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EP 0 131 773 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.11.1986 Patentblatt 1986/48 |
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Anmeldetag: 18.06.1984 |
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Schälmaschine für Körnerfrüchte
Shelling machine for grain
Machine à décortiquer pour le grain
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
15.07.1983 DE 8320494 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.01.1985 Patentblatt 1985/04 |
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Anmelder: F.H. Schule GmbH |
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D-21035 Hamburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Vick, Walter, Dipl-Ing.
D-2000 Hamburg 73 (DE)
- Suhrbier, Rolf
D-2000 Norderstedt (DE)
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Vertreter: Glawe, Delfs, Moll & Partner |
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Patentanwälte
Postfach 26 01 62 80058 München 80058 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schälmschine für Körnerfrüchte mit einer in feststehenden
Lagern gelagerten Schälwalze und einer länge eines etwa horizontalen Wegs verstellbare
Schälwalze, deren lager auf einem an linearen Führungsorganen verschiebbaren Träger
angeordnet sind, sowie mit einem Riementrieb, der auf den beiden SchälwaFzenwellen
angeordnete Riemenscheiben über Umlenk-Riemenschieben verbindet, von denen wenigstens
eine mit der verstellbaren Schälwalze an dem Träger angeordnet ist, wobei der Riementrieb
im Bereich der verstellbaren schälwalze Z-förmig über eine ortsfeste Riemenscheibe
geführt ist.
[0002] Die Schälfunktion dieser Maschinen, die man als Gummiwalzenschäler bezeichnet, beruht
darauf, daß das zu schälende Gut durch den Walzenspalt hindurchgeführt wird, der zwischen
den zwei mit unterschiedlicher Geschwindigkeit sich drehenden Schälwalzen gebildet
wird, deren Oberfläche mit Gummi bezogen ist. Die beiden Walzen werden während des
Betriebs mit nachgiebiger Kraft zusammengepreßt. Ihre Oberflächen unterliegen einem
Verschleiß; deshalb bedürfen sie der gegenseitigen Nachstellung. Zu diesem Zweck ist
eine der beiden Walzen an dem verstellbaren Träger angeordnet und mit diesem gegenüber
der anderen, feststehend gelagerten Walze nachstellbar.
[0003] Bei neueren Gummiwalzenschälmaschinen ist der die Lager der verstellbaren Walze tragende
Träger schwenkbar angeordnet. Bei der Verstellbewegung beschreibt die verstellbare
Walze daher eine Kreisbogen. In verschiedenen Verstellpositionen hat sie auf diesem
Kreisbogen eine unterschiedliche Höhenlage im Verhältnis zu der feststehenden Walze.
Je nach Verschleißzustand ändern sich auch die geometrischen Verhältnisse am Walzenspalt,
was im Hinblick auf gleichbleibende Schälfunktion unerwünscht ist. Jedoch glaubte
man, diese Änderungen in Kauf nehmen zu können, weil der Einfluß der geometrischen
Verhältnisse am Schälspalt im Vergleich mit anderen Einflußgrößen unbedeutender ist
und bekanntermaßen eine Schwenkführung wesentlich einfacher ausgeführt werden kann
als die eingangs erwähnte aus alterer Zeit bekannte geradlinige Führung (DE-A 26 12
349; DE-A 27 05 334; GB-C 797 372; DE-A 23 04 704; CH-A 396 591; DE-A 22 36 676; US-A
2 086 659; CH-A 119931)
[0004] Es ist üblich, die Schälwalzen durch Riementrieb miteinander zu verbinden, wobei
ein Riemen über auf den Schälwalzenwellen sitzende Riemenscheiben und über Umlenkscheiben
geführt ist. Bei der Walzenverstellung ergeben sich dabei gewisse Änderungen in der
Länge des Riemenwegs, die ein ständiges Nachspannen erforderliche machen. Man kann
auch spezielle, in Längsrichtung nachgiebige Riemen verwenden (vorausgesetzt beispielsweise
in DE-C 27 05 334). die aber gewisse andere Nachteile haben. Keilriemen sind nicht
in der Lage, Längenänderungen durch Eigenelastizität hinreichend auszugleichen. Die
Erfindung hat erkannt, daß zwischen den erläuterten beiden Problemkreisen, die funktionell
einander völlig fremd sind, insofern ein Zusammenhang besteht, als sie beide durch
ein und dasselbe Mittel gelöst werden können. Der Kern der Erfindung liegt daher in
der Erkenntnis des Zusammenhangs der beiden Problemkreise in bezug auf das Mittel
der Lösung.
[0005] Dieses besteht nach der Erfindung darin, daß der Riementrieb von der ortsfesten Riemenscheibe
parallel zur Richtung der Führungsglieder zu der einen der beiden auf dem Träger angeordneten
Riemenscheiben, von dieser zu der anderen auf dem Träger angeordneten Riemenscheibe
und schließlich parallel zu der Richtung der Führungsglieder zu einer ortsfest angeordneten
Riemenscheibe geführt ist.
[0006] Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert,
die ein Ausführungsbeispiel in einer stark schematisierten Seitenansicht veranschaulicht.
Auf der zum ortsfesten Maschinengesteil gehörenden Platte 1 ist mittels eines oder
mehrerer feststehender Lager 2 die Welle 3 der strichpunktiert angedeuteten, feststehenden
Schälwalze 4 gelagert. Die andere Schälwalze 5 besitzt eine Welle 6, die in dem Lager
7 gelagert ist, das an einer Stange 8 fest angeordnet ist, die ihrerseits in ihrer
Längsrichtung horizontal in an der Platte 1 befestigten Gleitführungen 9 verschiebbar
ist. Zu ihrer Verschiebung sind geeignete bekannte Einrichtungen vorgesehen, im dargestellten
Beispiel ein Pneumatikzylinder 10, der einerseits bei 11 an der Platte 1 und andererseits
bei 12 an einem fest mit der Stange 8 verbundenen Arm 13 angreift. Die Betätigung
des Zylinders 10 erlaubt somit das horizontale Anstellen der Schälwalze 5 gegen die
Schälwalze 4, wobei die geometrischen Verhältnisse des Walzenspalts 14 stets gleich
bleiben.
[0007] Auf den Wellen 3 bzw. 6 der Schälwalzen 4 bzw. 5 sind Riemenscheiben 15 bzw. 16 zum
Antrieb der Schälwalzen befestigt. Sie werden von einem Riemen 17 umlaufen, der ferner
über Umlenk-Riemenscheiben 18,19, 20 geführt ist. Die Umlenkscheibe 18 ist in dem
gestellfesten Lager 21 gelagert. Die Umlenkscheibe 19 ist in dem fest mit der Stange
8 verbundenen Lager 22 gelagert. Die Umlenkscheibe 20 ist in dem normalerweise gestellfesten
Lager 23 gelagert, das aber durch eine Anordnung von Langlöchern und Schrauben 24
zum Nachspannen des Riemens 17 verstellbar ist.
[0008] Das von der ortsfesten Umlenkscheibe 18 auf die Riemenscheibe 16 auflaufende Riementrum
25 liegt parallel zu der der Führungsrichtung der Stange 8. Gleichfalls parallel dazu
liegt das zwischen der verstellbaren Umlenkscheibe 19 und der gestellfesten Umlenkscheibe
20 verlaufende Riementrum 26. Wenn die Stange 8 durch Betätigung des Zylinders 10
in die eine oder andere Richtung verschoben wird, so verlängern und verkürzen sich-gegensinnig
die Riementrums 25 und 26, so daß deren Längenänderungen einander exakt ausgleichen.
Dadurch wird die gesamte Riemenlänge unabhängig von der Schalwalzenverstellung.
Schälmaschine für Körnerfrüchte mit einer in feststehenden Lagern (2) gelagerten Schälwalze
(4) und einer längs eines etwa horizontalen Wegs vertellbaren Schälwalze (5), deren
Lager (7) auf einem an linearen Führungsorganen (9) verschiebbaren Träger (8) angeordnet
sind, sowie mit einem Riementrieb (17), der auf den beiden Schälwalzenwellen angeordnete
Riemenscheiben (15, 16) über Umlenk-Riemenscheiben (19, 20, 21) verbindet, von denen
wenigstens eine mit der verstellbaren Schälwalze (5) an dem Träger (8) angeordnet
ist, wobei der Riementrieb (17) im Bereich der verstellbaren Schälwalze (5) Z-förmig
über eine ortsfeste Riemenscheibe (18), geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Riementrieb (17) von der ortsfesten Riemenscheibe (18) parallel zur Richtung der Führungsorgane
(8,9) zu der einen (16) der beiden auf dem Träger (8) angeordneten Riemenscheiben
(16, 19), von dieser zu der anderen (19) auf dem Träger (8) angeordneten Riemenscheiben
(16, 19) und schließlich parallel zu der Richtung der Führungsglieder (8, 9) zu einer
ortsfest angeordneten Riemenscheibe (20) geführt ist.
A shelling machine for grain, comprising a shelling roller (4) supported in fixed
bearings (2), a shelling roller (5) adjustable along an approximately horizontal path,
the bearings (7) of which roller (5) are arranged on a carrier (8) displaceable on
linear guide members (9), and a belt drive (17) which connects belt pulleys (15,16)
arranged on the two shelling roller shafts via reversing belt pulleys (18, 19, 20)
at least one of which is arranged with the adjustable shelling roller (5) on the carrier
(8), the belt drive (17) being guided in the region of the adjustable shelling roller
(5) in a Z-shape over a stationary belt pulley (18), characterized in that the belt
drive (17) is guided from the stationary belt pulley (18) parallel to the direction
of the guide members (8, 9) to one (16) of the two belt pulleys (16, 19) arranged
on the carrier (8), from this one to the other (19) of the belt pulleys (16,19) arranged
on the carrier (8) and finally parallel to the direction of the guide members (8,
9) to a stationarily arranged belt pulley (20).
Machine à décortiquer des fruits en grains, comportant un rouleau de décorticage (4)
monté dans des paliers fixes (2) et un rouleau de décorticage (5) déplaçable le long
d'un trajet à peu près horizontal, dont les paliers (7) sont disposés sur un support
(8) déplaçable sur des organes linéaires de guidage (9), ainsi qu'un entraînement
à courroie (17), qui relie des poulies (15, 16) montées sur les deux arbres des rouleaux
de décorticage par l'intermédiaire de poulies de renvoi (19, 20, 21) parmi lesquelles
au moins une est disposée, avec le rouleau de décorticage mobile (5) sur le support
(8), l'entraînement à courroie (17) étant guidé, dans la zone du rouleau de décorticage,
mobile (5), en forme de Z, par l'intermédiaire d'une poulie (18) installée en position
fixe, caractérisée en ce que l'entraînement à courroie (17) est guidé par la poulie
(18) installée en position fixe parallèlement à la direction des organes de guidage
(8, 9) jusqu'à l'une (16) des deux poulies (16, 19) montées sur le support (8), depuis
celle-ci jusqu'à l'autre (19) des poulies (16, 19) montées sur le support (8), et
enfin parallèlement à la direction des organes de guidage (8, 9), jusqu'à une poulie
(20) installée en position fixe.
