[0001] Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Jalousien oder dgl., mit einer
von einem Motor anzutreibenden Antriebswelle, die über ein Planetengetriebe eine mit
der Jalousie zu koppelnde Abtriebswelle antreibt, mit einer vom Planetengetriebe angetriebenen,
mit der Abtriebswelle gleichachsigen ersten Schaltscheibe, die mit einem Endschalter
zusammenwirkt, dessen Schaltglied sich an einer Stirnfläche der ersten Schaltscheibe
abstützt.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-OS 31 39 073 bekannt. Bei der bekannten
Vorrichtung weist die genannte Stirnfläche der ersten Schaltscheibe eine keilförmige
Erhöhung auf, die beim Auflaufen auf das Schaltglied des Endschalters das Schaltglied
zurückdrückt und dadurch den Endschalter zum Ansprechen bringt. Wegen Toleranzen in
der Herstellung der Endschalter erfolgt dabei jedoch nicht bei allen derartigen Vorrichtungen
das Ansprechen des Endschalters bei gleicher Stellung der Schaltscheibe, weil je nach
den genannten Toleranzen das Schaltglied mehr oder weniger stark eingedrückt werden
muß, um das Ansprechen des Endschalters zu bewirken. Dadurch ist die Genauigkeit,
die mit dieser Antriebsvorrichtung erreichbar ist, begrenzt. Diese Vorrichtungen werden
vorzugsweise verwendet, um den Antriebsmotor für die Jalousie in einer Endstellung
der Jalousie, die nicht durch unmittelbar von der Jalousie selbst betätigte Endschalter
erfaßt werden kann, abzuschalten.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs geschilderten
Art so auszubilden, daß der Schaltzeitpunkt genauer festgelegt werden kann. Dabei
soll insbesondere der Vorteil der äußerst raumsparenden Anordnung der ersten Schaltscheibe
beibehalten werden. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß gleichachsig
zur ersten Schaltscheibe eine weitere Schaltscheibe angeordnet ist, deren Stirnfläche
im wesentlichen in der Ebene der Stirnfläche der ersten Schaltscheibe liegt, daß die
erste und die weitere Schaltscheibe eine radial verlaufende Vertiefung haben, daß
die weitere Schaltscheibe mit einer von der Drehzahl der ersten Schaltscheibe abweichenden
Drehzahl angetrieben ist, daß das Schaltglied auch an der Stirnfläche der zweiten
Schaltscheibe anliegt, derart, daß es in die Vertiefungen beider Schaltscheiben zugleich
einfallen kann, wenn diese miteinander fluchten.
[0004] Gemäß einer Ausfiihrungsform der Erfindung kann die weitere Schaltscheibe vorzugsweise
radial innerhalb der erstgenannten Schaltscheibe liegen.
[0005] Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die weitere Schaltscheibe ohne zusätzlichen
Platzbedarf untergebracht werden kann, und daß dadurch, daß der Endschalter nur dann
anspricht, wenn sein Schaltglied in beide Aussparungen einfällt, die Schaltbewegung
des Schaltgliedes relativ rasch erfolgen kann im Gegensatz zur bekannten Vorrichtung,
so daß der Einfluß der Toleranzen des Endschalters auf den Zeitpunkt des Ansprechens
des Endschalters sehr stark verringert ist und praktisch ausgeschlossen ist.
[0006] Das Prinzip, einen Endschalter bei Antriebsvorrichtungen für Rolläden oder dgl. dadurch
ansprechen zu lassen, daß sein Schaltglied in Vertiefungen von zwei gleichachsig angeordneten,
nur mit einer geringfügig unterschiedlichen Drehzahl angetriebenen Schaltscheiben
einfällt, ist zwar vielfältig bekannt, unter anderem durch die FR-PS 1 539 452 . Diese
bekannte Vorrichtung zeigt jedoch nicht eine raumsparende Anordnung, wie sie bei der
Erfindung vorgesehen ist.
[0007] Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die weitere Schaltscheibe mit der Abtriebswelle
drehfest gekoppelt, und die erste Schaltscheibe weist, wie aus der eingangs genannten
Druckschrift an sich bekannt, eine Innenverzahnung auf, in die ein Planetenrad des
Planetengetriebes eingreift, das gleichzeitig in eine ortsfeste Innenverzahnung mit
einer von der Innenverzahnung der ersten Schaltscheibe geringfügig abweichenden Zähnezahl
eingreift.
[0008] Der Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, daß der öffnungsweg der Jalousie
auf einfache Weise auf eine Vielzahl von Umdrehungen der ersten Schaltscheibe übertragen
werden kann, wodurch eine hohe Schaltgenauigkeit, nämlich eine Schaltgenauigkeit von
wenigen Millimetern, erreicht wird.
[0009] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispieles der Erfindung anhand der Zeichnung, die erfindungswesentliche
Einzelheiten zeigt, und aus den Ansprüchen. Die einzelnen Merkmale können je einzeln
für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination bei einer Ausführungsform der
Erfindung verwirklicht sein. Es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt, teilweise abgebrochen, durch ein Ausführungsbeispiel einer
Antriebsvorrichtung für Jalousien,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die erste Schaltscheibe in der gleichen Schnittebene
wie Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht der ersten Schaltscheibe in Richtung des Pfeils III in Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht, teilweise abgebrochen, in Richtung der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine der Blickrichtung der Fig. 3 entsprechende Ansicht der weiteren Schaltscheibe,
Fig. 6 eine Ansicht, teilweise abgebrochen, entsprechend der Linie VI-VI in Fig. 5,
Fig. 7 eine der Blickrichtung der Fig. 3 und 5 entsprechende Ansicht des mit der Abtriebswelle
gekoppelten Stegs der letzten Stufe des Planetengetriebes, wobei davorliegende Teile
entfernt sind.
[0010] Ein im wesentlichen rohrförmiges Gehäuse 1 der Antriebsvorrichtung enthält eine Lagerung
2, 3 für das ins Gehäuse 1 hineinragende linke Ende einer rohrförmigen Antriebswelle
5, deren nicht dargestelltes rechtes Ende mit einen Elektromotor zu koppeln ist. Die
Antriebswelle 5 weist an ihrem linken Ende eine Außenverzahnung 6 auf, die das Sonnenrad
eines ersten Planetengetriebes bildet. In die Außenverzahnung 6 greifen Planetenräder
ein, von denen in Fig. 1 lediglich das Planetenrad 8 sichtbar ist. Dieses greift in
eine in einem Einsatz 10 angeordnete ortsfeste Innenverzahnung 12 ein, auf der es
sich abwälzt, und bewegt dadurch einen Korb 14, auf dem das Planetenrad 8 gelagert
ist. Der Korb 14 ist auf einer das ganze Gehäuse durchdringenden Abtriebswelle 16
drehbar gelagert und weist auf einem zu seiner Lagerung dienenden rohrstutzenartigen
Abschnitt 18 eine Außenverzahnung 20 auf, die das Sonnenrad einer zweiten Stufe des
Planetengetriebes bildet und wiederum eine Mehrzahl von Planetenrädern, von denen
lediglich das Planetenrad 22 sichtbar ist, antreibt. Das Planetenrad 22 stützt sich
an einer weiteren, im Einsatz 10 vorgesehenen ortsfesten Innenverzahnung 24 ab und
treibt dadurch einen weiteren Korb 26 an. Dieser ist mit einem Rohrstück 28 drehfest
gekoppelt, das auf der Abtriebswelle 16 drehbar gelagert ist und eine Außenverzahnung
30 aufweist, wodurch es das Sonnenrad einer dritten Stufe des Planetengetriebes bildet
und eine Mehrzahl von Planetenrädern antreibt, von denen in Fig. 1 das Planetenrad
32 im oberen Teil der Zeichnung in seiner richtigen Lage gezeigt ist, wogegen das
im unteren Teil der Fig. 1 sichtbare Planetenrad 34 zur Vereinfachung der Zeichnung
um 60° versetzt gezeichnet ist. Diese dritte Stufe des Planetengetriebes weist insgesamt
drei Planetenräder auf. Auch die Planetenräder 32 und 34 greifen in die Innenverzahnung
24 ein, wodurch ein Korb 36 mit einer durch die mehrfache Untersetzung gegenüber der
Antriebswelle 5 stark verringerten Drehzahl angetrieben wird. Der Korb 36 ist mittels
einer Kerbverzahnung mit der Abtriebswelle 16 drehfest verbunden. Die Abtriebswelle
16 ragt an beiden Enden des Gehäuses 1 aus diesem heraus und kann in nicht näher gezeigter
Weise mit der Jalousie gekoppelt werden.
[0011] Im linken Endbereich der Vorrichtung ist eine mit dem Gehäuse 1 fest verbundene und
daher drehfeste Kappe 40 angeordnet, die in ihrem in Fig. 1 oberen Bereich einen ersten
Endschalter 42 enthält, dessen in der Zeichenebene in waagrechter Richtung zu bewegendes
Schaltglied 44 nach rechts ragt. Das Schaltglied 44 liegt gleichzeitig an der in Fig.
1 nach links weisenden Stirnfläche 46 einer ersten Schaltscheibe 48 und an der in
Fig. 1 ebenfalls nach links weisenden Stirnfläche 50 einer weiteren Schaltscheibe
52 an. Die Stirnfläche 50 verläuft mit Ausnahme der noch zu besprechenden Vertiefungen
in der selben Ebene wie die Stirnfläche 46, und zwar radial innerhalb von der Stirnfläche
46 an diese unmittelbar anschließend. In der Stirnfläche 46 ist eine Vertiefung 54
angeordnet, die nicht viel breiter ist als das Schaltglied 44 des ersten Endschalters
42 in Umfangsrichtung der Anordnung gesehen. In der Stirnfläche 50 der weiteren Schaltscheibe
52 ist eine Vertiefung 56 vorgesehen, die genau so tief ist wie die Vertiefung 54,
jedoch eine erheblich größere Breite aufweist. Während die Vertiefung 54 insgesamt,
also einschließlich ihrer schrägen Flanken 60, eine Breite von 3,5mm aufweist, hat
die Vertiefung 56 einschließlich ihrer Flanken 62 eine Breite von 10mm. Die Vertiefung
56 ist deswegen so breit, damit dann, wenn das Schaltglied 44 in beide Vertiefungen
zugleich einfällt, wodurch der elektrische Antriebsmotor abgeschaltet wird, durch
das häufig nicht zu verhindernde Nachlaufen des Elektromotors bis zu seinem vollständigen
Stillstand das Schaltglied nicht wieder aus der Vertiefung 56 herausgedrückt wird,
was erfolgen könnte, wenn die Vertiefung 56 nur relativ schmal wäre. Die weitere Schaltscheibe
52 stützt sich mit ihrer der Vertiefung 56 abgewandten Stirnfläche 53 an einer Schulter
55 der ersten Schaltscheibe und mit ihrer kreiszylindrischen Außenfläche 57 an einer
zylindrischen Fläche 59 der ersten Schaltscheibe ab.
[0012] Die erste Schaltscheibe 48 wird dadurch rotierend angetrieben, daß sie mit einer
Innenverzahnung 64, deren wirksamer Durchmesser dem Durchmesser der Innenverzahnung
24 entspricht, in die Verzahnung der Planetenräder 32 und 34 eingreift, wobei jedoch
die Innenverzahnung 64 eine von der Innenverzahnung 24 geringfügig abweichende Zähnezahl
aufweist, so daß die erste Schaltscheibe 48 sich mit einer gegenüber der Drehzahl
des Korbs 36 sehr viel geringeren Drehzahl dreht.
[0013] Die weitere Schaltscheibe 52 weist in ihrem der Vertiefung 56 gegenüberliegenden
Bereich zwei nach innen über die sonst kreiszylinderförmige innere Fläche 67 vorragende
Vorsprünge 68 auf, die mit einer ebenen Fläche 70 an einer ebenen Fläche 72 (Fig.
7) des Korbs 36 anliegen, wodurch die weitere Schaltscheibe 52 mit dem Korb 36 drehfest
gekoppelt ist. Die bis auf die ebene Fläche 72 zylindrische Außenfläche 73 des scheibenförmigen
Teils des Korbs liegt radial innerhalb der Fläche 67 der weiteren Schaltscheibe 52.
[0014] Während die Lagerbolzen fär die Planetenräder beim Korb 14 und beim Korb 26 einstückig
mit diesem Korb ausgebildet sind, enthält der Korb 36 besondere, in Aufnehmebohrungen
74 eingesetzte Lagerbolzen 76 für die Planetenräder 32, 34. ist mittels einer Kerbverzahnung
mit der Abtriebswelle 16 drehfest verbunden. Die Abtriebswelle 16 ragt an beiden Enden
des Gehäuses 1 aus diesem heraus und kann in nicht näher gezeigter Weise mit der Jalousie
gekoppelt werden.
[0015] Im linken Endbereich der Vorrichtung ist eine mit dem Gehäuse 1 fest verbundene und
daher drehfeste Kappe 40 angeordnet, die in ihrem in Fig. 1 oberen Bereich einen ersten
Endschalter 42 enthält, dessen in der Zeichenebene in waagrechter Richtung zu bewegendes
Schaltglied 44 nach rechts ragt. Das Schaltglied 44 liegt gleichzeitig an der in Fig.
1 nach links weisenden Stirnfläche 46 einer ersten Schaltscheibe 48 und an der in
Fig. 1 ebenfalls nach links weisenden Stirnfläche 50 einer weiteren Schaltscheibe
52 an. Die Stirnfläche 50 verläuft mit Ausnahme der noch zu besprechenden Vertiefungen
in der selben Ebene wie die Stirnfläche 46, und zwar radial innerhalb von der Stirnfläche
46 an diese unmittelbar anschließend. In der Stirnfläche 46 ist eine Vertiefung 54
angeordnet, die nicht viel breiter ist als das Schaltglied 44 des ersten Endschalters
42 in Umfangsrichtung der Anordnung gesehen. In der Stirnfläche 50 der weiteren Schaltscheibe
52 ist eine Vertiefung 56 vorgesehen, die genau so tief ist wie die Vertiefung 54,
jedoch eine erheblich größere Breite aufweist. Während die Vertiefung 54 insgesamt,
also einschließlich ihrer schrägen Flanken 60, eine Breite von 3,5mm aufweist, hat
die Vertiefung 56 einschließlich ihrer Flanken 62 eine Breite von 10mm. Die Vertiefung
56 ist deswegen so breit, damit dann, wenn das Schaltglied 44 in beide Vertiefungen
zugleich einfällt, wodurch der elektrische Antriebsmotor abgeschaltet wird, durch
das häufig nicht zu verhindernde Nachlaufen des Elektromotors bis zu seinem vollständigen
Stillstand das Schaltglied nicht wieder aus der Vertiefung 56 herausgedrückt wird,
was erfolgen könnte, wenn die Vertiefung 56 nur relativ schmal wäre. Die weitere Schaltscheibe
52 stützt sich mit ihrer der Vertiefung 56 abgewandten Stirnfläche 53 an einer Schulter
55 der ersten Schaltscheibe und mit ihrer kreiszylindrischen Außenfläche 57 an einer
zylindrischen Fläche 59 der ersten Schaltscheibe ab.
[0016] Die erste Schaltscheibe 48 wird dadurch rotierend angetrieben, daß sie mit einer
Innenverzahnung 64, deren wirksamer Durchmesser dem Durchmesser der Innenverzahnung
24 entspricht, in die Verzahnung der Planetenräder 32 und 34 eingreift, wobei jedoch
die Innenverzahnung 64 eine von der Innenverzahnung 24 geringfügig abweichende Zähnezahl
aufweist, so daß die erste Schaltscheibe 48 sich mit einer gegenüber der Drehzahl
des Korbs 36 sehr viel geringeren Drehzahl dreht.
[0017] Die weitere Schaltscheibe 52 weist in ihrem der Vertiefung 56 gegenüberliegenden
Bereich zwei nach innen über die sonst kreiszylinderförmige innere Fläche 67 vorragende
Vorsprünge 68 auf, die mit einer ebenen Fläche 70 an einer ebenen Fläche 72 (Fig.
7) des Korbs 36 anliegen, wodurch die weitere Schaltscheibe 52 mit dem Korb 36 drehfest
gekoppelt ist. Die bis auf die ebene Fläche 72 zylindrische Außenfläche 73 des scheibenförmigen
Teils des Korbs liegt radial innerhalb der Fläche 67 der weiteren Schaltscheibe 52.
[0018] Während die Lagerbolzen für die Planetenräder beim Korb 14 und beim Korb 26 einstückig
mit diesem Korb ausgebildet sind, enthält der Korb 36 besondere, in Aufnehmebohrungen
74 eingesetzte Lagerbolzen 76 für die Planetenräder 32, 34.
[0019] Im unteren Teil der Kappe 40 ist ein weiterer Endschalter 80 angeordnet, dessen Schaltglied
82 mit einem in der Kappe 40 gelagerten, linear verschiebbaren Betätigungselement
84 zusammenwirkt, das beim Hochziehen der Jalousie dann, wenn diese ihre oberste Stellung
erreicht hat, ins Innere der Kappe 40 verschoben wird und dadurch den zweiten Endschalter
80 zum Ansprechen bringt.
[0020] Der in Fig. 5 sichtbare Außendurchmesser der weiteren Schaltscheibe 52 beträgt im
Ausführungsbeispiel 44mm. Die Dicke der weiteren Schaltscheibe 52 ist 2,8mm. Die weitere
Schaltscheibe nimmt daher nur sehr wenig Platz in Anspruch. Weitere Maße könne der
maßstäblichen Zeichnung entnommen werden. Alle Teile bestehen aus Kunststoff.
1. Antriebsvorrichtung für Jalousien oder dgl., mit einer Antriebswelle (5), die über
ein Planetengetriebe eine mit der Jalousie zu koppelnde Abtriebswelle (16) antreibt,
mit einer vom Planetengetriebe angetriebenen, mit der Abtriebswelle gleichachsigen
ersten Schaltscheibe (48), die mit einem Endschalter (42) zusammenwirkt, dessen Schaltglied
(44) sich an einer Stirnfläche der ersten Schaltscheibe abstützt, dadurch gekennzeichnet,
daß gleichachsig zur ersten Schaltscheibe (48) eine weitere Schaltscheibe (52) angeordnet
ist, deren Stirnfläche (50) im wesentlichen in der Ebene der Stirnfläche (46) der
ersten Schaltscheibe (48) liegt, daß die erste und die weitere Schaltscheibe eine
radial verlaufende Vertiefung (54, 56) haben, daß die weitere Schaltscheibe mit einer
von der ersten Schaltscheibe abweichenden Drehzahl angetrieben ist, daß das Schaltglied
(44) sich auch an der Stirnfläche (50) der weiteren Schaltscheibe (52) abstützt, derart,
daß es in die Vertiefungen (54, 56) einfallen kann, wenn diese miteinander fluchten.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Schaltscheibe
(52) mit der Abtriebswelle (16) drehfest gekoppelt ist, und daß die erste Schaltscheibe
(48) in an sich bekannter Weise eine Innenverzahnung (64) aufweist, in die ein Plane-Im
unteren Teil der Kappe 40 ist ein weiterer Endschalter 80 angeordnet, dessen Schaltglied
82 mit einem in der Kappe 40 gelagerten, linear verschiebbaren Betätigungselement
84 zusammenwirkt, das beim Hochziehen der Jalousie dann, wenn diese ihre oberste Stellung
erreicht hat, ins Innere der Kappe 40 verschoben wird und dadurch den zweiten Endschalter
60 zum Ansprechen bringt.
Der in Fig. 5 sichtbare Außendurchmesser der weiteren Schaltscheibe 52 beträgt im
Ausführungsbeispiel 44mm. Die Dicke der weiteren Schaltscheibe 52 ist 2,8mm. Die weitere
Schaltscheibe nimmt daher nur sehr wenig Platz in Anspruch. Weitere Maße könne der
maßstäblichen Zeichnung entnommen werden. Alle Teile bestehen aus Kunststoff.
1. Antriebsvorrichtung für Jalousien oder dgl., mit einer Antriebswelle (5), die über
ein Planetengetriebe eine mit der Jalousie zu koppelnde Abtriebswelle (16) antreibt,
mit einer vom Planetengetriebe angetriebenen, mit der Abtriebswelle gleichachsigen
ersten Schaltscheibe (48), die mit einem Endschalter (42) zusammenwirkt, dessen Schaltglied
(44) sich an einer Stirnfläche der ersten Schaltscheibe abstützt, dadurch gekennzeichnet,
daß gleichachsig zur ersten Schaltscheibe (48) eine weitere Schaltscheibe (52) angeordnet
ist, deren Stirnfläche (50) im wesentlichen in der Ebene der Stirnfläche (46) der
ersten Schaltscheibe (48) liegt, daß die erste und die weitere Schaltscheibe eine
radial verlaufende Vertiefung (54, 56) haben, daß die weitere Schaltscheibe mit einer
von der ersten Schaltscheibe abweichenden Drehzahl angetrieben ist, daß das Schaltglied
(44) sich auch an der Stirnfläche (50) der weiteren Schaltscheibe (52) abstützt, derart,
daß es in die Vertiefungen (54, 56) einfallen kann, wenn diese miteinander fluchten.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Schaltscheibe
(52) mit der Abtriebswelle (16) drehfest gekoppelt ist, und daß die erste Schaltscheibe
(48) in an sich bekannter Weise eine Innenverzahnung (64) aufweist, in die ein Plane-
tenrad (32, 34) des Planetengetriebes eingreift, das gleichzeitig in eine ortsfeste
Innenverzahnung (24) mit einer von der Innenverzahnung (64) der ersten Schaltscheibe
(48) geringfügig abweichenden Zähnezahl eingreift.