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EP 0 137 065 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.08.1986 Patentblatt 1986/33 |
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Anmeldetag: 08.10.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: D06C 7/02 |
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Vorrichtung zum kontinuierlichen und spannungslosen Behandeln von textilen Warenbahnen
Apparatus for the continuous and tensionless treatment of textile webs
Installation pour le traitement sans tension de bandes textiles en déplacement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.04.1985 Patentblatt 1985/16 |
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Anmelder: MTM Obermaier GmbH & Co. KG |
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D-6733 Hassloch (DE) |
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Erfinder: |
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- Magin, Berthold, Dipl.-Ing.
D-6733 Hassloch (DE)
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Vertreter: Patentanwälte Möll und Bitterich |
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Postfach 20 80 76810 Landau 76810 Landau (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen und spannungslosen Behandeln,
wie Trocknen, Krumpfen, Finishen bsw., von textilen Warenbahnen, die in mindestens
einer Behandlungszone durch über die ganze Bahnbreite von unten gegen die Warenbahn
gerichtete Luftstöße gestreckt oder gestaucht werden, enthaltend ein Transportband,
auf dem die Warenbahn gerafft liegend von Behandlungszone zu Behandlungszone gefördert
wird, wenigstens eine sich quer zur Transportrichtung erstreckende, unter dem Transportband
angeordnete, mit einer Druckluftquelle verbundene Unterdüse, wenigstens ein Schließmittel
zum öffnen und Schließen der Unterdüse, und oberhalb der Unterdüse angeordnete, sich
quer zur Transportrichtung erstreckende, die Behandlungszone begrenzende Trennwände,
wobei die Unterdüse in Transportrichtung um wenige Winkelgrade gegenüber der Senkrechten
geneigt ist, zwischen die Trennwände ein sich quer zur Transportrichtung erstreckendes
Lochblech eingesetzt, ist dessen Abstand zum Transportband sich in Transportrichtung
erhöht, und der maximale Abstand, zwischen Transportband und Lochblech zwischen 5
und 15 cm liegt.
[0002] Eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln von textilen Warenbahnen ist beispielsweise
bekannt aus der DE-PS 26 44 309. In dieser bekannten Vorrichtung wird die Warenbahn
unter dem Einfluß von impulsförmigen Luftstrahlen gleichsam in die Höhe geschossen,
wobei lediglich die seitliche Ausbreitung durch zwei Trennwände begrenzt wird, die
Höhe jedoch im wesentlichen unbegrenzt ist. Dadurch werden in der Warenbahn Zugspannungen
aufgebaut, die beim anschließenden Zusammenfalten nach Abschalten des Luftstoßes nicht
vollständig beseitigt werden. Der in dieser Maschine erreichbare Krumpf ist völlig
unzureichend.
[0003] Eine erheblich verbesserte Version dieser patentierten Vorrichtung ist handelsüblich.
Die Verbesserung besteht darin, daß die Unterdüse in Transportrichtung um ca. 15°
gegenüber der Senkrechten geneigt ist, daß zwischen die Trennwände ein sich quer zur
Transportrichtung erstreckendes Lochblech eingesetzt ist, dessen Abstand zum Transportband
sich in Transportrichtung erhöht und daß der maximale Abstand zwischen Transportband
und Lochblech ca. 11 cm beträgt. Der wesentliche Vorteil dieser Verbesserungen besteht
darin, daß die Schußhöhe der Warenbahn begrenzt ist, so daß sich keine Zugspannungen
aufbauen können und daß die Warenbahn gegen Lochblech bzw. Trennwand hart anschlägt,
wodurch die Spannungen in der Warenbahn gelockert werden.
[0004] Die Erfahrung mit dieser handelsüblichen Maschine hat gezeigt, daß die Warenbahnen
sich während der Behandlung leicht verziehen. Dieser Verzug hat mehrere Ursachen,
beispielsweise kann die Warenbahn bereits ungleichmäßig gewebt bzw. gewirkt sein oder
eine Velour-Oberfläche besitzen oder die Vorrichtung ist schlecht eingestellt.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte
Vorrichtung derart weiterzuentwickeln, daß Warenbahnen, die in sich verzogen sind
oder in sich unterschiedliche Krumpfeigenschaften besitzen, behandelt werden können.
[0006] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Unterdüse um ihre Hochachse schwenkbar
ist.
[0007] Obwohl es schon lange bekannt ist, daß bei dieser Art von Vorrichtungen der Druck
der den Unterdüsen zugeführten Luft in Abhängigkeit von der Geometrie der Unterdüsen
einen möglichst genau definierten Wert haben muß, damit die aus den Unterdüsen austretenden
Luftstöße lotrecht gerichtet sind. Ist der Luftdruck zu niedrig, sind die Luftstöße
zur Spitze der Unterdüsen geneigt; ist der Luftdruck zu hoch, sind die Luftstöße von
der Düsenspitze weggeneigt. In beiden Fällen verzieht sich die Warenbahn. Um diese
Effektekompensieren zu können, ist die Unterdüse um die Hochachse schwenkbar und gemäß
einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung die Schikane um die Längsachse kippbar.
Man kann so erreichen, daß Teile der Warenbahn, sobald sie von den Luftstößen in die
Höhe geschossen werden, früher, andere Teile später an die Schikane anstoßen, wodurch
die Störeinflüsse neutralisiert werden. Mit der gleichen Einrichtung ist es auch möglich,
Warenbahnen, die schon beim Einlaufen in die Maschine verzogen sind, während der Behandlung
wieder in Form zu bringen. Schließlich sei noch daran erinnert, daß Warenbahnen mit
Velour-Oberfläche schon immer sehr schwierig zu behandeln waren. Auch hier ermöglicht
das Verschwenken der Unterdüsen und das Kippen der Schikane eine Kompensation der
inhomogenen Einflüsse des Velours, so daß am Ende eine optimal behandelte Warenbahn
die Maschine verläßt.
[0008] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können oberhalb der Lochbleche Oberdüsen
angeordnet werden, die eine kontinuierliche, in ihrer Stärke steuerbare Luftströmung
nach unten, bedingt durch die Lochblechperforation und -schrägstellung vorzugsweise
in Transportrichtung schräg nach unten, blasen. Diese Oberdüsen sorgen dafür, daß
auch die Oberseite der Warenbahn getrocknet wird. Ferner erzeugen sie ein Luftpolster,
so daß die Ware nicht mehr extrem hart gegen das Metall der Schikane schlägt. Schließlich
verstärkt die Luft der Oberdüsen bei korrekter Ausrichtung und Stärke den bereits
beschriebenen S-Schlag, wodurch der Krumpf weiter verstärkt wird, blasen die Oberseite
der Lochbleche der Schikane sauber und verbessern den Richteffekt auf verzogene Warenbahnen.
[0009] Um die Standwirkung zu vergrößern, kann die Oberdüse gegenemittierend zur Unterdüse
Luftstöße abgeben.
[0010] Vorzugsweise beträgt die Freguenz der von Unterdüse erzeugten Luftstöße 1 bis 8,
vorzugsweise 1 bis 5 Hz. Mit der Zahl der Luftstöße pro Zeiteinheit verbessert sich
die Krumpfwirkung der gesamten Vorrichtung.
[0011] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sowie deren Vorteile ergeben sich aus den restlichen
Unteransprüchen in Verbindung mit der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
Es zeigen
Fig. 1 in schematischer Darstellung einen Querschnitt durch eine Vorrichtung zum Behandeln
von textilen Warenbahnen und
Fig. 2 in teilweise aufgebrochener Darstellung eine perspektivische Ansicht auf die
Vorrichtung der Fig. 1.
[0012] In Fig. 1 erkennt man ein kontinuierlich laufendes, endloses Transportband 1, auf
dem eine Warenbahn 2 locker gerafft liegend von links nach rechts durch die Vorrichtung
transportiert wird. In der Vorrichtung sind mehrere Behandlungszonen vorgesehen, wobei
jede Behandlungszone besteht aus einer Unterdüse 3 mit Düsenöffnung 4 und einem Schließorgan
5, zwei Trennwänden 7 oberhalb der Unterdüse 3 und einem Lochblech 8, welches sich
quer zur Transportrichtung erstreckt und dessen Abstand vom Transportband 1 sich in
Transportrichtung gesehen erhöht. Sobald eines der Schließorgane 5 die Düsenöffnung
4 der Unterdüse 3 freigibt, schießt ein Luftstoß den sich über ihr befindenden Teil
6 der Warenbahn 2 in die Höhe, wobei sich ein S-förmiger Schlag bildet, bevor die
Warenbahn 6 an die aus Lochblech 8 und Trennwand 7 gebildete Schikane anschlägt. Sobald
das Schließorgan 5 die Düsenöffnung 4 wieder verschließt, fällt der S-förmige Teil
6 der Warenbahn 2 wieder in sich zusammen und wird zur nächsten Behandlungszone transportiert.
[0013] Wie Fig. 2 erkennen läßt, sind die als Schließorgane 5 dargestellten Schieber untereinander
verbunden und werden von einem nicht dargestellten gemeinsamen Antrieb betätigt. Dabei
ist die Anordnung so getroffen, daß in den Endstellungen der Schieber 5 immer nur
eine von zwei benachbarten Unterdüsen 3 freigegeben ist und daß in der Zwischenstellung
der Schieber alle Unterdüsen gleichzeitig verschlossen sind. Wird diese Bedingung
nicht eingehalten, so ergibt sich eine fortlaufende Wellenbildung in der Warenbahn
2, wodurch diese unmittelbar zum Ausgang der Vorrichtung geschossen wird.
[0014] Oberhalb der Lochbleche 8 erkennt man in Fig. 1 Oberdüsen 9 mit Düsenöffnungen 10,
die ebenfalls durch Schließorgane, beispielsweise Schieber 11, verschlossen und freigegeben
werden.
[0015] Die Steuerung der Schieber 11 erfolgt gegenemittierend zur Steuerung der Schieber
5. Wesentlich ist, daß die aus den Oberdüsen 9 austretenden Luftstöße unter anderem
den S-förmigen Schlag der Warenbahn 2 verstärken, so wie es durch das Bezugszeichen
6' dargestellt ist. Außerdem kann mit Hilfe der Oberdüsen 9 ein Luftpolster im Bereich
des Lochblechs 8 aufgebaut werden, wodurch ein allzu hartes Anschlagen der Warenbahn
6 am Lochblech verhindert wird. Schließlich wird mit Hilfe der Oberdüsen 9 die Oberseite
der Lochbleche 8 von Flusen freigeblasen. Diese Flusen gelangen mit der übrigen Luft
zu den üblicherweise im Unterbau der Vorrichtung bereits vorhandenen Flusensieben.
[0016] Schließlich erkennt man in Fig. 1 noch eine Längsachse 12. Um diese Längsachse 12
kann die gesamte Schikane, bestehend aus Trennwänden 7, Lochblechen 8, Oberdüsen 9,
Düsenöffnungen 10 und Schiebern 11 gekippt werden, um Einflüsse, die ein Verziehen
der Warenbahn begünstigen, kompensieren zu können.
[0017] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Sicht auf die Vorrichtung der Fig. 1, wobei die
Schikane teilweise entfernt, teilweise aufgebrochen dargestellt ist. Man erkennt zwei
Unterdüsen 3 mit Schließorganen 5. Mit Hilfe der Pfeile 14 ist angedeutet, daß die
Unterdüsen 3 - gegebenenfalls jede für sich - um die Hochachse 16 der Vorrichtung
geschwenkt werden können. Durch dieses Schwenken der Unterdüsen 3 kann erreicht werden,
daß die eine Seite der Warenbahn früher gegen die Schikane anschlägt als die andene
Seite, wodurch sich auf der einen Seite der Warenbahn ein anderer Krumpf einstellt
als auf ihrer anderen Seite.
[0018] Die Düsenöffnung 4 der Unterdüsen 3 sind um ca. 7,5° gegenüber der Senkrechten in
Transportrichtung geneigt, wobei der höchste Abstand zwischen Transportband 1 und
Lochblech 8 ca. 13 cm beträgt. Allgemein läßt sich sagen, daß der Abstand um so geringer
gewählt werden muß, je schräger die Unterdüsen 3 abgewinkelt sind.
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen und spannungslosen Behandeln, wie Trocknen, Krumpfen,
Finishen usw, von textilen Warenbahnen (2), die in mindestens einer Behandlungszone
durch über die ganze Bahnbreite von unten gegen die Warenbahn (2) gerichtete Luftstöße
gestreckt oder gestaucht werden, enthaltend ein Transportband (1), auf dem die Warenbahn
(2) gerafft liegend von Behandlungszone zu Behandlungszone gefördert wird, wenigstens
eine sich quer zur Transportrichtung erstreckende, unter dem Transportband (1) angeordnete,
mit einer Druckluftquelle verbundene Unterdüse (3), wenigstens ein Schließmittel (5)
zum Öffnen und Schließen der Unterdüse (3), und oberhalb der Unterdüse (3) angeordnete,
sich quer zur Transportrichtung erstreckende, die Behandlungszone begrenzende Trennwände
(7), wobei die Unterdüse (3) in Transportrichtung um wenige Winkelgrade gegenüber
der Senkrechten geneigt ist, zwischen die Trennwände (7) ein sich quer zur Transportrichtung
erstreckendes Lochblech (8) eingesetzt ist, dessen Abstand zum Transportband (1) sich
in Transportrichtung erhöht, und der maximale Abstand, zwischen Transportband (1)
und Lochblech (8) zwischen 5 und 15 cm liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterdüse
(3) um ihre Hochachse (16) schwenkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Trennwänden
(7) und dem Lochblech (8) gebildete Schikane um ihre Längsachse (12) kippbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Lochbleches
(8) eine Oberdüse (9) angeordnet ist, die mit einer Druckluftquelle verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberdüse (9) mit einer
Öffnungs- und Schließvorrichtung (11) ausgerüstet ist, die gegenemittierend zum Schließmittel
(5) der Unterdüse (3) arbeitet.
5. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß Oberdüse (9) und Schikane (7, 8) getrennt voneinander kippbar sind.
6. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Frequenz der von Unterdüse (3) und gegebenenfalls Oberdüse (9) erzeugten Luftstöße
1 bis 8 Hz, vorzugsweise 1 bis 5 Hz. beträgt.
1. An apparatus for the continuous and tension- free treatment, such as drying, shrinking,
finishing etc., of textile material webs (2) which in at least one treatment zone
are stretched or compressed by air blasts directed from below against the material
web (2) over the entire web width, comprising a conveying belt (1) on which the material
web (2), situated thereon in a shirred condition, is conveyed from treatment zone
to treatment zone, at least one lower nozzle (3) extending transversely to the conveying
direction, disposed under the conveying belt (1) and connected to a compressed-air
supply, at least one closing means (5) for opening and closing the lower nozzle (3)
and, disposed above the lower nozzle (3), dividing walls (7) extending transversely
to the conveying direction and delimiting the treatment zone, the lower nozzle (3)
being inclined in the conveying direction at an angle of a few decrees in relation
to the perpendicular, a perforated plate. (8) being arranced between the dividing
walls (7), which plate extends transversely to the conveying direction and the distance
of which plate from the conveying belt (1) increases in the conveying direction, and
the maximum. distance between the conveying belt (1) and the perforated plate (8)
being between 5 and 15 cm, characterised in that the lower nozzle (3) is pivotable
about its vertical axis (16).
2. An apparatus according to Claim 1, characterised in that the deviating means formed
by the dividing walls (7) and the perforated plate (8) can be tilted about its longitudinal
axis (12).
3. An apparatus according to Claim 1 or 2, characterised in that an upper nozzle (9)
is disposed above the perforated plate (8) and is connected to a compressed-air supply.
4. An apparatus according to Claim 3, characterised in that the upper nozzle (9) is
provided with an opening and closing device (11) which operates in counter-emission
to the closing means (5) of the lower nozzle (3).
5. An apparatus according to at least one of Claims 1 to 4, characterised in that
the upper nozzle (9) and the deviating means (7,8) can be tilted separately from one
another.
6. An apparatus according to at least one of Claims 1 to 5, characterised in that
the frequency of the air blasts provided by the lower nozzle (3) and, optionally,
the upper nozzle (9) is from 1 to 8 Hz, preferably 1 to 5 Hz.
1. Installation pour le traitement en continu et sans tension, tel que le séchage,
le rétrécissement, l'apprêt, etc., de bandes (2) de produits textiles qui, dans au
moins une zone de traitement, sont étirées ou aplaties par des jets d'air dirigés
depuis le bas sur toute la largeur de la bande (2), comprenant une bande transporteuse
(1) sur laquelle la bande (2) est transportée drapée d'une zone de traitement à l'autre,
au moins une buse inférieure (3) reliée à une source d'air comprimé, disposée en-dessous
de la bande transporteuse (1) et s'étendant transversalement au sens de transport,
au moins un moyen de fermeture (5) pour ouvrir et fermer la buse inférieure (3), et
des parois séparatrices (7) délimitant la zone de traitement, s'étendant transversalement
au sens de transport et disposées au-dessus de la buse inférieure (3), la buse inférieure
(3) étant inclinée de quelques degrés par rapport à la verticale dans le sens de transport,
et une tôle perforée (8) qui s'étend transversalement au sens de transport étant insérée
entre les parois séparatrices (7), la distance entre la tôle perforée (8) et la bande
transporteuse (1) augmentant dans le sens de transport et étant à son maximum comprise
entre 8 et 15 cm, caractérisée en ce que la buse inférieure (3) peut pivoter autour
de son axe vertical (16).
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que la chicane formée
par les parois séparatrices (7) et la tôle perforée (8) peut basculer autour de son
axe longitudinal (12).
3. Installation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'une buse supérieure
(9), reliée à une source d'alimentation en air comprimé, est disposée au-dessus de
la tôle perforée (8).
4. Installation selon la revendication 3, caractérisée en ce que la buse supérieure
(9) est équipée d'un dispositif d'ouverture et de fermeture (11) qui fonctionne en
opposition avec le moyen de fermeture (5) de la buse inférieure (3).
5. Installation selon au moins une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que
la buse supérieure (9) et la chicane (7, 8) peuvent basculer indépendamment l'une
de l'autre.
6. Installation selon au moins une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que
la fréquence des jets d'air produits par la buse inférieure (3) et le cas échéant
par la buse supérieure (9) est comprise entre 1 et 8 Hz, et de préférence entre 1
et 5 Hz.
