[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Abfall, entsprechend
dem Oberbegriff des Anspruch 1. Eine solche Vorrichtung ist in der unten beschriebenen
Druckschrift GB-A-2 031 754 offenbart.
[0002] Bei derartigen Vorrichtungen zur Zerkleinerung von beliebigem, insbesondere auch
brennbarem Abfall wird dieser in eine Einfüllöffnung eingebracht, von Reisszähnen
an ineinandergreifenden Zerkleinerungsscheiben erfasst und durch deren gegenläufige
Bewegung mit niederer Drehzahl zwischen diesen hindurchgefördert, wobei er in kleinere
Teile zerbrochen bzw. zerrissen wird. Um zu verhindern, dass sich je nach Art des
Abfalles in einem mehr oder minder grossen Ausmass Abfallreste zwischen den Zerkleinerungsscheiben
verkeilen, die die Funktion stark beeinträchtigen, werden gehäusefeste Abstreifer
vorgesehen, die zwischen die Zerkleinerungsscheiben eingreifen. Eine derartige Vorrichtung
zeigen beispielsweise die AT-B-339 705, die GB-A-1 558 423 und die GB-A-1 574 027.
Die Abstreifer stehen dort von der vertikalen Seitenwand des Gehäuses ab und füllen
dadurch den zwischen den Zerkleinerungswalzen und der Gehäuseseitenwand bestehenden
Freiraum zu einem Grossteil aus. Sie verhindern damit auch, dass zerkleinertes, an
den Zerkleinerungsscheiben haftendes Material wieder zurück nach oben gefördert wird.
Dies ist jedoch insbesondere bei nicht oder nur wenig spröden Abfällen von Nachteil,
da sich im Wandbereich unterhalb der Walzen ein Stauraum bildet, der sich mit teilzerkleinertem
Material füllt und nach verhältnismässig kurzer Betriebsdauer zu hoher Belastung und
schliesslich zur Blockierung der Anlage führt. Dies wirkt sich auch schädlich auf
die Reisszähne und den Antrieb aus.
[0003] Es wurde auch schon vorgeschlagen, Walzen mit über die gesamte Länge durchgehenden
Schneidmessern (AT-B-320 405) bzw. mit einer Reihe umfangsversetzter Messer (US-A-3
578 252) zu bestücken, die mit feststehenden mittigen Messerbalken zusammenwirken.
Da die beiden gegenläufig rotierenden Walzen nicht ineinandergreifen, treten die vorstehend
beschriebenen Probleme bei dieser Ausführung nicht auf. Es besteht jedoch vermehrt
die Gefahr, dass zu grosse Abfallteile schlagartig die gesamte Einrichtung blokkieren,
indem sie sich zwischen den Messerbalken und dem rotierenden Messer verspreizen.
[0004] Aus der DE-A-2 741 033 ist eine Aktenvernichtungsmaschine bekannt, die ebenfalls
ineinandergreifende Zerkleinerungswalzen aufweist, wobei in jedem Zwischenraum zwischen
zwei Zerkleinerungsscheiben auf der Antriebswelle ein Ring lose angeordnet ist, dessen
Innendurchmesser grösser als der Durchmesser der Antriebswelle und dessen Aussendurchmesser
kleiner als der Durchmesser der Zerkleinerungswalze ist. Das zwischen den Zerkleinerungsscheiben
eingezogene Material drängt jeden Ring ständig in horizontaler oder leicht geneigter
Richtung an die Antriebswelle, wodurch der diametral gegenüberliegende Bereich des
Ringes teilweise aus dem Zwischenraum zwischen den Scheiben austritt. Eventuell zwischen
den Scheiben verbleibendes Material wird dadurch nach aussen abgeleitet. Diese Aktenvernichtungsmaschine
ist vor allem zur Zerkleinerung von Altpapier und ähnlichem Material geeignet, das
in schmale lange Streifen zerschnitten wird. Deren Verwendung für Abfallmaterial beliebiger
Art, vor allem für sperrigen Abfall, wie Kisten, Verpackungskartons, Abfällen mit
höherem Feuchtigkeitsgehalt, z.B. Rindenstücke usw. ist jedoch kaum möglich.
[0005] Ebenfalls eine Zerkleinerungsmaschine für Papier beschreibt die GB-A-2 031 754. Dort
ist in jedem Zwischenraum der ineinandergreifenden Zerkleinerungswalzen ein diesen
nahezu vollständiges ausfüllendes Abweiselement angeordnet, wobei diese an parallel
verlaufenden, aussenseitigen Stäben aufgefädelt sind. Die Abweiselemente sind jeweils
an die gegenüberliegende Zerkleinerungsscheibe so weit angenähert, dass sie in einem
von den Antriebswellen abwärts führenden gekrümmten Abschnitt dessen Schneidzähne
praktisch berühren.
[0006] Im aufwärts führenden Abschnitt springen sie unter Ausbildung einer Schneidkante
in Höhe der Antriebswellen so weit zurück, dass ein die Papiererfassung zwischen den
Reisszähnen der Zerkleinerungsscheiben. ausreichend ermöglichender Einführspalt ausgebildet
ist. Das von den Reisszähnen in Längsstreifen zerrissene Papier wird dann mittels
der Schneidkanten der Abweiselemente in kleinste Stückchen zerschnitten. Auch diese
Papierzerkleinerungsmaschine ist für die Verarbeitung anderen Abfalls, vor allem sperrigen,
nassen, Kunststoffanteile enthaltenden Abfalls nicht geeignet.
[0007] Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, eine Zerkleinerungsvorrichtung mit
Abweiselementen zu schaffen, die beliebiges, vor allem brennbares Abfallmaterial zerkleinert,
wobei die Verstopfung der Zwischenräume möglichst verhindert wird, so dass sie gegen
Störungen wenig anfällig ist. Das zerkleinerte Abfallmaterial soll dabei in bevorzugter
Ausführung auch zur Brikettierung in einer Schneckenpresse geeignet sein.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch eine Vorrichtung mit den im Patentanspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst.
[0009] Die Schneidkante ist dabei bevorzugt an einem auf dem Abweiselement montierten Gegenmesser
ausgebildet.
[0010] Durch die Stützung durch den Mittelträger können die Abweiselemente extreme Beanspruchungen
aufnehmen und stellen massive Gegenmesser dar, die dem Messerbalken der vorstehend
erwähnten US-A-3 578 252 und AT-B-320 405 vergleichbar sind.
[0011] Durch die eintrittsöffnungsseitig angeordneten Schneidkanten werden nun, im Gegensatz
zu allen bekannten Vorschlägen, bei denen die Störungsursache meist darin liegt, dass
das Material nur teilzerkleinert bzw. nicht zerkleinert von den Walzen eingezogen
wird, bei der erfindungsgemässen Vorrichtung die Abfälle vor dem bzw. unmittelbar
beim Eintritt in den Arbeitsraum zerkleinert, d.h. zwischen den Zerkleinerungsscheiben
wird bereits nur mehr Material mit einer Grösse verarbeitet, die in jedem Fall lose
aus der Vorrichtung austreten kann. Die Störungsanfälligkeit kann dabei noch weiter
gemindert werden, wenn die Schneidkante jedes einer Zerkleinerungsscheibe der einen
Zerkleinerungswalze zugeordneten Abweiselementes innerhalb der zylindrischen Hüllfläche
der anderen Zerkleinerungswalze liegt, so dass die Reisszähne der Zerkleinerungsscheiben
im oberen Bereich als Zuführwerkzeuge zum mittigen Zerkleinerungsbereich zwischen
den beiden Zerkleinerungswalzen fungieren, sowie wenn die zur Zerkleinerungsscheibe
weisende Stirnfläche des Abweiselementes einen von der Schneidkante ausgehenden kreisbogenförmig
konkav gewölbten Abschnitt aufweist. Letzteres begrenzt das Aufnahmevolumen zwischen
zwei Reisszähnen einer Zerkleinerungsscheibe und dem Abweiselemen
t, so dass auch diese zur Festlegung der Grösse der zerkleinerten Teilchen mithilft.
Es wird eine Kombination zweier verschiedener Arten der Zerkleinerung erzielt, indem
zwischen jedem Reisszahn einer Zerkleinerungsscheibe und dem korrespondierenden Abweiselement
ein der geringen Grösse des Aufnahmeraumes entsprechender Teil von dem zu verarbeitendem
Abfallstück abgeschert wird, und unmittelbar anschliessend oder gleichzeitig durch
das Zusammenwirken der Reisszähne der ineinandergreifenden Zerkleinerungsscheiben
eine weitere Zerstückelung erfolgt.
[0012] Relativ sperriges Abfallmaterial, das in die meisttrichterförmige Einfüllöffnung
gegeben wird, kann dabei mit Zuführwalzen od.dgl. in den Antriffsbereich der Zerkleinerungswalzen
gebracht werden, so dass oberhalb der Zerkleinerungswalzen eine Brückenbildung möglichst
verhindert wird.
[0013] Dabei ist in einer weiteren Ausführung vorgesehen, dass das Abweiselement die den
Zwischenraum durchsetzende Antriebswelle umschliesst und vorzugsweise aus zwei in
der gemeinsamen Axialebene der beiden Antriebswellen aneinandergesetzten Teilen besteht,
von denen der untere Teil auf den Mittelträger aufliegt. Die eintrittsöffnungsseitige
Stirnfläche des Abweiselementes ist bei dieser Ausführung in dem sich über dem Brükkenbereich
erstreckenden Abschnitt konvex ausgebildet, woran sich ein zwischen dem Brückenbereich
und der Seitenwand vorzugsweiseansteigender Abschnitt fortsetzt, um dort einen Totraum
weitgehend zu unterbinden.
[0014] Da durch die erfindungsgemässe Ausbildung ohnedies von den Zerkleinerungswalzen nur
Materialteilchen in der gewünschten Grösse eingezogen werden, ist an der Unterseite
der Zerkleinerungsvorrichtung ein besonderer Freiraum, dessen Freihaltung dann wieder
die eingangs angeführten Probleme mitsich bringt, nicht notwendig.
[0015] Die Zerkleinerungsvorrichtung eignet sich dadurch besonders zur Kombination mit einer
Schneckenpresse, indem der Austrittsschacht den Einfüllstutzen einer Schneckenpresse
bildet, deren Pressschnecke unterhalb der beiden Antriebswellen der Zerkleinerungswalzen
parallel zu diesen angeordnet ist, wobei die zur Zerkleinerungsscheibe weisende Stirnfläche
jedes Abweiselementes eine Leitfläche für das in die Pressschnecke einzubringende
zerkleinerte Material darstellt.
[0016] Bei leicht zerkleinerbarem Material kann die Austrittsmenge grösser als das Schneckenaufnahmevermögen
sein. Diese lässt sich jedoch in einfacher Weise dosieren, wenn an der zum Mittelsteg
weisenden Seite jedes Schiebers eine Schneidkante ausgebildet ist. Dabei ist es ohne
Einfluss auf die Funktion der Zerkleinerungsvorrichtung, wenn ein gegebenenfalls nicht
den Schieber passierender kurzzeitiger Überschuss wieder von den Reisszähnen nach
oben befördert wird, da dieser nur aus bereits im richtigen Ausmass zerkleinertem
Material besteht. Hiezu trägt natürlich wesentlich die Tatsache bei, dass in bevorzugter
Ausführung der von unten zugängliche Raum zwischen zwei axial aufeinanderfolgenden
Zerkleinerungsscheiben, in dem in erster Linie durch Materialansammlungen eine Verstopfung
eingeleitet werden könnte, durch die Abweiselemente ausgefüllt ist. Es hat sich bei
dieser Ausführung auch als günstig gezeigt, wenn in der achsparallelen Projektion
des den Mittelträger überragenden freien Auflageendes eines Abweiselementes auf den
unteren Teil des nächsten versetzten Abweiselementes eine Ausnehmung in der unteren
Stirnfläche vorgesehen ist, wodurch sich im Austrittsbereich des zerkleinerten Materials
ein im wesentlichen achsparallel durchgehender Hohlraum ergibt, durch den gegebenenfalls
zwischen ein Abweiselement und eine axial anschliessende Zerkleinerungsscheibe eingedrungenes
Material erleichtert austreten kann.
[0017] Eine weitere Ausführung der erfindungsgemässen Einrichtung als Fülltrichter einer
Schneckenpresse sieht vor, dass der Mittelsteg im Querschnitt U-förmig ausgebildet
ist, und den die Eintrittsöffnung aufweisenden Abschnitt des Schnekkenrohres bildet.
Diese Ausführung zeichnet sich durch eine besonders niedere Bauhöhe aus, da das den
Arbeitsraum verlassende zerkleinerte Material unmittelbar in die Pressschnecke fällt
bzw. in diese sogar eingedrückt wird.
[0018] Nachstehend wird nun die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben,
ohne darauf beschränkt zu sein.
[0019] Die Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch den Arbeitsraum einer erfindungsgemässen
Zerkleinerungsvorrichtung gemäss der Linie I-I der Fig. 2, die Fig. 2 einen Horizontalschnitt
gemäss der Linie 11-11 in Fig. 1, die Fig. 3 einen Vertikalschnitt nach der Linie
111-111 in Fig. 4 durch eine zweite Ausführung als Fülltrichter einer Schnekkenpresse,
die Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3, die Fig. 5 einen Vertikalschnitt
durch ein drittes Ausführungsbeispiel und die Fig. 6 eine vergrösserte Untersicht
der dritten Ausführung.
[0020] Die Zerkleinerungsvorrichtung, die aus einem Gehäuse 1 mit oberem Fülltrichter 2
und unterem Austrittsschacht 3 besteht, enthält in dem von den Seitenwänden 17 umschlossenen
Teil zwei gegenläufig getriebene Zerkleinerungswalzen, die auf den beiden Antriebswellen
4, 5 angeordnet sind. Die beiden Zerkleinerungswalzen bestehen jeweils aus zueinander
beabstandeten Zerkleinerungsscheiben 6, 7, die ineinandergreifen, so dass zwischen
je zwei auf einer Antriebswelle 4 bzw. 5 axial aufeinanderfolgenden Zerkleinerungsscheiben
6 bzw. 7 jeweils ein Zwischenraum 8 vorgesehen ist. Die Zerkleinerungsscheiben 6,
7 sind an ihrem Umfang mit Reisszähnen 20 bestückt, die beispielsweise einander in
Umfangsrichtung berührend auf einem Träger befestigt sind. In jedem Zwischenraum 8
ist mit einer Zerkleinerungsscheibe 7 bzw. 6 der anderen Zerkleinerungswalze fluchtend
ein Abweiselement9 angeordnet, das an der Seitenwand 17 befestigt ist, die den Zwischenraum
8 durchsetzende Antriebswelle 4 bzw. 5 umschliesst, die Zerkleinerungswalze nach unten
überragt und an der Unterseite auf einem achsparallelen Mittelträger 21 aufliegt.
Die zur korrespondierenden Zerkleinerungsscheibe 6, 7 weisende Stirnfläche 10 jedes
Abweiselementes 9 ist in einem oberen Abschnitt 30 kreisförmig konkav gewölbt ausgebildet
und an die zylindrische Hüllfläche der Zerkleinerungswalze angenähert. Die äusserste
Kante jedes Reisszahnes 20 und die obere Kante 18 der Stirnfläche 10 bilden dadurch
fortlaufend wirksame Scher- bzw. Schneidelemente, die von einem vertikal zwischen
die beiden Zerkleinerungswalzen einzuführenden Abfallstück in der Höhenrichtung des
Einfülltrichters 2 Teile geringer Höhe abtrennen. Die Höhe dieser Teile entspricht
dabei etwa dem peripheren Abstand eines Reisszahnes 20 gegenüber dem vorhergehenden
derselben Zerkleinerungsscheibe. Er wird weiters auch durch die Anzahl der Reisszähne
20 pro Scheibe und der versetzten Anordnung der Scheiben auf den beiden Antriebswellen
4, 5 bestimmt, so dass die Höhe der Teile eher noch geringer ist. Die Schnittkante
18 der Stirnfläche 10 ist vor allem an einem auf dem Abweiselement 9 montierten Gegenmesser
19 ausgebildet.
[0021] Neben der erwähnten Stückelung der Höhe nach existiert die auch bei bekannten Vorrichtungen
gegebene Zerkleinerungsstufe, die durch die Überlappung der sich drehenden Zerkleinerungswalzen
das Material in achsparalleler Richtung unterteilt. Die beiden im wesentlichen gleichzeitig
ablaufenden Zerkleinerungsstufen lassen daher in den Arbeitsraum 29 zwischen die beiden
Zerkleinerungswalzen bzw. zwischen einer Zerkleinerungsscheibe 6, 7 und dem zugeordneten
Abweiselement 9 nur Materialteilchen unterhalb einer eine Staubildung oder eine vollständige
Blokkierung verursachenden Grösse durchtreten, die an der Unterseite ohne Probleme
frei austreten können.
[0022] Jedes Abweiselement 9 könnte beispielsweise in seiner Grundform U-ähnlich ausgebildet
sein, wobei ein Seitenschenkel der Befestigung an der Seitenwand dient, der andere
Seitenschenkel die konkave Stirnfläche 10 aufweist und auf dem Mittelträger 21 aufliegt.
Die in Fig. 1 gezeigte Ausführung, deren kompakte Bauweise besonders grosse Kräfte
aufnehmen kann, sieht ein Abweiselement 9 vor, das die Antriebswelle 4, 5 umschliesst.
Es besteht vorzugsweise aus zwei Teilen 11, 12, die miteinander beispielsweise verschraubt
sind. Der die Antriebswellen 4, 5 überspannende obere Bereich jedes Abweiselementes
9 ist im ersten von der Schneidkante 18 sich erstreckenden Abschnitt 15 konvex gewölbt,
an den sich zur Seitenwand 17 hin ein schräg ansteigender ebener oder konkaver Abschnitt
anschliesst. Dabei ist der Abstand des konvexen Stirnflächenabschnittes 15 zur Achse
der Antriebswelle 4 bzw. 5 geringer als der Radius der Zerkleinerungsscheibe 6, 7,
so dass die wirksamen Bereiche der Reisszähne 20 radial vorstehen. An der Wand des
Fülltrichters 2 nachrutschendes Material gleitet dabei entlang der geneigten Randabschnitte
bis zu deren Übergang in die konvexen Abschnitte 15, an denen es von den austretenden
Reisszähnen 20 erfasst und zur Mitte hin zur Schneidkante 18 an den Gegenmessern 19
gefördert wird. Die untere, dem Austrittsschacht 3 zugewandte Stirnfläche ist eben
ausgebildet. Entlang dieser unteren Stirnflächen aller Abweiselemente 9 ist pro Zerkleinerungswalze
ein horizontaler verstellbarer Schieber 25 vorgesehen, durch den die durch den Mittelträger
21 geschaffene Teilöffnung 37 des Austrittsschachtes 3 veränderbar ist, und der mit
einer Schneidkante 26 versehen ist. Der Schieber ermöglicht dadurch auch eine Nachzerkleinerung
der Materialteilchen.
[0023] Die zur Zerkleinerungsscheibe 6, 7 weisende Stirnfläche 10 jedes Abweiselementes
9, die in ein spitz zulaufendes Ende 22 ausläuft, bildet im unteren Teil 12 bis zum
Mittelträger 21 eine Leitfläche 31 für das zerkleinerte Material zur Teilöffnung 37
hin, so dass der für die mittige Abstützung der Abweiselemente 9 günstige Mittelträger
21 den Austritt nicht beeinträchtigt. In achsparalleler Verlängerung des Endes 22
jedes Abweiselementes 9 einer Zerkleinerungswalze ist in jedem, in einem Zwischenraum
8 der zweiten Zerkleinerungswalze eingesetzten Abweiselement 9 eine Ausnehmung 23
vorgesehen, so dass in diesem Bereich beidseitig des Mittelträgers 21 sich erstreckende
durchgehende Freiräume entstehen. Die Form der Ausnehmung 23 kann beliebig gewählt
werden. Sie ermöglicht den seitlichen Austritt eines in den Zwischenraum 8 eingetretenen
zerkleinerten Materials.
[0024] In dem in der Fig. 1 dargestellten Ringraum zwischen der Antriebswelle 4, 5 und dem
Abweiselement 9 kann ein Distanzring 27 angeordnet sein, an dessen Aussenfläche schräg
verlaufende Nuten 28 ausgebildet sind. Diese führen dort eingetretenes Material jeweils
wieder nach aussen in den Spalt zwischen der Zerkleinerungsscheibe 4, 5 und jedem
Abweiselement 9 ab. Der Distanzring 27 kann aber auch durch ein Wälzlager gebildet
sein, so dass auch eine mehrfache Lagerung jeder Antriebswelle 4, 5 erzielt wird.
[0025] Die Ausführung nach den Fig. 3 und 4 zeigt eine Zerkleinerungsvorrichtung als Fülltrichter
einer Schneckenpresse. Die Zerkleinerungsvorrichtung besteht ähnlich wie in der Ausführung
nach den Fig. 1 und 2 aus einem Gehäuse 1 mit einer Einfüllöffnung 2, in der gegebenenfalls
Zuführeinrichtungen vorgesehen sein können, aus einem die Zerkleinerungswalze aufnehmenden
Mittelteil und einem Austrittsschacht 3, dessen Öffnungsweite klein ist und der Eintrittsöffnung
in die Pressschnecke 33 der Schneckenpresse entspricht.
[0026] Die beiden Zerkleinerungswalzen setzen sich wiederum jeweils aus mehreren mit axialen
Zwischenräumen 8 auf einer Antriebswelle 4, 5 verdrehfest angeordneten Zerkleinerungsscheiben
6, 7 zusammen, die umfänglich mit Reisszähnen 20 bestückt sind. Zwischen je zwei Zerkleinerungsscheiben
6 bzw. 7 einer Zerkleinerungswalze ist jeweils ein an eine Zerkleinerungsscheibe 7,
der anderen Zerkleinerungswalze angenähertes Abweiselement 9 im Zwischenraum 8 angeordnet,
das vom Austrittsschacht 3 her durch den Arbeitsraum 29 zwischen den beiden Antriebswellen
4, 5 ragt und eintrittsöffnungsseitig in eine Schneidkante 18 ausläuft, die innerhalb
des Umfanges der Zerkleinerungswalze liegt. Anschliessend an den ersten kreisbogenförmig
konkav gewölbten Abschnitt 30 der zur Zerkleinerungsscheibe 9 weisenden Stirnfläche
10 schliesst sich auch hier eine Leitfläche 31 für das zerkleinerte Material. Die
Abweiselemente 9 sind etwa L-förmig geformt und erstrecken sich unterhalb der Antriebswellen
4, 5 zur Seitenwand 17, wobei sie ebenfalls am Mittelträger 21 auflegen. Der Mittelträger
21 wird jedoch bei dieser Ausführung durch einen im Querschnitt U-förmigen Teil 34
des Schneckenrohres 35 gebildet, in dem die Pressschnecke 33 verläuft. Dabei fluchten
die Leitflächen 31 der Abweiselemente 9 beidseitig mit der Innenfläche des U-förmigen
Teiles 34, so dass das zerkleinerte Material direkt in die offene Pressschnecke 33
fällt bzw. eingedrückt wird. Die Grösse des Arbeitsraumes 29 ist dabei so gewählt,
dass bei allen zu verarbeitenden Materialien zumindest eine ausreichende, vorzugsweise
jedoch eine Überschussmenge des zerkleinerten Materials in die Pressschnecke 33 eingedrückt
wird, so dass dadurch bereits eine geringfügige Vorverdichtung erzielt werden kann.
Zwischen dem den Teil 34 des Schneckenrohres 35 bildenden Mittelträger 21 und den
Seitenwänden 17 ist die Zerkleinerungsvorrichtung durch Bodenplatten 39 verschlossen,
auf den die Abweiselemente 9 ebenfalls aufliegen. Es genügt daher auch bei starken
Beanspruchungen deren L-Form, so dass ein oberer Teil 11 gemäss Fig. 1 entfallen kann.
Fig. 4 zeigt die Dicke jedes Abweiselementes 9 im Bereich des Arbeitsraumes 29 geringer
als die Breite jedes Zwischenraumes 8 zwischen den Zerkleinerungsscheiben 6, 7, so
dass im unteren Teil vorzugsweise durch zusätzliche Platten od.dgl. gebildet, weitere
schmale Leitflächen 32 vorgesehen sind, die zwischen den Antriebswellen 4, 5 und den
Rändern des U-förmigen Teiles 34 den Materialdurchtritt verhindern. Reste, die dennoch
in denseitenwandnahen Raum zwischen die Abweiselemente 9 gelangen und von den Zerkleinerungsscheiben
6, 7 nicht wieder nach oben befördert werden, können gegebenenfalls auch durch Reinigungsöffnungen
in den Seitenwänden 17 entfernt werden.
[0027] Die Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Ausführung, bei der die Zerkleinerungsvorrichtung
Bestandteil einer Schneckenpresse ist. Parallel zur Pressscheibe 33 sind wiederum
die beiden Antriebswellen 4, 5 der Zerkleinerungsvorrichtung gelagert, von denen jede
mit den mit Reisszähnen 20 versehenen ineinandergreifenden Zerkleinerungsscheiben
6, 7 bestückt ist. Unterhalb der Zerkleinerungswalze erstreckt sich ein Gitter, ein
Stabrost od.dgl. durch den Austrittsschacht 3, das dessen Teilöffnungen 37 unterteilt.
Von dem auch hier wieder vorgesehenen Mittelträger 21, der (Fig. 6) einen Mittelstab
eines Stabrostes 39 bildet, erstrecken sich die Abweiselemente 9 wieder wechselweise
durch den Arbeitsraum 29 zwischen die beiden Antriebswellen 4, 5, wobei sie eintrittsöffnungsseitig
an die Reisszähne 20 der Zerkleinerungsscheiben 6, 7 angenäherte Schneidkanten 18
bilden. Der untere Abschnitt jeder Stirnseite der Abweiselemente 9 stellt wieder eine
Leitfläche 31 zu den Teilöffnungen 37 hin dar. Unterhalb des Gitters bzw. des Stabrostes
sind Schieber 25 vorgesehen, die die richtige Dosierung der der Pressscheibe 33 zuzuführenden
Menge des zerkleinerten Materials ermöglichen. Zur Vermeidung von Materialanstauungen
sind die Öffnungen des Gitters bzw. der Abstand der Roststäbe 38 zumindest so gross
wie die Grösse der zwischen den Reisszähnen 20 und den Schneidkanten 18 zerkleinerten
Materialstücke.
[0028] Ist nun die Menge des durch die Öffnungen 37 durchfallenden Materials von der Pressschnecke
23 nicht aufnehmbar, so wird die Gesamtdurchtrittsfläche des Gitters oder Stabrostes
durch Verschiebung der Schieber 25 verringert. Das kann manuell erfolgen, ist jedoch
vorzugsweise in Abhängigkeit von einer Funktion der Schneckenpresse mit dieser gekoppelt.
[0029] Fig. 6 zeigt in der Ansicht von unten, also von der Seite der Pressschnecke 33 aus,
die Schieber 25 im Detail. Die Schieber 25 sind durch Bleche gebildet, die im Schliesszustand
auch den die Abweiselemente 9 tragenden Mittelträger 21 untergreifen und entlang ihrer
Berührungskanten eine Verzahnung, beispielsweise die gezeigten Zacken 36 aufweisen,
die im geschlossenen Zustand ineinandergreifend den Austrittsschacht 3 völlig abschliessen.
Mit zunehmender Ausziehbewegung der Schieber 25 werden von der Mitte aus die Öffnungen
37 nach und nach freigegeben, wobei Fig. 6 eine Mittelstellung zeigt. Die Schieber
25 könnten auch anders als dargestellt, parallel zu den Roststäben 38 bewegt werden.
[0030] ist der Materialanfall im Austrittsschacht grösser als die der Pressschnecke 23 zuführbare
Menge, so wird bei entsprechend verringertem Durchtrittsquerschnitt das zerkleinerte
Material von den Zerkleinerungswalzen wieder nach oben mitgenommen bzw. solange umgewälzt,
bis der Gesamtdurchtrittsquerschnitt des Austrittsschachtes 3 wieder vergrössert wird,
so dass eine im wesentlichen dem Aufnahmevermögen der Pressschnecke 33 in einfacher
Weise angepasste Dosierung erzielt wird. Eine gegebenenfalls währenddessen erfolgende
weitere Zerkleinerung ist dabei ohne Bedeutung.
1. Vorrichtung zum Zerkleinern von Abfall mit einem eine Einfüllöffnung (2) aufweisenden
Gehäuse (1), in dessen darunterliegendem Arbeitsraum (29) ein Paar von gegenläufig
angetriebenen Zerkleinerungswalzen mit jeweils mehreren umfangsseitig mit Reisszähnen
(20) bestückten Zerkleinerungsscheiben (6, 7) mit axialem Abstand angeordnet sind,
die wechselweise ineinandergreifen, mit einem an den Arbeitsraum (29) anschliessenden
Austrittsschacht (3), einem gehäusefesten Abweiselement (9) pro Zerkleinerungsscheibe
(6, 7), das sich zwischen die beiden Antriebswellen (4, 5) in den axialen Zwischenraum
(8) zwischen zwei Zerkleinerungsscheiben (6 bzw. 7) der einen Zerkleinerungswalze
erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Abweiselement (9) auf einem parallel
zu den Antriebswellen (4, 5) unterhalb des Arbeitsraumes (29) angeordneten Mittelträger
(21) aufliegt, die den Zwischenraum (8) durchsetzende Antriebswelle (5, 4) zumindest
teilweise abdeckt und eintrittsöffnungsseitig oberhalb der Antriebswellen (4, 5) an
die in den Zwischenraum (8) eingreifende Zerkleinerungsscheibe (6, 7) der anderen
Zerkleinerungswalze angenähert und mit einer Schneidkante (18) versehen ist, die mit
den Reisszähnen (20) der Zerkleinerungsscheibe (6, 7) zusammenwirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkante (18)
an einem auf dem Abweiselement (9) montierten Gegenmesser (19) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkante
(18) jedes einer Zerkleinerungsscheibe (6, 7) der einen Zerkleinerungswalze zugeordneten
Abweiselementes (9) innerhalb der zylindrischen Hüllfläche der anderen Zerkleinerungswalze
liegt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
zur Zerkleinerungsscheibe (6, 7) weisende Stirnfläche (10) des Abweiselementes (9)
einen von der Schneidkante (18) ausgehenden kreisbogenförmig konkav gewölbten Abschnitt
(30) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das
Abweiselement (9) die den Zwischenraum (8) durchsetzende Antriebswelle (4, 5) umschliesst
und aus zwei in der gemeinsamen Axialebene der beiden Antriebswellen (4, 5) aneinandergesetzten
Teilen (11, 12) besteht, von denen der untere Teil (12) auf dem Mittelträger (21)
aufliegt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der
Austrittsschacht (3) den Einfüllstutzen einer Schneckenpresse bildet, deren Pressschnecke
(33) unterhalb der beiden Antriebswellen (4, 5) der Zerkleinerungswalzen parallel
zu diesen angeordnet ist, wobei die zur Zerkleinerungsscheibe (6, 7) weisende Stirnfläche
(10) jedes Abweiselementes (9) eine Leitfläche (31, 32) für das in die Pressschnekke
(33) einzubringende zerkleinerte Material darstellt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelträger
(21) den Austrittsschacht (3) unterteilt, und die Durchtrittsfläche jeder Teilöffnung
(37) durch einen horizontal verstellbaren Schieber (25) dem Aufnahmevermögen der Pressschnecke
(33) anpassbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der zum Mittelträger
(21) weisenden Seite jedes Schiebers (25) eine Schneidkante (26) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelträger
(21) im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist, und den die Eintrittsöffnung aufweisenden
Abschnitt (35) des Schneckenrohres (34) bildet.
1. A device for size reduction of refuse, with a housing (1) having a charging orifice
(2), in the thereunderneath located working space whereof there are arranged with
axial spacing a pair of comminuting rollers driven in counter-rotation, each having
several comminuting discs (6, 7) with peripherally fitted ripping teeth (20), which
alternately mesh with each other, with adischarge shaft (3) connecting to the working
space (29), a deflector element (9) fast with the housing for each comminuting disc
(6, 7), which extends between the two drive shafts (4, 5) in the axial interspace
(8) between two comminuting discs (6, 7, respectively) of one comminuting roller,
characterised in that each deflector element (9) rests on a central girder (21) arranged
parallel to the drive shafts (4, 5) underneath the working space (29), which at least
partly covers the drive shaft (5, 4) traversing the interspace (8) and, on the side
of the charging orifice, above the drive shafts (4, 5), is proximal to the comminuting
disc (6, 7), of the other comminuting roller, projecting into the interspace (8) and
is provided with a cutting edge (18) which cooperates with the ripping teeth (20)
of the comminuting disc (6, 7).
2. A device according to Claim 1, characterised in that the cutting edge (18) is formed
on a counter- blade (19) mounted on the deflector element (19).
3. A device according to Claim 1 or 2, characterised in that the cutting edge (18)
of each one of the comminuting discs (6, 7) of a deflector element (9) associated
with one of the comminuting rollers is situated within the cylindrical envelope of
the other comminuting roller.
4. A device according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the fron face
(10) of the deflector element (9) oriented towards the comminuting disc (6, 7) has
a segment (30) extending from the cutting edge (18) in a concavely arcuate circulararc
shape.
5. A device according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the deflector
element (9) surrounds the drive shaft (4, 5) traversing the interspace (8) and consists
of two parts (11, 12) fitted together in the common axial plane of the two drive shafts
(4, 5), of which the lower part (12) rests on the central girder (21).
6. A device according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the discharge
shaft (3) forms the feed intake of a screw press, the screw (33) of which is arranged
underneath the two drive shafts (4, 5) of the comminuting rollers parallel to these,
wherein the front face (10) turned towards the comminuting disc (6, 7) of each deflector
element (9) constitutes a guiding surface (31, 32) for the comminuted material to
be fed into the screw press (33).
7. A device according to Claim 5 and 6, characterised in that the central girder (21)
divides the discharge shaft (3), and the discharge surface area of each partial aparture
(37) can be adapted to the capacity of the screw press (33) by means of a horizontally
displaceable slider (25).
8. A device according to Claim 7, characterised in that on that side of each slider
(25) which points towards the central girder (21) a cutting edge (26) is formed.
9. A device according to Claim 5 or 6, characterised in that the central girder (21)
has a U-shaped cross-sectionand forms that segment (35) of the press pipe (34) which
carries the inlet opening.
1. Dispositif de broyage de déchets comprenant un boîtier (1) présentant une ouverture
de remplissage (2) et au-dessous de cette dernière, un espace de travail (29) dans
lequel sont disposés deux cylindres de broyage écartés axialement, entraînés en sens
contraire et comportant chacun plusieurs disques de broyage (6, 7) munis chacun sur
leur pourtour de dents de déchiquetage (20) et s'engrènant mutuellement, comprenant
un puits de sortie (3) se raccordant à l'espace de travail (29), un élément de déviation
(9) par disque de broyage (6, 7) qui est fixé sur le boîtier et s'étend entre les
deux arbres moteurs (4, 5) dans l'espace axial intermédiaire (8) entre deux disques
de broyage (6 et 7) de l'un des cylindres de broyage, caractérisé en ce que chaque
élément de déviation (9) repose sur un support central (21) disposé parallèlement
aux arbres moteurs (4, 5) au-dessous de l'espace de travail (29), recouvre au moins
partiellement l'arbre moteur (4, 5) traversant l'espace intermédiaire (8), est, du
côté de l'ouverture d'entrée, au-dessus des arbres moteurs (4, 5), rapproché du disque
de broyage (6, 7) avançant dans l'espace intermédiaire (8), de l'autre cylindre de
broyage et est muni d'un arête coupante (18) qui coopère avec les dents de déchiquetage
(20) du disque de broyage (6, 7).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arête coupante (18)
est formée sur une contre-lame (19) montée sur l'élément de déviation (9).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'arête coupante
(18) de chaque élément de déviation (9) associé à un disque de broyage (6, 7) de l'un
des cylindres de broyage se trouve à l'intérieur de la surface enveloppante cylindrique
de l'autre cylindre de broyage.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la surface
frontale (10) de l'élément de déviation (9) orientée vers le disque de broyage (6,
7) présente une partie (30) en forme d'arc de cercle concave partant de l'arête coupante
(18).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'élément
de déviation (9) entoure l'arbre moteur (4, 5) traversant l'espace intermédiaire (8)
et est composé de deux parties (11, 12) placées l'une contre l'autre dans le plan
axial commun des deux arbres moteurs (4, 5), la partie inférieure (12) reposant sur
le support central (21).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le puits
de sortie (3) forme la tubulure de remplissage d'une presse à vis dont la vis de pression
(33) est disposée au-dessous des deux arbres moteurs (4, 5) des cylindres de broyage,
parallèlement à ces arbres, la surface frontale (10) de chaque élément de déviation
(9) orientée vers le disque de broyage (6, 7) constituant une surface de guidage (31,32)
pour le matériau broyé à introduire dans la vis de pression (33).
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le support central
(21) divise le puits de sortie (3) et en ce que la surface de passage de chaque ouverture
partielle (37) peut être adaptée à la capacité d'admission de la vis de pression (33)
par un tiroir (25) pouvant être déplacé horizontalement.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une arête coupante (26)
est formée sur le côté de chaque tiroir (25) qui est orienté vers le support central
(21).
9. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le support central
(21) présente une section transversale en U et forme la partie (35) du tube de vis
(34) présentant l'ouverture d'entrée.