[0001] Die Erfindung betrifft einen aus Faltmaterial hergestellten Bodenaufsteller mit einem
rohrförmigen Fuß mit einer Vorderwand, einer Rückwand und mit zwei Seitenwänden, in
denen mittig jeweils eine Längsfaltlinie verläuft, ferner mit einem an die Vorderwand
und an die Rückwand angelenkten ein- oder mehrstückigen Dachfeld mit einer parallel
zu den Ebenen dieser Wände verlaufenden Faltlinie mit einer Querfaltlinie in allen
Wänden des Fußes, und mit einem Behälter, der einen Boden, einen Rückwand und zwei
Seitenwände zur Aufnahme und Darbietung von Waren aufweist und mit seinem Boden an
das Dachfeld angeklebt ist und zwar an demjenigen Teil des Dachfeldes, der sich von
dessen Faltlinie zur Vorderwand oder Rückwand des Fußes erstreckt derart, daß der
in seinen-Längsfaltlinien und in den die Wände des Fußes aneinander anlenkenden Längsknicklinien
flach gefaltete Fuß mit seinem Oberteil am Boden des Behälters eng anliegt und mit
seinen daran nach unten anschließenden Teilen eng an der Vorder- oder Rückwand des
Behälters sowie ggf. mit seinem untersten Teil eng auf der Oberseite des Behälters
anliegt, und wobei der gestreckte, flach gefaltete Fuß allein durch ein Verschwenken
des Behälters relativ zum Fuß aufgefaltet wird, bzw. umgekehrt.
[0002] Derartige Bodenaufsteller sind auch als sogenannte Sekundendisplays bekannt und haben
sich in der Praxis bewährt. Eine grundlegende Ausführungsform eines ähnlichen Bodenaufstellers
beschreibt die DE-A-29 02 573 der Anmelderin, dort Fig. 8 und 9. Sie haben den für
die Praxis ganz wesentlichen Vorteil, daß der Fuß platzsparend U- bzw. L-förmig gewissermaßen
um den aufgefalteten, quaderförmigen Behälter herumgewickelt werden kann, so daß der
mit den betreffenden Artikeln befüllte Behälter mitsamt seinem Fuß platzsparend verschickt
werden kann. Am Ort des Verkaufs, beispielsweise in einem Ladengeschäft wird dann
der Bodenaufsteller mit wenigen Handgriffen aufgefaltet, wozu der Fuß nur in seine
gestreckte Lage gebracht werden muß, worauf er unter den Behälfer geschwenkt wird.
Bei diesem Schwenkvorgang wird der Fuß selbstätig aufgefaltet, und zwar weil der Abstand
zwischen seiner Vorder- und Rückwand bei dem erwähnten Schwenkvorgang auf den Abstand
der Gebrauchslage vergrößert wird.
[0003] Während bei der erwähnten DE-A die Verbindung zwischen dem Fuß und dem Behälter über
zwei getrennte Klebelaschen erfolgte, beschreibt die europäische Offenlegungsschrift
54 884 einen Bodenaufsteller gemäß Obergriff des Anspruchs 1, wobei die Verbindung
zwischen dem Fuß und dem Behälter über ein Dachfeld erfolgt, das die Vorder- und Rückwand
des Fußes gewissermaßen überspannt. Die vorliegende Erfindung kann für alle Typen
derartiger Bodenaufsteller eingesetzt werden.
[0004] Beiden vorbekannten Bodenaufstellern ist es gemeinsam, daß der Boden des Behälters
eben ist. Die im Behälter aufbewahrten Artikel befinden sich somit auf demselben Niveau.
Aus verkaufspsychologischen Gründen ist es aber vorteilhaft, wenn die Artikel von
vorne nach hinten in einer ansteigenden Reihe dem Käufer dargeboten werden. Mit dem
Bodenaufsteller nach der US-A-3 164 350 wird bereits eine brauchbare Lösung vorgeschlagen,
als dort die Rückwand des Fußes und der daran anschließende Teil der beiden Seitenwände
nach oben verlängert ist. Im Boden und in der Rückwand des zugehörigen Behälters sind
entsprechende Schlitze vorgesehen, so daß der Behälter derart auf den Fuß von oben
aufgesetzt werden kann, daß die Verlängerungen der beiden Seitenwände durch den Boden
des Behälters hindurchtreten und um ein gewisses Maß im rückwärtigen Bereich des Behälters
in dessen Innenraum hineinragen. Auf die dadurch ausgebildeten Vorsprünge wird dann
von oben ein flacher Zuschnitt ausgebildet. Der Behälter wird außerdem in ein hinteres
und in ein vorderes Abteil durch einen in einer Seitenansicht L-förmig gebogenen Zuschnitt,
der sich mit seiner rückwärtigen Trennwand an die Vorderkanten der Verlängerungen
der Seitenwände anlegt, unterteilt.
[0005] Auch der L-förmige Zuschnitt ist lose von oben in den Behälter eingelegt.
[0006] Nachteilig hieran ist es zum einen, daß dieser bekannte Bodenaufsteller nicht als
Sekundendisplay ausgebildet ist. Das heißt, daß der Aufbau des Bodenaufstellers verhältnismäßig
umständlich ist, weil nämlich nach dem Auffalten des Fußes der vom Fuß getrennte Behälter
auf den Fuß aufgesetzt werden muß. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Gefahr
besteht, daß das L-förmige Profil sich beim Transport nach hinten verschiebt, insbesondere
wenn nur lose gepackte Artikel sich im Behälter befinden. Eine solche Verschiebung
nach hinten ist beim Transport möglich, weil der Behälter getrennt vom Fuß ist. Beim
späteren Auffalten besteht somit die Gefahr, daß die Stufen ausbildenden oberen Kanten
der hinteren Teile der Seitenwände des Fußes gegen die waagerechte Platte des L-Profils
anstoßen, so daß der Auffaltvorgang nicht ordnungsgemäß vonstattengeht.
[0007] Die deutsche Gebrauchsmusterschrift 19 04 353 beschreibt einen anderen Typ eines
Bodenaufstellers, wobei der Fuß ebenfalls getrennt vom Behälter ausgebildet ist. Im
Boden des Behälters sind Durchtrittsöffnungen für nach oben vorstehende Pfosten des
Fußes ausgebildet und der flach gefaltete Fuß hat solche Abmessungen, daß er im Behälter
transportiert werden kann. Eine gestufte Anordnung der Artikel ist hierbei also nicht
möglich. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß das Volumen des Behälters für den
Transport von zu verkaufenden Artikeln nicht zur Verfügung steht.
[0008] Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bodenaufsteller
der eingangs genannten Art derart auszugestalten, daß bei Beibehaltung der eingangs
geschilderten Vorteile dieses sogenannten Sekundendisplays die im Behälter befindlichen
Artikel in mehreren Stufen darbieten zu können, wobei die Stufen sich in einwandfreier
Weise beim Auffaltvorgang selbst ausbilden sollen, daß heißt ohne zusätzliche Handgriffe.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand
des Fußes über das die Rückwand mit dem Dachfeld verbindende Gelenk hinaus nach oben
verlängert ist, daß die Seitenwände an ihren Rückseiten ebenfalls etwa bis zu derselben
Höhe verlängert sind, daß in den Seitenwänden nach vorne anschließend wenigstens eine
Stufe ausgebildet ist, daß im Boden des Behälters Freistanzungen für den_Durchtritt
der stufig erhöhten Teile der Seitenwände ausgebildet sind, daß in der Rückwand des
Behälters und/oder in den rückwärtigen Verlängerungen der Seitenwände des Fußes zueinander
passende Einschnitte ausgebildet sind, daß im Behälter vor jeder Stufe der Seitenwände
des Fußes eine Trennwand vorgesehen ist, die mit ihren Enden fest mit den Seitenwänden
des Behälters verbunden ist, und daß für diejenigen der durch diese Trennwände geschaffenen
Abteile des Behälters, in die von unten die Stufen hineinragen, Zuschnittstreifen
vorgesehen sind, die von oben lose in das betreffende Abteil eingesetzt werden können
und die bei aufgefaltetem Bodenaufsteller auf den Oberkanten der Stufen der Seitenwände
des Fußes aufruhen.
[0010] Wird der Fuß aus seiner flachgefalteten, gestreckten Lage unter den Behälter gefaltet,
so treten die Verlängerungen der Seitenwände von unten durch die erwähnten Freistanzungen
im Boden des Behälters hindurch und bilden zusammen mit den auf die Stufen aufgelegten
Zuschnittstreifen in den durch die Trennwände ausgebildeten Abteilen des Behälters
Stufen aus. Die im Behälter befindlichen Artikel werden bei diesem Vorgang angehoben,
so daß sie sich dem Betrachter in einer von vorne nach hinten ansteigenden, gestuften
Anordnung darbieten. Der Auffaltvorgang erfolgt selbsttätig ohne weiteres Zutun, unter
anderem weil die Trennwände mit ihren Enden fest an den Seitenwänden des Behälters
befestigt sind und daher nicht verrutschen können.
[0011] Die Anzahl der Stufen wird man nach den jeweiligen Gegebenheiten treffen, insbesondere
nach Art und Größe der im Behälter verpackten Artikel. Es ist wenigstens eine Stufe
vorgesehen und im allgemeinen wird man mit ein oder zwei derartigen Stufen auskommen.
Grundsätzlich ist aber die Anzahl der Stufen beliebig.
[0012] Die für die Erfindung wichtige Befestigung der Trennwände am Behälter erfolgt vorzugsweise
dadurch, daß die Seitenwände des Behälters als Krempelwände ausgebildet sind, wobei
die Trennwände doppellagig sind mit rechtwinklig abgebogenen Haltelaschen an ihren
Enden zur Aufnahme zwischen den Lagen der Seitenwände. Die Doppellagigkeit der Seitenwände
einschließlich der Rückwand und ggf. der Vorderwand des Behälters kann man auch noch
dazu ausnutzen, um Reklametafeln und dergleichen in einen oder mehrere entsprechende
Schlitze in der Rückwand des Behälters einzustecken.
[0013] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Die Figuren zeigen einen erfindungsgemäßen Bodenaufsteller mit drei Abteilen des Behälters,
entsprechend drei Stufen. Der Aufbau eines Bodenaufstellers mit mehr oder weniger
Abteilen und Stufen ist grundsätzlich gleich.
[0014] Es zeigt:
Fig. 1 - den erfindungsgemäßen Bodenaufsteller in aufgefaltetem Zustand in einer Seitenansicht;
Fig. 2 - den Bodenaufsteller nach Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht schräg
von vorne;
Fig. 3 - den oberen Teil des Bodenaufstellers, wobei die stufigen Verlängerungen der
Seitenwände des Fußes sich kurz vor dem Eintritt in den Behälter befinden, und zwar
in einer Ansicht schräg von unten auf den Boden des Behälters;
Fig. 4 - in einer ebenfalls perspektivischen Ansicht schräg von oben den Durchtritt
der gestuften Verlängerungen der Seitenwände des Fußes durch die Freistanzungen im
Boden des Behälters;
Fig. 5 - den vorderen Teil einer der Seitenwände des Behälters in teilweise auf gefalteter
Lage zur Darstellung der Befestigung der Enden der Trennwände in den Seitenwänden.
[0015] Der Fuß hat eine Vorderwand 1, Seitenwände 2 und eine Rückwand 3. In den Seitenwänden
sind mittig von oben nach unten durchgehende Längsfaltlinien 4 ausgebildet. Außerdem
ist in allen Wänden des Fußes eine untere Querfattlinie 5 ausgebildet und darüber
eine obere Querfaltlinie 6. Nach dem Vorbild der beiden eingangs erläuterten Offenlegungsschriften
kann gegebenenfalls auch die obere Querfaltlinie 6 zum Fortfall kommen, bwz. sie ist
nur als Faltlinie für eine der Klebelaschen vorgesehen.
[0016] Ein Dachfeld 7 (vergleiche Fig. 3) ist an die Vorderwand 1 und an die Rückwand 3
angelenkt. Die hierzu vorgesehenen Faltlinien befinden sich bei der Vorderwand an
der oberen Kante der Vorderwand und bei der Rückwand vorzugsweise auf demselben Niveau,
das heißt in einem Abstand 8 von der Oberkante der Rückwand. Fig. 1 zeigt, daß der
Behälter des Bodenaufstellers in der Gebrauchslage waagerecht ausgerichtet ist; soll
der Behälter aber eine leicht nach vorne geneigte Lage einnehmen, so wird man den
Abstand 8 entsprechend verringern.
[0017] Das Dachfeld 7 ist durch eine in Querrichtung durchgehende Faltlinie 9 in einen vorderen
Teil 10 und einen hinteren Teil 11 unterteilt. Ein Boden 12 des erwähnten Behälters
13 ist mit dem vorderen Teil 10 des Dachfeldes verklebt.
[0018] Der Behälter besteht aus dem Boden, zwei Seitenwänden 14 und ggf. einer Vorderwand
15, die aber auch, wie insbesondere Figur 2 zeigt, ausgeschnitten sein kann; sie kann
auch ganz entfallen.
[0019] Insbesondere Fig. 3 zeigt, daß die Rückwand 3 des Fußes nach oben um den Abstand
8 verlängert ist. Auch der sich daran anschließende Teil der Seitenwände 2 des Fußes
ist entsprechend verlängert und bildet dadurch eine oberste Stufe 16 aus. Daran schließt
sich eine mittlere Stufe 17 und daran wiederum eine vorderste Stufe 18 an. Wie bereits
erwähnt, können die Seitenwände auch zweistufig, vierstufig usw. ausgebildet sein.
[0020] Im Boden 12 des Behälters 13 sind Freistanzungen 19 vorgesehen, die beim Auffaltvorgang
den Durchtritt der Stufen 16, 17 der Seitenwände des Fußes gestatten. In der Rückwand
des Behälters gehen die Freistanzungen 19 in Schlitze 20 über, die in einem vorbestimmten
Abstand unterhalb der oberen Kante der Rückwand des Behälters enden.
[0021] Der Behälter ist durch Trennwände 21, die sich in Querrichtung erstrecken, in mehrere
Abteile unterteilt. Insbesondere Fig. 4 zeigt, daß sich jeweils eine der Trennwände
vor jeder der Stufen 16,17 befindet. Fig. 5 läßt erkennen, daß die Trennwände 21 doppellagig
sind mit rechtwinkelig abgebogenen Haltelaschen 22 an ihren Enden. Eine der Lagen
der Seitenwände 14 hat Schlitze 23 im Bereich der Trennwände 21. Durch die derart
ausgebildeten Krempelwände werden also die Trennwände 21 an ihren Enden gut an den
Seitenwänden 14 des Behälters befestigt.
[0022] Fig. 5 zeigt außerdem, daß die hinterste Trennwand 21 an ihrer Unterseite Ausschnitte
24 für den Durchtritt der Stufe 17 hat.
[0023] Auf die oberen Kanten der Stufen 16, 17 werden flache Zuschnitteile aufgelegt, die
etwas kleiner sind als die durch die Trennwände 21, die Seitenwände und die Rückwand
bzw. Vorderwand des Behälters geschaffenen Abteile (Fig. 4 läßt insgesamt drei solche
Abteile erkennen). Auf diese flachen Zuschnitteile werden somit die betreffenderi
Artikel aufgestapelt.
[0024] Wird der flachgefaltete Fuß aufgefaltet, so treten somit die Verlängerungen bzw.
Stufen 16, 17 der Seitenwände durch die Freistanzungen 19 im Boden des Behälters hindurch
und die auf diesen Stufen aufruhenden flachen Zuschnittteile mitsamt den auf ihnen
befindlichen Artikeln werden angehoben, so daß die Artikel sich dem Käufer in mehreren
Stufen darbieten.
[0025] Auch die Rückwand und gegebenenfalls die Vorderwand des Behälters ist doppellagig.
Es können daher ein oder mehrere Schlitze in der Rückwand des Behälters vorgesehen
sein, in die dann von oben Haltezungen eines weiteren Zuschnitts eingesteckt werden.
Dieser Zuschnitt steht entweder senkrecht an der Rückwand nach oben und dient als
Reklametafel und/oder er kann auch nach vorne geklappt werden, wobei er dann nach
Art eines Deckels wirkt und die im Behälter verpackten Artikel schützt. In diesem
Fall soll dieser Zuschnitt in etwa die Größe des Grundrisses des Behälters haben.
1. Aus Faltmaterial hergestellter Bodenaufsteller mit einem rohrförmigen Fuß mit einer
Vorderwand (1), einer Rückwand (3) und mit zwei Seitenwänden (2), in denen mittig
jeweils eine Längsfaltlinie (4) verläuft, ferner mit einem an die Vorderwand (1) und
an die Rückwand (3) angelenkten, ein- oder mehrstückigen Dachfeld (7) mit einer parallel
zu den Ebenen dieser Wände (1, 3) verlaufenden Faltlinie (9), mit einer Querfaltlinie
(5) in allen Wänden (1, 2, 3) des Fußes und mit einem Behälter (13), der einen Boden
(12), einen Rückwand und zwei Seitenwände (14) zur Aufnahme und Darbietung von Waren
aufweist und mit seinem Boden (12) an das Dachfeld (7) angelenkt ist, und zwar an
denjenigen Teil des Dachfeldes (7), der sich von dessen Faltlinie (9) zur Vorderwand
(1) oder Rückwand (3) des Fußes erstreckt, derart, daß der in seinen Längsfaltlinien
(4) und in den die Wände (1, 2, 3) des Fußes aneinander anlenkenden Längsknicklinien
flach gefaltete Fuß mit seinem Oberteil am Boden (12) des Behälters (13) eng anliegt
und mit seinem daran nach unten anschließenden Teilen eng an der Vorder- oder Rückwand
des Behälters (13) sowie ggfs. mit seinem untersten Teil eng auf der Oberseite des
Behälters (13) anliegt, und wobei der gestreckte, flach gefaltete Fuß allein durch
ein Verschwenken des Behälters (13) relativ zum Fuß aufgefaltet wird bzw. umgekehrt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückwand (3) des Fußes über das die Rückwand (3) mit dem Dachfeld (7) verbindende
Gelenk hinaus nach oben verlängert ist, daß die Seitenwände (2) an ihren Rückseiten
ebenfalls etwa bis zu derselben Höhe verlängert sind, daß in den Seitenwänden (2)
nach vorne anschließend wenigstens eine Stufe (16, 17) ausgebildet ist, daß im Boden
(12) des Behälters (13) Freistanzungen (19) für den Durchtritt der stufig erhöhten
Teile der Seitenwände (2) ausgebildet sind, daß in der Rückwand des Behälters (13)
und/oder in den rückwärtigen Verlängerungen (8) der Seitenwände (2) des Fußes zueinander
passende Einschnitte (20) ausgebildet sind, daß im Behälter (13) vor jeder Stufe (16,
17) de Seitenwände (2) des Fußes eine Trennwand (21) angeordnet ist, die mit ihren
Enden fest mit den Seitenwänden (14) des Behälters verbunden ist, und daß für diejenigen
der durch diese Trennwände (21) geschaffenen Abteile des Behälters (13) in die von
unten die Stufen (16, 17) hineinragen, Zuschnittstreifen vorgesehen sind, die von
oben lose in das betreffennde Abteil eingesetzt werden können und die bei aufgefaltetem
Bodenaufsteller auf den Oberkanten der Stufen (16, 17) der Seitenwände (2) des Fußes
aufruhen.
2. Bodenaufsteller nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände (14) des Behälters (13) als Krempelwände ausgebildet sind und
daß die Trennwände (21) doppellagig sind mit rechtwinklig abgebogenen Haltelaschen
(22) an ihren Enden zur Aufnahme zwischen den Lagen der Seitenwände (14).
1. A stand for a display platform with a tubular pedestal made of folding material
with a front wall (1), a rear wall (3) and two side walls (2), in which in each case
a longitudinal folding line (4) extends centrally, and having a one or multiple part
roof panel (7) hinged to the front wall (1) and to the rear wall (3), the roof panel
having a folding line (9) extending parallel to the planes of these walls (1, 3),
and all the walls (1, 2, 3) of the pedestal having a transverse fold line (5), and
being provided with a container (13) with a base (12), a rear wall and two side walls
(14) for receiving and displaying goods and being hinged with its base (12) to the
roof panel (7) to such part of the roof panel (7) extending from its folding line
(9) to the front wall (1) or to the rear wall (3) of the pedestal in such a manner
that the pedestal which is folded flat along its longitudinal fold lines (4) and in
the walls (1, 2, 3) of the pedestal is provided with longitudinal broken lines hinged
to each other, lies with its upper portion flush with the base (12) of the container
(13), and with its parts following below lies flush at the front or the rear wall
of the container (13), and possibly with its lowest part lies flush upon the upper
side of the container (13), and wherein the extended, flatly folded pedestal is only
folded by a swivelling of the container (13) relative to the pedestal and vice versa,
characterized in that the rear wall (3) of the pedestal is lengthened over the joint
to the above which joint is connecting the rear wall (3) with the roof panel (7),
that also the side walls (2) at their rear sides are lengthened approximately to the
same height, that in the side walls (2) there is provided subsequently to the front
at least one step (16, 17), that in the base (12) of the container (13) there are
provided punchings (19) for the passage of the stepwise elevated parts of the side
walls (2), that in the rear wall of the container (13) and/or in the rear elongations
(8) of the side walls (2) of the pedestal slots (20) matching each other are formed,
that in the container (13) before each step (16, 17) of the side walls (2) of the
pedestal a partition (21) is provided which is fastened with its ends with the side
walls (14) of the container, and that for those compartments of the container (13)
provided by these partitions (21) into which the steps (16, 17) are projecting from
below, blanks are provided which can be inserted loosely from above into the respective
compartment, resting in the folded out stand upon the upper edges of the steps (16,
17) of the side walls (2) of the pedestal.
2. A stand according to claim 1, characterized in that the side walls (14) of the
container (13) are provided as double-walls and that the partitions (21) are provided
as double layers with rectangularly bent holding straps (22) at their ends for receiving
same between the layers of the side walls (14).
1. Support de présentoir, fabriqué avec un matériau pliable et comportant un pied
tubulaire muni d'une paroi avant (1), d'une paroi arrière (3) et de deux parois latérales
(2), dans la partie médiane desquelles s'étend respectivement une ligne de pliage
longitudinal (4), et comportant en outre un panneau formant toit (7) réalisé d'un
seul tenant ou en plusieurs éléments, articulés sur la paroi avant (1) et sur la paroi
arrière (3) et munis d'une ligne de pliage (9) parallèle aux plans de ces parois (1,3),
avec une ligne de pliage transversale (5) présente dans toutes les parois (1, 2, 3)
du pied, et un récipient (13), qui comporte un fond (12), une paroi arrière et deux
parois latérales (14) et sert à recevoir et à présenter des marchandises, et qui est
articulé, par son fond (12), au panneau formant toit (7), et ce au niveau de la partie
du panneau formant toit (7), qui s'étend depuis la ligne de pliage (9) de ce dernier
jusqu'à la paroi avant (1) ou à la paroi arrière (3) du pied, de telle sorte que le
pied, qui est replié à plat au niveau de ses lignes de pliage longitudinal (4) et
au niveau des lignes de pliage longitudinal reliant les unes aux autres par articulations
les parois (1, 2, 3) du pied, s'applique étroitement par sa partie supérieure contre
le fond (12) du 'récipient (13) et s'applique étroitement, par ses parties se raccordant
vers le bas à sa partie supérieure, contre la paroi avant ou la paroi arrière du récipient
(13) et s'applique éventuellement étroitement, par sa partie la plus basse, contre
la face supérieure du récipient (13), et dans lequel le pied étendu, replié à plat,
est déplié uniquement par basculement du récipient (13) par rapport au pied ou inversement,
caractérisé en ce que la paroi arrière (3) du pied est prolongée vers le haut au-delà
de l'articulation reliant la paroi arrière (3) au panneau formant toit (7), en ce
que les parois latérales (2) se prolongent également au niveau de leurs faces arrière,
approximativement jusqu'à la même hauteur, en ce qu'au moins une partie étagée (16,
17) est formée en position adjacente vers l'avant dans les parois latérales (2), en
ce que des découpes (19) servant au passage des éléments, relevés avec une forme étagée,
des parois latérales (2) sont ménagées dans le fond (12) du récipient (13), en ce
que des incisions (20), qui permettent une adaptation réciproque des parois latérales
(2) du pied, sont ménagées dans la paroi arrière du récipient (13) et/ou dans les
prolongements arrière (8) des parois latérales (2), en ce que dans le récipient (13)
se trouve disposée, devant chaque partie étagée (16,17) des parois latérales (2) du
pied, une paroi de séparation (21), qui est reliée rigidement par ses extrémités aux
parois latérales (14) du récipient, et en ce qu'il est prévu, pour ceux des compartiments
du récipient (13), qui sont créés par ces parois de séparation (21) et dans lesquels
les parties étagées (16, 17) pénètrent par dessous, des bandes découpées qui peuvent
être insérées de façon lâche, par le haut, dans le compartiment considéré et s'appuient,
lorsque le support de présentoir est déplié, sur les bords supérieurs des parties
étagées (16, 17) des parois latérales (2).
2. Support de présentoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que les parois
latérales (14) du récipient (13) sont réalisées sous la forme de parois crénelées
et en ce que les parois de séparation (21) sont formées de deux couches et comportent,
au niveau de leurs extrémités, des pattes de retenue (22) repliées à angle droit et
destinées à être insérées entre les couches des parois latérales (14).