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EP 0 141 162 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1988 Patentblatt 1988/28 |
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Anmeldetag: 06.09.1984 |
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Brandmelder mit Kennzeichnungsträger
Fire alarm box provided with an identification carrier
Avertisseur d'incendie avec support de caractérisation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
08.09.1983 DE 8325881 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.05.1985 Patentblatt 1985/20 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Klotzbach, Rudolf, Ing. grad.
D-8014 Neubiberg (DE)
- Heinzel, Günter
D-8000 München 70 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 032 805 US-A- 2 608 777 US-A- 4 268 986
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FR-A- 1 190 551 US-A- 2 813 359
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Brandmelder mit Kennzeichnungsträger.
[0002] In der Brandmeldetechnik ist es allgemein üblich und auch durch einschlägige Bestimmungen
vorgeschrieben, in einer Brandmeldeanlage die einzelnen Brandmelder mit einer durchlaufenden
Numerierung zu kennzeichnen. Diese durchlaufende Numerierung soll vom Boden aus gut
sichtbar und in unmittelbarer Nähe des Melders angebracht sein. Dabei kann die Kennzeichnung
aus drei Ziffernblöcken bestehen, die teilweise mehrstellige Zahlenkombinationen aufweisen
und durch einen Schrägstrich voneinander getrennt sind. So ist beispielsweise eine
Ziffernkombination möglich, die aus einer einstelligen Anlagenummer, einer dreistelligen
Liniennummer und einer zweistelligen Meldenummer bestehen kann.
[0003] Bisher wurde an der Melderfassung, beispielsweise in der Nähe der Anzeigelampe, ein
beschrifteter Klebestreifen oder dergleichen oder in unmittelbarer Nähe an der Decke
eine Kennzeichnung angebracht. Sollte eine längere Ziffernkombination an der Fassung
angebracht werden, so war oft der Platz dafür nicht ausreichend, oder es war dann
die Zifferngrösse zu klein, so dass insbesondere bei hohen Räumen die Kennzeichnung
vom Boden her betrachtet nicht mehr lesbar war. Ein weiterer Nachteil ist, dass die
Kennzeichnung an unterschiedlichen Stellen am oder beim Melder angebracht wurde, was
zuerst eine Suche der Kennzeichnung erforderlich machte.
[0004] Aus der US-A 2608777 ist ein Preisschild in Form einer Kennzeichnungsleiste bekannt.
Diese Kennzeichnungsleiste ist an der Stirnseite eines Brettes eines Verkaufsregals
mittels eines Flansches, der Widerhaken aufweist, fest und somit unlösbar befestigt.
Die Kennzeichnungsleiste erstreckt sich längs des Regalbrettes, weist eine gewölbte
Kennzeichnungsfläche auf, die im Bereich der beiden Längsseiten zueinander parallel
angeordnete Rillen besitzt für die Aufnahme von drei Schildern. Die Verwendung eines
derartigen Preisschildes als Kennzeichnungsträger für einen automatischen Brandmelder,
der an der Decke eines Raumes montiert ist, kann nicht in Betracht kommen. Die bekannte
Kennzeichnungsleiste besitzt kein lösbares Verbindungselement. Die gewölbte Kennzeichnungsfläche
wirkt sich bei einer Montage unmittelbar unter der Decke für eine genaue Lesbarkeit
nachteilig aus.
[0005] Die US-A 4268986 beschreibt einen Kennzeichnungsträger, der in Verbindung mit elektrischen
Vorrichtungen verwendet werden kann. Dieser bekannte Kennzeichnungsträger weist jedoch
eine sehr stark gewölbte Kennzeichnungsfläche auf, die kanalförmig ausgebildet ist,
wobei in den Kanal die Beschriftungsschilder eingebracht sind. Ferner können die dort
beschriebenen Befestigungsrippen, die zueinander parallel verlaufen und beispielsweise
in einer längs verlaufenden, schwalbenschwanzförmigen Nut befestigt werden, für die
Verwendung an einem zylinderförmigen, rotationssymmetrischen Brandmelder keinen Hinweis
geben. Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen bekannten Kennzeichnungsträger für
mehrere, auswechselbare Ziffern und Zeichen so auszubilden, dass er an einem Brandmelder
gut erkennbar und lösbar angebracht werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Der rechteckförmige und plane Kennzeichnungsträger weist ein Befestigungselement
auf, welches von zwei Verbindungsstegen mit jeweils einer Rastnase gebildet ist. Der
Kennzeichnungsträger kann aus einem Kunststoffspritzteil gefertigt sein und ist mit
dem Meldersockel lösbar verbunden. Der erfindungsgemäss ausgebildete Kennzeichnungsträger
hat den Vorteil, dass das Beschriftungsfeld parallel zur Raumdecke verläuft und vom
Boden aus gut lesbar ist. Der Kennzeichnungsträger kann jederzeit ohne grossen Aufwand,
beispielsweise mit Hilfe eines Schraubendrehers, leicht aus dem Meldesockel gelöst
werden, indem die federnden Verbindungsstege nach aussen gedrückt werden. Umgekehrt
lässt sich der Kennzeichnungsträger ohne Werkzeug leicht in die Rastöffnungen, die
von den Ausnehmungen im Meldersockel mit jeweils einer Haltenase gebildet sind, einschieben
und verrasten.
[0008] Um dem Kennzeichnungsträger einen stabilen Halt am Brandmelder zu geben, ist er in
vorteilhafter Weise dahingehend weitergebildet, dass zwischen den beiden Verbindungsstegen
in einem bestimmten Abstand dazu ein Distanzstück am Kennzeichnungsträger angeformt
ist, welches ebenfalls in der Ebene des Kennzeichnungsfeldes liegt. Dabei besitzt
das Distanzstück eine kreissegmentförmige Ausnehmung, die dem Kreisbogen des Meldesockels
entspricht. Der zwischen den Verbindungsstegen und dem Distanzstück gebildete jeweilige
Schlitz erlaubt das Ansetzen eines Schraubendrehers an den federnden Verbindungsstegen.
[0009] Um die einzelnen Schilder vor Beschmutzung zu schützen, können diese mit einer durchsichtigen
Kunststoffabdeckung versehen sein, in denen die beschrifteten Schilder in den hinterschnittenen
Rillen einschnappen.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der Zeichnung im folgenden beschrieben. Dabei
zeigen die i
Fig. 1 einen Brandmeider mit einem Kennzeichnungsträger in Draufsicht und
Fig. den Brandmelder mit Kennzeichnungsträger in Seitenansicht.
[0011] Der kreisförmige Melder 5 besitzt einen Sockel 3, der an der Decke, die nicht dargestellt
ist, befestigt ist. Der Melder 5 selbst weist eine Anzeigelampe 4 oder eine Abdeckung
für die dahinter befindliche Anzeigelampe auf. Im Sockel 3 sind zwei fensterartige
Öffnungen, die Ausnehmungen 2, angebracht. Eine Ausnehmung ist in Fig. 1 teilweise
im Schnitt gezeigt, weil der Melder dort teilweise aufgerissen dargestellt ist. Der
Kennzeichnungsträger 1 ist im wesentlichen rechteckförmig und flächig. An der dem
Melder 5 zugewandten Längsseite sind nahe am Aussenrand jeweils ein Verbindungssteg
7 angeformt. Diese weisen am freien Ende eine Rastnase 6 auf. In der Ausnehmung 2
des Sockels 3 für die Aufnahme des Verbindungssteges 7 mit seiner Rastnase 6 ist eine
Haltenase 13 angebracht. Zwischen den beiden Verbindungsstegen 7 ist das Distanzstück
12 mit einer kreissegmentförmigen Ausnehmung am Kennzeichnungsträger 1 angeformt.
Dabei ist zum jeweiligen Verbindungssteg 7 ein bestimmter Abstand gegeben; die dadurch
gebildeten Schlitze sind mit 8 bezeichnet. Der Kennzeichnungsträger 1 weist an der
jeweiligen Längsseite jeweils eine hinterschnittene Rille 9 auf, in die die Einzelschilder
10 eingeschoben werden können. Mit einem durchsichtigen Kunststoffschild 11 sind die
Einzelschilder 10 abgedeckt.
[0012] Der erfindungsgemässe Kennzeichnungsträger ist ohne Werkzeug durch einfaches Einschnappen
am Brandmelder montierbar. Er gewährleistet ein sicheres Ablesen der Melderkennung,
auch bei hohen Räumen, zumal für diesen Fall Ziffern mit grosser Zeichengrösse verwendet
werden können.
Bezugszeichenliste
[0013]
1 Kennzeichnungsträger (flacher Schildträger)
2 Ausnehmung (fensterartige Öffnung im Sokkel 3)
3 Melder-Sockel
4Anzeigelampe
5 Melder
6 Rastnase
7 Verbindungssteg
8 Schlitz (zwischen Verbindungssteg 7 und Abstandsstück 12)
9 hinterschnittene (Längs-)Rille
10 beschriftete Einzelschilder
11 durchsichtiges Kunststoffschild(-abdeckung)
12 Distanzstück mit kreissegmentförmiger Ausnehmung
13 Haltenase
1. Brandmelder mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden, flächig ausgebildeten
Kennzeichnungsträger (1), der im Bereich der Längsseiten (2) zueinander parallel angeordnete,
hinterschnittene Rillen (9) zur Aufnahme von beschrifteten Einzelschildern (10) und
zumindest ein angeformtes Befestigungselement aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
der Kennzeichnungsträger (1) rechteckförmig ausgebildet ist und eine plane Kennzeichnungsfläche
aufweist, dass das Befestigungselement von zwei Verbindungsstegen (7) mit jeweils
einer Rastnase (6) gebildet ist, dass der Verbindungssteg (7) in der Nähe der jeweiligen
Schmalseite in der Ebene der Kennzeichnungsfläche an der Längsseite und von dieser
wegweisend angeformt ist und dass jeder Verbindungssteg in einer dafür im Melder-
Sockel (3) vorgesehenen Ausnehmung (2) an einer Haltenase (13) verrastbar ist.
2. Brandmelder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kennzeichnungsträger
(2) zwischen den beiden Verbindungsstegen (7) in einem bestimmten Abstand (8) dazu
ein angeformtes Distanzstück (12) mit kreissegmentförmiger Ausnehmung aufweist, die
dem Kreisbogen des Melder-Sockels (3) entspricht.
3. Brandmelder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelschilder
(10) mit einem gemeinsamen durchsichtigen Kunststoffschild (11) abgedeckt sind.
1. A fire alarm comprising a plannar identification carrier (1) which extends in the
longitudinal direction and which, in the region of the longitudinal side (2) contains
parallel, undercut channels (9) which accommodate inscribed individual sign-plates
(10) and at least one moulded fixing element, characterised in that the identification
carrier (1) is rectangular and has a planner identification surface, the fixing element
is formed by two connecting lugs (7) each provided with a detent (6), the connecting
lug (7) is formed in the vicinity of the respective narrow side in the plane of the
identification surface along the longitudinal side, facing away from the latter and
each connecting lut can be locked, by means of a retaining abutment (13), in a recess
(2) provided for this purpose in the alarm base (3).
2. Afire alarm as claimed in Claim 1, characterised in that between the two connecting
lugs (7), at a specified distance (8) therefrom, the identification carrier (1) is
provided with a moulded spacer piece (12) containing an arcuate recess which corresponds
to the radius of the alarm base (3).
3. A fire alarm as claimed in Claims 1 or 2, characterised in that the individual
sign-plates (10) are covered by a common, transparent plastics shield (11).
1. Avertisseur d'incendie comportant un support d'identification (1) qui s'étend dans
la direction longitudinale en possédant une certaine étendue plane et possède, au
niveau des côtés longitudinaux (2), des rainures en dépouille (9) parallèles entre
elles et servant à recevoir des plaques individuelles (10) munies d'une inscription
et au moins un élément de fixation formé par façonnage, caractérisé par le fait que
le support d'identification (1) est rectangulaire et possède une surface plane d'identification,
que l'élément de fixation est formé par deux barrettes de liaison (7) comportant chacune
un bec d'encliquetage (6), que la barrette de liaison (7) est formée par façonnage
à proximité du petit côté respectif dans le plan de la surface d'identification, sur
le côté longitudinal et s'étend à partir de ce dernier; et que chaque barrette de
liaison peut être verrouillée dans un évidement (2) prévu à cet effet dans le socle
(3) de l'avertisseur d'incendie, sur un ergot de retenue (13).
2. Avertisseur d'incendie suivant la revendication 2, caractérisé par le fait que
le support d'identification (2) comporte, entre les deux barrettes de liaison (7)
et à une distance déterminée (8) de ces barrettes, une entretoise (12) formée par
façonnage, comportant un évidement en forme de segment circulaire correspondant à
l'arc de cercle du socle (3) de l'avertisseur.
3. Avertisseur d'incendie suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait
que les plaques individuelles (10) sont recouvertes par une feuille de matière plastique
transparente commune (11).
