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(11) |
EP 0 135 200 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1988 Patentblatt 1988/28 |
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Anmeldetag: 20.09.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B05B 15/12 |
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Lackier- und Abdunstanlage mit Umluftbelüftung
Spraybooth with an evaporation and forced air circulation installation
Cabine de pulvérisation comportant une installation d'épuration à circulation forcée
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
22.09.1983 DE 3334257
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.03.1985 Patentblatt 1985/13 |
| (73) |
Patentinhaber: RMG-Beierling GmbH |
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D-33184 Altenbeken (DE) |
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Erfinder: |
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- Beierling, Klemens
D-4790 Paderborn-Neuenbeken (DE)
- Beierling, Hans-Jürgen
D-4791 Neuenbeken (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hanewinkel, Lorenz, Dipl.-Phys. |
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Patentanwalt
Ferrariweg 17a 33102 Paderborn 33102 Paderborn (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 404 404 DE-A- 3 030 045
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DE-A- 2 522 440 DE-A- 3 043 784
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen von Beschichtungsmedien, z.B.
Lack auf Gegenstände, die nacheinander durch mehrere aneinander anschliessenden Lackierkammern
gefördert werden, durch die ein Luftstrom zwangsweise hindurchgeführt wird, wobei
jeweils deren Abluft jeweils durch eine Farbpartikelabscheidevorrichtung mittels Ventilatoren
geführt wird und danach der in Förderrichtung der Gegenstände anschliessenden Lackierkammer
und aus der letzten Lackierkammer zur Entfernung der organischen Flüssigkeitsdämpfe
einer Reinigungsanlage zugeführt wird.
[0002] Aus DE-A1-2 404 404 ist eine Lackiervorrichtung mit mehreren Lackierkammern bekannt,
die mit einem Luftstrom beaufschlagt werden, der von Lackierkammer zu Lackierkammer
geführt ist. Dabei wird die Abluft mittels eines Ventilators über eine Wach- und Filtervorrichtung
geführt und der folgenden Lackierkammer zugeführt. Der Gesamtluftstrom, der in einer
Lackierkammer benötigt wird, bestimmt den benötigten Luftvolumenstrom durch die Gesamtvorrichtung,
so dass die Lösungsmittelsättigung der Abluft am Ende der Vorrichtung, die der Reinigungsanlage
zugeführt wird, sich aus diesem Luftstrom und dem Lackverbrauch ergibt, wobei in der
Praxis nur ein unzureichender Sättigungsgrad für eine wirtschaftliche Abluftverbrennung
erreichbar ist. Es ist erforderlich, Lackier- und Trockenanlagen so zu belüften, dass
die beim Farbspritzen von der zu lackierenden Oberfläche reflektierten Lacknebel und
das verdampfende Lösungsmittel abgeführt wird und das Lösungsmittel in der Abluft,
die die Anlage dementsprechend verlässt, eine die den Umweltschutzvorschriften gemässe
Konzentration nicht überschreitet, was die Reinigung der Abluft erfordert, die jedoch
bei geringer Lösungsmittelkonzentration nicht kostendeckend ist, wenn der Energieinhalt
zur benötigten Aufheizleistung des Luftvolumens zu gering ist. Ausserdem besteht der
Nachteil dieser vorbekannten Vorrichtung, dass die einzelnen Lackierkabinen jeweils
eingangsseitig durch Silhouettentüren weitgehend getrennt sind, damit sich die Luftströme
verschiedener Lösungsmittelkonzentrationen nicht mischen oder eingangsseitig austreten.
[0003] Weiter ist aus DE-A1-3 030 045 bekannt, eine Lackierkammer mit einem umlaufenden
Luftstrom vielfach zu beschicken und nach Anreicherung der Luft mit Lösungsmittel
des Beschichtungsmaterials auf einen zulässigen Höchstwert einen Teilluftstrom als
Abluft einer Verbrennungsanlage zuzuführen. Hierbei besteht der Nachteil, das eine
Regel- oder zumindest eine Steuervorrichtung erforderlich ist, die die Grösse des
Teilluftstromes bestimmt. Weiterhin ist es erforderlich, dass für die Beschichtung
eines Gegenstandes mit mehreren Beschichtungsmedien, zum Beispiel verschiedenen Farben,
die Kammer und Spritzvorrichtung jeweils zeitaufwendig gereinigt werden muss. Ausserdem
eignet sich die Kammer nur zum Betrieb bei geschlossenen Türen, da die hochangereicherten
Lösungsdämpfe sonst austreten würden; dadurch ist eine Anordnung der Kammer um ein
Transportband bei geöffnetem Ein- und Auslass nicht möglich.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung, die Vorrichtung nach DE-A1-2404404 dahingehend zu verbessern,
dass eine wesentlich höhere Lösungsmittelkonzentration erreichbar ist und die Gegenstände
bei geöffnetem Eingang der Lackierkammer beschichtet werden können ohne dass Lösungsmitteldämpfe
aus dem Eingang austreten.
[0005] Die Lösung der Aufgabe besteht darin, dass in jeder Lackierkammer jeweils mindestens
zwei Belüftungszonen in Förderrichtung der Gegenstände aneinander angeordnet sind
und dass jeweils die Abluft der in Förderrichtung der Gegenstände eingangsseitigen
Belüftungszone über jeweils eine weitere Farbpartikelabscheidevorrichtung durch einen
Ventilator der ausgangsseitigen Belüftungszone in der gleichen Lackierkammer als weiterer
Luftstrom für diese Lackierkammer zugeführt wird und jeweils die Abluft einer Lakkierkammer,
die der anschliessenden zugeführt wird, jeweils aus der ausgangsseitigen Belüftungszone
entnommen und der jeweils eingangsseitigen der anschliessenden Lackierkammer zugeführt
wird und die Abluft der letzten Belüftungszone der Reinigungsvorrichtung zugeführt
wird und dass ein Zuluftstrom der eingangsseitigen Belüftungszone der ersten Lackierkammer
zugeführt wird, der geringer im Verhältnis zu dem Abluftstrom dieser Belüftungszone
ist, so dass eingangsseitig ein geringer Unterdruck besteht und ein weiterer Frischluftstrom
durch den Eingang eintritt.
[0006] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Vorrichtung besteht darin, dass die Luft so oft
zonenweise als Umluft durch die Lackier- und/oder Abdunstanlage geführt wird, wobei
die Abluftabfuhr so dosiert wird, dass die maximale Lösungsmittelkonzentration bis
an die zulässige Explosionssicherheitskonzentration heranreicht, und wobei die Zahl
der Umwälzungen in Verbindung mit der jeweiligen Zonenbreite so gewählt wird, dass
die Luftgeschwindigkeit in den Lackierzonen einem vorgegebenen Wert entspricht und
in keinem Bereich die Explosionssicherheitskonzentrationsgrenze überschritten wird.
[0007] Die Vorrichtung bietet die vorteilhafte Möglichkeit, die mit Lösungsmitteldampf hoch
angereicherte Abluft ohne Vorheizung direkt zu verbrennen und die freiwerdende Wärme
dem Trockenprozess zuzuführen. Die Wärmemenge ist so gross, dass einer nachgeschalteten
Trockenanlage keine weitere Heizenergie zugeführt werden muss.
[0008] In vorteilhafter Weise wird die Farbpartikelabscheidevorrichtung als Wasch-, Filter-
und Trokkenvorrichtung ausgeführt. Die ständige Abführung und Auswaschung der Farbnebel
aus der Luft hat einerseits den Vorteil, dass sich in der Lackierzone kaum feuergefährliche
und schwer zu beseitigende Ablagerungen von Farbstoff bilden und dass insbesondere
bei Mehrfach- oder Mehrfarblackierungen keine Vermischungen oder Überlagerungen der
Farben auftreten.
[0009] Durch Sicherheitsschaltungen an den Betriebsaggregaten und Zugängen wird ein gefahrloser
Betrieb und eine gefahrlose Begehung der Anlagen ermöglicht.
[0010] Eine Wartungs- und Bedienungsstation und die Steuervorrichtung sind vorteilhaft explosionssicher
ausgestaltet und im Nahbereich ausserhalb der Anlagen angeordnet. Es ist hierdurch
vorteilhaft ermöglicht worden, die Lackierkammer in ihrer Grundfläche erheblich zu
verkleinern, wodurch wiederum der Luftdurchsatz gegenüber herkömmlichen Kammern entsprechend
verringert worden ist, was zu entsprechend kleinen Umluft- und Luftreinigungsanlagen
führt.
[0011] In den Fig. 1 und 4 sind Ausführungsbeispiele für Hochleistungsfasslackiervorrichtungen
für ein-und zweifarbige Lackierungen dargestellt.
[0012] Die Lackierkammern sind in ihrer Grösse nur so gewählt worden, dass eine sporadische
Manipulation an den Fassspritzstühlen möglich ist. Zum Farbwechsel bzw. zum Verstellen
der Spritzpistolen werden die Spritzstühle aus den Lackierkammern herausgefahren.
Hierdurch ist die hohe Anreicherung mit Lösungsmitteln in der Umluft der Lackierkammer
möglich, da ein Bedienungsmann sich nicht in dieser Zone ständig aufhalten muss. Die
auf ein Minimum reduzierte Luftmenge, die gezielt auf die Spritzstühle gerichtet wird,
um einen Farbnebelschleier beim Spritzen zu vermeiden, ist auf ein vertretbares technisch
mögliches Minimum reduziert worden. Diese Luft wird ständig gefiltert und ausgewaschen,
um vor dem neuerlichen Einblasen in die Lackierkammer von anhaftenden Lackpartikeln
gereinigt zu werden, um keine Qualitätseinbussen an den lackierten Flächen zu bekommen.
Während des Durchganges der Luft durch die Lackierkammer, - die Luft wird zum Beispiel
fünfmal verwendet - erfolgt eine ständige Temperaturerhöhung, um keine Kondensation
der Feuchtigkeit von der ausgewaschenen Luft am Fass zu bekommen. Die im Lackierbereich
freiwerdenden Lösungsmittel werden in die Luft aufgenommen. Nachdem die Luft in der
Lackierkammer in der letzten Stufe eingegeben wurde, wird sie in die anschliessende
Abdunstzone geleitet. Dort nimmt sie weiterhin Lösungsmittel auf, und sie wird dann
von der Ofeneingangsschleuse als Ofenfrischluft dem Ofen selbst zugeführt. Der Anteil
der Zuluft, der nicht als Frischluft im Ofen aufgenommen werden kann, wird über eine
Bypassleitung mit einem separaten Ventilator direkt der thermischen Abluftreinigung
als Frischluftanteil zugeführt. Es ist möglich gemacht worden, die gesamte im Prozess
des Lackierens benötigte Umluft, mit den sowohl in der Lackierzone als in der Abdunstzone
aus dem Lack austretenden Lösungsmitteln dem Ofen bzw. damit auch der thermischen
Abluftreinigung direkt zuzuführen.
[0013] Anstelle des in den Beispielen gezeigten vertikalen Luftstromes-kann auch ein horizontaler
gewählt-werden. Hierfür werden zweckmässig Trokkenfilter zur Farbpartikelabscheidung
verwendet.
[0014] Es ist eine vorteilhafte Variante der Vorrichtung, zwischen Lackierkammern Frischluftzonen,
in denen Personen Zutritt zu dem dort geförderten Lakkiergut haben, anzuordnen. Der
angrenzende Ausgang bzw. Eingang wird dabei jeweils durch eine Richtdüse mit Umluft
betrieben, wie dies an dem Übergang zur Abdunstanlage dargestellt ist, und die Abluftmenge
der angrenzenden Zone ist gegenüber der Zuluft erhöht, so dass eine gewisse Menge
Frischluft zutritt bzw. der Lösungsmitteldampf aus dieser Zone ferngehalten wird.
[0015]
Fig. 1 zeigt eine Einkammerlackieranlage und Abdunstanlage mit zweifacher Umluftführung
im senkrechten, in der Tiefe versetzten Schnitt;
Fig. 2 zeigt eine Zweikammerlackieranlage und Abdunstanlage mit vierfacher Umluftführung
im senkrechten, versetzten Schnitt A-A;
Fig. 3 zeigt einen Horizontalschnitt der Anlage nach Fig. 2 verkleinert mit Wartungs-
und Bedienungsstand;
Fig. 4 zeigt ein Schema der Steuervorrichtung mit Sicherheitsschaltung.
[0016] In der Fig. 1 ist schematisch eine Lackierkammer 10 und eine Abdunstanlage 30 dargestellt
bei der das Lackiergut 11, Fässer fertigungsgemäss getaktet von links nach rechts
durchläuft und von dort direkt anschliessend in einen Trockenofen geführt wird. Die
Farbpartikelabscheidevorrichtung 12a, b sind Waschtürme, die seitlich versetzt zum
Durchlauf der Fässer 11 angeordnet sind, wie entsprechend aus dem Horizontalschnitt
Fig. 3 Linie A-A zu ersehen ist.
[0017] In der Lackierstellung, in der das warme Fass 11 gezeigt ist, wird es während des
allseitigen Hochdruckspritzlackierens gedreht.
[0018] Damit der reflektierte Farbnebel abgeführt wird, wird das Fass 11 allseitig von oben
nach unten von Luftströmen V4a, b von ca. 0,5 m/s Geschwindigkeit umgeben. Diese Luftströme
von insgesamt 6000 m
3/h setzen sich aus dem Frischluftstrom V3 von 2500 m
3/h und einem Umluftstrom V2 von 3500 m
3/h zusammen und werden von Ventilatoren 21, 19a über Heizregister 22, 24 vorgewärmt
und über Verteilerfilter 23, 25 der Lackierkammer 10 zugeführt. Durch den Eingang
der Lackierkammer, wird zusätzlich ein Frischluftstrom V1 mit 100 m
3/h angesaugt, da der Durchsatz des Umluftventilators 19a höher als der des Frischluftventilators
21 ausgelegt ist, damit keine Lösungsmitteldämpfe aus der Lackierkammer 10 austreten.
Die Frischluft V3 wird auf der Seite des Eingangs zugeführt. Die vom Eingang kommende
und die am geringsten beladene Umluft V2 wird in der Eingangshälfte des Kammerbodens
14 abgezogen.
[0019] Durch den rechten Kammerboden 14 wird ein weiterer Luftstrom V5 von -5000 m
3/h durch den Ventilator 19b abgezogen und gemäss der Stellung einer einstellbaren
Drosselklappe 31 in einem Teilstrom V6 über eine Richtdüse 34 von der Abdunstkammer
30 durch die Durchtrittsöffnung zu der Lackierkammer 10 geblasen und in einem zweiten
Teilstrom V7 von 3500 m
3/h in die Abdunstkammer gedrückt.
[0020] Aus dieser zieht der Ventilator V32 die hoch mit Lösungsmittel angereicherte Abluft
V8 ab und führt diese gemäss der Stellung einer regelbaren Verteilerklappe 33 in einem
Teilstrom V9 nochmals in die Abdunstkammerzurück, die dem Austrittsstrom V11 entspricht,
der über dem angrenzenden Trockenofen abgezogen wird und in einem weiteren Teilstrom
V10 der Abdunstverbrennungsanlage zugeführt wird.
[0021] Die Umluftströme V2, V5 werden jeweils über Farbpartikelabscheidevorrichtungen, Waschtürme
12a,12b, geführt. Die Luft tritt durch ein Rost 14 am Boden der Kammer und streicht
über den Sumpf 13 bis zur Kante 13b des Waschturmes, die an das Niveau 13a der Sumpfoberfläche,
das ständig über einen Wächter gehalten wird, geführt ist, wodurch die Luft unter
der Kante hindurch in einem Wirbel, auch Wasserwalze 15 genannt, in den Turm 12a,
b übertritt und die Farbtropfen ausgewaschen werden. Die von der Luft dadurch aufgenommenen
Wassertröpfchen werden dann an den Prallblechen 16 und dem Lochfilter 17 und weiteren
Filtern ausgeschieden. Die gereinigte Luft wird dann in dem Heizregister 24 so weit
über den Taupunkt erwärmt, dass bei der Expansion beim folgenden Kammerdurchlauf keine
Kondensation eintritt. Das Wasser im Sumpf 13 enthält ein Koalierungsmittel für Farbnebel.
[0022] Weitere Einzelheiten sind in der Fig. 2 dargestellt, in der gleicherweise ausgestattete
Lackierkammern hintereinander angeordnet sind, wobei die Abluft aus der ersten Lackierkammer
noch zweimal durch die zweite Lackierkammer geführt ist. Die Bezugszeichen sind entsprechend
gewählt wie in Fig. 1 und teilweise durch angehängte Buchstaben differenziert. Durch
die Lackierkammern 10a, b führen Transportschienen 40, auf denen die Fässer von einer
Spritzstation zur anderen rollen.
[0023] Während des Spritzens lagern die Fässer auf Fassstühlen 41 und sind durch Rollen
42 angetrieben, so dass sie allseits gleichmässig lackiert werden. Im vorliegenden
Fall werden (in getrennten Streifen) in den beiden Lackierkammern unterschiedliche
Farben aufgetragen. Eine scharfe Abgrenzung erfolgt durch Schablonen in Nähe der Fässer
(nicht gezeigt) und die Abführung der Farbnebel durch die Luft. Die Fassstühle sind
mit Rollen 63 auf Schienen 62 gelagert und können zu Bedienungs- und Wartungszwecken
aus den Lakkierkammern herausgefahren werden.
[0024] Unten im Sumpf 13 ist ein Förderband 60 verlegt, das an einer Seite herausgeführt
ist und zur Austragung des ausgewaschenen Farbschlammes dient.
[0025] Nach der Lackierung werden die Fässer aufgestellt und auf eine Rollenbahn 43 übergeben
und taktweise durch die Abdunstanlage transportiert, bis sie von dem Transportband
44 in den Trockenofen befördert werden.
[0026] Hinter jedem Ventilator 19a, b, c befindet sich eine durch ein Signal S19 steuerbare
Entlüftungsklappe 50, die für den Fall, dass eine Reinigung der Anlage notwendig ist,
ein schnelles Entlüften in die Abluftrohre 51 gestatten. Die Position der Klappen
wird jeweils durch Melder über Signalleitungen M50 an die Steuervorrichtung 70 mitgeteilt.
[0027] In Figur 3 ist ein horizontaler Riss der Anlage von Fig. 2 gegeben, aus dem ersichtlich
ist, dass die 4 Waschtürme 12a bis d abwechselnd seitlich versetzt von den Lackierkammern
und dem Transportweg der Fässer angeordnet sind. Die Luftführung 64 bewirken die Zuordnung
der aus der jeweiligen Zone unten austretenden Luft zu dem zugehörigen Waschturm.
Für die Begehbarkeit der Lackierkammern und für das Ausfahren der Spritzstühle 41a,
b sind Sicherheitstüren 61 angebracht, die von innen jederzeit und von aussen nur
bei Freigabe der Türsicherung durch ein Steuersignal S61 der Steuervorrichtung 70
geöffnet werden können. Ausserdem sind alle Türen 61 durch eine Schliesskontrolle
überwacht, deren Signal M61 in der Steuervorrichtung 70 ausgewertet wird.
[0028] Die Steuervorrichtung ist in einem Schrank neben den Lackierkammern zwischen den
Wartungsplätzen der Spritzstühle angeordnet. Sie trägt ein Bedienungspult und Kontrollpult
73, von dem aus über die Druckluftleitungen und Kabel 72 die Funktionen der Spritzpistolen,
die Transportantriebe, die Ventilatoren und Klappenantriebe gesteuert werden und die
Meldesignale empfangen werden.
[0029] Zur Explosionssicherung ist der Schrank luftdicht und von ausserhalb der Sicherheitszone
63 mit Druckluft über einen Druckregler 74 versorgt und von einem Druckwächter überwacht,
so dass keine lösungsmittelhaltige Luft in ihn eintreten kann und Explosionen nicht
gezündet werden können.
[0030] Am Eingang der Abdunstkammer 30 befindet sich die Fassaufrichtevorrichtung und Förderanlage
46. Von der schrittweise arbeitenden Rollenfördereinrichtung 43 erfolgt eine Übergabe
4-fach parallel auf eine entsprechend langsamer getaktete Rollenbahn 45, auf der eine
weitgehende Abdunstung des Lösungsmittels erfolgt.
[0031] Bei voller Spritzleistung der Anlage werden pro Stunde 3500 m
3 Abluft mit einer Konzentration von 20 g/m
3 Lösungsmittel abgegeben, was einem Heizwert von 50 m
3/h Heizgas entspricht. Bei Auftrag dickerer Lackschichten können auch noch höhere
Konzentrationen, z. B. 30 g/m
3, entstehen.
[0032] In Fig. 4 ist schematisch die Steuervorrichtung 70 dargestellt. Sie steht mit dem
Kontrollanzeige-und Bedienungspult 73 in Verbindung und wird von einer Uhr C getaktet.
Weiter empfängt die Steuervorrichtung die Meldesignale Mx, die von dem mit den jeweils
zugehörigen Bezugszeichen angegebenen Baugruppen abgegeben werden, und gibt sie die
Steuersignale Sx ab, die ebenfalls mit entsprechenden Bezugszeichen benannt sind.
[0033] Vor der Inbetriebnahme der Spritzpistolen durch Signal SS wird die Meldung: Türen
geschlossen M61; Entlüftungsklappen geschlossen M50; Ventilatoren 19, 32 in Betrieb
M19, M32; Schrankdruck vorhanden M75, und Wasserniveau vorhanden M13, auf ihr Vorhandensein
überprüft. Andernfalls werden die fehlenden Meldungen angezeigt und das Spritzen nicht
gestartet bzw. stillgesetzt.
[0034] Wird durch Betätigung der Bedienungsvorrichtung eine Begehung verlangt, wird das
Spritzen über Signal SS gestoppt und über das Signal S50 die Entlüftung geöffnet.
[0035] Die Ventilatoren bleiben über die Signale S19 und S32 in Tätigkeit. Wenn über die
Signal M19, M32 das Arbeiten für eine vorgegebene Sicherheitszeit festgestellt ist,
werden über Signal S61 die Türverriegelungen freigegeben.
[0036] Ausserdem werden über die Signale M74, MT, M31, M33, M13a und die zugehörigen Signale
S74, ST, S31, S33, S13a der Druckregler 74, die Transportantriebe, die Drosselklappen
31, 33, und das Wasserniveau 13a gesteuert bzw. geregelt und überwacht, wodurch ein
vollständig sicheres Arbeiten der Anlage gewährleistet ist.
1. Vorrichtung zum Auftragen von Beschichtungsmedien, z. B. Lack auf Gegenstände (11),
die nacheinander durch mehrere aneinander anschliessenden Lackierkammern (10, 10a,
10b) gefördert werden, durch die ein Luftstrom (V4a) zwangsweise hindurchgeführt wird,
wobei jeweils deren Abluft (V5, V7) jeweils durch eine Farbpartikelabscheidevorrichtung
(12a, 12c) mittels Ventilatoren (19c, 19d) geführt wird und danach der in Förderrichtung
der Gegenstände (11) anschliessenden Lackierkammer (10b) und aus der letzten Lackierkammer
(10b) zur Entfernung der organischen Flüssigkeitsdämpfe einer Reinigungsanlage zugeführt
wird, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Lackierkammer (10, 10a, 10b) jeweils mindestens
zwei Belüftungszonen in Förderrichtung der Gegenstände (11) aneinander angeordnet
sind und dass jeweils die Abluft (V3) der in Förderrichtung der Gegenstände (11) eingangsseitigen
Belüftungszone über jeweils eine weitere Farbpartikelabscheidevorrichtung (12a, 12d)
durch einen Ventilator (19a, 19d) der ausgangsseitigen Belüftungszone in der gleichen
Lackierkammer (10, 10a, 10b) als weiterer Luftstrom (V4b) für diese Lackierkammer
(10, 10a, 10b) zugeführt wird und jeweils die Abluft einer Lackierkammer (10a), die
der anschliessenden zugeführt wird, jeweils aus der ausgangsseitigen Belüftungszone
entnommen und der jeweils eingangsseitigen der anschliessenden Lackierkammer (10b)
zugeführt wird und die Abluft (V10, V11) der letzten Belüftungszone der Reinigungsvorrichtung
zugeführt wird und dass ein Zuluftstrom (V3) der eingangsseitigen Belüftungszone der
ersten Lackierkammer (10, 10a) zugeführt wird, der geringer im Verhältnis zu dem Abluftstrom
(V2) dieser Belüftungszone ist, so dass eingangsseitig ein geringer Unterdruck besteht
und ein weiterer Frischluftstrom (V1) durch den Eingang eintritt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbpartikelabscheidevorrichtung
(12a, 12b, 12c, 12d) jeweils aus einer Waschanlage mit einer Wasserwalze (15) Wasserabscheidern,
wie Prallblechen (16), Lochfiltern (17) und/oder Faserfilter (18) besteht, denen ein
Ventilator (19a, 19b) nachgeschaltet ist, dessen abgangsseitige Luftleitung in einen
Verteilerkasten (20) führt, der ein Heizregister (24) enthält, mit dem eine Aufwärmung
der Luft jeweils über den für die einzelne Lackierkammer (10a, 10b) bzw. Belüftungszone
massgeblichen Taupunkt erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die in Förderrichtung
letzte Lackierkammer (10b) eine Abdunstanlage (30) mit einem offenen Durchlass angeschlossen
ist und die Abluft (V5) aus der letzten Lackierkammer (10, 10b) über die Farbpartikelabscheidevorrichtung
(12b) der Abdunstanlage (30) zugeführt wird, wobei ein Teilluftstrom (V6) über eine
steuerbare Drosselklappe (31) und eine Richtdüse (34), die schräg, vorzugsweise von
oben gegen den Durchlass von der Lackierkammer (10) in die Abdunstanlage (30) gerichtet
ist, geführt ist und wobei die Abluft (V10, V11) der Abdunstanlage (30) der Verbrennungsanlage
zugeführt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Abdunstanlage
(30) ein Abluftventilator (32) angeschlossen ist, in dessen Abgangsleitung eine steuerbare
Verteilerklappe (33) angeordnet ist, die den Luftstrom (V8) in eine Umluft- und eine
Abluftleitung verteilt.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
in den Umluftleitungen steuerbare Entlüftungsklappen (50) angeordnet sind, die in
Entlüftungsstellung den Umluftstrom unterbrechen und in eine Entlüftungsleitung (51)
führen, und dass die Entlüftungsklappen (50) mit Stellungsmeldern ausgerüstet sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
jeweils in den Lackierkammern (10, 10a, 10b) eine Lakkiervorrichtung, vorzugsweise
ein Fassstuhl (41), in Arbeitsstellung angeordnet ist, der einen Antrieb (42) für
ein Fass trägt und mit Rollen (63) auf Schienen (64) lagert, die durch einen in der
Kammerwand angeordnete Sicherheitstür (61) in eine Wartungsstellung neben der Lackierkammer
(10) führen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass neben der Wartungsstellung
der Lackiervorrichtungen (41) eine Steuervorrichtung (70) mit einem Anzeige- und Bedienungspult
(73) angeordnet ist, die mit den steuerbaren Vorrichtungen (31, 33, 61, 50), den Fördervorrichtungen
(40, 43, 44), den Antrieben (42) und Spritzvorrichtungen über Steuerleitungen (Sx)
und Meldeleitungen (Mx) durch Kabel- und/oder Druckluftleitungen (72) verbunden ist
und die mit einer Uhr (C) verbunden ist und die in einem Schrank luftdicht untergebracht
ist, in dem sich ein Druckwächter (75) befindet, der ebenfalls durch eine Meldeleitung
(M75) mit der Steuervorrichtung (70) verbunden ist, und dass der Schrankinnenraum
über einen Druckregler (74) mit einer Druckluftzuleitung (71), die von ausserhalb
der Explosionssicherheitsgrenze zugeführt ist, verbunden ist und dass die Spritzvorrichtung
durch das Steuersignal (SS) nur freigegeben wird, wenn die Meldesignale (M50, M61,
M19, M32, M75, M13a) den angesehlossenen Zustand der Entlüftungsklappen (50) und der
Sicherheitstüren (61) und das Laufen der Ventilatoren (19a, 19b, 19c, 19d; 32) sowie
Druck im Schrank (70) und vorhandenes Wasserniveau (13a) melden.
1. Apparatus for applying coating medium, e.g. spray paint, to target objects (11),
which are conveyed in sequence through several adjoining spray-booths (10, 10a, 10b),
through which there is a forced circulation of air (V4a), and where the outgoing air
(V5, V7) is directed by ventilators (19c, 19d) through the respective paint particle
separator device (12a, 12c), and is subsequently channelled in the transport direction
of the target objects (11) to the adjoining spray-booth (10b), and from the last spray
booth (10b) to a cleaning apparatus for the removal of organic liquid vapors, characterized
by the fact that in each spray-booth (10, 10a, 10b) at least two aeration zones are
located adjacently in the transport direction of the target objects (11), and that
the outgoing air (V3) of the inlet side aeration zone is forced in the transport direction
of the target objects (11) via an additional respective paint particle separator device
(12a, 12d) by a ventilator (19a, 19d) to the outlet side aeration zone in the same
spray-booth (10, 10a, 10b) as an additional circulation of air (V4b) for this spray-booth
(10, 10a, 10b), and respectively the outgoing air of one spray-booth (10a), which
is directed to the adjoining booth, is taken from the outlet side aeration zone and
is directed to the respective inlet side of the adjoining spray-booth (10b), and the
outgoing air (V10, V11) from the last aeration zone of the cleaning apparatus, and
that a flow of inlet air (V3) is directed to the inlet side aeration zone of the first
spray-booth (10, 10a), which quantitively is less than the flow of outgoing air (V2)
from this aeration zone, with the result that a partial vacuum is created at the inlet
side, and an additional flow of fresh air (V1) enters through the inlet.
2. Apparatus according to claim 1, characterized by the fact that the paint particle
separator device (12a, 12b, 12c, 12d) consists of a washing unit with a water roller
(15), water separators such as impact plates (16), perforation filters (17) and/ or
fiber filters (18), to which a ventilator (19a, 19b) is connected, of which the air
line on the discharge side leads to a distributor box (20) which contains a heating
register to heat the air above the dew pointforthe individual spray-booths (10a, 10b)
and aeration zone.
3. Apparatus according to claim 1, characterized by the fact that an evaporation unit
(39) with an open aperture is connected to the last spray-booth (10b) in the direction
of transport, and the outgoing air (V5) from the last spray-booth (10a, 10b) is directed
to the evaporation unit (30) via the paint particle separator device (12b), whereby
a partial air flow (V6) is channelled through a controllable regulator (31) and a
direction nozzle (34), which points diagonally and preferably from above against the
aperture of the spray-booth into the evaporation unit (30), and whereby the outgoing
air (V10, V11) from the evaporation unit (30) is directed to the combustion unit.
4. Apparatus according to claim 3, characterized by the fact that an air discharge
ventilator (32) is connected to the evaporation unit (30), which features a distribution
flap (33) located in the outlet line, which distributes the flow of air (V8) between
a circulation and an outlet line.
5. Apparatus according to one of the previously specified claims, characterized by
the fact that controllable air outlet flaps (50) are located in the circulation lines,
which when in the open position interrupt the circulation flow and lead to an air
outlet line (51), and by the fact that the air outlet flaps (50) are equipped with
position indicators.
6. Apparatus according to one of the previously specified claims, characterized by
the fact that a spray device, preferable a drum stool (41), is located in each of
the spray booths (10, 10a, 10b) in the working position, which carries a drive unit
(42) for a drum which runs with rollers (63) on rails (64) which lead through a safety
door (61) in the booth wall to a waiting point next to the spray-booth (10).
7. Apparatus according to claim 6, characterized by the fact that a control unit (70)
with a display and operation panel (71) is located next to the waiting point at the
spray devices (41), which is connected to the controllable units (31, 33, 61, 50),
the transport devices (40, 43, 44), the drives (42) and spray devices over control
lines (Sx) and status signal lines (Mx) by cable and/or compressed air lines (72),
and which are connected to a clock (C) and are accommodated in an air-tight cabinet
which contains a pressure control device (75) which is also connected to the control
unit (70) via a signal line (M75), and that the interior of the cabinet is connected
via a pressure regulator (74) to a compressed air inlet line (71) which leads from
outside the explosion-proof limit, and that the spray device is only actuated by the
control signal (SS) when the status signals (M50, M61, M19, M32, M75, M13a), the connected
status of the air outlet flaps (50), the safety doors (61), the running of the ventilators
(19a, 19b, 19c, 19d; 32), pressure in the cabinet (70) and the current water level
(13a) are received.
1. Cabine de pulvérisation de produits de revêtement, par exemple vernis, peinture,
sur des objets (11) transportés, les uns après les autres, à travers plusieurs chambres
de laquage (10, 10a, 10b) se faisant suite, et dans lesquelles passe un courant d'air
(V4a) à circulation forcée, l'air sortant (V5, V7) de ces chambres étant conduit à
travers une installation de séparation des particules de peinture respective (12a,
12c) à l'aide de ventilateurs (19c, 19d), puis à la chambre de laquage suivante (10b)
dans le sens du déplacement des objets (11), puis de la dernière chambre de laquage
(10b) à une installation d'épuration aux fins d'élimination des vapeurs de liquides
organiques, la cabine de pulvérisation étant caractérisée par le fait que chaque chambre
de laquage (10, 10a, 10b) comprend au moins deux zones de ventilation contiguës dans
le sens de déplacement des objets (11) et que l'air sortant (V3) de la zone de ventilation
côté entrée est conduite, à l'aide d'un ventilateur (19a, 19d), dans le sens de déplacement
des objets (11) à la zone de ventilation côté sortie de la même chambre de laquage
(10, 10a, 10b) en tant qu'air supplémentaire (V4b) de la chambre de laquage en question
(10, 10a, 10b), en passant, chaque fois, à travers une autre installation séparatrice
de particules de peinture (12a, 12d), et que l'air sortant de l'une des chambres de
laquage (10a) vient s'ajouter à l'air de la chambre suivante, amené de la zone de
ventilation côté sortie de cette chambre à la zone de ventilation côté entrée de la
chambre de laquage suivante (10b) et que l'air d'échappement (V10, V11) de la dernière
zone de ventilation est conduit au dispositif de nettoyage, un courant d'air (V3)
étant amené à la zone d'aération côté entrée de la première chambre de laquage (10,
10a), lequel courant d'air est plus faible que le courant d'air sortant (V2) de cette
zone de ventilation, de sorte qu'il existe une faible dépression côté entrée et qu'un
autre courant d'air frais (V1) pénètre par l'entrée.
2. Dispositif selon spécification 1, caractérisé par le fait que l'installation de
séparation de particules de peinture (12a, 12b, 12c, 12d) consiste en une installation
de lavage pourvue d'un tambour à eau (15), de séparateurs d'eau, tels que tôles chicanes
(16), filtres perforés (17) et/ou filtres fibreux (18), en aval de laquelle un ventilateur
(19a, 19b) est connecté, ventilateur dont la tuyauterie d'air côté sortie conduit
à une armoire de distribution (20) contenant un registre de chauffage (24) assurant
l'échauffement de l'air à une température respective supérieure au point de rosée
déterminant pour chacune des chambres de laquage (10a, 10b) ou zone dentilation.
3. Dispositif selon spécification 1, caractérisé par le fait qu'une installation d'évaporation
(30) à passage ouvert est raccordée à la dernière chambre de laquage dans le sens
de marche (10b), et que l'air d'échappement (V5) sortant de la dernière chambre de
laquage (10, 10b) est conduit à l'installation d'évaporation (30), en passant par
l'installation de séparation de particules de peinture (12b), un courant partiel d'air
(V6) étant conduit par l'intermédiaire d'un papillon réglable (31) et une buse (34),
dirigée dans l'installation d'évaporation (30), de préférence d'en haut, contre le
passage, à partir de la chambre de laquage (10), l'air sortant (V10, V11) de l'installation
d'évaporation (30) étant conduit à l'installation de combustion.
4. Dispositif selon spécification 3, caractérisé par le fait qu'un ventilateur aspirant
(32) est raccordé à l'installation d'évaporation (30), ventilateur (32) dans la conduite
de départ duquel un clapet de répartition (33) est disposé, répartissant le courant
d'air (V8) dans une conduite de circulation d'air et d'échappement d'air.
5. Dispositif selon l'une des spécifications précédentes, caractérisé par le fait
que des volets d'évacuation d'air réglables (50) sont disposés dans les conduites
de circulation d'air, lesquels, en position de purge d'air, interrompent la circulation
du courant d'air et le conduisent dans une conduite d'évacuation (51), et que les
volets d'évacuation d'air (50) sont équipés de signalisateurs de position.
6. Dispositif selon l'une des spécifications précédentes, caractérisé par le fait
que dans chacune des chambres de laquage (10, 10a, 10b), un dispositif de laquage,
de préférence une chaise pour fût (41), se trouve disposé en position de travail,
étant équipé d'un entraînement (42) pour un fût, et logé dans des rouleaux (63) sur
des rails (64) conduisant, par une porte de sécurité (61), disposée dans la paroi
de la chambre, à une station d'entretien, située à côté de la chambre de laquage (10).
7. Dispositif selon spécification 6, caractérisé par le fait qu'à côté de la station
d'entretien des dispositifs de laquage (41), un dispositif de commande (70) avec pupitre
d'affichage et de manoeuvre (73) est disposé, laquelle est reliée aux dispositifs
réglables (31, 33, 61, 50), aux dispositifs de transport (40, 43, 44), aux entraînements
(42) et aux dispositifs de pulvérisation, par l'intermédiaire de conduites de commande
(Sx) et de conduites d'enregistrement (Mx), à l'aide de câbles et ou de conduites
à air comprimé (72), ainsi que reliée à une horloge (C), et étant logée dans une armoire
étanche à l'air, armoire dans laquelle se trouve un contrôleur automatique de pression
(75) relié également au dispositif de commande (70) par une ligne d'enregistrement
(M75), et que l'espace intérieur de l'armoire est relié, par l'intermédiaire d'un
régleur de pression (74), à une conduite à air comprimé (71), conduite, de l'extérieur,
à la limite explosive, et que le dispositif de pulvérisation n'est libéré par le signal
de commande (SS) que si les signaux d'avertissement (M50, M61, M19, M32, M75, M13a)
annoncent l'état connecté des volets d'évacuation d'air (50) et des portes de sécurité
(61) et la marche des ventilateurs (19a, 19b, 19c, 19d; 32) ainsi que pression dans
l'armoire (70) et présence du niveau d'eau (13a).