(57) Bei schwing- bzw. reflexionsfähigen Festkörpern, insbesondere Resonanzkörpern für
Musikinstrumente und dergleichen, besteht das Problem, das Spektrum der Eigenfrequenzen
im Sinne einer Betonung oder Abschwächung oder eines ausgeglichenen Verlaufes in bestimmten,
vorgebbaren Frequenzbereichen einstellen zu können. Maßgebend für das Schwingungsverhalten
des Festkörpers ist dabei die räumliche, d.h. ein- bis dreidimensionale Verteilung
der Schwingungsparameter, vor allem der elastischen Verformungssteifheit und der Dichte
oder Massenbelegung, bezogen z.B. auf die Schwingkörperoberfläche. Zur Lösung des Problems wird vorgeschlagen, die räumliche Verteilung der Schwingungsparameter
entsprechend einer Gliederung (G, G1) mit mehreren einander überlagernden Reihenfolgen
(R, R1, R2 ...) von Bereichen erhöhter bzw. verminderter Verformungssteifheit, Schwingmasse,
Schwingdämpfung, Oberflächenkrümmung bzw. -wölbung od. dgl. zu gestalten. Dabei sind
diese Bereiche innerhalb einer Reihenfolge im wesentlichen äquidistant angeordnet.
Alternativ dazu oder in Kombination damit kommt eine Gliederung mit Bereichen der
vorgenannten Art in Betracht, deren Abstände zueinander im Verhältnis der Glieder
einer harmonischen Reihe stehen.
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