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<ep-patent-document id="EP84106793A2" file="EP84106793NWA2.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0131761" kind="A2" date-publ="19850123" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>..BE........FR....IT..LUNLSE......................</B001EP><B005EP>C</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0131761</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A2</B130><B140><date>19850123</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>84106793.7</B210><B220><date>19840614</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>3325940</B310><B320><date>19830719</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19850123</date><bnum>198504</bnum></B405><B430><date>19850123</date><bnum>198504</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>4</B516><B511> 4E 01C  19/20   A</B511><B512> 4E 01H  10/00   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>Streufahrzeug mit aufgesetztem Winterdienst-Streugerät</B542><B541>en</B541><B542>Vehicle equipped with a salt spreading unit</B542><B541>fr</B541><B542>Véhicule portant un ensemble d'épandage de sel</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>Küpper, Willy</snm><iid>00446600</iid><irf>W 55/EP</irf><adr><str>Eichhölzleweg 11</str><city>D-7715 Bräunlingen</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Küpper, Willy</snm><adr><str>Eichhölzleweg 11</str><city>D-7715 Bräunlingen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Neymeyer, Franz, Dipl.-Ing. (FH)</snm><iid>00008841</iid><adr><str>Haselweg 20</str><city>D-78052 Villingen-Schwenningen</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>BE</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>SE</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">@ Bei einem Streufahrzeug mit aufgesetztem Winterdienst-Streugerät für feste und/oder flüssige Streustoffe, welches wenigstens einen Streugutbehälter (4) und eine in Fahrtrichtung hinter dem Streugutbehälter (4) angeordnete Streuvorrichtung (13) mit einem um eine im wesentlichen vertikale Achse rotierenden Streuteller (16) aufweist, von dem das Streugut fächerartig ausgestreut wird, ist oberhalb der Streuvorrichtung (13) eine die Umrißlinien des Streufahrzeuges und/ oder des Streugutbehälters (4) seitlich und/oder nach oben überragende Fahrtwindleitfläche (20) angeordnet, die den erfaßten Fahrtwind nach unten auf den vom Streuteller (16) erzeugten Streugutfächer lenkt. Dabei kann die Fahrtwindleit fläche aus einer ebenen oder nach hinten gewölbten Wand bestehen oder Teil eines haubenartigen Windtunnels oder einer Fahrtwindfanghaube sein. Durch diese Fahrtwindleitfläche (20) werden der die bekannten Verwirbelungs- und Verwehungseffekte verursachende Sog und die Luftturbulenzen beseitigt und ein sparsameres, gezielteres sowie umweltfreundlicheres Streuen ermöglicht.<!-- EPO <DP n="2"> --><img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="143" he="91" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="3"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Streufahrzeug mit aufgesetztem Winterdienst-Streugerät</p>
<p id="p0002" num="0002">Die Erfindung betrifft ein Streufahrzeug mit aufgesetztem Winterdienst-Streugerät für feste und/oder flüssige Streustoffe, welches wenigstens einen Streugutbehälter und eine in Fahrtrichtung hinter dem Streugutbehälter angeordnete Streuvorrichtung mit einem um eine im wesentlichen vertikale Achse rotierenden Streuteller aufweist, von dem das Streugut fächerartig ausgestreut wird. Winterdienst-Streugeräte neuerer Bauart sind in der Regel so eingerichtet, daß sie in der Lage sind sowohl sogenanntes abstumpfendes Streugut, nämlich Sand oder Splitt als auch Taustoffe, insbesondere Salze in trockenem oder angefeuchtetem Zustand auszustreuen. Dabei wird Streusalz häufig vor oder während des Ausstreuvorganges mit einer dosiert beigegebenen Flüssigkeit angefeuchtet, damit es auf den Verkehrsflächen besser haftet und sowohl während als auch nach dem Ausstreuen durch den natürlichen Wind oder den Fahrtwind des Streufahrzeuges oder anderer Fahrzeuge wesentlich weniger der Gefahr ausgesetzt ist, verweht zu werden.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<heading id="h0001"><sub>(DE-PS 2() 32</sub> 794)</heading>
<p id="p0003" num="0003">Die Erfahrung zeigt, daß insbesondere bei schnellfahrenden Streufahrzeugen, z. B. auf Autobahnen und Schnellstraßen, infolge des an der Rückseite entstehenden Soges bzw. der dort auftretenden Luftturbulenzen auch bei angefeuchtetem Streugut noch sehr große Verwirbelungs- und Verwehungseffekte auftreten, die ein gezieltes Ausstreuen des Streugutes auf die Verkehrsflächen stark beeinträchtigen, und zu großen Streugutverlusten führen können. Dadurch wird nicht nur ein erheblicher Teil des Streugutes zwecklos vergeudet sondern es wird dadurch auch Streugut auf Kulturen abgelagert, die an die zu bestreuenden Verkehrsflächen angrenzen, wo das Streugut, insbesondere wenn es sich um Taustoffe handelt, erhebliche Schäden verursachen kann.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde Winterdienst-Streufahrzeuge der genannten Art mit einer Vorrichtung zu versehen, durch welche auf einfache Weise der die Verwirbelungs- und Verwehungseffekte verursachende Sog und die Luftturbulenzen beseitigt bzw. unschädlich gemacht werden und somit ein gezielteres, sparsameres und Umweltschäden verminderndes Ausstreuen des Streugutes ermöglicht wird.</p>
<p id="p0005" num="0005">Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß <!-- EPO <DP n="5"> -->oberhalb der Streuvorrichtung eine die Umrißlinien des Streufahrzeuges und/oder des Streugutbehälters seitlich und/oder nach oben überragende Fahrtwindleitfläche angeordnet ist, die den erfaßten Fahrtwind nach unten auf den vom Streuteller erzeugten Streugutfächer leitet.</p>
<p id="p0006" num="0006">Diese Vorrichtung hat nicht nur den Vorzug, sich einfach und mit verhältnismäßig geringem Kostenaufwand realisieren zu lassen bzw. auch nachträglich an bereits am Einsatzort befindliche Streufahrzeuge bzw. Winterdienst-Streugeräte montieren zu lassen, sondern sie besitzt die vorteilhafte Eigenschaft, daß sich ihr beabsichtigter Effekt selbsttätig an die jeweils gegebene Fahrgeschwindigkeit des Winterdienst-Streufahrzeuges anpaßt und daß auch schon bei geringer Fahrgeschwindigkeit das den Streuteller fächerförmig verlassende Streugut während seines Fluges, durch die von oben nach unten gerichtete Luftströmung unmittelbar auf die zu bestreuende Verkehrsfläche gedrückt wird und daß schädliche Luftwirbel nahezu vollständig unterdrückt werden. Durch diese nach unten gerichtete von der Fahrtwindleitfläche erzeugte Luftströmung wird zusätzlich noch der Vorteil erzielt, daß die bei der bisherigen Salz-, insbesondere aber Feuchtsalzstreuung auftretende Krustenbildung an Streugeräteteilen und Fahrzeugteilen nahezu vollständig zumindest aber weitgehend verhindert wird.</p><!-- EPO <DP n="6"> -->
<p id="p0007" num="0007">Somit trägt die erfindungsgemäße Vorrichtung zusätzlich noch zur Verbesserung der Betriebssicherheit bei, denn solche Verkrustungen von Streusalz an Fahrzeug-bzw. an Streugeräteteilen führen oft zu Betriebsstörungen bzw. zu Materialbeschädigungen.</p>
<p id="p0008" num="0008">In ihrer einfachsten Ausführungsform, kann die Fahrtwindleitfläche aus einer ebenen oder nach hinten gewölbten Wand, z. B. aus einer Blechtafel oder aus einer Kunststofftafel bestehen.</p>
<p id="p0009" num="0009">Um jedoch eine größere, für höhere Fahrgeschwindigkeiten besser geeignete Stabilität und Wirkungsweise zu erzielen, ist es zweckmäßiger, wenn die Fahrtwindleitfläche Teil eines haubenartigen Windtunnels ist, der beidseitig zumindest annähernd parallel zur Längsachse des Fahrzeuges und/oder des Streugutbehälters verlaufende Wandelemente und eine diese Wandelemente verbindende, die obere Umrißlinie des Streugutbehälters in vertikalem Abstand überspannende Dachwand aufweist.</p>
<p id="p0010" num="0010">Insbesondere für Streugut mit hohem spezifischem Gewicht und/oder mit guten Hafteigenschaften, wie z. B. für Feuchtsalz, kann es bei bestimmten Fahrgeschwindigkeiten, von Vorteil sein, wenn die Fahrtwindleitfläche eine muschelartig gewölbte, sich nach unten verengende Form mit einem <!-- EPO <DP n="7"> -->etwa halbkreis- oder halbellipsenförmigen unteren Begrenzungsrand aufweist.</p>
<p id="p0011" num="0011">Durch eine solche Formgebung kann ein erhöhter bzw. konzentrierterer nach unten gerichteter Luftdruck erzeugt werden, der sich auf das Streugut auswirkt.</p>
<p id="p0012" num="0012">Am zweckmäßigsten ist es, wenn die Fahrtwindleitfläche mittels Abstandhaltern unmittelbar am hinteren Ende des Streugutbehälters befestigt ist.</p>
<p id="p0013" num="0013">Es ist auch denkbar, die Fahrtwindleitfläche durch geeignete Verbindungselemente unmittelbar am Fahrzeug zu befestigen. Da die Fahrtwindleitfläche jedoch nur in Verbindung mit dem Winterdienst-Streugerät, zudem auch der Streugutbehälter gehört, verwendet wird, ist es sinnvoller, die Fahrtwindleitfläche unmittelbar am Streugutbehälter zu befestigen, so daß sie zu dem im bezug auf den Streuteller eine feste Lage einnimmt.</p>
<p id="p0014" num="0014">Zweckmäßig ist es darüber hinaus, wenn die Abstandhalter gelenkig an der Fahrtwindleitfläche und/oder am Streugutbehälter befestigt sind und die Neigung der Fahrtwindleitfläche einstellbar ist. Mit Hilfe der gelenkig an der Fahrtwindleitfläche und/oder am Streugutbehälter befestigten Abstandhalter läßt sich nicht nur die jeweils bezüglich einer vorgegebenen Fahrgeschwindigkeit oder bezüglich des jeweils auszubringenden Streugutes günstigste Neigung der Fahrtwindleitfläche einstellen <!-- EPO <DP n="8"> -->sondern es ist auch möglich, die Fahrtwindleitfläche in ihrer Höhe im bezug auf die Streutellerlage in ihre jeweils günstigste Position zu bringen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Fahrtwindleitfläche aus ihrer Gebrauchslage in eine zumindest annähernd fahrtwindneutrale Stellung bringbar und in dieser fixierbar ist. Durch diese Ausgestaltung soll es möglich sein, die Fahrtwindleitfläche für Uberlandfahrten zum Einsatzort oder vom Einsatzort zum Heimatstandort in eine Lage zu bringen, in der sie den geringstmöglichen Luftwiderstand erzeugt, ohne vollständig demontiert werden zu müssen.</p>
<p id="p0015" num="0015">Anhand der Zeichnung werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung im folgenden näher erläutert. Es zeigt:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 ein Winterdienst-Streufahrzeug mit aufgesetztem Winterdienst-Streugerät in Seitenansicht</li>
<li>Fig. 2 den hinteren Abschnitt des Winterdienst-Streugerätes der Fig. 1 mit einem aufgesetzten Fahrtwindtunnel</li>
<li>Fig. 3 den hinteren Abschnitt des Winterdienst-Streugerätes der Fig. 1 in perspektivischer Darstellung mit einem anderen Fahrtwindtunnel</li>
<li>Fig. 4 das Winterdienst-Streugerät der Fig. 1 in perspektivischer Darstellung mit einer aus einer gewölbten Wand bestehenden Fahrtwindleitfläche</li><!-- EPO <DP n="9"> -->
<li>Fig. 5 das Winterdienst-Streugerät der Fig. 1 mit einer weiteren Ausführungsform eines Fahrtwindtunnels</li>
<li>Fig. 6 das Winterdienst-Streugerät der Fig. 1 mit einer weiteren Ausführungsform eines muschelartigen Fahrtwindtunnels.</li>
</ul></p>
<p id="p0016" num="0016">In Fig. 1 ist in Seitenansicht ein Lastkraftfahrzeug 1 dargestellt, auf dessen Ladepritsche 2 ein Winterdienst-Streugerät 3 aufgesetzt ist. Das Winterdienst-Streugerät 5 weist einen Streugutbehälter 4 auf, der aus einem Blechkörper mit schrägen, zu einer Fördermulde 5 führenden Wänden 6 und einem oberen Rechteckrahmen 7 besteht und drei horizontale quer verlaufende Fußholme 8 sowie seitliche Stützen 9 besitzt. Im Förderschacht 5 befindet sich eine in der Zeichnung nicht sichtbare längsverlaufende Förderschnecke, die von einem Hydraulikmotor 10 fahrgeschwindigkeitsproportional angetrieben wird und das Streugut durch ein horizontales Förderrohr 11 in ein Fallrohr 12 einer Streuvorrichtung 13 befördert, durch welches es über eine Rutsche 14 auf einen um eine vertikale Achse 15 rotierenden Streuteller 16 gelangt, der es fächerartig auf die zu bestreuende Verkehrsfläche 17 ausstreut. Es ist aus der Fig. 1 ohne weiteres erkennbar, daß sich die Streuvorrichtung 13 in Fahrtrichtung des Pfeiles 18 gesehen hinter dem Streugutbehälter 4 ausserhalb der Ladepritsche 2 befindet <!-- EPO <DP n="10"> -->und daß der Streuteller 16 mit einem verhältnismäßig geringen vertikalen Abstand über der zu bestreuenden Verkehrsfläche 17 angeordnet ist. Oberhalb der Streuvorrichtung 13 ist in einem gewissen Abstand von der oberen hinteren Begrenzungskante 19 des Streugutbehälters 4 eine Fahrtwindleitfläche 20 im Form einer Blechtafel 21 angeordnet, die einen unteren geraden Abschnitt 22 und einen oberen nach vorne gebogenen Abschnitt 23 aufweist und mit seitlichen zueinander und zur Fahrzeuglängsachse parallelen Wandelementen 24 und 25 versehen ist und mit diesen eine Art Windtunnel bildet. Mit Hilfe mehrerer laschenartiger Abstandhalter 26, 27 und 28, die jeweils paarweise gelenkig an den seitlichen Wandelementen 24 und 25 sowie am Rechteckrahmen 7 bzw. an besonderen Stützelementen 29 des Streugutbehälters befestigt sind und die Fahrtwindleitfläche 20 in der gewünschten Lage halten, in welcher sie während des Streubetriebes den auftretenden Fahrtwind, soweit sie die Umrisse des Streugutbehälters 4 überragt, erfaßt und auf den vom Streuteller 16 erzeugten Streugutfächer lenkt, wie das durch kleine Pfeile in Fig. 1 angedeutet ist.</p>
<p id="p0017" num="0017">Durch die gelenkige Verbindung der Abstandhalter 26, 27 und 2S ist es möglich, die Fahrtwindleitfläche 20, wenn das Winterdienst-Streugerät 3 nicht in Betrieb ist, in eine in Fig. 1 in gestrichelten Linien angedeutete <!-- EPO <DP n="11"> -->Diese Ausführungsform der Fig. 3 hat den Vorteil, daß die oberen Umrisse des Streugutbehälters 4 von der Fahrtwindleitfläche 20/1 nicht überragt werden und daß die Fahrtwindleitfläche das Öffnen und Schließen der Streugutbehülterabdeckung in keiner Weise behindert.</p>
<p id="p0018" num="0018">Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4 wird die Fahrtwindleitfläche 20/2 von einer schräg gestellten nach hinten gewölbten Blechtafel 22/1gebildet, die mit seitlichen Abkantungen 24/2 und 25/2 versehen ist und mittels Abstandhaltern 26/1 sowie mit Stützlaschen 27/1 verstellbar am Rechteckrahmen 7 des Streugutbehälters 4 befestigt ist. Dabei weist die Blechtafel 22/1eine größere Breite als der Streugutbehälter 4 auf, und ihre Anordnung ist so getroffen, daß sie die oberen Umrisslinien des Streugutbehälters 4 ebenfalls überragt,um den erfaßten Fahrtwind während des Streubetriebes auf den vom Streuteller 16 erzeugten Streugutfächer zu lenken.</p>
<p id="p0019" num="0019">Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform bildet die, wie bei allen anderen Ausführungsbeispielen, oberhalb der Streuvorrichtung 15 angeordnete Fahrtwindleitfläche 20/3 gemeinsam mit zwei seitlichen vertikalen Wandelementen 24/5 und 25/3 sowie mit einer Dachwand 21/3 einen haubenartigen Windtunnel 22/3, der die Umrisse des Streugutbehälters 4 sowohl nach oben als auch beidseitig überragt.</p><!-- EPO <DP n="12"> -->
<p id="p0020" num="0020">Stellung zu bringen und in dieser zu fixieren, in welcher diese Fahrtwindleitfunktion weitgehend aufgehoben und der Luftwiderstand während des Fahrens möglichst gering ist.</p>
<p id="p0021" num="0021">Bei der Ausführungsform der Fig. 3 bildet eine ebene schräg nach unten gerichtete Fahrtwindleitfläche 20/1 mit einer ebenen Dachwand 21/1 und seitlichen Wandelementen 24/1 und 25/1 eine Windfanghaube, die nur seitlich die Umrisse des Streugutbehälters 4 überragt, also breiter ist als der Streu<sup>g</sup>utbehälter 4 und die deshalb nur den seitlichen Fahrtwind erfaßt und nach unten auf den Streugutfächer leitet. Dabei ist es zweckmäßig, wenn innerhalb der Windfanghaube zusätzlich Leitbleche angeordnet sind, welche den seitlichen Fahrtwind teilweise zur Mitte hin ablenken um über die gesamte Breite eine möglichst gleichmäßige Luftströmung auf den Streugutfächer zu erzielen. Die Dachwand 21/1 ist mit einer rechteckigen, der rückwärtigen Umfangslinie des Streugutbehälters 4 angepaßten Ausnehmung 21/2 versehen, damit eine gewisse Überschneidung zwischen den seitlichen Wandelementen 24/1 und 25/1 einerseits und dem Rechteckrahmen 7 des Streugutbehälters 4 andererseits zustande gebracht werden kann und die gesamte Windfanghaube mittels seitlichen Bolzen 30 und 31 am Rechteckrahmen 7 befestigt werden kann. Zusätzlich sind zur Befestigung der Windfanghaube abgewinkelte Stützschienen 32 und 33 vorgesehen.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<p id="p0022" num="0022">Dabei ist die die Fahrtwindleitfläche 20/3 bildende, schräg nach unten gerichtete Rückwand dieser Windfanghaube 22/3 von einer Geraden oberen Begrenzungskante 22/4, die zugleich die Verbindungskante mit der Dachwand 21/3 darstellt, nach unten hin rückwärts ausladend gewölbt. Ebenso weist auch die vordere Begrenzungskante 21/4 der Dachwand 21/3 eine nach oben ausladende Wölbung auf. Befestigt ist diese Windfanghaube 22/3 mittels jeweils paarweise angeordneter und gelenkig befestigter Abstandhalter 26/3 und 27/3, die an den seitlichen Wandelementen 24/3 und 25/3 bzw. an den seitlichen Stützen 9 angelenkt sind. Durch zusätzliche nicht dargestellte Mittel, ist auch diese Windfanghaube 22/3 bezüglich der Leitrichtung ihrer Fahrtwindleitfläche 22/3 verstellbar bzw. wie in Fig. 1 angedeutet, in eine Position bringbar, in welcher sie dem Fahrtwind einen möglichst geringen Widerstand entgegensetzt.</p>
<p id="p0023" num="0023">Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform besitzt die Fahrtwindleitfläche 20/4 eine muschelartige Hohlform mit einer etwa halbellipsenförmigen unteren Begrenzungskante 33, die einen wesentlich engeren Querschnitt begrenzt, als ihre oberen Begrenzungskanten 34, 35 und 36, die an seitliche Wandelemente 24/4 bzw. 25/4 bzw, an satteldachartige, etwa parallel zu den Deckelflächen des Streugutbehälters 4 verlaufende Dachwandabschnitte 38 und <!-- EPO <DP n="14"> -->39 anschließen. Die so gebildete Fahrtwindfanghaube 40 überragt die Umrisse des Streugutbehälters 4 sowohl nach oben als auch seitlich. Weil der von der unteren halbellipsenförmigen Begrenzungskante 33 umschlossene Hohlraum jedoch querschnittsmäßig wesentlich kleiner ist als die frontseitige Windfangfläche,entsteht eine Luftkomprimierung und somit eine Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit bzw. eine Verbesserung des beabsichtigten Zweckes, der darin besteht, das sich im Flug befindliche Streugut nach unten auf die zu bestreuende Verkehrsfläche zu drücken. Zur Befestigung der Fahrtwindfanghaube 40 am Streugutbehälter 4 sind zwei gelenkig angeordnete Abstandhalter 26/3 wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 5 vorgesehen. Zudem ist auf dem Förderrohr 11 mittels eines Gelenkbockes 11' eine Stützlasche 41 angelenkt, die mittels eines Steckdornes 42 verstellbar mit einer Stützzunge 43 verbindbar ist. Die Stützzunge 43 ist mittig in der Nähe der unteren Begrenzungskante 33 an der die Fahrtwindleitfläche 20/4 bildenden Wand der Fahrtwindfanghaube 40 befestigt und mit einer Steckbohrung zur Aufnahme des Steckdornes 42 versehen, während die Stützlasche 41 an ihrem oberen Ende eine Vielzahl von Steckbohrungen 44 aufweist.</p>
<p id="p0024" num="0024">Bei allen Ausführungsformen ist es ohne weiteres möglich die Fahrtwindfangfläche auch nachträglich an einem Streugerät oder an einem Streufahrzeug zu montieren, wobei jeweils <!-- EPO <DP n="15"> -->Befestigungsmittel verwendet werden können, die eine sowohl während des Streuhetriebes als auch ausserhalb des Streubetriebes zweckmäßige Anordnung und Einstellung der Fahrtwindleitfläche ermöglichen.</p>
</description><!-- EPO <DP n="16"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>1. Streufahrzeug mit aufgesetztem Winterdienst-Streugerät für feste und/oder flüssige Streustoffe, welches wenigstens einen Streugutbehälter und eine in Fahrtrichtung hinter dem Streugutbehälter angeordnete Streuvorrichtung mit einem um eine im wesentlichen vertikale Achse rotierenden Streuteller aufweist, von dem das Streugut fächerartig ausgestreut wird, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Streuvorrichtung (13) eine die Umrisslinien des Streufahrzeuges und/oder des Streugutbehälters (4) seitlich und/oder nach oben überragende Fahrtwindleitfläche (20, 20/1, 20/2, 20/3, 20/4) angeordnet ist, die den erfaßten Fahrtwind nach unten auf den vom Streuteller (16) erzeugten Streugutfächer leitet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="">
<claim-text>2. Streufahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrtwindleitfläche (20/2) aus einer ebenen oder nach hinten gewölbten Wand (22/1) besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="">
<claim-text>3. Streufahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrtwindleitfläche (20, 20/1, 20/3, 20/4) Teil eines haubenartigen Windtunnels oder einer Fahrtwindfanghaube (22/3, 40) ist,der bzw. die beidseitig zumindest annähernd parallel zur Längsachse des Fahrzeuges (1) und/oder des Streugutbehälters (4) verlaufende <!-- EPO <DP n="17"> -->Wandelemente (24, 24/1, 24/2, 24/3, 24/4, 25, 25/1, 25/2, 25/3, 25/4) und eine diese Wandelemente ver<sub>-</sub> bindende, die obere Umrißlinie (19) des Streugutbehälters in vertikalem Abstand überspannende Dachwand (21/3, 38/39) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="">
<claim-text>4. Streufahrzeug nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrtwindleitfläche (20/4) eine muschelartig gewölbte, sich nach unten verengende Form mit einem etwa halbkreis- oder halbellipsenförmigen unteren Begrenzungsrand (33) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="">
<claim-text>5. Streufahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrtwindleitfläche (20, 20/1, 20/2, 20/3, 20/4) mittels Abstandhaltern (26, 27, 28, 26/1, 26/3, 27/3, 30, 31, 32, 33) unmittelbar am hinteren Ende des Streugutbehälters (4) befestigt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="">
<claim-text>6. Streufahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandhalter (26, 27, 28, 26/1, 26/3, 27/3, 30, 31, 32, 33) gelenkig an der Fahrtwindleitfläche (20, 20/1, 20/2, 20/3, 20/4) und/oder am Streugutbehälter (4) befestigt sind und daß die Neigung der Fahrtwindleitfläche (20, 20/1, 20/2, 20/3, 20/4) <!-- EPO <DP n="18"> -->einstellbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="">
<claim-text>7. Streufahrzeug nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrtwindleitfläche (20, 20/1, 20/2, 20/3, 20/4) aus ihrer Gebrauchslage in eine zumindest annähernd fahrtwindneutrale Stellung bringbar und in dieser fixierbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="">
<claim-text>8. Streufahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der Fahrtwindfanghaube, welche die Umrißlinie des Streugutbehälters (4) nur seitlich überragt, Leitrippen oder Leitbleche angeordnet sind, welche den eingefangenen Fahrtwind teilweise zur Mitte hin lenken.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="19"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="179" he="266" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="184" he="260" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure><!-- EPO <DP n="21"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="181" he="210" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure><!-- EPO <DP n="22"> -->
<figure id="f0004" num=""><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="176" he="199" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure><!-- EPO <DP n="23"> -->
<figure id="f0005" num=""><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="189" he="223" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure>
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