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EP 0 141 215 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.01.1987 Patentblatt 1987/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.09.1984 |
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Druckmittelbetätigbarer Arbeitszylinder mit einer Einrichtung zum Dämpfen der Endabbremsung
des Arbeitskolbens
Fluid pressure actuator having a piston cushioning device in final positions
Vérin à fluide sous pression avec dispositif amortisseur fin de course pour le piston
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
26.10.1983 DE 3338781
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.05.1985 Patentblatt 1985/20 |
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Anmelder: WABCO Westinghouse Steuerungstechnik GmbH & Co. |
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D-3000 Hannover 91 (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kedzierski, Heinrich, Dr.
D-3015 Wennigsen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schrödter, Manfred, Dipl.-Ing. |
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WABCO Westinghouse Fahrzeugbremsen GmbH
Postfach 91 12 80 30432 Hannover 30432 Hannover (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen druckmittelbetätigbaren Arbeitszylinder mit einer Einrichtung
zum Dämpfen der Endabbremsung des Arbeitskolbens gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Ein derartiger doppeltwirkender Arbeitszylinder ist durch die DE-A- 3146 998 vorbekannt.
Bei diesem Arbeitszylinder wird der Arbeitskolben in seinen beiden Endlagen dadurch
gedämpft abgebremst, dass die Dämpfungskammer in der einen Endlage von einem kolbenartigen
Vorsprung des einen Zylinderdeckels und einer entsprechenden Ausnehmung des Arbeitskolbens
und in der anderen Endlage von einem kolbenartigen Vorsprung des Arbeitskolbens und
einer entsprechenden Ausnehmung des anderen Zylinderdeckels gebildet wird. Dieser
Arbeitszylinder ist somit nur in seinen beiden Endlagen und nicht in einer beliebigen
Zwischenstellung gedämpft abbremsbar.
[0003] Bei Arbeitszylindern, die als sogenannte Positionierungszylinder dienen, ist es jedoch
erforderlich, den Arbeitskolben wahlweise in einer beliebigen Zwischenstellung anhalten
zu können. Für die Positionierung eines Arbeitszylinders, d.h. das Anhalten in einer
beliebig wählbaren Zwischenstellung des Arbeitskolbens, kann z.B. eine durch die US-A-4,073,217
vorbekannte Bremseinrichtung verwendet werden. Bei dieser Bremseinrichtung weist der
Arbeitskolben auf seinem Mantel eine druckmittelbetätigbare, keilförmige Betätigungshilfe
für radial bewegbare Bremselemente auf, die mit der Zylinderinnenwand in Reibschluss
gebracht werden können. Insbesondere dann, wenn der Arbeitskolben und die von ihm
bewegbaren bzw. abzubremsenden Teile eine grosse Masse aufweisen, ist ein schnelles
Abbremsen ohne Dämpfungsmittel nur mit besonderen konstruktiven Massnahmen und erheblichem
Aufwand an Steuermitteln zu erreichen. Bei derartigen Einrichtungen ist es dann insbesondere
kaum möglich, die gewünschte, wahlweise bestimmbare Position mit der an sich erforderlichen
Genauigkeit und Reproduzierbarkeit anzufahren.
[0004] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen druckmittelbetätigbaren Arbeitszylinder
der eingangs genannten Art zu schaffen, der mit einfachen Mitteln eine genaue Positionierung
in jeder möglichen Zwischenstellung des Arbeitskolbens bei gleichzeitig wirkender
ausreichender Dämpfung ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Weiterbildungen
und vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0006] Die Erfindung weist den Vorteil auf, dass für die exakte Positionierung zunächst
nur der Zusatzkolben angehalten werden muss. Die Position des Zusatzkolbens ist auf
einfache Weise mit den üblichen, bekannten Sensoren erfassbar. In einem Regelkreis
odermiteiner Zielsteuerung wird dann der Zusatzkolben, der eine vergleichsweise geringe
Masse aufweist, abgebremst und in der gewünschten Position festgesetzt. Es ist ohne
weiteres möglich, den Zusatzkolben mit den erforderlichen Feststell-Bremskräften festzusetzen.
Gegen den so festgesetzten Zusatzkolben, der dann sinngemäss eine feststehende Wand
bildet, läuft dann der Arbeitskolben des Arbeitszylinders mit seiner Masse und der
Masse der von ihm bewegten Teile auf. Diese Endabbremsung des Arbeitskolbens wird
dann auf die an sich bekannte Weise gedämpft. Wenn dann der Arbeitskolben in seiner
Endlage an dem Zusatzkolben zur Anlage kommt oder eine gegenüber dem Zusatzkolben
festgelegte Endposition einnimmt, ist auch die Position des Arbeitskolbens exakt vorherbestimmbar.
Bei der vorliegenden Erfindung werden also die beiden Funktionen «Positionieren» und
«Endabbremsung» gewissermassen getrennt und jede für sich in der optimalen Weise realisiert.
[0007] Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung dargestellt
ist, näher erläutert.
[0008] Die Zeichnung zeigt einen doppeltwirkenden Arbeitszylinder, der als Positionierzylinder
verwendbar ist. In einem Zylinderrohr 48, das an seinen Enden mit einem mittels einer
Dichtung 3 abgedichteten Deckel 60 und einem mittels einer Dichtung 33 abgedichteten
Deckel 27 verschlossen ist, wird ein Arbeitskolben abgedichtet geführt. Dieser Arbeitskolben
sitzt auf dem abgestuften Teilstück 15 einer Kolbenstange 30 und umfasst zwei Kolbenteile
43 und 45, zwischen denen eine Kolbenwand 14 angeordnet ist, die ihrerseits eine Kolbendichtung
13 trägt. Im folgenden wird der als Arbeitskolben dienende Kolben mit dem Bezugszeichen
der Kolbenwand 14 benannt.
[0009] Zur Befestigung des Kolbens 14 auf dem Teilstück 15 der Kolbenstange 30 ist eine
auf ein entsprechendes Gewinde der Kolbenstange 30 aufschraubbare Mutter 57 vorgesehen,
wobei zwischen dieser Mutter 57 und einem Absatz 22 der Kolbenstange 30 eine H ülse
55, das Kolbenteil 45, die Kolbenwand 14, das Kolbenteil 43 sowie eine weitere Hülse
20 eingespannt sind. Zwischen dem Kolbenteil 45 und der Hülse 55 einerseits und der
Innenwand des Zylinderrohrs 48 andererseits ist ein Zusatzkolben 49 angeordnet, der
die Hülse 55 und das Kolbenteil 45 ringförmig umgibt und einerseits mittels einer
Dichtung 10 gegen die Innenwand des Zylinderrohrs 48 und andererseits mittels einer
zwischen dem Kolbenteil 45 und der Hülse 55 angeordneten Dichtung 11 gegen den Kolben
14 abgedichtet ist. Der Zusatzkolben 49 liegt unter der Spannung einer Feder 46 an
einem Absatz 61 der Hülse 55 an, so dass er gegen die Kraft der Feder 46 axial gegenüber
dem Kolben 14 bewegbar ist. Die als Druckfeder ausgebildete Feder 46 stützt sich einerseits
an der Kolbenwand 14 und andererseits an einem Absatz 47 des Zusatzkolbens 49 ab.
Die Dichtung 11 ist als Rückschlagventil so ausgebildet, dass die zwischen dem Kolben
14 und dem Zusatzkolben 49 liegende Kammer 12, die als Dämpfungskammer dient, über
das Rückschlagventil 11 mit dem Druck der zwischen dem Deckel 60 und dem Zusatzkolben
49 liegenden Arbeitsdruckkammer 5 beaufschlagbar ist.
[0010] Entsprechend dem Zusatzkolben 49 ist auf der rechten Seite des Kolbens 14 ein weiterer
Zusatzkolben 19 vorgesehen, der die Hülse 20 sowie das Kolbenteil 43 ringförmig umgibt
und unter der Spannung einer Feder 42 an einem Vorsprung 21 der Hülse 20 anliegt.
Die als Druckfeder ausgebildete Feder 42 ist zwischen der Kolbenwand 14 und einem
Absatz 16 des Zusatzkolbens 19 angeordnet. Zur lnnenwand desZylinderrohrs48 hin ist
der Zusatzkolben 19 mittels einer Dichtung 18 abgedichtet. Die Abdichtung gegenüber
dem Kolbenteil 43 und damit gegenüber dem Kolben 14 erfolgt mittels einer Dichtung
17, die zwischen dem Kolbenteil 43 und der Hülse 20 angeordnet ist. Die Dichtung 17
dient als Rückschlagventil, über das die zwischen dem Kolben 14 und dem Zusatzkolben
19 liegende, als Dämpfungskammer vorgesehene Kammer 44 mit dem Druck der zwischen
dem Deckel 27 und dem Zusatzkolben 19 liegenden Arbeitsdruckkammer 35 beaufschlagbarist.
Man erkennt, dass der Zusatzkolben 19 entsprechend dem Zusatzkolben 49 axial gegenüber
dem Kolben 14 bewegbar ist.
[0011] Zur abgedichteten Führung der Kolbenstange 30 durch den Deckel 27 sind zwei ringförmige
Dichtungen 34 und 29 vorgesehen. Die eigentliche Führung der Kolbenstange 30 im Deckel
27 wird von einem Führungslager 28 übernommen. Diese Lagerung der Kolbenstange 30
im Deckel 27 ist vergleichsweise reibungsarm und so ausgebildet, dass die Kolbenstange
30 gegenüber dem Deckel 27 praktisch kaum kippen kann.
[0012] Zum normalen Antrieb des soweit beschriebenen doppeltwirkenden Arbeitszylinders ist
im Deckel 60 ein Druckluftanschluss 59 vorgesehen, der über eine Bohrung 58 mit der
Arbeitsdruckkammer 5 verbunden ist. Bei einer Beaufschlagung des Druckluftanschlusses
59 mit Druckluft über eine nicht dargestellte Druckluftleitung werden die Arbeitsdruckkammer
5 und die Dämpfungskammer 12 mit Druckluft beaufschlagt, so dass der Kolben 14 nach
rechts bewegt werden kann. Die Kraft der Feder 42 ist so gross bemessen, dass in dem
beschriebenen Betriebszustand der Zusatzkolben 19 in der eingezeichneten Relativlage
zum Kolben 14 ebenfalls nach rechts bewegt werden kann.
[0013] Zum Antrieb des Kolbens 14 nach links ist ein weiterer Druckluftanschluss 31 vorgesehen,
der über eine Bohrung 32 mit der Arbeitsdruckkammer 35 verbunden ist. Bei einer Zuführung
von Druckluft an den Druckluftanschluss 31 werden die Arbeitsdruckkammer 35 sowie
die Dämpfungskammer 44 mit Druckluft gefüllt, so dass dann der Kolben 14 mit dem Zusatzkolben
19 nach links bewegt wird. Die Kraft der Feder 46 ist so bemessen, dass in dem zuletzt
beschriebenen Betriebszustand der andere Zusatzkolben 49 in der eingezeichneten Relativlage
zum Kolben 14 bleibt.
[0014] Der Deckel 60 weist einen weiteren Druckluftanschluss 1 auf, der über eine Bohrung
2 mit einem in der Arbeitsdruckkammer 5 angeordneten Leitungsanschluss 4 verbunden
ist. Der Leitungsanschluss 4 ist über eine flexible, wendelförmige Druckluftleitung
56 mit einem weiteren Leitungsanschluss 54 verbunden, der an dem Zusatzkolben 49 angeordnet
ist. Der Leitungsanschluss 54 ist über eine Bohrung 53 des Zusatzkolbens 49 mit einer
Bremsdruckkammer 52 des Zusatzkolbens 49 verbunden. Die Bremsdruckkammer 52 ist zur
Innenwand des Zylinderrohrs 48 hin mit einer elastischen Membran 51 abgeschlossen,
die sich bei Druckbeaufschlagung der Bremsdruckkammer 52 nach aussen nach Art eines
Balges aufwölben kann. Zwischen der Membran 51 und der Innenwand des Zylinderrohrs
48 sind mehrere über den Umfang des Zusatzkolbens 49 verteilte, gegebenenfalls ein
einziges Teil bildende Bremselemente 50 angeordnet, die radial nach aussen bewegbar
sind, so dass sie mit der Innenwand des Zylinderrohrs 48 in Reibschluss bringbar sind.
[0015] Entsprechende Bremselemente 40 sind am Zusatzkolben 19 angeordnet, die zwischen der
Innenwand des Zylinderrohrs 48 und einer elastischen Membran 38 liegen. Die Membran
38 schliesst eine Bremsdruckkammer 39 ab, die über eine Bohrung 37 und einen Leitungsanschluss
36 des Zusatzkolbens 19 sowie eine flexible, wendelförmige Druckluftleitung 23, einen
in der Arbeitsdruckkammer 35 angeordneten Leitungsanschluss 24, eine Bohrung 25 im
Deckel 27 mit einem entsprechenden Druckluftanschluss 26 verbunden ist. Auf diese
Weise sind die Bremselemente 40 mittels Druckluftbeaufschlagung des Druckluftanschlusses
26 in Reibschluss mit der Innenwand des Zylinderrohrs 48 bringbar.
[0016] Die Bremsdruckkammern 39 und 52 sind jeweils über ein Rückschlagventil mit der zugeordneten
Dämpfungskammer 44 bzw. 12 verbunden, wobei das Rückschlagventil jeweils zur Bremsdruckkammer
hin öffnet. Zur Vereinfachung der Zeichnung ist dieses Rückschlagventil nur symbolisch
als Ventil 41 bei dem Zusatzkolben 19 eingezeichnet. Ein entsprechendes Rückschlagventil
ist im Zusatzkolben 49 angeordnet, wo es eine Verbindung zwischen der Dämpfungskammer
12 und der Bremsdruckkammer 52 bildet.
[0017] Der Zusatzkolben 49 weist weitere Bohrungen 8 und 9 auf, zwischen denen eine mittels
einer Schraube einstellbare Drossel 7 angeordnet ist. Über diese Drosseleinrichtung
bzw. Drosselleitung 7,8,9 ist die Dämpfungskammer 12 mit einer die Hülse 55 umgebenden
Ringkammer 6 verbunden, die ihrerseits mit der Arbeitsdruckkammer 5 verbunden ist.
Man erkennt, dass das von der ringförmigen Lippendichtung 11 gebildete, zur Dämpfungskammer
12 hin öffnende Rückschlagventil von der Drosseleinrichtung 7, 8, 9 überbrückt ist.
Eine entsprechende Drosseleinrichtung zur Überbrückung des von der ringförmigen Lippendichtung
15 gebildeten, zur Dämpfungskammer 44 hin öffnenden Rückschlagventils ist im Zusatzkolben
19 vorgesehen. Zur Vereinfachung der Zeichnung ist diese Drosseleinrichtung für den
Zusatzkolben 19 jedoch nicht dargestellt.
[0018] Der soweit beschriebene, in der Zeichnung in seiner Länge stark verringert dargestellte
doppeltwirkende Arbeitszylinder arbeitet wie folgt: Es sei angenommen, dass der Kolben
14 aus der dargestellten Position heraus nach rechts bewegt werden soll, bis er eine
vorgegebene Position erreicht hat. Die vorbestimmte Position soll dabei so erreicht
bzw. angefahren werden, dass die Unterbrechung der Bewegung des Kolbens und damit
die Unterbrechung der Bewegung der vom Kolben angetriebenen Massen gedämpft erfolgt.
[0019] Überein nicht dargestelltes Druckluft-Steuersystem mit entsprechenden Ventilen wird
zunächst der Druckluftanschluss 59 mit Druckluft beaufschlagt. Dies führt dazu, dass
die Arbeitsdruckkammer 5 und die Dämpfungskammer 12 ebenfalls mit Druckluft beaufschlagt
werden. Sobald die auf diese Weise am Kolben 14 erzeugte Betätigungskraft in Richtung
nach rechts die entgegengesetzt gerichteten Widerstandskräfte (Reibung, Last etc.)
überwindet, wird der Kolben 14 nach rechts beschleunigt bewegt. Bei der Bewegung des
Kolbens 14 nach rechts wird auf nicht dargestellte Weise überprüft, ob bzw. wann sich
der Zusatzkolben 19 der vorbestimmten Position oder ob bzw. wann sich der Kolben 14
einer der vorbestimmten Position oder ob bzw. wann sich der Kolben 14 einer der vorbestimmten
Position vorgelagerten entsprechenden Position nähert bzw. diese erreicht.
[0020] Wenn beispielsweise (z.B. durch Abfragen und Erfassen der Stellung der Kolbenstange)
festgestellt wird, dass der Zusatzkolben 19 die vorbestimmte Position erreicht hat,
wird über das erwähnte Druckluft-Steuersystem der Druckluftanschluss 26 mit Druckluft
beaufschlagt. Über den die Druckluftleitung 23 umfassenden Weg der Druckluft wird
dann die Bremsdruckkammer 39 mit Druckluft beaufschlagt. Dies hat zur Folge, dass
die Bremselemente 40 mit der Innenwand des Zylinderrohrs 48 in Reibschluss gebracht
werden und derZusatzkolben 19 angehalten wird. Wegen der relativ geringen Masse des
Zusatzkolbens 19 und der vergleichsweise kleinvolumigen Druckluft-Leitungen zum Ansteuern
der Bremsdruckkammer 39 findet das Anhalten des Zusatzkolbens 19 sehr schnei) und
sehr präzise statt. Der auf diese Weise festgesetzte Zusatzkolben 19 bildet dann auf
der nicht vom Arbeitsdruck beaufschlagten Seite des Kolbens 14 gewissermassen eine
feststehende Wand, die die Dampfungskammer 44 begrenzt.
[0021] Gleichzeitig mit dem Anhalten und Festsetzen des Zusatzkolbens 19 kann die Beaufschlagung
der Arbeitsdruckkammer 5 mit Druckluft unterbrochen werden. Der Kolben 14 wird - schon
aufgrund seiner und der von ihm bewegten Massen - dann weiter nach rechts laufen.
[0022] Dabei wird dann das Volumen der Dämpfungskammer 44 verkleinert und der Druck in dieser
Dämpfungskammer 44 entsprechend erhöht, da die Lippendichtung 17 eine Entlüftung der
Dämpfungskammer 44 verhindert. Eine Druckentlastung bzw. Entlüftung der Dämpfungskammer
44 erfolgt nur über die nicht dargestellte Drosseleinrichtung (entsprechend der Drosseleinrichtung
7, 8, 9 des Zusatzkolbens 49) und das Rückschlagventil 41. Aufgrund der dynamischen
Vorgänge wird somit die Dämpfungskammer 44 gedrosselt entlüftet. Dies bedeutet, dass
die Bewegung des Kolbens 14 gedämpft abgebremst wird. Bei einer der üblichen Belastung
und Bewegungsgeschwindigkeit des Kolbens 14 angepassten entsprechenden Bemessung der
Drosseleinrichtung wird der Kolben 14 schliesslich zur Anlage am Zusatzkolben 19 kommen
und somit genau die vorbestimmte Position gedämpft erreichen.
[0023] Der beim Abbremsen des Kolbens 14 entstehende Druck in der Dämpfungskammer 44, der
über das Rückschlagventil 41 auch in die Bremsdruckkammer 39 geleitet wird, erhöht
in der Bremsdruckkammer 39 den dort wirkenden Bremsdruck. Auf diese Weise wird die
Bremskraft der Bremselemente 40 genau in dem Augenblick erhöht, in dem die Bremskraft
am grössten sein muss. Da sich schon bei einer relativ geringen axialen Erstrekkung
der Bremselemente eine relativ grosse Fläche für den Reibschluss zwischen der Innenwand
des Zylinderrohrs 48 und den Bremselementen 40 ergibt, wird eine sehr grosse Bremskraft
am Zusatzkolben 19 erreicht. Diese Bremskraft kann ohne weiteres so gross werden,
dass der Kolben 14 auch bei anhaltender Beaufschlagung der Arbeitsdruckkammer 5 mit
Druckluft in der vorbestimmten Position gehalten werden kann. Eine entsprechende Arbeitsweise
ergibt sich bei einer gesteuerten Bewegung des Kolbens 14 von rechts nach links. In
diesem Fall bildet dann der Zusatzkolben 49 die feststehende Wand, an die sich der
Kolben 14 beim Erreichen der vorbestimmten Position gedämpft anlegt.
[0024] Statt der Membranen 38 und 51 zum Betätigen der Bremselemente40 und 50 können auchdruckmittelbetätigte
Kolben verwendet werden. Es ist auch möglich, die Dämpfungseinrichtung für den Kolben
14 anders als in der beschriebenen Weise auszubilden. So istesz.B. vorteilhaft möglich,
dass die Dämpfungskammer von einem kolbenartigen Vorsprung des Arbeitskolbens oder
des Zusatzkolbens und einer Ausnehmung des Zusatzkolbens oder des Arbeitskolbens gebildet
ist, wobei die Ausnehmung zur abgedichteten Aufnahme des kolbenartigen Vorsprungs
dient. Die gedrosselte Entlüftung der Dämpfungskammer erfolgt dabei in ähnlicher Weise
wie bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel. Die Dämpfungskammer kann auch statt
direkt vom Arbeitskolben von einem auf der entsprechenden Seite des Arbeitskolbens
angeordneten und kraftschlüssig mit dem Arbeitskolben verbundenen Druckstück gebildet
sein.
1. Druckmittelbetätigbarer Arbeitszylinder mit einer Einrichtung zum Dämpfen der Endabbremsung
des Arbeitskolbens (14) mit folgenden Merkmalen:
a) es ist wenigstens eine Dämpfungskammer (12, 44) vorgesehen, die von einer bezüglich
des Arbeitskolbens (14) fetstehenden Wand und von wenigstens einem Teil der nicht
vom Arbeitsdruck beaufschlagten Seite des Arbeitskolbens (14) oder von einem auf dieser
SeitedesArbeitskolbens (14) angeordneten und kraftschlüssig mit dem Arbeitskolben
(14) verbundenen Druckstück gebildet ist;
b) es ist eine Drosseleinrichtung (7) vorgesehen, über die die Dämpfungskammer (12,44)
entlüftbar ist; gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
c) auf der nicht vom Arbeitsdruck beaufschlagten Seite des Arbeitskolbens (14) ist
ein axial und relativ zum Arbeitskolben (14) verschiebbarer Zusatzkolben (19, 49)
angeordnet;
d) es ist eine Bremseinrichtung (40, 50) zum Festsetzen des Zusatzkolbens (19, 49)
relativ zum Zylinder (48) vorgesehen;
e) der Zusatzkolben (19,49) ist so ausgebildet, dass er im nicht festgesetzten Zustand
mit vorgegebenem Abstand zum Arbeitskolben (14) mit diesem bewegbar ist und im festgesetzten
Zustand die feststehende Wand bildet.
2. Arbeitszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzkolben
(19, 49) auf einem sich axial erstreckenden Vorsprung des Arbeitskolbens (14) verschiebbar
angeordnet ist.
3. Arbeitszylinder nach Anspruch 1 oder 2, der doppeltwirkend ausgebildet ist, dadurch
gekennzeichnet, dass auf beiden Seiten des doppeltwirkenden Arbeitskolben (14) je
ein Zusatzkolben (19,49) angeordnet ist, der die Kolbenstange (30) bzw. einen Vorsprung
des Arbeitskolbens (14) jeweils ringförmig umgibt.
4. Arbeitszylinder nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Bremseinrichtung (38, 51) druckmittelbetätigbar ist.
5. Arbeitszylinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Druckmittelzuführung
für die Bremseinrichtung (38, 51) eine flexible, wendelförmig im Zylinder (48) angeordnete
Druckmittelleitung (23, 56) vorgesehen ist.
6. Arbeitszylinder nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Bremseinrichtung ein oder mehrere Bremselemente (40, 50) umfasst, die radial
bewegbar am Zusatzkolben (19, 49) angeordnet sind und mit der Innenwand des Zylinders
(48) in Reibschluss bringbar sind.
7. Arbeitszylinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass für die radiale Bewegung
eines Bremselementes (40, 50) ein druckmittelbetätigbarer Arbeitskolben (38, 51 )
vorgesehen ist, der im bzw. am Zusatzkolben (19, 49) angeordnet ist.
8. Arbeitszylinder nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung
der Bremselemente (40, 50) eine nach Art eines Balges vergrösserbare Druckmittelkammer
(39, 52) vorgesehen ist.
9. Arbeitszylinder nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Dämpfungskammer von einem kolbenartigen Vorsprung des Arbeitskolbens oder
des Zusatzkolbens und einer Ausnehmung des Zusatzkolbens oder des Arbeitskolbens gebildet
ist, wobei die Ausnehmung zur abgedichteten Aufnahme des kolbenartigen Vorsprungs
dient.
10. Arbeitszylinder nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Dämpfungskammer (12, 44) von dem Arbeitskolben (14), einem zentrischen axialen
Vorsprung (43, 45) des Arbeitskolbens (14) bzw. der Kolbenstange (30) eines doppeltwirkenden
Arbeitszylinders, der Zylinderinnenwand und dem als Ringkolben ausgebildeten und gegenüber
der Zylinderinnenwand und dem zentrischen Vorsprung abgedichtet geführten Zusatzkolben
(19, 49) gebildet ist.
11. Arbeitszylinder nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) an dem zentrischen Vorsprung bzw. an der Kolbenstange ist ein Anschlag (21, 61)
für den Zusatzkolben (19, 49) vorgesehen;
b) es ist eine den Zusatzkolben (19, 49) mit einer Federkraft vom Arbeitskolben (14)
weg auf den Anschlag (21, 62) zu beaufschlagbare Feder (42, 46) vorgesehen.
12. Arbeitszylinder nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass in einer
Druckmittelleitung, über die eine zwischen dem Arbeitskolben und dem Zusatzkolben
liegende Druckkammer (12, 44) mit Druckmittel beaufschlagbar ist, ein zur Druckkammer
(12, 44) hin öffnendes Rückschlagventil (17,11) vorgesehen ist.
13. Arbeitszylinder nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagventil
von einer den Zusatzkolben (19, 49) gegenüber der Kolbenstange (30) abdichtenden Dichtung
(17, 11) gebildet ist.
14. Arbeitszylinder nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Drosseleinrichtung (7) in einer Drosselleitung (8, 9) angeordnet ist, über
die die Dämpfungskammer (12,44) mit einer der vom Arbeitskolben (14) gebildeten Zylinderkammern
(5, 35) verbunden ist.
1. Pressure medium-operable working cylinder having a device for cushioning the stopping
at the end of the stroke of the working piston (14), which working cylinder has the
following features:
a) there is provided at least one cushioning chamber (12,44) which is formed by a
wall that is fixed relative to the working piston (14) and by at least one portion
of the side of the working piston (14) that is not acted upon by working pressure
or by a thrust member that is arranged on that side of the working piston (14) and
is connected non- positively to the working piston (14);
b) there is provided a throttle device (7), via which the cushioning chamber (12,
44) can be vented; characterised by the following features:
c) on the side of the working piston (14) that is not acted upon by working pressure
there is arranged an auxiliary piston (19, 49) that can be displaced axially and relative
to the working piston (14);
d) there is provided a braking device (40, 50) for fixing the auxiliary piston (19,
49) relative to the cylinder (48);
e) the auxiliary piston (19, 49) is so designed that, when not in the fixed condition,
it can be moved with the working piston (14) at a predetermined distance therefrom
and, when in the fixed condition, it forms the fixed wall.
2. Working cylinder according to claim 1, characterised in thatthe auxiliary piston
(19, 49) is displaceably arranged on an axially extending projection of the working
piston (14).
3. Working cylinder according to claim 1 or 2 that is double-acting, characterised
in that an auxiliary piston (19, 49) is arranged on each side of the double-acting
working piston (14), which auxiliary pistons (19, 49) surround in an annular manner
the piston rod (30) and a projection of the working piston (14), respectively.
4. Working cylinder according to at least one of the preceding claims, characterised
in that the braking device (38,51) can be operated by pressure medium.
5. Working cylinder according to claim 4, characterised in that a flexible pressure-medium
line (23,56) arranged helically in the cylinder (48) is provided for supplying pressure
medium for the braking device (38, 51).
6. Working cylinder according to at least one of the preceding claims, characterised
in that the braking device comprises one or more brake members (40, 50) which are
arranged on the auxiliary piston (19,49) in such a manner that they can be moved radially
and which can be brought into frictional contact with the inner wall of the cylinder
(48).
7. Working cylinder according to claim 6, characterised in that a pressure medium-operable
working piston (38, 51) is provided for the radial movement of a brake member (40,
50), which working piston (38, 51) is arranged in or on the auxiliary piston (19,
49).
8. Working cylinder according to claim 6 or 7, characterised in that a pressure-medium
chamber (39, 52) that can be enlarged in the manner of a bellows is provided for actuating
the brake members (40, 50).
9. Working cylinder according to at least one of the preceding claims, characterised
in that the cushioning chamber is formed by a piston-like projection on the working
piston or on the auxiliary piston and a recess in the auxiliary piston or in the working
piston, the recess serving to receive the piston-like projection in a sealed manner.
10. Working cylinder according to at least one of the preceding claims, characterised
in that the cushioning chamber (12, 44) is formed by the working piston (14), a centrally
located axial projection (43, 45) on the working piston (14) or the piston rod (30)
of a double-acting working cylinder, the inner wall of the cylinder and the auxiliary
piston (19, 49) that is in the form of an annular piston and is guided in a sealed
manner with respect to the inner wall of the cylinder and the centrally located projection.
11. Working cylinder according to claim 10, characterised by the following features:
a) a stop (21, 61) for the auxiliary piston (19,
49) is provided on the centrally located projection or on the piston rod;
b) there is provided a spring (42, 46) that acts upon the auxiliary piston (19, 49)
with a spring force away from the working piston (14) in the direction towards the
stop (21, 62).
12. Working cylinder according to claim 10 or 11, characterised in that in a pressure-medium
line through which pressure medium can be admitted to a pressure chamber (12, 44)
located between the working piston and the auxiliary piston there is provided a non-return
valve (17, 11) that opens towards the pressure chamber (12, 44).
13. Working cylinder according to claim 12, characterised in that the non-return valve
is formed by a seal (17,11) that seals the auxiliary piston (19, 49) with respect
to the piston rod (30).
14. Working cylinder according to at least one of the preceding claims, characterised
in that the throttle device (7) is arranged in a throttle line (8, 9) via which the
cushioning chamber (12, 44) is connected to one of the cylinder chambers (5, 35) formed
by the working piston (14).
1. Vérin manoeuvrable par un fluide sous pression, avec un dispositif pour amortir
le freinage final du piston du vérin (14), présentant les caractéristiques suivantes:
a) il est prévu au moins une chambre d'amortissement (12, 44) qui est formée d'une
paroi fixe par rapport au piston du vérin (14) et d'au moins une partie de la face
du piston du vérin (14) qui ne reçoit pas la pression du vérin, ou bien d'une pièce
de pression disposée du côté du piston du vérin (14) qui ne reçoit pas la pression
et reliée positivement avec le piston du vérin (14);
b) il est prévu un dispositif d'étranglement (7) par l'intermédiaire duquel la chambre
d'amortissement (12, 44) peut être mise à l'atmosphère, caractérisé par les attributs
suivants:
c) du côté du piston du vérin (14) qui ne reçoit pas la pression du vérin est disposé
un piston complémentaire (19,49) qui peut coulisser axialement par rapport au piston
du vérin (14);
d) il est prévu un dispositif de freinage (40, 50) pour bloquer le piston complémentaire
(19, 49) par rapport au cylindre (48);
e) le piston complémentaire (19,49) est conçu de façon telle que, dans l'état non
bloqué, il peut se déplacer avec le piston du vérin (14), à une distance prescrite
de ce piston et que, à l'état bloqué, il constitue la paroi fixe.
2. Vérin selon la revendication 1, caractérisé en ce que le piston complémentaire
(19, 49) est disposé, avec possibilité de coulissement, sur une saillie du piston
du vérin (14) qui s'étend axialement.
3. Vérin selon la revendication 1 ou 2, conçu à double action, caractérisé en ce que
des deux côtés du piston du vérin à double action (14) est respectivement disposé
un piston complémentaire (19, 49) qui entoure respectivement à la façon d'une couronne
latige de piston (30) ou une saillie du piston du vérin (14).
4. Vérin selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le dispositif de freinage (38, 51) peut être manoeuvré par un fluide sous pression.
5. Vérin selon la revendication 4, caractérisé en ce que pour amener le fluide sous
pression au dispositif de freinage (38, 51 ) il est prévu une conduite de fluide sous
pression (23, 56) flexible, en forme d'hélice et disposée dans le cylindre (48).
6. Vérin selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le dispositif de freinage comporte un ou plusieurs éléments de freinage (40,50) qui
sont disposés sur le piston complémentaire (19,49) avec possibilité de se déplacer
radialement et que l'on peut amener en liaison par frottement avec la paroi intérieure
du cylindre (48).
7. Vérin selon la revendication 6, caractérisé en ce que pour le déplacement radial
d'un élément de freinage (40, 50) il est prévu un piston du vérin (38, 51) que peut
manœuvrer un fluide sous pression et qui est disposé dans ou contre le piston complémentaire
(19, 49).
8. Vérin selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que pour manoeuvrer les
éléments de freinage (40,50) il est prévu une chambre de fluide sous pression (39,
52) qui peut grossir à la façon d'un soufflet.
9. Vérin selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
la chambre d'amortissement est formée d'une saillie, en forme de piston, du piston
du vérin ou du piston complémentaire et d'un évidement du piston complémentaire ou
du piston du vérin, étant précisé que l'évidement sert à recevoir, de façon étanche,
la saillie en forme de piston.
10. Vérin selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
la chambre d'amortissement (12, 44) est formée d'une saillie axiale centrée (43, 45)
du piston du vérin (14) ou de la tige de piston (30) d'un vérin à double action, de
la paroi intérieure du cylindre et du piston complémentaire (19, 49), qui est conçu
sous forme de piston annulaire et qui est guidé, avec étanchéité, par rapport à la
paroi intérieure du cylindre et à la saillie centrée.
11. Vérin selon la revendication 10, caractérisé par les attributs suivants:
a) sur la saillie centrée ou sur la tige de piston est prévue une butée (21, 61) pour
le piston complémentaire (19,49);
b) il est prévu un ressort (42, 46) qui doit solliciter le piston complémentaire (19,
49) avec une force élastique pour l'éloigner du piston du vérin (14) et l'envoyer
sur la butée (21, 62).
12. Vérin selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que dans une conduite
de fluide sous pression par l'intermédiaire de laquelle un fluide sous pression peut
parvenir dans une chambre de pression (12, 44) située entre le piston du vérin et
le piston complémentaire, est disposé un clapet antiretour (10, 11) qui s'ouvre en
direction de la chambre de pression (12,44).
13. Vérin selon la revendication 12, caractérisé en ce que le clapet antiretour est
formé par une garniture d'étanchéité (17, 11) qui assure l'étanchéité du piston complémentaire
(19,49) par rapport à la tige de piston (30).
14. Vérin selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le dispositif d'étranglement (7) est disposé dans une conduite d'étranglement (8,
9) par l'intermédiaire de laquelle la chambre d'amortissement (12, 44) est reliée
à unechambre du cylindre (5,35) formée par le piston du vérin (14).
