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EP 0 140 285 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.03.1987 Patentblatt 1987/10 |
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Anmeldetag: 17.10.1984 |
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Elektromagnetisches Relais und Verfahren zu dessen Herstellung
Electromagnetic relay and method for its manufacture
Relais électromagnétique et méthode pour sa fabrication
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
20.10.1983 DE 3338198
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.05.1985 Patentblatt 1985/19 |
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Schedele, Helmut, Dipl.-Ing. (FH)
D-8918 Diessen 3 (DE)
- Schweiger, Josef
D-8000 München 21 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Relais mit einem als Grundkörper dienenden
Spulenkörper und mit einer in einem axialen Hohlraum des Grundkörpers angeordneten
Anker- bzw. Kontaktzunge, die mit ihrem Befestigungsende über seitliche Befestigungslappen
in Nuten eines ersten Spulenflansches befestigt ist und mit ihrem freien Ende im Bereich
eines zweiten Spulenflansches zwischen Polblechen bzw. Gegenkontaktelementen umschaltbar
ist. Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung eines
derartigen Relais.
[0002] Ein Relais der oben angegebenen Art ist beispielsweise aus der DE-A-26 25 203 bekannt.
Dort wird die Ankerzunge mit ihrem Befestigungsende in Nuten eines Spulenflansches
eingedrückt und so im Preßsitz befestigt. Wegen der unvermeidlichen Fertigungstoleranzen
an den Einzelteilen ist jedoch eine Justierung nach der Montage notwendig, die bei
dem dortigen Relais nur durch Biegen der fest montierten Kontaktzunge mittels eines
mechanisch angreifenden Biegewerkzeugs möglich ist.
[0003] Aus der DE-B-26 47 203 ist ein ähnlich aufgebautes Relais bekannt, bei dem die Kontaktzunge
mit ihrem Befestigungsende an einen in einer Führung des Spulenkörperflansches drehgesichert
befestigten Anschlußstift geschweißt wird. Durch entsprechende Einstellung der Schweißelektroden
erhält die Kontaktzunge bereits bei der Montage die gewünschte Einstellung bzw. Vorspannung
gegenüber den Gegenkontaktelementen. Allerdings erfordert dieses Relais ein. sehr
genaues Arbeiten und eine präzise Einstellung der Schweißvorrichtung. Bei sehr kleinen
Relais ist es überdies überhaupt schwierig, mit Schweißelektroden in das Relais einzugreifen.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Relais der eingangs genannten Art zu schaffen,
das mit wenigen einfachen Teilen aufgebaut ist, welche bereits bei der Fertigung so
genau ausgerichtet werden können, daß ein nachträgliches Justieren nicht mehr erforderlich
ist. Außerdem soll ein Verfahren zur Herstellung dieses Relais angegeben werden, wobei
das Relais bereits während der Montage und ohne zusätzlichen Arbeitsgang justiert
werden kann und wobei insbesondere eine berührungslose Justierung möglich ist.
[0005] Erfindungsgemäß wird die erstgenannte Aufgabe dadurch gelöst, daß die Dicke der Befestigungslappen
wesentlich geringer ist als die Breite der sie aufnehmenden Nuten in dem ersten Spulenflansch
und daß die Befestigungslappen in justierter Lage der Anker- bzw. Kontaktzunge durch
einen den verbleibenden Raum in den Nuten ausfüllenden, erstarrten Klebstoff fixiert
sind.
[0006] Bei dem erfindungsgemäßen Relais ist also die Kontakt- bzw. Ankerzunge mit ihrem
Befestigungsende zwar in Nuten des Spulenkörperflansches eingesteckt, jedoch nicht
durch Einbetten oder durch Preßsitz unmittelbar mit den Konturen des Spulenkörpers
endgültig festgelegt. Da die Befestigungslappen mit Spielraum in den Nuten des Spulenkörpers
liegen und erst durch den bei der Montage eingebrachten Klebstoff endgültig fixiert
werden, besteht die Möglichkeit, während des Einbringens und Aushärtens des Klebstoffes
die Anker- bzw. Kontaktzunge in die gewünschte Stellung zu bringen und in dieser Stellung
kurzzeitig bis zum Aushärten des Klebstoffes festzuhalten.
[0007] Aus der EP-A-19183 ist die Festlegung von Relaisteilen_ und aus der US-A-36 70 281
die Festlegung der Kontaktfedern eines Wärmeschalters durch aushärtendes Kunstharz
nach der Justierung bekannt. Die genannten Teile werden mit ihren Endbereichen in
justierter Lage von dem Kunstharz jeweils großflächig umgossen, es liegt also keine
Fixierung durch Klebung in einem beschränkten Raum vor.
[0008] Zweckmäßigerweise besitzt die Anker- bzw. Kontaktzunge zwischen der eigentlichen
Zunge und den beiderseitigen Befestigungslappen erste Haltestege, deren dem Spulenkörper
zugewandten Kanten an im Bereich der Nuten ausgebildeten Stegen des Spulenkörpers
anliegen. Die Anker- bzw. Kontaktzunge ist in vorteilhafter Ausgestaltung an ihrem
Befestigungsende über zweite Haltestege mit einem senkrecht zur Längserstreckung der
Zunge liegenden Flußübergangsblech einstückig verbunden. An dem Flußübergangsblech
kann außerdem unmittelbar ein Anschlußstachel angeformt sein.
[0009] Das Flußübergangsblech liegt zweckmäßigerweise in einer Vertiefung des Spulenflansches,
so daß das Relais durch Aufbringen einer Folie auf das Flußübergangsblech und auf
angrenzende Bereiche des Spulenflansches abgedichtet werden kann. Weiterhin ist es
zweckmäßig, daß die die Befestigungslappen aufnehmenden Nuten im Spulenkörper zur
Außenseite hin jeweils in eine verbreiterte Kammer münden, die beim Vergießen des
Relais mit Vergußmasse gefüllt werden, so daß die in diesen Kammern befindlichen Teile
der Befestigungslappen zusätzlich fixiert werden.
[0010] Ein Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen Relais ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Anker- bzw. Kontaktzunge zunächst lose mit ihren Befestigungslappen in die
Nuten eingesteckt wird, daß das freie Ende der Anker- bzw. Kontaktzunge in eine definierte
Stellung gegenüber dem oder den Polblech(en) bzw. Gegenkontaktelement(en) gebracht
und in dieser Stellung gehalten wird, während ein Klebstoff in die Nuten eingefüllt
und zum Erstarren bzw. Aushärten gebracht wird. Zweckmäßigerweise wird dabei . die
Anker- bzw. Kontaktzunge mit ihrem freien Ende in eine Mittelstellung zwischen zwei
Polblechen gehalten und in dieser Stellung fixiert. Das Einjustieren der Anker- bzw.
Kontaktzunge in diese Mittelstellung oder in eine gewünschte einseitige Anlage an
einem der Polbleche bzw. Gegenkontaktelemente kann beispielsweise mit mechanischen
oder magnetischen Hilfsmitteln geschehen.
[0011] Besonders vorteilhaft ist jedoch ein Verfahren, bei dem die Anker- bzw. Kontaktzunge
mittels eines in dem Hohlraum des Grundkörpers erzeugten Luftstroms in die definierte
Lage gebracht und bis zum Erstarren des Klebstoffes in dieser Lage gehalten wird.
Dieser Luftstrom kann durch eine auf das Befestigungsende der Anker- bzw. Kontaktzunge
gerichtete Blasvorrichtung erzeugt werden. Noch vorteilhafter ist allerdings die Erzeugung
des Luftstromes mittels einer vor dem freien Ende der Anker- bzw. Kontaktzunge angeordneten
Saugvorrichtung, da in diesem Fall die Einbringung des Klebstoffes an dem Befestigungsende
einfacher möglicht ist.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung
näher erläutert. Es zeigt
Figuren 1 bis 3 ein erfindungsgemäß gestaltetes Relais in drei verschiedenen Schnittansichten,
Figur4 einen Spulenkörper mit Anker- bzw. Kontaktzunge in perspektivischer Ansicht,
Figur 5 eine schematische Darstellung des Befestigungsverfahrens der Kontaktzunge
im Spulenkörper.
[0013] Das in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Relais besitzt als Grundkörper einen Spulenkörper
1 mit einer Wicklung 2, wobei der Spulenkörper eine in Axialrichtung durchgehende
Öffnung 3 aufweist. In dieser Öffnung ist in Axialrichtung eine ferromagnetische Anker-
und Kontaktzunge 4 angeordnet, welche mit ihrem Befestigungsende 4a in einem Spulenflansch
5 verankert ist und mit ihrem zur Doppelkontaktgabe gabelförmig gespaltenen freien
Ende 4b im Bereich des anderen Spulenflansches 6 zwischen zwei Polblechen 7 und 8
umschaitbar ist.
[0014] An die Polbleche 7 und 8 ist unter Zwischenfügung einer isolierenden und abdichtenden
Folie 9 ein vierpoliger Dauermagnet 10 angekoppelt. Dieser Dauermagnet 10 besitzt
zwei entgegengesetzt parallele Polarisierungsrichtungen, derart, daß an den beiden
Polblechen ungleiche Pole anliegen und die jeweils entgegengesetzten Pole an ein außen
anliegendes Flußführungsblech 11 angekoppelt sind.
[0015] Die Anker- und Kontaktzunge 4 besitzt an ihrem Befestigungsende 4a beiderseits jeweils
über Befestigungsstege 12 angeformte Befestigungslappen 13, welche in einer Ebene
mit dem eigentlichen Zungenabschnitt liegen und in Nuten 14 des Spulenkörperflansches
5 befestigt sind. Rechtwinkelig zur Kontaktzunge 4 ist an dieser über die Befestigungslappen
13 und über Haltestege 15 einstückig ein Flußübergangsblech 16 angeformt, welche in
einer flachen Ausnehmung 17 des Spulenflansches 5 liegt und nach unten einen Anschlußstachel
18 bildet (siehe auch Fig. 4). Unter Zwischenfügung einer Isolier-und Abdichtfolie
19 ist ein U-förmiges Flußführungsblech 20 angekoppelt, welches genauso geformt ist
wie das Flußführungsblech 11. Durch gegeneinander verdrehte Anordnung überlappen sich
die beiden Flußführungsbleche 11 und 20 und bilden so ein rahmenförmiges Joch für
den Dauermagnetkreis wie auch für den Steuerkreis des Relais.
[0016] Die Montage und Justierung des Relais sei nun anhand der Fig. 4 und 5 noch näher
erläutert. Der in Fig. dargestellte Spulenkörper 1, der bereits mit eingespritzten
Anschlußstiften 21 versehen ist, wird zunächst mit der in Fig. 4 nicht dargestellten
Wicklung versehen, und dann wird die Kontaktzunge 4 von einer Seite (in Fig. 4 von
links) in die durchgehende Spulenkörperöffnung 3 eingeführt. An ihrem Befestigungsende
4a ist die Kontaktzunge 4 im Bereich der Befestigungsstege 12 freigeschnitten und
durch Ausnehmungen 22 im Querschnitt vermindert, wodurch sie von ihrer Einspannstelle
entkoppelt ist und eine weiche Federcharakteristik erhält. Die Befestigungslappen
13 liegen nach dem Einstecken lose und mit Spiel in den Nuten 14 des Spulenkörperflansches
5, da die Nuten breiter sind als die Materialdicke der Befestigungslappen 13. Die
Kontaktzunge 4 liegt mit den beiden dem Spulenkörper zugewandten Kanten 23 der Befestigungsstege
12 jeweils an im Bereich der Nuten 14 ausgebildeten Stegen 24 des Spulenkörperflansches
an, so daß dadurch eine Drehachse entsteht, um die die Anker- bzw. Kontaktzunge 4
und auch die Befestigungslappen 13 schwenkbar und frei beweglich sind. Dabei muß es
sich jedoch nicht um eine Lagerkerbe bzw. Lagerschneide handeln; vielmehr kann die
Kontaktzunge 4 mit den Kanten 23 auch an den Stegen 24 verrutschen, um sich genau
in der Mitte der Spulenkörperöffnung 3 . auszurichten.
[0017] Den Justier- und Befestigungsvorgang zeigt Fig. 5. Dabei wird entlang der eingesteckten
Kontaktzunge 4 mit einer vor ihrem freien Ende 4b angeordneten Saugdüse ein Luftstrom
26 durch die Spulenkörperöffnung 3 erzeugt, welcher die Kontaktzunge 4 genau ausrichtet.
Wird die Saugdüse 25 genau in der Mitte zwischen den Polflächen 7a und 8a der beiden
Polbleche 7 und 8 angeordnet, so richtet sich die Kontaktzunge mit ihrem freien Ende
ebenfalls genau in der Mitte aus. Verschiebt man die Saugdüse zu einer Seite hin,
so wird auch der Luftstrom unsymmetrisch und die Kontaktzunge wird zu einem der beiden
Polbleche hin ausgerichtet.
[0018] Während der Luftstrom 26 auf die Kontaktzunge 4 einwirkt und sie in der gewünschten
Justierung hält, wird an dem Befestigungsende 4a mittels einer Dosiervorrichtung 27
eine bestimmte Menge schnell härtenden Klebstoffes 28 in die Nuten 14 gegeben, wo
er unter der Kapillarwirkung den freien Raum zwischen den Befestigungslappen 13 und
den Seitenwänden der Nuten 14 ausfüllt und nach dem Aushärten in wenigen Sekunden
die Kontaktzunge 4 in der justierten Stellung festhält. Zweckmäßigerweise wird bei
dieser Justierung und Befestigung der Kontaktzunge der Spulenkörper in der in Fig.
5 gezeigten senkrechten Anordnung gehalten, so daß die Kontaktzunge nach unten hängt.
Dadurch wird gewährleistet, daß sich die Kontaktzunge 4 unter Einwirkung des Luftstroms
durch Gleitbewegung an den Anlagestegen 24 sowohl in Richtung ihrer späteren Schwenkachse
als auch in der dazu senkrechten Achse ausrichtet. Außerdem wird bei dieser Lage des
Spulenkörpers das Einbringen des Klebstoffes 28 erleichtert.
[0019] Der Spulenkörperflansch 5 besitzt neben der Ausnehmung 17 für das Flußübergangsblech
16 einen Wulst 29, dessen Höhe gleich ist der Dicke dieses Bleches 16. Dieser Wulst
umgibt die Spulenkörperöffnung 3 sowie eine mit dieser in Verbindung stehende Getterkammer
30. In zwei Schlitzen 31 in diesem Wulst 29 sind die Befestigungsstege 12 der Kontaktzunge
4 eingesteckt, derart, daß vorstehende Nasen 32 der Kontaktzunge 4 bündig mit der
Oberfläche des Wulstes 29 abschließen. Nach dem vorher beschriebenen Justieren und
Befestigen der Kontaktzunge 4 wird ein Getter 33 in die Getterkammer 30 eingebracht,
und dann wird die bereits erwähnte Isolier- und Abdichtfolie 19 auf die durch das
Flußübergangsblech 16 und den Wulst 29 zusammen mit den Nasen 32 gebildete ebene Oberfläche
aufgeklebt. Nach dem Aufbringen der Folie 9 und des Dauermagnete, 10 auf der Gegenseite
sowie dem Aufstecken der Flußführungsbleche 11 und 20 wird das Relais in einer Form
vergossen bzw. in eine isolierende Vergußmasse 34 eingebettet, so daß eine zusätzliche
Schutzkappe entbehrlich ist. Zur zusätzlichen Sicherung und Befestigung der Kontaktzunge
4 besitzt der Spulenkörperflansch außerdem in Anschluß an die Nuten 14 jeweils erweiterte
Kammern 35, in welche die Vergußmasse hineinfließt und dabei die in diesen Kammern
befindlichen Abschnitte der Befestigungslappen 13 fixiert. Die Vergußmasse kann dabei
auch noch durch die Kapillarwirkung in die Schlitze 31 neben den Befestigungsstegen
12 eindringen, sie kann jedoch dann nicht mehr weiter in den Innenraum bzw. die Öffnung
3 des Spulenkörpers eindringen, da die Kapillarwirkung an der Kante der Schlitze 31
aufhört. Die Kontaktzunge besitzt zwischen den beiden Nasen 32 außerdem eine Ausnehmung
36, so daß die Kontaktzunge in diesem Bereich nicht an die Folie 19 anstößt.
1. Elektromagnetisches Relais mit einem als Grundkörper dienenden Spulenkörper (1)
und mit einer in einem axialen Hohlraum (3) des Grundkörpers (1) einseitig befestigten
Anker- bzw. Kontaktzunge (4), die mit ihrem Befestigungsende (4a) über seitliche Befestigungslappen
(13) in Nuten (14) eines ersten Spulenflansches (5) befestigt ist und mit ihrem freien
Ende (4b) im Bereich eines zweiten Spulenflansches (6) zwischen Polblechen (7, 8)
bzw. Gegenkontaktelementen umschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke
der Befestigungslappen (13) wesentlich geringer ist als die Breite der sie aufnehmenden
Nuten (14) in dem ersten Spulenflansch (5) und daß die Befestigungslappen (13) in
justierter Lage der Anker- bzw. Kontaktzunge durch einen den verbleibenden Raum in
den Nuten (14) ausfüllenden, erstarrten Klebstoff (28) fixiert sind.
2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anker- bzw. Kontaktzunge
(4) zwischen der eigentlichen Zunge (4) und den beiderseitigen Befestigungslappen
(13) erste Haltestege (12) aufweist, deren dem Spulenkörper zugewandten Kanten (23)
an im Bereich der Nuten (14) ausgebildeten Stegen (24) des Spulenkörpers (1) anliegen.
3. Relais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anker- bzw. Kontaktzunge
(4) an ihrem Befestigungsende (4a) über zweite Haltestege (15) mit einem rechtwinklig
zur Längserstreckung der Zunge (4) liegenden Flußübergangsblech (16) einstückig verbunden
ist.
4. Relais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Flußübergangsblech (16)
ein Anschlußstachel (18) angeformt ist.
5. Relais nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Flußübergangsblech
(16) in einer Vertiefung (17) des Spulenflansches liegt.
6. Relais nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten
(14) im Spulenkörper (1) zur Außenseite hin jeweils in eine verbreiterte Kammer (35)
münden, die beim Vergießen des Relais mit Vergußmasse (34) gefüllt werden, so daß
die in diesen Kammern (35) befindlichen Teile der Befestigungslappen (13) zusätzlich
fixiert werden.
7. Verfahren zur Herstellung eines Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anker- bzw. Kontaktzunge (4) zunächst lose mit ihren Befestigungslappen (13)
in die Nuten (14) eingesteckt wird, daß das freie Ende (4b) der Anker- bzw. Kontaktzunge
(4) in eine definierte Stellung gegenüber dem oder den Polblechen bzw. Gegenkontaktelementen
gebracht und in dieser Stellung gehalten wird, während ein Klebstoff (28) in die Nuten
(14) eingefüllt und zum Erstarren gebracht wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anker- bzw. Kontaktzunge
(4) in einer Mittelstellung zwischen zwei Polblechen (7, 8) gehalten und in dieser
Stellung fixiert wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anker- bzw. Kontaktzunge
(4) mittels eines in dem Hohlraum (3) des Grundkörpers (1) erzeugten Luftstroms (26)
in die definierte Lage gebracht und bis zum Aushärten des Klebstoffes in dieser gehalten
wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom (26) durch
eine vor dem freien Ende (4a) der Anker- bzw. Kontaktzunge angeordnete Saugvorrichtung
(25) erzeugt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom durch eine
auf das Befestigungsende der Anker- bzw. Kontaktzunge gerichtete Blasvorrichtung erzeugt
wird.
12. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anker- bzw.
Kontaktzunge mittels mechanischer oder magnetischer Mittel in die definierte Lage
gebracht und bis zum Aushärten des Klebstoffes in dieser Lage gehalten wird.
1. An electromagnetic relay comprising a coil body (2) serving as a basic body, an
armature-tongue or contact-tongue (4) which is secured at one end in an axial space
(3) in the basic body (1), which has its fastening end (4a) secured in grooves (14)
of a first coil flange (5) by means of lateral fastening lugs (13) and which can be
switched over at its free end in the region of a second coil flange (6) between pole
sheets (7, 8) or counter-contact elements, as the case may be, characterised in that
the thickness of the fastening lugs (13) is substantially smaller than the width of
the grooves (14) in the first coil flange (5) which receive the lugs ; and that, in
the adjusted position of the armature-tongue or contact-tongue, as the case may be,
the fastening lugs (13) are fixed by means of a hardened adhesive (28) which fills
the residual space in the grooves (14).
2. A relay as claimed in Claim 1, characterised in that the armature-tongue or contact-tongue
(4) has first holding crosspieces (12) between the actual tongue (4) and the fastening
lugs. (13) on both sides, the edges (23) of which holding crosspieces (12) facing
the coil body about against crosspieces (24) of the coil body (1) which are formed
in the region of the grooves (14).
3. A relay as claimed in Claim 1 or Claim 2, characterised in that at its fastening
end (4a), the armature-tongue or contact-tongue (4) is connected integrally through
two supporting crosspieces (15) to a flux passage plate (16) which is arranged at
right angles to the longitudinal extension of the tongue (4).
4. A relay as claimed in Claim 3, characterised in that a connecting pin (18) is formed
on the flux passage plate (16).
5. A relay as claimed in Claim 3 or Claim 4, characterised in that the flux passage
plate (16) lies in a recess (17) in the coil flange.
6. A relay as claimed in one of Claims 1 to 5, characterised in that the grooves (14)
in the coil body (1) in each case open into a widened chamber (35) towards the outside,
which chambers are filled with sealing compound during casting-in of the relay, so
that the parts of the fastening lugs (13) which are located in said chambers (35),
are additionally fixed.
7. A method of producing a relay as claimed in Claim 1, characterised in that the
armature-tongue or contact-tongue (4) is first loosely inserted into the grooves (14)
by means of its fastening lugs (13) ; that the free end (4b) of the armature-tongue
or contact-tongue (4) is brought into a defined position relative to the pole plate(s),
or counter-contact element(s), and held in this position, whilst an adhesive (28)
is filled into the grooves (14) and caused to harden.
8. A method as claimed in Claim 7, characterised in that the armature-tongue or contact-tongue
(4) is held in a central position between two pole plates (7, 8) and fixed in this
position.
9. A method as claimed in Claim 7 or Claim 8, characterised in that the armature-tongue
or contact-tongue (4) is brought into the defined position and held in this position
until the adhesive has hardened, by means of a flow of air (26) which is produced
in the space (3) in the basic body (1).
10. A method as claimed in Claim 9, characterised in that the air flow (26) is produced
by a suction device (25) which is arranged in front of the free end (4a) of the armature-tongue
or contact-tongue.
11. A method as claimed in Claim 9, characterised in that the air flow is produced
by a blower which is directed towards the fastening end of the armature-tongue or
contact-tongue.
12. A method as claimed in Claim 7 or Claim 8, characterised in that the armature-tongue
or contact-tongue is brought into the defined position and held in this position until
the adhesive has hardened, by mechanical or magnetic means.
1. Relais électromagnétique comportant un corps de bobine (1) utilisé comme corps
de base, et une languette d'armature ou de contact fixée d'un côté dans une cavité
axiale (3) du corps de base (1) et qui est fixée, par son extrémité de fixation (4a),
par l'intermédiaire de pattes latérales de fixation (13), dans des rainures (14) d'un
premier flasque de bobine (5) et qui peut être commutée, par son extrémité libre (4b),
dans la région du second flasque de bobine (6), entre des tôles polaires (7, 8) ou
des éléments de contact antagonistes, caractérisé par le fait que l'épaisseur des
pattes de fixation (13) est nettement inférieure à la largeur des rainures (14), qui
reçoivent ces pattes et qui sont ménagées dans le premier flasque de bobine (5), et
que les pattes de fixation (13) sont fixées par une colle solidifiée (28) remplissant
l'espace existant dans les rainures (14), lorsque la languette d'armature ou de contact
est dans sa position ajustée.
2. Relais suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que la languette d'armature
ou de contact (14) comporte, entre la languette (4) proprement dite et les pattes
de fixation (13) situées des deux côtés, des premières barrettes de retenue (12),
dont les bords (23), tournés vers le corps de bobine, sont appliqués contre des barettes
(24) réalisées au voisinage des rainures (14) du corps de bobine (1).
3. Relais suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que la languette
d'armature ou de contact (4) est reliée d'un seul tenant, au niveau de son extrémité
de fixation (4a), et par l'intermédiaire de secondes barrettes de retenue (15), à
une tôle de passage du flux (16) perpendiculaire à la direction longitudinale de la
languette (4).
4. Relais suivant la revendication 3, caractérisé par le fait qu'un dard de liaison
(18) est formé par façonnage sur la tôle de passage du flux (16).
5. Relais suivant la revendication 3 ou 4, caractérisé par le fait que la tôle de
passage du flux (16) est située dans un renfoncement (17) du flasque de bobine.
6. Relais suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que les
rainures (14) ménagées dans le corps de bobine (1) débouchent, en direction de la
face extérieure, dans des chambres respectives élargies (35), qui sont remplies d'une
masse de scellement (34) lors du scellement du relais, de sorte que les parties, situées
dans ces chambres (35), des pattes de fixation (13) sont fixées d'une manière supplémentaire.
7. Procédé pour fabriquer un relais suivant la revendication 1, caractérisé par le
fait qu'on enfiche tout d'abord la languette d'armature ou de contact (4) de façon
lâche et par ses pattes de fixation (13) dans les rainures (14), qu'on amène l'extrémité
libre (4b) de la languette d'armature ou de contact (4) dans une position définie
par rapport à la ou aux tôles polaires ou aux éléments de contact antagonistes, et
qu'on la maintient dans cette position, tout en introduisant une colle (28) dans les
rainures (14) et en laissant solidifier cette colle.
8. Procédé suivant la revendication 7, caractérisé par le fait qu'on maintient la
languette d'armature ou de contact (4) dans une position médiane entre deux tôles
polaires (7, 8) et qu'on la fixe dans cette position.
9. Procédé suivant la revendication 7 ou 8, caractérisé par le fait qu'on amène la
languette d'armature ou de contact (14) au moyen d'un courant d'air (26), produit
dans la cavité (3) du corps de base (1), dans la position définie et qu'on la maintient
dans cette position jusqu'au durcissement de la colle.
10. Procédé suivant la revendication 9, caractérisé par le fait qu'on produit le courant
d'air (26) au moyen d'un dispositif d'aspiration (25) disposé en amont de l'extrémité
libre (4a) de la languette d'armature ou de contact.
11. Procédé suivant la revendication 9, caractérisé par le fait que le courant d'air
est produit par un dispositif de soufflage qui est dirigé sur l'extrémité de fixation
de la languette. d'armature ou de contact.
12. Procédé suivant la revendication 7 ou 8, caractérisé par le fait qu'on amène la
languette d'armature ou de contact à l'aide de moyens mécaniques ou magnétiques dans
la position déterminée et qu'on la maintient dans cette position jusqu'au durcissement
de la colle.

