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EP 0 135 667 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.07.1988 Patentblatt 1988/27 |
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Anmeldetag: 15.05.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: C21B 7/18 |
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Verfahren und Vorrichtung zur Absenkung des Druckes in den Gichtbunkern eines Hochofens
auf nahezu Atmosphärendruck bei gleichzeitiger Rückgewinnung des Gichtgases
Method and apparatus for reducing the pressure in blast furnace charge hoppers to
nearly atmospheric pressure by simultaneous top gas recovery
Procédé et dispositif pour abaisser la pression dans les trémies de chargement d'un
haut fourneau à peu près au niveau de la pression atmosphérique avec récupération
simultanée du gaz de gueulard
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE FR GB IT NL |
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Priorität: |
28.09.1983 DE 3335045
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.04.1985 Patentblatt 1985/14 |
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Patentinhaber: MAN Gutehoffnungshütte Aktiengesellschaft |
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46122 Oberhausen (DE) |
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Erfinder: |
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- Heinrich, Peter, Dr.-Ing.
D-4200 Oberhausen 11 (DE)
- Rettweiler, Werner, Dipl.-Ing.
D-4200 Oberhausen 14 (DE)
- Krämer, Hans, Dipl.-Ing.
D-4220 Dinslaken (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 919 161 DE-C- 3 245 374
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DE-C- 3 026 019 SU-A- 761 567
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 5, Nr. 148 (C-72)[820], 18. September 1981
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 6, Nr. 165 (C-121)[1043], 28. August 1982
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Absenkung des Druckes in den Gichtbunkern
von Hochöfen auf nahezu atmosphärischen Druck mit Restentspannung über Schalldämpfer
in die Atmosphäre bei gleichzeitiger Rückgewinnung des Gichtgases.
[0002] Moderne Hochöfen arbeiten mit Gasdrücken von 1,5-2,5 bar Überdruck an der Gicht.
Das Einschleusen der Möllerstoffe geschieht über gasdichte Kammern, die sogenannten
Gichtbunker. Nach dem Einfüllen der Möllerstoffe in die Gichtbunker muß der Gasdruck
in diesen auf den Wert des Gasdruckes im Ofen erhöht werden, bevor durch Öffnen der
unteren Verschlußmechanismen die Möllerstoffe in den Ofen eingefüllt werden können.
Nach beendetem Einfüllvorgang werden üblicherweise die unteren Verschlußmechanismen
wieder geschlossen und der Gasdruck in den Gichtbunkern durch Entspannen in die Atmosphäre
auf Atmosphärendruck reduziert. Hierdurch geht nicht nur der Heizwert des Gichtgases
verloren, sondern es entstehen auch erheblich Staub- und Geräuschbelästigungen.
[0003] Verschiedene Erfinder haben sich deshalb in letzter Zeit bemüht, Verfahren und Vorrichtungen
zu entwickeln, die neben einer Rückgewinnung dieses Gichtgases auch die Staub- und
Geräuschentwicklungen in Grenzen halten.
[0004] In der DE-PS-3 026 019 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung beschrieben, bei denen
die Entspannung des Gichtgases aus dem Gichtbunker in einem ersten Verfahrensschritt
selbsttätig aufgrund des herrschenden Druckes erfolgt. In einem zweiten Verfahrensschritt
wird dann die Restmenge des Gases mit Hilfe eines Ejektors abgesaugt und dem Reingasnetz
zugeführt. Der Druck in den Gichtbunkern kann hierbei bis auf Atmosphärendruck abgesenkt
werden.
[0005] Nachteilig bei diesem Verfahren ist, daß das im ersten Verfahrensschritt entspannte
Gas nur grob vorgereinigt wird, so daß sein Staubgehalt den des Reingases erhöht.
Das gleiche gilt auch für den zweiten Verfahrensschritt, der nur dadurch ermöglicht
wird, daß zum Betrieb des Ejektors Reingas mit hohem Druckniveau zwischen dem ersten
Gasreiniger und dem Gichtdruckregelventil zur Verfügung steht. Diese Konstellation
ist bei modernen Gasreinigungsanlagen (z. B. Typ Bischoff) nicht gegeben. Darüber
hinaus ist die gem. DE-PS-3 026 019 vorgeschlagene Vorrichtung hinsichtlich Leitungen
und Armaturen sehr aufwendig und erfordert auch für die Umschaltung vom ersten auf
den zweiten Verfahrensschritt aufwendige Meß- und Regeltechnik.
[0006] Ebenfalls mit einem Ejektor arbeitet das System gemäß UdSSR-Urheberschein Nr. 761
567 von 1977. Auch hier erfolgt die Entspannung in zwei Teilschritten und über zwei
separate Leitungssysteme. Zunächst wird der Druck im Gichtbunker über eine schrägliegende
Leitung, die zu Zwecken der Gasreinigung mit einer Wassereindüsung ausgestattet ist,
abgebaut. Nach Erreichen des Reingas-Netzdruckes in den Gichtbunkern wird auf das
zweite Rohrleitungssystem umgeschaltet, das ebenfalls aus der schrägliegenden Leitung
mit Wassereindüsung besteht, zusätzlich aber mit einem Unterdruckbehälter verbunden
ist. Dieser Unterdruckbehälter wird durch kontinuierlichen Betrieb eines Dampfstrahlejektors
auf einen Druck unterhalb Atmosphärendruck gebracht und ermöglicht so bei geeigneter
Abstimmung der Gefäßdrücke und -größe den Abbau des Druckes in den Gichtbunkern auf
Atmosphärendruck. Vorteilhaft im Vergleich zu der DE-PS-3 026 019 ist hier, daß eine
weitgehende Reinigung des Gases aus den Gichtbunkern vorgesehen ist. Andererseits
ist aber nachteilig, daß der Dampf zum Betrieb des Ejektors in das Reingas gelangt
und dessen Heizwert vermindert. Zu berücksichtigen sind auch die Kosten für diesen
Dampf. Schließlich ist auch diese Einrichtung von den Rohrleitungen, den Armaturen
und der Meß- und Regeltechnik her aufwendig.
[0007] Es sind ferner ein Verfahren und eine Vorrichtung bekannt geworden, bei denen das
rückzugewinnende Gas aus den Gichtbunkern in einen U-förmigen, zur Atmosphäre hin
offenen Puffer-Behälter gelangt. Auf dem Wege dorthin wird das Gas durch Wassereindüsung
gereinigt. Nach Beendigung des Entspannungsvorgangs wird das im U-Behälter gespeicherte
Gas auf den Druck des Reingasnetzes gebracht und
'diesem zugeführt. Vorteilhaft bei dieser Ausführungsart ist, daß der Druckabbau ohne
weitere mechanische Einrichtungen bis auf Atmosphärendruck erfolgt. Nachteilig ist
jedoch, daß sich hierbei durch den freien Kontakt zur Atmosphäre zündfähige Gas/Luftgemische
bilden können, und daß das Gas wieder auf Reingasnetzdruck gebracht werden muß.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile der vorstehend geschilderten
Verfahren und Vorrichtungen zu vermeiden und ein unkompliziertes, betriebssicheres
System zur Rückgewinnung der Gase aus den Gichtbunkern anzustreben.
[0009] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die entspannte Gasmenge aus den Gichtbunkern
in einem Schwimmbehälter zwischengespeichert und in diesem von Staub gereinigt wird.
Eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Die Gewichtsbelastung des Schwimmbehälters wird so eingestellt, daß im Inneren ein
Druck herrscht, der geringfügig über dem Druck im Reingasnetz liegt. Die Reinigung
der entspannten Gase kann sowohl im Leitungssystem vor dem Schwimmbehälter wie auch
in diesem selbst durch Sprühen von Wasser erfolgen. Der abgeschiedene Staub wird in
Schlammform am Bodenteil des Schwimmbehälters abgeschieden. Die Überwachung des Schwimmbehälters
erfolgt durch eine einfache Niveaukontrolle. Diese sorgt dafür, daß die Abgabe von
Gas ins Reingasnetz unterbrochen wird, wenn der Schwimmbehälter sich auf seinem Minimum-Niveau
befindet. Befindet er sich andererseits auf seinem Maximum-Niveau, wird die weitere
Gaszufuhr zum Schwimmbecken unterbrochen und zur Entspannung noch anstehendes Gas
in konventioneller Weise über Schalldämpfer in die 'Atmosphäre abgelassen.
[0011] Die Vorteile der beschriebenen Erfindung liegen im folgenden :
a) einfache Rohrleitungsführung, wenig Armaturen, einfache Meß- und Regeltechnik ;
b) Entspannung nahezu bis auf Atmosphärendruck möglich, Verzicht auf eine komplizierte
Einrichtung für die Restentspannung (Die Restentspannung erfolgt konventionell über
Schalldämpfer) ;
c) Reinigung des Gases vor oder im Schwimmbehälter möglich ; da im Gasbehälter nur
sehr niedrige Gasgeschwindigkeiten während der Entleerung auftreten, ist letztere
Möglichkeit besonders günstig ;
d) keine Bildung zündfähiger Gas/Luftgemische, keine Nachkompression erforderlich.
[0012] Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel und anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0013] Die Bezugsziffern der Zeichnung haben folgende Bedeutung :
1 Gichtbunker
2 Gichtbunker
1a A p-Messung im Gichtbunker 1
2a A p-Messung im Gichtbunker 2
3 Entspannungsleitung zwischen Gichtbunkern und Schwimmbehälter
4-6 Ventile in der Entspannungsleitung 3 7 Schwimmbehälter
8 Schwimmdach
9 Bodenteil des Schwimmbehälters
10 Führungsrollen für Schwimmdach
11 Maximum-Grenzschalter am Schwimmbehälter
12 Minimum-Grenzschalter am Schwimmbehälter 0
13 Waschleitung im Schwimmbehälter 14 Pumpe
15 Waschdusen
16 Schlammabzug am Bodenteil des Schwimmbehälters
17 Verbindungsleitung Schwimmbehälter zum Reingasnetz
18 Ventil in der Verbindungsleitung 17 19 Gaswäscher
20 Staubsack
20a Rohgas vom Hochofen
21 Fülleitung vom Gaswäscher zu den Gichtbunkern
21a, b Ventile in der Fülleitung 21
22 Ventil in Fülleitung
23 Stickstoffzugabe in die Fülleitung
24 Abblaseleitung aus der Entspannungsleitung zur Atmosphäre
25 Wasserspiegel im Schwimmbehälter 7
[0014] Die Strömungsrichtung in den Leitungen ist durch Pfeile gekennzeichnet.
[0015] Die Gichtgasentspannung geht wie folgt vonstatten :
[0016] Ventile 21 a und 21 in der Fülleitung 21 zu den Gichtbunkern 1 und 2 sind geschlossen.
Die Ventile 4 oder 5 und 6 in der Entspannungsleitung 3 hinter den Gichtbunkern werden
geöffnet. Das Schwimmdach 8 des Schwimmbehälters 7 schwimmt in den Führungsrollen
10. aufwärts.
[0017] Die Beendigung der Entspannung wird entweder über die p-Messungen 1a oder 2a in den
Gichtbunkern 1 oder 2 bzw. über Zeitsteuerung erfaßt.
[0018] Nach Ende der Entspannung schließt das Ventil 6 in der Entspannungsleitung 3. Das
Ventil in der Abblaseleitung 24 zur Atmosphäre öffnet zur Restentspannung. Gleichzeitig
öffnet das Ventil 18 in der Verbindungsleitung 17 vom Schwimmbehälter zum Reingasnetz,
wodurch Gas in das Reingasnetz eingespeist wird.
[0019] Das Ventil 18 schließt, sobald das Schwimmdach 8 des Schwimmbehälters 7 seine Minimumposition
erreicht hat und der Minimum-Grenzschalter 12 ein Signal gibt oder ein nächster Entspannungsvorgang
eingeleitet wird.
[0020] Um eine Überfüllung des Schwimmbehälters 7, die auftreten könnte, wenn viele Entspannungsvorgänge
kurz hintereinander gefahren werden müssen, zu vermeiden, wird das Erreichen der Maximumposition
des Schwimmdaches durch den Maximum-Grenzschalter 11 gemeldet. In diesem Fall schließt.
das Ventil 6 in der Entspannungsleitung 3 und öffnet das Ventil in der Abblaseleitung
24 zur Atmosphäre.
[0021] Im Ausführungsbeispiel wird die Reinigung der entspannten Gase im Schwimmbehälter
7 durchgeführt. Zu diesem Zweck wird mittels einer Pumpe 14 über die Rohrleitung 13
Wasser mit Hilfe der Sprühdüsen 15, die unterhalb des Schwimmdaches 8 angeordnet sind,
eingesprüht. Der abgeschiedene Staub sammelt sich am Bodenteil 9 des Schwimmbehälters
und wird über den Schlammabzug 16 abgezogen.
[0022] Anstelle der Reinigung der Gase im Schwimmbehälter kann auch alternativ oder zusätzlich
eine Reinigung der Gase im Leitungssystem vor dem Schwimmbehälter, d. h. in der Entspannungsleitung,
erfolgen.
[0023] Während die Entspannungsleitung 3 und die Verbindungsleitung Schwimmbehälter zum
Reingasnetz im Ausführungsbeispiel durch den offenen Boden des Schwimmdaches 8 in
den Schwimmbehälter 7 einmünden und oberhalb des Wasserspiegels 25 enden, können alternativ
(nicht dargestellt) diese Zu- und Abführleitung auch von oben durch das Schwimmdach
einmünden. In diesem Fall sind für die Hindurchführung der Zu- und Abführleitungen
Gleitdichtungen am Schwimmdach angeordnet.
1. Verfahren zur Absenkung des Druckes in den Gichtbunkern von Hochöfen auf nahezu
atmosphärischen Druck mit Restentspannung über Schalldämpfer in die Atmosphäre bei
gleichzeitiger Rückgewinnung des Gichtgases, dadurch gekennzeichnet, daß die entspannte
Gasmenge in einem Schwimmbehälter (7) zwischengespeichert und in diesem von Staub
gereinigt wird.
2. Vorrichtung zur Absenkung des Druckes in den Gichtbunkern von Hochöfen auf nahezu
atmosphärischen Druck mit Restentspannung über Schalldämpfer in die Atmosphäre bei
gleichzeitiger Rückgewinnung des Gichtgases, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gasentspannung
und Gasreinigung ein Schwimmbehälter (7) vorgesehen ist, und Gewicht sowie Querschnitt
des Schwimmdaches (8) des Schwimmbehälters (7) so bemessen sind, daß der Gasdruck
im Schwimmbehälter (7) geringfügig über dem Druck im Reingasnetz liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen des Schwimmbehälters
(7) zur Aufnahme der entspannten Gasmenge auf mindestens zwei Gichtbunker-Entspannungen
ausgelegt ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Position
des Schwimmdaches (8) durch Grenzschalter (11, 12) überwacht wird.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schwimmbehälter
(7) und/oder in der Entspannungsleitung (3) zum Schwimmbehälter (7) das entspannte
Gas durch Wassereindüsungs gereinigt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der abgeschiedene Staub
vom Bodenteil (9) des Schwimmbehälters (7) über Schlammpumpen abgezogen wird.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Entspannungsleitung (3) und die Verbindungsleitung (17) zum Reingasnetz durch
den offenen Boden des Schwimmdaches (8) in den Schwimmbehälter (7) einmünden und oberhalb
des Wasserspiegels (25) enden.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Zuführung der Entspannungsleitung (3) und Abführung der Verbindungsleitung
(17) von oben durch das Schwimmdach (8) in den Schwimmbehälter (7) zur Hindurchführung
dieser Leitungen Gleitdichtungen vorgesehen sind.
1. A method for reducing the pressure in blast furnace charge hoppers to nearly atmospheric
pressure with residual pressure relief by way of silencers into the atmosphere and
simultaneous top gas recovery, characterised in that the quantity of relieved gas
is intermediately stored in a float tank (7) and is cleaned of dust therein.
2. A device for reducing the pressure in blast furnace charge hoppers to nearly atmospheric
pressure with residual pressure relief by way of silencers into the atmosphere and
simultaneous top gas recovery, characterised in that a float tank (7) is provided
for reducing gas pressure and for cleaning gas, and the weight and cross section of
the float cover (8) of the float tank (7) are dimensioned in such a way that the pressure
of the gas in the float tank (7) is only slightly higher than the pressure in the
pure gas network.
3. A device as claimed in claim 2, characterised in that the volume of the float tank
(7) is designed to hold the quantity of relieved gas for at least two reductions in
pressure in the charge hoppers.
4. A device as claimed in claims 2 and 3, characterised in that the position of the
float cover (8) is monitored by limit switches (11, 12).
5. A device as claimed in claims 2 to 4, characterised in that the relieved gas is
cleaned, in the float tank (7) and/or in the relief line (3) leading to the float
tank (7), by sprayed water.
6. A device as claimed in claim 5, characterised in that the precipitated dust is
drawn off from the base part (9) of the float tank (7) by way of sludge pumps.
7. A device as claimed in at least one of claims 2 to 5, characterised in that the
relief line (3) and the connecting line (17) to the pure gas network pass through
the open base of the float cover (8), open into the float tank (7) and terminate above
the water level (25).
8. A device as claimed in at least one of claims 2 to 6, characterised in that, when
the relief line (3) leads into the float tank (7) and the connecting line (17) leads
out of the float tank (7) at the top through the float cover (8), sliding seals are
provided for guiding said lines therethrough.
1. Procédé pour abaisser, à peu près au niveau de la pression atmosphérique, la pression
dans les trémies de chargement de hauts-fourneaux, avec détente résiduelle dans l'atmosphère
par l'intermédiaire de silencieux et récupération simultanée du gaz de gueulard, procédé
caractérisé en ce que la quantité de gaz détendue est stockée de façon intermédiaire
dans un bac à flotteur (7) où elle est débarrassée de la poussière.
2. Dispositif pour abaisser, à peu près au niveau de la pression atmosphérique, la
pression dans les trémies de chargement de hauts-fourneaux, avec détente résiduelle
dans l'atmosphère par l'intermédiaire de silencieux et récupération simultanée du
gaz de gueulard, dispositif caractérisé en ce que, pour la détente du gaz et l'épuration
du gaz, il est prévu un bac à flotteur (7), et le poids ainsi que la section transversale
du toit flottant (8) du bac à flotteur (7) sont dimensionnés de façon que la pression
de gaz dans le bac à flotteur (7) se situe légèrement au-dessus de la pression dans
le réseau de gaz épuré.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le volume du bac à flotteur
(7) permettant de recevoir la quantité de gaz détendue s'établit à au moins deux détentes
de trémie de chargement.
4. Dispositif selon les revendications 2 et 3, caractérisé en ce que la position du
toit flottant (8) est surveillée par des interrupteurs de fin de course (11, 12).
5. Dispositif selon les revendications 2 à 4, caractérisé en ce que, dans le bac à
flotteur (7) et/ou dans la canalisation de détente (3) vers le bac à flotteur (7),
le gaz détendu est purifié par injection d'eau.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la poussière déposée
est extraite du fond (9) du bac à flotteur (7) par l'intermédiaire de pompes à boues.
7. Dispositif selon au moins une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que la
canalisation de détente (3) et la canalisation de raccordement (17) au réseau de gaz
épuré débouchent dans le bac à flotteur (7) par le fond ouvert du toit flottant (8)
et se terminent au-dessus du niveau (25) de l'eau.
8. Dispositif. selon au moins une des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que,
dans le cas où la canalisation de détente (3) et la canalisation de raccordement (17)
débouchent dans le bac à flotteur (7) en traversant le toit flottant (8), des étanchements
glissants sont prévus pour la traversée de ces canalisations.
