[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1 und
erstreckt sich auf einen Spannrahmen zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Bei derartigen, allgemein bekannten Verfahren erfolgt eine dauernde Messung der über
die Behandlungsstrecke herrschenden Temperaturen, um je nach den Abweichungen von
den für die optimale Behandlung erforderlichen Solltemperaturen eine Korrektur der
aufgewendeten Energiemengen herbeizuführen und um erforderlichenfalls auch die Behandlungsgeschwindigkeit
einem Mittelwert der Temperaturabweichungen anzupassen, so daß beispielsweise die
Geschwindigkeit, mit der eine Warenbahn durch einen Spannrahmen geführt wird, verlangsamt
wird in dem Maße und für die Dauer, in dem bzw. für die Solltemperaturen unterschritten
werden.
[0003] Es ist bekannt, daß bei gleichmäßigen Trocknungsbedingungen Textilgut so lange eine
nahezu konstante Temperatur beibehält, bis eine bestimmte, je nach Faserart verschiedene
kritische Restfeuchte erreicht ist, worauf die Trocknungsgeschwindigkeit merklich
absinkt und die Textilguttemperatur gleichmäßig ansteigt (vgl. "tlelliand Textilberichte"
8/1965, S. 887). Ist das Gewebe vollkommen trocken, findet naturgemäß keine Wasserverdampfung
mehr statt, für die während des Trocknungsprozesses ein entsprechender Energieanteil
aufzuwenden war. Das Gewebe erreicht somit wiederum eine annähernd konstante Temperatur
über die restliche Behandlungsdauer.
[0004] Für die Einstellung einer optimalen Behandlungsgeschwindig- keit,durch die beispielsweise
das Verhältnis Trocken- behandlunqsdauer:Fixierbehandlungsdauer bestimmt wird, ist
es erforderlich, die Stelle aus der Behandlungsstrecke zu ermitteln, an der das Textilgut
die kritische Restfeuchte aufveist. Wegen des an dieser Stelle einsetzenden Temperaturanstiegs
wurde daher schon vorgeschlagen, statt des schwieriger zu messenden Feuchtigkeitsgehaltes
des Textilguts den Temperaturwechsel zu ermitteln und aus diesem Rückschlüsse auf
den Feuchtigkeitsgehalt des Textilguts zu ziehen. Es wurde daher angeregt, stetig
die Temperatur des Textilguts direkt, aber kontaktlos mittels Temperaturfühlern zu
messen.
[0005] Um den Temperaturverlauf über die Länge einer Behandlungsstrecke möglichst genau
zu ermitteln, müssen Temperaturfühler in entspreched dichter Folge entlang der Behandlungsstrecke
vorqesehen werden. Kontaktlos arbeitende Temperaturfühler, wie Strahlungspyrometer,
sind aber sehr aufwendig. Ihre Verwendung zur Ermittlung des Temperaturprofils über
die Behandlungsstrecke ermöglicht zwar eine Optimierung der Warenbahngeschwindigkeit
und damit eine Energieeinsparung, der dazu erforderliche Investitionsaufwand hebt
aber den Betriebskostenvorteil zu einem wesentlichen Teil wieder auf. Kostengünstige
kontaktfrei arbeitende Temperaturmeßgeräte sind zwar auch bekannt (vgl. "Textilbetrieb"
April 1981, S. 55), müssen aber innerhalb einer nur wenige Millimeter dicken Grenzschicht
angeordnet werden, so daß Berührungen der Meßgeräte mit der Warenbahn nicht auszuschließen
sind und Markierungen auf der Warenbahn entstehen können.
[0006] Aus der DE-OS 31 48 576 ist ein Verfahren zur Kontrolle der kontinuierlichen Wärmebehandlung
einer textilen Warenbahn bekannt, welches ein in der.Industriepraxis genügend genaues
Meßergebnis liefern, die Steuerung und/ oder Regelung der jeweiligen Parameter aufgrund
des Meßergebnisses erlauben und mit einem Aufwand zu erstellen sowie zu betreiben
sein soll, der durch die Ersparnis an Energie und Produktionszeit voll ausgewogen
werden soll. Zur Kontrolle der kontinuierlichen konvektiven Wärmebehandlung einer
textilen Warenbahn bei stetiger berührungsloser Messung der Temperatur der Bahn wird
dazu vorgeschlagen, so zu verfahren, daß bei einer Anströmung und/ oder Durchströmung
der Bahn mit erhitzter Luft etwa parallel und/oder quer zum Bahnförderweg die der
Temperatur der Warenbahn proportionale, an die Bahn abgegebene Wärmemenge als Funktion
der Differenz der Temperatur der auf die Bahn auftreffenden Luft und der Temperatur
der an der Bahn reflektierten bzw. durch die Bahn geströmten Luft gemessen wird.
[0007] Nach diesem bekannten Verfahren wird somit die von dem erhitzten Behandlungsmedium
an die Warenbahn abgegebene Wärmemenge, die der Differenz der Temperatur des ankommenden
Behandlungsmediums und der Temperatur der Ware proportional ist, als Funktion der
Differenz der Temperatur des ankommenden Behandlungsmediums und der Temperatur des
reflektierten oder durchströmten Behandlungsmediums bestimmt. Bei Messungen an mehreren
aufeinanderfolgenden Stellen auf der Behandlungsstrecke des zuströmenden und des abströmenden
Behandlungsmediums liefert dieses Meßverfahren ein der Warenbahntemperatur entsprechendes
Temperaturprofil.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei der Wärmebehandlung von Textilgut die
Behandlungsdauer zu optimieren und dazu gleichfalls das Temperaturprofil des Textilguts
über die Behandlungssstrecke zu ermitteln, jedoch ohne daß dazu die jeweilige Temperatur
des Textilguts unmittelbar oder die Temperaturen des jeweils zu- und abströmenden
Behandlungsmediums gemessen werden müssen.
[0009] Ausgehend von einer Wärmebehandlung von Textilgut, das von mehreren, im wesentlichen
im Kreislauf geführten, gasförmigen Behandlungsmedienströmen beaufschlagt wird, wobei
die für jeden Strom des Behändlungsmediums pro Zeiteinheit aufgewendete Energiemenge
gemessen wird und eine Veränderung dieser Energiemenge entsprechend der Solltemperatur
im betreffenden Feld des Spannrahmens erfolgt, wird zur Lösung der gestellten Aufgabe
erfindungsgemäß vorgeschlagen, so zu verfahren, daß in Abhängigkeit von der Stelle
auf der Behandlungsstrecke, an welcher die maximale Abweichung in der pro Zeiteinheit
aufgewendeten Energiemenge für zwei Ströme aufeinanderfolgender Behandlungsstreckenteile
auftritt, die Marenbahngeschwindigkeit geregelt wird.
[0010] Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann so verfahren
werden, daß den Feldern eines Spannrahmens zunächst im Leerlaufbetrieb aufgeheiztes
Behandlungsmedium zugeleitet wird und die pro Zeiteinheit erforderliche Energiemenge
für jeden Strom zur Aufrechterhaltung der Solltemperatur in den Feldern gemessen wird.
Daraufhin wird die zu behandelnde Warenbahn in den Spannrahmen eingeführt und sodann
die zur Aufrechterhaltung der Solltemperatur in jedem Feld pro Zeiteinheit erforderliche
Energiemenge gleichfalls gemessen. Sodann wird die Differenz der beiden Energiemengen
eines jeden Stromes ermittelt und schließlich in Abhängigkeit von der Stelle der Behandlungsstrecke,
an welcher die maximale Abweichung der ermittelten Differenzwerte der Energiemengen
für die Ströme aufeinanderfolgender Felder auftritt, die Warenbahngeschwindigkeit
geregelt.
[0011] Zur Trocken- und unmittelbar anschließenden Fixierbehandlung einer Warenbahn kann
erfindungsgemäß so verfahren werden, daß Werte der pro Zeiteinheit aufgewendeten Energiemengen
einem Rechner zugeleitet werden, der die Stelle der Behandlungsstrecke der maximalen
Wertabweichung in Vergleich setzt mit einer Sollstelle der Behandlungsstrecke, worauf
die Warenbahngeschwindigkeit entsprechend korrigiert wird, um eine vorgegebene Trocken-
und ebenso eine vorgegebene Fixierdauer einzuhalten.
[0012] Das erfindungsgemäße Verfahren macht sich die Erkenntnis zunutze, daß die zugeführten
Wärmemengen beispielsweise dem Öffnungsgrad von Ventilen der Behandlungsmedienströme
proportional sind. Die Ventilstellungen lassen sich in an sich bekannter Weise elektrisch
abgreifen und beispielsweise durch Leuchtdioden anzeigen.
[0013] Um den Übergangspunkt zwischen der Trockenbehandlung und der Fixierbehandlung deutlich
zu machen, kann zunächst der Spannrahmen aufgeheizt werden. Nach Erreichen der Temperatur
stellt sich ein bestimmter Märmeverbrauch ein bei ebenso bestimmten Ventilstellungen.
Die sich daraus ergebenden Meßwerte können gegen Null getrimmt werden. Auf diese Weise
ist die Leerlaufleistung des Spannrahmens, also der Anteil,der aus maschinenbedingten
Verlusten resultiert, eliminierbar. Nachdem die Warenbahn in den Spannrahmen eingefahren
ist, ergeben sich neue Meßwerte, die allein dem Anteil zum Aufheizen der Warenbahn
und zum Verdampfen des Wassers entsprechen. Auf diese Weise läßt sich der Übergangspunkt
auf der Behandlungsstrecke zwischen der Trockenbehandlung und der Fixierbehandlung
anzeigen.
[0014] Ein Spannrahmen aus mehreren Trocken- und Fixierfeldern mit je einem einen Strom
eines gasförmigen Behandlungsmediums im Kreislauf umwälzenden Ventilator und einer
den Strom auf Behandlungstemperatur haltenden Heizeinrichtung zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorzugsweise so ausgerüstet, daß im Kreislauf des
Behandlungsmediums die Sonde eines Thermometers angeordnet ist, das mit einem Heizregler
in Verbindung steht, an dem ein die pro Zeiteinheit der Heizeinrichtung zufließende
Energiemenge veränderndes Ventil angeschlossen ist, dessen jeweilige Stellung erfaßbar
ist.
[0015] Nach einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Spannrahmens besteht die Heizeinrichtung
aus einem auf der Saugseite des Ventilatorsangeordneten Heizregister oder einem Gas-
oder Ülbrenner, wobei die Sonde des Thermometers in Strömungsrichtung hinter der Heizeinrichtung
angeordnet ist.
[0016] Zur Erläuterung der Erfindung sind in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel eines
Spannrahmens zur Durchführung des Verfahrens sowie über einem Anzeigeinstrument graphische
Darstellungen der über die Länge des Spannrahmens (= Behandlungsstrecke) zugeführten
unterschiedlichen Energiemengen und ein Gerät zur Steuerung der Warenbahngeschwindigkeit
wiedergegeben:
Wie der in Fig. 1 schematisch dargestellte Querschnitt durch das Feld eines Spannrahmens
zeigt, wird eine Warenbahn 1 in breitgespanntem Zustand zwischen Düsenkästen 2 und
3 geführt und mit einem im wesentlichen im Kreislauf strömenden gasförmigen Behandlungsmedium
beaufschlagt.
[0017] Ein auf der Saugseite eines Ventilators 4 angeordneter Brenner 5 heizt das Behandlungsmedium
auf, dessen Temperaturauf der Druckseite des Ventilators 4 laufend gemessen wird.
Über eine Leitung 6 wird die Temperatur einem Heizregler 7 als Istwert aufgegeben,
dem zusätzlich über eine Leitung 8 ein Sollwert aufgegeben wird. Über eine Leitung
9 wird ein Heizventil lo in einer Brennstoffzuführleitung 11 gesteuert, über die der
Brenner 5 mit einer entsprechenden Brennstoffmenge versorgt wird. Die jeweilige Stellung
des Heizventils lo wird durch ein Anzeigeinstrument 12 sichtbar gemacht.
[0018] Die Temperatur des Behandlungsmediums wird somit in Strömungsrichtung hinter dem
Brenner 5 und vor der Beaufschlagung der Warenbahn 1 gemessen. Der dabei ermittelte
Istwert wird im Heizregler 7 mit dem Sollwert, d.h. der eingestellten Temperatur,
verglichen. Liegt der Istwert unter dem Sollwert, öffnet der Heizregler 7 das Heizventil
lo und schließt dieses wiederum schrittweise, wenn der Istwert größer ist als der
Sollwert.
[0019] Der Wärmehaushalt des Spannrahmens stellt sich wie folgt dar:
Über den Brenner 5 wird die Heizenergie an das im wesentlichen im Kreislauf geführte
Behandlungsmedium abgegeben, wodurch dieses auf die Solltemperatur gebracht wird.
Das Behandlungsmedium verliert die Wärmeenergie durch das Aufheizen der Ware, durch
das Aufheizen und Verdampfen des in der Ware befindlichen Wassers, durch das Aufheizen
der dem Kreislauf zugeführten Frischluft sowie durch Abstrahlungsverluste beispielsweise
der Warentransportkette und des Trockenraumes.
[0020] Da die Temperatur des Behandlungsmediums durch die Wärmeabgabe sinkt, muß sie durch
Aufheizung wieder auf Solltemperatur angehoben werden. Einem bestimmten Wärmeverbrauch
des Spannrahmens ist somit eine bestimmte Ventilstellung der Heizung zugeordnet.
[0021] Die Wärmebilanz eines Trocken- und Fixierprozesses kann sich dabei beispielsweise
wie folgt darstellen:

[0022] Die Wärmemengen unter a), b) und c) bilden den Leerlaufwärmebedarf des Spannrahmens.
Die Wärmemengen unter d) und e) sind die für die Ware aufzubringenden Mengen. Daraus
wird ersichtlich, daß der Trockenprozeß ein Vielfaches der Wärmeenergie des Fixierprozesses
benötigt.
[0023] Da jedes Spannrahmenfeld mit einem Heizventil und einem die Ventilstellung sichtbar
machenden Anzeigeinstrument versehen ist, läßt sich auch das Absinken des Verbrauchs
an Heizenergie über die Länge der Behandlungsstrecke von einer Meßstelle zur nächsten
bestimmen, wodurch die Stelle auf der Behandlungsstrecke angezeigt wird, wo der Trockenprozeß
beendet ist und der Fixierprozeß beginnt.
[0024] Wie die Fig. 2 bis 4 zeigen, symbolisiert ein Anzeigeinstrument 13 die Länge eines
schematisch dargestellten Spannrahmens 14 aus sieben über die Behandlungsstrecke hintereinander
angeordneten Feldern 15.
[0025] Um die Trocken- und Fixierbehandlung bei einer optimalen Warenbahngeschwindigkeit
durchführen zu können, soll die Übergangsstelle zwischen Trocken- und Fixierbehandlung
im Spannrahmen 14 dort liegen, wo dieser durch eine Linie 16 geschnitten wird.
[0026] In Fig. 2 gibt das Anzeigeinstrument 13 zu erkennen, daß sich aus der gewählten Uarenbahngeschwindigkeit
eine zu kurze Fixierstrecke 17 ergibt, der eine zu lang bemessene Trockenstrecke 18
vorausgeht. Demgegenüber veranschaulicht Fig. 3 eine zu lang bemessene Fixierstrecke
17 und eine zu kurz bemessene Trockenstrecke 18. In Fig. 4 sind dagegen die Fixierstrecke
17 und die Trockenstrecke 18 so aufeinander abgestimmt, daß ihr Übergang durch die
Linie 16 bestimmt wird. Nur in diesem Beispiel ist die Warenbahngeschwindigkeit optimal,
so daß die Trockenbehandlungsdauer wie auch die Fixierbehandlungsdauer so kurz wie
möglich, aber auch so lang wie nötig ist.
1. Verfahren zur Wärmebehandlung von Textilgut, insbesondere zur Trocken- und Fixierbehandlung
einer durch einen aus mehreren Feldern bestehenden Spannrahmen geführten Warenbahn,
die in jedem Feld mit einem Strom eines im wesentlichen im Kreislauf geführten gasförmigen
Behandlungsmediums beaufschlagt wird, wobei die für jeden Strom des Behandlungsmediums
pro Zeiteinheit aufgewendete Energiemenge gemessen wird und eine Veränderung dieser
Energiemenge entsprechend der Solltemperatur im betreffenden Feld des Spannrahmens
erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von der Stelle auf der Behandlungsstrecke,
an welcher die maximale Abweichung in der pro Zeiteinheit aufgewendeten Energiemenge
für zwei Ströme aufeinanderfolgender Felder auftritt, die Warenbahngeschwindigkeit
geregelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Feldern des Spannrahmens
zunächst im Leerlaufbetrieb aufgeheiztes Behandlungsmedium zugeleitet wird und die
pro Zeiteinheit erforderliche Energiemenge für jeden Strom zur Aufrechterhaltung der
Solltemperatur in den Feldern gemessen wird, worauf die zu behandelnde Warenbahn in
den Spannrahmen eingeführt wird und die daraufhin zur Aufrechterhaltung der Solltemperatur
in jedem Feld pro Zeiteinheit erforderliche Energiemenge gleichfalls gemessen und
die Differenz der beiden Energiemengen eines jeden Stromes ermittelt wird, und daß
schließlich in Abhängigkeit von der Stelle der Behandlungsstrecke, an welcher die
maximale Abweichung der ermittelten Differenzwerte der Energiemengen für die Ströme
aufeinanderfolgender Felder auftritt, die Warenbahngeschwindigkeit geregelt wird.
3. Verfahren zur Trocken- und unmittelbar anschließenden Fixierbehandlung einer Warenbahn
nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Werte der pro Zeiteinheit
aufgewendeten Energiemengen einem Rechner zugeleitet werden, der die Stelle der Behandlungsstrecke
der maximalen Wertabweichung in Vergleich setzt mit einer Sollstelle der Behandlungsstrecke
und die Warenbahngeschwindigkeit entsprechend korrigiert, um eine vorgegebene Trocken-
und Fixierdauer einzuhalten.
4. Spannrahmen aus mehreren Trocken- und Fixierfeldern mit je einem einen Strom eines
gasförmigen Behandlungsmediums im Kreislauf umwälzenden Ventilator und einer den Strom
auf Behandlungstemperatur haltenden Heizeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß im
Kreislauf des Behandlungsmediums die Sonde eines Thermometers angeordnet ist, das
mit einem Heizregler (7) in Verbindung steht, an dem ein die pro Zeiteinheit der Heizeinrichtung
(7) zufließende Energiemenge veränderndes Ventil (lo) angeschlossen ist, dessen jeweilige
Stellung erfaßbar ist.
5. Spannrahmen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung (7)
aus einem auf der Saugseite des Ventilators (4) angeordneten Heizregister oder einem
Gas- oder Ölbrenner besteht und die Sonde des Thermometers in Strömungsrichtung hinter
der Heizeinrichtung (7) angeordnet ist.