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EP 0 136 602 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.12.1987 Patentblatt 1987/49 |
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Anmeldetag: 12.09.1984 |
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Vorrichtung zum Herstellen von Kunststofftragetaschen
Device for manufacturing carrying bags from synthetic material
Dispositif pour fabriquer des sachets portatifs en matière synthétique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
05.10.1983 DE 3336231
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.04.1985 Patentblatt 1985/15 |
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Anmelder: Windmöller & Hölscher |
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D-49525 Lengerich (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Achelpohl, Fritz
D-4540 Lengerich (DE)
- Mundus, Friedhelm
D-4540 Lengerich (DE)
- Ebmeyer, Wilfried, Ing. grad.
D-4904 Enger (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lorenz, Eduard et al |
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Lorenz-Seidler-Gossel,
Widenmayerstrasse 23 D-80538 München D-80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Kunststofftragetaschen
aus einer Folienschlauchbahn aus thermoplastischem Kunststoff nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-OS
.30 04 220 bekannt. Bei dieser vorbekannten Vorrichtung ist zum Verfahren des die Schneideinrichtung
tragenden Schlittens, der auf einer quer zur Vorzugsrichtung der Bahn im Maschinengestell
angeordneten Führung verschieblich gelagert ist, eine Umlenkwalze vorgesehen, über
die die Schlauchfolienbahn läuft, die intermittierend mit den Vorzugswalzen angetrieben
ist und mit einer elliptischen Umfangsnut versehen ist, in der ein den Messerschlitten
hin- und herverschiebender Gleitstein läuft.
[0003] Parallel zu dieser Führungsnut ist die Umlenkwalze mit einer ebenfalls elliptischen
Schneidnut versehen, in die das drehbar auf dem Schlitten gelagerte Schneidmesser
eintaucht. Zur Steuerung des Schneidmessers in tangentialer Richtung der wellenförmigen
Kurve ist ein Kurbelbetrieb vorgesehen, der seinen Antrieb von der Welle der Umlenkwalze
ableitet und das Schneidmesser derart verdreht, daß dessen Schneide in Längsrichtung
der elliptischen Schnekdnut.weist. Da bei der bekannten Vorrichtung die der Steuerung
der Schneideinrichtung und des Schneidmessers dienende Umlenkwalze ihren Antrieb von
dem intermittierenden Antrieb der Vorzugswalzen ableitet, müssen mit jedem Maschinentakt
zusätzliche Massen beschleunigt und abgebremst werden. Weiterhin ist bei der bekannten
Vorrichtung eine Formatverstellung, also die Herstellung von Beuteln unterschiedlicher
Breite, nur möglich, wenn die Schlauchfolienbahn mit Schlupf über die mit der Steuerkurve
versehene Umlenkwalze läuft, wenn nicht die Umlenkwalze mit den zugehörigen Antriebseinrichtungen
insgesamt ausgetauscht werden soll.
[0004] Aus der US-A-879 675 ist eine Vorrichtung zum Längsschneiden einer Bahn in Streifen
mit bestimmtem Muster bekannt, bei der oberhalb der Bahn an einem querverschieblichen
Schlitten eine Reihe von Schneidmessern angeordnet ist, die in ihren Halterungen durch
Drehung um ihre Längsachse jeweils in Schnittrichtung ausrichtbar sind. Dabei ist
der Hauptantrieb der Maschine mit mitrotierenden, Steuerkurven bildenden Musterscheiben
versehen, von denen Nockenrollen über aus Hebeln und Gestängen bestehende Getriebe
die Antriebe zum Querverschieben des Schlittens und zum Drehen der Messer ableiten.
Die genannte Veröffentlichung zeigt also die Antriebssteuerung eines vorwählbare Schnittmuster
erzeugenden Messers, wobei zur Erzeugung bestimmter Schnittmuster austauschbare Musterscheiben
zur Antriebssteuerung des Schlittens und zur Drehbewegung der Messerführung eingesetzt
werden.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen,
bei der zur Steuerung der Schneideinrichtung keine größeren Massen beschleunigt und
abgebremst werden müssen.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs
1 angegebenen Merkmale gelöst. Der Antrieb des Schlittens ist von einer kontinuierlich
von dem Hauptantrieb der Vorrichtung angetriebenen Steuerkurve abgeleitet, und die
Steuerkurve weist ein radiales Kurvenstück auf, das dem Schlitten während der intermittierenden
Bahnstillstände keinen Antrieb erteilt. Die Steuerkurven können also trotz des intermittierenden
Bahnvorzugs kontinuierlich angetrieben werden, so daß ein taktweises Beschleunigen
und Abbremsen der die Schneideinrichtung steuernden Einrichtungen entfällt. Das Schneidmesser
durchsetzt die Bahnebene der Folienschlauchbahn zwischen diese straff haltenden Einrichtungen,
zwischen denen diese geradlinig geführt ist. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen
Vorrichtung liegt darin, daß eine Formatverstellung durch eine Geschwindigkeitsänderung
des Antriebs möglich ist, ohne daß die Schlauchfolienbahn mit Schlupf über die mit
der Steuerkurve versehene Umlenkwalze läuft, und ohne daß die Umlenkwalze mit den
zugehörigen Antriebseinrichtungen insgesamt ausgetauscht werden muß.
[0007] Die erfindungsgemäß Lösung kann nicht dadurch erreicht werden, daß die Lösung der
US-A-879 675 auf die Vorrichtung der DE-A-3 004 220 übertragen wird. Dies würde nämlich
nicht dazu führen, daß die Schneideinrichtung während des intermittierenden Vorschubs
der Bahn stillstehen würde.
[0008] Zweckmäßigerweise ist zum hin- und hergehenden Antrieb des Schlittens ein Hebel mit
seinem einen Ende im Maschinengestell schwenkbar gelagert, der sich in seinem mittleren
Bereich auf der Umfangsfläche der Steuerkurve über einen Gleitstein oder eine Nockenrolle
abstützt oder in einer entsprechenden nutförmigen Steuerkurve läuft und mit seinem
anderen Ende unmittelbar oder über eine Koppelstange mit dem Schlitten gelenkig verbunden
ist.
[0009] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist zur Drehung des Messers in dem Schlitten
ein von der zweiten Steuerkurve verschwenkter, im Maschinengestell gelenkig gelagerter
Hebel vorgesehen, der an seinem. dem Schlitten zugewandten Ende eine axial verlaufende
Gleitbahn trägt, in der ein Gleitstein oder eine Rolle läuft, die am Ende eines das
Messer verschwenkenden Steuerhebels angeordnet ist. Dieser Hebel kann in seinem mittleren
Bereich im Maschinengestell gelagert sein und an seinem der Gleitbahn gegenüßerliegenden
Ende eine Gleitrolle oder einen Gleitstein tragen, die in einer Fuhrungsnut oder auf
der Umfangsfläche der Steuerkurve laufen.
[0010] Die Steuerkurven können gleichachsig auf einer Welle angeordnet sein.
[0011] Zum Straffhalten und Führen der Bahn im Bereich des Messers können beidseits der
Bahn und beidseits des Messers paarweise Führungsstangen oder -walzen vorgesehen sein.
[0012] In anderer Ausgestaltung der Erfindung kann der Schlitten mit einem über einen Rand
der Schlauchfolienbahn greifenden Bügel versehen sein, der am Ende seines äußeren
Schenkels mit einer drehbar gelagerten Scheibe versehen ist, in der das obere Ende
des Messers gehaltert ist. Zwischen den Schenkeln des Bügels ist die Bahn geführt,
so daß sie während des Schnittes nicht ausweichen kann. Um das Messer von der Mitnahme
der Scheibe zu entlasten, kann unterhalb des Messers auf der Messerachse ein Permanentmagnet
angeordnet sein, der die aus magnetischem Material bestehende Scheibe mitnimmt.
[0013] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Drehantrieb des Messers
von einem von der zweiten Steuerkurve verschwenkten Hebel abgeleitet ist, der schwenkbar
auf dem den Schlitten verfahrenden Hebel gelagert ist. Bei dieser Ausgestaltung werden
Antriebseinrichtungen gespart, und die Ausgestaltung der Steuerkurven vereinfacht
sich.
[0014] Um die Beutel von den parallel zueinander verlaufenden Halbschlauchbahnen nebeneinanderliegend
abschweißen zu können, kann zwischen der Schneideinrichtung und der Querschweiß-Trenn-Einrichtung
mindestens eine aus zwei zueinander parallelen Wendestangen bestehende Einrichtung
zum Versetzen der zugehörigen Halbschlauchbahn parallel zu sich selbst nach außen
vorgesehen sein.
[0015] Der wellenförmige Schnitt wird derart ausgeführt, daß die Wellentäler komplementär
zu den Wellenbergen sind. Die Wellenform wird derart gewählt, daß sie an den späteren
Beutelrändern ansehnliche Grifflaschen bilden. Der Bereich der Schlauchfolie, durch
den der wellenförmige Schnitt gelegt wird, kann durch Extrusion verstärkt sein, so
daß die Beutel verstärkte Griffbereiche aufweisen.
[0016] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher
erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Herstellen von Kunststofftragetaschen
in schematischer Darstellung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Steuerung des das Schneidmesser tragenden Schlittens
sowie des Schneidmessers,
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung der Steuerung mit unterschiedlichen
Stellungen der Getriebehebel,
Fig. 5 einen Schnitt durch den Schlitten längs der Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt durch die Steuereinrichtung längs der Linie VI-VI in Fig. 4.
Fig. 7 eine Seitenansicht der Steuereinrichtung mit Antriebseinrichtungen,
Fig. 8 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform des Schlittens,
Fig. 9 einen Schnitt durch den Schlitten nach Fig. 8 und
Fig. 10 eine Draufsicht auf eine andere Steuereinrichtung des Schlittens und des Schneidmessers
in schematischer Darstellung.
[0017] In der Zeichnung sind der besseren Übersicht halber nur die Hauptelemente der Vorrichtung
zum Herstellen von Kunststofftragetaschen dargestellt, nicht aber auch das Maschinengestell
und weitere zum Verständnis nicht erforderliche Teile.
[0018] Der Hauptantrieb der Maschine treibt kontinuierlich die Welle 1 an, auf der die Kurbelscheibe
2 aufgekeilt ist. Auf der Kurbelscheibe 2 ist exzentrisch der Bolzen 3 befestigt,
auf dem die Pleuelstange 4 gelagert ist. Die Pleuelstange 4 ist im Gelenk 5 mit der
im Maschinengestell axial verschieblich gelagerten Stange 6 verbunden, die über seitliche
Träger mit der oberen Trennschweißbacke 7 verbunden ist, die mit der Gegenschweißrolle
8 zusammenwirkt, die in üblicher Weise in dem Maschinengestell gelagert und angetrieben
ist.
[0019] Die Halbschlauchbahnen 9, 10 werden von dem Antriebswalzenpaar 11 im Maschinentakt
intermittierend um jeweils eine Breite der herzustellenden Beutel vorgeschoben, wobei
sie jeweils während des Schweißtakts stillstehen.
[0020] Die Halbschlauchbahnen 9, 10 werden dadurch hergestellt, daß die zugeführte Schlauchfolienbahn
12 in ihrem mittleren Bereich durch einen etwa sinusförmigen Schnitt 13 getrennt wird.
Dieser Trennschnitt wird durch das Messer 14 bewirkt, das um die vertikale Messerachse
drehbar in dem Schlitten 15 angeordnet ist, der entsprechend der Amplitude des wellenförmigen
Schnitts von einer Steuereinrichtung quer zur Laufrichtung der Bahn hin- und herbewegt
wird. Nach der Ausführung des sinusförmigen Trennschnitts läuft die Halbschlauchbahn
9 über die aus drei Walzen bestehende Umwegeinrichtung 16, die die Halbschlauchbahnen
9, 10 um eine halbe Breite der herzustellenden Beutel relativ zueinander verschiebt,
so daß die beiden Halbschlauchbahnen spiegelbildlich zueinander angeordnet sind.
[0021] Zwischen der Umwegeinrichtung 16 und den Vorzugswalzen 11 sind die Halbschlauchbahnen
9, 10 parallel zu sich selbst versetzende Einrichtungen 17, 18 vorgesehen, die die
Halbschlauchbahnen 9, 10 so weit voneinander entfernen, daß deren die späteren Grifflappen
bildenden Teile einander nicht mehr überlappen. Die die Halbschlauchbahnen versetzenden
Einrichtungen 17, 18 bestehen aus jeweils zwei parallel zueinander und schräg angeordneten
Umlenkstangen 19, 20, die durch einen Steg 21 miteinander verbunden sind. Um den Versatz
einstellen zu können, sind die Einrichtungen 17, 18 drehbar und schwenkbar im Maschinengestell
angeordnet. Die von den Versatzeinrichtungen ablaufenden Halbschlauchbahnen 9, 10
laufen sodann über die Leitwalzen 22, 23. Bevor die Halbschlauchbahnen in die Schweißstation
einlaufen, werden die durch die Wellenberge gebildeten Grifflappen durch eine nicht
dargestellte Stanzeinrichtung mit Grifflochausstanzungen 24 versehen.
[0022] Zur Straffhaltung der Bahn 12 im Bereich des Trennschnitts ist das Messer 14 zwischen
jeweils paarweise beidseits der Bahn vorgesehenen Leitstangen 25, 26, 27, 28 angeordnet.
[0023] Die Steuerung des Schneidmessers 14 erfolgt durch die Kurvenscheiben 29, 30. Diese
sind in zueinander parallelen Ebenen auf der Welle 31 befestigt. Der Schlitten 15
ist auf einer quer zur Vorzugsrichtung A der Bahn im Maschinengestell befestigten
Stange 32 geführt. Er weist auf seiner gegenüberliegenden Seite eine Rolle 33 auf,
mit der er auf einer Schiene 34 abgestützt ist. Der Schlitten 15 wird von der Koppelstange
35 hin-und hergehend verschoben, die an dem Hebel 36 angelenkt ist. der um den Drehpunkt
37 in dem Maschinengestell schwenkbar gelagert ist.
[0024] Im mittleren Bereich des Schwenkhebels 36 ist auf diesem eine Laufrolle 38 gelagert,
die auf der Umfangsfläche der Nockenkurve 30 läuft und durch eine nicht dargestellte
Feder gegen diese angedrückt ist.
[0025] Im Maschinengestell ist um den Drehpunkt 39 der zweiarmige Hebel 40 schwenkbar gelagert,
der an seinem einen Ende die Nockenrolle 41 trägt, die auf dem Umfang der Kurvenscheibe
29 abläuft. An seinem anderen Ende ist der doppelarmige Hebel 40 mit einer gegabelten
oder nutförmigen Führung 42 versehen, in der die Rolle 43 läuft, die an dem Ende des
Steuerhebels 44 gelagert ist, der fest mit der Achse des Schneidmessers 14 verbunden
ist.
[0026] Die die Kurvenscheiben 29, 30 tragende Welle 31 ist die Ausgangswefte des Kegelradgetriebes
45, dessen Eingangswelle 46 durch die Kardanwelle 47 angetrieben wird, die mit der
Welle 46 verbunden ist, auf die das Kettenrad 49 aufgekeilt ist. Das Kettenrad 49
wird durch eine Antriebskette 50 von einem Kettenrad 51 angetrieben, das auf die Antriebswelle
1 aufgekeilt ist.
[0027] Die Kurvenscheiben 29, 30 werden kontinuierlich mit den Maschinenantrieb angetrieben.
Die Kurvenscheiben weisen radiale Kurvenstucke auf, auf denen die Nockenrollen 38,
41 laufen, wenn die Schneideinrichtung während der intermittierenden bahnstillstände
stillsteht.
[0028] Aus Fig. 5 ist die Ausgestaltung des Schlittens 15 und das in diesem drehbar gelagerte
Messer 14 ersichtlich. Die Messerachse ist in dem Schlitten 15 gelagert und mit dem
Steuerhebel 44 versehen.
[0029] Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 ist der Schlitten 15 mit einem den Rand der Schlauchfolienbahn
12 übergreifenden Bügel 53 versehen. In dem Ende des oberen Schenkels 54 des Bügels
ist eine Scheibe 55 leicht drehbar gelagert, die mit einem zentralen Schlitz versehen
ist, in dem die obere Kante des Schneidmessers 14 gehaltert ist. Unterhalb der Schlauchbahn
12 ist auf der Messerwelle ein Permanentmagnet 56 befestigt, der zur Entlastung des
Schneidmessers aufgrund seiner magnetischen Kraft die Scheibe 55 mitdreht.
[0030] Bei der Ausführungsforrri nach Fig. 10 werden die Kurvenscheiben 60, 61 in der zuvor
beschriebenen Weise von der Ausgangswelle des Kegelradgetriebes 45 angetrieben. Auf
dem Umfang der Kurvenscheibe 61 läuft die Rolle 62, die im mittleren Bereich des im
Drehpunkt 63 im Gestell gelagerten Hebels 64 angeordnet ist. Mit dem Ende des Hebels
64 ist der Messerschlitten 15 in nicht dargestellter Weise zu seinem hin- und hergehenden
Antrieb verbunden. Der Hebel 64 ist in nicht dargestellter Weise mit einer den Längenausgleich
bewirkenden Steckverbindung versehen.
[0031] Auf dem Hebel 64 ist im Drehpunkt 65 das Zahnsegment 66 gelagert, das mit dem Ritzel
67 kämmt, das das Messer jeweils in tangentialer Richtung der Wellenkurve verstellt.
Das Zahnsegment 66 bildet einen Arm eines zweiarmigen Hebels, dessen anderer Arm 68
endseitig eine Nockenrolle 69 trägt, die auf dem Umfang der Kurvenscheibe 60 läuft.
Die Hebel 68 und 64 sind jeweils durch die dargestellten Federn gegen die Umfangsflächen
der Kurvenscheiben angedrückt.
1. Vorrichtung zum Herstellen von Kunststofftragetaschen aus einer Folienschlauchbahn
aus thermoplastischem Kunststoff mit einer die Bahn intermittierend jeweils um die
Breite der herzustellenden Beutel transportierenden Vorzugseinrichtung (11), mit einem
die Folienschlauchbahn (12) in ihrem mittleren Bereich längs einer wellenförmigen
Kurve in Halbschlauchbahnen (9, 10) trennenden Schneidmesser (14), das in einem quer
zur Laufrichtung der Folienschlauchbahn durch eine rotierende Steuerkurve (30) verfahrbaren
Schlitten (15) angeordnet und mit einer dieses tangential zur wellenförmigen Kurve
ausrichtenden Einrichtung (39-44) versehen ist, mit einer Umwegeinrichtung (16) zum
Verschieben der Halbschlauchbahnen (9, 10) in Längsrichtung um eine halbe Breite der
herzustellenden Beutel relativ zueinander und mit einer Querschweißtrenneinrichtung
(7. 8). die mittig durch die Wellentäler der spiegelbildlich zueinander ausgerichteten
Halbschlauchbahnen gleichzeitig von diesen paarweise die Beutel abschweißt, dadurch
gekennzeichnet, daß der Antrieb des Schlittens (15) von einer kontinuierlich von dem
Hauptantrieb der Vorrichtung angetriebenen Steuerkurve (30) abgeleitet ist und die
Steuerkurve (30) ein radiales Kurvenstück aufweist, das dem Schlitten während der
intermittierenden Bahnstillstände keinen Antrieb erteilt, und daß das Schneidmesser
(14) die Bahnebene der Folienschlauchbahn (12) zwischen diese straffhaltenden Einrichtungen
(25, 26, 27, 28), zwischen denen diese geradlinig geführt ist, durchsetzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum hin- und hergehenden
Antrieb des Schlittens (15) ein Hebel (36) mit seinem einen Ende (37) im Maschinengestell
schwenkbar gelagert ist, der sich in seinem mittleren Bereich auf der Umfangsfläche
der Steuerkurve (30) über einen Gleitstein oder eine Nockenrolle (38) abstützt oder
in einer entsprechenden nutförmigen Steuerkurve läuft und mit seinem anderen Ende
unmittelbar oder über eine Koppelstange (35) mit dem Schlitten (15) gelenkig verbunden
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Drehung des
Messers (14) in dem Schlitten (15) ein von einer zweiten Steuerkurve (29) verschwenkter,
im Maschinengestell gelenkig gelagerter Hebel (40) vorgesehen ist, der an seinem dem
Schlitten (15) zugewandten Ende eine axial verlaufende Gleitbahn (42) trägt, in der
ein Gleitstein oder eine Rolle (43) läuft, die am Ende eines das Messer (14) verschwenkenden
Steuerhebels (44) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel
(40) in seinem mittleren Bereich (39) im Maschinengestell gelagert und an seinem der
Gleitbahn gegenüberliegenden Ende eine Gleitrolle (41) oder dergleichen trägt, die
in einer Führungsnut oder auf der Umfangsfläche der Steuerkurve (29) läuft.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuerkurven (29, 30) gleichachsig auf einer Welle (31) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bahn (12) im Bereich des Messers (14) über beidseits von dieser und diesem jeweils
paarweise angeordnete Führungsstangen oder -walzen (25, 26, 27, 28) läuft.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten
(15) mit einem über einen Rand der Schlauchfolienbahn (12) gleitenden Bügel (53) versehen
ist, der am Ende seines äußeren Schenkels (54) mit einer drehbar gelagerten Scheibe
(55) versehen ist, in der das obere Ende des Messers (14) gehaltert ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Messers
(14) auf der Messerachse ein Permanentmagnet (56) angeordnet ist, der die aus magnetischem
Material bestehende Scheibe (55) mitnimmt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb
des Messers (14) von einem von einer zweiten Steuerkurve (60) verschwenkten Hebel
(68) abgeleitet ist, der schwenkbar auf dem den Schlitten verfahrenden Hebel (64)
gelagert ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Schneideinrichtung (14) und der Querschweiß-Trenn-Einrichtung (7, 8)
mindestens eine aus zwei zueinander parallelen Wendestangen (19, 20) bestehende Einrichtung
(17, 18) zum Versetzen der zugehörigen Halbschlauchbahn (9, 10) parallel zu sich selbst
nach außen vorgesehen ist.
1. Apparatus for making plastic carrying bags from a tubular film web of synthetic
thermoplastics, comprising feed means (11) for intermittently feeding the web in steps
corresponding to the width of the bags to be made, comprising a cutter (14) for severing
the tubular film web (12) in its central portion along an undulating curve into semitubular
webs (9, 10), which cutter is disposed in a carriage (15), which is movable by a rotating
cam (30) transversely to the direction of travel of the tubular film web, and which
cutter is provided with means (39-44) for aligning the cutter with a direction which
is tangential to the undulating curve, comprising detour means (16) for displacing
the semitubular webs (9, 10) in the longitudinal direction by one-half of the width
of the bags to be made, relative to each other, and comprising transverse hot wire
welding means (7, 8), which simultaneously weld and sever the bags in pairs from the
semitubular webs, which are aligned like mirror images of each other and are thus
severed along a line which bisects the wave troughs, characterized in that the drive
of the carriage (15) is derived from a control cam (30), which is continuously driven
by the main drive of the apparatus, and the control cam (30) comprises a radial curve
portion, which does not impart a drive to the carriage during the intermittent standstills
of the web, and the cutter (14) moves through the path plane of the tubular film web
(12) between means (25, 26, 27, 28) which serve to said web taut and between which
said web is guided along a straight line.
2. Apparatus according to claim 1,1 characterized in that means for reciprocating
the carriage (15) comprise a lever (36), which at one end (37) is pivoted to the machine
frame and which has an intermediate portion, which bears on the peripheral surface
of the control cam (30) by means of a slider or a cam follower roller (38) or which
runs in a corresponding control cam groove, and the lever (36) is articulatedly connected
at its other end to the carriage (15) directly or by means of a link (35).
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterized in that means for rotating the
cutter (14) in the carriage (15) comprise a lever (40), which is pivoted to the machine
frame and is turned by a second control cam (29) and at that end which faces the carriage
(15) carries an axially extending slideway (42), in which a slider or a roller (43)
is movable, which is disposed at the end of a control lever (44) for turning the cutter
(14).
4. Apparatus according to any of claims 1 to 3, characterized in that the intermediate
portion (39) of the lever (40) is movably mounted in the machine frame and the lever
at that end which is opposite to the slideway carries a slide roller (41) or the like,
which is movable in a track groove or on the peripheral surface of the control cam
(29).
5. Apparatus according to any of the preceding claims, characterized in that the control
cams (29, 30) are coaxially mounted on a shaft (31).
6. Apparatus according to any of the preceding claims, characterized in that the web
(12) moves adjacent to the cutter (14) on guide rods or guide rollers (25, 26, 27,
28), wfiich are arranged in pairs disposed on both sides of the web and the cutter.
7. Apparatus according to any of claims 1 to 5, characterized in that the carriage
(15) is provided with a U-shaped member (53), which slides over one edge of the tubular
film web (12) and which is provided at the .end of its outer leg (54) with a rotatably
mounted disc (55), in which the top end of the cutter (14) is held.
8. Apparatus according to claim 7, characterized in that a.permanent magnet (56) is
provided below the cutter (14) on the cutter shaft and carries the disc (55) along,
which consists of magnetic material.
9. Apparatus according to claim 1 or 2, characterized in that the drive for rotating
the cutter (14) is derived from a lever (68), which is turned by a second control
cam (60) and which is pivoted to the lever (64) that serves to displace the carriage.
10. Apparatus according to any of the preceding claims, characterized in that at least
one device (17, 18) consisting of two parallel turning rods (19, 20) is disposed between
the cutter (14) and the hot wire welding means (7, 8) and serves to displace the associated
semitubular web (9,10) outwardly parallel to itself.
1. Dispositif pour la fabrication de sachets portatifs en matière plastique à partir
d'une feuille tubulaire continue en matière thermoplastique, comportant un dispositif
d'alimentation (11) transportant la feuille continue par intermittence chaque fois
de la largeur des sachets à fabriquer, un couteau (14) séparant la feuille tubulaire
continue (12) en sa partie médiane le long d'une courbe ondulatoire en feuilles continues
semitubulaires (9, 10), ledit couteau étant disposé dans un chariot (15) pouvant être
guidé transversalement par rapport à la direction de transport de la feuille tubulaire
continue au moyen d'une courbe de commande rotative (30) et pourvu d'un dispositif
(39-44) orientant le couteau tangentiellement par rapport à la courbe ondulatoire,
un dispositif de déviation (16) pour déplacer les feuilles continues semi-tubulaires
(9, 10) en direction longitudinale d'une demi=largeur des sachets à fabriquer l'un
par rapport à l'autre et un dispositif de séparation par soudure transversale (7,
8) qui simultanément soude des paires de sachets en les séparant des feuilles continues
semitubulaires orientées symétriquement l'une par rapport à l'autre au centre des
creux de vagues, caractérisé en ce que l'entraînement du chariot (15) est dérivé de
la courbe de commande (30) entraînée en continu par l'entraînement principal du dispositif
et que la came de commande (30) présente une pièce courbée radiale qui pendant l'arrêt
intermittent de la feuille continue ne transmet pas de force motrice au chariot, et
qu'un couteau (14) traverse le plan de la feuille tubulaire continue (12) entre les
dispositifs (25, 26, 27, 28) la tenant tendue, entre lesquels la feuille continue
est dirigée de manière rectiligne.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour l'entraînement
aller/retour du chariot (15) une des extrémités (37) d'un levier (36) est logée de
manière pivotante dans le bâti de machine, que dans sa zone médiane le levier repose
sur la surface périphérique de la courbe de commande (30) au moyen d'un glisseur ou
d'un rouleau palpeur ou est guidé dans une courbe de commande en forme de rainure,
et qui par son autre extrémité est lié par une articulation directement ou par l'intermédiaire
d'une pièce de raccordement (35) au chariot (15).
3. Dispositif selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que pour la rotation
du couteau (14) un deuxième levier (40) est prévu dans le chariot (15), ledit levier
étant logé par une articulation dans le bâti de machine de manière à pouvoir être
pivoté par une deuxième courbe de commande (29) ledit levier (40) possédant en son
extrémité faisant face au chariot (15) une glissière axiale (42) dans laquelle se
déplace un glisseur ou un rouleau (43) qui est disposé à l'extrémité d'un levier de
commande (44) pivotant le couteau (14).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le levier
(40) est logé en sa zone centrale (39) dans le bâti de machine et porte en son extrémité
opposée à la glissière un rouleau de glissement (41) ou une pièce semblable qui se
déplace dans une rainure de guidage ou sur la surface périphérique de la courbe de
commande (29).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les
courbes de commande (29, 30) sont disposées coaxialement sur un arbre (31).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la
feuille continue (12) passe dans la zone du couteau (14) par dessus des barres ou
rouleaux de guidage (25, 26, 27, 28) qui sont disposés par paires des deux côtés de
la feuille continue et du couteau.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le chariot
(15) est pourvu d'un étrier (53) glissant par dessus un bord de la feuille tubulaire
continue (12) et qui à l'extrémité de sa branche extérieure (54) est pourvu d'un disque
(55) logé de manière pivotante, dans lequel l'extrémité supérieure du couteau (14)
est fixée.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'au-dessous du couteau
(14) un aimant permanent (56) est disposé sur l'axe du couteau, qui entraîne le disque
(55) consistant en un matériau magnétique.
9. Dispositif selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'entraînement
pour la rotation du couteau (14) est dérivé d'un levier pivoté (68) par une deuxième
courbe de commande (60), qui est logée de manière pivotante sur le levier (64) faisant
avancer le chariot.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'entre
le dispositif de coupe (14) et le dispositif de séparation par soudure (7, 8) au moins
un dispositif (17, 18) est prévu consistant en deux barres de retournement (19, 20)
réciproquement parallèles pour déplacer vers l'extérieur la feuille continue semi-tubulaire
(9, 10) parallèlement par rapport au dispositif.