[0001] Die Erfindung betrifft eine Wickeleinrichtung für die vorgegebene Länge eines wickelbaren
Gutes wie Kabel, Schläuche und dergleichen, bestehend aus einer auf einer zentralen
Steckachse drehbaren Wickeltrommel, Standfüßen und einem Haltegriff.
[0002] Derartige Wickeleinrichtungen sind hinreichend bekannt. Sie werden beispielsweise
zum Aufwickeln von elektrischen Kabeln, Waserschläuchen und ähnlichem Wickelgut verwendet.
Sie bestehen aus einem aus Rohren zusammengefügten Gestell, in dessen Zentrum die
Wickeltrommel gehaltert ist. Die für den Aufbau des Haltegestells erforderlichen Rohre
sind aus Metall und an den Verbindungsstellen miteinander verschweißt. Die Wickeltrommel
selbst für das Wickelgut ist entweder unlösbar mit dem haltegestell verbuncen, wobei
die zentrale Achse, auf der die Wickeltrommel läuft, mit dem Rohrgestell durch Schweißen
verbunden ist. Es sind jedoch auch Schraubverbindungen bekannt, bei denen die Wicktrommel
in das Gestell eingeschraubt und durch Lösung der Halteschrauben aus dem Gestell entnommen
werden kann. Die bekannten Wickeleinrichtungen sind in der Regel so aufgebaut, daß
durch die zentrale Drehachse Anschlußeinrichtungen für ein Medium, z.B. Wasser, Strom,
gelegt sind. An diese Anschlußeinrichtungen ist dann das wickelbare Gut, z.B. das
Kabel oder der Wasserschlauch, angeschlossen.
[0003] Die bekannten Wickeleinrichtungen sind aufwendig in der Herstellung und, bei unlösbaren
Verbindungen, nicht reparaturfähig. Bei lösbaren Verbindungen, z.B. der Wickeltrommel
vom Haltegestell, ist die Lösung aufwendig und arbeitsintensiv mit der nachteiligen
Kostenfolge.
[0004] hier setzt die Erfindung ein, die es sich zur Aufgabe gestellt hat, eine in den Einzelteilen
voneinander lösbare wickeleinrichtung anzugeben, wobei die Lösung der Einzelteile
voneinander problemlos ist und darüberhinaus die geschilderten Nachteile des bekannten
Standes der Technik vermieden werden. Erfindungsgemäß wird hierzu vorgeschlagen, daß
die zentrale Steckachse an ihrem einen freien Ende flexible Rastzungen mit nach außen
gerichteten Rasthaken zum rastenden Hintergreifen der zentralen Durchstecköffnung
der Wickeltrommel aufweist, und daß am gegenüberliegenden Ende der zentralen Steckachse
unter einem Anstellwinkel von 90
0 zur Achsrichtung ein flächiger Haltetlansch angeformt ist, der an seiner von der
zentralen Steckachse abgewandten Außenfläche eine Vielzahl von Führungs- und Rastelementen
trägt, in welche zugeordnete Gleitflächen und Rastelemente der Standfüße und des Haltegriffs
am Halteflansch festlegbar sind. Vorteilhaft sind die Führungselemente an der Außenfläche
des Halteflansches aus L-färmigen Haltern gebildet, welche mit ihren seitlichen Stegen
und den freien L-Schenkein in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der der Breite
der Gleitflächen der Standfüße und des Haltegriffs entspricht, und daß die seitlichen
Stege in einem der Dicke der Gleitflächen der Standfüße und des Haltegriffs entsprechenden
Abstand von der Außenfläche des Halteflansches aufragen. Zweckmäßigerweise sind die
Führungselemente paarweise mit aufeinanderzu gerichteten freien L-Schenkeln an der
Außenfläche des Halteflansches angeformt.
[0005] Weiterhin erscheint vorteilhaft, daß die durch die Führungselemente seitlich begrenzten
Führungsbahnen annähernd der Länge der Gleitflächen der Standfüße und des Haltegriffs
entsprechen, und daß die Führungsbahnen kopfseitig durch wenigstens einen L-förmigen
Halter begrenzt sind, welcher mit seinem seitlichen Steg als Anschlagelement dient
und die Stirnseiten der. Gleitflächen der Standfäße und des Haltegriffs mit seinem
freien L-Schenkel übergreift. Außerdem ist vorteilhaft, daß die von den L-förmigen
Haltern seitlich und kopfseitig begrenzten Führungsbahnen jeweils eine langgestreckte,
zentrale, annähernd der Länge der Führungsbahnen entsprechende Nutenausnehmung aufweisen,
welche an definierten Stellen durch Brückenstege überbrückt sind. In den Gleitflächen
der Standfüße und des Haltegriffs sind Öffnungen mit das Niveau der Gleitfläche überragenden,
flexiblen Rasten eingelassen, welche im Elnschubzustand die Brückenstege der Nutenausnehmungen
In den Führungsbahnen rastend hintergreifen, wobei die Rasten eine gegen die Einschubrichtung
der Gleitflächen in die Führungsbahnen gerichtete Anschrägung aufweisen.
[0006] Es ist ferner zweckmäßig, daß die Führungsbahnen der Standfüße in einem Winkel von
34° spiegelbildlich zur Mittelachse verlaufen und die Führungsbahn für den Haltegriff
in entgegengesetzter Richtung auf der Mittelchse angeordnet ist. Die Standfüße und
der Haltegrift weisen zweckmäßigerweise die gleiche Figuration auf und die Wickeltrommel
mit der zentralen Steckachse, dem Halteflansch und den Standfüßen und dem Haltegriff
sind insgesamt aus Kunststoff geformt.
[0007] Mit der erfindungsgemäßen Wickeleinrichtung wird der Vorteil erzielt, daß eine voll
miteinander verrastbare Einheit gebildet wird. Es fehlen jegliche mechanische Verbindungsmittel
wie Schrauben, Nieten usw.. Die einzelnen Elemente der erfindungsgemäßen Wickeleinrichtung
sind insgesamt aus Kunststoff geformt, wodurch sich gegenüber dem bekannten Stand
der Technik eine erhebliche Gewichtseinsparung erzielen läßt. Die einzelnen Elemente
sind auch durch Lösen der Rastverbindung ohne weiteres wieder voneinander abnehmbar,
so daß hier in leichter Weise ein Austausch bei Beschädigungen usw. erfolgen kann.
Durch die gleiche Figuration der Standfüße und der Haltegriffe ist auch eine begrenzte
Lagerhaltung möglich. Es gibt dadurch auch bei der Montage keine Verwechslungsmöglichkeiten
mehr. Der Hauptvortell der Verbindung wird jedoch in dem einfachen Rastprinzip gesehen,
mit dem die einzelnen Bestandteile der Wickeleinrichtung aufeinander und ineinander
lösbar festgelegt werden.
[0008] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Wickeleinrichtung
schematisch dargestellt. Die isometrische Darstellung zeigt die zentrale Steckachse
1 mit den flexiblen Rastzungen 12 an ihrem freien Ende 11. Die zentrale Steckachse
1 hat eine Länge, die der Länge der Durchstecköffnung 21 der Wickeltrommel 2 entspricht.
Die nach außen gerichteten Rasthaken der Rastzungen 12 greifen beim Durchstecken in
die zentrale Durchstecköffnung 21 der Wickeltrommel 2 ein und federn dabei zurück.
Am Ende des Durchsteckvorganges rasten die Rastzungen 12 der Rasthaken hinter der
Wickeltrommel 2 ein und legen diese drehbar auf der Steckachse 1 fest. Am gegenüberliegenden
Ende der zentralen Steckachse 1 ist unter dem Anstellwinkel von 90° zur Achsrichtung
der flächige Halteflansch 3 angeformt.
[0009] An seiner von der zentralen Steckachse 1 abgewandten Außenfläche 31 trägt dieser
Halteflansch 3 eine Vielzahl von Führungs- und Rastelementen, wobei die Führungselemente
32 aus L-förmigen Haltern bestehen, die mit ihren seitlichen Stegen 321 und den freien
L-Schenkeln 322 im Abstand A voneinander angeordnet sind. Der Abstand A entspricht
dabei der Breite B der Gleitflächen 41, 51 der Standfüße 4 und des Haltegriffes 5.
Die freien L-Schenkel 322 stehen in einem Abstand A 1 von der Außenfläche 31 des Halteflansches
3 ab, welcher der Dicke D der Gleitflächen 41, 51 der Standfüße 4 und des Haltegriffs
5 entspricht.
[0010] Auf der Außenfläche 31 des Halteflansches 3 ist eine Vielzahl derartiger Führungselemente
32 mit den seitlichen Stegen 321 und den freien L-Schenkeln 322 angeformt. Diese Vielzahl
der Führungselemente 32 bilden in ihrer paarweise aufeinanderzu gerichteten Anordnung
die Führungsbahnen 33, 34, in welche die Gleitflächen 41, 51 der Standfüße 4 und des
Haltegriffs 5 oingreifen. Dabei entsprechen die Führungsbahnen 33, 34 annähernd der
Länge der Gleitflächen 41, 51. Die Führungsbahnen 33, 34 werden von jeweils wenigstens
zwei aufeinanderzu gerichteten Paaren der Führungselemente 32 gebildet und sind kopfseitig
wenigstens durch ein Stoppelement begrenzt, welcher ein gleichermaßen wie das Führungselement
32 ausgebildeter L-förmiger Halter 35 mit seitlichem Steg 351 und freiem L-Schenkel
352 sein kann. Es können jedoch hier auch einfache, von der Außenfläche 31 des Halteflansches
3 aufragende Erhöhungen 36 sein, welche beim Einschub der Gleitflächen 41, 51 in die
Führungsbahnen 33, 34 als Stopper für die Einschubhewegung dienen.
[0011] Die Führungsbahnen 33, 34 besitzen jeweils eine langgestreckte, zentrale, annähernd
Ihrer Länge entsprechende Nutenausnehmung 331, 341, die Ihrerseits an definierten
Stellen durch Brückenstege 332, 342 überbrückt ist. Diese Nutenausnehmungen 331, 341
dienen zur Aufnahme flexibler Rasten 43, 53, welche in die Gleitflächen 41, 51 der
Standfüße 4 und des Haltegrlffs 5 eingelassen sind. Diese Rasten 43, 53 weisen eine
gegen die Einschubrichtung der Gleltflächen 41, 51 In die Führungsbahnen 33, 34 gerichtete
Anschrägung 431, 531 auf.
[0012] Die Führungsbahnen 33 der Standfüße 4 verlaufen von der Mittelachse aus gesehen in
einem Winkel von 34°, so daß der Stellwinkel zwischen den beiden Führungsbahnen 33
der Standfüße 4 unter 68° verläuft. Die Führungsbahn 34- für den Haltegriff verläuft
in entgegengesetzter Richtung zu der der Standfüße 4, wobei die Führungsbahn 34 auf
der Mittelachse angeordnet ist. Die Führungsbahn 34 für den Haltegriff 5 verlauft
also in einem Anstellwinkel von 146° zu den jeweiligen Führungsbahnen 33 der Standfüße
4.
[0013] Die Standfüße 4 und der Haltegriff 5 sind von der Form her gesehen identisch. Das
gilt für die Breite B, die Dicke D und die Länge L der Gleifflächen 41, 51 genauso
wie für die Länge der Standbeine 44 bzw. der Griftstütze 54 und die Länge der Auflagerschenkel
45 bzw. des Haltegriffs 55. In die Auflagerschenkel 45 bzw. den Haltegriff 55 sind
gleichlaufend Griffriffelungen 46, 56 eingebracht.
[0014] Der Teilschnitt am Haltegriff zeigt die Rasten 53, welche im Einschubzustand die
Brückenstege 342 der Nutenausnehmungen 341 in der Führungsbahn 34 rastend hintergreifen.
Die gezeigten Rasten 53 weisen die gegen die Einschubrichtung der Gleitfläche 51 in
die zugeordnete Führungsbahn 34 gerichtete Anschrägung 531 auf. Das gleiche gilt für
die in der Zeichnung nicht dargestellten Rasten 43 in den Gleitflächen 41, die ihrerseits
in die Führungsbahnen 33 eingesetzt werden und gleichermaßen Anschrägungen 431 aufweisen,
wobei die Rasten 43 im Einschubzustand die Brückenstege 332 der Nutenausnehmungen
331 In den Führungsbahnen 33 rastend hintergreifen.
[0015] Der Zusammenbau der erfindungsgemäßen Wickeleinrichtung wird kurz wie folgt geschildert:
Die Wickeltrommel 2 wird mit der zentralen Durchstecköffnung 21 auf die zentrale Steckachse
mit den an deren freiem Ende 11 angeformten Rastzungen 12 aufgesteckt. Das Ende des
Aufsteckvorganges erfolgt, wenn die Wickeltrommel 2 mit der Wickelscheibe 22 bei der
nicht dargestellten Innenfläche des Halteflansches 3 anstößt. Dies Ist spätestens
der Moment, an dem die nach außen gerichteten Rasthaken der flexiblen Rastzungen 12
die zentrale Durchstecköffnung 21 der Wickeltrommel 2 an deren hinterem Ende übergreifen.
Die Wickeltrommel 2 ist damit drehbar auf der zentralen Steckachse 1 festgelegt.
[0016] Das Einschieben der Standfüße 4 und des Haltegriffs 5 wird am Beispiel des Haltegriffs
5 geschildert. Dies ist möglich, da die Standfüße 4 und der Haltegriff 5 von der äußeren
Figur her identisch sind und demzufolge auch die von den Führungselementen 32 gebildeten
Führungsbahnen 33, 34 gleich ausgestaltet sind. Die Gleitfläche 51 wird zunächst auf
der Außenfläche 31 des Halteflansches 3 in Richtung der Führungsbahn 34 aufgelegt.
Danach wird die Gleitfläche 51 so weit verschoben, daß die Stirnseite 52 vor den ersten,
paarweise zueinander gerichteten Führungselementen 32 anlangt. Die Cleitfläche 51
wird dann zunehmend unter die freien L-Schenkel 322 der vorderen Führungselemente
32 geschoben. Bei fortschreitendem Einschubvorgang werden die flexiblen Rastzungen
der Rasten 53 nach oben gedrückt und rasten nacheinander nach dem Uberschleben der
Brückenstege 342 in die Nutenausnehmungen 341 ein. Der Einschubvorgang ist beendet,
wenn die Stirnfiacne 52 der Gleitfläche 51 an dem Stoppelement 36 anschlägt. Die vordere
Raste 53 an der Gleitfläche 51 hintergreift dabei den vorderen brückensteg 342, der
in der entsprechenden Nähe des Stoppelementes 36 die Nutenausnehmung 341 überspannt.
Die hintere Raste 53 ist gleichermaßen hinter den Brückensteg 342 eingerastet, der
im Bereich der vorderen Führungselemente 32 die Nutenausnehmung 341 überspannt. Der
Haltegriff 5 ist in diesem Augenblick am Halteflansch 3 festgelegt. Seine Lösung aus
dem festen Sitz kann erfolgen, indem die Rasten 53 aus ihrem Rastsitz durch entsprechende
Manipulation von der Innenfläche des Halteflansches 3 her aus ihrem Rastsitz gedrückt
und der Haltegriff 5 gleichzeitig entgegender Einschubrichtung nach außen abgezogen
wird.
[0017] Der Einschub und das Festlegen der Standfüße 4 mit ihren Gleitflächen 41 in die zugeordneten
Führungsbahnen 33 erfolgt in gleicher Weise wie zum Haltegriff 5 geschildert.
1. Wickeleinrichtung für die vorgegebene Länge eines wickelbaren Gutes wie Kabel,
Schläuche und dergleichen, bestehend aus einer auf einer zentralen Steckachse drehbaren
Wickeltrommel, Standfüßen und einem Haltegriff, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale
Steckachse (1) an Ihrem einen freien Ende (11) flexible Rastzungen (12) mit nach außen
gerichteten Rasthaken zum rastenden Hintergreifen der zentralen Durchstecköffnung
(21) der Wickeltrommel (2) aufweist, und daß am gegenüberliegenden Ende der zentralen
Steckachse (1) unter einem Anstellwinkel von 90° zur Achsrichtung ein flächiger Halteflansch
(3) angeformt ist, der an seiner von der zentralen Steckachse (1) abgewandten Außenfläche
(31) eine Vielzahl von Führungs- und Rastelementen trägt, in welche zugeorchete Gleitflächen
und Rastelemente der Standfüße (4) und des Haltegriffes (5) am Halteflansch (3) festlegbar
sind.
2. Wickeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente
(32) an der Außenfläche (31) des Halteflansches (3) aus L-fcrmigen Haltern bestehen,
welche mit ihren seitlichen Stegen (321) und den freien L-Schenkeln (322) in einem
Abstand (A) voneinander angeordnet sind, der der Breite (B) der Gleitflächen (41,
51) der Standfüße (4) und des Hältegriffs (5) entspricht und daß die seitlichen Stege
(321) in einem der Dicke (D) der Gleitflächen (41, 51) der Standfüße (4) und des Haltegriffs
(5) entsprechenden Abstand (A 1) von der Außenfläche (31) des Halteflansches (3) aufragen.
3. Wickeleinrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente
(32) paarweise mit aufeinanderzu gerichteten freien L-Schenkeln (322) an der Außenfläche
(31) des Halteflansches (3) angeformt sind.
4. Wickeleinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch
die Führungselemente (32) seitlich begrenzten Führungsbahnen (33, 34) annähernd der
Länge (L) der Gleitflächen (41, 31) der Standfüße (4) des Haltegriffs (5) entsprechen,
und daß die Führungsbahnen (33, 34) kopfseitig durch wenigstens ein Stoppelement (35,
36) begrenzt sind, weiches an den Stirnseiten (42, 52) der Gleitflächen (41, 51) der
Standfüße (4) und des Haltegriffs (5) anliegt.
5. Wickeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den L-förmlgen
Haltern (32, 35) seitlich und kopfseitig begrenzten Führungsbahnen (33, 34) jeweils
eine langgestreckte, zentrale, annähernd der Länge der Führungsbahnen (33, 34) entsprechende
Nutenausnehmung (331, 341) aufweisen, welche an definierten Stellen durch Brückenstege
(332, 342) überbrückt sind.
6. Wickeleinrichtung nach Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gleitflächen
(41, 51) der Standfü3e (4) und des Haltegriffs (5) Öffnungen mit das Niveau der Gleitfläche
überragenden, flexiblen Rasten (43, 53) eingelassen sind, welche im Einschubzustand
die Brückenstege (332, 342) der Nutenausnehmungen (331, 341) in den Führungsbahnen
(33, 34) rastend hintergreifen.
7. Wickeleinrichtung nach Ansprüchen 4 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten
(43, 53) eine gegen die Einschubrichtung der Gleitflächen (41, 51) in die Führungsbahnen
(33, 34) gerichtete Anschrägung (431, 531) aufweisen.
8. Wickeleinrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen (33) der Standfüße (4) in einem Winkel von
34° spiegelbildlich zur Mittelachse verlaufen und die Führungsbahn (34) für den Haltegriff
(5) in entgegengesetzter Richtung auf der Mittelachse angeordnet ist.
9. Wickeleinrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Standfüße (4) und der Haltegriff (5) die gleiche Figuration
aufweisen.
10. Wickeleinrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wickeltrommel (2) mit der zentralen Steckachse (1), dem Halteflansch
(3), den Standfüßen (4) und dem Haltegriff (5) insgesamt aus Kunststoff-Formteilen
zusammengesetzt sind.