[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine verfahrbare Schwellenaufnahmemaschine, insbesondere
in einem Gleisumbauzug, mit einer ersten Vorrichtung zum Herausheben der Schwellen
aus der Gleisbettung und mit einer zweiten Vorrichtung zum, Heben der Schwellen auf
ein oberhalb der ersten Vorrichtung in Vorschubrichtung der Maschine verlaufendes
Förderband.
Bei einer bekannten
[0002] Schwellenaufnahmemaschine dieser Art (US-A-4 236452) besteht die erste Einrichtung
zum Herausheben der Schwellen aus einem Greiforgan, das um eine quer zum Gleis verlaufende
Achse schwenkbar ist und mit seinen sich in Vorschubrichtung der Maschine erstreckenden
Greifern während der Vorschubbewegung der Maschine die in der Bettung liegenden Schwellen
untergreift und etwas anhebt. Die zweite Einrichtung besteht aus einem mit Mitnahmeorganen
für die Schwellen ausgerüsteten Vertikalförderer, der die Schwellen vom Greiferorgan
übernimmt und auf das hintere Ende eines in Längsrichtung verlaufenden, horizontalen
Förderbandes anhebt. Die einwandfreie Funktion dieser Maschine bei gleichförmig vorrückendem
Eleisumbauzug setzt voraus, dass der Abstand der aufzunehmenden Schwellen stets konstant
ist und dass keine Doppelschwellen, das heisst also keine zwei unmittelbar benachbarten
Schwellen, vorkommen, weil sonst nämlich die einwandfreie und regelmässige Mitnahme
aufeinanderfolgender Schwellen durch die Mitnahmeorgane des Vertikalförderers nicht
gewährleistet ist. Auch ist eine Führung der Schwellen, insbesondere ihre seitliche
Ausrichtung, bei der Aufnahmeoperation keineswegs sichergestellt.
[0003] Es ist auch bereits bekannt, zur Aufnahme alter Schwellen ein um eine horizontale
Achse drehendes, mit Einrichtungen zum Mitnehmen der Schwellen ausgerüstetes Rad vorzusehen,
welches die Schwellen sowohl aus der Bettung löst als auch während etwa einer halben
Umdrehung mitnimmt und dann einem horizontalen Förderband übergibt (CH-A-600 047).
Hierbei gelangen die Schwellen um 180° um ihre horizontale Längsachse gedreht auf
das
Förderband.
[0004] Des weiteren ist ein Gleisumbauzug mit einer Schwellenaufnahmevorrichtung bekannt
(CH-A-594105), die einerseits ein drehendes Rad mit radial vorstehenden Greifern zum
Lösen und Ausheben der Schwellen aus der Bettung und andererseits ein tangential zu
diesem Rade angeordnetes, entgegen der Vorschubrichtung der Maschine stark aufwärts
geneigtes Förderband mit Mitnehmern aufweist. Dieses Förderband übernimmt die von
den Greifern des Rades angehobenen Schwellen und geht oberhalb der zur Verlegung der
neuen Schwellen dienenden Vorrichtung in ein im wesentlichen horizontal verlaufendes
Förderband über. Dieses Förderband wie auch das Förderband zum Heranführen der neuen
Schwellen erstreckt sich jedoch entgegengesetzt zur Vorschubrichtung der Maschine,
was aus Raumgründen häufig ungunstig ist.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schwellenaufnahmemaschine der eingangs
beschriebenen Art zu schaffen, die es erlaubt, bei gleichförmiger Vorschubgeschwindigkeit
der Maschine sowohl Einzelschwellen als auch Doppelschwellan Unabhängig vom häufig
veränderlichen Schwellanabstand und vom Zustand und Material der Schwellen und der
Gleisbettung störungsfrei auf das Längsförderband anzuheben, ohne dass die Gefahr
eines Verklammens besteht und ohne dass die in der Regal auf ihrer Oberseite Unterlagsplatten,
insbesondere Rippenplatten, aufweisenden Schwellen dabei gewendet werden.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
[0007] Auf diese Weise wird eine Schwellenaufnahmemaschine geschaffen, bei welcher das Lösen
der Schwellen aus der Bettung, die Anhebung der Schwellen und die Verschiebung der
Schwellen auf das Förderband jeweils durch getrennte, einfach aufgebaute und steuerbare
Organe bewerkstelligt wird, die einen definierten und auch bei variierendem Schwellenabstand
störungsfreien Betrieb gewährleisten.
[0008] Zum Herausheben der Schwellen aus der Gleisbettung und zu ihrer Verachiebung auf
der aufwärts geneigten Rampe dient vorzugsweise ein Mitnehmerorgan, das mittels einer
Antriebseinrichtung um eine horizontale Achse hin- und herschwenkbar ist und einziehbare,
durch Antriebsorgane steuerbare Schubfinger hat; dieses Mitnehmerorgan hat zweckmässigerweise
die ungefähre Form einer halben Kreisscheibe, kann jedoch gegebenenfalls auch als
hin- und herschwenkbarer Hebel ausgebildet sein. Gemäss einer anderen Ausführungsform
besteht das Mitnehmerorgan aus einem stetig oder auch intermittierend drehbaren Rade
mit elastisch eindrückbaren Schubfingern.
[0009] Das Mitnehmerorgan kann von der auf der Maschine befindlichen Bedienungsperson jeweils
von Hand gesteuert werden, um Unregelmässigkeiten im Schwellenabstand zu berücksichtigen.
Der gabelförmige Schwellenheber, der wie ein Hebel arbeitet, erlaubt es im Unterschied
zu einem Vertikalförderer, ohne weiteres auch Doppelschwellen aufzunehmen, so dass
der Arbeitsrhythmus nicht unterbrochen zu werden braucht.
[0010] Zur einwandfreien Führung der Schwellen während ihrer Verschiebung auf der Rampe
und während des Anhebens können Führungsplatten mit entsprechend ausgebildeten unteren
und hinteren Kanten als Führungskanten vorgesehen sein. In einer bevorzugten Ausführungsform
ist die Anordnung so getroffen, dass das Mitnehmerorgan, welches die Form eines Rades
oder die ungefähre Form einer halben Kreisscheibe hat, mit seinem Umfang parallel
zur kreisbogenförmig gekrümmten Oberseite der Rampe verläuft und daher mit dieser
eine Führungsbahn für die Schwellen begrenzt. Diese Führungsbahn wird schräg nach
oben einerseits durch Führungsschienen und andererseits durch Führungshebel begrenzt.
Sobald eine Schwelle durch einen Schubfinger hinreichend weit hochgeschoben worden
ist und auf den Führungshebeln anliegt, werden diese zusammen mit der Schwelle abwärts
verschwenkt, so dass die Schwelle in der für den Weitertransport geeigneten Orientierung
vom Schwellenheber übernommen werden kann. Die die Achse des Mitnehmerorgans tragenden
Maschinenteile sind vorzugsweise in vertikaler Richtung beweglich am Maschinenrahmen
aufgehängt und durch ein Druckorgan in Abwärtsrichtung mit vorgebbarer Kraft beaufschlagbar.
Zweckmässige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen.
[0011] Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Darstellung eines Gleisumbauzuges, der mit einer Schwellenaufnahmemaschine
nach der Erfindung ausgerüstet ist,
Figur 2 eine schematische, stark vergrösserte Seitenansicht der Schwellenaufnahmemaschine,
wobei alle, nicht zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile weggelassen wurden,
Figur 3 eine schematische Draufsicht auf die Maschine nach Figur 2, wobei wiederum
nur die für die Erfindung wesentlichen Teile dargestellt sind,
Figuren 4 und 5 die Maschine nach Figur 2 in einer zweiten und dritten Operationsphase,
Figur 6 die schematische Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
Figur 7 eine der Darstellung nach Figur 2 entsprechende schematische Seitenansicht
einer dritten, erweiterten Ausführungsform der Erfindung, in Richtung der Pfeile VII
nach Figur 8,
Figur 8 eine der Darstellung nach Figur 3 entsprechende schematische Draufsicht auf
die Maschine nach Figur 7, wobei nur die eine Hälfte der im wesentlichen symmetrisch
aufgebauten Maschine dargestellt ist,
Figuren 9 bis 12 die Maschine nach Figur 7 in verschiedenen aufeinanderfolgenden Operationsphasen,
wobei nur die zum Verständnis der Erfindung wesentlichen Teile in vergrößsertem Maßstab
dargestellt sind,
Figuren 13 und 14 schematische Seitenansichten von Einzelheiten der Maschine nach
Figur 7,
Figur 15 eine schematisch vereinfachte Seitenansicht der Maschine nach Figur 7 mit
der Schwellenausrichteinrichtung,
Figur 16 eine schematische Ansicht auf die Schwellenausrichteinrichtung von vorn und
Figur 17 eine seitliche Teilansicht einer vierten Ausführungsform mit einem anderen
Mitnehmerorgan.
[0012] Nach Figur 1 weist der in Richtung des Pfeils vorrückende Gleisumbauzug am vorderen
Ende einen auf dem alten Gleis 1 rollenden Transportwagen 2 für die zu verlegenden
neuen Schwellen 3 und die ausgebauten alten Schwellen 4 auf. Vor dem Einsatz des Gleisumbauzuges
wurden bereits die Befestigungen der Schienen des alten Gleises 1 gelöst. Hinter dem
Transportwagen 2 befindet sich ein Arbeitswagen 5 mit Ausrüstungen zum Entfernen der
alten Schienen, die angehoben und zu beiden Seiten des Gleiskörpers abgesetzt werden,
mit einem in Längsrichtung verlaufenden Förderband 6 für die alten Schwellen 4, dessen
Anfangsabschnitt 6a geneigt ist, und einem darüber installierten, in Längsrichtung
verlaufenden Förderband 7 für die neuen Schwellen 3. Da sich der Transportwagen 2
für die Schwellen am vorderen Zugende befindet, was aus Raumgründen günstig ist, erstrecken
sich beide Förderbänder 6 und 7 längs der vorderen Zughälfte. Ein Portalkran 8 für
den Schwellentransport ist auf Laufschienen, die durchgehend auf dem Arbeitswagen
5 und dem Transportwagen 2 verlegt sind, längs dieser beiden Wagen verfahrbar. Der
Arbeitswagen 5 rollt mit seinem vorderen Fahrgestell 9 auf dem alten Gleis 1, während
er sich mit seinem hinteren Fahrgestell 10 auf einem Schlitten 11 abstützt, der auf
den noch in der Bettung befindlichen alten Schwellen 4 gleiten kann.
[0013] Zwischen dem rückwärtigen Ende des Arbeitswagens 5 und dem am hinteren Ende des Gleisumbauzuges
auf dem neuen Gleis 12 rollenden Triebwagen 13 ist ein Traggestell 14 montiert, an
welchem die erfindungsgemässe, später noch im einzelnen beschriebene Schwellenaufnahmemaschine
15 mit dem geneigten Anfangsabschnitt 6a des Förderbandes 6 für die alten Schwellen
4 ein Schotterpflug 16 zur Aufbereitung der Schotterbettung, eine Vorrichtung 17 zum
Absetzen der neuen Schwellen 3 mit dem geneigten Endabschnitt des Förderbandes 7 für
diese neuen Schwellen und eine Vorrichtung 18 zur Verlegung der das neue Gleis 3 bildenden
neuen Schienen installiert sind; diese neuen Schienen werden vor dem Einsatz des Gleisumbauzuges
auf beiden Seiten des Gleises abgelegt.
[0014] Die Figuren 2 und 3 zeigen schematisch in Seitenansicht und in Draufsicht die Schwellenaufnahmemaschine
15, wobei nur die zum Verständnis der Erfindung wesentlichen Teile dargestellt sind.
Alle diese Teile sind an einem Rahmen 20 montiert, dessen vordere Seite 20a umeine
horizontale Achse 21 schwenkbar an einem Verbindungsstück 22 angelenkt ist, welches
seinerseits gelenkig mit dem hinteren Ende des Fahrgestellrahmens des Arbeitswagens
5 verbunden ist. An der vorderen Seite 20a des Rahmens 20 sind, symmetrisch zu seiner
mittleren Längsachse, zwei vertikale Träger 23 befestigt, an denen mit Hilfe je zweier
angelenkter Arme 24 und 25 je eine Führungsplatte 26 in der Höhe verschiebbar montiert
ist. Die Arme 24 und 25 sind am unteren bzw. oberen Ende jedes Trägers 23 um die Achsen
27 bzw. 28 schwenkbar, während die Führungsplatte 26 an den anderen Enden der Arme
24 und 25 um die Achsen 29 bzw. 30 schwenkbar aufgehängt ist. Das Ganze bildet also
eine Parallelogrammaufhängung für die vertikal beweglichen Führungsplatten 26.
[0015] In der Draufsicht nach Figur 3, in der die oberen Arme 25 der erwähnten Parallelogrammaufhängung
dargestellt sind, erkennt man, dass die beschriebene Installation und die noch zu
beschreibenden Teile der Schwellenaufnahmemaschine beiderseits der zentralen Längsachse
im wesentlichen symmetrisch angeordnet und aufgebaut sind, wobei die einander entsprechenden
Teile die gleichen Bezugszeichen tragen.
[0016] An der oberen Achse 30 der Parallelogrammaufhängung ist schwenkbar ein Mitnehmerorgan
31 mit einem steuerbaren, einziehbaren Schubfinger 32 aufgehängt, welcher bei Drehung
des Mitnehmerorgans 31 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinne in der Darstellung nach
Figur 2 eine noch in der Schotterbettung befindliche alte Schwelle 4 aus der Bettung
löst und entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung des Gleisumbauzuges nach hinten verschiebt.
Dabei gleitet die alte Schwelle 4 auf einer geneigten gabelförmigen Rampe 33, die
durch zwei vertikal orientierte Platten gebildet wird, welche an einer hinteren Traverse
20b des Rahmens 20 sitzen. Die Arbeitsstellung der Rampe 33 kann je nach den Arbeitsbedingungen
in einer gewünschten Höhe fest eingestellt werden. Der Abstand zwischen der eine Führungskante
für die alten Schwellen 4 bildenden Unterkante 26a der Führungsplatten 26 und der
Rampe 33 entspricht, wie in Figur 2 veranschaulicht, der Höhe der alten Schwellen
4, welche auf diese Weise während ihrer Verschiebung durch das Mitnehmerorgan 31 in
definierter Weise geführt werden.
[0017] Zum Hin- und Herschwenken des Mitnehmerorgans 31 um die Achse 30 dient ein von einem
Motor 34 angetriebener Kurbeltrieb. Dazu gehört das mittels eines Treibriemens 35
vom Motor 34 in Drehung versetzte Rad 36, welches auf einer in den beiden Führungsplatten
26 drehbar gelagerten Querwelle 37 sitzt und einen Zapfen 38 aufweist, der in einer
Längsnut 39 des Mitnehmerorgans 31 verschiebbar ist..Auf der anderen Seite der Ouerwelle
37 sitzt ein entsprechendes Rad 36 zum Antrieb des anderen Mitnehmerorgans. Zur Steuerung
des einziehbaren Schubfingers 32 dient ein in Längsrichtung am Mitnehmerorgan 31 installierter
hydraulischer Zylinder 40, der einerseits an einem festen Vorsprung 41 des Mitnehmerorgan
31 und andererseits an einem am Vorschubfinger 32 befestigten und mit diesem längsbeweglichen
Schieber 42 angelenkt ist.
[0018] Im hinteren Bereich der die Rampe 33 bildenden vertikal orientierten Platten ist
drehbar eine Welle 45 gelagert, an welcher zwei schwenkbare, als gabelförmiger Schwellenheber
46 fungierende Hebel befestigt sind. Dieser Schwellenheber, der sich also von seiner
Drehwelle 45 aus in Vorschubrichtung der Maschine erstreckt, hat in seiner unteren
Stellung, welche in den Figuren 4 und 5 dargestellt ist, die gleiche Neigung wie die
Rampe 33 und befindet sich in Höhe dieser Rampe 33 oder etwas unterhalb der Rampenebene.
In dieser Stellung liegt der Schwellenheber 46 unterhalb derjenigen Zwischenstellung
4 (Figur 4), die eine alte Schwelle 4 nach ihrer Verschiebung durch das Mitnehmerorgan
31 auf der Rampe 33 einnimmt. Mittels eines einerseits am Rahmen 20 und andererseits
am Schwellenheber46 angelenkten hydraulischen Zylinders 47 ist der Schwellenheber
46 um die Welle 45 in die in Figur 5 dargestellte obere Stellung verschwenkbar, in
welcher er mit dem geneigten Abschnitt 6a des in Längsrichtung verlaufenden Förderbandes
6 fluchtet.
[0019] Die Neigung der Rampe 33, die im betrachteten Beispiel etwa 30° beträgt, und der
Schwenkwinkel des Schwellenhebers 46, welcher im betrachteten Beispiel etwa 50° beträgt,
sind so zu wählen, dass die Schwellen 4 bei ihren Bewegungen nicht stärker als etwa
45° gegen die Horizontale gekippt werden. Im mittleren Bereich jeder der die Rampe
33 bildenden Platten ist mittels eines Zapfens 48 ein als Schwellenstösser 49 fungierender
Hebel angelenkt, der mit Hilfe je eines hydraulischen Zylinders 50, welcher einerseits
am Rahmen 20 oder an der Rampe 33 und andererseits am Schwellenstösser 49 angelenkt
ist, zwischen der vorderen, in Figur 2 und 5 gezeigten und der hinteren, in Figur
4 gezeigten Stellung zwecks Verschiebung einer angehobenen Schwelle 4 auf das Förderband
6a verschwenkbar ist.
[0020] Um die Führungsplatten 26 mitsamt dem Mitnehmerorgan 31 stets mit einer vorgebbaren
Kraft abwärts zu drücken, ist ein Druckorgan 44 in Form eines hydraulischen Zylinders
vorgesehen, der nach Figur 2 einerseits an einem Teil des Rahmens 20 und andererseits
an dem unteren Arm 24 der erwähnten Parallelaufhängung angelenkt ist und diesen unteren
Arm 24 mit einer vorgebbaren Kraft abwärts drückt. Auf diese Weise wird erreicht,
dass das Mitnehmerorgan 31 mit seinem Vorschubfinger 32 stets hinreichend tief hinter
die auszuhebende Schwelle 4 greift und dass ferner die Führungsplatten 26 mit ihrer
unteren Führungskante 26a an den auf der Rampe 33 verschobenen Schwellen anliegen
und insbesondere in die Nuten oder Hohlprofile der noch auf den alten Schwellen 4
befestigten Unterlagsplatten 43, insbesondere Rippenplatten eingreifen können, wodurch
die seitliche Führung der Schwellen 4 auf der Rampe 33 noch verbessert wird. Wohlgemerkt
ist ein derartiges Andruckorgan 44 nicht immer erforderlich, so dass darauf gegebenenfalls
auch verzichtet werden kann. Ausserdem ist es möglich, dieses Andruckorgan nur auf
das Mitnehmerorgan 31 wirken zu lassen, damit dieses mit vorgebbarer Kraft abwärtsgedrückt
wird, während die Führungsplatten 26 relativ zum Rahmen 20 feststehen, vorzugsweise
jedoch in ihrer Höhe gemäss den jeweiligen Arbeitsbedingungen einstellbar sind.
[0021] Nachstehend wird anhand der Figuren 2,4 und 5, welche drei verschiedene Phasen der
Arbeitsoperation zeigen, die Funktion der beschriebenen Schwellenaufnahmemaschine
näher erläutert. In der Darstellung nach Figur 2 nimmt das Mitnehmerorgan 31 mit seinem
Schubfinger 32 seine Anfangsstellung ein, das heisst seine in Bewegungsrichtung der
Maschine verschwenkte Stellung ein und ist gerade im Begriff, eine alte Schwelle 4
aus der Bettung heraus und auf die Rampe 33 zu schieben. Der Schwellenheber 46 nimmt
seine untere Stellung zur Aufnahme der Schwelle ein. Der Schwellenstösser 49, der
in der vorangehenden angehobenen Stellung des Schwellenhebers 46 die darauf befindliche,
vorhergehend aufgenommene Schwelle auf das Förderband 6a geschoben hat, nimmt noch
die nach vorn verschwenkte Lage ein, ist jedoch im Begriff, in die hintere Lage zu
verschwenken.
[0022] In der Darstellung nach Figur4 hat des Mitnehmerorgan 31 die Schwelle 4 in ihre Zwischenstellung
4' auf der Rampe 33 verschoben und nimmt gerade seine extreme Schwenkstellung ein.
Der Schwellenheber 46 befindet sich noch in seiner unteren Lage, in welcher er die
Schwelle 4 untergreift. Der Schwellenstösser49 ist in der Zwischenzeit in seine hintere
Lage verschwenkt worden. Anschliessend wird der Schwellenheber46 mit der Schwelle
4 in seine obere Lage verschwenkt, während das Mitnehmerorgan 31 in seine Ausgangslage
zurückgeschwenkt wird, wobei gleichzeitig der Schubfinger 32 mittels des hydraulischen
Zylinders 40 eingezogen wird, damit er die folgende aufzunehmende Schwelle passieren
kann.
[0023] In der Darstellung nach Figur 5 befindet sich der Schwellenheber 46 in seiner oberen,
mit dem hinteren Abschnitt 6a des Förderbandes 6 ausgerichteten Lage, und der Schwellenstösser
49 ist bereits in seine vordere Stellung verschwenkt worden, wodurch die angehobene
Schwelle 4 vom Schwellenheber 46 auf das hintere Ende des Förderbandes 6a geschoben
wurde. Dieses Förderband ist vorzugsweise mit Querrippen 51 versehen, damit die Schwellen
4 besser mitgenommen werden. Das Mitnehmerorgan 31 befindet sich in seiner Ausgangslage
hinter der folgenden, aufzunehmenden Schwelle 4, und sein Schubfinger 32 ist in dieser
Stellung bereits wieder durch den hydraulischen Zylinder 40 nach unten ausgeschoben
worden. Anschliessend wird der Schwellenheber 46 wieder in seine untere Stellung verschwenkt,
woraufhin die folgende Schwelle 4 auf die Rampe 33 in die Zwischenstellung 4' geschoben
werden kann, usw.
[0024] Die Länge des mittleren, der Zwischenstellung 4' entsprechenden Abschnitts der Rampe
33 sowie der entsprechende Abschnitt des Schwellenhebers 46 sind so bemessen, dass
auch Doppelschwellen ohne weiteres gemeinsam aufgenommen, angehoben und auf das Förderband
6a transportiert werden können. In den Figuren 2 bzw. 4 ist eine Doppelschwelle 4a
in der Bettung bzw. gestrichelt auf dem Schwellenheber 46 angedeutet.
[0025] In einer zweiten Ausführungsform, die schematisch in Figur 6 dargestellt ist, wird
das Mitnehmerorgan durch ein stetig oder intermittierend drehbares Rad 53 mit im betrachteten
Beispiel vier gegen die Wirkung von Federn eindrückbaren Schubfingern 54 gebildet,
welche gleichmässig über den Radumfang verteilt sind. Die Drehachse dieses Rades 53
ist in den Führungsplatten 26 gelagert und wird in nicht gezeigter Weise von einem
Motor angetrieben. Alle übrigen Teile des zweiten Ausführungsbeispiels entsprechen
denen des ersten Ausführungsbeispiels, wobei lediglich das Profil der Führungsplatten
26 der Bewegungsbahn der Schwellen angepasst ist.
[0026] Figuren 7 bis 15 zeigen eine dritte, erweiterte Ausführungsform, wobei alle Teile,
die denen der Beispiele nach den Figuren 1 bis 6 gleich sind oder diesen Teilen entsprechen,
im allgemeinen mit denselben Bezugszeichen bezeichnet sind. Nach den Figuren 7 und
13 hat die Schwellenaufnahmemaschine als Mitnehmerorgan wiederum ein Rad 53, das drei
gleichmässig über seinen Umfang verteilte Schubfinger 54a, 54b und 54c aufweist, die
gegen die Wirkung von Federn 59 radial nach innen eindrückbar sind. Das Rad 53 sitzt
auf einer Welle 55 und ist durch einen Motor 56, insbesondere einen Hydraulikmotor,
antreibbar, der an einem Träger 20c des Rahmenteils 20a montiert ist und dessen Drehung
über einen Riemen 57 auf ein auf der Welle 55 befestigtes Triebrad 58 (Figur 8) übertragen
wird.
[0027] Die Rampe 33 ist etwas anders ausgebildet als bei den vorangehenden Beispielen und
weist an ihrem dem Rad 53 zugewandten Abschnitt eine aufwärtsgekrümmte, die Anlagefläche
für die Schwellen bildende Oberseite 33a auf, die im wesentlichen parallel zum Umfang
53a des Rades 53 verläuft und auf diese Weise mit diesem Radumfang 53a eine aufwärtsgekrümmte
Führungsbahn 80 für die Schwellen begrenzt. Im Anschluss an die aufwärtsgekrümmte
Oberseite 33a hat die Rampe 33 eine im wesentlichen gerade, leicht entgegengesetzt
zur Fahrtrichtung der Maschine geneigte Oberseite 33b.
[0028] An zwei, beiderseits am Rahmenteil 20a befestigten Ansätzen 20d (Figur 8 und 13)
ist je eine Führungsschiene 61 derart angeordnet, dass sia wenigstens näherungsweise
tangential zum Radumfang 53a, schräg aufwärtsgerichtet, orientiert ist und auf diese
Weise die durch den Radumfang 53a gebildete obere Begrenzung der Führungsbahn 80 verlängert.
Jede Führungsschiene 61 ist in Bewegungsrichtung der Maschine, also in der Darstellung
nach Figur 13 nach links, nachgiebig gelagert, und zu diesem Zwecke einerseits mit
ihrem unteren Ende um eine im Ansatz 20d sitzende Achse 63 schwenkbar und andererseits
am Ende einer Feder 62 angebracht, deren anderes Ende am Ansatz 20d befestigt ist
und die sich unter der Wirkung einer in Bewegungsrichtung der Maschine auf die Führungsschiene
61 wirkenden Kraft komprimieren kann.
[0029] Im Bereich des oberen Endes der aufwärtsgekrümmten Oberseite 33a der Rampe 33 sind
in der Nähe jeder der beiden vertikalen, diese Rampe 33 bildenden Platten zweiarmige
Führungshebel 64 schwenkbar montiert, welche auf einer gemeinsamen horizontalen Achse
65 sitzen, die in den beiden Rampenplatten gelagert ist. Die Führungshebel 64 sind
zwischen einer in den Figuren 7 und 13 gezeigten, stark aufwärtsgeneigten Stellung,
in welcher sie wenigstens näherungsweise parallel zu den Führungsschienen 61 orientiert
sind und damit die untere Begrenzung der Führungsbahn verlängern, und einer in Figur
14 angedeuteten, schwach geneigten Stellung verstellbar, in welcher ihre Oberseite
im wesentlichen in der gleichen Ebene wie die Oberseite 33b der Rampe 33 oder etwas
unterhalb dieser Oberseite 33b liegt. Zur Verschwenkung der Führungshebel 64 dient
je ein in den Figuren 8 und 13 angedeuteter Hydraulikzylinder 66, dessen Gehäuse an
der betreffenden Rampenplatte angelenkt ist. Am unteren Hebelarm jedes Führungshebels
64 ist eine unter der Wirkung einer Feder 69 in die Führungsbahn 80 vorspringende
Klinke 67 um eine Achse 68 schwenkbar montiert. Diese Klinken 67 dienen dazu, wie
später noch beschrieben wird, das Zurückgleiten einer durch einen Schubfinger des
Rades 53 in der Führungsbahn bis über die Klinken 67 hinaus verschobenen Schwelle
zu verhindern. Durch die Führungsschienen 61 und die in ihrer stark aufwärtsgeneigten
Stellung befindlichen Führungshebel 64 wird also die erwähnte Führungsbahn nach oben
verlängert, wobei die Führungshebel 64 gleichzeitig die Funktion haben, eine an ihnen
anliegende Schwelle in diejenige Zwischenstellung abzusenken, in welcher sie vom Schwellenheber
46 übernommen werden kann, wie es später noch beschrieben wird.
[0030] Das durch das Rad 53 gebildete Mitnehmerorgan ist, wie beim ersten Ausführungsbeispiel
beschrieben, in vertikaler Richtung nachgiebig an einem Mechanismus aufgehängt, welcher
gegenüber der Parallelogrammaufhängung des ersten Ausführungsbeispiels etwas vereinfacht
ist. Er besteht nach den Figuren 7 und 13 wiederum aus zwei im wesentlichen horizontal
orientierten Armen 24, die mit ihren einen Enden am unteren Ende von Trägern 23 um
Achsen 27 und mit ihren anderen Enden an der Welle 55 des Rades 53 angelenkt sind
(man vergleiche auch Figur 8) und ausserdem aus zwei Hydraulikzylindern 70, die mit
ihren einen Enden am oberen Ende der Träger 23 um die Achsen 28 schwenkbar und mit
ihren anderen Enden an einem auf der Walle 55 sitzenden Vorsprung 71 angelenkt sind.
Durch geeignete Beaufschlagung der Hydraulikzylinder 70 mit einem vorbestimmten Druck
wird eine entsprechend abwärtsgerichtete Kraft auf die Welle 55 und damit das Rad
53 ausgeübt, welches auf diese Weise hinreichend stark gegen den Schotter gepresst
wird. Verglichen mit dem Ausführungsbeispiel nach Figur 2 vereinigen also die Hydraulikzylinder
70 in sich die Funktionen der oberen Arme 24 und des Andruckorgans 44.
[0031] Die beiden den Schwellenheber 46 bildenden Hebel sitzen wiederum auf einer gemeinsamen
horizontalen Welle 45, die diesmal jedoch in Ansätzen 20e der Traverse 20b des Maschinenrahmens
20 gelagert ist. Entsprechend sind die hydraulischen Zylinder 47', welche den Schwellenheber46
betätigen und mit den Enden ihrer Kolben an dessen rückwärtigen Enden angelenkt sind,
mit ihrem Gehäuse an einem Vorsprung 20f der Traverse 20b schwenkbar befestigt (Figur
7 und 8). Im hinteren Bereich der Oberseite 33b der Rampe 33 sind Ausnehmungen vorgesehen,
in welche die Welle 45 eingreift. Im betracteten Beispiel hat der Schwellenheber 46
an den vorderen Enden seiner beiden Herbei teleskopartig ausziehbare Verlängerungsstücke
46a, die, wie schematisch in den Figuren 9 bis 12 veranschaulicht, durch Hydraulikzylinder
77 betätigbar sind. Die verstellbare Länge des Schwellenhebers 46 ist im betrachteten
Beispiel deshalb erfoderlich, weil er in seiner abgesenkten Ruhestellung (Figur 7
und 9) nicht in die Führungsbahn 80 eingreifen darf, in seiner angehobenen Stellung
jedoch den Abstand zum Förderband 6a überbrücken muss. Daher sind die Verlängerungsstücke
46a in der abgesenkten Ruhestellung eingezogen und in der angehobenen Stellung des
Schwellenhebers 46 voll ausgeschoben. Gegebenenfalls kann der Schwellenheber 46 bereits
bei der Aufnahme einer durch die Führungshebel 64 abgesenkten Schwelle in seiner unteren
Stellung etwas verlängert werden, um einen sicheren Sitz für diese Schwelle zu gewährleisten,
wie in Figur 10 veranschaulicht: bei der Aufwärtsbewegung werden dann die Verlängerungsstücke
46a weiter ausgeschoben.
[0032] Die beiden den Schwellenstösser 49 bildenden Hebel sitzen auf einer gemeinsamen horizontalen
Welle 48, die in den Platten der Rampe 33 gelagert ist. Zur Verstellung dienen einerseits
an den Rampenplatten und anderseits an den Hebeln des Schwellenstössers 49 angelenke
hydraulische Zylinder 50.
[0033] Die Funktion der vorstehend beschriebenen Maschine wird anhand der Figuren 9 bis
12 für die Aufnahme und den Transport einer Doppelschwelle 4a erläutert. Das Beispiel
einer Doppelschwelle 4s zeigt, dass die Maschine nach der Erfindung ohne weiteres
auch Schwellen mit einer Breite handhaben kann, die doppalt so gross wie die normaler
Schwellen ist. In den schematischen Figuren 9 bis 12, welche im Prinzip der Ansicht
nach Figur 7 entsprechen, sind zur Vereinfachung nur die zum Verständnis der Funktion
erforderlichen Teile dargestellt.
[0034] Nach Figur 9 ist die in Figur 7 angedeutete Doppelschwelle 4a durch entsprechende
Drehung des Rades 53 vom Schubfinger 54a in der Führungsbahn 80 so weit vorgeschoben
und angehoben worden, dass sie zwischen den Führungsschienen 61 und den Führungshebeln
64 liegt, jedoch den Bereich der Klinken 67, die beim Vorbeigang der Schwelle eingedrückt
werden, noch nicht passiert hat. Gleichzeitig hat sich die Maschine so weit nach vorn
bewegt, dass der folgende Schubfinger 54b hinter der als nächstes aufzunehmenden Schwelle
4 liegt, bei der es sich um eine Einzelschwelle handelt. Für den Fall, dass der Schubfinger
beim Eintauchen in das Schotterbett bzw. beim Hintergreifen der Schwelle auf einen
zu starken Widerstand bzw. ein nur schwer verrückbares Hindernis stösst, wird der
betreffende Schubfinger gegen die Wirkung der in Figur 9 angedeuteten Feder 59 eingedrückt,
wie in Figur 9 strichpunktiert angedeutet.
[0035] Ausgehend von der in Figur 9 gezeigten Lage der Doppelschwelle 4a wird diese durch
den Schubfinger 54a noch so weit angehoben, dass sie oberhalb der Klinken 67 liegt,
die nunmehr unter der Wirkung ihrer Federn 69 wieder nach aussen klappen und dadurch
ein eventuelles Zurückgleiten der Doppelschwelle 4a verhindern, wenn der Schubfinger
54a infolge Weiterdrehung des Rades 53 weitergewandert ist. Je nach der Dicke der
Schwelle, die sich auf den Führungshebeln 64 abstützt, können die Führungsschienen
61 mehr oder weniger gegen die Wirkung ihrer Federn 62 nachgeben. Nachdem die Doppelschwelle
4a vom Schubfinger 54a hinreichend angehoben wurde, werden die Führungshebel 64 mittels
der Hydraulikzylinder 66 im Uhrzeigersinne nach Figur 10 abgesenkt, die eine vorübergehende
Stellung der Führungshebel 64 mit der daraufliegenden Doppelschwelle 4a zeigt.
[0036] Wenn die Führungshebel 64 ihre untere, schwach geneigte Stellung (Figur 14) erreicht
haben, in welcher der Boden der Schwelle etwa in Höhe der Oberseite 33b der Rampe
33 und unmittelbar über oder auf dem in seiner unteren Stellung befindlichen Schwellenheber
46 liegt, wird dieser Schwellenheber aufwärtsverschwenkt. um die Schwelle bis in die
Höhe des Förderbandes 6a anzuheben. Figur 11 zeigt eine Lage kurz vor Erreichen dieser
Stellung. Unmittelbar vor Absenkung einer Schwelle auf den in seiner unteren Lage
befindlichen Schwellenheber 46 werden dessen Verlängerungsstücke 46a, falls erforderlich,
soweit ausgefahren, dass die Doppelschwelle 4a möglichst über ihre gesamte Breite
auf dem Schwellenheber 46 abgesetzt wird und daher beim Anheben sicher auf diesem
liegt. In der in Figur 11 gezeigten oberen Stellung der Schwellenhebers 46 sind dessen
Verlängerungsstücke 46a voll ausgefahren, um den Abstand zum Förderband 6a zu überbrücken.
Während des Hebens der Schwelle durch den Schwellenheber46 dreht das Rad 53 unter
Mitnahme der folgenden Schwelle 4 durch den Schubfinger 54b weiter, und gleichzeitig
werden die Führungshebel 64 wieder in ihre stark aufwärts geneigte Ausgangsstellung
rückverschwenkt,
[0037] Nachdem der Schwellenheber 46 seine oberste, in Figur 12 gezeigte Stellung erreicht
hat, tritt der Schwellenstösser 49 in Funktion und stösst die Doppelschwelle 4a auf
das Förderband 6a. In der Zwischenzeit haben die Führungshebel 64 wieder ihre obere,
stark aufwärts geneigte Stellung erreicht, so dass die folgende Schwelle 4 bei Weiterdrehung
des Rades 53 zwischen die Führungsschienen 61 und die Führungshebel 64 gelangen kann
und sich der beschriebene Zyklus wiederholt. Sobald die Doppelschwelle 4a vom Förderband
6a übernommen worden ist, wird der Schwellenheber 46, unter gleichzeitiger Einziehung
seiner Verlängerungsstücke 46a, wieder in seine abgesenkte Ruhelage und der Schwellenstösser
49 zurück in seine Ausgangsstellung verschwenkt.
[0038] Die vorstehend beschriebene Ausführungsform einer Schwellenaufnabmemaschine erlaubt
es, die aus dem Schotterbett harausgehobenen Schwellen dank der Führungsbahn 80 besonders
sicher aufwärts zu führen und dann durch Absenkung der Führungshebel 64 in diejenige
Zwischenstellung zu überführen, aus der heraus sie vom Schwellenheber 46 in der zum
Weitertransport zweckmässigen Orientierung angehoben werden können. Dabei sind im
Prinzip die eindrückbaren Klinken 67 nicht erforderlich, da ja zum hinreichenden Anheben
einer Schwelle und zur Verhinderung ihres Zurückfallens der die Schwelle stossende
Schubfinger des Rades 53 genügt und die Führungshebel 64 mit der Schwelle abgesenkt
werden können, bevor der betreffende Schubfinger beim Weiterdrehen des Rades 53 von
der Schwelle abrutscht. Die Klinken 67 bieten jedoch im allgemeinen eine grössere
Betriebssicherheit und erlauben es vor allem, zwei nacheinander in den Raum zwischen
den Führungsschienen 61 und den Führungshebeln 64 transportierte Einzelschwellen anschliessend
gemeinsam durch die Führungshebel 64, den Schwellenheber 46 und schliesslich den Schwellenstösser
49 auf das Förderband 6a zu transportieren. Bei dieser Arbeitsweise wird so vorgegangen,
dass zunächst eine Einzelschwelle bis über die Klinken 67 angehoben und dann durch
die unter diese Schwelle greifenden Klinken gehalten wird und danach, ohne dass die
Führungshebel 64 betätigt werden, vom folgenden Schubfinger eine zweite Einzelschwelle
so weit angehoben wird, bis sie, unter Mitnahme und weiterer Anhebung der ersten Schwelle,
die Höhe der Führungshebel 64 erreicht hat, so dass sich nunmehr beide übereinanderliegenden
Schwellen an den Führungshebeln 64 abstützen, welche daraufhin abgesenkt werden. Nach
dieser Arbeitsweise lässt sich mit nur der halben Frequenz der Arbeitszyklen der Teile
64, 46 und 49 die gleiche Anzahl von Schwellen je Zeiteinheit entfernen und abtransportieren.
[0039] Beim Betrieb der Maschine kann, während diese sich gleichförmig vorbewegt, das Rad
53 im allgemeinen gleichförmig gedreht werden, es ist gegebenenfalls jedoch auch eine
schrittweise oder eine entsprechend den Arbeitsbedingungen ungleichförmige Drehung
möglich.
[0040] Die ganze Rampe 33 mit den daran befestigen Teilen kann um die Achse 82, die in Ansätzen
20g der Traverse 20b (Fig.8) gelagert ist, in der Darstellung nach Figur 7 entgegengesetzt
zum Uhrzeigersinne hochgeschwenkt werden. Zu diesem Zwecke ist ein Hydraulikzylinder
81 einerseits am hinteren Bereich der Rampe 33 und andererseits an einem Ansatz 20h
der Traverse 20b angelenkt. Auf diese Weise lässt sich die Rampe 33 mit Hilfe des
Hydraulikzylinders 81 einerseits in der Höhe einstellen und andererseits nach Beendigung
der Arbeiten aus dem Schotterbett heraus- und in eine Ruhestellung, insbesondere für
Ueberführungsfshrten in einem Zugsverband, anheben,
[0041] Um eine seitliche Ausrichtung der aus dem Schotterbett herausgehobenen Schwellen
4 zu gewährleisten, ist die zuletzt beschriebene Maschine zweckmässigerweise noch
mit einer Schwellenausrichteinrichtung ausgerüstet, die schematisch in den Figuren
15 und 16 und ausserdem in Figur 8 angedeutet ist, während sie in der Darstellung
nach Figur 7 aus Gründen der Uebersichtlichkeit weggelassen wurde. Diese Einrichtung
weist an beiden Seiten der Maschine je eine im wesentlichen vertikal orientierte,
leicht nach aussen gebogene Platte 72 auf, die an der betreffenden Seite des Maschinenrahmens
20 um eine in Längsrichtung orientierte Achse 74 im Sinne des Doppelpfeils nach Figur
16 schwenkbar gelagert ist. Mit Hilfe eines Hydraulikzylinders 73, der einerseits
am Maschinenrahmen 20 um die Achse 75 schwenkbar und andererseits an einem nach innen
gerichteten Vorsprung der Platte 72 um die Achse 76 schwenkbar montiert ist, lässt
sich jede Platte aus der in Figur 16 gestrichelt dargestellten, etwas nach aussen
verschwenkten Ruhelage in die mit ausgezogenen Linien gezeichnete Lage nach innen
verstellen, sobald eine Schwelle 4 aus dem Schotter herausgehoben und in der Führungsbahn
80 nach oben bewegt wird. Auf diese Weise wird eine in Figur 15 und 16 gestrichelt
dargestellte, in Bezug auf die Symmetrie-Längsachse der Maschine seitlich versetzte
Schwelle 4 bei ihrer Aufwärtsbewegung durch die Platten 72 zur Mitte hin in ihre zentrierte
Lage verschoben, wie es für die mit durchgehenden Linien dargestellte
[0042] Schwelle 4 gezeigt ist. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Schwellen in
seitlich ausgerichteter bzw. zentrierter Lage auf das Förderband 6a gelangen.
[0043] Figur 17 zeigt eine vierte Ausführungsform, die sich von der anhand der Figuren 7
bis 16 dargestellten Ausführungsform lediglich dadurch unterscheidet, dass das Mitnehmerorgan
83 - wie im Beispiel nach den Figuren 2 bis 5 - eine hin-und herdrehende Bewegung
um die Welle 55 im Sinne des Doppelpfeils ausführt und die Form eines Kreisscheibensegments
hat, das etwas grösser als eine halbe Scheibe ist. Es kann jedoch auch die ungefähre
Form eines Kreissektors haben, der sich über einen Winkel kleiner als 180° erstreckt.
Dieses Nitnehmerorgan 83 ist. wie im Falle des ersten Ausführungsbeispiels, mit einem
einzigen Schubfinger 84 ausgerüstet, der mittels eines hydraulischen Zylinders 85
zwischen der in Figur 17 gestrichelt dargestellten, ausgezogenen Arbeitsstellung und
der mit durchgehenden Linien gezeichneten eingezogenen Ruhestellung verstellbar ist,
wie es beim ersten Ausführungsbeispiel für den durch den hydraulischen Zylinder 40
betätigbaren Schubfinger 32 erläutert wurde. Zum hin- und hergehenden Antrieb des
Mitnehmerorgans 83 dient ein Hydraulikzylinder 86, der einerseits am Träger 20c der
vorderen Seite 20a des Maschinenrahmens 20 und andererseits an einem auf der Welle
55 sitzenden Ansatz 87 angelenkt ist. Zum Herausheben und Anheben einer Schwelle wird
das Mitnehmerorgan 83 bei ausgezogenem, die Schwelle hintergreifenden Schubfinger
84 im Sinne des Pfeils nach Figur 17 im Uhrzeigersinne bis in die gestrichelt dargestellte
Lage gedreht, wobei der in Schubrichtung vor dem Schubfinger 84 liegende Umfangsbereich
83a des Mitnehmerorgans die obere Begrenzung der erwähnten Führungsbahn 80 bildet.
Anschliessend wird die Schwelle durch die (in Figur 17 nicht gezeigten) Führungshebel
64 abgesenkt und so weiter transportiert, wie es anhand der Figuren 7 bis 12 erläutert
wurde. Alle übrigen, nicht in Figur 17 dargestellten Teile dieses vierten Ausführungsbeispiels
der Maschine und ihre Funktionen entsprechen denen des dritten Ausführungsbeispiels
nach den Figuren 7 bis 16. Dazu gehören insbesondere die erwähnte Führungsbahn 80,
die Führungsschienen 61, die Führungshebel 64, der Schwellenheber 46 und der Schwellenstosser
49 sowie die gelenkige Aufhängung des Mitnehmerorgans 83 mittels der Arme 24 und der
Hydraulikzylinder 70 nach Figur 13.
[0044] Die beschriebene Schwellenaufnahmemaschine nach der Erfindung erlaubt es, dass die
auf der Maschine befindliche, die Arbeiten beobachtende Bedienungsperson von Hand
die Arbeitsbewegungen des Mitnehmerorgans 31 bzw. 53 bzw. 83 steuert, welche auf diese
Weise - bei gleichförmiger Vorschubgeschwindigkeit der Maschine-individuell den häufig
variierenden Schwellenabständen sowie auch ohne weiteres den häufig auftretenden Doppelschwellen
angepasst werden können. Die Steuerung des Schwellenhebers 46 und des Schwellenstössers
49 sowie, falls vorhanden, der Führungshebel 64 kann dann im allgemeinen zweckmässigerweise
in Abhängigkeit von der handgesteuerten Bewegung des Mitnehmerorgans automatisch erfolgen.
Da die individuell steuerbare Verschiebung der Schwellen aus der Bettung auf die Rampe
33, das Anheben der Schwellen und schliesslich die Verschiebung der angehobenen Schwellen
auf das Förderband durch getrennte Organe erfolgen, ist ein Verklemmen der Schwellen
praktisch ausgeschlossen und eine störungsfreie Aufnahme von Schwellen aller Art,
unabhängig von deren Zustand und vom Zustand der Gleisbettung, auf geraden Gleisabschnitten
wie auch in Kurvenabschnitten sichergestellt. So können ohne Arbeitsunterbrechung
Schwellen unterschiedlichen Materials, wie Holz-, Beton-und Stahlschwellen, aufgenommen
werden. Ausserdem werden die Schwellen bei ihrem Transport auf das Forderband nicht
umgedreht, so dass die auf der Oberseite der Schwellen befestigten Unterlags- bzw.
Rippenplatten auch bei den auf das Förderband gelangenden Schwellen oben liegen; somit
entfällt die Notwendigkeit eines späteren Wendens der Schwellen, bevor diese in üblicher
Weise auf einer Plattform zum Weitertransport gesammelt werden. Die Schwellen liegen
auf diese Weise auch wesentlich sicherer auf dem Förderband. Durch die gegebenenfalls
vorzusehenden Führungsplatten 26 bzw. die Schwellenausrichteinrichtung nach Figur
15 und 16, wird ausserdem, wie erläutert, die seitliche Führung der Schwellen bzw.
ihre Zentrierung bei der Verschiebung auf der Rampe 33 bzw. eine definierte Führung
beim Anheben gewährleistet.
[0045] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern
lässt hinsichtlich der Ausbildung und Anordnung des Mitnehmerorgans sowie der anderen,
die Schwellen bewegenden Teile und der Form und Ausbildung der Rampe sowie der Führungsbahn
für die Schwellen mannigfache Varianten zu.
1. Verfahrbare Schwellenaufnahmemaschine, insbesondere in einem Gleisumbauzug, mit
einer ersten Vorrichtung zum Herausheben der Schwellen (4) aus der Gleisbettung und
mit einer zweiten Vorrichtung zum Heben der Schwellen auf eein oberhalb der ersten
Vorrichtung in Vorschubrichtung der Maschine verlaufendes Förderband (6, 6a), dadurch
gekennzeichnet, dass in Fahrtrichtung gesehen hinter der ersten Vorrichtung eine aufwärts
geneigte Rampe (33) zur Aufnahme der Schwellen (4) vorgesehen und die erste Vorrichtung
dazu eingerichtet ist, die Schwellen auf dieser Rampe (33) in eine Zwischenstellung
(4') zu bewegen, dass die zweite Vorrichtung aus einem schwenkbaren gabelförmigen
Schwellenheber (46) und aus einem Schwellenstösser (49) besteht, dass der Schwellenheber
(46) zwischen einer unterhalb der Zwischenstellung (4) befindlichen unteren Lage und
einer mit dem Förderband (6,6a) fluchtenden oberen Lage um eine horizontale Achse
(45) schwenkbar ist, die auf der der ersten Vorrichtung abgewandten Seite der Zwischenstellung
(4') liegt, und dass der Schwellenstösser (49) dazu eingerichtet ist, in der oberen
Lage des Schwellenhebers (46) die auf diesem liegende Schwelle (4) oder liegenden
Schwellen auf das Förderband zu stossen.
2. Schwellenaufnahmemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste
Vorrichtung ein Mitnehmerorgan (31, 83) aufweist, welches mittels einer Antriebseinrichtung
(34 bis 39; 86) um eine horizontale Achse (30, 55) hin- und herschwenkbar ist und
einziehbare, durch Antriebsorgane (40) steuerbare Schubfinger (32, 84) hat.
3. Schwellenaufnahmemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste
Vorrichtung ein Mitnehmerorgan in Form eines um eine horizontale Achse (55) stetig
oder intermittierend drehbaren Rades (53) ist, das mit elastisch eindrückbaren Schubfingern
(54) ausgerüstet ist.
4. Schwellenaufnahmemaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass
die die Dreh- bzw. Schwenkachse (30, 55) des Mitnehmerorgans (31, 53, 83) tragenden
Maschinenteile in vertikaler Richtung beweglich am Maschinenrahmen (20) aufgehängt
sind und durch ein sich am Maschinenrahmen (20) abstützendes Druckorgan (44, 70) in
Abwärtsrichtung mit vorgebbarer Kraft beaufschlagbar sind.
5. Schwellenaufnahmemaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass oberhalb der Rampe (33) in einem der Schwellenhöhe angepassten Abstand Führungsplatten
(26) für die auf der Rampe (33) verschiebbaren Schwellen (4) angeordnet sind und die
in Vorschubrichtung gesehenen hinteren Kanten (26b) dieser Führungsplatten (26) gleichzeitig
Führungskanten für die Schwellen (4) bei deren Anhebung auf dem Schwellenheber (46)
bilden, und dass die Dreh- bzw. Schwenkachse (30) des Mitnehmerorgans (31) vorzugweise
in den mit dem Maschinenrahmen (20) verbundenen Führungsplatten (26) gelagert ist
und die Führungsplatten (26) vorzugsweise so angeordnet und angebracht sind, dass
sie mit ihrer unteren Führungskante (26a) in die Nuten oder Hohlprofile der auf den
Schwellen (4) befestigten Unterlags- bzw. Rippenplatten (43) eingreifen,
6. Schwellenaufnahmemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass das Mitnehmerorgan (53, 83) in Schubrichtung der Schubfinger (54a, 54b, 54c;
84) vor diesen liegende Umfangsbereiche (53a, 83a) hat, welche wenigstens näherungsweise
parallel zur aufwärts gekrümmten Oberseite (33a) der Rampe (33) verlaufen und mit
dieser eine Führungsbahn (80) für die Schwellen begrenzen, dass am Maschinenrahmen
(20) schräg in Schubrichtung der Schubfinger aufwärts geneigte Führungsschienen (61)
angeordnet sind, die wenigstens näherungsweise die obere Begrenzung der Führungsbahn
verlängern und vorzugsweise elastisch nachgiebig gelagert sind, dass ferner um eine
horizontale Achse (65) schwenkbare Führungshebel (64) vorgesehen sind, an deren der
Führungsbahn zugewandten Seite vorzugsweise eine vorspringende, gegen die Wirkung
einer Feder (69) eindrückbare Klinke (67) angebracht ist, welche nach dem Passieren
einer Schwelle deren Zurückgleiten in der Führungsbahn verhindert, und dass diese
Führungshebel (64) zwischen einer stark aufwärts geneigten Stellung, in welcher sie
die untere Begrenzung der Führungsbahn verlängern und wenigstens näherungsweise parallel
zu den Führungsschienen (61) liegen, und einer schwach geneigten Stellung, welche
der erwähnten Zwischenstellung der Schwellen (4) entspricht, verstellbar sind, derart,
dass eine Schwelle (4), welche durch die Schubfinger (54a, 54b, 54c; 84) bis in den
Raum zwischen den Führungsschienen (61) und den in ihrer stark geneigten Stellung
befindlichen Führungshebeln (64) vorgeschoben wurde, unter Anlage an den Führungshebeln
(64) durch diese in die erwähnte Zwischenstellung absenkbar ist, aus welcher sie dann
vom erwähnten Schwellenheber (46) anhebbar ist.
7. Schwellenaufnahmemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die aufwärts
gekrümmte Oberseite (33a) der Rampe (33) kreisbogenförmig gestaltet ist und das Mitnehmerorgan
im Falle einer gleichsinnigen Drehung die Form einer Scheibe bzw. eines Rades (53)
und im Falle einer alternierenden Verschwenkung die Gestalt eines Kreissektors, insbesondere
die ungefähre Gestalt einer halben Kreisscheibe (83), hat, und dass vorzugsweise der
Schwellenstösser (49) als gabelförmiger Hebel ausgebildet ist und seine Schwenkachse
(48) sowie die die erwähnten Führungshebel (64) tragende Schwenkachse (65) in den
die Rampe (33) bildenden vertikalen Platten gelagert sind.
8. Schwellenaufnahmemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rampe (33) mit den an ihr befestigten Teilen durch eine Hubvorrichtung (81)
in der Höhe einstellbar und zwecks Ueberführungsfahrt in eine angehobene Ruhelage
verstellbar ist.
9. Schwellenaufnahmemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass ausserdem eine Vorrichtung zum Ausrichten der aufgenommenen Schwellen vorgesehen
ist, welche aus beiderseits der Rampe (33) angelenkten Führungsplatten (72) besteht,
die sich wenigstens zum Teil in Höhe der Bewegungsbahn des Schwellenhebers (46) bzw.
der Schwellenführungsbahn erstrecken und aus einer gespreizten Stellung mittels Antriebsorganen
(73) um horizontale, in Längsrichtung verlaufende Achsen (74) aufeinander zu in eine
zentrierte Ausrichtstellung schwenkbar sind.
10. Schwellenaufnahmemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schwellenheber (46) und der Schwellenstösser (49) sowie bei Gegenwart der
Führungshebel (64) ebenfalls diese Führungshebel (64) dazu eingerichtet sind, auch
Doppelschwellen (4a) oder gleichzeitig zwei Einzelschwellen zu handhaben, und dass
der Schwellenheber (46) vorzugsweise an seinem vorderen Ende ein teleskopisch verschiebbares
Verlängerungsstück (46a) aufweist, welches zur sicheren Aufnahme einer Schwelle und
vor allem in der angehobenen Stellung des Schwellenhebers (46) zwecks Ueberbrückung
des Abstandes zum Förderband (6a) ausfahrbar ist.
1. Travelling railroad tie removing machine, notably in a track renewal train, with
a first device for extracting the ties (4) from the track ballast and a second device
for lifting the ties up to a belt conveyor (6, 6a) extending over the first device
in the direction of travel of the machine, characterized in that, as seen in the direction
of travel, there is provided behind the first device an upwardly inclined ramp (33)
for picking up the ties (4), that the first device is so arranged as to move the ties
on said ramp (33) in an intermediate position (4'), that the second device consists
of a fork-shaped pivoted tie lifting member (46) and of a tie pusher (49), that the
tie lifting member (46) is adapted to pivot between a lower position located beneath
the intermediate position (4') and an upper position flush with the belt conveyor
(6, 6a) about a horizontal axis (45), which extends on the side of the intermediate
position (4') which is opposite the first device, and that the tie pusher (49) is
so arranged that in the upper position of the tie lifting member (46) it can push
the tie (4) or ties supported by this member onto the belt conveyor.
2. Tie removal machine according to claim 1, characterized in that the first device
comprises a driving member (31, 83) which, by means of a driving arrangement (34 to
39; 86) is adapted to pivot to and fro about a horizontal shaft (30, 55) and comprises
extensible push fingers (32, 84) controllable by means of a driving member (40).
3. Tie removal machine according to claim 1, characterized in that the first device
consists of a driving member in the form of a wheel (53) rotating continuously or
intermittently about a horizontal axis (55) and provided with resiliently retractable
push fingers (54).
4. Tie removal machine according to any of claims 2 or 3, characterized in that the
machine sections supporting the rotary or pivot shaft (30, 55) of the driving members
(31, 53, 83) are suspended for vertical movement from the machine frame (20) and adapted
to be actuated downwards with a predetermined force by a pressure member (44, 70)
reacting against the machine frame (20).
5. Tie removal machine according to any of claims 2 to 4, characterized in that guide
plates (26) for the ties (4) supported by said ramp (33) are disposed above said ramp
(33) at a distance consistent with the height of said ties and that the rear edges
(26b), as seen in the direction of travel, of said guide plates (26) act at the same
time as guide edges for the ties 14) during the lifting thereof on said tie lifting
member (46), and that the rotary or pivot shaft (30) of the driving member (31) is
preferably journalled in the guide plates (26) connnected to the machine frame (20)
and said guide plates (26) are preferably so arranged and mounted that they engage
with their lower guide edge (26a) the grooves or hollow profiles of the base or ribbed
plates (43) secured on top of the ties (4).
6. Tie removal machine according to any of claims 1 to 4, characterized in that the
driving member (53, 83) comprises peripheral areas (53a, 83a) which, in the tie-pushing
direction of the push fingers (54a,54b,54c; 84), are ahead of said fingers and extend
at least approximately parallel to the upward concave upper side (33a) of said ramp
(33) and define therewith a guideway (80) for the ties, that guide rails (61) are
mounted to the machine frame (20) in an upwardly inclined position in the pushing
direction of the push fingers for protracting at least approximately the upper limit
of the guideway and are preferably so mounted as to be resiliently yieldable, that
furthermore guide levers (64) adapted to pivot about a horizontal shaft (65) are provided,
a pawl (67) adapted to be depressed against the force of a spring (69) being preferably
pivoted on the side of said guide lever 64) which is opposite said guideway, for preventing
a tie from slipping backward in said guideway after having passed said pawl, and that
said guide levers (64) are adjustable between a strongly upwardly inclined position,
in which they extend the lower limit of the guideway and are at least approximately
parallel to said guide rails (61), and a slightly inclined position corresponding
to said intermediate position of said ties (4), in such a way that a tie (4) pushed
along by the push fingers (54a, 54b, 54c; 84) into the gap formed between the guide
rails (61) and the guide levers (64) situated in their strongly inclined position,
can be lowered by the guide levers (64), while leaning on said guide levers, to said
intermediate position from which it can be lifted by said tie lifting member (46).
7. Tie removal machine according to claim 6, characterized in that the upwardly concave
upper side (33a) of said ramp (33) has the configuration of a circular arc and said
driving member, in the case of constant rotation in the same direction. has the shape
of a disc or a wheel (53) and, in case of an alternating swinging movement, the shape
of a circular segment, notably approximately the shape of a semi-circular disc (83),
that the tie-pusher (49) has preferably the configuration of a forked lever and that
its pivot shaft (48) as well as the pivot shaft (65) supporting said guide lever (64)
are both journalled in the vertical plates forming said ramp (33).
8. Tie removal machine according to any of claims 1 to 7, characterized in that said
ramp (33) and the parts mounted thereon are adjustable vertically by means of a lifting
device (81) and adapted to be set in a raised, inoperative transport position.
9. Tie removal machine according to any of claims 1 to 8, characterized in that, in
addition a device for adjusting the ties picked up from the ballast is provided, said
device consisting of guide plates (72) pivotally mounted on either side of the ramp
(33), said guide plates extending at least partially up to the level of the path of
movement of the tie lifting member (46) or of the tie guideway, and being adapted
to pivot under the control of driving means (73) about horizontal, longitudinally
extending pivot pins (74) from a diverging position towards each other to a centering
adjusting position.
10. Tie removal machine according to any of claims 1 to 9, characterized in that the
tie lifting member (46) and the tie pusher (49), as well as, in case the guide levers
(64) are provided, also these guide levers (64) are so arranged that also double ties
(4a) or simultaneously two separate ties can be handled, and that said tie lifting
member (46) comprises preferably at its front end a telescopic retractable section
(46a) which can be extended, in order to safely pick up a tie and more particularly,
in the raised position of said tie lifting member (46), for the purpose of bridging
the gap between said member (46) and the belt conveyor (6a).
1. Machine mobile pour le ramassage des traverses, en particulier dans un train de
renouvellement de voies, comprenant un premier dispositif pour extraire les traverses
(4) du ballast et un second dispositif pour élever les traverses vers un ruban transporteur
(6, 6a) se deplaçant au-dessus du premier dispositif dans la direction d'avance de
la machine, caractérisée par le fait qu'une rampe inclinée ascendante, (33) est disposée
derrière le premier dispositif, considéré dans la direction de deplacement, pour la
réception des traverses (4) et que le premier dispositif est agencé de manière à déplacer
les
traverses sur cette rampe (33) dans une position intermédiaire (4), que le second
dispositif est constitué, d'un élevateur de traverses en forme de fourche, basculable
(46) et d'un poussoir de traverses (49), que l'elevateur de traverses (46) est basculable
autour d'un axe horizontal (45) entre une position inférieure située en-dessous de
la position intermédiaire (4') et une position supérieure coincidant avec le ruban
transporteur (6, 6a), ledit axe horizontal (45) etant situe de l'autre côté de la
position intermédiaire (4') relativement au premier dispositif, et que le pousioir
de traverses (49) est agencé de manière a pousser la ou les traverses (4) se trouvant
sur l'élévateur de traverses (46), dans la position supérieure de celui-ci, sur le
ruban transporteur.
2. Machine selon la revendication 1, caracterisée par le fait que le premier dispositif
comprend un organe d'entraînement (31; 83) entrainable selon un nouvement oscillant
au moyen d'un dispositif d'entraînement (34 à 39; 86) autour d-un axe horizontal (30;
55) et presentant un doigt de poussée (32; 84) rétractable et commandable par des
organes d'entraînement (40).
3. Machine selon la revendication 1, caracterisee par le fait que le premier dispositif
est un organe d'entraînement en forme de roue (53) tournant de façon continue ou intermittente
autour d'un axe horizontal (55) et qui est équipee de doigts rétractables élastiquement
(54).
4. Machine selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisée par le fait que les
parties de machine portant l'axe de rotation, respectivement de basculement (30; 55)
de l'organe d'entraînement (31; 53; 83) sont suspendues de façon mobile verticalement
au châssis de la machine (20) et qu'ils sont soumis à une force prédeterminée en direction
du bas par un organe de pression (44; 70) s'appuyant sur le châssis de la machine
(20).
5. Machine selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée par le fait qu'au-dessus
de la rampe (33), à une distance adaptée à la hauteur des traverses, sont disposées
des plaques de guidage (26) pour les traver ses (4) poussées sur la rampe (33), les
arêtes postérieures (26b) de ces plaques de guidage (26) considérées dans le sens
de déplacement, constituant simultanément des arêtes de guidage pour les traverses
(4) lors de leur levage par l'élevateur de traverses (46), et par le fait que l'axe
de rotation, respectivement de basculement (30) de l'organe d'entraînement (31) est
de préférence monté dans les plaques de guidage (26) reliées au chassis de la machine
(20) et que les plaques de guidage (26) sont de préference disposées de telle sorte
qu'elles sont engagées par leurs arêtes postérieures (26a) dans les rainures ou profils
creux des semelles (43) fixées sur les traverses (4). 6. Machine selon l'une des revendications
1 à 4, caractérisée par le fait que l'organe d'entraînement (53; 83) présente en avant
des doigts de poussée (54a, 54b, 54c; 84) des zones périphériques (53a; 83a) s'étendant
au moins approximativement parallèlement au côté supérieur (33a) recourbé vers le
haut de la rampe (33) et délimitant avec celle-ci une voie de guidage (80), que sur
le châssis de la machine (20) sont montés des rails de guidage (61) inclinés vers
le haut obliquement dans la direction de poussée des doigts de poussée, ces rails
de guidage prolongeant au moins approximativement la voie de guidage et étant avantageusement
montés élastiquement, qu'en outre sont prévus des leviers de guidage (64) basculables
autour d'un axe hoorizontal (65) leviers sur lesquels est de préférence monté un cliquet
(67) faisant saillie en direction de la voie de guidage et escamotable contre l'action
d'un ressort (69) ce cliquet empêchant le glissement en arriêe d'une traverse dans
la voie de guidage, et par le fait que ces leviers de guidage sont réglables entre
une position fortement inclinée vers le haut, dans laquelle ils prolongent l'extrémité
inferieure de la voie de guidage et sont dans une position au moins approximativement
parallèle aux rails de guidage (61), et une position faiblerment inclinée correspondant
à ladite posintermédiaire des traverses (4), de telle sorte qu'une traverse (4) poussée
par les doigts de poussée (54a, 54b, 54c; 84) dans l'espace entre les rails de guidage
(61) et les leviers de guidage (64) se trouvant dans leur position fortement inclinée,
est abaissable par les leviers de guidage (64) dans ladite position intermédiaire
en s'appuyant contre ces leviers de guidage, position à partir de laquelle elle peut
être soulevée par ledit elévateur de traverses (46).
7. Machine selon la revendication 6, caractérisée par le fait que le côté supérieur
(33a) recourbé vers le haut de la rampe (63) est en forme d'arc de cercle et que l'organe
d'entraînement, dans le das d'une rotation unidirectionnelle, a la forme d'un disque,
respectivement d'une roue (53) et dans le cas d'un basculement alterné, la forme d'un
secteur de cercle, en particulier la forme d'un demi- disque (83), et par le fait
que le poussoir de traverses (49) est de préférence en forme de fourche et que son
axe de basculement (48), ainsi que l'axe (65) portant les leviers de guidage (64)
sont montés dans des plaques verticales constituant la rampe (33).
8. Machine selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée par le fait que la rampe
(33), avec les parties fixées sur celle-ci, est réglable en hauteur au moyen d'un
vérin (81) et qu'elle est dépl açable de manière à pouvoir être placee dans une position
élevée de repos pour le transport.
9. Machine selon l'une des revendications à 8, caractérisée par le fait qu'elle comprend
en outre un dispositif pour aligner les traverses reçues, ce dispositif étant constitué
de deux plaques de guidage (72) articulées de chaque côté de la rampe (33), s'étendant
au moins en partie la trajectoire de l'élévaleur de traverses (46), respectivement
de la voie de guidage des traverses et basculable d'une position écartée dans une
position centrée d'alignement au moyen d'organes d'entraînement (73) autour d'axes
(74) horizontaux, longitudinaux.
10. Machine selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée par le fait que l'élévateur
de traverses (46) et le poussoir de traverses (49), ainsi que le levier de guidage
(64), lorsque celui-ci est présent, sont agencés de manière à manipuler également
des doubles traverses (4a) ou deux traverses simples simultanément, et que l'élévateur
de traverses (46) presente de préférence, à son extrémité antérieure, une pièce de
prolongation télescopique (46a) pour assurer la saisie d'une traverse et avant tout
pour réduire l'espace entre l'élévateur et le ruban transporteur (6a).