[0001] Die Erfindung betrifft ein Leuchtengehäuse gemäß Oberbegriff von Anspruch 1, bei
dem also ein erstes Gehäuseteil mit Stirnwänden durch einrastende Steckverbindungen
an einem zweiten, rinnenförmigen Gehäuseteil gehalten ist. Solche Steckverbindungen
ermöglichen eine weitgehend werkzeuglose Montage und sind auch bei Verwendung von
vorbeschichtetem Blech brauchbar.
[0002] Um eine feste Verbindung der so zusammengesteckten Gehäuseteile in Arretierstellung
zu gewährleisten, muß der Be- we
gungsspielraum zwischen den beiden Gehäuseteilen in zwei einander entgegengesetzten
Richtungen eng begrenzt sein: Bei einer aus der CH-PS 539 817 bekannten Steckverbindung
federn einerseits Rastnasen des einen Gehäuseteiles in zugeordnete Rastlöcher des
anderen Gehäuseteiles und verhindern so ein Auseinanderziehen der Gehäuseteile. In
der anderen Richtung stößt die Endkante des einen Gehäuseteiles an die Stirnwand des
anderen Gehäuseteiles.
[0003] Bei einer solchen Steckverbindung treten jedoch bei Seserienproduktion praktisch
nicht zu bewältigende Toleranzprobleme auf, weil der Abstand zwischen der als Anschlag
wirkenden Stirnwand und dem Rastloch mit Rastkante in dem abgewinkelten Randbereich
durch einen Biegevorgang bestimmt ist, der auf einen vorangegangenen Stanzschritt
folgt. Man müßte daher entweder mit großen Toleranzen arbeiten und dann in vielen
Fällen eine lose sitzende Stirnwand in Kauf nehmen oder sich bei kleinen Toleranzen
mit einer großen Ausschußrate abfinden, weil sich die Ge-Ba 1 Sur / 23.07.1984 häuseteile
nicht bis in die Arretierstellung zusammenstecken lassen.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Steckverbindung zwischen Gehäuseteilen
gemäß Oberbegriff von Anspruch 1 so weiterzubilden, daß mit den bei industrieller
Serienfertigung einhaltbaren Toleranzen ein fester Sitz der zusammengesteckten Gehäuseteile
praktisch ohne Nacharbeit erzielbar ist.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegeben. Sie
beruht darauf, daß die mit dem Biegen des Randstreifens gegenüber der Stirnwand des
zweiten Gehäuseteiles verbundenen Toleranzen keinen Einfluß mehr auf die Steckverbindung
haben, weil bei der Erfindung eine gesonderte Anschlagstufe vorgesehen ist, die in
einem Arbeitsgang mit demselben Stanzwerkzeug gefertigt wird wie Rastnase und Rastloch;
dementsprechend können sehr kleine Toleranzen exakt eingehalten werden.
[0006] Im Rahmen der Erfindung können Anschlagkante/Anschlagstufe einerseits und Arretierkante/Rastkante
andererseits in Zusammensteckrichtung der beiden Gehäuseteile hintereinander oder
quer zu dieser Richtung seitlich versetzt angeordnet sein; letztere Ausführungsform
hat den Vorteil, daß Bleche mit einer geringeren Elastizität verwendbar sind.
[0007] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Figuren näher erläutert,
wobei jeweils nur eine der zahlreichen Steckverbindungen zwischen den Gehäuseteilen
dargestellt sind; es zeigen:
[0008] Die Figuren 1 bis 4 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Steckverbindung und zwar
FIG 1 einen Querschnitt durch die zusammengesteckten Gehäuseteile in Arretierstellung
entlang Linie I-I in FIG 2,
FIG 2 eine Draufsicht auf die Steckverbindung nach FIG 1 in Richtung des Pfeiles II,
FIG 3 die beiden an einer Steckverbindung beteiligten Gehäuseteile vor dem Zusammenstecken,
FIG 4 einen Querschnitt durch die Teile in FIG 3 entlang Linie IV-IV,
Figuren 5 bis 10 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung und zwar
FIG 5 eine Draufsicht auf die an einer Steckverbindung beteiligten Gehäuseteile vor
dem Zusammenstecken,
FIG 6 einen Querschnitt entlang Linie VI-VI in FIG 5, 9 nach dem Zusammenstecken,
FIG 7 einen Querschnitt entlang Linie VII-VII in FIG 5, 9 nach dem Zusammenstecken,
FIG 8 einen Querschnitt entlang Linie VIII-VIII in FIG 5, 9 nach dem Zusammenstecken
der Gehäuseteile,
FIG 9 eine Seitenansicht auf die Randausbildung einer Ecke der zusammengesteckten
Gehäuseteile in vergrößerter Darstellung und
FIG 10 einen Schnitt entlang Linie X-X in FIG 9.
[0009] Der mit dem Randbereich des ersten Gehäuseteiles 1; 1.1 zu verbindende zweite Gehäuseteil
2; 2.1 hat eine Stirnwand 25; 25.1 mit abgewinkeltem Randstreifen 20; 20.1, der den
Randbereich des ersten Gehäuseteiles übergreift. Bei der Ausführungsform nach den
FIG 1 bis 4 ist aus dem Randstreifen 20 des zweiten Gehäuseteiles eine in der Draufsicht
trapezförmige Zunge 22 an drei Seiten herausgeschnitten und nach innen in das Gehäuse
hineingebogen, wobei sie über eine etwa senkrecht zur Gehäuselängsachse L und parallel
zur Stirnwand 25 verlaufende Anschlagstufe 220 mit dem Randstreifen 20 in Verbindung
steht. Durch das Herausbiegen dieser Zunge entsteht zugleich ein Rastloch 21 mit einer
Arretierkante 211 und einer Lochlänge e zwischen der Anschlagstufe 220 und der parallel
dazu verlaufenden Arretierkante 211.
[0010] Der ebene Randbereich des ersten Gehäuseteiles 1 hat je Steckverbindung ein ebenes
Einsteckteil 10, aus dem eine Rastnase 11 mit einer Rastkante 111 so herausgeschnitten
und nach außen gedrückt ist, daß die Rastkante 111 von einer Endkante 13 des Gehäuseteiles
1 wegweist. Diese Rastkante 111 verläuft in einem Arretierabstand a parallel zu einer
Anschlagkante 12 und diese wiederum in einem Abstand b zu der Endkante 13 des Gehäuseteiles
1, das hierzu je Steckverbindung eine trapezförmige Ausklinkung 100 hat (FIG 3).
[0011] Notwendige und ausreichende Bedingung für einen festen Sitz ist jetzt nur noch, daß
der Arretierabstand a immer geringfügig kleiner als die Lochlänge e im Randstreifen
20 ist und daß die Endkante 13 des Gehäuseteiles einen so großen Stirnabstand c von
der Innenseite der Stirnwand 25 hat, daß die in FIG 1 dargestellte Arretierstellung
der zusammengesteckten Gehäuseteile nur durch das Anliegen der Anschlagkante 12 auf
der Anschlagstufe 220 bestimmt ist. Hierzu muß der Stirnabstand c ausreichend größer
als der Krümmungsradius im Übergang der Stirnwand 25 zu ihrem Randstreifen 20 gewählt
sein, so daß die unvermeidlich großen Fertigungstoleranzen für das Abbiegen des Randstreifens
20 von der Stirnwand 25 nicht mehr stören. Für den festen Sitz der beiden Gehäuseteile
sind nur noch die Toleranzen des Arretierabstandes a in dem einen Gehäuseteil und
die der Lochlänge e in dem anderen Gehäuseteil von Bedeutung. Diese sind aber jeweils
durch die Abmessungen eines einzigen Stanz- und/oder Prägewerkzeuges bestimmt, so
daß diese Toleranzen auch in der Großserie entsprechend klein gehalten werden können.
[0012] Um das Zusammenstecken der Gehäuseteile zu erleichtern und zugleich eine verbesserte
Halterung zu gewährleisten, hat die Zunge 22 im Querschnitt S-Form mit einem nach
unten gerichteten Anlaufschenkel 221 und ist aus dem Randstreifen 20 nur soweit herausgebogen,
daß die Anschlagkante 12 des Gehäuseteiles beim Zusammenstecken zunächst gegen den
Anlaufschenkel 221 stößt, diesen jedoch nach unten wegdrückt. Wenn dann die Anschlagkante
12 an der Anschlagstufe 220 anliegt, wird das Einsteckteil 10 durch die Zunge 22 gegen
die Unterseite des Randstreifens 20 gedrückt, wobei die Rastkante 111 der Rastnase
11 hinter der Arretierkante 211 des Rastloches 21 einschnappt, so daß das Gehäuseteil
2 nicht mehr von dem Gehäuseteil 1 abziehbar ist (FIG 1).
[0013] Bei der Ausführungsform nach den FIG 5 bis 10 sind Rastnase 21.1 mit Rastkante 211.1
einerseits und ein Lappen 23.1 mit Anschlagstufe 220.1 andererseits in dem Randstreifen
20.1 des zweiten Gehäuseteiles 2.1 zu beiden Seiten des Einsteckschlitzes angeordnet,
der von dem Randstreifen 20.1 und der aus diesem herausgeschnittenen und herausgebogenen
Zunge 22.1 gebildet ist (FIG 5). Rastnase 21.1 und Lappen 23.1 sind jeweils gegen
die Innenseite des Gehäuses gebogen (vgl. FIG 6 und 8) und so in dem Randstreifen
20.1 angeordnet, daß Rastkante 211.1 und Anschlagstufe 220.1 von entgegengesetzten
Seiten gegen eine Bezugslinie B gerichtet sind und zu dieser parallel verlaufen, die
quer zur Längsachse L des Leuchtengehäuses angeordnet ist. Vorzugsweise fällt die
Rastkante 211.1 mit dieser Bezugslinie B zusammen, wogegen die Anschlagstufe 220.1
einen Toleranzabstand von etwa 0,1 bis 0,2 mm von dieser Bezugslinie hat.
[0014] Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel so weist auch hier der erste Gehäuseteil 1.1
im Randbereich eine Ausklinkung 100 mit einer Anschlagkante 12.1 auf, die in einem
Abstand b parallel zu der Endkante 13.1 dieses Gehäuseteiles verläuft. Seitlich neben
dieser Ausklinkung befindet sich ein viereckiges Rastloch 11.1 mit einer Arretierkante
111.1, die mit der Anschlagkante 12.1 fluchtet.
[0015] Bei Einhaltung der anhand des ersten Ausführungsbeispieles erläuterten Toleranzverhältnisse,
also insbesondere bei einem ausreichend großen Stirnabstand c - vgl. FIG 8 - ist bei
dieser Ausführungsform ein noch besserer Sitz der Gehäuseteile erreichbar. Dies ist
darauf zurückzuführen, daß hierbei die Anschlagstufe 220.1 im wesentlichen eine Schnittkante
und nicht - wie bei der ersten Ausführungsform - eine Biegekante ist. Ferner kann
hierbei mit Blechen geringerer Elastizität gearbeitet werden.
[0016] Bei einem Leuchtengehäuse sollen die die Lichtaustrittsöffnung umschließenden quer
und längs verlaufenden Gehäuseränder möglichst lückenlos gegeneinanderstoßen, eine
Bedingung, die bei zusammengesteckten Gehäuseteilen schwer zu erfüllen ist, zumal
die Gehäuseränder mechanisch besonders stark beansprucht sind. In den FIG 9 und 10
ist eine Verbindung der Gehäuseränder 16.1, 26.1 der beiden Gehäuseteile 1.1 und 2.1
dargestellt, die die gestellten Forderungen unter allen praktisch vorkommenden Belastungen
erfüllt. Diese Verbindung kann dabei zusammen mit der zuvor erläuterten Steckverbindung
aber auch unabhängig davon mit einer anderen Verbindung der Gehäuseteile verwendet
werden.
[0017] In FIG 9 ist ein Stück des U-förmig gestalteten Gehäuserandes 16.1 weggebrochen und
so eine trapezförmige Aussparung 15.1 in einem Randstreifen der dahinterliegenden
Seitenwand sichtbar. Diese Aussparung hat eine Schrägkante 151.1, die mit der Längsachse
L des Leuchtengehäuses einen Kantenwinkel oe bildet, der gegen die Stirnwand 25.1
gerichtet ist.
[0018] Der zweite Gehäuseteil 20.1 hat hinter dem Randstreifen des ersten Gehäuseteiles
mit der Aussparung 15.1 einen Verbindungslappen 24.1 mit einer Schrägkante 241.1,
die mit der Längsachse L des Gehäuses einen Kantenwinkel ß einschließt, dessen Spitze
ebenfalls gegen die Stirnwand 25.1 gerichtet ist (FIG 9). Zur festen Montage wird
dann der Verbindungslappen 24.1 durch die Aussparung 15.1 hindurch in Richtung eines
in FIG 10 eingezeichneten Pfeiles in die dort dargestellte Endlage gebogen, wobei
die Schrägkante 241.1, deren Kantenwinkel ß etwas größer als der Kantenwinkel Z ist,
gegen die Schrägkante 151.1 der Aussparung 15.1 drückt und auf dieser Schrägkante
entlanggleitet: Dabei wird der Gehäuserand 16.1 des ersten Gehäuseteiles 1.1 in Richtung
des Pfeiles P fest gegen den Gehäuserand 26.1 des zweiten Gehäuseteiles 2.1 gezogen
und in dieser Lage gehalten, wobei eine in eine Tasche 27.1 ragende Stecklasche 14.1
für zusätzliche Stabilität sorgt.
[0019] Durch das Zusammenwirken der Schnittkanten und/oder ihres Stanzgrates gewährleistet
die Erfindung auch eine ausgezeichnete elektrische Verbindung der zusammengesteckten
Gehäuseteile, auch wenn diese aus vorbeschichtetem Blech gefertigt sind.
Bezugszeichenliste
[0020]
1, 1.1 Erster Gehäuseteil
10, 10.1 Einsteckteil
100, 100.1 Ausklinkung
11 Rastnase
11.1 Rastloch
111 Rastkante
111.1 Arretierkante
12, 12.1 Anschlagkante
13, 13.1 Endkante Randbereich
14.1 Stecklasche
15.1 Aussparung
151.1 Schrägkante
16.1 Gehäuserand
2, 2.1 Zweites Gehäusetei
20, 20.1 Randstreifen Einsteckschlitz
21 Rastloch
21.1 Rastnase
211 Arretierkante
211.1 Rastkante
22, 22.1 Zunge
220, 220.1 Anschlagstufe
221 Anlaufschenkel Steckverbindung
23.1 Lappen
24.1 Verbindungslappen
241.1 Schrägkante
25, 25.1 Stirnwand
26.1 Gehäuserand Arretierstellung Randstreifen
27.1 Tasche
B Bezugslinie
L Gehäuselängsachse
P Pfeil
a Arretierabstand
b Abstand
c Stirnabstand
e Lochlänge
α, ß Kantenwinkel
1. Leuchtengehäuse
- mit einem rinnenförmigen, aus Boden- und Seitenwandungen gebildeten ersten Gehäuseteil
(1; 1.1),
- mit einem quer zur Gehäuselängsachse (L) verlaufenden zweiten Gehäuseteil (2; 2.1),
der den ersten Gehäuseteil stirnseitig durch eine Stirnwand (25; 25.1) abschließt,
- wobei sich ein abgewinkelter Randstreifen (20; 20.1) des zweiten Gehäuseteiles und
ein angrenzender Randbereich des ersten Gehäuseteiles (1; 1.1) übergreifen,
- und wobei die beiden Gehäuseteile'in Arretierstellung durch mehrere Steckverbindungen
miteinander verbunden sind, und jede dieser Steckverbindungen von einem Einsteckteil
(10; 10.1) und einem dieses aufnehmenden Einsteckschlitz gebildet ist und ferner ein
Rastloch (21; 11.1) sowie eine in das Rastloch (21; 11.1) eingreifende Rastnase (11;
21.1) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Arretierstellung der zusammengesteckten Gehäuseteile (1, 2; 1.1, 2.1) nur
dadurch bestimmt ist, daß eine Anschlagkante (12; 12.1) des einen Gehäuseteiles (1;
1.1) an einer Anschlagstufe (220; 220.1) des anderen Gehäuseteiles (20; 20.1) anliegt,
- und daß in der Arretierstellung die Rastnase (11; 21.1) des einen Gehäuseteiles
mit einer Rastkante (111; 211.1) gerade an der Arretierkante (211; 111.1) des Rastloches
(21; 11.1) im anderen Gehäuseteil anliegt.
2. Leuchtengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Anschlagkante
(12; 12.1) jedes Einsteckteiles (10; 10.1) gegenüber der parallel dazu verlaufenden
Endkante (13) um einen solchen Abstand (b) zurückversetzt ist, daß der Stirnabstand
(c) der Endkante (13) von der Innenseite des zweiten Gehäuseteiles (2; 2.1) gleich
oder größer als der innere Biegeradius zwischen Stirnwand (25; 25.1) und dem Randstreifen
(20; 20.1) dieses zweiten Gehäuseteiles (2; 2.1) ist.
3. Leuchtengehäuse nach Anspruch 1 oder 2, da- durch gekennzeichnet , daß jeder Einsteckschlitz
vom Randstreifen (20) des zweiten Gehäuseteiles (2) und einer innerhalb des ersten
Gehäuseteiles (1) liegenden Zunge (22) gebildet ist, die auf drei Seiten aus dem Randstreifen
(20) herausgeschnitten ist und damit das Rastloch (21) mit Arretierkante (211) und
auf der vierten Seite die parallel zur Stirnwand (25) verlaufende Anschlagstufe (220)
bildet, daß die Rastnase (11) in dem Einsteckteil (10) im ebenen Randbereich des ersten
Gehäuseteiles (1) liegt und jeweils mit einer Rastkante (111) nach außen gegen die
Arretierkante (211) des zweiten Gehäuseteiles (2) herausragt, und daß die Rastkante
(111) in einem Arretierabstand (a) parallel zu der Anschlagkante (12) des Einsteckteiles
und senkrecht zur Längsachse (L) des ersten Gehäuseteiles (1) verläuft (FIG 1 bis
4).
4. Leuchtengehäuse nach Anspruch 1 oder 2, da- durch gekennzeichnet , daß das Rastloch
(11.1) in dem ersten Gehäuseteil (1.1) und die zugehörige Rastnase (21.1) im Randstreifen
(20.1) des zweiten Gehäuseteiles (2.1) angeordnet ist, und zwar seitlich versetzt
neben dem Einsteckschlitz, der zwischen dem Randstreifen (20.1) und einer aus ihm
herausgebogenen Zunge (22.1) liegt (FIG 5 ff.).
5. Leuchtengehäuse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Anschlagstufe
(220.1) die Schnittkante eines aus dem Randstreifen (20.1) des zweiten Gehäuseteiles
(2.1) gegen das erste Gehäuseteil (1.1) herausgebogenen Lappens (23.1) ist, der in
dem Randstreifen (20.1) seitlich versetzt neben der Rastnase (21.1) so angeordnet
ist, daß seine Anschlagstufe (220.1) und die Rastkante (211.1) der Rastnase (21.1)
parallel zu einer Bezugslinie (B) verlaufen und von entgegengesetzten Seiten gegen
diese gerichtet sind, und daß diese Bezugslinie quer zur Längsachse (L) des Leuchtengehäuses
verläuft.
6. Leuchtengehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Zunge (22.1)
des Einsteckschlitzes zwischen Rastnase (21.1) und Lappen (23.1) liegt.
7. Leuchtengehäuse mit einem rinnenförmigen ersten Gehäuseteil und einem dieses stirnseitig
abschließenden zweiten Gehäuseteil, wobei die Gehäuseteile durch verrastende Steckverbindungen
miteinander verbunden sind und das Gehäuse einen die Lichtaustrittsöffnung umschließenden
Gehäuserand (16.1, 26.1) aufweist, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch ge- kennzeichnet,
daß die beiden in einer Ecke des Gehäuses zusammensto- ßenden Gehäuseteile (1.1, 2.1)
in übereinanderliegenden Randstreifen eine Aussparung (15.1) mit einer Schrägkante
(151.1) bzw. einen Verbindungslappen (24.1) mit Schrägkante (241.1) aufweisen,
daß der Kantenwinkel (K ) zwischen der Schrägkante (151.1) der Aussparung (15.1) und der Längsachse (L) des
Leuchtengehäuses mit seiner Spitze gegen die Stirnwand (25.1) gerichtet und etwas
größer als der entsprechend gemessene und orientierte Kantenwinkel (ß) der Schrägkante
(241.1) des Verbindungslappens (24.1) ist,
und daß der Verbindungslappen (24.1) des einen Gehäuseteiles der Aussparung (15.1)
im anderen Gehäuseteil so zugeordnet und so bemessen ist, daß er - in die Aussparung
(15.1) hineingebogen - die beiden Gehäuseteile stirnseitig gegeneinanderzieht.