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EP 0 129 656 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.08.1986 Patentblatt 1986/34 |
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Anmeldetag: 12.04.1984 |
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Spulenkörper
Coil bobbin
Corps de bobine
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT |
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Priorität: |
15.06.1983 DE 3321506
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.1985 Patentblatt 1985/01 |
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Anmelder: GRUNDIG E.M.V.
Elektro-Mechanische Versuchsanstalt
Max Grundig
holländ. Stiftung & Co. KG. |
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D-90762 Fürth (DE) |
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Erfinder: |
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- Zipser, Otfried
D-8501 Cadolzburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Spulenkörper zum Einsetzen in gedruckte Leiterplatten,
vorzugsweise für einen Zeilentrafo in Kombination mit einem Schaltnetzteiltrafo eines
Fernsehgerätes, wobei der Spulenkörper aus wenigstens zwei einstückig aus Kunststoffgespritzten
koaxial ineinander steckbaren zylindrischen Hohlteilen besteht, und jedes der Spulenkörperteile
mehrere Wickelkammern aufweist.
[0002] Es sind verschiedene Ausführungen von Spulenkörpern für Kleintransformatoren bekannt,
die an einer Seite oder an zwei gegenüberliegenden Seiten Lötstifte zum Einsetzen
des Trafos in gedruckte Leiterplatten aufweisen. Es sind auch Zeilentransformatoren
für Fernsehgeräte bekannt, bei denen der Spulenkörper auf einer Stirnseite eine Lötstiftreihe
aufweist und die in stehender Anordnung in Leiterplatten einsteck-und einlötbar sind.
Der Spulenkörper wird hierbei in Folienwickeltechnik bewickelt, und die Netztrennung
erfolgt über die entsprechende Folienzwischenlage. Diese Wickeltechnik ist besonders
aufwendig und erfordert entsprechende Sorgfalt. Vorteilhafterweise kommt auch hierbei
die sogenannte Kammerwickeltechnik (Spulenkörper mit angespritzten Trennstegen) zur
Anwendung, da hierbei insbesondere unter Einsatz von Wickelautomaten eine wesentliche
Vereinfachung und Verbilligung bei der Herstellung der zu bewickelnden Spulenkörper
gegeben ist.
[0003] Für die netzseitige Trennung bei Kleintransformatoren empfiehlt sich das koaxiale
Zusammenstecken von Kammerspulenkörpern, da so eine einfache und vorteilhafte Trennung
zwischen dem sekundär- und primärseitigen Wicklungsbereich ermöglicht ist. Nachteilig
ist hierbei jedoch, daß die bekannte platzsparende und fertigungsgerechte einseitige
Ausführung der festen Anschlüsse bei zwei koaxial ineinandergesteckter Spulenkörper
bisher nicht möglich ist.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine koaxial ineinandersteckbare Kammerspulenkörperanordnung
zu schaffen, die getrennt für jeden einzelnen Spulenkörper eine einseitige Anschlußmöglichkeit
gewährleistet und die gleichzeitig z. B. die Verwendung eines Zeilentrafos für Fernsehgeräte
in gedruckten Leiterplatten in stehender Montageanordnung ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs
1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Spulenkörpers ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
[0007] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungsfiguren beispielsweise
näher erläutert.
[0008] Es zeigen :
Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Spulenkörpers in
auseinandergezogenem Zustand,
Figur 2 eine perspektivische Darstellung eines zusammengesetzten Spulenkörpers, jedoch
eingesetzt in einem kompletten Zeilentrafo eines Fernsehgerätes.
[0009] Die Figur 1 zeigt in perspektivischer Darstellung im auseinandergezogenen Zustand
einen Spulenkörper, der aus mehreren koaxial ineinandersteckbaren zylindrischen Hohlteilen
besteht. Der komplette Spulenkörper 1 besteht hierbei aus drei verschiedenen zylindrischen
Spulenkörperteilen 2, 3, 4. Von diesen Spulenkörperteilen weisen wenigstens zwei Spulenkörperteile
2. 3 an einer Stirnseite 5, 6 je ein Flanschsegment 7, 8 auf. Diese beiden Flanschsegmente
der Spulenkörperteile 2, 3 sind derart versetzt angeordnet und im Segmentradius abgestimmt,
daß sich nach ineinandergesteckter Spulenkörperteile 2, 3 ein in einer Ebene liegendes
zusammenhängendes Flanschsegment ergibt. Die Flanschsegmente 7, 8 weisen mehrere einzelne
auf Stegen 9 sitzende Befestigungsaugen 10 auf. In den Befestigungsaugen ist jeweils
ein Lötstift 11 eingedrückt bzw. eingespritzt. Mittels dieser Lötstifte ist z. B.
ein komplett gewickelter und zusammengesetzter Zeilentrafo eines Fernsehgerätes in
eine gedruckte Leiterplatte einzusetzen und mit dieser kontaktierend verlötbar. Die
Befestigungsaugen und Lötstifte 11 sind zusätzlich so ausgeführt, daß die einzelnen
Anschlußdrähte der später aufgebrachten Wicklungen ebenfalls an den Lötstiften anlötbar
sind und zwar bereits vor dem Zusammenstecken beider Spulenkörperteile, d. h. bereits
auf dem Wickelautomaten. Nach dem Zusammenstecken der beiden Spulenkörperteile 2,
3 ergibt die sich bildende Lötstiftreihe eine kreisbogenförmige oder U-förmige Anordnung
(s. Fig. 2). Die einzelnen Spulen körperteile weisen verschiedene Wickelkammern 12
auf. Die Spulenkörperteile 2, 3, 4 werden nach Ineinanderstecken - in Pfeilrichtung
- über eine Rasteinrichtung lagenfixierend gehalten. Die Rasteinrichtung besteht nach
dem Ausführungsbeispiel aus drei federnden Rasthaken 13. Die Anzahl der Wickelkammern
und die zugeordneten Lötstifte kann beliebig sein. Ebenso können die Kammergrößen
unterschiedlich sein. Die Anschlüsse des dritten koaxial übereinandersteckbaren Spulenkörperteils
können über ein drittes dem Spulenkörperteil zugeordnetes Segment oder durch Lötstifte
der beiden ersten Spulenkörpersegmente vorgenommen werden.
[0010] Die Figur 2 zeigt einen kompletten Zeilentrafo 14 eines Fernsehgerätes in perspektivischer
Ansicht mit einem gewickelten Spulenkörper, der aus drei Spulenkörperteilen besteht
und mit einem eingesetzten Doppel-U-Kern 15 bestückt ist. Die Darstellung dieses Zeilentrafos
zeigt in eindeutiger Weise die in einer Ebene liegende kreisbogenförmig angeordnete
Lötstiftreihe, wobei diese sich aus den Flanschsegmenten 7 und 8 der beiden Spulenkörperteile
2 und 3 ergibt.
1. Spulenkörper zum Einsetzen in Leiterplatten, vorzugsweise für einen Zeilentrafo
in Kombination mit einem Schaltnetzteiltrafo eines Fernsehgerätes, wobei der Spulenkörper
(1) aus wenigstens zwei einstückig aus Kunststoff gespritzten, koaxial ineinander
steckbaren zylindrischen Hohlteilen (2, 3) besteht, und jedes der Spulenkörperteile
(2, 3) mehrere Wickeikammern (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
zwei zylindrische Spulenkörperteile (2, 3) an einer Stirnseite (5, 6) ein Flanschsegment
(7, 8) mit im äußeren Bereich in axialer Richtung eingesetzten Lötstiften (11) aufweisen,
und daß sich nach ineinandergesteckter Sputenkörperteile eine in einer Ebene liegende
kreisbogenförmig oder U-förmig angeordnete Lötstiftreihe ergibt.
2. Spulenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenkörperteile
(2, 3, 4) verschiedene Wickelkammern (12) aufweisen, und daß die Lötstifte (11) bedarfsweise
und unabhängig von der Wickelkammerzahl einsetzbar sind.
3. Spulenkörper nach einem der bisherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Flanschsegment (7, 8) des einzelnen Spulenkörperteils zwischen den Lötstiften ausgespart
ist, und daß die einzelnen Lötstifte (11) von auf Stegen (9) sitzenden Befestigungsaugen
(10) getragen sind.
4. Spulenkörper nach einem der bisherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spulenkörperteile (2, 3, 4) über eine Rasteinrichtung in Form von federnden Rasthaken
(13) verriegelbar sind.
5. Spulenkörper nach einem der bisherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein
drittes Spulenkörperteil mit oder ohne Flanschsegment über beide ineinandergesteckten
Spulenkörperteile koaxial aufsteck- und verriegelbar ist.
6. Spulenkörper nach einem der bisherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anschlüsse in Form von Lötstiften (11) für den dritten Spulenkörperteil (4) einem
der beiden ersten Spulenkörperteile (2, 3) zugeordnet sind.
7. Spulenkörper nach einem der bisherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
innere Spulenkörperteil (2) auf der Flansch-Segmentseite einen Schenkel eines eingesetzten
Doppel-U-Kerns (15) teilweise umfaßt.
1. Coil former for fitting in printed circuit boards, preferably for a line output
transformer in combination with a switched-mode power supply transformer of a television
set, the coil former (1) consisting of at least two cylindrical hollow sections (2,
3) which are integrally injection-moulded from plastic and can be plugged coaxially
one into the other, and each of the coil former sections (2, 3) having several winding
chambers (12), characterised in that at least two cylindrical coil former sections
(2, 3) have on a face side (5. 6) a flange segment (7, 8) with soldering pins (11)
fitted in axial direction in the outer region, and in that, once the coil former sections
have been plugged one into the other, a row of soldering pins lying in one plane and
arranged in the shape of an arc or of a U is produced.
2. Coil former according to Claim 1, characterised in that the coil former sections
(2, 3, 4) have various winding chambers (12), and in that the soldering pins (11)
can be fitted as needed and independently of the number of winding chambers.
3. Coil former according to one of the preceding claims, characterised in that the
flange segment (7, 8) of the individual coil former section is recessed between the
soldering pins, and in that the individual soldering pins (11) are borne by fastening
eyes (10) located on webs (9).
4. Coil former according to one of the preceding claims, characterised in that the
coil former sections (2, 3, 4) can be interlocked via a catch mechanism in the form
of resilient catch hooks (13).
5. Coil former according to one of the preceding claims, characterised in that a third
coil former section with or without flange segment can be coaxially pushed over both
coil former sections, plugged one into the other, and interlocked.
6. Coil former according to one of the preceding claims, characterised in that the
terminals in the form of soldering pins (11) for the third coil former section (4)
are assigned to one of the two first coil former sections (2, 3).
7. Coil former according to one of the preceding claims, characterised in that the
inner coil former section (2), on the flange segment side, partially encompasses one
leg of a fitted double-U core (15).
1. Armature de bobine destinée à être montée sur des plaques de circuit, de préférence
pour un convertisseur de standards en association avec un transformateur d'alimentation
d'un récepteur de télévision, l'armature de bobine (1) comportant au moins deux parties
creuses (2. 3) cylindriques, en matière plastique injectée d'une seule pièce, emboîtables
l'une dans l'autre sur le même axe, et chacune des parties d'armature de bobine (2,
3) présentant plusieurs chambres d'enroulement (12), caractérisé en ce qu'au moins
deux des parties d'armature de bobine cylindriques (2, 3) présentent sur une face
frontale (5, 6) un secteur de bride (7, 8) comportant des plots de soudage (9) disposés
à l'extérieur et dirigés axialement et en ce que les plots de soudage forment après
emboîtage des parties d'armature de bobine l'une dans l'autre. une série disposée
en arc de cercle ou en U dans un même plan.
2. Armature de bobine selon la revendication 1, caractérisée en ce que les parties
d'armature de bobine (2, 3, 4) présentent différentes chambres d'enroulement (12)
et en ce que le nombre des plots de brasage (11) peut être choisi à volonté et indépendamment
du nombre des chambres d'enroulement.
3. Armature de bobine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le secteur de bride (7, 8) de chaque partie d'armature de bobine est évidé
entre les plots de brasage et en ce que les différents plots de brasage (11) sont
supportés par des oeillets de fixation (10) situés sur des barrettes (9).
4. Armature de bobine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que les parties d'armature de bobine (2. 3. 4) peuvent être verrouillées par
un dispositif d'encliquetage en forme de crochet d'encliquetage élastique (13).
5. Armature de bobine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce qu'une troisième partie d'armature de bobine comportant ou non un secteur de
bride peut être enfilée coaxialement et verrouillée par l'intermédiaire des deux parties
d'armature de bobine emboîtées l'une dans l'autre.
6. Armature de bobine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que les connexions en forme de plots de brasage (11) pour la troisième partie
d'armature de bobine (4) sont associées à l'une des deux premières parties d'armature
de bobine (2, 3).
7. Armature de bobine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la partie d'armature de bobine intérieure (2) comporte en partie, côté secteur
de bride, un bras d'un noyau double en U (15) monté.
