[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter, insbesondere eine Flasche, aus elastisch
verformbarem Kunststoff mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1. Ein derartiger
Behälter ist aus der Schrift FR-A-2 050 266 bekannt geworden. Der bekannte Behälter
hat ein Rohr zum Einfüllen und Entnehmen des Füllguts.
[0002] In der Wandung des Behälters sind Soll-Biegelinien vorgesehen, durch die Wandteile
zum Überschnappen aus einer ersten stabilen Endstellung in eine zweite stabile Endstellung
gebracht werden können. Dadurch läßt sich das Rohr, das ständig seine achsparallele
Lage beibehält, aus einer äußeren Stellung in eine weiter innen liegende Stellung
bewegen. Die Wandteile schnappen beim Übergang aus der einen in die andere Endstellung
entgegen Rückstellkräften, die sich aus der Elastizität des Wandmaterials ergeben,
über eine Totpunktlage.
[0003] Es besteht ein Bedarf an Behältern, bei denen sich das Rohr bei Gebrauch in eine
Stellung bringen läßt, bei der die Achsen des Rohrs und des Behälters zueinander schräg
oder rechtwinklig, verlaufen. Hierdurch lassen sich z. B. pulverförmige Putzmittel
an die Innenwandung von Becken, insbesondere Klosettbecken schütten. Auch bei Benzinkanistern
oder Ölbehältern ist eine Schrägstellung oder dergleichen des Rohrs für das Ausgießen
zweckmäßig.
[0004] Andererseits ist es zum Füllen derartiger Behälter erforderlich, daß das Rohr in
Normalstellung steht, also achsparallel zum Behälter. Hierdurch sollen kostspielige
Füll- und Verschießvorrichtungen vermieden werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Behälter zu schaffen, dessen Einfüll-
und Entnahmerohr zwischen zwei stabilen Winkelstellungen relativ zur Behälterachse
umschnappbar ist. Das Rohr soll gegen in diese stabilen Endstellungen drängende Rückstellkräfte
bis zu einer dazwischenliegenden Totpunktlage herumgedrückt werden und nach Durchgang
durch die Totpunktlage in die andere Endstellung umschnappen. Die Kräfte, die in die
stabilen Endstellungen drängen, sollen aus der Form des Behälters und seiner umschnappenden
Wandflächen sowie aus der Eigenelastizität des Wandmaterials abgeleitet werden.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0007] Wesentlich für die Erfindung ist das Vorhandensein mindestens einer, im allgemeinen
mehrerer umknickbarer und umschnappbarer Flächen, die in mindestens einer, meist in
beiden Endstellungen zur Achse des Behälters asymmetrisch angeordnet sind. Dadurch
läßt sich die erwünschte stabile Schrägstellung des Rohrs erzielen und somit das Füllgut
bei auf den Kopf gestelltem Behälter seitwärts ausgeben. Es ist insbesondere nicht
erforderlich, zu diesem Zweck einen Zusatzteil auf die Behältermündung zu schrauben
oder zu stecken, wodurch z. B. die üblichen aufschraubbaren Einfüllrohre für Benzinkanister
entfallen. Die Behälter lassen sich füllen, während ihr Rohr in Normalstellung, der
ersten Endstellung, steht, so daß Standard-Füllmaschinen und Standard-Köpfe von Verschließmaschinen
verwendet werden können.
[0008] Darüberhinaus lassen sich die Soll-Biegelinien so anordnen, daß sie einen einknickbaren
Teil begrenzen und, in Richtung der Knickachse betrachtet, von der einen Behälterseite
gegen die andere auseinanderlaufen. Dabei befidet sich zwischen den Soll-Biegelinien
mindestens eine schräg verlaufende Wandfläche, die sich von der einen Behälterseite
her gegen die andere erweitert. Derartige Schrägflächen lassen sich beim Knickvorgang
umstülpen. Da sie auf der einen Seite des Behälters weiter sind als auf der anderen,
wird der Behälter durch den Umstülpvorgang einseitig verkürzt, also geknickt.
[0009] In Ausgestaltung läßt sich mehr als eine Schrägfläche vorsehen, wobei auf eine Schrägfläche,
die sich in Richtung der Achse des Behälters verjüngt, eine sich erweiternde folgt,
was sich fortsetzen läßt. Hierdurch läßt sich der Behälter um einen beachtlichen Winkel
abknicken. Diese Anordnung ist hauptsächlich dann von Vorteil, wenn der einknickbare
Teil des Behälters in seinem Hauptteil einen im wesentlichen gleichbleibenden Querschnitt
haben soll.
[0010] Es läßt sich der einknickbare Teil im Schulterabschnitt des Behälters anordnen, der
z. B. bei einer Flasche kegelförmig ist oder sich konvex oder konkav gegen das Rohr
verjüngt. Durch die Anordnung von mindestens zwei Soll-Biegelinien läßt sich der Schulterabschnitt
einknickbar gestalten.
[0011] Verschiedene Behälter haben einen rechteckigen Querschnitt oder zumindest einen Schulterabschnitt
von rechteckigem Querschnitt. Für solche Behälter kann nach Anspruch 9 der einknickbare
Teil nach Art eines Walmdaches ausgebildet werden, wobei das Rohr an der einen (trapezförmigen)
Hauptfläche des Walmdaches ansetzt.
[0012] Auch läßt sich eine Abdichtung für den Behälterinhalt am inneren Ende des Rohres
schaffen. Dieses Rohrende kann nämlich über einen Stopfen geschoben werden, der von
der einen Behälterwand einwärts ragt.
[0013] Nach einer Ausführungsform lassen sich die Soll-Biegelinien als Rinnen ausgestalten,
die entweder nach innen oder nach außen offen sind. Beide Ausführungsformen eignen
sich für die Herstellung von Behältern im Blasverfahren. Stattdessen lassen sich die
Soll-Biegelinien in an sich bekannter Weise als Filmscharniere ausbilden, was für
die Herstellung im Spritzgießverfahren geeignet ist.
[0014] Nach Anspruch 13 können die Soll-Biegelinien mindestens einen schmalen Flächenstreifen
aufweisen, der für eine markante Einschnürung des Behälters sorgt. Hierdurch kann
man erreichen, daß beim Einknicken die der Soll-Biegelinie benachbarten Behälterwandflächen
ihre ursprüngliche Gestalt beibehalten, z. B. zylindrisch oder kegelförmig bleiben.
Es wird verhindert, daß sie sich beim Knickvorgang ausbauchen oder einbauchen.
[0015] Ausführungsbeispiele mit weiteren Merkmalen der Erfindung werden im folgenden anhand
der Zeichnungen beschrieben.
Figur 1 ist eine Teil-Seitenansicht einer Flasche mit knickbarem Hauptteil.
Figur 2 ist ein Querschnitt durch diese Flasche nach Linie 11-11 in Figur 1.
Figur 3 ist eine Teil-Seitenansicht dieser Flasche in Knickstellung.
Figur 4 ist ein Längsschnitt durch den oberen Teil einer Flasche mit knickbarem Schulterabschnitt.
Figur 5 ist eine Draufsicht auf diese Flasche.
Figur 6 ist eine Draufsicht auf eine Flasche mit knickbarem Schulterabschnitt, jedoch
mit Soll-Biegelinien anderer Form.
Figur 7 zeigt in Seitenansicht den oberen Teil einer Flasche mit knickbarem Schulterabschnitt
anderer Form in Grundstellung.
Figur 8 zeigt in Teil-Seitenansicht dieselbe Flasche in Grundstellung und KnicksteIlung.
Figur 9 zeigt in Seitenansicht den oberen Teil einer Flasche, die sowohl in ihrem
zylindrischen Hauptteil als auch in ihrem Schulterabschnitt je einem einknickbaren
Teil aufweist.
Figur 10 zeigt perspektivisch eine Einzelheit der Flaschen nach Figur 7, 8 und 9.
Figur 11 und 12 sind Teil-Seitenansichten eines Behälters, der an einer umstülpbaren
Dachfläche ein Füll- und Entnahmerohr trägt.
Figur 13 und 14 zeigen perspektivisch den oberen Teil eines Behälters dieser Art mit
abgewandelter Anordnung der Dachfläche.
Figur 15 und 16 zeigen in Längsschnitten einen ähnlichen Behälter mit einer inneren
Abdichtung des Rohrs.
Erste Ausführungsform
[0016] Figur 1 bis 3 zeigen einen Behälter, insbesondere eine Flasche aus elastisch verformbarem
Material, vorzugsweise einem Kunststoff nach Art eines der Polyolefine. Der Hauptteil
10 des Behälters oder der Flasche hat einen kreisförmigen Querschnitt. Der Querschnitt
kann jedoch auch oval, vieleckig oder von anderer Form sein. Das obere Ende des Hauptteils
geht über einen sich aufwärts verjüngenden Schulterabschnitt 12 in ein zum Einfüllen
und Entnehmen (Ausgießen, Ausschütten) bestimmtes Rohr 14 über.
[0017] Der Hauptteil hat einen einknickbaren Teil 16, durch den sich die Flasche in eine
Stellung nach Figur 3 bringen läßt. Der einknickbare Teil 16 der Flasche ist aus vier
Schrägflächen 18 bis 21 gebildet. Von oben nach unten betrachtet folgt auf eine sich
abwärts verjüngende Schrägfläche 18 eine sich abwärts erweiternde Schrägfläche 19,
auf diese eine sich verjüngende Schrägfläche 20 und schließlich eine sich erweiternde
Schrägfläche 21. In Richtung der Achse 27 des Behälters betrachtet, haben die Schrägflächen
Sichelform, wie es Figur 2 für die Schrägfläche 19 zeigt.
[0018] Die Schrägflächen 19 und 20 bilden gemeinsam einen starren Hohlkörper 23. Dieser
ist oben und unten durch je eine Soll-Biegelinie 25 in Form einer nach außen offenen
Rinne begrenzt. (Es lassen sich statt dessen auch nach innen offene Rinnen verwenden).
Diese Form der Biegelinien ist besonders günstig für im Blasverfahren hergestellte
Flaschen. Beim Blasverfahren wird das Material über eine entsprechende Rippe in der
Form dünn ausgezogen (oder in eine Nut, die in der Form vorgesehen ist, hineingesaugt
oder hineingedrückt). Dies ermöglicht später einen einwandfreien Biege- oder Knickvorgang.
[0019] Die beiden äußeren Schrägflächen 18 und 21 gehen in Soll-Biegelinien 24 in den Hauptteil
10 über. Diese Biegelinien sind durch schmale Flächenstreifen gebildet, die hier die
Form einer sehr schmalen Mondsichel (Figur 2) haben und in den Schrägebenen der Biegelinien
24 liegen.
[0020] Die Schrägflächen 18 bis 21 haben die Form von Mondsicheln, wie es Figur 2 für die
Schrägfläche 19 zeigt.
[0021] Der Hohlkörper 23 kann versteift werden, z. B. durch Versteifungsrippen 28, die einwärts
gerichtet und vorzugsweise so angeordnet sind, wie es Figur 2 zeigt. Es können jedoch
auch mehr Versteifungsrippen vorgesehen sein. Der Hauptteil 10 der Flasche kann oberhalb
und unterhalb seines einknickbaren Teiles 16 Versteifungsrippen 29 haben.
[0022] Die Soll-Biegelinien 24 und 25 nähern sich einander an der linken Seite der Flasche
bei einer Knickachse 26, deren Lage Figur 1 und 2 zeigen.
[0023] Wird der obere Teil der Flasche gegenüber dem unteren geknickt, so kommt die Flasche
in die Lage nach Figur 3. Hierbei bleibt der starre Hohlkörper 23 unverändert, drückt
sich aber unter Umstülpen der Schrägflächen 18 und 21 teils in den oberen, teils in
den unteren Teil der Flasche hinein. Die Schrägflächen 18 und 21 stülpen sich aus
ihrer einen stabilen Lage nach Figur 1 in eine andere stabile Lage nach Figur 3 um,
so daß die Flasche nach jedem Knickvorgang ihre dann erreichte Stellung unverändert
beibehält.
[0024] Der einknickbare Teil läßt sich auch anders ausgestalten, z. B. so, daß nicht ein
starrer Hohlkörper 23 gebildet wird, sondern daß z. B. die Schrägfläche 18 starr ausgebildet
ist und die Schrägfläche 19 umstülpbar, die Schrägfläche 20 wiederum starr und die
Schrägfläche 21 umstülpbar. Versteifungsrippen werden dann entspechend nur innerhalb
der starren Schrägflächen angeordnet.
[0025] Der einknickbare Teil 16 kann auch statt der vier Schrägflächen nur zwei Schrägflächen
aufweisen, von denen beim Knickvorgang die eine starr bleibt, während sich die andere
ümstülpt.
[0026] In allen diesen Fällen ergibt sich eine Knickstellung, in der die innen liegenden
Schrägflächen nicht mehr sichtbar sind. Dies führt zu einem ästhetisch befriedigenden
Eindruck.
[0027] Dadurch, daß die Soll-Biegelinien 24 schmale Flächenstreifen in ihren Schrägebenen
aufweisen, ergibt sich je eine markante Einschnürung. Durch diese wird verhindert,
daß sich die Seitenwand des Hauptteils 10 beim Einknicken in die Stellung nach Figur
3 ausbaucht. Vielmehr bleiben die Seitenwände auch in der Knickstellung einwandfrei
zylindrisch.
Zweite Ausführungsform
[0028] Teile gleicher Funktion wie bei der ersten Ausführungsform sind bei der zweiten und
den folgenden Ausführungsformen mit gleichen Bezugszeichen versehen, auch wenn sie
in ihrer äußeren Gestaltung abweichen. Für diese Teile gilt dann die obige Beschreibung
mit.
[0029] Figur 4 und 5 zeigen den oberen Teil eines Behälters, insbesonderer einer Flasche
aus elastisch verformbarem Material der oben genannten Art. Die Flasche hat wiederum
einen Hauptteil 10, einen z. B. kegelförmige Schulterabschnitt 12 und ein Rohr 14.
Der Schulterabschnitt 12 könnte statt kegelförmig auch eingebaucht oder ausgebaucht
sein. Er kann z. B. glockenförmig in das Rohr 14 übergehen.
[0030] Der Schulterabschnitt 12 hat eine Soll-Biegelinie 32, die sich über etwa zwei Drittel
des Umfangs erstreckt und in einer Ebene rechtwinklig zur Achse 27 des Behälters liegt.
Diese Soll-Biegelinie kann, wie dargestellt, dicht oberhalb der Basislinie 35 des
Schulterabschnitts angeordnet sein, aber auch weiter darüber oder kann mit der Basislinie
zusammenfallen. In einer gedachten Ebene, die gegenüber der Achse 27 geneigt ist,
ist eine weitere Soll-Biegelinie 37 angeordnet. Da diese die Kegelfläche des Schulterabschnitts
12 schräg schneidet, ist sie Teil einer Ellipse. In Eckpunkten 39 berühren sich die
beiden Soll-Biegelinien 32 und 37, so daß sich zwischen ihnen eine in der Draufsicht
sichelförmige Schrägfläche 41 ergibt. Die beiden Eckpunkte 39 sind durch eine weitere
Soll-Biegelinie 43 miteinander verbunden. Diese Soll-Biegelinie hat von oben betrachtet
(Figur 5) eine schwache Krümmung. Von der Seite gesehen, d. h. von links in Figur
4, hat sie eine wesentlich stärkere Krümmung.
[0031] Die Schrägfläche 41 ist nach unten einstülpbar, wodurch das Rohr 14 eine in Figur
4 gestrichelt dargestellte Schrägstellung einnehmen kann. Wiederum sind beide Endstellungen
des Rohrs stabil. Wie auch bei der ersten Ausführungsform ist die koaxiale Grundstellung
des Rohrs wesentlich für Herstellung und Füllen der Flasche. Die Schrägstellung ist
wesentlich für die Entnahme des Inhalts, möglicherweise auch für den Transport wegen
der dadurch erzielbaren Raumersparnis.
[0032] Die Anordnung kann so getroffen werden, daß die Achse des Rohrs 14 in seiner Knickstellung
einen wesentlich größeren Winkel mit der Flaschenachse 27 einschließt, als in Figur
4 dargestellt.
[0033] Figur 6 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform. Hier entfallen die beiden Eckpunkte
39 zwischen Soll-Biegelinien. Die Soll-Biegelinien 37 und 43 nach Figur 4 und 5 sind
bei der Ausführungsform nach Figur 6 durch eine in sich geschlossenene Soll-Biegelinie
45 ersetzt, die in Draufsicht nach Figur 6 Kreisform hat. Diese Soll-Biegelinie 45
tangiert die kreisförmige Soll-Biegelinie 32, die hier mit der kreisförmigen Basislinie
35 des Schulterabschnitts der Flasche zusammenfällt (was aber nicht unbedingt erforderlich
ist). Die Soll-Biegelinie 45 liegt in einer schrägen Ebene. Die sichelförmige Schrägfläche
41 beschreibt hier einen größeren Bogen als bei der Ausführungsform nach Figur 5 und
ist annähernd in sich geschlossen. Die bei dieser Ausführungsform erzielbare Knickstellung
ist sehr ähnlich derjenigen nach Figur 4. Die Schrägfläche 41 läßt sich aus der dargestellten
Lage einwärts stülpen. Eine kegelförmige Ringfläche 47, die sich zwischen dem Rohr
14 und der Soll-Biegelinie 45 befindet, bleibt beim Umknicken in ihrer Kegelform erhalten.
Dritte Ausführungsform
[0034] Bei der Ausführungsform nach Figur 7 und 8 hat der Schulterabschnitt 12 Kegelform.
Die Seitenwände haben eine Neigung von etwa 50° gegenüber der Ebene der Basislinie
35. Hier fungiert die Basislinie 35 als Soll-Biegelinie 32. Es ist nur noch eine zweite
Soll-Biegelinie 50 vorgesehen, die in einer zur Achse 27 geneigten Ebene angeordnet
ist. Diese Soll-Biegelinie 50 kann als einwärts oder auswärts offene Rinne beliebiger
Querschnittsform ausgestaltet sein. Figur 10 zeigt eine spezielle Form. Hier hat die
Soll-Biegelinie 50 zwei Flächen, nämlich eine sich nach oben erweiternde sehr schmale
schräge Ringfläche 47 nach Art eines Kegelstumpfes und eine in einer Ebene schräg
zur Achse 27 liegende sehr schmale Ringfläche 48. Die schräge Ringfläche 47 geht in
einer unteren Grenzlinie 52, die ebene Ringfläche 48 in einer oberen Grenzlinie 54
in die hier kegelförmige Schrägfläche 41 über.
[0035] Figur 8 zeigt, welche Bewegungsbahnen einzelne markante Punkte des Schulterabschnitts
beim Übergang aus der Grundstellung in die Knickstellung verfolgen. Der obere Teil
des Schulterabschnitts mit dem Rohr 14 klappt dabei um eine Knickachse 51, die quer
zur Zeichenebene verläuft.
[0036] Figur 8 zeigt außerdem, daß auf das Rohr ein (gestrichelt gezeichneter) Sprühkopf
56 geschraubt werden kann. Mit einfachen Spritzwerkzeugen sind nur Sprühköpfe herstellbar,
deren Hauptsprührichtung gegenüber der Behälterachse um weit weniger als 90° geneigt
ist. Durch Abknicken des Behälters läßt sich hier unter Verwendung eines einfach herstellbaren
Sprühkopfes eine Hauptsprührichtung rechtwinklig zur Behälterachse erzielen.
[0037] Auch die Soll-Biegelinie 32 am unteren Ende der Schrägfläche 41 enthält eine schmale
ebene Ringfläche in einer Ebene rechtwinklig zur Achse 27. Diese Soll-Biegelinie 32
bildet also eine markante Einschnürung, die, wie oben beschrieben, dafür sorgt, daß
beim Knickvorgang die benachbarten Wandungen ihre Form behalten, also der Hauptteil
10 seine Zylinderform und der Schulterabschnitt 12 seine Kegelform.
Vierte Ausführungsform
[0038] Wie Figur 9 zeigt, lassen sich einknickbare Teile im Hauptteil 10 der Flasche und
im Schulterabschnitt 12 kombinieren, so daß an beiden im gleichen Richtungssinne geknickt
werden kann. Hierdurch läßt sich das Rohr 14 in eine Lage bringen, in der dessen Achse
etwa einen rechten Winkel mit der Achse der Flasche einschließt.
[0039] Figur 9 zeigt auch, daß eine Soll-Biegelinie 58 längs der Basis-Linie 35 nach Art
der Soll-Biegelinie 50 in Figur 7 und 10 ausgestaltet sein kann. Der einknickbare
Teil 30 hat zwei Schrägflächen 41 und 59, zwischen denen sich eine Soll-Biegelinie
57 in Form einer auswärts offenen Rinne befindet. Beim Einknicken des Teils 30 bleibt
die Schrägfläche 59 unverändert, während sich die Schrägfläche 41 nach unten umstülpt.
Dann liegen die Soll-Biegelinien 50 und 58 aufeinander, so daß keine Vertiefung, wie
bei Figur 8 sichtbar ist. Der dann schräggestellte Schulterbschnitt 12 scheint unmittelbar
auf dem Hauptteil 10 des Behälters zu sitzen.
Fünfte Ausführungsform
[0040] Die Figuren 11 bis 16 zeigen einen Behälter, z. B: einen Benzinkanister, einen Waschmittelbehälter
oder auch eine Flasche von rechteckigem Querschnitt. Dieser Erfindungsteil ist auch
anwendbar auf Behälter, die nur einen Schulterabschnitt von rechteckigem Querschnitt
und darunter beliebige Form haben. Der einknickbare Teil 16 hat hier die Form einer
Dachfläche 60 von der speziellen Form eines Walmdaches. Der First des Walmdaches wird
durch eine Soll-Biegelinie 64 gebildet. Die rundumlaufende Traufe wird durch Soll-Biegelinien
66, 67 und 68 gebildet. Zwischen den Soll-Biegelinien befinden sich zwei trapezförmige
Dach-Hauptflächen 70 und 71, von denen in Figur 11 und 12 nur die Seitenkanten erkennbar
sind, und dreieckige Dach-Nebenflächen 72, von denen nur die vordere erkennbar ist.
Die perspektivischen Darstellungen von Figur 13 und 14 zeigen (für eine andere Ausführungsform)
die Dachflächen deutlicher.
[0041] Das Rohr 14 setzt an der rechten Dach-Hauptfläche 71 (Figur 11 und 12) an, wobei
die Rohrachse mit dieser Dach-Hauptfläche 71 einen spitzen Winkel (3 einschließt.
Die Soll-Biegelinien 66, 67 und 68 liegen in einer gemeinsamen gedachten Ebene 74,
die in der Lage nach Figur 11 mit der Achse des Behälters ebenfalls einen Winkel (3
einschließt. Die Dach-Hauptfläche 71 und die Ebene 74 sind gegensinnig geneigt. Durch
diese Anordnung wird erreicht, daß die Rohrachse in die Achse 27 des Behälters fällt
oder zu ihr parallel verläuft. Der Teil des Schulterabschnitts 12 unterhalb der Ebene
74 ist im wesentlichen starr, jedenfalls nicht einstülpbar ausgebildet. Wird das Rohr
14 in die Lage nach Figur 12 gekippt, so stülpt sich die Dachfläche ein, wie es in
Figur 12 in gestrichelten Linien dargestellt ist. Beide Endstellungen der Dachfläche
sind stabil.
Sechste Ausführungsform
[0042] Bei der Ausführungsform nach Figur 13 und 14 ist die gedachte Ebene 74, d. h. die
Grundfläche des Daches, wesentlich stärker geneigt angeordnet als nach den Figuren
11 und 12. Die einzelnen Dachflächen und ihre Biegelinien haben dieselben Bezugszeichen
wie in Figur 11 und 12 und machen die Verhältnisse anhand der zugehörigen Beschreibung
deutlich. Die obere Dach-Hauptflläche 71 steht hier waagerecht, also rechtwinklig
zur Behälterachse. Die in Figur 13 vordere Dach-Hauptfläche 70 ist vorzugsweise unter
dem gleichen Winkel gegenüber Lotrechten geneigt, wie eine entsprechende rückwärtige
Behälterwand 77. Trotz der stark schräg angeordneten Dachfläche ergibt sich damit
ein symmetrisches Aussehen.
[0043] Beim Einknicken der Dachfläche bleiben die Soll-Biegelinien 66, 67 und 68 der Traufe
in ihren Lagen, während die Soll-Biegelinie 64 des Firstes einwärts wandert, so daß
dann alle Dachflächen einwärts gegen diese Soll-Biegelinie 64 verlaufen und das Rohr
14 schräg steht. Bei der Darstellung nach Figur 14 schaut man in die eingestülpte
Dachfläche hinein.
[0044] Die Soll-Biegelinien können auch umgekehrt so angeordnet werden, daß das Rohr bei
ausgestülpter Dachfläche schräg steht, bei eingestülpter Dachfläche dagegen parallel
zur Behälterachse.
Siebente Ausführungsform
[0045] Figur 15 und 16 zeigen in lotrechtem Längsschnitt eine ähnliche Auführungsform eines
Behälters wie Figur 13 und 14. Jedoch ist hier das Rohr 14 um 90° kippbar. In der
einen Behälterwand ist ein nach innen ragender Stopfen 80 vorgesehen. Wird beim Einstülpen
das Rohr 14 mit seiner Dach-Hauptfläche 71 um die Soll-Bie-; gelinie 67 geschwenkt,
so gelangt seine innere Öffnung über den Stopfen 80, wodurch der Behälter nach außen
abgedichtet wird. Die Lage der übrigen Teile, insbesondere der Dachflächen und Soll-Biegelinien
ergibt sich wiederum aus den Bezugszeichen und der vorangehenden Beschreibung. Diese
Art Stopfen-Abdichtung ist auch dann anwendbar, wenn das Rohr 14 nur um einen kleineren
Winkel als 90° abzuknicken ist. Der Stopfen 80 sitzt dann an einem nach unten einwärts
verlaufenden Wandstück.
Allgemeines
[0046] Figur 15 und 16 zeigen die Soll-Biegelinien als nach außen offene Rinnen. Statt dessen
könnten nach innen offene Rinnen verwendet werden. Figur 10 zeigt eine mögliche Ausführungsform
für die Soll-Biegelinie 50. Nach innen oder nach außen offene Rinnen sind für das
Blasen von Behältern geeignet. Es können prinzipiell alle dargestellten Soll-Biegelinien
als Rinnen ausgebildet werden.
[0047] Werden die Behälter dagegen im Spritzguß z. B. aus. Polypropylen hergestellt, so
können die Soll-Biegelinien als Filmscharniere ausgebildet werden. Bei Herstellung
im Spritzguß kann der Behälterboden als gesonderter Bauteil hergestellt und angeschraubt,
auf- oder eingeprellt oder aber angeschweißt werden.

1. Behälter, insbesondere Flasche, aus elastisch verformbarem Kunststoff, mit:
a) einem Einfüll- und Entnahmerohr (Rohr 14),
b) in der Behälterwand sind Soll-Biegelinien vorhanden, die ein Überschnappen des
Rohrs, gegen sich aus der Elastizität des Wandmaterials ergebende Rückstellkräfte,
aus einer ersten stabilen Endstellung, in der die Achsen des Rohrs (14) und des Behälters
im wesentlichen parallel zueinander verlaufen, über eine Totpunktlage in eine zweite
stabile Endstellung und umgekehrt gestatten,
gekennzeichnet, durch folgende Merkmale :
c) die Achsen des Rohrs und des Behälters schließen in der zweiten Endstellung miteinander
einen Winkel ein,
d) die Soll-Biegelinien begrenzen mindestens eine umknickbare und umschnappbare Fläche
(18, 21, 41, 70, 71), die in mindestens einer der Endstellungen asymmetrisch und ohne
spiegelsymmetrische Entsprechung zur Achse des Behälters angeordnet ist.
2. Behälter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale :
a) die Soll-Biegelinien (24 ; 32, 37 ; 32, 45 ; 32, 50 ; 50, 57, 58) begrenzen einen
einknickbaren Teil (16, 30), und laufen, in Richtung der Knickachse (26, 51) betrachtet,
von der einen Behälterseite her gegen die andere auseinander,
b) zwischen den Soll-Biegelinien befindet sich mindestens eine zur Achse (27) des
Behälters schräg verlaufende Wandfläche (Schrägfläche 18 bis 21 ; 41, 59), die sich
von der einen Behälterseite her gegen die andere erweitert.
3. Behälter nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch folgende Merkmale :
_a) Im Verlauf der Achse (27) des Behälters folgt auf eine sich verjüngende (21, 19)
eine sich erweiternde Schrägfläche (20, 18) ;
b) mindestens eine dieser Schrägflächen ist durch Soll-Biegelinien (24, 25) begrenzt
und aus einer stabilen Endstellung in eine zweite stabile Endstellung umstülpbar.
4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß von vier Schrägflächen (18
bis 21) die beiden äußeren (18, 21) umstülpbar sind und die beiden inneren (19, 20)
einen starren Hohlkörper (31) bilden.
5. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (31) Versteifungsrippen
(28) aufweist.
6. Behälter nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch folgende Merkmale :
a) Der Behälter hat einen sich gegen das Rohr (14) verjüngenden Schulterabschnitt
(12) ;
b) am oder nahe dem weiten Ende des Schulterabschnitts (12) ist eine bogenförmige,
insbesondere in sich geschlossene Soll-Biegelinie (32) vorgesehen, die zumindest annähernd
in einer zur Achse (27) senkrechten Ebene liegt ;
c) innerhalb des Schulterabschnitts (12) ist ferner mindestens eine bogenförmige,
im Grenzfall in sich geschlossene Soll-Biegelinie (37, 43, 45, 50, 57) vorgesehen,
die, in Richtung der Knickachse (51) betrachtet, schräg zur Achse (27) des Behälters
verläuft.
7. Behälter nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch folgende Merkmale :
a) Drei bogenförmige Soll-Biegelinien (32, 37, 43), die sich an ihren Enden berühren,
sind, in Richtung der Knickachse betrachtet, unter verschieden großen Winkeln zur
Achse (27) geneigt ;
b) eine (43) von ihnen umläuft die Achse (27) an der gegenüberliegenden Seite wie
die anderen (32, 37).
8. Behälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in sich geschlossene
Soll-Biegelinien (32, 45) vorhanden sind, von denen die eine (45) innerhalb der anderen
(32) liegt.
9. Behälter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale :
a) Der Behälter hat, zumindest in seinem Mündungsbrereich, einen rechteckigen Querschnitt
;
b) Der einknickbare Teil (16) hat die Form einer Dachfläche (60) nach Art eines Walmdaches
;
c) der einknickbare Teil hat Soll-Biegelinien (66, 67, 68), die die Dachfläche umranden
und weitere Soll-Biegelinien (64, 73), die die Dachfläche in Einzelflächen (Hauptflächen
70, 71 und Nebenflächen 75) unterteilen ;
d) das Rohr setzt an einer der Dach-Hauptflächen (71) an.
10. Behälter nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch folgende Merkmale :
a) eine Seitenwand des Behälters trägt einen in das Innere des Behälters ragenden
Stopfen (80) einer zum Abdichten des inneren Endes des Rohrs (14) geeigneten Form
und Größe;
b) der Stopfen ist an der Behälterwand so angeordnet, daß das innere Rohrende ihn
bei eingestülpter Dachfläche (60) unter Abdichtung umgreift.
11. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Soll-Biegelinien (25, 64,
66, 67, 68) als offene Rinnen ausgebildet sind.
12. Behälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß Soll-Biegelinien (25),
die an dem der Achse (27) zugekehrten Rande von Schrägflächen (18 bis 21) angeordnet
sind, die Form nach außen offener Rinnen haben.
13. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Soll-Biegelinien (24, 32),
die an dem von der Achse (27) abgekehrten Rande von Schrägflächen (19, 20, 41) liegen,
mindestens einen in ihrer Längsrichtung verlaufenden und im Verhältnis zum Behälterdurchmesser
schmalen Flächenstreifen aufweisen, der eine markante Einschnürung des Behälters bildet.
1. Container, in particular a bottle, made of plastics material which can be elastically
deformed, comprising
a) a filler and emptying pipe (pipe 14),
b) in the container wall there are provided predetermined bending lines permitting
a snap- over motion of the pipe against restoring forces resulting from the elasticity
of the wall material, from a first stable end position in which the axes of the pipe
(14) and of the container extend substantially in parallel to each other, through
a dead-centre position into a second stable end position and vice versa,
characterized by the following features :
c) the axes of the pipes and of the container include an angle in the second end position,
d) the predetermined folding lines are bounding at least one surface (18, 21, 41,
70, 71) which can be folded and snapped over, the surface being arranged in at least
one of the end positions asymmetrically and without mirror symmetrical counter part
with respect to the container axis.
2. Container according to claim 1, characterized by the following features :
a) the predetermined folding lines (24 ; 32, 37 ; 32, 45 ; 32, 50 ; 50, 57, 58) are
bounding a part (16, 30) which can be folded in and diverge when viewed in the direction
of the folding axis (26, 51) from one side of the container towards the other,
b) between the predetermined folding lines there is located at least one wall surface
(inclined surface 18 to 21 ; 41, 59) inclined with respect to the axis (27) of the
container, this wall surface widening from one side of the container towards the other.
3. Container according to claim 1, characterized by the following features :
a) along the path of the axis (27) of the container a narrowing inclined surface (21,
19) is followed by a widening inclined surface (20, 18),
b) at least one of these inclined surfaces is bounded by predetermined bending lines
(24, 25) and can be inverted from one stable end position into a second stable end
position.
4. Container according to claim 3, characterized in that the two outer surfaces (18,
21) of four inclined surfaces (18 to 21) can be inverted, and the two inner surfaces
(19, 20) form a rigid hollow part (31).
5. Container according to claim 4, characterized in that the hollow part (31) has
reinforcing ribs (28).
6. Container according to claim 2, characterized by the following features :
a) the container has a shoulder section (12) narrowing towards the pipe (14),
b) at or near the wide end of the shoulder section (12) there is provided an arc-like,
in particular self-contained predetermined bending line (32), which lies at least
approximately in a plane at right angles to the axis (27),
c) moreover, within the shoulder section (12) is provided at least one arc-like, in
the limiting case self-contained predetermined bending line (37, 43, 45, 50, 57) which
when viewed in the direction of the folding axis (51) is inclined to the axis (27)
of the container.
7. Container according to claim 6, characterized by the following features :
a) three arc-like predetermined bending lines (32, 37, 43), touching at their ends,
are inclined to the axis (27) at various angles when viewed in the direction of the
folding axis,
b) one (43) of the predetermined bending lines runs around the axis (27) at the side
opposite the others (32, 37).
8. Container according to claim 6, characterized in that the two self-contained predetermined
bending lines (32, 45) are present, one of which (45) lies inside the other (32).
9. Container according to claim 1, characterized by the following features :
a) the container has, at least in the region of its opening, a rectangular cross-section,
b) the part (16) which can be folded in has the shape of a roof surface (60) in the
nature of a hipped roof,
c) the part which can be folded in has predetermined bending lines (66, 67, 68) which
border the roof surface, and other predetermined bending lines (64, 73) which divide
the roof surface into individual surfaces (main surfaces 70, 71 and side surfaces
75),
d) the pipe sits on one of the main roof surfaces (71).
10. Container according to claim 9, characterized by the following features :
a) one side wall of the container carries a stopper (80) protruding into the inside
of the container, the stopper having a suitable shape and size for sealing the inside
end of the pipe (14),
b) the stopper is arranged at the container wall in such a way that the inside end
of the pipe encompasses the stopper sealingly when the roof surface is folded in (60).
11. Container according to claim 1, characterized in that predetermined bending lines
(25, 64, 66, 67, 68) are designed as open channels.
12. Container according to claim 11, characterized in that predetermined bending lines
(25), which are arranged at the edge of inclined surfaces (18 to 21) turned towards
the axis (27), have the shape of channels open to the outside.
13. Container according- to claim 1, characterized in that predetermined bending lines
(24, 32) which are arranged at the edge of inclined surfaces (19, 20, 41) turned away
from the axis (27) have at least one surface strip extending in their longitudinal
direction which is narrow compared with the diameter of the container, the surface
strip forming a prominent necking of the container.
1. Récipient, en particulier bouteille en une matière plastique déformable élastiquement,
comprenant :
a) un tube d'emplissage et de prélèvement (tube 14),
b) des lignes de flexion programmée qui sont élaborées dans la paroi du récipient
et permettent un fléchissement du tube par repli, s'opposant à des forces de rappel
résultant de l'élasticité du matériau de la paroi, d'une première position extrême
stable, dans laquelle les axes du tube (14) et du récipient s'étendent sensiblement
parallèlement l'un à l'autre, à une seconde position extrême stable et inversement,
en transitant par une position neutre,
caractérisé par les particularités suivantes :
c) les axes du tube et du récipient forment entre eux un angle dans la seconde position
extrême,
d) les lignes de flexion programmée délimitent au moins une surface coudable et rabattable
par repli (18, 21, 41, 70, 71) qui est disposée, dans au moins l'une des positions
extrêmes, asymétri- quement et sans aucune concordance spéculaire par rapport à l'axe
du récipient.
2. Récipient selon la revendication 1, caractérisé par les particularités suivantes
:
a) les lignes de flexion programmée (24 ; 32, 37 ; 32, 45 ; 32, 50 ; 50, 57, 58) délimitent
une partie compressible par inflexion (16, 30) et s'étendent, considérées dans la
direction de l'axe de fléchissement (26, 51), en divergeant mutuellement de l'un des
côtés du récipient en direction de l'autre,
b) au moins une surface de paroi (surface inclinée 18 à 21 ; 41, 59), située entre
les lignes de flexion programmée et s'étendant à l'oblique par rapport à l'axe (27)
du récipient, s'élargit de l'un des côtés du récipient en direction de l'autre.
3. Récipient selon la revendication 2, caractérisé par les particularités suivantes
:
a) sur l'étendue de l'axe (27) du récipient, une surface inclinée (20, 18) à élargissement
se raccorde à une telle surface (21, 19) à rétrécissement ;
b) au moins l'une de ces surfaces inclinées est délimitée par des lignes de flexion
programmée (24, 25) et peut venir en recouvrement, d'une position extrême stable à
une seconde position extrême stable.
4. Récipient selon la revendication 3, caractérisé par le fait que, parmi quatre surfaces
inclinées (18 à 21), les deux surfaces externes (18, 21) peuvent venir en recouvrement,
et les deux surfaces internes (19, 20) forment un corps creux rigide (31).
5. Récipient selon la revendication 4, caractérisé par le fait que le corps creux
(31) présente des nervures de rigidification (28).
6. Récipient selon la revendication 2, caractérisé par les particularités suivantes
:
a) ce récipient possède une région épaulée (12) décroissant de section vers le tube
(14) ;
b) une ligne de flexion programmée (32) de configuration curviligne, formant notamment
un tour complet et prévue sur ou à proximité de l'extrémité large de la région épaulée
(12), s'étend au moins approximativement dans un plan perpendiculaire à l'axe (27)
;
c) au moins une ligne de flexion programmée (37, 43, 45, 50, 57) de configuration
curviligne, formant dàns le cas limite un tour complet et par ailleurs prévue à l'intérieur
de la région épaulée (12), s'étend à l'oblique par rapport à l'axe (27) du récipient
considérée dans la direction de l'axe de fléchissement (51).
7. Récipient selon la revendication -6, caractérisé par les particularités suivantes
:
a) trois lignes de flexion programmée (32, 37, 43) de configurations curvilignes se
touchant à leurs extrémités sont inclinées, observées dans la direction de l'axe de
fléchissement, d'angles de valeurs différentes par rapport à l'axe (27) ;
b) l'une (43) d'entre elles cerne circonférentiellement l'axe (27) du côté opposé
par rapport aux autres (32, 37).
8. Récipient selon la revendication 6, caractérisé par la présence de deux lignes
de flexion programmée (32, 45) formant un tour complet, dont l'une (45) se trouve
à l'intérieur de l'autre (32).
9. Récipient selon la revendication 1, caractérisé par les particularités suivantes
:
a) ce récipient présente une section rectangulaire, au moins dans la zone de son goulot
;
b) la partie compressible par inflexion (16) a la forme d'une surface de toiture (60),
à la manière d'un toit en croupe ;
c) la partie compressible par inflexion présente des lignes de flexion programmée
(66, 67, 68) qui bordent circonférentiellement la surface de toiture, ainsi que d'autres
lignes de flexion programmée (64, 73) qui subdivisent la surface de toiture en des
surfaces individuelles (surfaces principales 70, 71 et surfaces auxiliaires 75) ;
d) le tube se raccorde à l'une (71) des surfaces de toiture principales.
10. Récipient selon la revendication 9, caractérisé par les particularités suivantes
:
a) une paroi latérale du récipient porte un bouchon (80), s'engageant à l'intérieur
du récipient et accusant une forme et une dimension appropriées pour assurer l'étanchéité
de l'extrémité interne du tube (14) ;
b) le bouchon occupe, sur la paroi du récipient, une position telle que l'extrémité
interne du tube le ceinture de manière étanche lorsque la surface de toiture (60)
est rentrée par inflexion.
11. Récipient selon la revendication 1, caractérisé par le fait que des lignes de
flexion programmée (25, 64, 66, 67, 68) sont réalisées sous la forme de gorges ouvertes.
12. Récipient selon la revendication 11, caractérisé par le fait que des lignes de
flexion programmée (25), disposées sur le bord de surfaces inclinées (18 à 21) tourné
vers l'axe (27), ont la forme de gorges ouvertes vers l'extérieur.
13. Récipient selon la revendication 1, caractérisé par le fait que des lignes de
flexion programmée (24, 32), situées sur le bord de surfaces inclinées (19, 20, 41)
tourné à l'opposé de l'axe
(27), présentent au moins une bande superficielle étroite par rapport au diamètre
du récipient, s'étendant dans leur sens longitudinal et formant un rétrécissement
accentué du récipient.