolle
44, während die Rolle 46 sich oberhalb der Rolle 45 befindet. Über eine Vorheizwalze
47 erfolgt eine Umlenkung nach oben in Richtung eines oberen Auftragswerks 48. Die
zweite einseitige Bahn 49 wird mit entsprechenden Umlenkrollen 50, 51 und 52 in ähnlicher
Weise umgelenkt. Eine Vorheizwalze 53 lenkt die zweite Bahn 49 in Richtung eines unterhalb
des oberen Auftragswerks 48 angeordneten Auftragswerks 54. Die Auftragswerke 48, 54
sind auf einer Plattform oder Geschossdecke 34 übereinander angeordnet, auf der auch
eine Beklebemaschine 24 bekannter Bauart angeordnet ist. An die Beklebemaschine schliessen
sich bekannte Maschinen, wie Kurzquerschneider, Rill- und Schneidmaschine, Querschneider
und Formatableger an, die auf annähernd gleichem Niveau angeordnet, jedoch nicht dargestellt
sind.
[0025] Die Geschossdecke 34 besitzt eine Öffnung 55 in der die Umlenkung der Bahnen 43 und
49 in Form einer Schleife stattfindet. Es versteht sich, dass die Geschossdecke 34
auch die Plattform eines Podestes sein kann, wobei dann die beschriebenen Umlenkungen
sowie die Vorheizer 47, 53 am Rand der Plattform angeordnet sind.
[0026] Eine zweite Deckbahn 56 wird seitlich so zugeführt, dass sie senkrecht zur Umlenkebene
der Bahnen 43, 49 in die durch diese gebildete Schleife eingeleitet wird, wie bei
57 dargestellt. Mittels zwei übereinander angeordneten Umlenkrollen 58, 59 erfolgt
eine Umlenkung der zweiten Deckbahn 56 um annähernd 90°, wobei die Umlenkrollen 58,
59 mit ihrer Drehachse einen Winkel von 45° zur Vorschubrichtung der Deckbahn 56 einschliesst.
In Fig. 4 ist die seitlich angeordnete Papierrolle 60 dargestellt, von der die zweite
Deckbahn 56 abgewickelt wird. Es versteht sich, dass die Papierrolle 60 bzw. das Gestell
für die Abrollung auf dem gleichen Niveau wie die Abrollungen 11 und 12 angeordnet
sein kann. Dies erfordert dann noch weitere Umlenkrollen als in den Figuren 3 und
4 dargestellt.
[0027] Die Umlenkung der zweiten Deckbahn 56 durch die Umlenkrollen 58, 59 erfolgt bis annähernd
auf das Niveau einer Vorheizwalze 61, die hinter den Auftragswerken 48, 54 kurz vor
der Beklebemaschine 24 angeordnet ist. Im übrigen können eine oder beide Umlenkwalzen
58, 59 als Vorheizer verwendet werden.
1. Wellpappenanlage, bei der mindestens eine einseitige Wellpappenmaschine, ein Vorheizer,
ein Auftragwerk, eine Beklebemaschine (24), ein Kurzquerschneider (25), eine Rill-
und Schneidmaschine (26), ein Querschneider (27) und ein Formatableger (28) hintereinander
angeordnet sind, wobei die Formate im Formatableger (28) von oben auf einem Ableger
gestapelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass Beklebemaschine (24), Kurzquerschneider
(25), Längsrill- und Schneidmaschine (26) und Querschneider (27) gegenüber der einseitigen
Wellpappenmaschine (10, 16) auf einem erhöhten Niveau (21, 31) angeordnet sind und
ihre annähernd übereinstimmende Arbeitsebene annähernd mit der Einlaufebene des Formatablegers
(28) übereinstimmt.
2. Wellpappenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch Vorheizer (22)
und Auftragswerk (23) auf erhöhtem Niveau angeordnet sind.
3. Wellpappenanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf erhöhtem
Niveau befindlichen Maschinen (22 bis 27) auf einer Plattform (21) eines Podestes
(19) angeordnet sind.
4. Wellpappenmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf
erhöhtem Niveau befindlichen Maschinen (22 bis 27) auf einer Geschossdecke angeordnet
sind, während die vorgeschalteten Maschinen (11 bis 18 und 31) auf dem Boden (32)
eines Raumes (33) unterhalb der Geschossdecke (31 ) angeordnet sind.
5. Wellpappenmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufheizzylinder
(32) für die zweite Drehbahn unterhalb, jedoch kurz vor der Beklebemaschine (24) angeordnet
ist.
6. Wellpappenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorschubrichtung der einseitig gewellten Bahn (43, 49) nach dem Verlassen der
einseitigen Wellpappenmaschine (10) entgegengesetzt zu der in der Beklebemaschine
(24) ist und dazwischen eine annähernd um 180° vertaufende Bahnumlenkung erfolgt.
7. Wellpappenanlage nach Anspruch 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass Vorheizer
(47, 53) und Auftragswerk (48, 54) auf erhöhtem Niveau im Umlenkbereich angeordnet
sind.
8. Wellpappenanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die auf erhöhtem
Niveau befindlichen Maschinen auf einer Plattform eines Podestes angeordnet sind.
9. Wellpappenanlage nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die auf erhöhtem
Niveau befindlichen Maschinen auf einer Geschossdecke (31) angeordnet sind, während
die vorgeschalteten Maschinen auf dem Boden eines Raums unterhalb der Geschossdecke
(31 ) angeordnet sind, und die umgelenkten Bahnen (43, 49) durch eine Öffnung (55)
in der Geschossdecke (31) hindurchgeführt sind.
10. Wellpappenanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die Abrollung für die zweite Deckbahn (56) seitlich angeordnet ist und eine Vorschubrichtung
annähernd senkrecht zur ersten und zweiten Vorschubrichtung aufweist, und im Umlenkbereich
eine annähernd 90'-Umlenkung der zweiten Deckbahn (56) erfolgt.
1. Installation pour carton ondulé dans laquelle au moins une machine à carton ondulé
unilatérale, un préchauffeur, un mécanisme enduction, une machine colleuse (24), un
dispositif de coupe transversale rapide (25), une machine à rainurer et à couper (26),
un dispositif de coupe transversale (27) et un distributeur de plaques de carton découpées
(28) sont disposés les uns derrière les autres, les plaques étant empilées par le
haut sur un récepteur dans le distributeur de plaques (28), caractérisée en ce que
la machine colleuse (24), le dispositif de coupe transversale rapide (25), la machine
de rainurage et de coupe longitudinale (26) et le dispositif de coupe transversale
(27) sont disposés, à un niveau surélevé, par rapport à la machine à carton ondulé
unilatérale (21, 31 ) et en ce que leur plan de travail approximativement concordant
coïncide sensiblement avec le plan d'entrée du distributeur de plaques (28).
2. Installation pour carton ondulé selon la revendication 1, caractérisée en ce que
le préchauffeur (22) et le mécanisme d'enduction (23) sont aussi disposés au niveau
surélevé.
3. Installation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les machines
(22 à 27) se trouvant à un niveau surélevé sont montées sur un plateau (21) d'une
plate-forme (19).
4. Machine à carton ondulé selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les
machines (22 à 27) se trouvant à un niveau surélevé sont montées sur un plancher d'étage,
tandis que les machines intercalées avant elles (11 à 18 et 31 ) sont montées sur
le sol (32) d'une salle (33) se trouvant en dessous de la couverture d'étage (31).
5. Machine à carton ondulé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce
que le cylindre de chauffage (32) pour la deuxième feuille de couverture est disposé
en dessous, mais peu en avant de la machine colleuse (24).
6. Machine à carton ondulé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce
que la direction d'avancement de la feuille unilatéralement ondulée (43, 49), après
avoir quitté la machine à carton ondulé unilatérale (10), est opposée à celle dans
la machine colleuse (24) et en ce qu'il se produit entre ces machines un changement
de direction de la feuille sur environ 180°.
7. Installation pour carton ondulé selon les revendications 2 et 6, caractérisée en
ce que le préchauffeur (47, 53) et le mécanisme d'enduction (48, 54) sont disposés,
à un niveau surélevé, dans la région du changement de direction.
8. Installation pour carton ondulé selon la revendication 7, caractérisée en ce que
les machines se trouvant à un niveau surélevé sont montées sur un plateau d'une plate-forme.
9. Installation pour carton ondulé selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en
ce que les machines se trouvant à un niveau surélevé sont montées sur un plancher
d'étage (31), tandis que les machines intercalées avant elles sont montées sur le
sol d'une salle se trouvant en dessous de la couverture d'étage (31 ) et en ce que
les feuilles (43, 49) ayant changé de direction passent par une ouverture (55) ménagée
dans la couverture d'étage (31).
10. Installation pour carton ondulé selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée
en ce que, pour la deuxième feuille de couverture, le déroulement est disposé latéralement
et comporte une direction d'avancement qui est sensiblement perpendiculaire aux première
et deuxième directions d'avancement, et en ce que dans la région du changement de
direction il se produit un changement de direction d'environ 90° de la deuxième feuille
de couverture (56).
1. Installation for corrugated cardboard, wherein are consecutively arranged at least
one unilateral corrugated cardboard machine, a preheater, an applicator, an agglutinating
machine (24), a short cross-cutter (25, a grooving and cutting machine (26), a cross-cutter
(27), and a sized cuts distributor (28), the cuts being stacked in the cuts distributor
(28) on a depositing means, characterized in that the agglutinating machine (24),
the short cross-cutter (25), the longitudinal grooving and cutting machine (26) and
the cross-cutter (27) are arranged at a higher level (21, 31 ) with respect to the
unilateral corrugated cardboard machine (10, 16),with their approximately corresponding
work plane corresponding approximately to the entry plane of the cuts distributor
(28).
2. Installation as in claim 1, characterized in that also the preheater (22) and the
applicator (23) are arranged at a higher level.
3. Installation as in claim 1 or 2, characterized in that the machines (22 to 27)
situated at a higher level are arranged on a surface (21 ) of a platform (19).
4. Installation as in claim 1 or 2, characterized in that the machines (22 to 27)
situated at a higher level are arranged on a storey ceiling, while the machines (11
to 18 and 31 ) ahead thereof are arranged on the floor (32) of a room (33) below the
storey ceiling (31).
5. Installation as in claims 1 to 4, characterized in that the heating cylinder (32)
for the second cover web is arranged below, but shortly before the agglutinating machine
(24).
6. Installation as in any of claims 1 to 5, characterized in that the feed direction
of the unilaterally corrugated web (43, 49) upon leaving the unilateral corrugated
cardboard machine (10) is opposite to that in the agglutinating machine (24), with
an approximately 80°- web deflection taking place therebetween.
7. Installation as in claim 2 and 6, characterized in that the preheater (47, 53)
and the applicator (48, 54) are arranged at a higher level in the deflection region.
8. Installation as in claim 7, characterized in that the machines situated at a higher
level are arranged on a surface of a platform.
9. Installation as in claim 7 or 8, characterized in that the machines situated at
a higher level are arranged on a storey ceiling (31), while the machines ahead thereof
are arranged on the floor of a room below the storey ceiling (31), and that the deflected
webs (43, 49) are moved through an aperture (55) in the storey ceiling (31).
10. Installation as in any of claims 1 to 9, characterized in that the roller means
for the second cover web (56) is arranged laterally and has a feed direction approximately
perpendicular to the first and second feed directions, with an approximately 90°-
deflection of the second cover web (56) taking place in the deflection region.