(19)
(11) EP 0 135 703 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.08.1989  Patentblatt  1989/33

(21) Anmeldenummer: 84108790.1

(22) Anmeldetag:  25.07.1984
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4B66B 9/20

(54)

An einem an Schienen eines Schrägaufzuges verfahrbaren Schlitten gelagerter Tragrahmen

Removable frame mounted on a carriage rolling on rails of an inclined elevator

Châssis amovible monté sur un chariot roulant sur les rails d'un monte-charge incliné


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 29.08.1983 DE 8324783 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
03.04.1985  Patentblatt  1985/14

(73) Patentinhaber: Albert Böcker GmbH & Co. KG
D-4712 Werne (DE)

(72) Erfinder:
  • Böcker, Albert
    D-4712 Werne (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
GB-A- 1 378 318
US-A- 3 874 477
US-A- 3 666 054
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen an einem an Schienen eines Schrägaufzuges verfahrbaren Schlitten gelagerten Tragrahmen für Lastenträger wie Schüttkübel, Lastenpritschen oder dgl., wobei der Tragrahmen wenigstens zwei Längsträger, einen vorderen Querträger und einen rückwärtigen Querträger und der Rahmen des Lastenträgers wenigstens zwei Längsträger und einen Querträger aufweist und wobei am Tragrahmen einerseits und am Rahmen des Lastenträgers andererseits korrespondierende Arretierungsvorrichtungen zur Verbindung zwischen Tragrahmen und Rahmen des Lastenträgers vorgesehen sind.

    [0002] Es ist bei Schrägaufzügen bekannt, an den Schienen des Schrägaufzuges Schlitten entlangzuführen, die sich mittels Rollen an den Schienen des Schrägaufzuges abstützen. Diese Schlitten werden mit Hilfe von Seilen bewegt. Auf ihrer Oberseite weisen diese Schlitten einen sogenannten Tragrahmen auf, der der Aufnahme des eigentlichen Lastenträgers dient. Die Lastenträger können Schüttkübel oder Lastenpritschen sein, mit denen unterschiedlichste Lasten vom Boden zum Dach- oder Fensterbereich oder umgekehrt transportiert werden können. Dabei ist es üblich, den Tragrahmen auf dem Schlitten so zu befestigen, daß er während des Transportes entlang der Schienenführung des Schrägaufzuges fest verriegelt ist, im oberen Bereich des Schrägaufzuges, d.h. an der Entladestelle, durch eine Anschlagautomatik jedoch mit Hilfe eines sogenannten Kipprahmens mitsamt dem Lastenträger gekippt werden kann.

    [0003] Es ist weiter bekannt, den Lastenträger - beispielsweise einen Schüttkübel -so auf dem Tragrahmen zu befestigen, daß er im unteren Bereich des Schrägaufzuges, d. h. an der Beladestelle, in entgegengesetzter Richtung abgekippt werden kann. Hierzu ist am Tragrahmen nach einem noch nicht zum Std. d. T. gehörenden Vorschlag eine besondere Ver- bzw. Entriegelungsvorrichtung vorgesehen.

    [0004] Bei derartigen Schrägaufzügen, die überwiegend im Baugewerbe Anwendung finden, ist es erforderlich, die einzelnen Lastenträger möglichst schnell auswechseln zu können, d.h. Kübel oder Pritschen bestimmter Bauart-die jeweils auf den Transport bestimmter Materialien abgestimmt sind - gegen Kübel oder Pritschen anderer Bauart möglichst zeitsparend auswechseln zu können.

    [0005] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, den am Schlitten gelagerten Tragrahmen sowie den Rahmen des Lastenträgers so auszubilden, daß beide Teile schnell und sicher miteinander verbunden bzw. voneinander gelöst werden können. Dabei geht die Erfindung von der Überlegung aus, daß die beiden vorgenannten Rahmen bezüglich ihrer Verbindungsmittel so aufeinander abgestimmt sind, daß der Rahmen des Lastenträgers sowohl ein Rahmen für die Aufnahme eines Schüttkübels als auch ein Rahmen für die Aufnahme einer Lastenpritsche verschiedener Bauarten sein kann. Die Verbindung der beiden vorgenannten Bauteile soll leicht zu handhaben sein, sie soll dennoch einfach in der Montage bzw. Demontage sein und eine zuverlässige Verriegelung der beiden Teile gewährleisten.

    [0006] Zur Lösung der genannten Aufgabe schlägt die Erfindung bei einem Tragrahmen der eingangs genannten Gattung vor, daß die Arretierungsvorrichtungen zwischen Längsträger bzw. Querträger des Tragrahmens und Längsträger (sowie ggf. Querträger) des Rahmens des Lastenträgers Steckverbindungen sind. Diese Steckverbindungen sind leicht lösbar, wobei nach einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung jeweils zwischen einem Längsträger des Tragrahmens und einem Längsträger des Rahmens des Lastenträgers im Abstand voneinander zwei Steckverbindungen vorgesehen sind.

    [0007] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Einsteckrichtungen der Steckverbindungen etwa um 90° zueinander versetzt angeordnet sind. Dies bedeutet in der Praxis, daß beispielsweise die untere Steckverbindung zwischen den beiden Rahmen in Längsrichtung der Rahmen verläuft, d.h. der den eigentlichen Lastenträger tragende Rahmen wird mit einem Kupplungsglied auf eine Gegenkupplung am Tragrahmen aufgeschoben und in eine entsprechende Gegenkupplung eingesteckt, wobei lediglich eine Arretierung nach oben und unten, nicht jedoch in Längsrichtung erforderlich ist, während die im Abstand davon angeordnete zweite Steckverbindung eine Riegelvorrichtung ist, die beide Rahmen der Höhe nach und der Länge nach miteinander verriegelt. Diese Riegelvorrichtung kann ein um 90° zur Steckrichtung der ersten Steckverbindung gerichteter Riegelbolzen sein.

    [0008] Eine derartige Verbindung läßt sich besonders leicht und einfach herstellen.

    [0009] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist der rückwärtige Querträger des Tragrahmens über seine Längsträger hinausragende, Achsstummel bildende Fortsätze auf. Diese Achs- stum'met bildenden Fortsätze sind vorteilhaft geeignet, die rückwärtige, d.h. untere Steckverbindung herzustellen, indem an den Längsträgern des Rahmens des Lastenträgers die Achsstummel des Querträgers überfassende Halteklauen vorgesehen sind.

    [0010] Diese Halteklauen können die Achsstummel des Querträgers ober- und unterseitig überfassen; sie können jedoch zusätzlich auch noch eine Begrenzung gegen Verschiebung in einer der beiden Längsrichtungen der Längsträger bilden.

    [0011] Der Tragrahmen kann etwa im vorderen Drittel seiner Länge über einen Winkelhebel mit dem Schlitten verbunden sein. Die Anordnung und Ausbildung des Winkelhebels ist so gewählt, daß zum Abkippen des Tragrahmens in der oberen Position möglichst wenig Windenzugkraft erforderlich ist. Der Winkelhebel stützt sich deshalb mit seinem unteren freien Winkelschenkel in Aufzugsrichtung gesehen hinter der vorderen Rolle am Schlitten ab.

    [0012] In Ausgestaltung dieser Lösung wird vorgeschlagen, daß jeder Längsträger des Tragrahmens undrehbar mit diesem drehbar am Schlitten abgestüzten Winkelhebel verbunden ist.

    [0013] Die zweite, in Abstand von den Halteklauen vorgesehene Verriegelung erfolgt vorteilhaft dadurch, daß am Längsträger des Rahmens des Lastenträgers ein mit dem Tragrahmen mittelbar oder unmittelbar verbindbarer Riegelbolzen als zweite Steckvorrichtung angeordnet ist. Zur Verlagerung dieses Riegelbolzens ist am Längsträger des Rahmens des Lastenträgers eine Rohrführung für den Durchgriff des Riegelbolzens angeordnet, der zur Verriegelung mit dem Tragrahmen den Winkelhebel durchfasst.

    [0014] In einer vorteilhaften Ausgestaltungsform der Erfindung ist ein lang durchgehender Riegelbolzen vorgesehen, der als gemeinsamer Riegelbolzen für den Durchgriff beider an den beiden Längsträgern des Rahmens des Lastenträgers angeordneten Rohrführungen und der an den Längsträgern des Tragrahmens angeordneten Winkelhebel ausgebildet ist.

    [0015] Der rückwärtige, von den am Rahmen des Lastenträgers angeordneten Klauen überfaßte Querträger des Tragrahmens kann als Rohr mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet sein; dies erleichtert das Aufstecken der Halteklauen auf die rohrförmigen, überstehenden Achsstummel.

    [0016] In räumlicher Ausgestaltung der Erfindung bilden die Längsträger des Tragrahmens mit ihren freien Enden über dessen vorderen Querträger hinausragende Fortsätze; dies erlaubt eine günstige Lagerung des jeweiligen Lastenträgers auf dem Tragrahmen.

    [0017] Wie vorerwähnt, ist die Erfindung vorteilhaft sowohl bei der Verwendung von Schüttkübeln als auch bei der Verwendung von Lastenpritschen realisierbar; bei der Verwendung im Zusammenhang mit Schüttkübeln wird vorgeschlagen, daß die Längsträger des Rahmens des Lastenträgers an ihren rückwärtigen freien Enden mit Bohrungen versehene Anschlusskonsolen für den Schüttkübel tragen.

    [0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.

    [0019] Es zeigen:

    Fig. 1 eine Draufsicht auf Tragrahmen und Rahmen für den Lastenträger sowie die erforderlichen Steckverbindungen

    Fig. 2 eine Seitenansicht gemäß Fig. 1.



    [0020] Der mit 1 bezeichnete Tragrahmen besteht im wesentlichen aus zwei Längsträgern 2 und 2' sowie zwei Querträgern 3 und 3'. Er ist über die mit 13 und 13' (siehe auch Fig. 2) bezeichneten Winkelhebel über eine Bolzenverbindung (Bohrung 19) schwenkbar an dem nicht dargestellten Schlitten gelagert, so daß er bei der Bewegung des Schlittens in Pfeilrichtung 20 bei Erreichen des Endanschlages in linksdrehendem Sinne (Fig. 2) verschwenkt werden kann.

    [0021] Der aus den vorgenannten Grundbauteilen bestehende Tragrahmen 1 ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß er mit geringstem Aufwand mit einem weiteren Rahmen 4 verbunden werden kann, der den Rahmen eines beliebigen Lastenträgers, im dargestellten Ausführungsbeispiel eines Schüttkübels (s. Anschlußkonsolen 18 und 18' mit Bohrung 17), bildet.

    [0022] Der Rahmen 4 des Lastenträgers besteht im wesentlichen aus zwei Längsträgern 5 und 5' sowie einem Querträger 6.

    [0023] Beide Rahmen sind durch Arretierungsvorrichtungen 7 und 8 miteinander verriegelt. Die Arretierungsvorrichtung 8 besteht aus einer Halteklaue 12, die durch ein oberseitiges und unterseitiges Blech oder auch durch ein kurzes U-Profil (s. Fig. 2) gebildet sein kann, das mit den Längsträgern 5 bzw. 5' fest verschweißt ist. Der im Querschnitt als kreisförmiges Rohr ausgebildete rückwärtige Querträger 3' des Rahmens 3 weist Achsstummel 11 und 11' auf, die über die Längsträger 2 und 2' seitlich hinausstehen. Die fest mit den Längsträgern 5 und 5' des Rahmens 4 verschweißten Halteklauen 12 sind so ausgebildet, daß sie in Pfeilrichtung 9 auf die Achsstummel 11 und 11' aufgeschoben werden können und so den Rahmen 4 des Lastenträgers gegenüber dem Tragrahmen 1 gegen Abheben sichern.

    [0024] Das Herstellen der zweiten Steckverbindung erfolgt um 90° versetzt gegenüber der Herstellung der ersten Steckverbindung 8, d.h. der Riegelbolzen 14 wird in Pfeilrichtung 10 eingesteckt. Dabei durchfaßt der Riegelbolzen 14 zunächst eine Rohrführung 15, die durch Schweißen fest mit dem Rahmen 4 des nicht dargestellten Lastenträgers verbunden ist. Der Riegelbolzen 14 durchfaßt weiter den Winkelhebel 13, den zweiten Winkelhebel 13' sowie die Rohrführung 15' und ist bei 21 in geeigneter Weise gegen Verschiebung gesichert.

    [0025] Im Bereich der Fortsätze 16 und 16' der Längsträger 2 und 2' sind am vorderen Querträger 3 des Tragrahmens 1 Riegelvorrichtungen 22 und 22' angeordnet, die mittels eines mit 23 bezeichneten Handhebels betätigt werden können. Diese Riegelvorrichtungen dienen der Festlegung des jeweiligen Lastenträgers; sie sind jedoch nicht Gegenstand der vorbeschriebenen Erfindung.


    Ansprüche

    1. An einem an Schienen eines Schrägaufzuges verfahrbaren Schlitten gelagerter Tragrahmen (1) für Lastenträger wie Schüttkübel, Lastenpritschen oder dgl., wobei der Tragrahmen wenigstens zwei Längsträger (2, 2'), einen vorderen Querträger (3) und einen rückwärtigen Querträger (3') und der Rahmen (4) des Lastenträgers wenigstens zwei Längsträger (5, 5') und einen Querträger (6) aufweist und wobei am Tragrahmen (1) einerseits und am Rahmen (4) des Lastenträgers andererseits korrespondierende Arretierungsvorrichtungen zur Verbindung zwischen Tragrahmen und Rahmen des Lastenträgers vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsvorrichtungen (7, 8) zwischen Längsträger (2, 2') bzw. Querträger (3') des Tragrahmens (1) und Längsträger (5, 5') bzw. Querträger (nicht dargestellt) des Rahmens (4) des Lastenträgers Steckverbindungen sind.
     
    2. Tragrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwischen einem Längsträger (2, 2') des Tragrahmens (1) und einem Längsträger (5, 5') des Rahmens (4) des Lastenträgers im Abstand voneinander zwei Steckverbindungen (7, 8) vorgesehen sind.
     
    3. Tragrahmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteckrichtungen (Pfeil 9 und Pfeil 10) der Steckverbindungen (7,8) etwa um 90° versetzt zueinander angeordnet sind.
     
    4. Tragrahmen nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der rückwärtige Querträger (3') des Tragrahmens über seine Längsträger (2, 2') hinausragende, Achsstummel (11, 11') bildende Fortsätze aufweist, und daß an den Längsträgern (5, 5') des Rahmens (4) des Lastenträgers die Achsstummel (11, 11') des Querträgers (3') überfassende Halteklauen (12) vorgesehen sind.
     
    5. Tragrahmen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklauen (12) die Achsstummel (11, 11') des Querträgers (3') ober- und unterseitig überfassen.
     
    6. Tragrahmen nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Längsträger (2, 2') des Tragrahmens (1) undrehbar mit einem drehbar am Schlitten abgestützten Winkelhebel (13, 13') verbunden ist.
     
    7. Tragrahmen nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß am Längsträger (5, 5') des Rahmens (4) des Lastenträgers ein mit dem Tragrahmen (1) mittelbar oder unmittelbar verbindbarer Riegelbolzen (14) als zweite Steckverbindung angeordnet ist.
     
    8. Tragrahmen nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Längsträger (5, 5') des Rahmens (4) des Lastenträgers eine Rohrführung (15, 15') für den Durchgriff eines den Winkelhebel (13, 13') durchfassenden Riegelbolzens (14) angeordnet ist.
     
    9. Tragrahmen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer Riegelbolzen (14) für den Durchgriff beider an den beiden Längsträgern (5, 5') des Rahmens (4) des Lastenträgers angeordneten Rohrführungen (15,15') und der an den Längsträgern (2, 2') des Tragrahmens (1) angeordneten Winkelhebel (13, 13') vorgesehen ist.
     
    10. Tragrahmen nach einem der Ansprüche 4-9, dadurch gekennzeichnet, daß der die Achsstummel (11, 11') tragende rückwärtige Querträger (3') des Tragrahmens (1) ein Rohr mit kreisförmigem Querschnitt ist.
     
    11. Tragrahmen nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger (2, 2') des Tragrahmens (1) mit ihren freien Enden über dessen vorderen Querträger (3) hinausragende Fortsätze (16, 16') bilden.
     
    12. Tragrahmen nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger (5, 5') des Rahmens (4) des Lastenträgers an ihren rückwärtigen freien Enden mit Bohrungen (17) versehene Anschlußkonsolen (18, 18') für einen Schüttkübel tragen.
     


    Claims

    1. Supporting frame (1), mounted on a carriage which can be moved on rails of an inclined hoist, for load carriers such as skips, load platforms or the like, the supporting frame having at least two longitudinal members (2,2'), a forward transverse member (3) and a rearward transverse member (3') and the frame (4) of the load carrier having at least two longitudinal members (5, 5') and a transverse member (6), and corresponding fixing devices for the connection between supporting frame and frame of the load carrier being provided on the supporting frame (1), on the one hand, and on the frame (4) of the load carrier, on the other hand, characterized in that the fixing devices (7, 8) between longitudinal member (2, 2') and transverse member (3') of the supporting frame (1) and longitudinal member (5, 5') and transverse member (not shown) of the frame (4) of the load carrier respectively are push-in connections.
     
    2. Supporting frame according to Claim 1, characterized in that two push-in connections (7, 8) are in each case provided, at a mutual spacing, between a longitudinal member (2, 2') of the supporting frame (1) and a longitudinal member (5, 5') of the frame (4) of the load carrier.
     
    3. Supporting frame according to Claim 2, characterized in that the push-in directions (arrow 9 and arrow 10) of the push-in connections (7, 8) are arranged offset by about 90° with respect to each other.
     
    4. Supporting frame according to one of Claims 1-3, characterized in that the rearward transverse member (3') of the supporting frame has prolongations protruding beyond its longitudinal members (2, 2') and forming axle stubs (11,11'), and in that retention claws (12) gripping over the axle stubs (11, 11') of the transverse member (3') are provided on the longitudinal members (5, 5') of the frame (4) of the load carrier.
     
    5. Supporting frame according to Claim 4, characterized in that the retention claws (12) grip over the upper side and the lower side of the axle stubs (11, 11') of the transverse member (3').
     
    6. Supporting frame according to one of Claims 1-5, characterized in that each longitudinal member (2, 2') of the supporting frame (1) is connected non-rotatably by a bent lever (13, 13') supported rotatably on the carriage.
     
    7. Supporting frame according to one of Claims 1-6, characterized in that a locking bar (14) which can be connected indirectly or directly to the supporting frame (1) is arranged as second push-in connection on the longitudinal member (5, 5') of the frame (4) of the load carrier.
     
    8. Supporting frame according to Claims 6 and 7, characterized in that a tubular guide (15, 15') for the passage of a locking bar (14) passing through the bent lever (13, 13') is arranged on the longitudinal member (5, 5') of the frame (4) of the load carrier.
     
    9. Supporting frame according to Claim 8, characterized in that a common locking bar (14) is provided for passing through both tubular guides (15, 15') arranged on the two longitudinal members (5, 5') of the frame (4) of the load carrier and through the bent levers (13, 13') arranged on the longitudinal member (2, 2') of the supporting frame (1).
     
    10. Supporting frame according to one of Claims 4-9, characterized in that the rearward transverse member (3') of the supporting frame (1), which transverse member bears the axle stubs (11, 11'), is a tube of circular cross section.
     
    11. Supporting frame according to one of Claims 1-10, characterized in that, with their free ends, the longitudinal members (2, 2') of the supporting frame (1) form prolongations (16, 16') going beyond the forward transverse member (3) of said supporting frame.
     
    12. Supporting frame according to one of Claims 1-11, characterized in that, at their rearward, free ends, the longitudinal members (5, 5') of the frame (4) of the load carrier carry connection brackets (18, 18') for a skip, said connection brackets being provided with bores (17).
     


    Revendications

    1. Cadre porteur (1) pour porte-charge tel que bac à gravats, plate-forme de charge ou l'analogue, monté sur un chariot pouvant se déplacer sur des rails, dans lequel le cadre porteur comporte au moins deux poutres longitudinales (2, 2'), une poutre transversale antérieure (3) et une poutre transversale postérieure (3'), et le cadre (4) du porte-charge comporte au moins deux poutres longitudinales (5, 5') et une poutre transversale (6), et dans lequel on prévoit sur le cadre porteur (1), d'une part, et sur le cadre (4) du porte-charge d'autre part, des dispositifs d'arrêt correspondants pour relier le cadre porteur et le cadre de porte-charge, caractérisé en ce que les dispositifs d'arrêt (7, 8) entre les poutres longitudinales (2, 2'), ou la poutre transversale (3') du cadre porteur (1) et les poutres longitudinales (5,5'), ou la poutre transversale (non représentée) du cadre (4) du porte-charge sont des liaisons par enfichage.
     
    2. Cadre porteur selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on prévoit deux liaisons par enfichage (7, 8) à certaine distance l'une de l'autre, respectivement entre une poutre longitudinale (2, 2') du cadre porteur (1) et une poutre longitudinale (5, 5') du cadre (4) du porte-charge.
     
    3. Cadre porteur selon la revendication 2, caractérisé en ce que les sens d'enfichage (flèche 9 et flèche 10) des liaisons d'enfichage (7, 8) sont disposées à 90° l'un de l'autre.
     
    4. Cadre porteur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la poutre transversale postérieure (3') du cadre porteur comporte des prolongements constituant des tourillons (11, 11') saillant au-delà de ses poutres longitudinales (2, 2'), et en ce qu'on prévoit sur les poutres longitudinales (5, 5') du cadre (4) du porte-charge, des griffes de retenue (12) recouvrant les tourillons (11, 11') de la poutre transversale (3').
     
    5. Cadre porteur selon la revendication 4, caractérisé en ce que les griffes de retenue (12) recouvrent les tourillons (11, 11') de la poutre transversale (3') sur le côté supérieur et sur le côté inférieur.
     
    6. Cadre porteur selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que chaque poutre longitudinale (2, 2') du cadre porteur (1) est reliée, sans pouvoir tourner, à un levier coudé (13, 13') qui s'appuie, pivotant, sur le chariot.
     
    7. Cadre porteur selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'est disposée sur la poutre longitudinale (5, 5') du cadre (4) du porte-charge une broche de verrouillage (14) pouvant être reliée directement ou indirectement avec le cadre porteur (1), en tant que deuxième liaison par enfichage.
     
    8. Cadre porteur selon les revendications 6 et 7, caractérisé en ce que sur la poutre longitudinale (5, 5') du cadre (4) du porte-charge est disposé un guidage tubulaire (15, 15') pour le passage d'une broche de verrouillage (14) traversant le levier coudé (13, 13').
     
    9. Cadre porteur selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'on prévoit une broche de verrouillage commune (14) pour traverser les deux guidages tubulaires (15,15') disposés sur les deux poutres longitudinales (5, 5') du cadre (4) du porte-charge et les leviers coudés (13, 13') disposés sur les poutres longitudinales (2, 2') du cadre porteur (1).
     
    10. Cadre porteur selon l'une des revendications 4 à 9, caractérisé en ce que la poutre transversale postérieure (3') du cadre porteur (1) est un tube de section circulaire.
     
    11. Cadre porteur selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les poutres longitudinales (2, 2') du cadre porteur (1) constituent avec leurs extrémités libres des prolongements (16, 16') dépassant au-delà de sa poutre transversale antérieure (3).
     
    12. Cadre porteur selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les poutres longitudinales (5, 5') du cadre (4) du porte-charge portent à leurs extrémités libres des consoles de racccordement (18, 18') munies d'alésages (17) pour un bac à décombres.
     




    Zeichnung