[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches
1 zum Eintreiben und Ausziehen von Rammgut, wie Pfählen oder Spundwandbohlen, ins
bzw. aus dem Erdreich durch Einleitung periodisch in Längsrichtung auf das Rammgut
wirkender Kräfte (z.B. entsprechend FR-A-1 544841).
[0002] Eine Vorrichtung, längliches Rammgut mittels periodisch in Längsrichtung wirkender
Kräfte einzutreiben und zu ziehen, ist bekannt (z.B. DE-A-2 732 934 oder DE-A-1 634
305). Hierbei werden Fliehkräfte von rotierenden Unwuchtmassen, welche elektrisch
oder hydraulisch angetrieben sind, oder Reaktionskräfte von hydraulisch translatorisch
bewegten Massen ausgenützt. Solche Vorrichtungen weisen den Nachteil auf, dass die
Reaktionsmasse bei jedem Zyklus durch das Druckmedium beschleunigt und wieder gebremst
wird. Dadurch bleibt die abgegebene Leistung, verglichen mit der Antriebsleistung,
relativ klein. Beim Antrieb der Reaktionsmasse mittels des Druckmediums allein, d.h.
ohne Rücksichten auf die Eigenfrequenz der Reaktionsmasse und der passiven Massen,
(Hammergestell, Klemmvorrichtung, Rammgut und Erdreich), kommt es vor, dass die aktive
Masse sich vor dem Aufprall in entgegengesetzter Richtung zu derjenigen der passiven
Massen bewegt. Dies stört bei reinem Vibrationsbetrieb weniger, jedoch beim Schlagen
wird auf diese Weise ein grosser Teil der Aufprallenergie vernichtet.
[0003] Es sind auch Vorrichtungen bekannt (z.B. gemäss der CH-PS 594111), bei welchen eine
Masse auf Federn gelagert und mittels Fliehkräften zum Schwingen angeregt wird, wobei
die Erregerfrequenz sich annähernd mit der Eigenfrequenz der schwingenden Masse deckt
oder sich im Resonanzverhältnis zu dieser befindet. Die so schwingende Masse prallt
gegen einen fest mit dem Rammgut verbundenen Anschlag, und das Rammgut wird auf diese
Weise einerseits durch Schwingungen, welche sich über die Federung übertragen, in
Bewegung gesetzt und anderseits durch die gerichteten Schläge in das Erdreich hinein-
oder aus dem .Erdreich herausgetrieben. Solche Vorrichtungen haben den Nachteil, dass
die Schlagfrequenz nur durch Umbau der Einrichtung, d.h. durch Wechseln der Federn
und Unwuchten auf eine andere Frequenz geändert werden kann. Dabei stört noch der
Umstand, dass die gewünschte Frequenz eine realtiv zu der Unwuchtendrehzahl harmonische
sein muss. Bei höheren harmonischen Untersetzungen ist die erreichte Einstimmung sehr
labil. Bei Ramm- und Zieharbeiten verändert sich der Energiebedarf in Abhängigkeit
von der Eindringtiefe des Rammgutes in das Erdreich. Bei kleiner Eindringtiefe ist
es vorteilhafter, mit hochfrequenter Vibration zu arbeiten, wobei auch hier die Lärmentwicklung
gering ist. Mit zunehmender Eindringtiefe wächst die Seitenreibung im Rammgut, und
auch die Masse des mitbewegten Erdreichs wird grösser. In diesem Fall sind grössere
Energieimpulse wirksamer. Meistens ist die nötige Einrammtiefe ohne Schlag gar nicht
zu erreichen, oder die dazu notwendigen Vibrationseinrichtungen nehmen beträchtliche
Dimensionen an, wobei die Antriebsleistung hunderte von kW betragen kann. Das Rammen
in rolligem Boden lässt sich vorteilhafter mittels Vibration, in bindigem Boden mittels
Schlag oder Schlag-Vibration ausführen. Die eingesetzte Leistung wird dabei nicht
optimal ausgenützt. Bei kleiner Eindringtiefe und grosser Amplitude neigt die ganze
Anordnung zum Hüpfen, das Eindringen ist klein, die aufgenommene Leistung gering.
Bei grosser Eindringtiefe wächst der Energiebedarf oft in nicht voraussehbarer Weise,
was zur Überlastung der Antriebseinrichtung führt und Schäden in der mechanischen
Struktur der Ramme verursachen kann.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung gemäss dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1 zu schaffen, bei welcher ganz wesentlich Energie
dadurch eingespart werden kann.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches
1 erwähnten Merkmale.
[0006] In der folgenden Beschreibung werden zwei beispielsweise Ausführungsformen der erfindungsgemässen
Vorrichtung anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Vorrichtung,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch eine erste Ausführungsform der erfindungsgemässen
Vorrichtung,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 2,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch eine Vorrichtung nach einem zweiten Ausführungsbeispiel
mit zwei synchronisierten Reaktionsmassen,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4 und
Fig. 6a-d eine Reihe von Kurven, aus denen die zum theoretischen Verständnis der erfindungsgemässen
Vorrichtung notwendigen Funktionen ersichtlich sind.
[0007] Bei einer beispielsweisen Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung wird
das Rammgut 5 in geeigneten Verhältnissen einvibriert, wobei bei gleichbleibender
Leistung die Frequenz und damit die Amplitude laufend den optimalen Rammverhältnissen
angepasst werden kann, und zwar durch Beeinflussen der Impulszahl der Erregerkraft
und gleichzeitiges Ändern der Federkonstante, so dass diese die Eigenfrequenz der
Reaktionsmasse 1 in Einklang mit der Erregerfrequenz bringt.
[0008] In anderen Lagen als der horizontalen wird das Eigengewicht der Reaktionsmasse 1
so ausgeglichen, dass bei gleichbleibender Federkonstanten-Summe der Vorspanndruck
der Federung so verteilt wird, dass die Reaktionsmasse 1 in Schwebe zwischen beiden
Anschlägen 4 bleibt. Durch ein Nähern der Reaktionsmasse 1 an einen Anschlag 4 wird
ein Steuerimpuls ausgelöst, welcher durch kurzzeitiges Zuschalten der Druckquelle
die vibrierende Reaktionsmasse 1 vom Anschlag 4 entfernt.
[0009] Bei zunehmendem Rammwiderstand wird die Einrichtung dadurch in Schlagbetrieb versetzt,
dass die Reaktionsmasse 1 aus dem Schwebezustand zwischen beiden Anschlägen 4 mit
einer verhältnismässig kleinen Kraft an einen der beiden Anschläge 4 angedrückt wird,und
zwar auf diese Art, dass die Steuereinrichtung, welche das Schweben der Reaktionsmasse
1 überwachte, ausgeschaltet wird, und der Vorspanndruck an beiden pneumatischen Federn
7 so verändert wird, dass die Federkonstanten-Summe gleich bleibt, aber eine geringe
Kraftdifferenz entsteht. Bei dieser Anordnung können die Schlagfrequenz und Schlagenergie
bei gleichbleibender Leistung beliebig verändert und den Rammverhältnissen angepasst
werden.
[0010] Die Funktionsweise der Vorrichtung ist kurz die folgende: Die Reaktionsmasse 1 ist
auf pneumatischen Federn 7 gelagert, deren Federkonstante der Reaktionsmasse 1 und
der Erregerfrequenz so angepasst ist, dass die Reaktionsmasse 1 mit der Eigenfrequenz
schwingt. Die zugeführte Energie in Form eines pulsierenden Mediumstromes dient zur
Aufhebung der Reibungsverluste und wird in Form von Vibration oder Schlag auf das
Rammgut 5 geleitet. Die Reaktionsmasse 1 muss nicht bei jedem Richtungswechsel mittels
Druckmedium vom Antrieb abgebremst und von neuem beschleunigt werden, da sie von selbst
schwingt, wodurch eine erhebliche Energieeinsparung erreicht wird.
[0011] Dank der Federung wird die Reaktionsmasse in erster Phase durch zwei Kräfte beschleunigt,
nämlich durch den Mediumdruck vom Antrieb und durch die vorgespannte Feder 7. Während
der Bewegung der Reaktionsmasse in Richtung Anschlag 4, vermindert sich die Vorspannkraft
der Feder 7, und im Falle dass sie das Vorzeichen ändert, wirkt sie dem Antriebsdruck
entgegen, die positiven Massen werden in die gleiche Richtung beschleunigt, in welche
auch der Schlag gerichtet ist.
[0012] Die Vorrichtung gemäss dem in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel weist
ein Gestell 2 auf, welches die Reaktionsmasse 1 von allen Seiten umhüllt und an beiden
Enden Anschläge 4 bildet. An den Anschlägen 4 sind axial zwei Stufenkolben 3 angeordnet,
welche einerseits von Verbindungsleitungen 23 bzw. 24 durchsetzt sind, durch welche
die inneren Zylinderräume 30 mit einem Steuerventil 15 und den Federn 7 kommunizieren.
Andererseits sind die Stufenkolben von den beiden Druckmediumkanälen 25 bzw. 26, d.h.
dem Zulauf 25 und dem Ablauf 26 durchsetzt, welche mit den äusseren Zylinderräumen
31 kommunizieren. Von unten weist das Gestell 2 eine Klemmvorrichtung 6 auf, mittels
welcher die ganze Einrichtung mit dem Rammgut 5 verbunden wird. Oben am Hammergestell
2 ist eine Aufhängeöse 19 mit Stossdämpfung 20 angebracht. Zwischen dem unteren Anschlag
4 und der Klemmvorrichtung 6 befinden sich der Impulsgeber 10 samt seinem Antrieb
9 und ein Hydrospeicher 11, welcher an den Zulauf 25 angeschlossen ist. Direkt an
den beiden Stufenkolben 3 (Federkolben 3a und Antriebskolben 3b) befinden sich pneumatische
Federn 7. Die beiden Druckmediumanschlüsse für Federn sind mit festen, sehr engen
Drosseln 8 versehen. Das ganze Hammergestell 2, welches die Form einer Schichtkonstruktion
hat, ist durch vorgespannte Zuganker 21 zu einer Einheit zusammengeschraubt. Alle
internen Mediumleitungen (z.B. die Leitung 22) sind im Innern des Hammergestells 2
integriert.
[0013] In der walzenförmigen Reaktionsmasse 1 befinden sich an beiden Enden axiale Stufenbohrungen,
welche Zylinder und zugleich auch Gleit-und Führungsflächen sowie je zwei Zylinderräume
30 bzw. 31 bilden.
[0014] Der Antrieb besteht aus einer druck- und stromgeregelten Druckquelle 18, einem Stromregler
12 für den Pulsatorantrieb, einem Stromteiler 14, einem Steuerventil 15, einem einstellbaren
Druckdifferenzventil 16 und einem ebenfalls einstellbaren Druckregelventil 17 zur
Steuerung der Federung. Elastische Leitungen verbinden die Antriebseinheit mit der
Vorrichtung, wobei der Ablauf 26 mit einem Filter 13 versehen ist. Die Antriebseinheit
kann eine separate, mit eigenem Antriebsmotor ausgerüstete Einheit bilden oder, was
vorteilhafter ist, in die Leistungshydraulik eines Kranes oder Baggers integriert
werden.
[0015] In Fig. 4 ist eine Vorrichtung mit zwei Reaktionsmassen 1 dargestellt. Diese unterscheidet
sich von einer mit nur einer Reaktionsmasse 1 versehenen Vorrichtung dadurch, dass
sie dreistufige Zylinder/Kolben-Einheiten 3 aufweist. Die zusätzlichen Zylinder sind
bei beiden Reaktionsmassen 1 kreuzartig miteinander verbunden, wobei jede Leitung
durch ein Rückschlagventil 28 mit dem Druckmediumzulauf 25 verbunden ist. Bei Inbetriebnahme
füllen sich die Leitungen samt den Zylinderräumen über die Rückschlagventile 28 mit
Druckmedium. Um der in den Leitungen und Zylinderräumen befindlichen Luft das Entweichen
zu ermöglichen, sind die Kreuzleitungen 29 mit je einem Überdruckventil 27 ausgerüstet,
welche mit der Ablaufleitung 26 in Verbindung stehen. Bei einer Leckage kann Druckmedium
durch die Rückschlagventile 28 nachfliessen, bei Verlieren der Synchronisation wird
das überschüssige Öl aus einer der Kreuzleitungen 29 über die Überdruckventile 27
in den Ablauf herausgepresst. Der eingestellte Überlaufdruck ist höher als der Arbeitsdruck
des Antriebes, und beide Überdruckventile 27 können auch als Sicherheitsventile angesehen
werden.
[0016] Die in Fig. 2 und 3 dargestellte Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Sobald die Vorrichtung auf das Rammgut 5 aufgestellt und über die Klemmvorrichtung
6 mit ihm fest verbunden ist, wird die Druckquelle 18 aktiviert, wodurch ein Druckmediumstrom
zu einer Zylinder/Kolben-Einheit in der Reaktionsmasse 1 fliesst und diese so lange
bewegt, bis der Gegendruck in der auf der gegenüberliegenden Seite der Reaktionsmasse
1 liegenden pneumatischen Feder 7 eine gleich grosse Gegenkraft verursacht wie der
Antriebsdruck. Zur gleichen Zeit fliesst ein zweiter Druckmediumstrom über einen Stromregler
12 zum Impulsgeberantrieb. Der Impulsgeber 10 wird in Bewegung gesetzt und schaltet
den Antriebsstrom des Druckmediums in den am Stromregler vorgegebenen Takt um. Die
Reaktionsmasse 1 bewegt sich in die umgekehrte Richtung bis sich wieder die Vorspannkraft
der zweiten Feder mit der Antriebskraft ausgleicht. Dies wiederholt sich so lange,
bis der Sollwert an einer nicht dargestellten Regeleinheit von Hand oder über automatische
Auswertung eines Signals wie z.B. der Eindringgeschwindigkeit oder auch durch ein
Programm nicht verändert wird. Mit der Sollwertänderung wird der Stromregler 12 so
verstellt, dass die gewünschte Frequenz erreicht wird. Zugleich wird der neuen Frequenz
auch die Federkonstante angepasst. Das Druckregelventil 17, durch welches ein dritter,
über einen Stromteiler 14 begrenzter Strom durchfliesst, stellt den Druck auf einen
vorgegebenen Wert ein, und zugleich wird die Druckänderung durch das aktivierte Steuerventil
15 über Leitungen auf beide pneumatische Federn geleitet. Über die engen, festen Drosseln
8 gleicht sich der mittlere Vorspanndruck in den Federn 7 dem Vorgabedruck an. Sobald
der gewünschte Zustand erreicht ist, kehrt das Steuerventil 15 in die mittlere Stellung
zurück und sperrt die Leitungen ab. Bei Vibrationsbetrieb wird das Steuerventil 15
immer dann kurz aktiviert, wenn die Reaktionsmasse sich einem der beiden Anschläge
4 zu sehr nähert. Durch ein Signal eines nicht dargestellten Näherungsschalters wird
das Steuerventil 15 so angeregt, dass auf der fraglichen Seite über kurze Zeit Überdruck
zugeleitet wird, bis sich die Reaktionsmasse 1 von der Nähe des Anschlages 4 entfernt.
[0017] Das Druckdifferenzventil 16 hat die Aufgabe, einen Druckunterschied zwischen den
Federn 7 zu erzeugen. Dies ist erforderlich bei einer Lage der Rammeinrichtung, welche
von der horizontalen abweicht. Das Gewicht der Reaktionsmasse 1 muss ausgeglichen
werden. Bei Schlagbetrieb wird über dieses Ventil 16 die Anpresskraft der Reaktionsmasse
1 an den Anschlag 4 sowie die Schlagrichtung durch die Druckdifferenz bestimmt.
[0018] Um die Druckquelle und die Zuleitung vor Druckstössen zu schonen, ist in unmittelbarer
Nähe des Impulsgebers 10 ein Hydrospeicher 11 angebracht, welcher die Aufgabe hat,
die Druckpulsation des unter hohem Druck stehenden Druckmediums zu glätten.
[0019] Die Eigenfrequenz einer Masse ist abhängig von der Massengrösse und der Federkonstanten
der Feder, auf welcher die Masse 1 gelagert ist:

[0020] Bei gegebener Masse lässt sich die Eigenfrequenz durch Ändern der Federkonstante
beeinflussen.
[0021] Fig. 6a zeigt den Verlauf der Funktion C = m . 0)2. Mit zunehmender Frequenz nimmt
die Federkonstante zu.
[0022] Beim Schwingen einer gegebenen Masse und bei gleichbleibender Antriebsleistung nimmt
die Auslenkung der Masse ab. Der Verlauf dieser Funktion ist in Fig. 6b dargestellt.
[0023] In einem Druckspeicher ist der erzeugte Druck vom Volumen, um welches die Gasblase
verkleinert ist, abhängig

[0024] Um einen gewünschten Verlauf der Druckänderung

zu erzielen, genügt es, den Vorspanndruck P
n entsprechend einzusetzen. Bei Volumenveränderungen, welche durch die schwingende
Reaktionsmasse mittels entsprechender Zylinder-KolbenEinheit verursacht werden, lassen
sich Druckverläufe einstellen, welche der gewünschten Federkonstante annähernd entsprechen.
Den Verlauf dieser Funktion zeigt die Fig. 6d.
[0025] Auf diese Weise gelingt es, eine Vorrichtung zu schaffen, welche gestattet, Ramm-
und Zieharbeiten auf energiesparende Weise durchzuführen. Für diese Energieeinsparung
kausal sind die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 erwähnten Merkmale.
1. Vorrichtung zum Rammen und Ziehen mittels eines eine Reaktionsmasse (1) aufweisenden
Vibrators, wobei die Reaktionsmasse (1 ) auf entgegengesetzten Seiten wechselweise
einerseits einem Antriebsdruck und andererseits einem Federdruck ausgesetzt, und innerhalb
eines Hammergestells (2) frei beweglich angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
die Reaktionsmasse (1) Antriebs- und Federzylinderräume (31, 30) besitzt, in welche
Antriebs- und Federkolben (3b, 3a) reichen, durch die in der Reaktionsmasse (1) mindestens
ein Antriebs- und mindestens ein Federzylinder gebildet wird, wobei der Antriebszylinder
(31 ) mit einem Impulsgeber (10) und der Federzylinder (30) mit einer pneumatischen
Feder (7) verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionsmasse
(1 ) in ihrer geometrischen Längsachse an ihren beiden voneinander abgewendeten Stirnseiten
je eine abgesetzte Zylinderbohrung besitzt, in welche Bohrungen entsprechend abgesetzte
Stufenkolben (3a, 3b) reichen, durch welche Bohrungsabsetzungen beidseitig je ein
Federzylinder (30) und ein Antriebszylinder (31) gebildet wird, wobei die beiden Antriebszylinder
(31 ) mit einem Impulsgeber (10) und die beiden Federzylinder (30) mit je einer pneumatischen
Feder (7) verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Verbindungsleitungen
(23, 24) zwischen dem Federzylinder (30) und einer Druckquelle je ein Widerstand (8)
eingebaut ist.
4. Vorrichtung nach Patentanspruch 2 mit zwei zylinderförmigen Reaktionsmassen, dadurch
gekennzeichnet, dass die Reaktionsmassen (1 ) nebeneinander angeordnet sind und in
ihren geometrischen Achsen auf ihren vier Stirnseiten mit je einem dreistufigen Zylinder/Kolben-Aggregat
ausgerüstet sind, von denen jedes eine dreiteilige axiale Stufenbohrung aufweist,
in welche Bohrungen mit einem die Reaktionsmassen (1) umgebenden Hammergestell (2)
fest verbundene und mit den Stufen entsprechenden Absetzungen versehene Kolben (3)
hineinreichen, so dass pro Reaktionsmasse (1) beidseitig drei Zylinderräume entstehen,
wobei von den vier mittleren Zylinderräumen diejenigen der einen Stirnseite der einen
Reaktionsmasse (1) mit denjenigen der anderen Stirnseite der anderen Reaktionsmasse
(1 ) verbunden sind.
1. Dispositif pour enfoncer et pour extraire au moyen d'un vibrateur présentant une
masse de réaction (1 ), la masse de réaction (1 ) étant soumise alternativement sur
les côtés opposés d'une part à une pression d'entraînement et d'autre part à une pression
de ressort, et étant disposée mobile à l'intérieur d'une cage de marteau (2), caractérisé
en ce que la masse de réaction (1 ) comprend des alésages cylindriques à entraînement
et à ressort (31, 30), dans lesquels s'étendent des pistons d'entraînement et à ressort
(3b, 3a) au moyens desquels est constitué au moins un cylindre d'entraînement et un
cylindre à ressort dans la masse de réaction (1), le cylindre d'entraînement (31 )
étant relié à un générateur d'impulsion (10), et le cylindre à ressort (30) à un ressort
pneumatique (7).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la masse de réaction
(1 ) comprend à chacun de ses deux côtés frontaux opposés, dans son axe géometrique
longitudinal, une alésage cylindrique à épaulement, dans lesquels alésages s'étendent
des pistons différentiels à gradins (3a, 3b) correspondants, au moyen desquels alésages
à épaulement est constitué des deux côtés chaque fois un cylindre à ressort (30) et
un cylindre à entraînement (31), les deux cylindres d'entraînement (31 ) étant reliés
à un générateur d'impulsions (10) et les deux cylindres à ressort (30) étant reliés
chaque fois à un ressort pneumatique (7).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une résistance (8) est
agencée dans les conduits de liaison (23, 24) chaque fois entre le cylindre à ressort
(31 ) et une source de pression.
4. Dispositif selon la revendication 2, avec deux masses de réaction à forme cylindrique,
caractérisé en ce que les masses de réaction (1 ) sont disposées l'une à côté de l'autre
et équipées sur chacun de leur quatre côtés frontaux dans leurs axes géometriques
d'un agrégat cylindre/piston à trois étages, dont chacun comprend un alésage axial
à épaulement à trois parties, dans lesquels alésages s'étendent des pistons (3) solidaires
d'une cage de marteau (2) entourant les masses de réaction (1) et pourvus d'épaulements
correspondants aux étages, de telle sorte que sont constitués trois alésages cylindriques
des deux côtés de chaque masse de réaction, les alésages d'un côté frontal de l'une
des masses de réaction (1), parmi les quatre alésage cylindriques intermédiaires,
étant reliés à ceux de l'autre côté frontal de l'autre masse de réaction (1 ).
1. Device for driving and extracting by means of a vibrator having a reaction mass
(1), the reaction mass (1) being alternately exposed on opposite sides to a driving
pressure, on the one hand, and to a spring pressure, on the other hand, and being
disposed freely movably within a hammer frame (2), characterized in that the reaction
mass (1) has driving and spring cylinder chambers (31, 30) into which driving and
spring pistons (3b, 3a) extend, by means of which at least one driving cylinder and
at least one spring cylinder are formed in the reaction mass (1), the driving cylinder
(31 ) being connected to a pulsator (10) and the spring cylinder (30) being connected
to a pneumatic spring (7).
2. Device according to patent claim 1, characterized in that the reaction mass (1)
has in its geometric longitudinal axis at each of the two end faces thereof turned
away from one another a shouldered cylinder bore, into which bores matchingly shouldered
stepped pistons (3a, 3b) extend, by means of which bore shoulders a spring cylinder
(30) and a driving cylinder (31 ) are formed at each of the two ends, the two driving
cylinders (31 ) being connected to a pulsator (10), and the two spring cylinders (30)
being connected to one pneumatic spring (7) each.
3. Device according to patent claim 2, characterized in that a resistance (8) is inserted
in each of the connection lines (23, 24) between the spring cylinder (30) and a pressure
source.
4. Device according to patent claim 2 having two cylindrical reaction masses, characterized
in that the reaction masses (1) are disposed next to one another and are equipped
in their geometric axes at their four end faces with one three-step cylinder-piston
unit each, each of which has a three-part axial stepped bore, into which bores pistons
(3) fixed to a hammer frame (2) surrounding the reaction masses (1) and provided with
shoulders matching the steps extend, so that per reaction mass (1) three cylinder
chambers are formed on each side, and of the four middle cylinder chambers, those
of the one end face of the one reaction mass (1) being connected to those of the other
end face of the other reaction mass (1 ).