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EP 0 132 589 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.09.1986 Patentblatt 1986/36 |
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Anmeldetag: 20.06.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B65H 75/24 |
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In axialer Richtung zusammendrückbarer Wickelträger mit parallel verlaufenden Ringelementen
Axially compressible winding mandrel with parallel rings
Support d'enroulement à anneaux parallèles, télescopique en direction axiale
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
23.06.1983 DE 8318224 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.02.1985 Patentblatt 1985/07 |
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Anmelder: Firma Jos. Zimmermann |
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D-5100 Aachen (DE) |
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Erfinder: |
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- Henning, Walter
D-5110 Alsdorf-Hoengen (DE)
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Vertreter: König, Werner, Dipl.-Ing. et al |
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Habsburgerallee 23-25 52064 Aachen 52064 Aachen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen in axialer Richtung zusammendrückbarer Wickelträger
zur Aufnahme von Fäden oder Garnen mit parallel zueinander verlaufenden Ringelementen,
die in einer gemeinsamen zylindrischen oder konischen Wickelfläche liegen und durch
verformbare Verbindungsstege miteinander gekoppelt sind.
[0002] Es sind bereits in axialer Richtung zusammendrückbare Wickelträger zur Naßbehandlung
insbesondere zum Färben von Fäden oder Garnen bekannt (DE-PS 881 490), deren Wickelfläche
aus einen Flachmetallband besteht, das schraubenförmig um die Achse des Wickelträgers
herumgewunden ist und dabei eine wellenförmige Ausbildung hat. Derartige Wickelträger
sind aufgrund ihres Aufbaus stets mehr oder weniger labil und lassen deshalb Schwierigkeiten
insbesondere beim Bespulen mit hohen Drehzahlen befürchten. Auch bei ihrem Zusammendrücken
in axialer Richtung können radiale Verlagerungen der einzelnen Gänge relativ zueinander
vorkommen, welche die Verwendung eines solcher Wickelträger erschweren.
[0003] Des weiteren ist bei diesem bekannten Wickelträger zu befürchten, daß die inneren
Windungen eines Garnwickels in den Freiraum zwischen benachbarten Schraubengängen
eintreten und folglich beim axialen Pressen des Wickelträgers eingeklemmt verden.
[0004] Ferner ist ein Wickelträger der eingangs erwähnten Art bekannt (DE-PS 1 635 084),
der sich im allgemeinen bei der Naßbehandlung von Fäden und Garnen bewährt hat. Bei
diesem Wickelträger sind parallel zueinander zwischen stirnseitig angeordneten Endringen
Ringelemente vorgesehen, zwischen denen im wesentlichen axial verlaufende Verbindungsstege
angeordnet sind. Die Verbindungsstege bilden dabei gemeinsam mit den Ringelementen
die Wickelfläche, auf der die inneren Lagen eines Faden- oder Garnwickels zur Auflage
kommen. Die inneren Windungen solcher Wickel ruhen also auf den Ringelementen sowie
auf den Außenkanten der in die Wickelfläche hineinreichenden Verbindungselemente.
Die einzelnen Ringelemente sind dabei als starr anzusehen.
[0005] Bei diesem bekannten Wickelträger kann es aufgrund der Tatsache, daß die inneren
Windungen des Wickels unmittelbar auch auf den sich beim zusammenpressen verformenden
und ihren Abstand zu den benachbarten Ringelementen ändernden Verbindungsstegen aufliegen,
zu einem Festklemmen der inneren Garnwindungen zwischen zwei Abschnitten eines Verbindungselementes
oder aber zwischen einem Verbindungselement und einem benachbarten Ringelement kommen.
Auf diese Weise werden die inneren Windungen gelegentlich zerstört oder können nicht
mehr abgespult werden.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, einen Wickelträger der
eingangs erwähnten Art zu schaffen, der die Nachteile der einschlägigen bekannten
Wickelträger vermeidet und dabei insbesondere ein Festklemmen der inneren Lagen eines
Wickels mit hoher Sicherheit ausschließt.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jedes Ringelement über seinen
Umfang verteilt mindestens zwei axial vorstehende Ausbuchtungen aufweist, die jeweils
in entsprechende Ausbuchtungen zumindest eines benachbarten Ringelements eingreifen,
und daß die Verbindungsstege benachbarte Ringelemente im Bereich der zusammenarbeitenden
Ausbuchtungen nachgiebig verbinden, dabei geneigt zur Achsrichtung des Wickelträgers
verlaufen und mit ihren Außenkanten gegenüber der Wickelfläche radfal nach innen versetzt
sind.
[0008] Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die Wickelfläche lediglich von im wesentlichen
starren Ringelementen gebildet wird, nicht also von Verbindungsstegen, die sich beim
Zusammenpressen des Wickelträgers zwangsläufig stark verformen müssen. Die Verbindungsstege
werden dabei nicht durch Zusammenfalten oder anderweitig in axialer Richtung verkürzt,
sondern führen nur eine Biegebewegung aus. Damit wird eine maßgebliche Ursache für
das Festklemmen von inneren Garnlagen ausgeschlossen. Im übrigen führt das Ineinandergreifen
der Ausbuchtungen benachbarter Ringelemente in diesem Bereich stets zu einem mehr
oder weniger stark gebogenen Verlauf des Freiraums im Bereich der Ausbuchtungen, so
daß auch hier ein Eintreten der inneren Garnlagen zwischen die Ringelemente verhindert
wird. Die Anordnung der Derbindungsstege zwischen den Ringelementen im Bereich der
Ausbuchtungen stellt weiter sicher, daß die Ringelemente im Bereich der Ausbuchtungen
nicht unmittelbar aneinandergepreßt werden können.
[0009] Die Ausbuchtungen eines Ringelemente können sich in Umfangsrichtung unmittelbar aneinander
anschließen.
[0010] Die Anordnung von mindestens zwei Ausbuchtungen in jedem Ringelement führt überdies
dazu, daß die Ringelemete in durchaus erwünschter Weise nicht völlig starr sind. Die
Ringelemente können daher einem gewissen Restschrumpf der auf dem Wickelträger befindlichen
Wickel nachgeben. Eine solche radiale Zusammendrückung ist dabei allerdings nur in
relativ geringer Ausmaß möglich.
[0011] Der erfindungsgemäße Wickelträger kann ferner so ausgebildet sein, daß die Ringelemente
an den Übergängen zu den Ausbuchtungen und/oder in den Ausbuchtungen selbst Biegestellen
mit reduziertem Querschnitt aufweisen. Somit wird die Aufnahme eines Restschrumpfes
noch vereinfacht.
[0012] Der erfindungsgemäße Wickelträger kann ferner so ausgebildet sein, daß die Ausbuchtungen
der Ringelemente im wesentlichen V-förmig ausgebildet sind. Die Neigung der Schenkel
der Ausbuchtungen kann dabei den Verlauf der inneren Garnwindungen berücksichtigen,
um möglichst große Krenzungswinkel zwischen den Schenkeln der Ausbuchtungen und den
inneren Garnwindungen sicherzustellen, so daß das Eindringen der inneren Garnwindungen
in den Freiraum im Bereich der Ausbuchtungen ausgeschlossen werden kann.
[0013] Der erfindungsgemäße Wickelträger kann ferner so ausgebildet sein, daß die einzelnen
Ausbuchtungen in sich gestuft oder gewellt sind. Auch auf diese Weise kann die Steifigkeit
bzw. die Nachgiebigkeit beeinflußt werden.
[0014] Der erfindungsgemäße Wickelträger kann ferner so ausgebildet sein, daß die Verbindungsstege
gegenüber der Achsrichtung des Wickelträgers um mehr als 30° geneigt sind. Insbesondere
bei einer solchen Auführung wird deutlich, daß ein Zusammenpressen des gesamten Wickelträgers
nicht durch eine axiale Verkürzung der Verbindungsstege, sondern durch eine Verbiegung
dieser Verbindungsstege erfolgt.
[0015] Der erfindungsgemäße Wickelträger kann ferner so ausgebildet sein, daß die Ausbuchtungen
benachbarter Ringelemente durch mindestens zwei Verbindungsstege nachgiebig miteinander
gekoppelt sind.
[0016] Der erfindungsgemäße Wickelträger kann ferner so ausgebildet sein, daß er mindestens
einen Endring aufweist, der Ausbuchtungen bildet, die in entsprechende Ausbuchtungen
des benachbarten Ringelements eingreifen oder diese Ausbuchtungen aufnehmen.
[0017] Jeder Endring kann dabei in seiner Breite, Oberflächenbeschaffenheit und in seinem
Außendurchmesser den jeweiligen Erfodernissen angepaßt sein.
[0018] Der erfindungsgemäße Wickelträger kann ferner so ausgebildet sein, daß mindestens
ein Endring eine Aufnahme für eine Fadenreserve bildet.
[0019] Schließlich kann der erfindungsgemäße Wickelträger so ausgebildet sein, daß er mindestens
einen Zwischenring aufweist, der beiderseits Ausbuchtungen bildet, die in entsprechende
Ausbuchtungen der benachbarten Ringelemente eingreifen oder diese Ausbuchtungen aufnehmen.
Durch die Anordnung derartiger Zwischenringe kann der Grad der radialen Stabilität
in der jeweils gewünschten Weise festgelegt werden.
[0020] Im folgenden Teil der Beschreibung wird eine Ausführungsform des erfindunsgemäßen
Wickelträgers anhand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wickelträgers,
Fig. 2 einen Teilschnitt nach der Linie 2 - 2 in Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wickelträgers
mit Zwischenring,
Fig. 4 einen Teilschnitt nach der Linie 4 - 4 in Fig. 3,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wickelträgers,
Fig. 6 einen Teilschnitt nach der Linie 6 - 6 in Fig. 5,
Fig. 7 eine der Figur 5 ähnliche Seitenansicht, die den Wickelträger in einem axial
zusammengepreßten Zustand darstellt,
Fig. 8 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wickelträgers,
Fig. 9 eine Seitenansicht des Wickelträgers nach Fig 8, wobei dieser axial zusammengepreßt
ist, und
Fig. 10 einen Teilschnitt nach der Linie 10 - 10 in Fig. 8.
[0021] Der Wickelträger gemäß der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 hat einen oberen
Endring 1 sowie eine unteren Endring 2. Zwischen diesen Endringen 1,2 befinden sich
Ringelemente 3 die parallel zueinander sowie parallel zu den beiden Endringen 1,2
verlaufen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Ringelemente 3 untereinander
gleich. Ihr Außendurchmesser entspricht demjenigen der Endringe 1,2.
[0022] Jedes Ringelement ist mit mehreren Ausbuchtungen 4 versehen, von denen in Fig. 1
zur Vereinfachung der Darstellung jeweils nur eine abgebildet ist. Diese Ausbuchtungen
4 verlaufen im wesentlichen V-förmig und sind alle gleich gerichtet. Die Ausbuchtungen
4 der Ringelemente 3 liegen fluchtend hintereinander, so daß die Ausbuchtung des einen
Ringelements 3 in axialer Richtung in eine Ausbuchtung eines in axialer Richtung benachbarten
Ringelements 3 eingreifen kann.
[0023] An dem Endring 1 sind entsprechende Ausbuchtungen 5 angesetzt. Dagegen weist der
Endring 2 entsprechende Ausbuchtungen 6 auf, in welche die Ausbuchtungen 4 des benachbarten
Ringelements 3 eingreifen können.
[0024] Der Endring 2 ist aufgrund seiner axialen Erstreckung zur Aufnahme einer Fadenreserve
geeignet.
[0025] Die einzelnen Ringelemente 3 sind durch Verbindungsstege 7 nachgiebig miteinander
gekoppelt, die im Bereich der Ausbuchtungen 4 liegen. An jedem Schenkel einer Ausbuchtung
greift dabei auf seiner einen Seite ein Verbindungssteg 7 an, der mit einem Schenkel
der axial benachbarten Ausbuchtung zusammenarbeitet. Die Verbindungsstege 7 verlaufen
geneigt in Bezug anf die Achsrichtung des Wickelträgers. Diese Neigung beträgt vorzugsweise
etwa 30°. Ihre Außenkante ist in Bezug auf die Wickelfläche radial nach innen versetzt.
Sie sind so dimensioniert, daß sie sich beim axialen Zusammenpressen des Wickelträgers
und damit beim Eingreifen benachbarter Ausbuchtungen 4 ineinander entsprechend verbiegen.
[0026] Die Ausbuchtungen 5, 6 der Endringe 1, 2 sind mit den benachbarten Ringelementen
3 ebenso über Verbindungsstege 7 verbunden, wie dies die Ringelemente 3 untereinander
sind.
[0027] Nach Fig. 2 ist jedes Ringelement 3 über seinen Umfang mit sechs Ausbuchtungen 4
versehen. Die Zahl dieser Ausbuchtungen kann aber entsprechend den jeweiligen Erfordernissen
variieren.
[0028] Die Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wickelträgers nach den Fig. 3 und 4 soll
hier lediglich in ihren Abweichungen gegenüber der zuvor beschriebenen Ausführungsform
erläutert werden. Diese Ausführungsform weist einen Zwischenring 10 auf. Der Teil
dieses Wickelträgers zwischen dem unteren Endring 2 und dem Zwischenring 10 entspricht
in seinem Aufbau dem Wickelträger nach Fig. 1. Der Zwischenring 10 weist aber auf
seinen beiden Seiten Ausbuchtungen 4 auf, die in entgegengesetzten Richtungen axial
vorstehen. Dies bedeutet, daß die Ausbuchtungen 4 der Ringelemente 3 unterhalb des
Zwischenrings 10 in Fig. 3 nach unten und oberhalb des Zwischenrings 10 nach oben
weisen. Der Aufbau des Wickelträgers ist symmetrisch in Bezug auf eine durch den Zwichenring
10 verlaufende Ebene. Folglich ist im Ausführungsbeispiel der obere Endring 11 ebenso
ausgebildet wie der untere Endring 2.
[0029] Auch der Wickelträger nach den Fig. 5 - 7 ist bezüglich einer durch einen Zwischenring
13 verlaufenden Ebene symmetrisch. Dies bedeutet zunächst, deß ein unterer Endring
12 entsprechend dem oberen Endring 1 vorgesehen ist. Die an den Endringen 1, 12 vorgesehenen
Ausbuchtungen 4 stehen beiderseits des Zwischenrings 13 jeweils in Richtung auf diesen
Zwischenring axial vor. Der Zwischenring 13 hat eine gewisse axiale Erstreckung und
weist Ausbuchtungen 14 auf, in welche die Ausbuchtungen 4 der dem Zwischenring 13
benachbarten Ringelemente 3 eingreifen können.
[0030] In Fig. 7 ist der Wickelträger nach Fig. 5 in axial zussmmengepreßtem Zustand abgebildet.
wobei allerdings nur der untere Teil des Wickelträgers im einzelnen dargestellt ist.
[0031] Der Wickelträger nach den Fig. 8 - 10 weist Ringelemente 3 auf, bei denen sich Ausbuchtungen
4 unmittelbar aneinander anschließen. Die Ausbuchtung 4 eines Ringelementes greift
dabei in eine entsprechende Ausbuchtung 4 eines benachbarten Ringelementes 3 ein.
Zwei derartige Ausbuchtungen 4 sind dabei durch insgesamt vier Verbindungsstege 7
miteinander nachgiebig gekoppelt, von denen jeweils zwei auf einer Seite der Ausbuchtung
4 liegen und im wesentlich parallel zueinander verlaufen. Die Verbindungsstege 7 sind
auch bei dieser Ausführungsform gegenüber der Wickelfläche radial nach innen versetzt.
[0032] Für die Herstellung dieses Wickelträgers kommt insbesondere, wenn auch nicht ausschließlich,
Kunststoff in Betracht.
[0033] Der Wickelträger kann so ausgebildet werden, daß sein Widerstand gegen axiale und/oder
gegen radiale zusammendrückung über die Höhe des Wickelträgers variiert.
1. In axialer Richtung zusammendrückbarer Wickelträger zur Aufnahme von Fäden oder
Garnen mit parallel zueinander verlaufenden Ringelementen (3, 10; 13), die in einer
gemeinsamen zylindrischen oder konischen Wickelfläche liegen und durch verformbere
Verbindungsstege (7) miteinander gekoppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Ringelement (3, 10, 13) über seinen Umfang verteilt mindestens zwei axial vorstehende
Ausbuchtungen (4) aufweist, die jeweils in entsprechende Ausbuchtungen (4) zumindest
eines benachbarten Ringelements (3,10,13) eingreifen, und daß die Verbindungsstege
(7) benachbarte Ringelemente (3, 10, 13) im Bereich der zusammenarbeitenden Ausbuchtungen
(4) nachgiebig verbinden, dabei geneigt zur Achsrichtung des Wickelträgers verlaufen
und mit ihren Außenkanten gegenüber der Wickelfläche radial nach innen versetzt sind.
2. Wickelträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringelemente (3)
an den Übergängen zu den Ausbuchtungen (4) und/oder in den Ausbuchtungen (4) selbst
Biegestellen mit reduziertem Querschnitt aufweisen.
3. Wickelträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbuchtungen
(4) der Ringelemente (3, 10, 13) im wesentlichen V-förmig ausgebildet sind.
4. Wickelträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die einzelnen Ausbuchtungen (4) in sich gestuft oder gewellt sind.
5. Wickelträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungsstege (7) gegegenüber der Achsrichtung des Wickelträgers um mehr als
30° geneigt sind.
6. Wickelträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausbuchtungen (4) benachbarter Ringelemente (3, 10, 13) durch mindestens zwei
Verbindungsstege (7) nachgiebig miteinander gekoppelt sind.
7. Wickelträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dsß
er mindestens einen Endring (1, 2; 11; 12) aufweist, der Ausbuchtungen (4; 5, 6) bildet,
die in entsprechende Ausbuchtungen (4) des benachbarten Ringelements (3) eingreifen
oder diese Ausbuchtungen aufnehmen.
8. Wickelträger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Endring
(2; 11) eine Aufnahme für eine Fadenreserve bildet.
9. Wickelträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, daduch gekennzeichnet, daß
er mindestens einen Zwischenring (10; 13) auiweist, der beiderseits Ausbuchtungen
(4; 14) bildet, die in entsprechende Ausbuchtungen (4) der benachbarten Ringelemente
(3) eingreifen oder diese Ausbuchtungen aufnehmen.
1. Axially compressible coil carrier for receiving threads or yarns, with ring elements
(3, 10, 13) which extend parallel to each other, are located in a common cylindrical
or conical winding surface, and are coupled to each other by deformable connecting
webs (7), characterised in that each ring element (3,10,13) comprises, distributed
over its circumference, at least two axially projecting bulges (4) which in each case
engage in corresponding bulges (4) of at least one adjacent ring element (3,10,13)
and the connecting webs (7) flexibly connect adjacent ring elements (3, 10, 13) in
the region of the cooperating bulges (4), at the same time extend at an angle to the
axial direction of the coil carrier, and have their outer edges offset radially inwards
from the winding surface.
2. Coil carrier according to claim 1, characterised in that the ring elements (3)
comprise bending points of reduced cross- section at the transitions to the bulges
(4) and/or in the bulges (4) themselves.
3. Coil carrier according to claim 1 or 2, characterised in that the bulges (4) of
the ring elements (3, 10,13) are essentially V-shaped.
4. Coil carrier according to any of the preceding claims, characterised in that the
individual bulges (4) are stepped or undulating within themselves.
5. Coil carrier according to any of the preceding claims, characterised in that the
connecting webs (7) are at an angle of more than 30° to the axial direction of the
coil carrier.
6. Coil carrier according to any of the preceding claims, characterised in that the
bulges (4) of adjacent ring elements (3, 10, 13) are flexibly coupled to each other
by at least two connecting webs (7).
7. Coil carrier according to any of the preceding claims, characterised in that it
comprises at least one end ring (1, 2; 11; 12) which forms bulges (4; 5, 6) which
engage in corresponding bulges (4) of the adjacent ring element (3) or receive these
bulges.
8. Coil carrier according to claim 7, characterised in that at least one end ring
(2; 11) forms a receiver for a thread reserve.
9. Coil carrier according to any of the preceding claims, characterised in that it
comprises at least one intermediate ring (10; 13) which forms, on both sides, bulges
(4; 14) which engage in corresponding bulges (4) of the adjacent ring element (3)
or receive these bulges.
1. Support d'enroulement comprimable dans l'axe pour recevoir des fils et des filés
equipé d'éléments annulaires (3, 10, 13), qui se passent parallèlement entre-eux et
sont situés dans une partie commune cylindrique ou conique de l'enroulement, et ils
sont accouplés entre-eux par des tirants de liaison (7) déformables, caractérisé par
le fait que chaque élément annulaire (3, 10, 13), réparties autour de sa circonférence,
possède au moins deux saillies (4) qui ressortent axialement, les dites saillies s'engageant
dans chaque cas, dans des saillies (4) correspondants d'au moins un élément annulaire
(3, 10, 13) adjacent, et par le fait que les tirants de liaison (3, 10,13) relient
de manière flexible les éléments annulaires (7) adjacents dans la proximité des saillies
(4) coopérantes et que les tirants de liaison se trouvent à un angle par rapport à
l'axe du support d'enroulement et leurs bords extérieurs en face de la surface d'enroulement,
sont décalés radialement vers l'intérieur.
2. Support d'enroulement selon la Revendication 1, caractérisé par le fait que les
éléments annulaires (3) comprennent des points de flexion de coupe réduite aux transitions
avec les saillies (4) et/ou dans les saillies elles-mêmes.
3. Support d'enroulement selon la Revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que
les saillies (4) des éléments annulaires (3, 10, 13) sont essentiellement en forme
de V.
4. Support d'enroulement selon n'importe laquelle des Revendications précédentes,
caractérisé par le fait que les saillies individuelles (4) sont à gradins ou ondulent
elles-mêmes.
5. Support d'enroulement selon n'importe laquelle des Revendications précédentes,
caractérisé par le fait que les tirants de liaison (7) sont à un angle superieur à
30° par rapport à la direction de l'axe du support d'enroulement.
6. Support d'enroulement selon n'importe laquelle des Revendications précédentes,
caractérisé par le fait que les saillies (4) des éléments annulaires adjacents (3,10.13)
sont accouplées de manière flexible les unes aux autres par aux moins deux tirants
de liaison (7).
7. Support d'enroulement selon n'importe laquelle des Revendications précédentes,
caractérisé par le fait qu'il comprend au moins un anneau d'extrémité (1,2; 11; 12)
qui forme des saillies (4; 5: 6) qui s'engagent dans des saillies correspondantes
(4) de l'élément annulaire (3) adjacent ou bien qui reçoivent ces dites saillies.
8. Support d'enroulement selon la Revendication 7, caractérisé par le fait qu'au moins
un anneau d'extrémité (2: 11) forme un support pour une réserve de fil.
9. Support d'enroulement selon n'importe laquelle des Revendications précédentes,
caractérisé par le fait qu'il comprend au moins un anneau intermédiaire (10; 13) qui
forme, des deux côtés, des saillies (4; 14) qui s'engagent dans des saillies (4) correspondants
des éléments annulaires (3) adjacents ou bien qui recoivent ces saillies.