[0001] Die Erfindung betrifft einen Kran mit auf einem Oberwagen oder der Drehbühne eines
Portals befestigtem teleskopierbarem Turm, dessen ausfahrbares Teil an seinem oberen
Ende gelenkig mit dem inneren Trägerteil des Auslegers verbunden ist, an dessen äusserem
Ende das äussere Trägerteil des Ausiegers angelenkt ist, mit einem am Kopfende des
ausfahrbaren Teils befestigten Gegenausleger, der an seinem freien Ende eine Seilrolle
trägt, über die ein hinteres Abspannseil von seiner Befestigung am Oberwagen oder
an der Drehbühne zu einem Festpunkt am äusseren Ende einer am Kopfende des ausfahrbaren
Teils schwenkbar gelagerten Auslegerstütze verläuft, mit zwei weiteren am Festpunkt
der Ausiegerstütze befestigten Abspannseilen, von denen das andere Ende des ersten
am äusseren Bereich des inneren Trägerteils und das andere Ende des zweiten Abspannseils
am Ende einer Mittelstütze befestigt sind, an dem ein drittes Abspannseil befestigt
ist, dessen anderes Ende im äusseren Bereich des äusseren Trägerteils des Auslegers
befestigt ist, und mit einem am äusseren Trägerteil befestigten Seil, das über eine
endseitige Rolle der Mittelstütze und eine Umlenkrolle des inneren Trägerteils und
weitere Umlenkrollen zu einer Montagewinde läuft, über die sich das äussere Trägerteil
relativ zu dem inneren Trägerteil des Auslegers verschwenken lässt.
[0002] Bei einem aus der DE-OS 2 614 223 bekannten Kran mit teleskopierbarem Turm ist der
Untergurt des inneren Trägerteils des Auslegers an einem Kopfstück des ausfahrbaren
Teils angelenkt und parallel zu dem Untergurt verläuft ein Seil, dessen Enden derart
an dem Kopfstück und im Abstand von der gelenkigen Verbindung der inneren und äusseren
Trägerteile an dem inneren Ende des äusseren Tr,ägerteils befestigt sind, dass der
Untergurt und das Seit mit den zwischen den Gelenken und Befestigungspunkten des Seils
liegenden Stützstrecken ein Parallelogramm bilden. Wird nun durch Ausfahren des ausfahrbaren
Teils des Turms das hintere Abspannseil gespannt, wird der-Gegenausleger um seine
gelenkige Verbindung mit dem Kopfstück im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, wodurch
auch die Auslegerstütze im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird, so dass diese über
das sich straffende erste Abspannseil den inneren Trägerteil aus seiner zu dem Turm
parallelen Lage verschwenkt und das an das innere Trägerteil angelenkte äussere Trägerteil,
das durch das Seil in einer horizontalen Lage gehalten ist, beim Verschwenken seine
horizontale Lage beibehält.
[0003] Bei einem aus der DE-OS 2 914 265 bekannten Kran mit teleskopierbarem Turm wird nach
Aufrichten des Turms mit angeklappten inneren und äusseren Trägerteilen des Auslegers
zunächst das äussere Trägerteil um die gelenkige Verbindung im Bereich der Obergurte
durch das an diesem befestigte Teleskopierseil bis in seine waagerechte Stellung herabgelassen,
so dass die gelenkige Verbindung im Bereich der Untergurte beider Trägerteile durch
Verbolzen hergestellt und die gelenkige Verbindung im Bereich der Obergurte gelöst
werden kann. Zwischen dem äusseren Trägerteil und einer nach hinten auskragenden Stütze
des ausfahrbaren Teils des Turms ist ein über eine Rolle des inneren Trägerteils laufendes
Seil gespannt, so dass nach Ausklinken und Umsetzen des Teleskopierseils, Ausfahren
des-ausfahrbaren Teils und Spannen des hinteren Abspannseils das innere Trägerteil
um seine gelenkige Verbindung am oberen Ende des ausfahrbaren Teils im Gegenuhrzeigersinn
verschwenkt wird. Durch diese Verschwenkung verkürzt sich das Seiltrum zwischen der
Seilrolle am inneren Trägerteil und dem Befestigungspunkt an der nach hinten auskragenden
Stütze um denselben Betrag, um den sich das Seiltrum zwischen der Umlenkrolle und
dem vorderen Trägerteil verlängert, so dass dieses beim Ausfahren des ausfahrbaren
Teils relativ zu dem inneren Trägerteil im Uhrzeigersinn bis in seine mit dem inneren
Trägerteil fluchtende Stellung verschwenkt wird.
[0004] Bei einem aus der DE-OS 2 831 286 bekannten Kran mit teleskopierbarem Turm ist ein
Montageseil mit seinen Enden an dem äusseren Trägerteil und dem unteren Turmteil befestigt
und über Umlenkrollen am oberen Ende des unteren Turmteils, an den unteren und oberen
Enden des ausfahrbaren Teils, am inneren Trägerteil und an dem oberen Ende der Zwischenstütze
geführt, so dass gleichzeitig mit dem Aus- und Einfahren des ausfahrbaren Teils die
inneren und äusseren Trägerteile zieharmonikaartig auf- und eingeklappt werden.
[0005] Bei allen vorstehend beschriebenen Kränen erfolgt beim Aufrichten nach Ablassen des
äusseren Trägerteils eine aufgrund der Seilgeometrie vorgegebene gleichzeitige Verschwenkung
der inneren und äusseren Trägerteile bis in deren fluchtende Stellung und beim Ablassen
in umgekehrter Weise, so dass sich bei der Montage Schwierigkeiten ergeben können,
wenn sich Hindernisse in dem nicht veränderbaren Schwenkbereich der Trägerteile des
Auslegers befinden.
[0006] Bei einem aus der DE-GMS 8 009 033 bekannten Kran der eingangs angegebenen Art sind
die vorstehend beschriebenen Schwierigkeiten bei der Montage dadurch vermieden, dass
bei aufrechtstehendem Turm mit zusammengeschobenen Teilen zunächst das äussere Trägerteil,
das durch ein mittleres Trägerteil gebildet ist, an das noch ein endseitiges Trägerteil
angelenkt ist, relativ zu dem zu dem Turm parallelen inneren Trägerteil bis in eine
waagerechte Stellung durch die Montagewinde abgelassen werden kann, so dass die inneren
und äusseren Trägerteile im Bereich ihrer Untergurte gelenkig miteinander verbolzt
werden können. Wird nun das ausfahrbare Teil des teleskopierbaren Turms ausgefahren,
wird durch Straffung der entsprechenden Abspannseile das innere Trägerteil im Gegenuhrzeigersinn
in seine waagerechte Stellung verschwenkt. Durch entsprechende Betätigung der Montagewinde
kann gleichzeitig mit dem Ausfahren des ausfahrbaren Teils des Turms oder nach dem
Ausfahren, je nachdem wie die örtlichen Gegebenheiten es erfordern, das in das innere
Trägerteil angelenkte äussere Trägerteil unabhängig von dessen Schwenkbewegung relativ
zu diesem verschwenkt werden. Damit besteht die Möglichkeit, beim Aufrichten oder
auch beim Verschwenken Hindernisse zu umfahren. Im Betrieb besteht die Möglichkeit,
das äussere Trägerteil hochzuschwenken und den Kran mit entsprechend verkürztem Ausleger
zu benutzen. Das äussere Auslegerteil lässt sich auch im Betrieb zum Überfahren von
Hindernissen hochziehen. Schliesslich kann das äussere Trägerteil auch hochgezogen
werden, um, wenn Hindernisse vorhanden sind, bei Ausserbetriebstellung eine windfreie
Stellung zu erreichen.
[0007] Bei der Montage dieses bekannten Krans ist es erforderlich, auf das hintere Ende
der Drehbühne einen Gegenballast als Gegengewicht für den Ausleger abzusetzen. Hierzu
sind besondere Hebezeuge erforderlich, die einen zusätzlichen Investitionsaufwand
erfordern.
[0008] Um den Gegenballast auf der Drehbühne abzusetzen, ist es bekannt, an der Drehbühne
oder an dem Turmunterteil einen besonderen Schwenkarm mit eigenem Ballastierhilfsantrieb
vorzusehen. Weiterhin ist es bekannt, statt des eigenen Ballastierhilfsantriebs den
Ballast mit Hilfe des Hub- oder Montageseils zu heben (DE-B 2 101 841). Schliesslich
ist es bekannt, am hinteren Ende der Drehbühne einen Wippkran anzuordnen, der mit
Hilfe des Teleskopweges des Turms oder über einen besonderen Abspannflaschenzug betätigtwird
(DE-A 2 615 359). in einer bestimmten Höhe besitzt dieser Wippkran eine Drehachse,
über die der Schwenkarm nach hinten abdreht, den Ballast aufnimmt und sich senkrecht
stellt. In der senkrechten Position wird der Wipparm und der Ballast abgelassen. Ein
derartiger Wippkran ermöglicht ein Aufnehmen und Absetzen des Ballasts ohne Verschwenken,
so dass das Ballastieren vereinfacht ist. Sämtliche vorbeschriebenen Ballastiervorrichtungen
weisen jedoch den Nachteil auf, dass sie durch die erforderlichen Zusatzeinrichtungen
das Grundgerät verteuern.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es daher, den bekannten Kran der eingangs angegebenen Art
so auszugestalten, dass er ohne aufwendige Zusatzeinrichtungen sich selbst ballastieren
kann.
[0010] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass das Seil über zwei gleichachsig
am hinteren Endbereich des steif mit dem ausfahrbaren Teil verbundenen Gegenauslegers
gelagerte Umlenkrollen und zwischen diesen über die Rolle einer Unterflasche geführt
ist, die einen Ballasthaken trägt und sich auf Anschlag fahren lässt, und dass der
schwenkbar gelagerte Turm mit einem Wippantrieb versehen ist.
[0011] Bei dem erfindungsgemässen Kran wird der Montagewinde und dem zugehörigen Seil neben
der Verschwenkung des äusseren Trägerteils des Auslegers eine zweite Funktion als
Ballastiereinrichtung zugewiesen. Das Ende des Seils wird an dem Turm oder einem Trägerteil
des Auslegers verankert, so dass der Ballastierhaken durch Wippen des noch nicht teleskopierten
Turms über den aufzunehmenden Ballast gebracht werden kann. Durch Betätigung der Montagewinde
lässt sich die Unterflasche heben und senken und der Ballast aufnehmen. Durch Wippen
und Schwenken des Turms kann der Ballast in seine richtige Stellung zu der Drehbühne
gebracht und abgesetzt werden.
[0012] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben
worden.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
[0014] In dieser zeigt:
Fig. 1. eine Seitenansicht des Krans mit teleskopierbarem Turm im montierten Zustand
in schematischer Darstellung,
Fig. 1 A bis 1 C unterschiedliche Einscherungen des Seils der Montagewinde,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Krans nach Fig. 1 mit unteleskopiertem Turm während
seiner Verwendung als Ballastiervorrichtung und
Fig. 3 eine Seitenansicht des Krans nach Fig. 1 in unterschiedlichen Montagestellungen.
[0015] Der in Fig. 1 dargestellte Kran besteht aus einem Portal 1, das über eine übliche
Drehverbindung mit der Drehbühne 2 verbunden ist. Die Drehbühne 2 ist mit zwei zueinander
parallelen, jeweils in Dreiecksform angeordneten und diese an ihrem vorderen Ende
überkragenden Trägern 3 versehen, zwischen denen in der dargestellten Weise das Unterteil
4 des teleskopierbaren Turms schwenkbar gelagert ist. In seiner dargestellten senkrechten
Stellung wird das Unterteil 4 in bekannter Seite verriegelt. Zum Aufrichten des Unterteils
4 des Turms ist ein Flaschenzug 5 mit einer Winde 6 vorgesehen.
[0016] Aus dem Unterteil 4 ist über hydraulische Einrichtungen oder einen Teleskopierflaschenzug
das obere Teil 7 des Turms ausfahrbar.
[0017] Mit dem oberen Ende des ausfahrbaren Teils 7 ist im Gelenk 8 das innere Trägerteil
9 des Auslegers verbunden. Mit dem inneren Trägerteil 9 ist durch das Gelenk 10 das
äussere Trägerteil 11 im Bereich der Untergurte beider Trägerteile verbunden.
[0018] Die inneren und äusseren Trägerteile 9, 11 sind in ihrer fluchtenden waagerechten
Stellung durch Abspannseile gehalten. Das hintere Abspannseil 12 verläuft von seiner
Verankerung 13 an der Drehbühne 2 über die Rolle 14 zu dem Festpunkt 15 an dem oberen
Ende der A-förmigen Auslegerstütze 16, die mit der Gelenkachse 8 an dem oberen Ende
des ausfahrbaren Teils 7 angelenkt ist. Von dem Festpunkt 15 verläuft ein erstes Abspannseil
17 zu dem Festpunkt 18 im Bereich des äusseren Endes des inneren Trägerteils 9. Ein
zweites Abspannseil 19 verläuft von dem Festpunkt 15 der Auslegerstütze 16 zu einem
Festpunkt 20 am oberen Ende der Mittelstütze 21, die um die Gelenkachse 1 Ozwischen
den inneren und äusseren Trägerteilen gelenkig gelagert ist. Von dem Festpunkt 20
verläuft ein drittes Abspannseil 22zu dem im Bereich des äusseren Endes des äusseren
Trägerteils 11 befindlichen Festpunkt 23.
[0019] Die Rolle 14 ist an dem hinteren Ende des Gegenauslegers 24 gelagert, der starr in
der dargestellten Weise mit dem ausfahrbaren Teil 7 des Turms verbunden ist. Im oberen
Bereich dieses ausfahrbaren Teils 7 ist auf einer Konsole die Montagewinde 25 angeordnet.
Von der durch einen Elektromotor angetriebenen Montagewinde 25 läuft ein Seil 26 zu
den im Abstand parallel und gleichachsig im vorderen Bereich des Gegenauslegers 24
gelagerten Umlenkrollen 27, 27' und diesen über die Seilrolle der Unterflasche 28,
die den Kranhaken 29 zur Aufnahme des Ballasts trägt. Von der Rolle 27' läuft das
Seil 26 über die Umlenkrollen 30, 31 an dem inneren Trägerteil zu einer Umlenkrolle
32, die an dem oberen Ende der Mittelstütze gelagert ist. Über die Rolle 32 ist das
Seil 26 zu der Rolle 33 an dem äusseren Trägerteil geführt und von dieser zurück zu
dem Festpunkt 20 am äusseren Ende der Mittelstütze. Diese Einscherung des Seils entspricht
der gemäss Fig. 1B. Andere mögliche Einscherungen des Seils 26 sind in den Fig. 1
A und 1 C dargestellt.
[0020] Die Art der Ballastierung der Drehbühne 2 mit den einzeln aufgenommenen Ballastgewichten
35 ist aus Fig. 2 ersichtlich. Zur Aufnahme der Gewichte 35 wird der noch nicht teleskopierte
Turm 4, 7 über den Flaschenzug 5 gewippt und in der erforderlichen Weise geschwenkt,
so dass der Kranhaken 29 nach Absenken der Unterflasche 28 in die Öse des Ballastgewichts
35 eingehängt werden kann. Die Ballastgewichte 35 lassen sich sodann in der dargestellten
Weise auf dem hinteren Ende der Drehbühne 2 zur Ballastierung aufeinander absetzen.
[0021] Nach der Ballastierung wird das vordere Ende des Seils der Möntagewinde an seinem
Festpunkt an dem äusseren Trägerteil des Auslegers oder der Mittelstütze befestigt
und in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise eingeschert. Nach Ablassen des äusseren
Trägerteils 11 wird die gelenkige Verbindung 10 mit dem inneren Trägerteil 9 hergestellt,
so dass das äussere Trägerteil 11 in der aus Fig. 3 in voll ausgezogenen Linien dargestellten
Weise in waagerechter Lage mit dem zu dem aufgerichteten und noch nicht teleskopierten
Turm parallelen inneren Trägerteil 9 verbunden ist.
[0022] Durch Teleskopieren des Turms wird nach Straffung des hinteren Abspannseils 12 der
innere Trägerteil 9 in der in gestrichelten Linien dargestellten Weise im Gegenuhrzeigersinn
verschwenkt. Das äussere Trägerteil 11 lässt sich durch entsprechende Betätigung der
Montagewinde 25 in gewünschter Weise verschwenken.
1. Kran mit einem auf einem Oberwagen oder der Drehbühne (2) eines Portals (1) befestigten,
teleskopierbaren Turm (4, 7), dessen ausfahrbares Teil (7) an seinem oberen Ende gelenkig
mit dem inneren Trägerteil (9) des Auslegers verbunden ist, an dessen äusseres Ende
ein äusseres Trägerteil (11) des Auslegers angelenkt ist,
mit einem am Kopfende des ausfahrbaren Teils befestigten Gegenausleger (24), über
dessen freies Ende ein hinteres Abspannseil (12) von seiner Befestigung (13) am Oberwagen
oder an der Drehbühne zu seinem Festpunkt (15) am äusseren Ende einer am Kopfende
des ausfahrbaren Teils schwenkbar gelagerten Auslegerstütze (16) verläuft,
mit zwei weiteren am Festpunkt (15) der Auslegerstütze befestigten vorderen Abspannseilen
(17, 19), von denen das Ende des ersten im äusseren Bereich (18) des inneren Trägerteils
und das andere Ende des zweiten Abspannseils am Ende (20) einer Mitteistütze (21)
befestigt sind, an demein drittes Abspannseil (22) befestigt ist, dessen anderes Ende
im äusseren Bereich (23) des äusseren Trägerteils des Auslegers befestigt ist,
und mit einem am äusseren Trägerteil befestigten Seil (26), das über eine endseitige
Rolle (32) der Mittelstütze und eine Umlenkrolle (31) des inneren Trägerteils und
weitere Umlenkrollen (27, 27', 30) zu einer Montagewinde (25) läuft, über die sich
das äussere Trägerteil relativ zu dem inneren Trägerteil des Auslegers verschwenken
lässt, dadurch gekerinn zeichnet, dass das Seil (26) überzwei gleichachsig am hinteren
Endbereich des steif mit dem ausfahrbaren Teil (7) verbundenen Gegenauslegers (24)
gelagerte Umlenkrollen (27, 27') und zwischen diesen über die Rolle einer Unterflasche
(28) geführt ist, die einen Ballasthaken trägt und sich «auf Anschlag» fahren lässt,
und dass der schwenkbar gelagerte Turm (4,7) mit einem Wippantrieb (5, 6) versehen
ist.
2. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Montagewinde (25) im Bereich
des oberen Endes des ausfahrbaren Teils (7) angeordnet ist.
3. Kran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Seil (26), dessen
Ende an dem äusseren Trägerteil (11) oder der Mittelstütze (21) befestigt ist, zwischen
Seilrollen (32, 33) des äusseren Trägerteils (11) und der Mittelstütze (21) mehrfach
eingeschert ist.
1. A crane comprising a telescopic tower (4, 7), which is secured to a revolving superstructure
or to the rotating deck (2) of a portal (12) and has an extensible part (7), which
at its upper end is articulatedly connected to the inner girder section (9) of the
jib, wherein an outer girder section (11) of the jib is hinged to the inner girder
section (9) at the outer end thereof,
comprising a counterbalancing jib (24), which is secured to the top end of the extensible
part and has a free end, wherein a rear guy rope (12), which is fixed (at 13) to the
revolving superstructure or to the rotating deck and from said fixing point extends
around said free end to a fixed point (15) at the outer end of a jib support (16),
which is hinged to the top end of the extensible part,
comprising two additional forward guy ropes (17, 19), which are secured to the fixed
point (15) of the jib support, wherein the end of the first (17) of said additional
guy ropes is secured to the outer portion (18) of the inner girder section, the other
end of the second guy rope is secured to the end (24) of a central support (21 ),
a third guy rope (22) is secured to the end (24), and the other end of the third guy
rope (22) is secured to the outer portion (23) of the outer girder section of the
beam,
and comprising a rope (26), which is secured to the outer girder section and is trained
around a pulley (32) at the end of the central support and around a deflecting pulley
(31) of the inner girder section and around additional deflecting pulleys (27, 27',
30) and then extends to an assembling winch (25), by which the outer girder section
is pivotally movable relative to the inner girder section of the jib, characterized
in that the rope (26) is trained around two coaxial deflecting pulleys (27, 27'),
which are rotatably mounted on the rear end portion of the counterbalancing jib (24),
which is rigidly connected to the extensible part (7), and the rope (26) is trained
between said deflecting rollers (27, 27') around a pulley of a block (28), which carries
a ballast hook and is movable as far as to a stop, and the tower (4, 7) is pivoted
and provided with a luffing drive (5, 6).
2. A crane according to claim 1, characterized in that the assembling winch (25) is
disposed adjacent to the top end of the extensible part (7).
3. A crane according to claim 1 or 2, characterized in that the rope (26), which at
its end is secured to the outer girder section (11) or to the central support (21),
is reeved several times between rope pulleys (32, 33) of the outer girder section
(11) and of the central support (21).
1. Grue comportant une tour (4, 7) téléscopable fixée sur un châssis ou le plateau
tournant (2) d'une portique (1), dont la partie mobile (7) est reliée, en son extrémité
supérieure, par une articulation avec la partie portante intérieure (9) de la flèche
à l'extrémité extérieure de laquelle une partie portante extérieure (11) de la flèche
est fixée par une articulation,
comportant une contre-flèche (24) en tête de la partie déployable sur l'extrémité
libre de laquelle un câble d'arrêt ( 12) passe de sa fixation ( 13) au châssis ou
au plateau tournant à un point fixe (15) de l'extrémité extérieure d'une patte transversale
(16) logée de manière pivotante à la tête de la partie déployable, comportant deux
autres câbles d'arrêt (17, 19) fixés au point fixe (15) de la patte transversale,
l'extrémité du premier câble (17) étant fixée dans la partie extérieure (18) de la
partie portante intérieure et l'extrémité du deuxième câble à l'extrémité (20) d'une
console médiane (21) à laquelle un troisième câble d'arrêt (22) est fixé dont l'autre
extrémité est fixée dans la partie extérieure (23) de la partie portante extérieure
de la flèche,
et un câble (26) est fixé à la partie portante extérieure en passant sur une poulie
(32) placée à l'extrémité de la console médiane et une poulie de renvoi (31 ) de la
partie portante intérieure et d'autres poulies de renvoi (27, 27', 30) jusqu'à un
treuil à patins (25) sur lequel la partie portante extérieure peut être pivotée par
rapport à la partie portante intérieure de la flèche, caractérisée en ce que le câble
(26) est guidé autour de deux poulies de renvoi coaxiales (27,27') qui sont montées
de manière rotative sur l'extrémité arrière de la contre-flèche (24) qui est connectée
de manière rigide à la partie déployable (7), et le câble (26) étant guidé entre lesdites
poulies (27, 27') autour d'une poulie d'un élément (28) qui porte un crochet de ballast
et peut être déplacé jusqu'à un arrêt et en ce que la tour (4, 7) pivotante est pourvue
d'un entraînement de volée (5, 6).
2. Grue selon la revendication 1, caractérisée en ce que le treuil (25) est disposée
dans la zone de l'extrémité supérieure de la partie déployable (7).
3. Grue selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le câble (26) dont l'extrémité
est fixée à la partie portante extérieure (11) ou la console médiane (21) est passé
plusieurs fois entre les poulies de câble (32, 33) de la partie portante extérieure
(11) et la console médiane (21 ).