[0001] Die Erfindung betrifft einen photoelektrischen Rauchdetektor gemäss dem Oberbegriff
des Anspruch 1. Ein solcher Rauchdetektor ist aus der EP-A- 0 011 205 bekannt.
[0002] Der Rauchdetektor kann dabei z.B. als Streustrahlungsdetektor ausgebildet sein, bei
dem die an Rauchpartikeln gestreute Strahlung ausgewertet wird, oder als Strahlungsextinktionsdetektor,
der die Strahlungsschwächung oder Absorption durch Rauchpartikel ausnützt, oder auch
als photoakustischer Rauchdetektor, bei dem die Rauchpartikel bei Absorption von Strahlungsimpulsen
akustische Impulse abgeben, die von einem akustisch-elektrischen Wandler in elektrische
Impulse umgesetzt werden, wie z.B. in der EP-A- 0 014 251 beschrieben. Der Rauchdetektor
kann als Rauchsensor dienen, bei dem der Wert des abgegebenen Rauchsignales ein Mass
für die Rauchdichte ist, oder als Rauchmelder, der das Auftreten einer bestimmten
Rauchdichte signalisiert.
[0003] Bei solchen Rauchdetektoren, beispielsweise den in der PCT-Anmeldung WO 80/01326
beschriebenen Streustrahlungs-Rauchdetektoren, die vorzugsweise zur Brandmeldung dienen,
wird elektromagnetische Strahlung, worunter sichtbares Licht, Infrarot-oder Ultraviolett-Strahlung
zu verstehen ist, in ein Messvolumen eingestrahlt, z.B. mittels einer lichtemittierenden
Diode (LED), und die an Rauchpartikeln im Messvolumen gestreute Strahlung von einem
ausserhalb des Strahlungsbereiches der Strahlungsquelle angeordneten Streustrahlungsempfänger
aufgenommen, und mittels einer Auswerteschaltung wird ein Rauchalarmsignal gegeben,
wenn das Streustrahlungsniveau eine bestimmte Schwelle übersteigt.
[0004] Ein entscheidendes Problem ist es hierbei, sicherzustellen, dass ein Rauchalarmsignal
nur durch Streustrahlung an Rauchpartikeln ausgelöst wird, jedoch nicht durch in das
Messvolumen eindringende Störstrahlung, die ebenfalls vom Strahlungsempfänger aufgenommen
wird und die Anwesenheit strahlungsstreuender Rauchpartikel vortäuscht. Besonders
wichtig ist dies bei Rauchdetektoren, bei denen nur eine beschränkte StrahlungsIntensität
im Messvolumen zur Verfügung steht, beispielsweise bei Rauchdetektoren, bei denen
die Strahlung mittels strahlungsleitender Elemente oder Fiber-Optik in das Messvolumen
geleitet und daraus abgenommen wird, wie z.B. in der DE-A- 30 37 636 beschrieben.
[0005] Um eine falsche Rauchsignalgabe durch Störstrahlung zu verhindern, ist es bereits
bekannt, z.B. aus den EP-A- 00 11 205 oder EP-A-00 14 779, die Strahlungsquelle nur
in sehr kurzzeitigen Impulsen zu betreiben und den Strahlungsempfänger an eine Koinzidenzschaltung
anzuschliessen, die nur dann ein Rauchsignal erzeugt, wenn Streustrahlung während
der kurzzeitigen Strahlungsimpulse empfangen wird, jedoch nicht bei Auftreten von
Störstrahlungsimpulsen in den Zwischenzeiten. Der seltene Fall, dass ein Störimpuls
in der kurzen Zeit eines Strahlungsimpulses eintrifft, kann dabei durch eine Repetierschaltung
bzw. Integrationsstufe eliminiert werden, die nur dann ein Rauchsignal weiter gibt,
wenn mehrere Koinzidenzen hintereinander auftreten.
[0006] Mit derartigen Auswerteschaltungen lässt sich eine störungsunanfällige Brandmeldung
erreichen, sofern ausreichend intensive Strahlungsimpulse zur Verfügung stehen. Viele
Strahlungsquellen lassen jedoch nur eine beschränkte Maximalintensität ohne Schädigung
oder schnelle Alterung zu, und bei Fiberoptik- Übertragung erfolgt eine Strahlungsdämpfung,
so dass es zweckmässig oder notwendig ist, längere Einschaltzeiten der Strahlungsquelle
zu wählen, um eine genügende Streustrahlungs-Leistung zu bekommen. Die beschriebenen
Auswerteschaltungen arbeiten hier nicht mehr ausreichend störsicher, einerseits da
das Auftreten von Störimpulsen in den Einschalt-Intervallen viel wahrscheinlicher
wird, andererseits da beim Strahlungsempfänger das Signal/Rausch-Verhältnis so klein
werden kann, dass einzelne Rausch-Impulse das Signal-Niveau erreichen und ein fehlerhaftes
Signal auslösen können. Besonders geringe Rauchkonzentrationen, bei denen das Signal
innerhalb des Rauschpegels liegt, konnten auf diese Weise überhaupt nicht detektiert
werden, d.h. die Empfindlichkeit von Brandmeldern mit solchen Auswerteschaltungen
war begrenzt.
[0007] Die Erfindung hat die Aufgabe, die erwähnten Nachteile des Standes der Technik zu
vermeiden und darüber hinaus einen photoelektrischen Rauchdetektor zu schaffen, der
bei sehr geringen Rauchdichten eine grössere Ansprechempfindlichkeit auch bei verminderter
Strahlungsintensität und Leistung hat und eine verbesserte Störsicherheit aufweist.
[0008] Die Erfindung ist im kennzeichnenden Teil des Anspruch 1 näher definiert.
[0009] Die Erfindung sowie zweckmässige und vorteilhafte Weiterbildungen derselben werden
an Hand der in den Figuren wiedergegebenen Ausführungsbeispiele und Diagramme erläutert.
Figur 1 zeigt ein Beispiel eines Blockschaltschemas eines Streustrahlungs-Rauchdetektors,
Figur 2 zeigt ein Beispiel für den konstruktiven Aufbau eines Streustrahlungs-Rauchdetektors,
Figur 3 zeigt eine für die Rauchdetektoren nach Figur 1 und 2 geeignete Signalverarbeitungsschaltung,
und
Figur 4 zeigt den zeitlichen Verlauf der an verschiedenen Punkten der Signalverarbeitungsschaltung
nach Figur 3 auftretenden Signale.
[0010] Bei dem in Figur 1 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel eines photoelektrischen Rauchdetektors
ist eine Detektoreinheit D mittels strahlungsleitender Elemente oder Lichtleiter L,
und L
2 an eine Auswerteschaltung A angeschlossen. Die Art der Lichtleiter ist dabei zweckmässigerweise
an die verwendete Strahlung angepasst. Es können auch mehrere Detektoreinheiten mittels
derselben Lichtleiter über bekannte Verzweigungselemente oder mittels verschiedener
Lichtleiter parallel an die Auswerteschaltung A angeschlossen sein. In der dargestellten
Anordnung steuert eine in der Auswerteschaltung A vorgesehene Steuerschaltung 1 eine
als strahlungsemittierende Diode LED ausgebildete Strahlungsquelle 2 intermittierend
an, beispielsweise mit einer Frequenz von 0.1 - 40 kHz. Die Einschaltzeit liegt dabei
vorzugsweise in der gleichen Grössenordnung wie die Ausschaltzeit. Die von der Strahlungsquelle
2 ausgesandte Strahlung, je nach LED-Typ sichtbares Licht, Infrarot- oder Ultraviolett-Strahlung
wird in den Lichtleiter L, eingekoppelt und über diesen zur Detektoreinheit D geleitet.
[0011] Am Ausgang 3 dieses Lichtleiters ist eine Kollimations-Einrichtung 4 angeordnet,
d.h. eine spezielle Optik, die die aus dem Lichtleiter austretende Strahlung in ein
wenigstens angenähert paralleles Strahlungsbündel kollimiert. Ausserhalb dieses Strahlungsbündels
ist, durch eine Blende 5 von direkter Strahlung abgeschirmt, eine weitere Kollimations-Einrichtung
6 angeordnet, deren Empfangsbereich so ausgerichtet ist, dass diese an Rauchpartiketn
gestreute Strahlung aus einem Streuvolumen 7 aufnimmt und dem Eingang 8 eines zweiten
Lichtleiters L
2 zuführt, der die empfangene Streustrahlung einer Solarzelle 9 zuleitet. Diese Solarzelle
wandelt die empfangene Strahlung, d.h. das optische Signal in ein elektrisches Signal
um, das von einem Empfangsverstärker 10 verstärkt wird. Das Verstärker-Ausgangssignal
wird von einer Signalverarbeitungsschaltung aufgenommen, die andererseits über eine
Leitung 12 ein Referenzsignal von der Steuerschaltung 1 erhält, und die nur dann ein
Signal an die nachgeschaltete Anzeigeschaltung 13 weitergibt, wenn ausgesandte und
empfangene Strahlung in Koinzidenz sind. Diese Anzeigeschaltung 13 zeigt, bei Verwendung
als Rauchsensor, die Rauchkonzentration entsprechend dem Wert des Streustrahlungssignales
an, oder sie löst, bei Verwendung als Brandmelder, eine Alarmeinrichtung 14 aus, wenn
das Streustrahlungssignal eine vorgegebene Schwelle übersteigt, und zeigt somit einen
Brandausbruch an.
[0012] Figur 2 zeigt den Aufbau der Detektoreinheit D eines speziell zur Brandmeldung geeigneten
Streustrahlungs-Rauchdtektors. Eine Kunststoff-Basisplatte 20 trägt ein luftdurchlässiges,
die Messkammer M umschliessendes Gehäuse 21 und im Inneren ein Trägerelement 22. In
der Basisplatte 20 ist eine bekannte Anschluss- oder Steckverbindung C vorgesehen,
die zum Anschluss der Lichtleiter L, und L
2 an die Lichtleiter-Verbindungen 23 und 28 im Detektor-Inneren dient, deren Enden
mit den Kollimations-Einrichtungen 24 und 26 zusammenwirken. Im zentralen Teil des
Trägerelements sind mehrere Blenden 25 zur Abschirmung der Reststrahlung vom Kollimator
26 aufgesetzt. Zur Vermeidung von Störstrahlung ist die optische Anordnung im Inneren
des Gehäuses 21 von einem luftdurchlässigen, aber strahlungsabsorbierenden, labyrinth-artigen
Element 27 umgeben, das z.B. ineinandergeschachtelte Lamellen oder strahlungsabsorbierende
Rippen 29 auf den Oberflächen aufweisen kann. Zum Auffangen der Direktstrahlung kann
eine geeignete Strahlungsfalle 30 vorgesehen sein, sowie eine entsprechende Strahlungsfalle
31 zum Abschluss des Empfangsbereiches.
[0013] Obwohl die Erfindung speziell für solche Detektoreinheiten von Vorteil ist, bei denen
die Speisung und Signalübertragung mittels Lichtleitern oder Fiber-Optik vorgenommen
wird, wo meist nur eine kleine Strahlungsleistung zur Verfügung steht, erweist sie
sich jedoch auch von besonderem Vorteil bei klassischen Rauchdetektoren mit elektrischer
Übertragung, speziell wenn eine besonders hohe Empfindlichkeit verlangt wird, d.h.
wenn geringste Rauchkonzentrationen nachgewiesen werden sollen. Bei der Anordnung
nach Figur 1 tritt dabei die Strahlungsquelle 2 an die Stelle der Einrichtung 4, und
der Strahlungsempfänger 9 an die Stelle der Einrichtung 6, und die Lichtleiter-Verbindungen
L
1 und L
2 entfallen. Der konstruktive Aufbau solcher Rauchdetektoren kann dabei beispielsweise
entsprechend US-A- 4 181 439 ausgeführt sein.
[0014] Figur 3 zeigt ein Beispiel einer für den Rauchdetektor nach Figur 1 und 2 geeigneten
Signalverarbeitungsschaltung 11. Bei dieser wird das Ausgangssignal des Empfänger-Verstärkers
und Signalwandlers 10 über einen rauscharmen Vorverstärker 15 einem Frequenzfilter
16 zugeleitet, das bevorzugt für die Frequenz der Steuerschaltung 1 durchlässig ist
und das Rauschen dämpft. Vorverstärker 15 und Frequenzfilter 16 können auch zu einem
frequenzselektiven Verstärker zusammengefasst sein. Das gefilterte Signal gelangt
zu einer phasenempfindlichen Schaltung 17, die andererseits von der Steuerschaltung
1 über eine Triggerschaltung 32 und einen Phasenschieber 33 angesteuert wird. Diese
phasenempfindliche Schaltung 17 bewirkt, dass die Polarität des vom Empfänger 10 kommenden
Signals je nach Phasenlage des Wechselsignals der Steuerschaltung 1 beibehalten oder
umgekehrt wird. Beispielsweise wird während der Einschaltphasen der Strahlungsquelle
die Polarität beibehalten, das Empfängersignal also unverändert weitergegeben, während
der dazwischenliegenden Ausschaltphasen jedoch umgekehrt, d.h. ein positives Signal
in ein negatives verwandelt und umgekehrt ein negatives Signal in ein positives. Das
so veränderte Ausgangssignal der phasenempfindlichen Schaltung 17 gelangt nun zu einer
nachgeschalteten Integrationsschaltung 18 mit einer vorgegebenen Zeitkonstante, die
einstellbar sein kann, z.B. mittels eines Kondensators 19. Die gesamte Signalverarbeitungsschaltung
11 kann auch als eine einzige Hybrid-Schaltung oder ein entsprechendes Gerät ausgeführt
sein, z.B. als sogenannter Lock-In-Amplifier.
[0015] Bei einer praktisch ausgeführten Auswerteschaltung wurden die folgenden auf dem Markt
erhältlichen Komponenten verwendet:
- Steuerschaltung 1: 555-Timer (Signetics) mit 7473 Flip-Flop
- Strahlungsquelle 2: 2 SE 3352 (Honeywell)
- Strahlungsempfänger 9: PIN BPX 65 (Siemens)
- Empfängerverstärker 10: ICL 7621 (Intersil)
- Signalverarbeitungsschaltung 11: 0181 (Novasina)
[0016] oder Gerät: 5206 Lock-In (EG & G)
[0017] Die Funktion der Schaltung wird an Hand der in Figur 4 wiedergegebenen zeitlichen
Signalverläufe an verschiedenen Punkten der Signalverarbeitungsschaltung nach Figur
3 erläutert. Die phasenempfindliche Schaltung 17 erhält an ihrem Steuereingang das
verstärkte Signal a der Steuerschaltung 1, wobei mit dem Phasenschieber 33 allfällige
Phasenverschiebungen des Empfängersignals beim Signaldurchlauf korrigiert werden können,
und an ihrem Signaleingang das verstärkte und gefilterte Empfängersignal b. Das Ausgangssignal
c der phasenempfindlichen Schaltung 17 erscheint am Ausgang und wird von der Integrationsschaltung
18 zu einem Ausgangssignal d integriert. Während des Zeitabschnittes X wird keine
Streustrahlung empfangen. Das Signal b ist dann ein reines Rauschsignal ohne jeden
Frequenzanteil der Steuerschaltung 1. Das Signal c ist dann ebenfalls ein reines Rauschsignal,
welches integriert das Signal d = 0 ergibt. Im folgenden Zeitabschmitt Y sind dem
allgemeinen Rauschen zwei unregelmässige Störsignale b
1 und b
2 überlagert. Da diese Signale nicht synchron mit dem Steuersignal a auftreten, werden
sie durch die periodische Phasenumkehr in unregelmässige Signale c verwandelt, so
dass das integrierte Signal d nicht wesentlich von 0 abweicht. Ist jedoch im Zeitabschnitt
Z im empfangenen Signal b auch nur ein geringer periodischer Anteil enthalten, der
frequenzgleich und phasengleich mit dem Steuersignal a ist, so wird dieser Anteil,
auch wenn er wesentlich schwächer als das gleichzeitig vorhandene Rauschen und in
diesem kaum wahrnehmbar ist, durch die periodische Phasenumkehr in ein konstant positives
Signal c verwandelt. Die Integration ergibt daher ein stetig zunehmendes Signal d.
Die Anstiegsgeschwindigkeit wird dabei durch die Zeitkonstante der Integrationsschaltung
18 bestimmt und kann durch eine geeignete Wahl oder Einstellung der Zeitkonstanten
an die zu erwartende Störimpulshäufigkeit angepasst werden, so dass ein bestimmter
Anstieg zwar durch eine bestimmte Anzahl aufeinanderfolgender synchroner Empfängerimpulse,
jedoch niemals durch unregelmässig auftretende Störimpulse erreicht wird. Sobald nun
das integrierte Signal d eine vorgegebene Schwelle d
o überschreitet, d.h. die Alarmschwelle erreicht, so wird eine . Anzeigeschaltung 13
an sich bekannter Art angesteuert, die ein visuelles, akustisches oder elektrisches
Alarmsignal auslöst.
[0018] Es sei bemerkt, dass sich die Schaltung vereinfachen lässt, wenn die von der Steuerschaltung
1 abgegebene Steuerspannung rechteckförmig ausgebildet ist. In diesem Falle schwankt
das aus der als einfaches Frequenzfilter ausgebildeten Schaltung 32 herauskommende
Wechselsignal zwischen den Extremwerten (+1) und (-1) periodisch hin und her. Die
phasenempfindliche Schaltung kann dann als einfache Multiplikationsschaltung 17 ausgeführt
sein, da die abwechselnde Multiplikation mit (+1) und (-1) genau die erforderliche
Wirkung hat, nämlich die Polaritätsumkehr des Signales im Rhythmus des Steuersignales.
[0019] Die Erfindung wurde vorstehend zwar an Hand eines Streustrahlungs-Rauchdetektors
beschrieben. Der Erfindungsgedanke lässt sich analog, mit ähnlichen Vorteilen auch
bei anderen Typen von photoelektrischen Rauchdetektoren, wie z.B. Strahlungsextinktions-
oder photoakustischen Rauchdetektoren anwenden. Die dazu erforderlichen Anpassungsmassnahmen
sind dem Fachmann geläufig. In jedem Falle kann erreicht werden, dass eine Anzeige
oder ein Alarmsignal mit ausserordentlicher Sicherheit nur dann ausgelöst wird, wenn
das Empfängersignal genau synchron, d.h. absolut frequenzgleich und phasengleich mit
dem die Strahlungsquelle steuernden Signal ist, jedoch durch keine anderen Störsignale.
Die Schaltung arbeitet auch dann noch sicher und zuverlässig, wenn das Empfängersignal
äusserst schwach ist und das Rauschen das Nutzsignal völlig überdeckt, so dass geringere
Rauchkonzentrationen nachgewiesen oder gemessen werden können als bisher. Dabei weicht
die Erfindung bewusst von der bisherigen, dem Fachmann naheliegenden Tendenz ab, das
Signal-/RauschVerhältnis dadurch zu verbessern, dass die Strahlungsimpuls-Höhe vergrössert
und die Strahlungsimpuls-Breite verkleinert wird. Die erfindungsgemässe Schaltung
arbeitet mit besonderem Vorteil auch in Fällen, wo es zweckmässig oder notwendig ist,
die Impulsbreiten in der gleichen Grössenordnung wie die Zwischenzeiten zu wählen.
[0020] Der beschriebene Rauchdetektor dient zwar vorzugsweise als Brandmelder, ist jedoch
auch für andere Verwendungen geeignet, z.B. zur Rauchgasüberwachung, Rauchdichtemessung
etc.
1. Photoelektrischer Rauchdetektor mit einer von einer Steuerschaltung (1) intermittierend
betriebenen Strahlungsquelle (2) und einem Strahlungsempfänger (9), der mit einer
Auswerteschaltung (A) verbunden ist, die ein Rauchsignal abzugeben vermag, wenn der
Strahlungsempfänger (9) durch Rauchpartikel beeinflusste Strahlung synchron mit dem
Betrieb der Strahlungsquelle (2) empfängt, welche Auswerteschaltung eine von der Steuerschaltung
(1) und dem Strahlungsempfänger (9) gesteuerte Schaltung (17) und eine das Ausgangssignal
der Schaltung (17) mit einer bestimmten Zeitkonstante integrierende Integrationsschaltung
(18) enthält, die eine Anzeigeschaltung (13) für das Rauschsignal entsprechend dem
integrierten Signal (d) ansteuert, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung (17)
als phasenempfindliche Schaltung derart ausgebildet ist, dass bei der einen Phasenlage
des Wechselsignals (a) der Steuerschaltung (1) das analoge Wechselsignal (b) des Strahlungsempfängers
(9) unverändert bleibt und bei der anderen Phasenlage des Wechselsignals (a) der Steuerschaltung
(1) das analoge Wechselsignal (b) des Strahlungsempfängers (9) umgekehrt wird.
2. Rauchdetektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wechselsignal (b)
des Strahlungsempfängers (9) der phasenempfindlichen Schaltung (17) über ein Frequenzfilter
(16) zugeführt wird.
3. Rauchdetektor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Wechselsignal
(b) der Steuerschaltung (1) der phasenempfindlichen Schaltung (17) über einen Phasenschieber
(33) zugeführt wird.
4. Rauchdetektor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Zeitkonstante der Integrationsschaltung (18) veränderbar ist.
5. Rauchdetektor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Steuerschaltung (1) zum Betrieb der Strahlungsquelle (2) und zum Ansteuern der phasenempfindlichen
Schaltung (17) ein periodisches Signal (a) erzeugt, bei dem die Einschaltzeiten in
der gleichen Grössenordnung liegen wie die Zwischenzeiten.
6. Rauchdetektor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
Steuerschaltung (1) ein wenigstens angenähert rechteckförmiges Signal (a) erzeugt,
dessen Wechselanteil der phasenempfindlichen Schaltung (17) zugeführt wird.
7. Rauchdetektor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die phasenempfindliche
Schaltung (17) als Multiplikationsschaltung ausgebildet ist.
8. Rauchdetektor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
Anzeigeschaltung (13) ausgebildet ist, ein Signal auszulösen, sobald das integrierte
Signal (d) einen vorgegebenen Schwellenwert (do) überschreitet.
9. Rauchdetektor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der
Strahlungsempfänger (9) ausgebildet und angeordnet ist, an Rauchpartikeln gestreute
Strahlung zu empfangen und ein Signal in Abhängigkeit von der Intensität der empfangenen
Streustrahlung abzugeben.
1. Photoelectric smoke detector having a radiation source (2) driven intermittently
by a control circuit (1) and a radiation receiver (9) connected to an evaluation circuit
(A) capable of outputting a smoke alarm signal when said radiation receiver (9) receives
radiation influenced by smoke particles in synchronization with the operation of said
radiation source (2) which evaluation circuit (A) comprises a circuit (17) regulated
by said control circuit (1) and by said radiation receiver (9), as well as an integrating
circuit (18) which integrates the output signal (c) of said circuit (17) with a prescribed
time-constant and regulates a display circuit (13) for the smoke alarm signal in correspondence
with the integrated signal (d), characterized in that said circuit (17) is constructed
in such manner as a phase sensitive circuit that the analog alternating signal (b)
of the radiation receiver (9) is left unchanged when the alternating signal (a) of
the control circuit (1) has the one phase relation and that the analog alternating
signal (b) of the radiation receiver (9) is inverted when the alternating signal (a)
of the control circuit (1) has the other phase relation.
2. Smoke detector according to patent claim 1, characterized in that the alternating
signal (b) of the radiation receiver (9) is transmitted through a frequency filter
(18) to the phase sensitive circuit (17).
3. Smoke detector according to patent claim 1 or 2, characterized in that the alternating
signal (b) of the control circuit (1) is transmitted through a phase shift circuit
(33) to the phase sensitive circuit (17).
4. Smoke detector according to any of the patent claims 1 to 3, characterized in that
the time-constant of the integrating circuit (18) is variable.
5. Smoke detector according to any of the patent claims 1 to 4, characterized in that
the control circuit (1) generates a periodical signal (a) for operating the radiation
source (2) and for regulating the phase sensitive circuit (17), wherein the active
periods of such periodical signal have the same order of magnitude as the inactive
intervals.
6. Smoke detector according to any of the patent claims 1 to 5, characterized in that
the control circuit (1) generates an at least approximately square-wave signal (a)
whose alternating component is transmitted to the phase sensitive circuit (17).
7. Smoke detector according to the patent claim 6, characterized in that the phase
sensitive circuit (17) is structured as mulitiplier circuit.
8. Smoke detector according to any of the patent claims 1 to 7, characterized in that
the dicplay circuit (13) is structured to output a signal as soon as the integrated
signal (d) exceeds a prescribed threshold value (do).
9. Smoke detector according to any of the patent claims 1 to 8, characterized in that
the radiation receiver (9) is structured and disposed to receive radiation scattered
from smoke particles and to emit a signal depending on the intensity of the received
scattered radiation.
1. Détecteur photoélectrique de fumée comportant une source de rayonnement (2) actionnée
de façon intermittente par un circuit de commande (1), et un récepteur de rayonnement
(9), qui est relié à un circuit d'évaluation (A) qui peut délivrer un signal de fumée
lorsque le récepteur de rayonnement (9) reçoit un rayonnement influencé par des particules
de fumée, en synchronisme avec le fonctionnement de la source de rayonnement (2) lequel
circuit d'exploitation contient un circuit (17) commandé par le circuit de commande
(1) et par le récepteur de rayonnement (9) et un circuit d'intégration (18) intégrant
le signal de sortie du circuit (17) avec une constante de temps déterminée et qui
commande un circuit d'affichage (13) pour le signal de fumée, conformément au signal
intégré (d), caractérisé par le fait que le circuit (17) est réalisé sous la forme
d'un circuit sensible à la phase de telle sorte que, pour une position de phase du
signal alterné (A) du circuit de commande (1), le signal analogique alterné (b) du
récepteur de rayonnement (9) reste inchangé et, pour l'autre position de phase du
signal alterné (a) du circuit de commande (1), le signal analogique alterné (b) du
récepteur de rayonnement (9) est inversé.
2. Détecteur de fumée suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que le signal
alterné (b) du récepteur de rayonnement (9) est envoyé au circuit (17) sensible à
la phase, par l'intermédiaire d'un filtre de fréquences (16).
3. Détecteur de fumée suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que
le signal alterné (b) du circuit de commande (1) est envoyé au circuit (17) sensible
à la phase, par l'intermédiaire d'un déphaseur (33).
4. Détecteur de fumée suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait
que la constante de temps du circuit d'intégration (18) est modifiable.
5. Détecteur de fumée suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait
que le circuit de commande (1) produit, pour la commande de la source de rayonnement
(2) et pour la commande du circuit (17) sensible à la phase, un signal périodique
(a), pour lequel les temps de branchement sont du même ordre de grandeur que les temps
intermédiaires.
6. Détecteur de fumée suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait
que le circuit de commande (1) produit un signal au moins approximativement rectangulaire
(a) dont la composante alternative est envoyée au circuit (17) sensible à la phase.
7. Détecteur de fumée suivant la revendication 6, caractérisé par le fait que le circuit
(17) sensible à la phase est réalisé sous la forme d'un circuit multiplicateur.
6. Détecteur de fumée selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que le circuit d'affichage (13) est agencé de manière à déclencher un signal
dès que le signal intégré (d) dépasse une valeur de seuil prédéterminée (do).
9. Détecteur de fumée suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait
que le récepteur de rayonnement (9) est réalisé et disposé de manière à recevoir un
rayonnement dispersé sur des particules de fumée et à émettre un signal en fonction
de l'intensité du rayonnement dispersé reçu.