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EP 0 135 149 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.03.1988 Patentblatt 1988/12 |
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Anmeldetag: 16.08.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: E06B 9/26 |
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Rafflamellenjalousie mit Z-förmig profilierten Lamellen
Contractable lamellar Venetian blind having Z-shaped profiled lamellae
Store vénitien à lamelles, contractile et ayant des lamelles profilées en forme de
Z
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
20.08.1983 DE 3330106
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.03.1985 Patentblatt 1985/13 |
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Patentinhaber: Hüppe GmbH |
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D-2900 Oldenburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Santen, Horst
D-2900 Oldenburg (DE)
- Coldewey, Heiko
D-2905 Jeddeloh II (DE)
- Lattek, Siegfried
D-6920 Sinsheim (DE)
- Kräuter, Adolf
D-2930 Varel (DE)
- Wöhlke, Gerhardt
D-2875 Ganderkesee 2 (DE)
- Fastje, Horst
D-2900 Oldenburg (DE)
- Wessels, Karl
D-2930 Varel II (DE)
- Kirch, Franz
D-2872 Hude (DE)
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Vertreter: Eisenführ, Speiser & Partner |
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Martinistrasse 24 28195 Bremen 28195 Bremen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AT-B- 359 260 DE-A- 3 242 237
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DE-A- 2 824 585 DE-U- 6 606 963
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rafflamellenjalousie mit einem Behang aus im wesentlichen
Z-förmig profilierten Lamellen mit einem Mittelabschnitt und zwei komplementären,
sich beidseits unter stumpfen bis rechten Winkeln anschließenden, gleich breiten Seitenabschnitten,
wobei Tragorgane zum Tragen und Wenden sowie Aufzugsorgane zum Raffen bzw. Herablassen
der Lamellen dienen.
[0002] Derartige Rafflamellenjalousien mit Z-förmigen Lamellen sind vielfältig bekannt.
Die Neigung des Mittelabschnitts gegenüber den beiden Seitenabschnitten hat dabei
den Vorteil, daß die Öffnungen für das alle Mittelabschnitte der Lamellen durchsetzende
Aufzugsorgan trotz eines großen Wendewinkels der Lamellen relativ klein sein können.
[0003] Die Z-Form der Lamellen der neuen RaffIameIlenjalousie hat demgegenüber eine gänzlich
andere Ursache und Bedeutung. Dieser neuen Rafflamellenjalousie liegt die Aufgabe
zugrunde, einen im geschlossenen Zustand besonders kompakten und insbesondere wärmedämmenden
Lamellenbehang anzugeben.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß - mit Hilfe an sich bekannter Z-Lamellen - dadurch
gelöst, daß die Breite der Lamellen-Seitenabschnitte im wesentlichen gleich dem Abstand
der Lamellen (Teilungsmaß) ist und im voll gewendeten Zustand jeder Seitenabschnitt
einer Lamelle mit deren angrenzendem Mittelabschnitt sowie dem komplementären Seitenabschnitt
nebst angrenzendem Mittelabschnitt einer benachbarten Lamelle ein im wesentlichen
geschlossenes Hohlprofil bildet sowie benachbarte Hohlprofile vertikal miteinander
fluchten. Während bei herkömmlichen Rafflamellenjalousien die Lamellenbreite nur wenig
größer als das Teilungsmaß ist, hat die neue Rafflamellenjalousie Lamellen, deren
Gesamtbreite im wesentlichen dem doppelten Teilungsmaß entspricht, so daß im voll
gewendeten, also geschlossenen Zustand jede Lamelle ihre beiden Nachbarlamellen je
zur Hälfte überdeckt.
[0005] Die von den Luftpolstern in den Hohlprofilen der geschlossenen Rafflamellenjalousie
bewirkte gute Wärmedämmung läßt sich weiter verbessern, wenn die Lamellen im Bereich
des Mitteiabschnitts geteilt und die Teile durch eine schlecht wärmeleitende Brücke
miteinander verbunden sind. Diese Maßnahme wird vornehmlich bei Lamellen aus Metall,
insbesondere Aluminium, Anwendung finden, die gute mechanische Eigenschaften mit guter
Wärmeleitfähigkeit verbinden und insofern den Wärmedurchgang begünstigen. Wird die
Wärmeleitung im Bereich der Mittelabschnitte jedoch unterbrochen, so kann diesem nachteiligen
Aspekt wirksam begegnet werden.
[0006] Vornehmlich solche im Bereich des Mittelabschnitts geteilte Lamellen können aus unterschiedlich
bearbeiteten und/oder aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehenden Teilen hergestellt
sein. Es lassen sich auf diese Weise eine Vielzahl von lichtbeeinflussenden Wirkungen
erzielen, und zwar sowohl im geöffneten als auch im gewendeten (geschlossenen) Zustand
der Jalousie.
[0007] Andere vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der neuen Raftlamellenjalousie
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und sind
Gegenstand von Unteransprüchen.
[0008] In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine einfache Ausbildung der neuen Rafflamellenjalousie,
und zwar im geöffneten Zustand ;
Fig. 2 dieselbe Jalousie im geschlossenen Zustand (wie Fig. 1 im Vertikalschnitt)
;
Fig. 3 eine insbesondere der Fig. 2 entsprechende Darstellung einer abgewandelten
Ausführungsform ;
Fig. 4 eine teilweise horizontal geschnittene Draufsicht auf die in Fig. 3 dargestellte
Ausführungsform ;
Fig. 5 den Mittelabschnitt nebst angrenzenden Teilen der Seitenabschnitte einer geteilten
Lamelle im Vertikalschnitt ;
Fig. 6 eine den Fig. 2 und 3 entsprechende Darstellung einer anderen Ausführungsform
mit geteilten Lamellen (im geschlossenen Zustand der Jalousie) ;
Fig. 7 einen partiellen Ausschnitt der Darstellung in Fig. 6, jedoch einer wiederum
abgewandelten Ausführungsform im fast geschlossenen Zustand ; und
Fig. 8 eine der Fig. 7 entsprechende Darstellung derselben Ausführungsform im gänzlich
geschlossenen Zustand.
[0009] Die Figuren 1 und 2 stellen - wie gesagt - eine einfache Ausführungsform nur eines
Ausschnitts des Lamellenbehangs einer im übrigen allgemein bekannten Rafflamellenjalousie
dar. Die im ganzen mit 1 bezeichneten Lamellen bestehen jeweils aus einem Mittelabschnitt
2 und beidseitigen Seitenabschnitten 3a und 3b. Die Lamellen 1 sind mit Hilfe von
schematisch angedeuteten Nippeln 4, welche an den Mittelabschnitten 2 befestigt sind,
in nicht dargestellten Seitenführungsschienen vertikal geführt. Im Bereich der freien
Ränder der Seitenabschnitte 3a, 3b sind die Lamellen 1 an Trag- und Wendeorganen 5
mit Hilfe von Verbindungsstücken 6 angelenkt.
[0010] Der Mittenabstand benachbarter Nippel 4 (bzw. benachbarter Verbindungsstücke 6) definiert
das Teilungsmaß des Jalousiebehangs ; es ist im Beispiel mit x bezeichnet. Mit B ist
die Gesamtbreite einer Lamelle 1 bezeichnet, mit b die wirksame Breite eines Seitenabschnitts
3a bzw. 3b. Weicht der Winkel zwischen dem Mittelabschnitt 2 und den angrenzenden
Seitenabschnitten 3a, 3b von 90° ab (stumpfer Winkel), so geht ein Teil des Mittelabschnitts
2 in die wirksame Breite des Seitenabschnitts 3a bzw. 3b ein. Vor allem Fig. 2 macht
deutlich, daß die wirksame Breite b der Seitenabschnitte 3a, 3b gleich dem Teilungsmaß
x ist, so daß eine Lamelle von der Gesamtbreite B den Seitenabschnitt 3a der ihr auf
einer Seite benachbarten Lamelle 1 und den Seitenabschnitt 3b der ihr auf der anderen
Seite benachbarten Lamelle 1 überdeckt und mit diesen Seitenabschnitten sowie den
beteiligten, jeweils dazwischenliegenden Mittelabschnitten 2 zwei Hohlprofile 7 bildet.
Dabei liegen die Bördelränder 8 entlang den freien Kanten der Lamellen-Seitenabschnitte
3a, 3b an den beteiligten Mittelabschnitten 2 an.
[0011] Beim Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und 4 schließen die Seitenabschnitte 3a, 3b
stumpfe Winkel mit dem Mittelabschnitt 2 ein. Sie sind um die Achse 9 des Nippels
4 schwenkbar, welcher in der Seitenschiene 10 geführt ist und in diesem Beispiel einen
Kurbelansatz 11 besitzt (Fig. 4).
[0012] Die Trag- und Wendeorgane 5 sind endseits der Lamellen 1 angeordnet. Dabei greift
nur das in der Zeichnung rechte Trag- und Wendeorgan 5 mit Hilfe seiner Verbindungsstücke
6 am freien Rand des zugehörigen Seitenabschnitts 3b an. Das andere - linke - Trag-
und Wendeorgan 5 greift gar nicht unmittelbar an den Lamellen 1, sondern (mit Hilfe
gleichartiger Verbindungsstücke 6) an den freien Enden der Nippel-Kurbeln 11 mit Hilfe
daran befestigter Zapfen 12 an. Entsprechende Zapfen 13 sind übrigens zur Anlenkung
des (rechten) Trag- und Wendeorgans 5 im Bereich der freien Ränder der Seitenabschnitte
3b endseits der Lamellen 1 auch vorgesehen (Fig. 4).
[0013] Die Fig. 3 und 4 stellen mit ausgezogenen Linien den geschlossenen Zustand der RaffIameIlenjalousie
dar, in welchem die Lamellen 1 wiederum Hohlprofile 7 bilden. In diese Stellung gelangen
die Lamellen 1, wenn die Trag- und Wendeorgane 5 gemäß den Pfeilen 14 relativ zueinander
bewegt werden. Eine entgegengesetzt gerichtete Relativbewegung der Trag- und Wendeorgane
5 läßt die Lamellen 1 in die strich-punktiert angedeutete Offenlage schwenken ; dabei
bewegt sich jedes an dem in den Zeichnungsfiguren rechten Trag- und Wendeorgan 5 angebrachtes
Verbindungsstück 6 auf einem Viertelkreis 15, welcher für die strich-punktiert dargestellte
Lamelle 1 in Figur 3 ebenfalls strich-punktiert angegeben ist. Das zugehörige Trag-
und Wendeorgan 5 verlagert sich parallel zu seiner dargestellten Stellung nach rechts
(nicht dargestellt) ; eine entsprechende Parallelverlagerung erfährt das andere (linke)
Trag- und Wendeorgan 5 aufgrund der damit einhergehenden Schwenkung aller Kurbeln
11.
[0014] Figur 5 zeigt im Teilquerschnitt den Aufbau einer längsgeteilten Lamelle 1. Die Seitenabschnitte
3a und 3b bestehen dabei aus unterschiedlichem Material, wie die verschiedene Schraffierung
deutlich macht. Dieses Material kann beispielsweise ein Kunststoff sein, und die Unterschiede
können sich auf unterschiedliche Bearbeitung (z. B. Prismenausbildung in glasklarem
Kunststoff, wobei bestimmte Prismenkanten zur Lichtlenkung beschichtet sein können)
beschränken. Der Seitenabschnitt 3a setzt sich in einem Mittelschenkel-Abschnitt 2a
und der Seitenabschnitt 3b in einem Mittelschenkel-Abschnitt 2b fort. Zwischen den
Abschnitten 2a, 2b ist eine Trag- oder Verbindungsleiste 2c vorgesehen, welche entlang
den Verbindungsflächen 2d mit den Abschnitten 2a, 2b beispielsweise verklebt ist und
auf diese Weise insgesamt den Mittelabschnitt 2 der Lamelle 1 bildet.
[0015] Figur 6 zeigt eine wieder andere Lamellenausbildung, und zwar auch im vertikalen
Ausschnitt benachbarter Lamellen in der Schließstellung. Hier besteht der Mittelabschnitt
2 im wesentlichen aus einer kompakten Leiste 2c, in die entsprechend kürzere Mittelleisten-Abschnitte
2a, 2b der Seitenabschnitte 3a, 3b fluchtend eingreifen ; der Abkröpfwinkel zwischen
den Seitenabschnitten 3a, 3b und den Mittelleisten-Abschnitten 2a, 2b weicht auch
in diesem Falle von 90° ab. Die Leiste 2c kann (ebenso wie im Beispiel der Figur 5)
aus besonders schlecht wärmeleitendem Material bestehen.
[0016] In entsprechend geformte Randbördelungen 16 der Seitenabschnitte 3a, 3b sind Dichtleisten
17 (aus Gummi, Kunststoff o. dgl.) mit Hilfe verdickter Ränder 18 eingeführt. In dem
in Figur 6 dargestellten geschlossenen Zustand der Jalousie liegen die Lippen 19 der
Dichtleisten 17 an der Leiste 2c des Mittelabschnitts 2 der jeweiligen Nachbarlamelle
1 an, so daß der Hohlraum 7 wirksam abgedichtet ist.
[0017] Gemäß dem in den Figuren 7 und 8 dargestellten Ausführungsbeispiel sind Dichtleisten
20 Teil der Leiste 2c, welche auch hier den größten Teil des Mittelabschnitts 2 ausmacht.
Im geöffneten Zustand der Lamellen 1 sind die Dichtleisten 20 gestreckt. Beim Schließen
kommen die Bördelungen 16 der jeweils beiden benachbarten Lamellen 1 zur Anlage an
die Leiste 20 (Figur 7). Wenn die Rafflamellenjalousie völlig geschlossen ist und
jeweils benachbarte Lamellen 1 Hohlräume 7 gebildet haben, sind die Dichtleisten 20
in dichtende Anlage an den Bördelungen 16 verformt (Figur 8).
1. Rafflamellenjalousie mit einem Behang aus im wesentlichen Z-förmig profilierten
Lamellen (1) mit einem Mittelabschnitt (2) und zwei komplementären, sich beidseits
unter stumpfen bis rechten Winkeln anschließenden, gleich breiten Seitenabschnitten
(3a, 3b), wobei Tragorgane (5) zum Tragen und Wenden sowie Aufzugsorgane zum Raffen
bzw. Herablassen der Lamellen dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Lamellen-Seitenabschnitte
(3a, 3b) im wesentlichen gleich dem Abstand der Lamellen (Teilungsmaß X') ist und
im voll gewendeten Zustand jeder Seitenabschnitt (3a, 3b) einer Lamelle (1) mit deren
angrenzendem Mittelabschnitt (2) sowie dem komplementären Seitenabschnitt (3a ; 3b)
nebst angrenzendem Mittelabschnitt (2) einer benachbarten Lamelle (1) ein im wesentlichen
geschlossenes Hohlprofil (7) bildet sowie benachbarte Hohlprofile vertikal miteinander
fluchten.
2. Raftlamellenjalousie nach Anspruch 1 insbesondere mit Lamellen aus Metall, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lamellen (1) im Bereich des Mittelabschnitts (2) geteilt und
die Teile (3a, 2a: 3b, 2b) durch eine schlecht wärmeleitende Brücke (Leiste 2c) miteinander
verbunden sind.
3. RaffiameIlenjalousie nach Anspruch 1 oder 2 mit Seitenführungsnippeln an den Stirnenden
der Lamellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenführungsnippel (4) mit den Brücken
(Leiste 2c) verbunden sind.
4. Rafflamellenjalousie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein
Tragorgan (5) an Kurbelarmen (11) angreift, die radial zur Lamellenlängsachse (9)
am Nippel (4) ansetzen und von einer auch der Seitenführung dienenden Schiene (10)
umschlossen sind.
5. Raftlamellenjalousie mindestens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lamellen (1) im Bereich des Mittelabschnitts (2) geteilt sind und die beiden Teile
(3a, 2a ; 3b, 2b) einer Lamelle (1) unterschiedlich ausgebildet sind.
6. Rafflamellenjalousie nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile
(3a, 2a ; 3b, 2b) aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehen.
7. Raftlamellenjalousie nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile
(3a, 2a ; 3b, 2b) unterschiedlich bearbeitet sind.
8. Rafflamellenjalousie nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Lamellen (1) sich in ihrer Längsrichtung erstreckende Dichtlippen
(19) vorgesehen sind.
9. Rafflamellenjalousie nach den Ansprüchen 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dichtlippen (20) an den Brücken (Leisten 2c) angeformt sind.
1. A nesting-slat shutter having a drop of slats (1) of an essentially Z-shaped profile
having a middle portion (2) and two complementary side portions (3a, 3b) of equal
width connected to it on opposite sides at angles from obtuse to a right angle, in
which carrier members (5) serve for the carrying and turning and hoisting members
serve for the gathering up and letting down of the slats, characterized in that the
width of the side portions (3a, 3b) is essentially equal to the spacing of the slats
(pitch dimension X') and in the completely turned state each side portion (3a, 3b)
of one slat (1) with its adjoining middle portion (2) as well as the complementary
side portion (3a, 3b) together with the adjoining middle portion (2) of an adjacent
slat (1) forms an essentially closed hollow profile (7) and also adjacent hollow profiles
align vertically with one another.
2. A nesting-slat shutter as in Claim 1, in particular one having slats of metal,
characterized in that the slats (1) are divided in the region of the middle portion
(2) and the parts (3a, 2a ; 3b, 2b) are connected together by a bridge (fillet 2c)
poorly conductive of heat.
3. A nesting-slat shutter as in Claim 1 or 2, having side-guide nipples on the endfaces
of the slats, characterized in that the side-guide nipples (4) are connected to the
bridges (fillet 2c).
4. A nesting-slat shutter as in Claim 1, characterized in that at least one carrier
member (5) engages in crank arms (11) which are each mounted on the nipple (4) radially
to the longitudinal axis (9) of the slat and are enclosed by a rail (10) serving also
for the guidance at the side.
5. A nesting-slat shutter at least as in Claim 1, characterized in that the slats
(1) are divided in the region of the middle portion (2) and the two parts (3a,2a ;
3b,2b) of a slat (1) are made different.
6. A nesting-slat shutter as in Claim 5, carac- terized in that the two parts (3a,
2a ; 3b, 2b) consist of different materials.
7. A nesting-slat shutter as in Claim 5, characterized in that the two parts (3a,
2a ; 3b,2b) are machined differently.
8. A nesting-slat shutter as in at least one of the preceding Claims, characterized
in that sealing lips (19) are provided on the slats (1) extending in their longitudinal
direction.
9. A nesting-slat shutter as in Claims 3 and 8, characterized in that the sealing
lips (20) are moulded onto the bridges (fillets 2c).
1. Store contractile à lamelles, comportant une tenture en lamelles (1) profilées
sensiblement en forme de Z, présentant une partie médiane (2) et s'y raccordant d'un
côté et de l'autre avec des angles obtus ou droits, des parties latérales complémentaires
de même largeur (3a, 3b), des organes porteurs (5) assurant le support et le rabattement,
tandis que des organes de levage servent à la contraction et à l'abaissement des lamelles,
caractérisé en ce que la largeur des parties latérales (3a, 3b) des lamelles est sensiblement
égale à la distance entre les lamelles (cote de pas X'), chaque partie latérale (3a,
3b) d'une lamelle (1) formant, à l'état complètement rabattu, avec la partie médiane
(2) qui s'y raccorde ainsi qu'avec la partie latérale complémentaire (3a ; 3b) et
la partie médiane (2) raccordée d'une lamelle (1) voisine, un profilé creux (7) sensiblement
fermé, les profilés creux voisins en direction verticale étant alignés.
2. Store contractile à lamelles selon la revendication 1, notamment à lamelles métalliques,
caractérisé en ce que les lamelles (1) sont divisées dans la zone de la partie médiane
(2), les éléments (3a, 2a ; 3b, 2b) étant assemblés entre eux par un pont mauvais
conducteur de la chaleur (barrette 2c).
3. Store contractile à lamelles selon la revendication 1 ou 2, avec des raccords de
guidage latéral aux extrémités frontales des lamelles, caractérisé en ce que les raccords
de guidage latéral (4) sont assemblés avec les ponts (barrettes 2c).
4. Store contractile à lamelles selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au
moins un organe porteur (5) attaque des bras de manivelle (11) raccordés au raccord
(4) radialement par rapport à l'axe longitudinal (9) des lamelles, ces bras étant
entourés par un profilé (10) servant aussi au guidage latéral.
5. Store contractile à lamelles, au moins selon la revendication 1, caractérisé en
ce que les lamelles (1) sont divisées dans la zone de la partie médiane (2), les deux
éléments (3a, 2a ; 3b, 2b) d'une lamelle (1) étant constitués de façon différente.
6. Store contractile à lamelles selon la revendication 5, caractérisé en ce que les
deux éléments (3a, 2a ; 3b, 2b) sont constitués en des matériaux différents.
7. Store contractile à lamelles selon la revendication 5, caractérisé en ce que les
deux éléments (3a, 2a ; 3b, 2b) sont usinés de façon différente.
8. Store contractile à lamelles selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que des lèvres d'étanchéité (19) s'étendant dans la direction longitudinale
des lamelles (1) sont prévues sur ces lamelles.
9. Store contractile à lamelles selon les revendications 3 et 8, caractérisé en ce
que les lèvres d'étanchéité (20) sont formées sur les ponts (barrettes 2c).