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(11) |
EP 0 137 133 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.1988 Patentblatt 1988/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.07.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: E06B 9/17 |
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Rolladenkasten
Roller blind housing
Caisson de volet roulant
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
10.10.1983 DE 3336805
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.04.1985 Patentblatt 1985/16 |
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Patentinhaber: ALUKON F. Grashei KG |
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D-95176 Konradsreuth (DE) |
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Erfinder: |
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- Grashei, Fritz
D-8670 Hof/Saale (DE)
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| (74) |
Vertreter: Jackisch, Walter et al |
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W. Jackisch & Partner
Menzelstrasse 40 D-70192 Stuttgart D-70192 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AT-B- 298 026 DE-B- 1 052 177
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DE-A- 2 530 703 DE-B- 1 105 664
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rolladenkasten mit wenigstens einem Oberteil und einem
Unterteil sowie seitlichen Blendenkappen, wobei ein Ende des Oberteils einen Aufnahmeabschnitt
für einen Verbindungsabschnitt aufweist, der am zugewandten Ende des Unterteils ausgebildet
ist, bei dem der Aufnahmeabschnitt einen vertikalen, nach unten verlaufenden Blendenabschnitt
aufweist, der über einen Steg in einen Endabschnitt übergeht, welcher zum Blendenabschnitt
einen Abstand einhält, der größer als die Materialstärke des Oberteils oder Unterteils
ist, bei dem der Endabschnitt zum Blendenabschnitt parallel verläuft und der Verbindungsabschnitt
des Unterteils in die durch den Abstand festgelegte Öffnung eingesetzt ist, wobei
der Endabschnitt einen in Richtung zum Blendenabschnitt zurückverlaufenden Auflageabschnitt
trägt.
[0002] Ein Rolladenkasten der eingangs genannten Art ist aus der AT-B-298 026 bekannt und
besteht ausschließlich aus stranggepreßten Profilen. Ein solcher Rolladenkasten ist
nicht nur vergleichbar teuer, sondern auch relativ schwer. Die Verbindung zwischen
Oberteil und Unterteil ist kompliziert. Hierbei muß zur Lösung des Unterteils gegenüber
dem Oberteil das Unterteil nach oben angehoben werden, um eine Hakenverbindung außer
Eingriff mit einem nach oben gerichteten Flansch zu bringen. Zu diesem Zweck muß das
Unterteil nicht nur angehoben werden, sondern auch relativ weit nach oben verschwenkt
werden.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rolladenkasten zu schaffen, der einfach
herstellbar ist und im Bereich der Verbindung zwischen Oberteil und Unterteil ausreichende
Stabilitätseigenschaften hat.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 oder 2 angegebenen Merkmale gelöst.
[0005] Weitere Ausgestaltungen des Rolladenkastens ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0006] Die Erfindung schafft einen Rolladenkasten, der aus zwei gerollformten Teilen oder
einem stranggepreßten Teil und einem gerollformten Teil bestehen kann. Die Verbindung
zwischen Oberteil und Unterteil ist äußerst einfach gestaltet, bei Gewährleistung
einer ausreichenden Stabilität, so daß Befestigungsmittel wie Schrauben oder Nieten
entfallen und zum Zwecke der festen Verbindung zwischen Oberteil und Unterteil der
Verbindungsabschnitt lediglich in einen Aufnahmespalt hineingeschoben und dann seitlich
verschwenkt werden muß.
[0007] Bei dem Rolladenkasten nach der Erfindung erfordert die Verbindung zwischen dem Oberteil
und dem Unterteil keine zusätzlichen Befestigungsmittel, wie Schrauben oder dergleichen.
Die Vorderkante des Oberteils ist derart gerollformt bzw. gebogen, daß über die gesamte
Länge des Oberteils ein Profil vorliegt, welches einem "J" entspricht. Hierdurch wird
eine Aufnahme bzw. eine Aussparung festgelegt, in welche das Unterteil mit seinem
nach oben gerichteten Ende eingesetzt werden kann, wobei das Ende im Querschnitt ebenfalls
einem auf den Kopf gestellten J ähnlich ist. Damit weist das Oberteil einen Aufnahmeabschnitt
auf, in den das Unterteil mit seinem Verbindungsabschnitt unter Neigung des Unterteils
gegenüber dem ersten Kantenabschnitt eingesetzt wird, wonach das Unterteil unter Einrücken
des Verbindungsabschnittes in die Aussparung in einem im wesentlichen rechten Winkel
zum Oberteil verlagert wird. Der Verbindungsabschnitt des Unterteils ist derart gewählt,
daß er federnd und unter Reibung in den Aufnahmeabschnitt des Oberteils eingeschoben
wird und damit sicher im Aufnahmeabschnitt des Oberteils zu liegen kommt. Der Verbindungsabschnitt
des Unterteils kann vorzugsweise derart ausgebildet sein, daß er mit seinem hakenförmigen
Abschnitt eine solche Federkraft gegenüber dem zweiten Kantenabschnitt des Oberteils
ausübt, infolgedessen durch die Reibung zwischen dem Ende des hakenförmigen Abschnitts
und dem zweiten Kantenabschnitt ein Herausziehen des Verbindungsabschnitts aus dem
Aufnahmeabschnitt des Oberteils nur schwer möglich ist. Durch den mehrfach umgebogenen
Aufnahmeabschnitt in Form eines ersten und zweiten Kantenabschnitts mit einem dazwischenliegenden
Bogen ist der Aufnahmeabschnitt vergleichbar stabil und läßt sich auch bei Einsetzen
des Verbindungsabschnittes des Unterteils nicht ohne weiteres aufbiegen.
[0008] Weiter vorteilhaft ist, daß bei dem Rolladenkasten das Oberteil mit dem Aufnahmeabschnitt
gerollformt wird und nur das Unterteil aus einem stranggepreßten Teil bestehen kann,
wobei der Verbindungsabschnitt des stranggepreßten Teils eine dem Verbindungsteil
des gerollformten Unterteils entsprechende Profilierung hat. Ein derart kombinierter
Rolladenkasten hat ein optisch sehr günstiges Aussehen, weil im Prinzip nur das Unterteil
einsehbar ist, so daß bei einem derart kombinierten Rolladenkasten der optische Eindruck
durch das stranggepreßte Unterteil überwiegend geprägt wird.
[0009] Im folgenden wird der Rolladenkasten anhand der Zeichnung zur Erläuterung weiterer
Merkmale beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht eines aus Oberteil- und Unterteil bestehenden Rolladenkastens,
Fig. 2 eine vergrößerte Detaildarstellung zur Erläuterung des Aufnahmeabschnitts am
Oberteil und des Verbindungsabschnitts am Unterteil, und
Fig. 3 eine Teilschnittansicht eines abgewandelten Verbindungsabschnitts.
[0010] Fig. 1 gibt eine perspektivische Ansicht eines Rolladenkastens wieder, der aus einem
Oberteil 1 und einem Unterteil 2 besteht. An der der Hauswand bzw. dem Fenster zugewandten
Seite kann ein Zwischenteil 3 vorgesehen sein oder das Oberteil 1 ist derart nach
unten verlängert, daß das Teil 3 durch eine Verlängerung des Oberteils 1 gebildet
ist. Seitlich wird ein derartiger Rolladenkasten durch nicht gezeigte Blendenkappen
abgeschlossen, zwischen welchen eine Welle mit Gurtscheibe usw. angeordnet ist.
[0011] Bei dem Rolladen nach Fig. 1 ist die Verbindung zwischen dem Oberteil 1 und dem Unterteil
2 wesentlich, wie dies in Fig. 1 durch einen Kreis 4 angedeutet ist. Eine entsprechende
Teilansicht dieser Verbindung gibt Fig. 2 wieder, auf die folgenden Bezug genommen
wird.
[0012] Das gemäß Fig. 1 im wesentlichen horizontal verlaufende Oberteil 1 ist an einer Kante
6 über einen Winkel von etwa 90° nach unten gebogen, wobei der nach unten, d.h. im
wesentlichen vertikal verlaufende Blendenabschnitt mit 7 bezeichnet ist. An den ersten
Blendenabschnitt 7 schließt sich ein zweiter Blendenabschnitt 8 an, wobei zwischen
dem ersten und zweiten Blendenabschnitt 7, 8 ein Bogen 9 als Verbindung zwischen dem
ersten und zweiten Blendenabschnitt 7, 8 festgelegt ist. Der zweite Blendenabschnitt
8 verläuft parallel und in Anlage zum ersten Blendenabschnitt 7 nach oben zurück und
endet in einem zweiten Bogen 10 nach Art eines U, wobei die Schenkel des U-Bogens
10 weitgehend parallel zueinander liegen. Der zweite Bogen 10 geht in einen Endabschnitt
11 über, der den durch den Bogen 10 definierten Abstand gegenüber dem zweiten Blendenabschnitt
8 einhält. Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist der Endabschnitt 11 an
seinem nach unten verlaufenden Ende umgebogen, vorzugsweise um 90°, wodurch ein im
wesentlichen horizontaler Auflageabschnitt 12 erzeugt wird, der mit seinem freien
Ende einen ausreichend großen Abstand zum ersten Bogen 9 einhält, so daß eine noch
zu beschreibende Kante bzw. ein Verbindungsabschnitt des Unterteils 2 in die durch
den ersten und zweiten Blendenabschnitt 7, 8, den Bogen 10, den Endabschnitt 11 und
den Auflageabschnitt 12 festgelegte Öffnung 13 einzusetzen ist. Nach einer, im folgenden
noch beschriebenen Ausführungsform kann der Auflageabschnitt 12 entfallen oder gegenüber
der Ausführungsform nach Fig. 2 verkürzt sein, bei welcher der Auflageabschnitt bis
etwa in die Ebene des ersten oder zweiten Blendenabschnittes 7, vom Endabschnitt 11
vorragt.
[0013] Die beiden Blendenabschnitte 7, 8, der zweite Bogen 10 und der Endabschnitt 11 sowie
gegebenenfalls der Auflageabschnitt 12 legen den Aufnahmeabschnitt des Oberteils 1
fest, welcher in Fig. 2 mit dem Bezugszeichen 14 angedeutet ist. Der Aufnahmeabschnitt
14 hat damit im wesentlichen die Form eines auf den Kopf gestellten J. Der Aufnahmeabschnitt
14 erstreckt sich über die gesamte Länge des in Fig. 1 gezeigten Rolladenkastens.
Wesentlich ist, daß die Blendenabschnitte 7, 8 sowie der Endabschnitt 11 mit den zugehörigen
Bögen 9, 10 und gegebenenfalls mit dem Auflageabschnitt 12 durch Rollformung aus einem
Blech erzeugt werden. Da der Blendenabschnitt 8 von der Biegungsstelle 9 ausgehend,
in Anlage zum ersten Blendenabschnitt 7 verläuft, ferner in Form des Bogens 10 weiterhin
an der nach innen weisenden Fläche des horizontalen Oberteils 1 anliegend verläuft,
bis der Bogen 10 in den Endabschnitt 11 übergeht, wird der dadurch geschaffene Aufnahmeabschnitt
14 in sich stabilisiert und ermöglicht eine sichere Aufnahme des noch zu beschreibenden
Verbindungsabschnitts des Unterteils 2.
[0014] Das Unterteil 2 trägt an seinem oberen Ende einen Verbindungsabschnitt 16, der aus
einem gegenüber dem vertikalen Teil des Unterteils 2 zurückgebogenen Biegungsabschnitt
17 besteht, vorzugsweise in Form eines U, an den sich ein weiterer Bogen 18 anschließt,
dessen Schenkel zueinander in Anlage stehen. Der Bogen 18 geht in einen Schenkel 19
über, der an seinem oberen Ende einen hakenförmigen Abschnitt 20 trägt, wobei das
mit 21 bezeichnete Ende gegenüber dem vom Bogen 18 nach oben verlaufenden Schenkel
19 in Richtung auf den zweiten Blendenabschnitt 8 zurückgebogen ist und mit dem zweiten
Blendenabschnitt 8 in Anlagebeziehung kommt, sobald das Unterteil mit dem Verbindungsabschnitt
16 in den Aufnahmeabschnitt 14 eingesetzt ist. Der in Form eines auf dem Kopf stehenden
U gerollformte Bogen 17 stellt die Verbindung zwischen dem Schenkel 11 und dem vertikalen
Abschnitt 2a des Unterteils 2 her und zwar derart, daß der Abschnitt 2a und der Schenkel
19 unter Einhaltung eines durch den Bogen 17 festgelegten Abstandes parallel zueinander
verlaufen. Nach dem Einsetzen des Verbindungsabschnittes 16 in den Aufnahmeabschnitt
14 und nach Erhalt der in Fig. 2 gezeigten Position liegt der vertikale Abschnitt
2a des Unterteils 2 im wesentlichen in Flucht zum Blendenabschnitt 7 bzw. 8. Vor dem
Einsetzen des Verbindungsabschnittes 16 in den Aufnahmeabschnitt 14 wird das Unterteil
mit dem Wandabschnitt 2a unter einem stumpfen Winkel gegenüber der Ebene des Blendenabschnittes
7 gehalten, wodurch das Einführen des hakenförmigen Abschnittes 20 in die schlitzförmige
Öffnung 13 erleichtert ist.
[0015] Das Ende 21 des hakenförmigen Abschnittes 20 ist nach dem Einsetzen des Verbindungsabschnitts
16 in den Aufnahmeabschnitt 14 vorzugsweise leicht gegenüber dem Blendenabschnitt
8 geneigt, so daß durch einen entsprechend federnd ausgebildeten Abschnitt 20 ein
Herausziehen infolge der Reibung zwischen dem Ende 21 und dem Blendenabschnitt 8 erschwert
ist. Wenn die vom Ende 21 gegenüber dem Blendenabschnitt 8 ausgeübte Reibungskraft
ausreichend hoch ist, kann der Auflageabschnitt 12 entfallen, weil das Ende 21 einem
Herausziehen des
[0016] Verbindungsabschnittes 16 aus der Öffnung 13 entgegenwirkt. Die Form des Biegungsabschnittes
17, insbesondere die Höhe der beiden Schenkel des U-förmigen Biegungsabschnitts 17,
sind derart gewählt, daß ein leichtes Einschieben desselben durch den Schlitz zwischen
dem Auflageabschnitt 12 und dem ersten Bogen 9 auf einfache Weise möglich ist.
[0017] Aus vorstehender Beschreibung ist ersichtlich, daß der Verbindungsabschnitt 16, der
die Form eines auf dem Kopf stehenden J hat, im wesentlichen fest im Aufnahmeabschnitt
14 sitzt, sobald die in Fig. 2 gezeigte Lage zwischen dem Oberteil 1 und dem Unterteil
2 erreicht ist. Die Blendenabschnitte 7 und 8 sowie der Bogen 10 mit dem zu diesem
in Anlage stehenden Kantenabschnitt 6 ergeben eine Versteifung des Aufnahmeabschnitts
14.
[0018] Die vorstehend beschriebene Profilierung des Aufnahmeabschnitts 14 des Oberteils
1 ermöglicht vorteilhafterweise die Verwendung eines stranggepreßten Unterteils 2,
dessen Aufnahmeabschnitt 16 eine ähnliche Profilierung hat, wie dies unter Bezugnahme
auf Fig. 2 hinsichtlich des Unterteils 2 beschrieben ist. Eine Schnittdarstellung
eines derartigen Profils eines stranggepreßten Unterteils 2 zeigt Fig. 3. Hierbei
ist an dem mit 2a' versehenen Wandabschnitt ein kurzer, quer zum Wandabschnitt 2a'
verlaufender Übergangsabschnitt 23 vorgesehen, an welchen sich ein senkrechter Fußabschnitt
25 anschließt. An dem Ende des Fußabschnitts 25 ist ein im Querschnitt gesehen halbkreisförmiger
Vorsprung 26 ausgebildet, der nach dem Einsetzen dieses, in Fig. 3 gezeigten Verbindungsabschnittes
16' in die Aussparung 13 (Fig. 2) in Anlage zum Blendenabschnitt 8 kommt. Damit läßt
sich vorteilhafterweise ein gerollformtes Oberteil 1 mit einem stranggepreßten Unterteil
2 kombinieren.
[0019] Bei den dargestellten Ausführungsformen wirken der Aufnahmeabschnitt 14 und der Verbindungsabschnitt
16 nach dem Einsetzen des Verbindungsabschnittes 16 in die Öffnung 13 wie ein Schloß,
wodurch eine Verbindung geschaffen wird, die keiner zusätzlichen Befestigungsmittel
bedarf.
[0020] Der feste Sitz zwischen dem Verbindungsabschnitt 16 und dem Aufnahmeabschnitt 14
wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Höhe des Verbingungsabschnitts zwischen
dem Bogen 18 und dem hakenförmigen Abschnitt 20 dem Abstand zwischen dem Bogen 10
und dem Auflageabschnitt 12 des Aufnahmeabschnitts 14 entspricht. Diese Höhe h ist
in Fig. 3 angedeutet. Gleiches gilt für einen entsprechend profilierten Verbindungsabschnitt
eines stranggepreßten Unterteils, wie es unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben ist.
[0021] Bei der unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 beschriebenen Ausführungsform ist der Abstand
zwischen der am Blendenabschnitt 8 anliegenden Kante des Endes 21 und der Fläche des
Schenkels 9, welcher in Anlage zum Endabschnitt 11 verbracht wird, vorzugsweise geringfügig
größer als der durch den Blendenabschnitt 8 und den Endabschnitt 11 definierte Abstand,
wodurch der Hakenabschnitt 20 nach Art eines Preßsitzes in den Aufnahmeabschnitt 13
eingesetzt werden kann. Im Bedarfsfall läßt sich aber der Abstand zwischen der Kante
des Endes 21 und der zum Endabschnitt 11 gewandten Fläche des Schenkels 19 exakt gleich
oder geringfügig kleiner wählen als der Abstand zwischen dem Schenkel 11 und dem Blendenabschnitt
8, wenn eine sichere Aufnahme durch den Auflageabschnitt 12 in Bezug auf den Bogen
18 sichergestellt ist. Der Auflageabschnitt 12 hält dabei vorzugsweise einen Winkel
von 90° gegenüber dem Endabschnitt 11 ein. In jedem Fall ist aber der Abstand zwischen
dem Blendenabschnitt 8 und dem Schenkel 11 größer gewählt als die Materialstärke des
Ober-und/oder der Unterteils 1 bzw. 2. Bei Verwendung eines Unterteils gemäß Fig.
3 ist der Abstand zwischen dem Blendenabschnitt 8 und dem Schenkel 11 größer gewählt
als die Materialstärke des stranggepreßten Unterteils 2a', da an dem Abschnitt 25
eine im Querschnitt betrachtet halbkreisförmige Ausbuchtung vorgesehen ist, welche
zusammen mit der Stärke des Abschnitts 25 die Breite der öffnung bzw. des Aufnahmeabschnitts
13 bestimmt.
[0022] Die Erfindung schafft einen Rolladenkasten, bei dem wahlweise das Oberteil und das
Unterteil gerollformt sind oder das Oberteil gerollformt ist, während das Unterteil
stranggepreßt ausgebildet ist.
[0023] Bei der ersten Ausführungsform mit gerollformtem Oberteil und gerollformtem Unterteil
gewährleistet eine Scharnierverbindung zwischen dem Oberteil und dem Unterteil, daß
das Unterteil fest im Oberteil eingehängt ist. Damit wird vermieden, daß bei größeren
Breiten das Unterteil aus dem Oberteil herausrutscht.
[0024] Bei der zweiten Ausführungsform, bei welcher ein rollgeformtes Oberteil in Kombination
mit einem stranggepreßten Unterteil verwendet wird, ergibt sich der Vorteil, daß der
optische Eindruck des Rolladenkastens praktisch ausschließlich durch das stranggepreßte
Unterteil bestimmt wird und somit der gesamte Rolladenkasten als stranggepreßter Kasten
wirkt. Das Oberteil ist jeweils nur etwa 5 mm sichtbar, sodaß das stranggepreßte Unterteil
im optischen Eindruck überwiegt. Bei dieser Kombination aus rollgeformten Oberteil
und stranggepreßtem Unterteil lassen sich gegenüber einem vollständig aus stranggepreßten
Teilen bestehenden Rolladenkasten etwa 30 bis 40 % Materialkosten einsparen. Das gerollformte
Oberteil kann erfindungsgemäß eine Materialstärke von 0,9 mm haben, bei großen Rolladenkästen
bis maximal 2,8 mm.
1. Rolladenkasten mit wenigstens einem Oberteil (1) und einem Unterteil (2) sowie
seitlichen Blendenkappen, wobei ein Ende des Oberteils (1) einen Aufnahmeabschnitt
(6) für einen Verbindungsabschnitt (16) aufweist, der am zugewandten Ende des Unterteils
(2) ausgebildet ist, bei dem der Aufnahmeabschnitt (6) einen vertikalen, nach unten
verlaufenden Blendenabschnitt (7) aufweist, der über einen Steg (10) in einen Endabschnitt
(11) übergeht, welcher zum Blendenabschnitt (7) einen Abstand einhält, der größer
als die Materialstärke des Oberteils (1) oder Unterteils (2) ist, bei dem der. Endabschnitt
(11) zum Blendenabschnitt (7) parallel verläuft und der Verbindungsabschnitt (16)
des Unterteils in die durch den Abstand festgelegte Öffnung eingesetzt ist, wobei
der Endabschnitt (11) einen in Richtung zum Blendenabschnitt (7) zurückverlaufenden
Auflageageabschnitt (12) trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahme- und der
Verbindungsabschnitt gerollformt sind, daß sich an den Blendenabschnitt (7) ein von
diesem Blendenabschnitt zurück- und zum Blendenabschnitt parallel verlaufender zweiter
Blendenabschnitt (8) anschließt, daß der Steg (10) die Form eines U-förmigen Bogens
aufweit und zwischen dem zweiten Blendenabschnitt (8) und dem Endabschnitt (11) vorgesehen
ist, daß der Auflageabschnitt (12) eine zu den Blendenabschnitten weisende freie Kante
aufweist und daß der Verbindungsabschnitt (16) des Unterteils (2) mit einem U-förmigen
Bogen (17) versehen ist, an den sich ein gerade verlaufender Schenkel (19) anschließt,
dessen Höhe etwa gleich dem Abstand zwischen dem U-förmigen Bogen (10) und dem Auflageabschnitt
(12) des Aufnahmeabschnittes (14) gewählt ist.
2. Rolladenkasten mit wenigstens einem Oberteil (1) und einem Unterteil (2) sowie
seitlichen Blendenkappen, wobei ein Ende des Oberteils (1) einen Aufnahmeabschnitt
(6) für einen Verbindungsabschnitt (16) aufweist, der am zugewandten Ende des Unterteils
(2) ausgebildet ist, bei dem der Aufnahmeabschnitt (6) einen vertikalen, nach unten
verlaufenden Blendenabschnitt (7) aufweist, der über einen Steg (10) in einen Endabschnitt
(11) übergeht, welcher zum Blendenabschnitt (7) einen Abstand einhält, der größer
als die Materialstärke des Oberteils (1) oder Unterteils (2) ist, bei dem der Endabschnitt
(11) zum Blendenabschnitt (7) parallel verläuft und der Verbindungsabschnitt (16)
des Unterteils in die durch den Abstand festgelegte Öffnung eingesetzt ist, wobei
der Endabschnitt (11) einen in Richtung zum Blendenabschnitt (7) zurückverlaufenden
Auflageabschnitt (12) trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahme abschnitt gerollformt
ist, daß sich an den Blendenabschnitt (7) ein von diesem Blendenabschnitt zurück-
und zum Blendenabschnitt parallel verlaufender zweiter Blendenabschnitt (8) anschließt,
daß der Steg (10) die Form eines U-förmigen Bogens aufweist und zwischen dem zweiten
Blendenabschnitt (8) und dem Endabschnitt (11) vorgesehen ist, daß der Auflageabschnitt
(12) eine zu den Blendenabschnitten weisende freie Kante aufweist, und daß der Verbindungsabschnitt
(16) des Unterteils (2) einen vom Unterteil (2) senkrecht abstehenden Verbindungssteg
(23) trägt, an den sich ein vom Verbindungssteg (23) senkrecht abstrebender Fuß (25)
anschließt, der an seinem zum Verbindungssteg (23) abgewandten Ende einen kreisförmig
erweiteren Querschnitt besitzt.
3. Rolladenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel (19) des
Unterteils parallel und in Abstand zur Wandfläche (2a) des Unterteils (2) verläuft.
4. Rolladenkasten nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel
(19) des Unterteils einen hakenförmigen Abschnitt (20) aufweist, dessen Ende (21)
in Richtung auf den zweiten Blendenabschnitt (8) des Oberteils (1) verläuft.
5. Rolladenkasten nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmeabschnitt (14) und/oder der Verbindungsabschnitt (16) durch Hohlprofile
gebildet sind.
6. Rolladenkasten nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest der Verbindungsabschnitt (16) des Unterteils (2) die Form eines Vollprofils
hat.
7. Rolladenkasten nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Unterteil (2) ein stranggepreßtes Teil ist.
1. Coffre de volet roulant comprenant au moins une pièce supérieure (1) et une pièce
inférieure (2) ainsi que des capots d'obturation latéraux, une extrémité de la pièce
supérieure (1) présentant une partie de réception (6) destinée à une partie de liaison
(16) qui est réalisée à l'extrémité de la pièce inférieure (2) tournée vers cette
partie de réception, dans lequel la partie de réception (6) présente un tronçon de
masquage (7) qui s'étend verticalement vers le bas et qui, par l'intermédiaire d'une
branche (10), se raccorde à un tronçon extrême (11) qui, par rapport au tronçon de
masquage (7), a un écartement supérieur à l'épaisseur du matériau formant la pièce
supérieure (1) ou la pièce inférieure (2), coffre dans lequel le tronçon extrême (11)
s'étend parallèlement au tronçon de masquage (7) et la partie de liaison (16) de la
pièce inférieure est placée dans l'ouverture définie par l'écartement, le tronçon
extrême (11) portant un tronçon d'appui (12) qui revient vers le tronçon de masquage
(7), caractérisé en ce que la partie de réception et la partie de liaison sont réalisées
par pliage, en ce que le tronçon de masquage (7) est prolongé par un deuxième tronçon
de masquage (8) qui s'étend en sens inverse par rapport à ce tronçon de masquage et
parallèlement à ce tronçon de masquage, en ce que la branche (10) a la forme d'un
coude en U et est prévue entre le deuxième tronçon de masquage (8) et le tronçon extrême
(11), en ce que le tronçon d'appui (12) présente un bord libre tourné vers les tronçons
de masquage, et en ce que la partie de liaison (16) de la pièce inférieure (2) comporte
un coude (17) en U qui se prolonge par une branche (19) qui s'étend de façon rectiligne
et dont la hauteur est presque égale à la distance entre le coude (10) en U et le
tronçon d'appui (12) de la partie de réception (14).
2. Coffre de volet roulant comprenant au moins une pièce supérieure (1) et une pièce
inférieure (2) ainsi que des capots d'obturation latéraux, une extrémité de la pièce
supérieure (1) présentant une partie de réception (6) destinée à une partie de liaison
(16) qui est réalisée à l'extrémité de la pièce inférieure (2) tournée vers cette
partie de réception, dans lequel la partie de réception (6) présente un tronçon de
masquage (7) qui s'étend verticalement vers le bas et qui, par l'intermédiaire d'une
branche (10), se raccorde à un tronçon extrême (11) qui, par rapport au tronçon de
masquage (7), a un écartement supérieur à l'épaisseur du matériau formant la pièce
supérieure (1) ou la pièce inférieure (2), coffre dans lequel le tronçon extrême (11)
s'étend parallèlement au tronçon de masquage (7) et la partie de liaison (16) de la
pièce inférieure est placée dans l'ouverture définie par l'écartement, le tronçon
extrême (11) portant un tronçon d'appui (12) qui revient vers le tronçon de masquage
(7), caractérisé en ce que la partie de réception est réalisée par pliage, en ce que
le tronçon de masquage (7) est prolongé par un deuxième tronçon de masquage (8) qui
s'étend en sens inverse par rapport à ce tronçon de masquage et parallèlement à ce
tronçon de masquage, en ce que la branche (10) a la forme d'un coude en U et est prévue
entre le deuxième tronçon de masquage (8) et le tronçon extrême (11), en ce que le
tronçon d'appui (12) présente un bord libre tourné vers les tronçons de masquage,
et en ce que la partie de liaison (16) de la pièce inférieure (2) comporte une branche
de liaison (23) s'éloignant orthogonalement de la partie inférieure (2) et se prolongeant
par une patte (25) qui est orientée orthogonalement par rapport à la branche de liaison
(23) et qui comprend, à son extrémité éloignée de la branche de liaison (23), un profil
élargi en cercle.
3. Coffre de volet roulant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la branche
(19) de la pièce inférieure s'étend parallèlement et à distance de la paroi (2a) de
la pièce inférieure (2).
4. Coffre de volet roulant selon la revendication 1 ou 3, caractérisé en ce que la
branche (19) de la pièce inférieure présente un tronçon (20) en forme de crochet dont
l'extrémité (21) s'étend vers le deuxième tronçon de masquage (8) de la pièce supérieure
(1).
5. Coffre de volet roulant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la partie de réception (14) et/ou la partie de liaison (16) sont réalisées
en profilés creux.
6. Coffre de volet roulant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'au moins la partie de liaison (16) de la pièce inférieure (2) a la forme
d'un profilé plein.
7. Coffre de volet roulant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la pièce inférieure (2) est une pièce venant d'extrusion.
1. Roller-blind housing comprising at least one upper part (1) and one lower part
(2) together with lateral end caps, one end of the upper part (1) having a receiving
section (6) to accomodate a connecting portion (16) which is constructed on the facing
end of the lower part (2), wherein the receiving section (6) has a vertical downwardly
extending cover strip portion (7) which merges via a web (10) into an end portion
(11) which maintains a distance from the cover strip portion (7) which is greater
than the thickness of the material of the upper part (1) or lower part (2), wherein
the end portion (11) extends parallel with the cover strip portion (7) while the connecting
portion (16) of the lower part is inserted into the aperture which is determined by
said distance, the end portion (11) carrying a supporting portion (12) extending backwardly
in the direction of the cover strip portion (7), characterized in that the receiving
section and the connecting portions are roll-formed, that adjacent to the cover strip
portion (7) and extending parallel with and back from the cover strip portion there
is a second cover strip portion (8), that the web (10) has the form of a U-shaped
arc and is provided between the second cover strip portion (8) and the end portion
(11), that the supporting portion (12) has a free edge pointing towards the cover
plate that the connecting portion (16) of the lower part (2) is provided with a U-shaped
arc (17), adjacent to which there is a straight member (19), the height of which is
substantially equal to the distance between the U-shaped arc (10) and the supporting
portion (12) of the receiving section (14).
2. Roller-blind housing comprising at least one upper part (1) and one lower part
(2) as well as lateral end caps, one end of the upper part (1) having a receiving
section (6) for a connecting portion (16) which is constructed on the facing end of
the lower part (2), in which the receiving section (6) has a vertical downwardly extending
cover strip portion (7) which merges via a web (10) into an end portion (11) which
maintains a distance from the cover strip portion (7) which is greater than the thickness
of the material of the upper part (1) or of the lower part (2), wherein the end portion
(11) extends parallel with the cover strip portion (7) while the connecting portion
(16) of the lower part is inserted into the aperture established by the distance,
the end portion (11) having a supporting portion (12) which extends backwardly in
the direction of the cover strip portion (7), characterized in that the receiving
section is roll-formed, that adjacent to the cover strip portion (7) there is a second
cover strip portion (8) which extens parallel with and is set back from the cover
strip portion, that the web (10) takes the form of a U-shaped arc and is provided
between the second cover strip portion (8) and the end portion (11), that the supporting
portion (12) has a free edge pointing towards the cover plate, and that the connecting
portion (16) of the lower part (2) has projecting at a right angle from the lower
part (2) a connecting web (23), adjacent to which, extending at a right angle from
the connecting web (23) there is a foot (25) which, at its end which is remote from
the connecting web (23) has a circularly widened out cross section.
3. Roller-blind housing according to Claim 1, characterized in that the member (19)
of the lower part extends parallel with and at a distance from the wall surface (2a)
of the lower part (2).
4. Roller-blind housing according to Claim 1 or 3, characterized in that the member
(19) of the lower part has a hookshaped portion (20), the end (21) of which extends
in the direction of the second cover strip portion (8) of the upper part (1 ).
5. Roller-blind housing according to one of the preceding Claims, characterized in
that the receiving section (14) and/or the connecting portion (16) is/are formed by
hollow profiled sections.
6. Roller-blind housing according to one of the preceding Claims, characterized in
that at least the connecting portion (16) of the lower part (2) takes the form of
a solid profiled member.
7. Roller-blind housing according to one of the preceding Claims, characterized in
that the lower part (2) is an extruded part.
