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EP 0 141 286 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.07.1992 Patentblatt 1992/31 |
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Anmeldetag: 04.10.1984 |
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Thermischer mehrpoliger Schalter
Multiphase thermal switch
Interrupteur thermique multipolaire
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
06.10.1983 DE 3336305
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.05.1985 Patentblatt 1985/20 |
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Patentinhaber: Barlian, Reinhold |
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D-97980 Bad Mergentheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Barlian, Reinhold
D-6990 Bad Mergentheim (DE)
- Keller, Dieter
D-7910 Neu Ulm (DE)
- Deckert, Andreas
D-7090 Ellwangen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 167 696 US-A- 3 259 763 US-A- 3 858 140
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US-A- 3 019 319 US-A- 3 858 139
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schalter mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1 und geht aus von der US-A-3'858'140 (Han cook).
[0002] Bei dem aus der US-A-3858140 bekannten Verzögerungsrelais ist in dem Innenraum eines
äußeren Isoliergehäuses ein weiterer Gehäuseeinsatz gelagert, in dem eine Bimetallscheibe,
Schaltkontakte und ein axialverschiebbarer Anker zu einer abgeschlossenen Baueinheit
zusammengefaßt sind. Die Bimetallscheibe befindet sich in einem Gehäuseendverschluß,
wobei der scheibenrand auf einem Innenansatz ringsum aufliegt. Mit der Unterseite
des aus Kupfer hergestellten Endverschlusses ist ein elektrisch ansteuerbares Heizelement
in einer Wärmeübertragungsverbindung verklebt. Durch den den eigentlichen Schaltraum
umschließenden zusätzlichen Gehäuseeinsatz und durch die Anbringung des Heizelementes
außerhalb des Schaltraums an der Unterseite des Endverschlusses ist die Herstellung
trotz der nur einpoligen Schaltfunktion verhältnismäßig aufwendig, wobei durch den
im Endverschluß ringsum eingeschlossenen Bimetallscheibenrand insbesondere bei Aktivierung
des Heizelementes und auftretender Wärmedehnung der Bimetallscheibe eine Beeinträchtigung
der Scheibenumschaltfunktion auftreten kann.
[0003] Bei einem aus der US-A-3259763 bekannten Schalter, der für einen elektrischen Verbraucher
vorgesehen ist, sind in einem Schaltraum eines Gehäuses angeordnete Schaltkontakte
und ein scheibenförmiges Bimetall vorgesehen. Der Rand des scheibenförmigen Bimetalls
kann ringsum in einer Umfangsnut des Gehäuses gelagert sein und in der Mitte der Bimetallscheibe
kann ein axial verschiebbarer Anker angeordnet sein. Außerdem kann für die Bimetallscheibe
ein elektrisch ansteuerbarer Temperaturänderungsteil vorgesehen sein, der sich außerhalb
des Schaltraums auf der dem Anker gegenüberliegenden Seite des Bimetalls am oberen
Rand des Gehäuses befindet.
[0004] Aus der DE-U-7200272 ist ein Wärmeschalter bekannt, der eine am Umfangsrand in einem
Gehäuse gelagerte Bimetallscheibe und einen axial verschiebbaren Anker aufweist. Der
Anker besitzt einen Schaltstern mit sternförmig abstrebenden Radialstegen, die mit
Schaltkontakten für eine dreipolige Stromkreisabschaltung zusammenwirken. Nach Erreichen
einer bestimmten Temperatur des zum Beispiel für Heißwassergeräte vorgesehenen Bimetall-Wärmefühlers
werden die Stromkreise unterbrochen. Nach der Abkühlung des Bimetall-Wärmefühlers
auf eine entsprechende Rückschalttemperatur werden die Stromkreise wieder geschlossen.
Ein genau vorbestimmbares Ein- und Ausschalten ist hierbei nicht möglich, da aufgrund
unterschiedlicher Temperaturverläufe und -übergänge verhältnismäßig große Toleranzbereiche
für das Umschnappen der Bimetallscheibe vorliegen. Eine gezielte Ansteuerung oder
eine fernbetätigbare Ein- oder Ausschaltung des Wärmeschalters ist nicht möglich.
[0005] Aus der US-A-3019319 ist ein Schalter für einen elektrischen Verbraucher bekannt,
der ein in einem Gehäuse vorgesehenes Bimetall aufweist, das direkt mit einem Schaltkontakt
zusammenwirkt. Außerdem ist ein Thermistor vorgesehen, der so angeordnet ist, daßzwischen
dem Bimetallkontaktarm und dem Thermistor ein Abstand besteht.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Schalter mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1 dahingehend weiterzubilden, daß mit einfachen Mitteln eine mehrpolige,
exakte zeitlich synchrone Schaltfunktion an dem vom ansteuerbaren Temperaturänderungsteil
andererseits der Bimetallscheibe entfernt liegenden Endbereich des verschiebbaren
Ankers erzielt wird.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Kennzeichnungsmerkmale des Anspruchs
1 gelöst.
[0008] Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale
der Unteransprüche gekennzeichnet. Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden
Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmen, die in schematischer Darstellung bevorzugte
Auführungsformen als Beispiel zeit.
Es stellen dar:
- FIG. 1
- eine Ansicht auf die Unterseite eines anderen erfindungsgemäßen Schalters,
- FIG. 2
- eine Seitenansicht des Schalters der FIG. 1,
- FIG. 3
- eine geschnittene Seitenansicht des Schalters gemäß FIG. 1 und 2 und
- FIG. 4
- eine teilweise geschnittene Draufsicht auf den Schalter gemäß FIG. 1 bis 3.
[0009] Der in der Zeichnung dargestellte Schalter 101 weist ein Gehäuse 102 auf, das aus
einer Grundplatte 103 und einem Deckel 104 gebildet ist. Der Deckel 104 ist in etwa
topfförmig gestaltet, so daß ein Schaltraum 105 gegeben ist, der von der Innenfläche
106 der Grundplatte 103 sowie von der Umfangswandung 107 und dem Boden 108 des Deckels
104 begrenzt ist. Der Deckel 104 liegt dabei mit einer Stirnfläche 109 dicht an der
Innenfläche 106 der Grundplatte 103 an, wobei der Deckel 104 und die Grundplatte 103
mittels Nietbolzen 110 miteinander verbunden sind. Der Deckel 104 besitzt an zwei
diametral gegenüberliegenden Seiten eines Haltestegs 140 Befestigungslaschen 111,
in denen je ein Durchgangsloch 112 für eine Befestigungsschraube oder dergleichen
ausgebildet ist. Die Achsen der Durchgangslöcher 112 liegen dabei in einer Ebene senkrecht
zur Mittenachse 117.
[0010] Das aus der Grundplatte 103 und dem Deckel 104 gebildete Gehäuse 102 besteht aus
einem Isolierstoff, wobei vorzugsweise ein resistentes, weitgehend temperaturbeständiges
und kriechstromfestes Kunststoffmaterial für die Herstellung der Grundplatte 103 und
des Deckels 104 verwendet werden kann. Darüber hinaus ist vorgesehen, insbesondere
für Anwendungsfälle mit hohen Temperaturbeanspruchungen, sowohl die Grundplatte 103
als auch den Deckel 104 aus einem Keramikwerkstoff herzustellen, so daß selbst bei
hohen Temperatur-Dauerbeanspruchungen eine zuverlässige Dauerfunktionstüchtigkeit
des Schalters 101 gewährleistet ist.
[0011] In der Grundplatte 103 des Gehäuses 102 sind mehrere Schaltkontakte 113 ortsfest
gelagert, die mit materialeinheitlich einstückig ausgeführten Steckerteilen 114, die
aus der Grundplatte 103 an der Unterseite 115 herausragen, im wesentlichen als zweischenkliges
Winkelstück ausgeführt sind. Neben den Schaltkontakten 113 befinden sich Kontaktbrücken
116, die parallel zur Mittenachse 117 des Schalters 101 in der Grundplatte 103 verlagerbar
sind, wobei in der geschlossenen Schaltposition eine Kontaktbrücke 116 jeweils mindestens
zwei Schaltkontakte 113 verbindet. Den Kontaktbrücken 116 ist eine Schraubenfeder
118 zugeordnet, die die Kontaktbrücke 116 in Richtung gegen den Schaltkontakt 113
drückt. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine geöffnete Schaltposition gezeigt,
wobei die Kontaktbrücke 116 in Richtung gegen die Kraft der SChraubenfeder 118 vom
Schaltkontakt 113 weggedrückt ist, so daß der Stromkreis zwischen zwei Schaltkontakten
113 unterbrochen ist.
[0012] Für das Wegdrücken der Kontaktbrücke 116 vom Schaltkontakt 113 ist ein Anker 119
vorgesehen, der in einem Mittenloch 120 in der Grundplatte 103 axial verschiebbar
gelagert ist. Dem Anker 119 ist an seinem unteren beziehungsweise hinteren Ende eine
schraubenförmige Feder 121 zugeordnet, die in der gleichen Richtung wie die Schraubenfeder
118 der Kontaktbrücke 116 gegen den Anker 119 wirkt. Der Anker 119 besitzt drei sternförmig
abstrebende Radialstege 122, die an ihren Endbereichen einen Vorspring 123 aufweisen,
der an der der Schraubenfeder 118 gegenüberliegenden Seite der Kontaktbrücke 116 anliegt
und letztere gegen die Kraft der Schraubenfeder 118 drückt. Der Anker 119 ist mit
den Radialstegen 122 und den Vorsprüngen 123 materialeinheitlich einstückig ausgebildet
und besteht aus einem Isolierstoffmaterial, das vorzugsweise gleich dem Isolierstoffmaterial
sein kann, aus dem auch die Grundplatte 103 und der Deckel 104 bestehen. Der Anker
119 kann somit vorteilhaft aus einem den Anforderungen entsprechenden Kunststoffmaterial
bestehen oder für besonders hochwertige Anforderungen aus Keramikmaterial hergestellt
sein.
[0013] In der Schaltkammer 105 des Gehäuses 102 befindet sich ein als Kreisringsscheibe
ausgebildetes Bimetall 124, das koaxial zum Anker 119 angeordnet ist, der mit einem
im Durchmesser verjüngten Ansatz 125 an der ausgewölbten Seitenfläche 126 des Bimetalls
124 anliegt. Um eine genaue Justierung des Bimetalls 124 und des Ankers 119 für eine
stets einwandfreie Schaltfunktion vornehmen zu können, kann es zweckmäßig sein, am
beziehungsweise im Anker 119 eine axial verstellbare Justierschraube vorzusehen. Für
eine kostengünstige Herstellung und Montage sowie für stets gleichbleibende Schaltbewegungstoleranzen
kann es jedoch besonders günstig sein, eine zusätzliche Justierschraube einzusparen
und den Anker 119 so auszubilden und mit den Schaltkontakten 113 so im Gehäuse 102
zu lagern, daß die Toleranzen auf ein Minimum begrenzt sind, so daß ohne zusätzliche
Justierarbeiten stets eine einwandfreie Schaltfunktion gegeben ist.
[0014] Das kreisscheibenförmige Bimetall 124 ist beim vorliegenden Ausführungsbeispiel an
seinem Umfangsrand 127 an drei im Abstand von 120° zueinander angeordneten Stellen
gehalten. Dazu sind an der Grundplatte 103 drei Auflager 128 ausgebildet und am Deckel
104 sind entsprechend ebenfalls drei Übergriffteile 129 angeformt. Der Umfangsrand
127 des Bimetalls 124 ist somit an den drei Haltestellen jeweils in der Ausnehmung
zwischen dem Auflager 128 un dem Übergriffteil 129 gehalten. Durch die Lagerung des
Bimetalls 124 kann sich letzteres weitgehend ungehindert in axialer Richtung bewegen,
wobei der zusätzliche Vorteil gegeben ist, daß das Bimetall 124 thermisch isoliert
im Gehäuse 102 gelagert ist, so daß keine Wärme nach außen abgeführt wird. Für die
Verbindung des Deckels 104 mit der Grundplatte 103 sind insgesamt drei Nietbolzen
110 vorgesehen, die sich im Bereich der Übergriffteile 129 und der Auflager 128 befinden.
[0015] Im Schaltraum 105 des Gehäuses 102 befindet sich erfindungsgemäß außerdem ein Temperaturänderungsteil
130, der bei vorliegender Ausführung als kreisförmige Scheibe beziehungsweise Pille
ausgebildet ist, deren Achse gleich der Mittenachse 117 verläuft. Der Temperaturänderungsteil
130 ist somit koaxial mit dem Anker 119 und dem Bimetall 124 im Schaltraum 105 angeordnet.
Der Durchmesser des Temperaturänderungsteils 130 ist hier wesentlich kleiner als der
Durchmesser der Bimetallscheibe 124. Der Durchmesser des Bimetalls 124 ist etwa 2,7mal
größer als der Durchmesser des Temperaturänderungsteils 130. Es kann aber auch günstig
sein, das Verhältnis des Durchmessers des Bimetalls 124 und des Temperaturänderungsteils
130 größer oder kleiner zu wählen, wobei der Durchmesser des Bimetalls 124 nur etwa
1,5mal größer oder gar etwa 5mal größer ist als der Durchmesser des Temperaturänderungsteils
130.
[0016] Der Temperaturänderungsteil 130 des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist ein elektrischer
Heizwiderstand, dessen parallele Stirnseite 133,133' mit einer Kupferschicht versehen
sein können, um hier elektrisch einwandfrei kontaktieren zu können. Bei einer Erhitzung
des Heizwiderstandes 130 durch entsprechende Spannungszuführung tritt im Schaltraum
105 eine Erwärmung auf, die vom Bimetall 124 aufgenommen wird, welches sich dabei
in Richtung vom Anker 119 weg auswölbt, der die Kontaktbrücke 116 an den Schaltkontakten
113 zur Anlage bringt, so daß der Stromkreis geschlossen ist.
[0017] Statt als Heizwiderstand kann der Temperaturänderungsteil 130 auch vorteilhaft als
elektrisches beziehungsweise elektronisches Kühlelement (Peltiereffekt) ausgebildet
sein. In diesem Falle würde also bei einem Stromfluß am Temperaturänderungsteil 130
keine Erwärmung, sondern eine Abkühlung auftreten. Die Schaltwege des Bimetalls 124
auf den Anker 119 usw. würden dann entsprechend der durch das Kühlelement bewirkten
Formänderung des Bimetalls 124 ausgelegt sein.
[0018] Der erfindungsgemäße Schalter 1 kann insbesondere vorteilhaft zur Ein- und/oder Ausschaltung
eines elektrischen Nachtspeicherofens angewendet werden. Dabei kann bei einem vom
Elektrokraftwerk ausgesandten Signal beziehungsweise Spannungsimpuls oder dergleichen
der Temperaturänderungsteil 130 aktiviert werden, so daß der hier verwendete Heizwiderstand
z. B. erhitzt wird. Die so erzeugte Wärme überträgt sich auf das Bimetall 124. Dieses
verformt sich entsprechend in axialer Richtung. Der Verformungsweg des Bimetalls 124
wird über den Anker 119 und den Radialsteg 122 auf die Kontaktbrücke 116 übertragen.
Dabei wird die Kontaktbrücke 116 zu den Schaltkontakten 113 durch die Kraft der Feder
118 hinbewegt. Bei einer Abkühlung des Temperaturänderungsteils 130 erfolgt der umgekehrte
Funktionsablauf, so daß die Kontaktbrücke 116 von den Schaltkontakten 113 weggedrückt
wird und der Stromkreis geöffnet ist. Der Schalter 101 kann im Rahmen der Erfindung
auch vorteilhaft für eine, bezogen auf die Temperaturänderung, umgekehrte Funktion
ausgelegt werden. Dies ist bei einem erfindungsgemäß gleichen Aufbau dadurch zu erreichen,
daß die Bimetallscheibe 124, die bevorzugt schnappartig diskontinuierlich arbeitet,
so um 180° gedreht eingebaut wird, daß die Seite 131 des Bimetalls 124 dem Anker 119
zugewandt ist.
[0019] Mit dem vorliegenden erfindungsgemäßen Schalter 101 ist somit ein elektrisches Schalterbauteil
gegeben, das aufgrund seiner geringen Zahl an Funktionsteilen eine hohe Lebensdauer
und Schalthäufigkeit besitzt und das zudem einfach und kostengünstig herstellbar ist.
[0020] Im Schaltraum 105 des Deckels 104 ist eine Wärmeleitscheibe 141 vorgesehen (FIG.
3), die auf der den Radialstegen 122 des Ankers 119 abgewandten Seite 131 des Bimetalls
124 sich befindet. Die Wärmeleitscheibe 141 weist in etwa die Form einer Schüssel
beziehungsweise eines Tellers auf und ist so ausgeführt und angeordnet, daß der Außenrand
142 am Umfangsrand 127 des Bimetalls 124 anliegt, während zwischen dem Bimetall 124
und dem Bodenteil 143 der tellerförmigen Wärmeleitscheibe 141 ein Abstand besteht.
Die Wärmeleitscheibe 141 ist kreisringförmig ausgebildet und besitzt im wesentlichen
den gleichen Durchmesser wie das als Kreisringscheibe ausgeführte Bimetall 124. Der
Außenrand 142 der Wärmeleitscheibe 141 und der Umfangsrand 127 des Bimetalls 124 sind
hierbei gemeinsam zwischen den Auflagern 128 der Grundplatte 103 und den Übergriffteilen
129 des Deckels 104 angeordnet, so daß eine am Umfang gleichmäßig verteilte Punktabstützung
an den Übergriffteilen 129 gegeben ist. Der Temperaturänderungsteil 130, der bevorzugt
als PTC-Halbleiterheizelement ausgeführt ist, ist auf der dem Bimetall 124 abgewandten
Seite der Wärmeleitscheibe 141 angeordnet Darüber befindet sich ein Isolationskörper
144, der einen Bund 145 und eine Zentrierhülse 146 besitzt. Zwischen dem Bund 145
und dem Temperaturänderungsteil 130 ist der eine Anschlußteil 134 angeordnet beziehungsweise
eingespannt.
[0021] Der Bund 145 des Isolationskörpers 144 übergreift den Anschlußteil 134 und damit
auch den Temperaturänderungsteil 130. Die Zentrierhülse 146 durchsetzt im Bereich
der Mittenachse 117 sowohl den Anschlußteil 134 als auch den Temperaturänderungsteil
130 sowie die Wärmeleitscheibe 141.
[0022] An der dem Bimetall 124 zugewandten Innenseite 147 des Bodenteils 143 der Wärmeleitscheibe
141 liegt der andere Anschlußteil 134' kontaktierend an. Dazu durchsetzt der Anschlußteil
134' die Wärmeleitscheibe 141 in einem in der Wärmeleitscheibe 141 entsprechend ausgebildeten
Loch, so daß der Anschlußteil 134' vom Schaltraum 105 zur Innenseite 147 geführt ist.
Die im wesentlichen aus einem flachrechteckförmigen Blechstreifen gebildeten Anschlußteile
134 und 134', die im Schaltraum 105 parallel zur Mittenachse 117 verlaufen, sind für
die Kontaktierung an der einen Seite des Temperaturänderungsteils 130 beziehungsweise
an der Innenseite 147 der Wärmeleitscheibe 141 entsprechend rechtwinklig umgebogen.
[0023] Die beiden Anschlußteile 134,134', die Wärmeleitscheibe 141, der Temperaturänderungsteil
130 und der Isolationskörper 144 sind über einen Achsbolzen 148 koaxial zur Mittenachse
117 des Ankers 119 fest zusammengehalten, so daß eine einzige Baueinheit gegeben ist.
Der Achsholzen 148 ist dazu zweckmäßig als Nietbolzen ausgeführt, wobei der eine Kopfteil
149 den Bund 145 des Isolationskörpers 144 und der andere Kopfteil 150 an der gegenüberliegenden
Seite den an der Innenseite 147 der Wärmeleitscheibe 141 anliegenden Anschlußteil
134' übergreift.
[0024] Die durch den Boden 108 des Deckels 104 an der den Steckerteilen 114 gegenüberliegenden
Seite herausgeführten Anschlußteile 134, 134' des Temperaturänderungsteils 130 sind
an ihren freien Endbereichen als Flachstecker ausgebildet, auf die wie auch auf die
Steckerteile 114 entsprechende Flachsteckhülsen aufgeschoben werden können. Außerdem
besitzen die Anschlußteile 134, 134' je mindestens einen Stegteil 151. Die Stegteile
151 sind an den Anschlußteilen 134, 134' außen rechtwinklig umgebogen, so daß sie
an der der Unterseite 115 abgewandten Außenseite 152 des Deckels 104 anliegen, wodurch
ein fester Zusammenhalt gegeben ist.
[0025] Der erfindungsgemäße Schalter 101 ist vorteilhaft als dreipoliges Schaltelement in
Verbindung mit der schnappartig wirkenden Bimetallscheibe 124 ausgeführt, welche über
ein vom elektrischen Verbraucher unabhängiges Signal durch den zugehörigen Temperaturänderungsteil
130 geschaltet werden kann, der bevorzugt als PTC-Heizelement ausgeführt ist. Es ist
somit eine dreipolige galvanische Trennung möglich. Es können also drei Phasen (R-S-T)
geschaltet werden. Dies erfolgt stets über den gemeinsamen Anker 119, der die sternförmig
abstrebenden Radialstege 122 für alle drei paarweise angeordneten Schaltkontakte 113
besitzt. Dadurch sind symmetrische Schaltpunkte gegeben, so daß die Schaltung bei
allen drei Schaltkontaktpaaren zeitlich synchron erfolgt. Mit dem PTC-Heizelement
130 kann auf kleinstem Raum eine besonders wirkungsvolle, vorteilhafte und kostengünstige
Ausführung für die angesteuerte Temperaturänderung am Bimetall 124 erzielt werden,
weil sich das PTC-Heizelement selbst thermisch regelt beziehungsweise begrenzt.
[0026] Es sei noch erwähnt, daß der Isolationskörper 144 nicht für eine thermische, sondern
primär zur elektrischen Isolierung bestimmt ist und dazu so bemessen ist, daß entsprechend
den Anforderungen und Bestimmungen mit Sicherheit kein Kriechweg zum Kopfteil 149
des Achsbolzens 148 auftreten kann. Der Isolationskörper 144 kann bevorzugt aus wärmeleitfähiger
Aluminiumoxidkeramik bestehen, aus Kostengründen aber auch aus normalem Keramikmaterial
hergestellt sein.
[0027] Zwischen dem Bund 145 und dem Kopfteil 149 kann dazu eine Federscheibe oder dergleichen
zum Ausgleich eventuell auftretender axialer Relativbewegungen angeordnet sein, so
daß der Temperaturänderungsteil 130 in jedem Falle geschont wird und nicht durch übermäßige
Beanspruchungen zerstört werden kann.
[0028] Das Bimetall 124 liegt bei normaler Schaltfunktion nicht unmittelbar auf den Auflagern
128 auf, sondern hat hier etwas Spiel. Das Bimetall 124 wird in der Mitte von unten
über den Anker 119 mittels Federkraft abgestützt.
1. Schalter (101) für einen elektrischen Verbraucher mit einem Gehäuse (102) und einem
Schaltraum (105), in dem Schaltkontakte (113) und ein diese über einen axial verschiebbaren
Anker (119) betätigendes scheibenförmiges Bimetall (124) vorgesehen sind, einem für
das Bimetall (124) vorgesehenen elektrisch ansteuerbaren Temperaturänderungsteil (130),
der an einem Wärmeleiter (141) vorgesehen ist, und mindestens einem aus dem Gehäuse
(102) herausgeführten Anschlußteil (134,134'), dadurch gekennzeichnet, daß der Anker
(119) drei quer abstrebende Radialstege (122) aufweist, denen je zwei Schaltkontakte
(113) und eine diesen zugehörige Kontaktbrücke (116) zugeordnet ist, daß der Temperaturänderungsteil
(130) im Schaltraum (105) auf einer den Radialstegen (122) des Ankers (119) gegenüberliegenden
Seite (131) des Bimetalls (124) angeordnet ist, daß der Wärmeleiter (141) etwa wie
das Bimetall (124) als teller- oder schüsselförmige Scheibe ausgebildet ist, die mit
ihrem Außenrand (142) am Bimetallumfangsrand (127) anliegt, daß der Temperaturänderungsteil
(130) an dem auf Abstand zum Bimetall (124) befindlichen Bodenteil (143) der tellerförmigen
Wärmeleitscheibe (141) angeordnet ist und daß die im Durchmesser etwa wie das Bimetall
(124) ausgebildete Wärmeleitscheibe (141) mit ihrem Außenrand (142) gemeinsam mit
dem Umfangsrand (127) des Bimetalls (124) zwischen Auflagern (128) und Übergriffteilen
(129) des Gehäuses (102) punktabgestützt gelagert ist.
2. Schalter nach vorstehendem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Punktabstützung
mit vorzugsweise drei Übergriffsteilen (129) und Auflagern (128) des Gehäuses (102)
am Rand (127,142) des Bimetalls (124) und der Wärmeleitscheibe (141) an deren Umfang
gleichmäßig verteilt ist.
3. Schalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die das
Bimetall (124) und die Wärmeleitscheibe (141) am Umfangsrand (127,142) haltenden Übergriffteile
(129) an einem den Schaltraum mitbegrenzenden topfförmigen Deckel (104) und die Auflager
(128) für das Bimetall (124) an einer Grundplatte (103) des Gehäuses (102) ausgebildet
sind.
4. Schalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Übergriffsteile (129) und/oder der Auflager (128) je ein den Deckel (104) mit
der Grundplatte (103) verbindender Bolzen (110) angeordnet ist.
5. Schalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Temperaturänderungsteil
(130) an der dem Bimetall (124) und der Wärmeleitscheibe (141) abgewandten Seite im
Schaltraum (105) ein Isolationskörper (144) zugeordnet ist.
6. Schalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolationskörper
(144) eine in eine Bohrung des Temperaturänderungsteils (130) hineinragende Zentrierhülse
(146) und einen den Temperaturänderungsteil (130) übergreifenden Bund (145) aufweist.
7. Schalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlußteil
(134) zwischen dem Bund (145) des Isolierkörpers (144) und dem Temperaturänderungsteil
(130) angeordnet ist und daß ein anderer Anschlußteil (134') die Wärmeleitscheibe
(141) in einem Loch durchsetzt und an der dem Bimetall (124) zugewandten Innenseite
(147) des Bodenteils (143) der tellerförmigen Wärmeleitscheibe (141) kontaktiert ist.
8. Schalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Anschlußteile (134,134'), die Wärmeleitscheibe (141) der Temperaturänderungsteil (130)
und der Isolationskörper (144) über einen die Teile durchsetzenden Achsbolzen (148)
baueinheitlich fest zusammengehalten sind, der bevorzugt als Nietbolzen ausgeführt
ist und mit je einem Kopfteil (149,150) an der einen Seite den Bund (145) des Isolationskörpers
(144) und an der anderen Seite den Anschlußteil (134') an der Wärmeleitscheibe (141)
übergreift.
9. Schalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aus
dem Boden (108) des den Schaltraum (105) mitbegrenzenden Deckels (104) herausgeführten
Anschlußteile (134,134') des Temperaturänderungsteils (130) an der den Steckerteilen
(114) der Schaltkontakte (113) abgewandten Außenseite (152) des Deckels (104) über
mindestens einen umgebogenen Stegteil (151) festgelegt sind.
10. Schalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wärmeableitungssprerre
für den Temperaturänderungsteil (130) durch ein in den Anschlußteil (134,134') eingebrachtes
und dessen Querschnitt verjüngendes Querloch (Stanzloch) gebildet ist.
11. Schalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer
der Wärmeleitscheibe (141) abgewandten Seite des Bimetalls (124) drei vorzugsweise
gleichmäßig abstrebende Radialstege (122) des Ankers (119) vorgesehen sind.
12. Schalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Bund (145) des Isolationskörper (144) und dem Kopfteil (149) des Achsbolzens (148)
eine Federscheibe vorgesehen ist.
13. Schalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolationskörper
(144) aus wärmeleitendem Keramikmaterial, insbesondere Aluminiumoxidkeramik, besteht.
14. Schalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er mit
dem verbraucherunabhängig aktivierbaren Temperaturänderungsteil (130), der Wärmeleitscheibe
(141), dem Bimetall (124), dem Anker (119) mit sternförmig abstrebenden Radialstegen
(122) und drei paarweise angeordneten Schaltkontakten (113) als dreipolig galvanisch
trennendes Schaltelement ausgebildet ist.
1. Switch (101) for an electrical consumer with a casing (102) and a switch compartment
(105) in which the switch contacts (113) and a disc-shaped bimetal (124) operating
these through an axially movable armature (119) are provided, an electrically controllable
temperature change component (130) provided for the bimetal (124) which is provided
on a heat conductor (141), and at least one connecting part (134, 134') led out from
the casing (102), characterised in that the armature (119) has three transversely
bracing radial webs (122), to each of which two switch contacts (113) and a contact
bridge (116) belonging to these are assigned, that the temperature change component
(130) is arranged in the switch compartment (105) on one side (131) of the bimetal
(124) opposite to the radial webs (122) of the armature (119), that the heat conductor
(141) is constructed as a plate-shaped or key-shaped disc approximately like the bimetal
(124), the disc lying with its outer rim (142) on the peripheral rim (127) of the
bimetal, that the temperature change component (130) is arranged on the base section
(143) of the plate-shaped heat-conducting disc (141) at a distance from the bimetal
(124) and that the heat-conducting disc (141) constructed approximately like the bimetal
(124) with its outer rim (142) jointly with the peripheral rim (127) of the bimetal
(124) is supported by spot supports between bearings (128) and overlapping parts (129)
of the casing (102).
2. Switch according to the above claim, characterised in that the point support is uniformly
distributed with preferably three overlapping parts (129) and bearings (128) of the
casing (102) at the rim (127, 142) of the bimetal (124) and the heat-conducting disc
(141) at their periphery.
3. Switch according to one of the above claims, characterised in that the overlapping
parts (129) holding the bimetal (124) and the heat-conducting disc (141) on the peripheral
rim (127, 142) are constructed on a dish-shaped lid (104) also delimiting the switch
compartment and the bearings (128) for the bimetal (124) are constructed on a base
plate (103) of the casing (102).
4. Switch according to one of the above claims, characterised in that, in the zone of
the overlapping parts (129) and/or the bearings (128), a bolt (110) connecting the
lid (104) to the base plate (103) is arranged in each case.
5. Switch according to one of the above claims, characterised in that an insulating body
(144) is assigned to the temperature change component (130) on the side turned away
from the bimetal (124) and the heat-conducting disc (141) in the switch compartment
(105).
6. Switch according to one of the above claims, characterised in that the insulating
body (144) has a centring sleeve (146) projecting into a hole in the temperature change
component (130) and a collar (145) overlapping the temperature change component (130).
7. Switch according to one of the above claims, characterised in that a connecting part
(134) is arranged between the collar (145) of the insulating body (144) and the temperature
change component (130) and that another connecting part (134') passes through the
heat-conducting disc (141) in a hole and is contacted on the inner side (147) turned
towards the bimetal (124) of the base part (143) of the plate-shaped heat-conducting
disc (141).
8. Switch according to one of the above claims, characterised in that the two connecting
parts (134, 134'), the heat-conducting disc (141), the temperature change component
(130) and the insulating body (144) are firmly held together as a modular unit by
an axial bolt (148) passing through the components, which is preferably in the form
of a clinch bolt and overlaps, each with one part of the head (149, 150), on the one
side the collar (145) of the insulating body (144) and on the other side the connecting
part (134') on the heat-conducting disc (141).
9. Switch according to one of the above claims, characterised in that the connecting
parts (134, 134') led out from the base (108) of the lid (104) also delimiting the
switch compartment (105) of the temperature change component (130) are fixed on the
outer side (152) of the lid (104) turned away from the plug sections (114) of the
switch contacts (113) through at least one bent-round web section (151).
10. Switch according to one of the above claims, characterised in that a heat-dissipating
barrier for the temperature change component (130) is formed by a transverse hole
(punched hole) made in the connecting part (134, 134') which tapers its cross-section.
11. Switch according to one of the above claims, characterised in that three preferably
uniformly bracing radial webs (122) of the armature (119) are provided on one side
of the bimetal (124) turned away from the heat-conducting disc (141).
12. Switch according to one of the above claims, characterised in that a spring washer
is provided between the collar (145) of the insulating body (144) arid the head section
(149) of the axial bolt (148).
13. Switch according to one of the above claims, characterised in that the insulating
body (144) consists of thermally conductive ceramic material, especially aluminium
oxide ceramic.
14. Switch according to one of the above claims, characterised in that it is constructed
as a three-pole galvanically-separating switch element with the temperature change
component (130) which can be activated independently of the consumer, the heat-conducting
disc (141), the bimetal (124) and the armature (119) with radial webs (122) which
brace in a star shape, and three switch contacts (113) arranged in pairs.
1. Interrupteur (101) pour un appareil consommant de l'électricité avec un boîtier (102)
et un espace de commutation (105), dans lequel sont prévus des contacts de commutation
(113) et un bilame métallique (124) en forme de disque actionnant ces contacts par
l'intermédiaire d'une armature (119) pouvant se déplacer axialement, avec une partie
sensible aux variations de température (130) pouvant être commandée électriquement
prévu pour le bilame (124), partie qui est prévue sur un conducteur thermique (141)
et avec au moins une pièce de raccordement (134, 134') faisant saillie à l'extérieur
du boîtier (102), interrupteur caractérisé en ce que l'armature (119) présente trois
entretoises radiales s'étendant transversalement, auxquelles est associé chacun des
deux contacts de commutation (113) et un pont de contact (116) appartenant à ceux-ci,
en ce que la partie sensible aux variations de température (130) est associée dans
l'espace de commutation (105) à l'un des côtés (131) du bilame (124) se trouvant en
regard des entretoises radiales (122) de l'armature (119), en ce que le conducteur
thermique (141) est constitué à peu près comme le bilame (124) comme un disque en
forme d'assiette ou de plat, qui repose par son bord extérieur (142) sur le pourtour
du bilame, en ce que la partie sensible aux variations de température (130) est disposée
sur le fond du disque conducteur de chaleur (141) en forme d'assiette se trouvant
à une certaine distance du bilame (124) et en ce que le disque conducteur de chaleur
(141) ayant à peu près le diamètre du bilame (124) est monté par son bord extérieur
(142) commun avec le pourtour (127) du bilame (124) entre des portées (128) et des
pièces d'accrochage (129) du boîtier (102) en étant soutenu ponctuellement.
2. Interrupteur selon la revendication précédente, caractérisé en ce que l'appui ponctuel
est réparti de préférence sur trois pièces d'accrochage (129) et portées (128) du
boîtier (102) sur le bord (127, 142) du bilame (124) et du disque conducteur de chaleur
(141) de façon régulière sur son pourtour.
3. Interrupteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les
pièces d'accrochage (129) maintenant le bilame (124) et le disque conducteur de chaleur
(141) sur le pourtour (127, 142) sont formées sur un couvercle (104) en forme de pot
délimitant l'espace de commutation et les portées (128) pour le bilame (124) sont
formées sur une plaque de base (103) du boîtier (102).
4. Interrupteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans
la zone des pièces d'accrochage (129) et/ou des portées (128) est chaque fois disposé
un boulon (110) reliant le couvercle (104) à la plaque de base (103).
5. Interrupteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un corps
isolant est associé dans l'espace de commutation (105) à la partie sensible aux variations
de température du bilame (124) et au côté tourné à l'opposé du disque conducteur de
la chaleur.
6. Interrupteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le
corps isolant (144) présente une douille de centrage (146) pénétrant dans un alésage
de la partie sensible aux variations de température (130) et un collet (145) empiétant
la partie sensible aux variations de température (130).
7. Interrupteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une
pièce de raccordement (134) est disposée entre le collet (145) du corps isolant (144)
et la partie sensible aux variations de température (130) et en ce qu'une autre pièce
de raccordement (134') traverse dans un trou le disque conducteur de chaleur (141)
et est en contact avec le côté intérieur (147) tourné vers le bilame (124) du fond
(143) du disque conducteur de chaleur en forme d'assiette (141).
8. Interrupteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les
deux pièces de raccordement (134, 134'), le disque conducteur de chaleur (141) de
la partie sensible aux variations de température (130), le corps isolant (144) sont
solidement maintenus ensemble au moyen d'un axe monobloc (148) traversant les pièces,
qui est de préférence réalisé comme un boulon rivé et qui par chacune de ses têtes
(149, 150) vient en prise de l'un des côtés avec le collet (145) du corps isolant
(144) et de l'autre côté avec la pièce de raccordement (134') au disque conducteur
de chaleur (141).
9. Interrupteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les
pièces de raccordement (134, 134') sortant du fond (108) du couvercle (104) délimitant
l'espace de commutation (105), de la partie sensible aux variations de température
(130) sont fixées sur le côté extérieur (152), tourné à l'opposé des pièces de raccordement
(114) des contacts de commutation (113), du couvercle (104) au moyen d'au moins une
entretoise (151) recourbée.
10. Interrupteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une
barrière de déviation de la chaleur pour la partie sensible aux variations de température
(130) est formée par un trou transversal (trou poinçonné) ménagé dans la pièce de
raccordement (134, 134') et dont la section transversale va en se rétrécissant.
11. Interrupteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur
l'un des côtés tournés à l'opposé du disque conducteur de chaleur (141) du bilame
(124), sont prévues trois entretoises (122) radiales de l'armature (119), s'étendant
de préférence régulièrement.
12. Interrupteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'entre
le collet (145) du corps isolant (144) et la tête (149) de l'axe (148), est prévu
un disque élastique.
13. Interrupteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le
corps isolant (144) consiste en une matière céramique conductrice de la chaleur, en
particulier en une céramique d'oxyde d'aluminium.
14. Interrupteur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est
constitué par la partie sensible aux variations de température (130) pouvant être
activée indépendamment de l'utilisation, le disque conducteur de chaleur (141), le
bilame (124), l'armature (119) avec des entretoises radiales (122) s'étendant en forme
d'étoile et trois contacts de commutation (113) disposés par paire comme élément interrupteur
à trois pôles à coupure galvanique.

