[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Unterwasser-Hassagegerät mit von einem Elektromotor
angetriebener Flüssigkeitspunre. Hierbei wird der austretende Wasserstrahl zur Massage
des nenschlichen Körpers verwendet. Die bekannten Geräte weisen verhältnismäßig große
Abmessungen auf, so daß sie praktisch unbeweglich sind und man einen Schlauchanschluß
benötigt, um den ganzen Körper massieren zu können. Diese Geräte werden vor allem
in gewerblichen Betrieben verwendet.
[0002] Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein kleines handliches Gerät zu schaffen,
welches vor allem für den Nausgebrauch geeignet ist. Dies wird erfindungsgemäß dadurch
erreicht, daß die Pumpe in einem stabförmigen Gehäuse mit einem tangential verlaufenden
Flüssigkeitsaustritt angeordnet ist. Man kann nun mit dem Gerät selbst am Körper entlangfahren,
so daß ein besonderer Schlauch eingespart wird. Durch die Stabform ist es möglich,
sich selbst zu massieren und dabei auch entlegene Stellen des Körpers zu erreichen.
Dabei ist es insbesondere von Vorteil, wenn der Flüssigkeitsaustritt an einen Stabende
des Gehäuses angeordnet ist. Von Bedeutung ist außerdem die tangentiale Anordnung
des Flüssigkeitsaustritts. Weitere Variationsmöglichkeiten ergeben sich durch eine
Regelvorrichtung für die Flüssigkeitsstrahlstärke.
[0003] Um ein einfaches Schalten des Gerätes zu erreichen und vor allem zu verhindern, daß
die Pumpe außerhalb des Wassers trockenläuft und unnütz Strom verbraucht wird, sind
nach einem weiteren Merkmal der Erfindung zwei durch die Flüssigkeit elektrisch üherbrückbare
Elektroden vorgesehen, welche mit einem den Elektromotor schaltenden Relais, insbesondere
Transistor, verbunden sind. Sobald das Gerät mit den Elektroden unter Wasser taucht,
wird dann die Pumpe eingeschaltet und umgekehrt ausgeschaltet. Um ein gefahrloses
Arbeiten mit dem Gerät zu gewährleisten, wird es bei einer niedrigen Spannung, insbesondere
durch einen Akkumulator, betrieben. Dabei ist das Massagegerät mit einer den Stromspeicher
aufweisenden Gehäuse verbunden. Im Gehäuse sind dabei ein Ladeanschluß und ein Stromentnahmeanschluß
vorgesehen. Außerdem ist es zweckmäßig, auch Leitungsroller dort anzuordnen, und zwar
für die Zuleitung zur Massagegerät und/oder einem Ladegerät bzw. einer weiteren Stromquelle.
[0004] Da sich bei gleichzeitiger Laden des Stromspeichers und Benutzung des Massagegerätes
Gefahren ergeben könnten, ist eine Sperrvorrichtung angeordnet, welche die beiden
Anschlüsse zum Massagegerät und zum Ladegerät nur wechselweise freigibt. Dabei kann
die Sperrvorrichtung in der einfachsten Ausführungsform als Schieber ausgebildet sein,
der über die Anschlüsse verschiebbar ist und immer jeweils einen Anschluß abdeckt,
wenn der andere freigegeben ist. Bei einer anderen Variante sind die Anschlüsse durch
Schwenkdeckel abgedeckt, die mit ihren öffnungsseiten einander gegenüberliegen und
durch einen Schieber verriegelbar sind, wobei die Schiebebewegung über federbeaufschlagte,
von dem Deckel gesteuerte Stifte sperrbar ist und ein freigegebener Stift die Schieberbewegung
hemmt.
[0005] Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung. Es stellen dar:
Figur 1 eine teilweise geschnittene Ansicht des Massagegerätes,
Figur 2 einen Querschnitt des Massagegerätes,
Figur 3 die Ansicht eines mit einer Stromquelle verbundenen Massagegerätes,
Figur 4 den Schnitt IV-IV nach Fig. 6,
Figur 5 den Schnitt V-V nach Fig. 6,
Figur 6 eine abgebrochene Draufsicht auf das Gehäuse nach Fig. 3 in vergrößerter Darstellung,
Figur 7 eine Seitenansicht des Gehäuses nach Fig. 3 einer anderen Ausführungsform,
Figur 8 einen abgebrochenen Querschnitt nach Fig. 7.
[0006] Das Unterwasser-Massagegerät besteht aus einem Stabgehäuse 7a, in dem das vom Motor
11 angetriebene Pumpenrad 6 gelagert ist. Der durch das Pumpenrad 6 im spiralförmigen
Pumpenteil 7b erzeugte Wasserstrahl tritt bei 5b tangential aus dem Gerät aus. Der
Wassereintritt erfolgt bei 5a und ist durch eine Einstellscheibe regulierbar. Das
Gerät ist über eine Zuleitung 8 mit einer in einen Gehäuse angeordneten, nicht dargestellten
Batterie, verbunden. Dabei weist das Gehäuse ein Fach 1 zur Aufnahme des Massage
gerätes und ein Fach 2 für eine Ladeanschlußleitung auf. Die Stärhe des Flüssigkeitsstrahls
kann durch einen Drehzahl-Steller 3 zu der Plektromotor 11 eingestellt werden. Ausserden
ist al Cehäuse noch eine Ladehontrollanzeige 4 vorgesehen.
[0007] Die Fin- und Ausschaltung des Gerätes erfclot durch Elektroden 10, die bein Fintauchen
in das Wasser von der Flüssigkeit elektrisch überbrückt werden und mit einem nicht
dargestellten Relais verhunöen sind, welches den Elektromotor 11 ein- bzw. ausschaltet.
[0008] In den Figuren 4 und 6 ist eine Sicherheitsvorrichtung dargestellt, durch welche
das gleichzeitige öffnen der Fächer 1 und 2 des Cehäuses verhindert wird. Auf diese
Weise wird ein gleichzeitiaes Laden und Renutzen des Gerätes verhindert und dadurch
eine Cefahr von elektrischen Schlägen vernieden. Die Fächer 1 und 2 sind durch die
Schwenkdeckel 12 und 18 verschließbar, wobei deren zueinander gekehrte Enden durch
einen Schieber 14 gesperrt werden. Dieser übergreift die Verriegelungsnocken 17. Im
Schieber 14 sind zwei durch eine Blattfeder 16 beaufschlagte Verriegelungsbolzen senkrecht
zur Bevegungsrichtung des Schiebers gelagert. Wie Fig. 5 zeigt, sind beide Verriegelungsbolzen
15 bei geschlossenen Deckeln 12 und 18 durch die Fntrie
gelungsnasen 12a in ihre unterste Stellung gedrückt, so daß der Schieber 14 frei beweglich
ist. Wenn der gchieber 14 in pfeilrichtung 25 un den Betrag 20 verschoben wird, erfolgt
eine Entriegelung des Deckels 2, indem der Verriegelungsnocken 17 freigegeben wird.
Wenn der Deckel 12 geöffnet ist, wird der Bolzen 15 durch die Blattfeder 16 nach oben
gedrückt und tritt in den Schlitz 13 des Schiebers 14 ein, so daß dessen Rewegungen
gesperrt sind. Erst wenn der Deckel 12 wieder geschlossen ist, kann der Schieber in
die entgegengesetzte Richtung 16 bewegt werden und gibt den Deckel 18 frei, wenn eine
Verschiebung um den Weg 21 erfolgte.
[0009] In den Figuren 7 und 8 ist eine vereinfachte Ausführungsform dargestellt, wobei ein
Netzanschluß 23 und ein Anschluß 24 für das Massagegerät vorgesehen sind. Die beiden
Anschlüsse sind durch einen Schieber 22 abgedeckt, der entweder über den Anschluß
24 geschoben ist und dann den Anschluß 23 freigibt, oder umgekehrt.
1. Unterwasser-Nassagegerät mit von einem Elektromotor angeotriebener Flüssigkeitspumpe,
dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (6) in einem stabförmigen Gehäuse (7a, 7h) angeordnet
ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsaustritt (5b) am Stabende des Gehäuses (7a, 7b) angeordnet ist.
3. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flüssigkeitsaustritt (7b) tangential angeordnet ist.
4. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
eine Regelvorrichtung (3) für die Flüssigkeitsstrahlstärke (5b).
5. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
zwei durch die Flüssigkeit elektrisch überbrückbare Flektroden (10), welche mit einem
den Elektromotor (11) schaltenden Relais, insbesondere Transistor, verbunder sind.
6. Gerät nach einem oder nehreren der vorhergehenden Ansnrüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Massagegerät mit einen einen Stronspeicher aufweisenden Cehäuse verbunden
ist.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse ein Stromentnahneanschluß
(23) und ein Stromentnahneanschluß (24) vorgesehen sind.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse Leitungsroller für
die Zuleitung (8) zur ! assagegerät und/oder einer Ladegerät bzw. zu einer Stromquelle
angeordnet sind.
9. Gerät nach einem oder beiden der Ansprüche 7 bis 8, dadurch gehennzeichnet, daß
eine die beiden Anschlüsse (23, 24) nur wechselweise freigebende Sperrvorrichtung
(22) angeordnet ist.