[0001] Die Erfindung betrifft einen Reihenklemmenblock aus mehreren nebeneinander angeordneten,
für die gemeinsame Montage auf einer Tragschiene miteinander verbundenen Reihenklemmen,
die beidseitig an ihren Schmalseiten Aufnahmen für Bezeichnungsträger aufweisen. Es
ist bekannt, Reihenklemmen, die auf einer Tragschiene nebeneinander angeordnet werden
sollen, vor der Montage auf der Tragschiene zu Blocks zusammenzufassen, um die Montage
einzelner Reihenklemmen zu vermeiden. Die im Block miteinander zusammengefaßten Reihenklemmen
werden gemeinsam auf die Tragschiene gedrückt. Dies geschieht auch bei Reihenklemmen,
die an ihren Schmalseiten beidseitig Aufnahmen für Bezeichnungsträger aufweisen. Um
einen für die Handhabung und den Transport derartiger Reihenklemmenblocks ausreichenden
Blockverbund zu gewährleisten, hat man die Reihenklemmengehäuse bislang einseitig
mit vorspringenden Rastzapfen versehen und auf der anderen Seite mit entsprechenden
Rastausnehmungen, so daß die Blockbildung durch Verrasten der Reihenklemmengehäuse
miteinander durchgeführt werden kann. Dies führt zu einer erheblichen Verteuerung
der Gehäuse und hat ferner den Nachteil, daß für jede Reihenklemmenart zwei Typen
von Reihenklemmen vorgesehen werden müssen, da vom Anwender auch immer wieder sogenannte
Einzelklemmen verlangt werden, deren Gehäuse keine Rastzapfen tragen und die auch
nicht für eine Blockbildung vorgesehen sind.
[0002] Es sind ferner Bezeichnungsträger bekannt, die teils aus Einzelschildchen, teils
aber auch aus zusammenhängenden Einzelschildchen gebildeten Bezeichnungsträgerstreifen
bestehen. Neben der Einzelmontage der Einzelschildchen oder aus dem Streifen herausgebrochene
Einzelschildchen in die Aufnahmen der Reihenklemmen ist es auch bekannt, Bezeichnungsträgerstreifen
in ihrer noch zusammenhängenden Form in die nach der Anreihung fluchtend zueinander
liegenden Aufnahmen bereits auf einer Tragschiene nebeneinander aufgereihter Reihenklemmen
einzudrücken. So verhält es sich auch beispielsweise bei dem Gegenstand der US-A-3
824 553. Die einzelnen Reihenklemmen werden, auch über Endstücke, zu einem Block auf
der Tragschiene fertigmontiert, und zwar über das übliche genannte Rastsystem. Nach
Fertigmontage des Blockes auf der Tragschiene wird dann ein einziger durchgehender
Bezeichnungsträgerstreifen eingedrückt. Diesem Streifen wird dort auch Verbindungsfunktion
für die einzelnen Reihenklemmen zugeordnet, jedoch eben nach der Montage des Blockes
auf der Tragschiene. Es ist dabei auch auszuschließen, daß der dort vorgesehene einzige
und mittig angeordnete Bezeichnungsträgerstreifen in der Lage wäre, etwa die Klemmen
vor ihrer Montage auf der Tragschiene im Sinne einer vorläufigen Fixierung im Block
zusammenzuhalten. Dazu dient gegebenenfalls das dort vorgesehene übliche Rastsystem.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Reihenklemmenblock der
gattungsgemäßen Art zu schaffen, der eine auch von der Ausgestaltung der Klemmengehäuse
her außerordentlich einfache Art und Weise der Blockbildung ermöglicht.
[0004] Die erfindungsgemäße Lösung besteht in der Verwendung mindestens eines zusammenhängenden
Bezeichnungsträger - streifens auf jeder Klemmenseite als vorläufiges einziges Verbindungsmittel
für die Blockbildung vor der gemeinsamen Montage auf der Tragschiene.
[0005] Es hat sich völlig überraschend gezeigt, daß, wenn auf jeder Seite mehrerer nebeneinander
angeordneter Reihenklemmen zusammenhängende Bezeichnungsträgerstreifen in die fluchtend
liegenden Aufnahmen gedrückt werden, dies, obwohl sich diese Verbindung nur auf die
beiden oberen seitlichen Bereiche des Blockes bezieht, zu einem so hinreichend sicheren
Verbund der einzelnen Klemmen im Block führt, daß dieser Verbund für die Handhabung
und den Transport des so gebildeten Blockes durchaus ausreicht. Man kann den so verbundenen
Block in seiner Gesamtheit auf die Tragschiene bringen. Nach dieser Montage auf der
Tragschiene ist dabei diese Verbundfunktion nicht mehr nötig. Der Verbund ist insoweit
nur eine Hilfe für die vereinfachte blockweise Montage der Klemmen.
[0006] Die Herstellung der Reihenklemmen bezüglich ihrer Gehäuse vereinfacht sich erheblich,
da die bisherige Verrastung in Fortfall kommt. Von daher brauchen auch nicht mehr
zwei Typen von Reihenklemmengehäusen hergestellt und bevorratet zu werden, da nunmehr
Reihenklemmen, die zu Blocks zusammengefaßt werden sollen, das gleiche Gehäuse haben
wie die sogenannten Einzelklemmen.
[0007] Ein weiterer besonderer Vorteil besteht darin, daß nunmehr auch problemlos nach Anordnung
der Reihenklemmenblocks auf der Tragschiene im Bedarfsfall Einzelklemmen aus den Blocks
herausgenommen werden können, was im Hinblick auf die Verrastung mittels Rastzapfen
bislang nicht möglich war. Es genügt jetzt, beispielsweise mit Hilfe eines Messers,
die diesbezüglichen Bezeichnungsträger der betroffenen Klemme vom Streifen abzutrennen,
wonach ein Abrasten der einzelnen Reihenklemme von der Tragschiene möglich ist.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Reihenklemmenblockes wird nachstehend unter
Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben.
[0009] Die Zeichnung zeigt einen derartigen Reihenklemmenblock in Perspektivischer Darstellung.
[0010] Die in der Zeichnung nur vereinfacht in ihren wesentlichen Gehäuseelementen dargestellten
einzelnen Reihenklemmen 1 weisen auf ihren Schmalseiten beidseitig jeweils im oberen
Bereich, vorzugsweise hier auf einer Schrägfläche jeweils zwei übereinanderliegende
Aufnahme 2 auf, die in der üblichen Weise aus ein wenig hinterschnittenen Nutenpaaren
gebildet sind, in die die einzelnen Bezeichnungsträger 3 mit unterseitigen Rastfüßen
4 schnappend eingesteckt werden können. Die einzelnen Bezeichnungsträger 3 hängen
dabei streifenförmig zusammen, wobei sie in der üblichen Weise über entsprechende
Schwachstellen im Streifen im Bedarfsfall herauslösbar sind.
[0011] Für die hier gewollte Blockbildung der Reihenklemmen 1 werden die Bezeichnungsträger
3 in ihrer Streifenform erhalten und die Blockbildung aus den einzelnen Reihenklemmen
1 geschieht im dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch, daß auf den beiden Seiten
der zusammengehaltenen einzelnen Reihenklemmen in die dann fluchtend liegenden Aufnahmen
2 der einzelnen Reihenklemmen jeweils ein Bezeichnungsträgerstreifen 3 in eine der
beiden beidseitigen Aufnahmen 2 eingerastet wird. Dies ergibt einen durchaus für die
Handhabung und den Transport des Blockes ausreichenden Blockverbund. Der Block kann
dann als solcher, üblicherweise von Hand, mittels der Montagefüße der Gehäuse der
angereihten Reihenklemmen auf die Tragschiene gedrückt werden, auf der er verrastet.
[0012] Für die Blockbildung bieten sich dabei die sogenannten Gruppenbezeichnungsträger
an, die üblicherweise im Streifen zusammenhängend schon gleich in der benötigten Ziffern-
oder Buchstabenfolge hergestellt werden.
1. Reihenklemmenblock aus mehreren nebeneinander angeordneten, für die gemeinsame
Montage auf einer Tragschiene miteinander verbundenen Reihenklemmen, die beidseitig
an ihren Schmalseiten Aufnahmen für Bezeichnungsträger aufweisen, gekennzeichnet durch
die Verwendung mindestens eines zusammenhängenden Bezeichnungsträgerstreifens (3)
auf jeder Reihenklemmenseite als vorläufiges einziges Verbindungsmittel für die Blockbildung
vor der gemeinsamen Montage auf der Tragschiene.
1. A modular terminal block comprising a plurality of modular terminal members which
are arranged in juxtaposed relationship and which are interconnected for joint mounting
on a mounting rail and which are provided on both sides, at their narrow sides, with
mounting means for identification carriers, characterised by the use of at least one
interconnected identification carrier strip (3) on each side of the modular terminal
members as a provisional single connecting means for forming the block prior to joint
mouting on the mounting rail.
1. Bloc de barrettes à bornes, constitué de plusieurs barrettes à bornes disposées
côte à côte, assemblées les unes aux autres pour un montage de l'ensemble sur un rail
porteur, et qui présentent des deux côtés, sur leurs côtés étroits, des espaces récepteurs
pour des supports d'inscriptions, cara ctérisé par l'utilisation d'au moins une bande
continue de supports d'inscriptions (3) sur chaque côté des barrettes à bornes, comme
unique moyen d'assemblage provisoire pour la formation du bloc avant le montage de
l'ensemble sur le rail porteur.