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EP 0 131 844 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.11.1986 Patentblatt 1986/48 |
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Anmeldetag: 03.07.1984 |
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Maschine zum Schälen von Körnerfrüchten mittels Gummiwalzen
Machine for shelling grain by means of rubber rollers
Machine à décortiquer le grain à l'aide de rouleaux en caoutchouc
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
11.07.1983 DE 8319935 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.01.1985 Patentblatt 1985/04 |
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Anmelder: F.H. Schule GmbH |
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D-21035 Hamburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Vick, Walter, Dipl.-Ing.
D-2000 Hamburg 73 (DE)
- Suhrbier, Rolf
D-2000 Norderstedt (DE)
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Vertreter: Glawe, Delfs, Moll & Partner |
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Patentanwälte
Postfach 26 01 62 80058 München 80058 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Schälen von Körnerfrüchten mittels
Gummischälwalzen, die einen höhenbeweglich gelagerten und von einer nachgiebigen Kraft
gestützten Behälter für das zu schälende Gut und eine Schalteinrichtung zum Abschalten
der Gutzufuhr und/oder zum Auseinanderfahren der Gummischälwalzen im Falle des Erreichens
des Mindestfüllstands im Behälter aufweist, wobei die Schalteinrichtung einen Schalter
und ein Schalterbetätigungsglied umfassen, von denen der eine Teil gestellfest und
der andere Teil am Behälter fest angeordnet ist und die aufgrund räumlicher Annäherung
bzw. Entfernung ihrer Zusammenwirkorgane derart zusammenwirken, daß der Schalter in
einen Schaltzustand überführt wird, wenn der Behälter eine vorbestimmte höhere Lage
erreicht, und diese beibehält, bis der Behälter eine vorbestimmte tiefere Lage erreicht,
in der der Schalter in einen anderen Schaltzustand überführt wird und diesen beibehält,
bis der Behälter wieder die höhere Lage erreicht (siehe DE-A-1 517 840).
[0002] Die Schälfunktion in Gummiwalzenschälern beruht darauf, daß das zu schälende Gut
durch einen Walzenspalt hindurchgeführt wird, der zwischen zwei mit unterschiedlicher
Geschwindigkeit sich drehenden Walzen gebildet wird, deren Oberfläche mit Gummi bezogen
ist. Wenn die Gutzufuhr ausbleibt, reiben die Gummioberflächen aufeinander und erhitzen
sich, was zu Schäden führen kann. Bekannte Gummiwalzenschäler (US-PS 4 295 614) weisen
daher innerhalb eines dem Walzenspalt vorgeschalteten Behälters für das zu schälende
Gut einen pneumatischen Füllstandsmesser auf, der beim Unterschreiten eines Mindestfüllstands
das Schließen des vom Behälter zum Walzenspalt führenden Behälterauslasses und das
Auseinanderfahren der Schälwalzen veranlaßt. Solange eine solche Einrichtung funktioniert,
schützt sie die Maschine beim Ausbleiben der Gutzufuhr. Jedoch beruht der Füllstandsmesser
der bekannten Maschine auf einer empfindlichen pneumatischen Steuerschaltung und ist
bei dem rücksichtslosen Betrieb, dem solche Maschinen in den als Reiserzeuger vornehmlich
in Frage kommenden Ländern ausgesetzt sind, nicht zuverlässig genug.
[0003] Bei Mahlanlagen anderer Art ist die eingangs genannte Schalteinrichtung bekannt (DE-OS
15 17 840; DE-PS 51 07 68), die im Prinzip auch bei Gummiwalzenschälern anwendbar
erscheint. Jedoch läßt sich nicht feststellen, wie bei der bekannten Schalteinrichtung
erreicht wird, daß der eine Schaltzustand des Schalters jeweils beibehalten wird beim
Entleeren des Behälters, bis dessen Mindestfüllstand erreicht ist, und der andere
Schaltzustand während des Füllens des Behälters. Möglicherweise wird ein bistabiler
Schalter verwendet. Die Zuverlässigkeit solcher Schalter läßt unter rauhen Betriebsbedingungen
mitunter zu wünschen übrig, insbesondere bei pneumatischen Schaltern.
[0004] Bei einem Gummiwalzenschäler ist es auch bekannt (US-PS 3 857 333), eine Überflutung
des Separators, der zum Trennen des geschälten und des ungeschälten Guts nach dem
Durchlaufen durch die Schälwalzen dient, dadurch zu vermeiden, daß das zu separierende
Gut einen auf Federn gelagerten Behälter durchläuft, dessen Höhenlage über ein Hebelwerk
übertragen wird auf einen Schieber, der die Zufuhr frischen Schälguts regelt. Dabei
wird die Gutzufuhr stufenlos abhängig vom Füllstand im Behälter eingestellt. Eine
Einrichtung zum Schutz der Gummiwalzen, wie sie oben beschrieben wurde, ist nicht
vorgesehen. Auch ist keine Ein/Ausschaltung vorgesehen, die für eine Einrichtung zum
Schutz der Gummiwalzenschäler erforderlich wäre.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Maschine der eingangs genannten
Art zu schaffen, die zuverlässig vor Schaden durch ausbleibende Gutzufuhr geschützt
ist.
[0006] Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß einer der beiden Teile (Schalter bzw.
Schalterbetätigungsglied) der Schalteinrichtung mit seinem Zusammenwirkorgan über
ein mittels eines Motors beeinflußbares Verstellorgan verbunden ist, das zwei Lagezustände
einnehmen kann, wobei in einem Lagezustand das zugehörige Zusammenwirkorgan so weit
von dem anderen Zusammenwirkorgan entfernt ist, daß diese nur in einer der beiden
vorbestimmten Höhenlagen des Behälters zusammenwirken, während in dem anderen Lagezustand
des Verstellorgans das zugehörige Zusammenwirkorgan ständig, mit Ausnahme der anderen
Höhenlage des Behälters, mit dem anderen Zusammenwirkorgan zusammenwirkt.
[0007] Dank der motorischen Verstellung des Verstellorgans wird sichergestellt, daß jeweils
der eine Schaltzustand des Schalters dann vorhanden ist, wenn sich der Behälter im
Übergang vom Füllzustand zum Leerzustand befindet, und der andere Schaltzustand dann
herrscht, wenn der Leerzustand erreicht wurde, bis wieder maximale Füllung stattgefunden
hat. Es ergibt sich dadurch eine Zwangssteuerung, die mit einfachen Hilfsmitteln verwirklicht
werden kann und daher sehr zuverlässig ist. Außerdem ist die Funktion auch für den
technisch Unerfahrenen leicht zu überblicken, so daß auch in denjenigen Ländern, in
denen man nicht ohne weiteres damit rechnen kann, daß technische Fachkräfte zur Verfügung
stehen, eine sachgerechte Wartung oder Einstellung leicht möglich ist. Auch der Schalter
selbst kann in Anbetracht der großen Kräfte, die für seine Umschaltung zur Verfügung
stehen, leicht sehr robust gestaltet werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn er
als pneumatischer Schalter ausgebildet ist und auch die von ihm zu schaltenden Funktionen
durch pneumatische Motoren durchgeführt werden.
[0008] Zweckmäßigerweise wird der Motor von einem Ausdehnungsmotor gebildet, der im einen
Schaltzustand des Schalters mit Druckmittel beaufschlagt ist und im anderen Schaltzustand
durch eine nachgiebige Kraft zurückgedrängt wird. Das Schalter-Betätigungsglied umfaßt
als Ausdehnungsmotor zweckmäßigerweise eine Kolbenzylindereinrichtung, wobei das Verstellorgan
von der Kolbenstange gebildet ist, die am Ende einen Anschlag als Zusammenwirkorgan
trägt, wobei im Ausschaltzustand des Schalters die Kolbenstange durch Feder- oder
Schwerkraft in eine Endstellung gedrängt ist, in der sie den Schalter nur dann erreicht,
wenn im Behälter mindestens der vorbestimmte höhere Füllstand vorhanden ist, und die
nach dem in dieser Stellung bewirkten Einschalten des Schalters in die andere Endstellung
gedrängt ist, in der sie den Schalter dann ausschaltet, wenn der Mindestfüllstand
im Behälter erreicht ist. Dabei kann ein Pneumatikzylinder beispielsweise oberhalb
des ortsfest angebrachten Schalters senkrecht an dem Behälter befestigt sein. Im Ausschaltzustand,
wenn der Behälter wegen zu niedrigen Füllstandes angehoben ist, wird die Kolbenstange
durch Federkraft in den Zylinder zurückgezogen, und ihr Ende schwebt dann in einem
Abstand über dem Schalter, der der Höhendifferenz zwischen dem Mindestfüllstand und
dem höheren Füllstand zwar nicht gleich aber proportional ist und ihr damit entspricht.
Wird der Behälter gefüllt, so senkt er sich allmählich, bis das Ende der Kolbenstange
dann, wenn im Behälter der höhere Füllstand erreicht ist, ein bewegliches, von außen
niederdrückbares Organ des Schalters erreicht und diesen einschaltet. Die Einschaltung
des Schalters bewirkt nicht nur das Öffnen der Behälterauslaßöffnung und das Zusammenfahren
der Schälwalzen, sondern auch die Beaufschlagung des Pneumatikzylinders mit Luftdruck,
so daß die Stange entgegen der Federkraft nach unten gedrängt ist. Das Ende der Kolbenstange
hat damit eine tieferliegende Wirkstellung bzw. drückt betätigend auf den Schalter.
Hebt sich der Behälter infolge ausbleibender Gutzufuhr wieder an, so verliert das
Ende der Kolbenstange die Einwirkung auf den Schalter erst, wenn der Behälter sich
um diejenige Strecke angehoben hat, die der Ausschublänge der Kolbenstange gleicht.
[0009] Die Teile, die weiter oben als Zusammenwirkorgane bezeichnet wurden, sind in diesem
Beispiel einerseits von dem unteren Ende der Kolbenstange und andererseits von dem
niederdrückbaren Organ des Schalters gebildet.
[0010] Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert,
die ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel in stark schematisierter Seitenansicht veranschaulicht.
[0011] Der Gummiwalzenschäler umfaßt eine gehäusefest gelagerte Schalwälze 1 und eine auf
einer Schwinge 2 etwa horizontal zu der Walze 1 hin und von dieser weg schwenkbar
gelagerte Schälwalze 3. Die Schwinge 2 ist mittels eines Pneumatikzylinders 4 bewegbar.
Die Beaufschlagung des Zylinders 4 kann somit einerseits zur Erzeugung des erforderlichen
Schäldrucks im Walzenspalt dienen und andererseits zum Auseinanderfahren der Schälwalzen.
[0012] Oberhalb des Walzenspalts 5 mündet der Auslaß 6 des oberhalb der Maschine angeordneten
Behälters 7. Dieser hängt in einem Gestell 8 an Federn 9, so daß seine jeweilige Höhenlage
von seinem Füllstand abhängig ist. Beim Mindestfüllstand 10 nimmt er diejenige Lage
ein, die mit durchgezogenen Linien gezeichnet ist. Bei einem höheren Füllstand 11
hat er eine tiefere, strichpunktiert bei 12 angedeutete Lage.
[0013] An der Seitenwand der Behälter 7 ist eine pneumatische Kolbenzylindervorrichtung
13 befestigt, deren Kolbenstange 14 vertikal nach unten austritt und am Ende einen
Anschlagkopf 17 trägt. Fluchtend mit der Kolbenstange unterhalb derselben ist am Gestell
8 ein Schalter 15 befestigt, aus dem ein zur Betätigung des Schalters gegen Federkraft
niederdrückbares Organ 18 herausragt. Der Anschlagkopf 17 und das niederdrückbare
Organ bilden die oben erwähnten Zusammenwirkorgane. Die Kolbenstange 14 bildet das
Verstellorgan und die Kolbenzylindervorrichtung 13 den Motor für das Verstellorgan.
Die Kolbenzylindervorrichtung mit der Kolbenstange und dem Anschlagkopf ist das Schalterbetätigungsglied
und bildet zusammen mit dem Schalter die Schalteinrichtung.
[0014] Im Behälterauslaß 6 befindet sich eine Klappe 16, die mittels der Kolbenzylindervorrichtung
17 zu öffnen und zu schließen ist.
[0015] . - Wenn sich der Behälter 7 beim Mindestfüllstand 10 in der angehobenen Stellung
befindet, ist der Schalter 15 in Ausschaltstellung, weil die Kolbenstange 14 durch
Federkraft in den Zylinder 13 zurückgezogen ist und ihr Anschlagkopf 17 daher die
Wirkverbindung mit dem Organ 18 des Schalters 15 verloren hat. Weil der Schalter 15
sich im Ausschaltzustand befindet, sind die Zylinder 4 und 17 mit Druckluft in eine
für Leerlauf bestimmten Richtung beaufschlagt und ist daher der Schieber 16 geschlossen
und sind die Walzen 1 und 3 auseinandergefahren.
[0016] Wenn der Behälter 7 bis zu dem höheren Füllstand 11 gefüllt wird, senkt er sich in
die strichpunktiert dargestellte Lage ab, in der auch das Ende der Kolbenstange 14
in die strichpunktierte Stellung gelangt und damit den Schalter 15 einschaltet. Dadurch
wird bewirkt, daß erstens die Klappe 16 geöffnet, zweitens die Walzen 1 und 3 zusammengefahren
werden und somit der Schälbetrieb wieder aufgenommen wird, und drittens der Zylinder
13 mit Druckluft beaufschlagt wird, so daß die Kolbenstange 14 nach unten gedrängt
bleibt, und zwar auch dann, wenn sich der Behälter aufgrund fortschreitender Entleerung
allmählich anhebt. Erst dann, wenn der Mindestfüllstand 10 und die in durchgezogenen
Linien dargestellte Lage des Behälters wieder erreicht ist, verliert der Kopf 17 der
Kolbenstange 14 die Verbindung mit dem Schalter 15 und wird dieser daher wieder ausgeschaltet.
1. Maschine zum Schälen von Körnerfrüchten mittels Gummischälwalzen (1,3), die einen
höhenbeweglich gelagerten und von einer nachgiebigen Kraft gestützten Behälter (7)
für das zu schälende Gut und eine Schalteinrichtung zum Abschalten der Gutzufuhr und/oder
zum Auseinanderfahren der Gummischälwalzen im Falle des Erreichens des Mindestfüllstands
(10) im Behälter aufweist, wobei die Schalteinrichtung einen Schalter (15) und ein
Schalterbetätigungsglied (13.14,17) umfassen, von denen der eine Teil gestellfest
und der andere Teil am Behälter (7) fest angeordnet ist und die aufgrund räumlicher
Annäherung bzw. Entfernung ihrer Zusammenwirkorgane (17,18) derart zusammenwirken,
daß der Schalter (15) in einen Schaltzustand überführt wird, wenn der Behälter eine
vorbestimmte höhere Lage erreicht und diese beibehält, bis der Behälter eine vorbestimmte
tiefere Lage erreicht, in der der Schalter (15) in einen anderen Schaltzustand überführt
wird und diesen beibehält, bis der Behälter (7) wieder die höhere Lage erreicht, dadurch
gekennzeichnet, daß einer der beiden Teile (Schalter 15 bzw. Schalterbetätigungsglied
13,14,17) mit seinem Zusammenwirkorgan (17 bzw. 18) über ein mittels eines Motors
(13) beeinflußbaren Verstellorgans (14) verbunden ist, das zwei Lagezustände einnehmen
kann, wobei in seinem einen Lagezustand das zugehörige Zusammenwirkorgan (17) so weit
von dem anderen Zusammenwirkorgan (18) entfernt ist, daß diese nur in einer der beiden
vorbestimmten Höhenlagen des Behälters zusammenwirken, während in dem anderen Lagezustand
des Verstellorgans (14) das zugehörige Zusammenwirkorgan (17) ständig, mit Ausnahme
der anderen Höhenlage des Behälters, mit dem anderen Zusammenwirkorgan (18) zusammenwirkt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Motor von einem Ausdehnungsmotor (13) gebildet ist, der im einen Schaltzustand
des Schalters (15) mit Druckmittel beaufschlagt ist und im anderen Schaltzustand durch
eine nachgiebige Kraft zurückgedrängt ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalterbetätigungsglied
eine Kolbenzylindereinrichtung (13) umfaßt, wobei das Verstellorgan von der Kolbenstange
(14) gebildet ist, die am Ende einen Anschlagkopf (17) als Zusammenwirkorgan trägt,
wobei im Ausschaltzustand des Schalters (15) die Kolbenstange (14) durch Feder- oder
Schwerkraft in eine Endstellung gedrängt ist, in der sie den Schalter nur dann erreicht,
wenn im Behälter mindestens der vorbestimmte höhere Füllstand (11) vorhanden ist,
und die nach dem in dieser Stellung bewirkten Einschalten des Schalters (15) in die
andere Endstellung gedrängt ist, in der sie den Schalter dann ausschaltet, wenn der
Mindestfüllstand (10) im Behälter erreicht ist.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (14) pneumatisch
betätigbar und der Schalter (15) ein pneumatischer Schalter ist.
1. A machine for shelling grains by means of rubber shelling rollers (1,3), comprising
a container (7) for the product to be shelled, which container (7) is supported vertically
movably and by elastic force, and a switching device for cutting off the product supply
and/or for separating the rubber shelling rollers if a minimum level of filling (10)
is reached in the container, the switching device comprising a switch (15) and a switch
operating member (13, 14, 17), one part of the switching device members (15; 13, 14,
17) being arranged fixedly and the other part being secured to the container (7) and
the members interacting, owing to spatial convergence or distancing of their interacting
members (17,18), in such a way that the switch (15) is transferred to one switch state
when the container reaches a predetermined higher position and remains there until
the container reaches a predetermined lower position, whereupon the switch (15) is
transferred to another switch state where it remains until the container (7) once
again reaches the higher position, characterized in that one of the two parts (switch
15 or switch operating member 13,14,17) is connected to its interacting member (17
or 18) by an adjusting member (14) influenced by means of a motor (13), the adjusting
member (14) being able to assume two positions, in one of which the corresponding
interacting member (17) is so far away from the other interacting member (18) that
they only interact at one of the two predetermined container heights, while in the
other position of adjusting member (14) the corresponding interacting member (17)
interacts constantly with the other interacting member (18) except at the other container
height.
2. A machine according to claim 1, characterized in that the motor consists of an
expansion motor (13) which is acted upon in one of the switch states of the switch
(15) by a pressure medium and in the other switch state is compressed by an elastic
force.
3. A machine according to claim 2, characterized in that the switch operating member
comprises a piston-and-cylinder device (13), the adjusting member consisting of the
piston rod (14) which carries at its end a stop head (17) as interacting member, the
piston rod (14) being pressed, when the switch (15) is in the off state, by spring
or gravitational force into a final position in which it only reaches the switch when
the container is at at least the predetermined higher level of filling (11) and, when
switching-on of the switch (15) has been effected in this position, into the other
final position in which it switches off the switch when the minimum level of filling
(10) is reached in the container.
4. A machine according to claim 3, characterized in that the rod (14) is pneumatically
operable and the switch (15) is a pneumatic switch.
1. Machine à décortiquer des fruits en grains à l'aide de rouleaux en caoutchouc (1,
3), qui comporte un récipient (7) pour le produit à décortiquer, monté de façon déplaçable
en hauteur et soutenu par une force élastique, et un dispositif de commutation pour
arrêter l'alimentation en produit et/ou pour écarter l'un de l'autre les rouleaux
de décortiquage en caoutchouc en cas d'atteinte du niveau minimal de remplissage (10)
dans le récipient, le dispositif de commutation comportant un commutateur (15) et
un organe d'actionnement de commutateur (13,14,17), dont une partie est solidaire
du châssis et l'autre partie est fixée sur le récipient (7), et qui coopèrent en relation
avec leur rapprochement ou leur éloignement spatial de leurs organes coopérants (17,
18) de telle sorte que le commutateur (15) soit transféré dans une condition de commutation
lorsque le récipient atteint une position supérieure prédéterminée et la conserve,
jusqu'à ce que le récipient atteigne une position inférieure prédéterminée dans laquelle
le commutateur (15) est transféré dans une autre condition de commutation et la conserve,
jusqu'à ce que le récipient (7) atteigne à nouveau la position supérieure, caractérisée
en ce qu'une des deux parties (commutateur 15 ou organe d'actionnement de commutateur
13, 14, 17) est reliée par son organe coopérant (17 ou 18) par l'intermédiaire d'un
organe de manoeuvre (14) pouvant être sollicité par un moteur (13) et qui peut prendre
deux positions dans l'une desquelles l'organe coopérant associé (17) est suffisamment
éloigné de l'autre organe coopérant (18) pour que ceux-ci ne coopérent que dans une
des deux positions de hauteurs prédéterminées du récipient alors que, dans l'autre
position de l'organe de manoeuvre (14), l'organe coopérant associé (17) coopère constamment,
à l'exception de l'autre position de hauteur du récipient, avec l'autre organe coopérant
(18).
2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le moteur est constitué
par un moteur expansible (13) qui, dans une condition de commutation du commutateur
(15) est sollicité par un fluide sous pression et qui, dans l'autre condition de commutation,
est rétracté par une force élastique.
3. Machine selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'organe d'actionnement
de commutateur est un dispositif à cylindre et piston (13), l'organe de manoeuvre
étant formé par la tige de piston (14) qui porte à une extrémité une tête de butée
(17) servant d'organe coopérant, auquel cas dans la condition de désactivation du
commutateur (15), la tige de piston (14) est poussée par une force élastique ou de
gravité dans une position limite dans laquelle elle atteint le commutateur seulement
lorsqu'il existe dans le récipient au moins le niveau supérieur prédéterminé de remplissage
(11), et qui, après l'enclenchement du commutateur (15) assuré dans cette position,
est refoulée dans l'autre position limite dans laquelle elle désactive le commutateur
lorsque le niveau minimal de remplissage (10) est atteint dans le récipient.
4. Machine selon la revendication 3, caractérisée en ce que la tige (14) peut être
actionnée pneumatiquement et le commutateur (15) est un commutateur pneumatique.
