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EP 0 142 595 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.09.1989 Patentblatt 1989/37 |
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Anmeldetag: 06.02.1984 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten von Giesswasser während des Giessvorganges
zur Anreicherung mit CO2 und H2CO3
Method and apparatus for the treatment of pouring water during the pouring by enrichment
with CO2 and H2CO3
Procédé et dispositif de préparation d'eau d'arrosage pendant le processus d'arrosage
pour l'enrichissement avec CO2 et H2CO3
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
23.08.1983 DE 3330375
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.05.1985 Patentblatt 1985/22 |
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Patentinhaber: Technica Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG |
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23909 Ratzeburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Kückens, Alexander
D-2401 Gross Sarau Post Gross Grönau (DE)
- Köhl, Horst
D-2060 Bad Oldesloe (DE)
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Vertreter: Fricke, Joachim, Dr. et al |
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Leonhard - Olgemöller - Fricke
Patentanwälte
Josephspitalstrasse 7 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 117 797 FR-A- 1 171 059
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DE-C- 866 341 US-A- 2 899 971
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbereiten von Gießwasser durch Anreicherung
mit C0
2 und H
2C0
3, bei dem in das durch eine Leitung mit dem Druck und der Temperatur etwa gleich denen
in einer üblichen Wasserversorgungsleitung strömende Wasser fortlaufend unter Druck
stehendes CO
2-Gas eingebracht wird, sowie eine Anordnung zum Ausführen des Verfahrens, die einen
langgestreckten, geraden Strömungskanalabschnitt aufweist, der an einem Ende an eine
Druckquelle für Gießwasser angeschlossen und an seinem anderen Ende mit einem Gießsystem
oder einem Sammelbehälter verbunden ist und der eine Imprägnierungszone mit umfänglichem
Anschluß an eine C0
2-Druckgasquelle aufweist.
[0002] Es sind zahlreiche Verfahren und Anordnungen zum Mischen von unterschiedlichen Stoffen
bekannt.
[0003] So beschreibt die DE-PS 866 341 eine Anordnung zur Einbringung von C0
2 in die Druckwasserzuführleitung einer Beregnungsanlage. Als Mittel zum Einbringen
von C0
2 wird ein Injektor erwähnt, ohne daß dieser näher beschrieben wird. Ein solches Injektorsystem
zeigt jedoch die FR-PS-1 171 059. Diese weist einen geraden Strömungsabschnitt auf,
durch den das eine der beiden zu mischenden Medien strömt. In diesem Strömungskanal
sind gleichachsig mehrere kurze Rohrabschnitte aufeinanderfolgend mit zunehmendem
Durchmesser angeordnet, deren Enden jeweils unter Bildung eines Ringspaltes überlappt
sind. Der Rohrabschnitt von größtem Durchmesser ist gegenüber dem geraden Kanal so
ausgebildet, daß auch dieser mit dem Kanal noch einen Ringspalt bildet. Die Strömung
in dem Kanal wird somit in mehrere Teilströmungen fortlaufend aufgeteilt. Auf der
Eintrittsseite des Rohrabschnittes von kleinstem Durchmesser ist zentral eine Einrichtung
zur Zuführung des zweiten der zu mischenden Medien vorgesehen, welches dieses zweite
Medium in die Strömung fein verteilt einbringt, z. B. einsprüht. Hierbei handelt es
sich also um ein System, in dem in einem geraden Strömungskanal von gleichbleibendem
Querschnitt durch ein Strömungsleitsystem von mehreren unterschiedlich bemessenen
Rohrabschnitten die Mischung fördernde Turbulenzen erzeugt werden, in die eintrittsseitig
das zweite Medium eingespritzt oder eingesprüht wird.
[0004] Aus der DE-OS-3 117 797 ist eine Vorrichtung zum Anreichern von Aquariumswasser mit
Kohlensäure dargestellt und beschrieben, bei dem in einem Gerät eine C0
2-Gaszone vorgesehen ist, durch die das Aquariumwasser in verwirbelter Form geleitet
wird.
[0005] Schließlich ist aus der US-PS-2 899 971 der Wasserspeiseleitung z. B. einer Waschmaschine
eine Dosiereinrichtung zugeordnet, um in die Wasserströmung einen Zusatzstoff, z.
B. ein Wasserenthärtungsmittel, automatisch einzuleiten. Zu diesem Zweck wird die
Strömungsgeschwindigkeit des Wassers durch düsenförmige Ausbildung oder stufenweise
Änderung des Strömungsquerschnittes verändert. Am Ende dieses Abschnittes, in dem
die Geschwindigkeitsänderung stattfindet, mündet in einen Mischkammerbereich eine
Leitung für das Zusatzmittel. Im Abstand vor dem Mischkammerbereich sind mehrere zur
Atmosphäre hin offene Bohrungen vorgesehen, durch die geringe Mengen an Luft angesaugt
werden können. Diese Belüftungsöffnungen haben den Zweck dann, wenn die Wasserzufuhr
zu der Haushaltsmaschine, z. B. Waschmaschine, abgeschaltet wird, zu verhindern, daß
in der Zuführungsleitung für das Wasser ein Vakuum entsteht, durch das mit dem Zusatzstoff,
z. B. dem Enthärtungsmittel vermischte Wasser aus dem Mischkammerbereich in die Wasserzuleitung
zurückgesaugt wird. Durch die durch die Bohrungen angesaugte Luft soll also der Leitungsabschnitt
vor dem Mischkammerbereich gelüftet und so das dort evtl. herrschende Vakuum beseitigt
werden.
[0006] Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Aufbereiten von Gießwasser
durch Anreicherung mit C0
2 und H
2C0
3. Anders als bei Wasser für Aquarium oder für Haushaltsmaschinen wird Gießwasser in
Glashäusern und Gärtnereien ebenso wie in der Landwirtschaft häufig in großen Mengen
benötigt, was auch entsprechende Mengen an C0
2 erfordert, wenn eine Imprägnierung erwünscht ist. Dabei ist zu beachten, daß beim
Ausbringen des imprägnierten Gießwassers in den Pflanzkulturen das zumeist unter Druck
ausgebrachte Wasser auf Atmosphärendruck entspannt wird. Dabei werden bei in herkömmlicher
Weise mit C0
2 imprägniertem Wasser große Mengen von CO
2-Gas freigesetzt, die verlorengehen. Hinzu kommt, daß bei allen bekannten Verfahren
und Anordnungen zum Imprägnieren von Wasser mit C0
2-Gas erhebliche Anteile des Gases in dem Wasser in relativ großen Bläschen vorliegen.
Diese können in den Leitungs- und Ausbringungssystemen für das Gießwasser erhebliche
nachteilige Folgen . hervorrufen. Diese Bläschen verstopfen kapillarartige Strömungswege,
wie sie z. B. bei der Tröpfchengießmethode oder beim Versprühen von mit Düngemitteln
angereichertem Wasser verwendet werden. Durch die Bläschen wird die Strömung behindert.
[0007] Ferner führt das Freisetzen von unkontrollierbaren Mengen an C0
2 dazu, daß eine genauere Dosierung des CO
2-Anteils in dem Wasser, das den Pflanzen oder dem Boden zugeführt wird, unmöglich
wird. Das, was für CO
2-Gas gesagt ist, gilt entsprechend auch für H
2C0
3, da zwischen dem im Wasser physikalisch gelösten Anteil an C0
2 und dem als Kohlensäure im Wasser chemisch gebundenen Anteil ein durch Naturgesetz
festgegebenes Verhältnis von etwa 1000 : besteht.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs angegebene Verfahren und die
zum Ausführen des Verfahrens dienende Anordnung so weiterzubilden, daß auf wesentlich
vereinfachte Weise eine wesentlich genauere Dosierung der mit dem Wasser den Pflanzen
und dem Boden zugeführten Mengen an C0
2-Gas und H
2C0
3 möglich ist und die Flüssigkeit mit C0
2 so feinimprägniert wird, daß Störungen durch größere Bläschen in der Flüssigkeit
nicht zu befürchten sind und C0
2-Verluste beim Ausbringen des Gießwassers weitgehend vermieden werden, so daß die
Behandlung von Kulturen mit C0
2- imprägnierter Flüssigkeit auch im großen Maßstabe, z. B. Gärtnereien oder landwirtschaftlichen
Betrieben in wirtschaftlicher Weise eingesetzt werden kann.
[0009] Diese Aufgabe wird verfahrensgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 und bezüglich
der zum Ausführen des Verfahrens dienenden Anordnung durch die Merkmale des Anspruchs
7 gelöst. Bei Betrieb wird der gerade Strömungskanalabschnitt von der Flüssigkeit
unter vollständiger Ausfüllung durchströmt. Die ringförmigen Schultern an den Querschnittserweiterungsstellen
erstrecken sich radial und sind im Vergleich zum Strömungsquerschnitt sehr schmal.
Das gleiche gilt für die Bohrungen, die jeweils kranzförmig unmittelbar hinter jeder
Schulter in der Wandung des Strömungskanals angeordnet sind. Diese Bohrungen stellen
freie Strömungsverbindungen zwischen dem Strömungskanal und einer den Kanal umgebenden
äußeren Gasverteilungskammer dar, in der das CO
2-Gas unter einem vorbestimmten Druck gehalten ist. Dieser Druck ist gleich oder kleiner
als der mittlere statische Druck in der Wasserströmung des Strömungskanals. Aus praktischen
Gründen kann es zweckmäßig sein, den C0
2-Gasdruck gleich dem Förderdruck in dem zur Verteilung des imprägnierten Gießwassers
dienenden Verteilungssystem einzustellen.
[0010] In der Ebene jeder Erweiterungsschulter wird der Gesamtströmungsquerschnitt größer
und damit die Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeitsströmung in dem Strömungskanal
kleiner. Die der Innenwandung des Strömungskanals nahen Strömungsschichten werden
jedoch im Bereich der Ebene der Querschnittserweiterung gezwungen, einen größeren
Weg als die übrigen Flüssigkeitsschichten zurückzulegen, da sie über die Schulter
strömen müssen. Die Geschwindigkeit dieser außenliegenden Flüssigkeitsschichten wird
daher beim Überströmen einer solchen Ringschulter momentan größer, so daß sich im
Bereich unmittelbar unter den Schultern auch der Druck momentan erniedrigt. Diese
Druckabsenkung ist eng begrenzt auf die Bereiche unterhalb der Schultern. Dieser momentane
Druckabfall wirkt im Bereich der unmittelbar hinter der Schulter angeordneten Bohrungen
so, daß durch die Bohrungen CO
2-Gas in den Strömungskanal zwangsweise überführt wird und sich dort zunächst vornehmlich
mit den außenliegenden Flüssigkeitsschichten vermischt. Durch die unmittelbar anschließenden
und mit zunehmendem Abstand von der Schulterebene fortschreitenden Ausgleichsvorgänge
in der Gesamtströmung bezüglich Geschwindigkeit und Druck erfolgt in der Gesamtströmung
eine rasche Homogenisierung des C0
2-Gehaltes.
[0011] Da hierbei die Imprägnierung des Wassers mit C0
2 im Gegensatz zu den bekannten Verfahren durch eine momentane Erzeugung eines Unterdruckes
in partiellen Bereichen der Wasserströmung erfolgt ergibt sich eine sehr feine, d.h.
von größeren Bläschen freie Imprägnierung der Flüssigkeit. Bei dieser ist das C0
2-Gas in der Flüssigkeit in so kleinen Teilchen und so feinstverteilt, daß die bei
der Entspannung der Flüssigkeit während des Ausbringens, z. B. beim Versprühen oder
Verregnen, auftretenden Gasverluste sehr gering sind. Damit läßt sich die mit C0
2-Gas imprägnierte Flüssigkeit auch in großen Mengen, z. B. in Gartenbaubetrieben oder
in der Landwirtschaft wirtschaftlich einsetzen. Auch läßt sich der den Pflanzen oder
dem Boden zugeführte Anteil an CO
2-Gas und H
2C0
3 wesentlich genauer vorherbestimmen, da Beeinträchtigungen durch unkontrollierbare
Gasverluste während des Ausbringens nicht im nennenswerten Maße zu befürchten sind.
[0012] Die auf diese Weise imprägnierte Flüssigkeit ist weitgehend frei von störenden Bläschen,
so daß sie auch durch kapillare Ausbringungssysteme zuverlässig und störungsfrei ausgebracht
werden kann.
[0013] Auch wenn mehrere, in Strömungsrichtung hintereinanderliegende schulterartige Erweiterungen
vorgesehen sind, ist somit die Gesamterweiterung des Querschnittes in der Imprägnierungszone
klein, so daß sich die Geschwindigkeit und der Druck in der Strömung vor der Imprägnierungszone
und hinter der Imprägnierungszone nur relativ geringfügig unterscheiden.
[0014] Die Unteransprüche geben vorteilhafte Weiterbildungen des neuen Verfahrens und der
neuen Anordnung wieder.
[0015] Unter "Gießwasser" wird hier normales Wasser oder mit Düngesalzen oder dgl., z. B.
Pestiziden, angereichertes Wasser verstanden. Unter "normalem" CO
2-Aufnahmevermögen wird das Aufnahmevermögen von normalem, also nicht chemisch reinem
Wasser verstanden.
[0016] Während das neue Verfahren und die neue Anordnung in erster Linie im Zusammenhang
mit der Aufbereitung von Gießflüssigkeit beschrieben sind, ist dem Fachmann ersichtlich,
daß sie sich mit besonderem Vorteil auch bei der Behandlung anderer Flüssigkeiten
mit anderen Gasen zu anderen Zwecken einsetzen lassen.
[0017] Das neue Verfahren ermöglicht eine Aufbereitung von Gießwasser in einer Weise, die
den Verhältnissen nahekommt, wie sie in besonders optimaler Form in der Natur in den
wurzelnahen Bereichen des Erdbodens auftreten. Dort in der Natur wird der erforderliche
Unterdruck durch das Wurzelwerk als solchem erzeugt und das C0
2 teilweise vom Wurzelwerk selbst abgegeben bzw. als bodenbürtiges C0
2 zur Verfügung gestellt, wobei das C0
2 in Gasform bei etwa Atmosphärendruck und atmosphärer Temperatur vorliegt.
[0018] Bei großen Strömungsquerschnitten kann es sinnvoll sein, die Flüssigkeitsströmung
als Ringströmung durch die Imprägnierungszone zu leiten, um so eine bessere Durchmischung
der Flüssigkeit mit den aufgenommenen C0
2-Gasmengen zu gewährleisten.
[0019] Eine weitere, die Feinstimprägnierung wesentlich unterstützende und die homogene
Durchmischung der Flüssigkeit fördernde Maßnahme besteht darin, daß den Gasimprägnierungszonen
weitere Strömungskanalabschnitte mit schulterartigen Erweiterungen und darunterliegenden
Bohrungen nachgeschaltet sind, die zur Rückmischung von bereits vollständig imprägnierter
Flüssigkeit mit der den Strömungskanal durchströmenden Flüssigkeit dienen.
[0020] Die neue Anordnung kann verwendet werden um die imprägnierte Flüssigkeit direkt einer
Entnahmestelle oder Verbraucherstelle zuzuführen, so daß eine direkte Abgabe der imprägnierten
Flüssigkeit erfolgen kann. Bei Verbraucherstellen mit unterschiedlichen Abnahmemengen
ist es jedoch vorteilhaft, wenn man die neue Anordnung kombiniert mit einem Vorrats-Druckbehälter,
in dem ein Vorrat an feinstimprägnierter Flüssigkeit bereitgehalten wird, wobei der
Zulauf der Flüssigkeit durch die Anordnung gemäß der Erfindung erfolgt und der Ablauf
aus dem Flüssigkeitsvorrat demgegenüber abgeschirmt oder versetzt so erfolgt, daß
etwaig vorhandene relativ größere Bläschen ausreichend Zeit haben, in dem Flüssigkeitsvorrat
nach oben in den Gasraum aufzusteigen.
[0021] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer schematischen Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert.
[0022] In der einzigen Figur ist ein Druckbehälter mit der Anordnung gemäß der Erfindung
im senkrechten Schnitt dargestellt.
[0023] Im gezeigten Beispiel besteht der Druckbehälter 1 aus einem Druckmantel 2 und Deckel
3 und Boden 4. Durch die dargestellten Fühler wird in dem Druckbehälter eine Flüssigkeitsmenge
8 zwischen dem minimalen Flüssigkeitsstand 26 und dem maximalen Flüssigkeitsstand
27 aufrecht erhalten. Über der Flüssigkeit verbleibt in jedem Fall ein Kopfraum 7,
der durch Leitung 5 mit dem Kohlendioxydgas, unter einem vorbestimmten Druck von z.
B. bis zu 6 bar gefüllt gehalten wird. Die Zufuhr des Gases erfolgt z. B. über einen
Druckfühler resp. einen Druckminderer. Im Boden des Behälters 4 ist ein Ablauf 6 für
die imprägnierte Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsvorrat 8 vorgesehen. In horizontaler
Richtung versetzt gegenüber dem Ablauf 6 ist ein Imprägnierungssystem 9 angeordnet,
das in den Deckel 3 eingebaut ist. Das System 9 weist einen zentralen Durchströmkanal
auf, der eingangsseitig über einen Stutzen 10 mit einer Druckwasserquelle verbunden
ist. Das System 9 kann z. B. mittels Flansch 11 abgedichtet in den Deckel 3 eingebaut
sein. Das Imprägnierungssystem 9 weist im dargestellten Beispiel 3 in Strömungsrichtung
hintereinander liegende Imprägnierungszonen 12a, 12b, 12c auf. Vor jeder Imprägnierungszone
ist die lichte Weite des Flüssigkeitströmungskanals stufenartig erweitert, wie bei
13a, 13b, 13c gezeigt ist. Dadurch ändert sich die Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit
unmittelbar bei Eintritt in eine Imprägnierungszone schlagartig. Unmittelbar hinter
der Durchmessererweiterung liegen brausartig verteilte Bohrungen 14a, 14b, 14c, die
in den Gaskopfraum 7 münden. Bei Betrieb wird somit das Gas aus dem Gaskopfraum 7
über die Bohrungen 14 angesaugt, so daß sich Gas und Flüssigkeit mischen. Da das eintretende
Gas vornehmlich im Bereich der außen liegenden Flüssigkeitsschichten verbleibt, sorgt
die abrupte Durchmessererweiterung und die dadurch bedingten abrupten Änderungen der
Strömungsverhältnisse bei Eintritt der Flüssigkeit in die nächste lmprägnierungszone
für eine innige Homogenisierung aller Schichten der Flüssigkeitsströmung, wodurch
sich auch eine Verbesserung der erneuten Gasaufnahme oder Nachimprägnierung in der
nachfolgenden Stufe ergibt. Es sind mindestens zwei solche Imprägnierungszonen 12a,
12b notwendig, um die erforderliche Feinstimprägnierung zu erhalten.
[0024] Um weiterhin die Ausschaltung von relativ größeren Gasbläschen in der Flüssigkeit
zu fördern, ist dem Imprägnierungssystem 9 ein weiteres Kanalabschnitt 15 achsial
nachgeschaltet. Im dargestellten Beispiel weist dieser zwei Rückmischungszonen 16a,
16b auf. Auch hier wird zur Förderung der Durchmischung die lichte Weite des Flüssigkeitsströmungskanals
vor Eintritt in einer Rückmischungsbereich abrupt verändert. Diese Rückmischungsbereiche
16a, 16b dienen zur Förderung der Durchmischung und Homogenisierung und zur Verringerung
des Anteiles größerer Bläschen. Zu diesem Zweck weist das System 15 einen äußeren,
zum Gasraum 7 abgeschlossenen Mantel 18 auf, dessen unterer offener Rand unterhalb
des tiefstliegenden Flüssigkeitsspiegels 26 in der Flüssigkeitsmenge 8 endet. Durch
das offene Ende 21 des Mantels und durch eine stromabwärts liegende Austrittsöffnung
20 des Flüssigkeitsströmungskanals kann unter der Saugwirkung der Bereiche 16a, 16b
bereits fertig imprägnierte Flüssigkeit angesaugt und der Flüssigkeitsströmung in
dem System 15 zugemischt werden. Der Austritt 25 des Systems liegt ebenfalls unterhalb
des tiefsten Flüssigkeitsspiegels 26, so daß die austretende Flüssigkeit keinerlei
Gas in größeren Blasen aus dem Kopfraum 7 mitreißen kann.
[0025] Durch die seitliche Versetzung des Austritts 25 des Systems 15 gegenüber dem Auslaß
6 des Flüssigkeitsvorrates wird gewährleistet, daß etwaige größere Bläschen in der
Flüssigkeit Zeit genug haben, durch den Flüssigkeitsvorrat 8 in den Kopfraum 7 aufzusteigen,
so daß sie nicht durch die Flüssigkeitsentnahme und damit durch die Leitung 6 mitgerissen
werden können.
[0026] Wird Flüssigkeit durch den Einlaß 10 eingeführt, nimmt die Flüssigkeit in der beschriebenen
Weise Gas aus dem Kopfraum 7 auf. Der Flüssigkeitsspiegel 26 steigt durch die zugeführte
Flüssigkeit an. Der Kopfraum 7 verkleinert sich volumenmäßig. Ist diese Volumenverkleinerung
größer als die Gasaufnahme der Flüssigkeit, steigt gleichzeitig der Druck im Kopfraum
7 an, so daß die Gaszufuhr über die Zufuhrleitung 5 abgeschaltet wird. Ist die Gasaufnahme
durch die Flüssigkeit größer, so wird während der lmprägnierung weiterhin Gas in den
Kopfraum 7 nachgeführt, so daß in diesem Raum der Druck aufrechterhalten bleibt. Der
Druck im Gasraum kann beispielsweise auf dem Leitungsdruck des Gießwassernetzes, z.
B. auf einem Druck bis zu 6 bar oder auch darüber gehalten werden.
[0027] Werden die Systeme 9 und 15 zur Einzelabgabe oder direkten Abgabe von imprägnierter
Flüssigkeit eingesetzt, entfällt der Druckbehälter 1. Das Imprägnierungssystem 9 wird
von einem Mantel umgeben, dessen Ringraum mit der Druckgasquelle in Verbindung steht,
während der Mantel 18 des Rückmischungssystems 15 am unteren Ende, wie bei 22 angedeutet
ist, geschlossen bleibt. In diesem Fall setzt sich der Durchströmkanal für die Flüssigkeit,
wie bei 6a angedeutet ist, fort, und zwar bis zur Entnahmestelle.
[0028] Die Differenz zwischen kleinstem und größtem Flüssigkeitsstand 26 bzw. 27 wird so
bemessen, daß bei Einzelentnahme aus dem Druckbehälter 1 die Nachfuhr von Flüssigkeit
durch die Systeme 9 und 15 nicht zu häufig erfolgt, so daß eine die Flüssigkeit dem
Zulauf 10 zuführende Pumpe nicht ständig ein- und ausgeschaltet zu werden braucht.
[0029] Bei Versorgung von großen Entnahmestellen wird der Durchströmquerschnitt für die
Systeme 9 und 15 wesentlich vergrößert. Um dennoch eine innige homogene Durchmischung
über die Querschnittsfläche der Flüssigkeitsströmung zu gewährleisten, ist es zweckmäßig,
in die Systeme 9 und 15 einen Verdrängungskörper 30 einzusetzen, der die Flüssigkeit
in Ringströmung durch das System führt. Wie dargestellt, könnte der Verdrängungskörper
30 allmählich oder stufenweise im Durchmesser vergrößert oder aber auch als in Strömungsrichtung
glatter Zylinderkörper ausgebildet sein.
[0030] Die Querschnittsform und Querschnittsänderung des Körpers 30 richtet sich nach der
durchzusetzenden Volumenmenge und muß sicherstellen, daß die gewünschte abrupte Geschwindigkeitsänderung
der Flüssigkeit von Imprägnierungszone zu Imprägnierungszone erreicht wird.
[0031] Die beschriebene Anordnung arbeitet zuverlässig sowohl für die Direktabgabe als auch
für die dargestellte indirekte Abgabe von imprägnierter Flüssigkeit und zwar in einem
Druckbereich von etwa 1 bar aufwärts. Die Anordnung ist daher besonders geeignet für
den Einsatz in Gartenbaubetrieben, der Landwirtschaft und Forstwirtschaft da sie für
alle dort auftretenden Druckverhältnisse infrage kommt, da wegen des erniedrigten
Imprägnierungsdruckes jede in der Praxis nachteilige Kompression des Gases im Wasser
vermieden wird. Im gewerblichen Bereich ist der C0
2-Gasdruck gleich dem Leistungs-Förderdruck.
1. Verfahren zum Aufbereiten von Gießwasser durch Anreicherung mit C02 und H2C03, bei dem in das durch eine Leitung mit dem Druck und der Temperatur etwa gleich denen
in einer üblichen Wasserversorgungsleitung strömende Wasser fortlaufend unter Druck
stehendes CO2-Gas eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gießwasser durch einen eine
Imprägnierungszone bildenden geraden Strömungskanalabschnitt geleitet und sein Druck
dabei an wenigstens zwei in Strömungsrichtung in gegenseitigen Abständen liegenden
partiellen Bereichen jeweils am Umfang der Strömung durch abrupte Änderung der Strömungsgeschwindigkeit
momentan unter den Druck des C02-Gases abgesenkt wird, indem die außenliegenden Flüssigkeitsschichten der Gießwasserströmung
in der Imprägnierungszone an den Bereichen abrupter Druckabsenkung jeweils über schmale
schulterartige Querschnittserweiterungen des Strömungskanalabschnittes geleitet werden,
und daß die Gießwasserströmung jeweils in den Bereichen von momentan herabgesetztem
Druck mit dem CO2-Gas feinstimprägniert wird, indem diese Flüssigkeitsschichten jeweils in Strömungsrichtung
unmittelbar hinter jeder Schulter über eine Mehrzahl von der Schulterbreite entsprechenden
Bohrungen mit der C02-Gasvorrats- kammer in freier Strömungsverbindung gehalten werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das C02-Gas in einer Vorratskammer nahe der Imprägnierungszone auf einem vorbestimmten Druck
gehalten wird und die äußeren Flüssigkeitsschichten der Gießwasserströmung in den
Bereichen von momentan unter den Gasdruck in der Vorratskammer abgesenkten Druck in
direkte Strömungsverbindung mit dem C02-Gas in der Vorratskammer gebracht werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand hinter
dem letzten der C02-Imprägnierungsbereiche wenigstens ein weiterer Bereich vorgesehen ist, in dem durch
abrupte Änderung der Strömungsgeschwindigkeit im Umfangsbereich der Gießwasserströmung
der Druck momentan abgesenkt wird und die mit C02-Gas feinstimprägnierte Gießwasserströmung zur Rückmischung in direkte Strömungsverbindung
mit einem am Ende der Imprägnierungszone abgezweigten Teilstrom des Gießwassers gebracht
wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die
Imprägnierungszone verlassende Gießwasserströmung unterhalb des Flüssigkeitsspiegels
direkt in einen mit C02 feinstimprägnierten Gießwasservorrat innerhalb eines Druckbehälters eingeleitet wird,
und zwar seitlich versetzt zu einem zu den Entnahmestellen führenden Behälteraustritt,
daß über dem Flüssigkeitsspiegel in einem C02-Gaskopfraum ein vorbestimmter Förderdruck aufrechtgehalten wird, und daß das CO2 im Gaskopfraum in ständiger Strömungsverbindung mit den Umfangsbereichen von jeweils
momentan herabgesetztem Druck der Gießwasserströmung in der Imprägnierungszone gehalten
wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gießwasser
der Imprägnierungszone mit einem Druck zwischen 1 bar und 6 bar direkt aus einer Versorgungsleitung
oder von einer Druckpumpe aus zugeführt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gießwasser
durch die Imprägnierungszone in Form einer zylindrischen Ringströmung geführt wird.
7. Anordnung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem langgestreckten,
geraden Strömungskanalabschnitt, der an einem Ende an eine Druckquelle für Gießwasser
angeschlossen und an seinem anderen Ende mit einem Gießsystem oder einem Sammelbehälter
verbunden ist und der eine lmprägnierungszone mit umfänglichem Anschluß an eine C02-Druckgasquelle aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungskanalabschnitt
(13) in wenigstens zwei in Strömungsrichtung im Abstand angeordneten Bereichen im
Querschnitt jeweils durch schmale Ringschultern (13a - 13c) erweitert ist, daß in
Strömungsrichtung jeweils unmittelbar hinter jeder Schulter ein Kranz von der Ringschulter
entsprechenden engen Bohrungen (14a - 14c) die Wand des Strömungskanalabschnittes
(13) frei durchdringen, die außen in einer COZ-Druckgaskammer (7) münden, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um den Druck in der
C02- Druckgaskammer (7) auf einem vorbestimmten Wert zu halten, und daß der Zuleitungsdruck
des Gießwassers und die Abmessung der Ringschultern so bemessen sind, daß durch abrupte
Geschwindigkeitsänderung der außenliegenden Gießwasserströmungsschichten im Bereich
der Ringschultern der Gießwasserdruck momentan unter den Druck in der CO2-Druckgaskammer (7) absinkt.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungskanalabschnitt
(13) wenigstens einen weiteren, den anderen Bereichen (12a - 12c) im Abstand nachgeschalteten
Bereich (16a, 16b) mit jeweils einer ringschulterartigen Querschnittserweiterung (17a,
17b) und einem dieser zugeordneten Bohrungskranz (22a, 22b) aufweist, die in einen
Verteilerkanal (19) münden, der zur Abzweigung eines Teils des bereits mit CO2 feinstimprägnierten Gießwassers nahe dem Austrittsende (25) des Strömungskanalabschnittes
mit der Gießwasserströmung in Verbindung steht.
9. Anordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Austrittsende
(25) des Strömungskanalabschnittes (13) unterhalb des Flüssigkeitsspiegels (26) eines
einen imprägnierten Gießwasservorrat (8) enthaltenden Druckbehälters (3) mündet, dessen
Auslauf (6) gegenüber dem Strömungskanalabschnitt (13) seitlich deutlich versetzt
angeordnet ist.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch qekennzeichnet, daß dem Kopfraum (7) des Druckbehälters
eine Einrichtung zur Aufrechterhaltung einer C02-Gasatmosphäre unter einem vorbestimmten Druck oberhalb des Flüssigkeitsspiegels zugeordnet
ist.
11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (14a - 14c)
in den C02-lmprägnierungsbereichen unmittelbar unterhalb der Ringschultern (13a - 13c) des Strömungskanalabschnittes
(13) frei in den CO2-Gaskopfraum (7) des Druckbehälters (3) münden.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in den
Strömungskanalabschnitt (13) ein langgestreckter Verdrängungskörper konzentrisch angeordnet
ist.
1. Process for the preparation of watering water by means of enrichment with CO2 and H2C03, in which C02 gas which is constantly under pressure is introduced into the water which is flowing
through a pipe which has a pressure and temperature approximately identical to those
in a normal water supply pipe, characterized in that the watering water is led through
a straight flow-channel section forming an impregnation zone and in the process the
pressure of the watering water is, at at least two partial areas which are at a distance
in the flow direction and in each case at the circumference of the flow, momentarily
reduced to below the pressure of the C02 gas by means of an abrupt change in the flow speed, the external liquid layers of
the watering-water flow in the impregnation zone being led in each case, at the areas
of abrupt pressure reduction, over thin, shoulder-like, cross- sectional widenings
of the flow channel section, and in that the watering-water flow is, in each case
in the areas of momentarily reduced pressure, ultra-finely impregnated with the C02 gas, these liquid layers being in each case maintained, immediately after each shoulder
viewed in the direction of flow, in a free flow connection with the C02 gas supply chamber via a plurality of bores corresponding to the shoulder width.
2. Process in accordance with Claim 1, characterized in that the C02 gas is maintained at a pre-determined pressure in a supply chamber near to the impregnation
zone, and the outer liquid layers of the watering-water flow in the areas where pressure
is momentarily reduced under the gas pressure in the supply chamber are brought into
a direct flow connection with the C02 gas in the supply chamber.
3. Process in accordance with Claim 1 or 2, characterized in that at least one further
area is provided at a distance after the last of the C02 impregnation areas, in which further area the pressure is momentarily reduced by
means of an abrupt change in the flow speed in the circumferential area of the watering-water
flow, and the watering-water flow which is ultra-finely impregnated with C02 gas is, for the purposes of mixing back in, brought into a direct flow connection
with a partial stream of the watering water, which partial stream branches off at
the end of the impregnation zone.
4. Process in accordance with one of Claims 1 to 3, characterized in that the watering-water
flow leaving the impregnation zone is led, below the liquid level, directly into a
watering-water supply which is ultra-finely impregnated with C02 and is within a pressure container, in fact is laterally displaced to a container
outlet leading to the withdrawal places, in that a pre-determined delivery pressure
is maintained over the liquid level, in a C02 gas head space, and in that the C02 in the gas head space is kept in a constant flow connection with the circumferential
areas, which in each case have momentarily reduced pressure, of the watering-water
flow in the impregnation zone.
5. Process in accordance with one of Claims 1 to 4, characterized in that the impregnation-zone
watering-water is fed directly, with a pressure between 1 bar and 6 bar, from a supply
pipe or from a pressure pump.
6. Process in accordance with one of Claims 1 to 5, characterized in that the watering
water is led through the impregnation zone in the form of a cylindrical annular-flow.
7. Arrangement to carry out the process in accordance with Claim 1 with an elongated,
straight, flow channel section which at one end is joined to a pressure source for
watering water -and at its other end is connected to a watering system or a storage
container and which has an impregnation zone with circumferential connection to a
C02 pressure gas source, characterized in that the flow channel section (13) is widened
in the cross-section, in each case by thin annular shoulders (13a - 13c), in at least
two areas which are arranged at a distance in the flow direction, in that in the flow
direction, in each case directly after each shoulder, a ring of narrow bores (14a
- 14c) corresponding to the annular shoulder freely penetrate the wall of the flow
channel section (13), which bores open outwards into a CO2 pressure gas chamber (7), in that a device is provided in order to maintain the pressure
in the CO2 pressure gas' chamber (7) at a pre-determined value, and in that the feed pressure
of the watering water and the dimension of the annular shoulders are calculated in
such a manner that by means of an abrupt change in speed of the external watering-water
flow layers in the area of the annular shoulders, the pressure of the watering water
is momentarily lowered below the pressure in the C02 pressure gas chamber (7).
8. Arrangement in accordance with Claim 7, characterized in that the flow channel
section (13) has at least one further area (16a, 16b) which is subsequently added
at a distance to the other areas (12a - 12c), which additional area has in each case
an annular, shoulder-like cross-sectional widening (17a, 17b) and a bore ring (22a,
22b) which is associated with the said widening, these bores opening into a distribution
channel (19) which, for the purposes of the branching off of part of the watering
water which is already ultra-finely impregnated with C02 is, near the outlet end (25) of the flow channel section, connected with the watering-water
flow.
9. Arrangement in accordance with Claim 7 or 8, characterized in that the outlet end
(25) of the flow channel section (13) opens out below the liquid level (26) of a pressure
container (3) which contains an impregnated watering-water supply, the outlet (6)
of which pressure container is clearly arranged laterally displaced in relation to
the flow channel section (13).
10. Arrangement in accordance with Claim 9, characterized in that a device to maintain
a C02 gas atmosphere at a pre-determined pressure is associated, above the liquid level,
with the head space (7) of the pressure container.
11. Arrangement in accordance with Claim 10, characterized in that the bores (14a
- 14c) in the C02 impregnation areas open out freely into the C02 gas head space (7) of the pressure container (3), directly below the annular shoulders
(13a - 13c) of the flow channel section (13).
12. Arrangement in accordance with one of Claims 8 to 11, characterized in that an
elongated displacement body is concentrically arranged in the flow channel section
(13).
1. Procédé pour la préparation d'eau d'arrosage par enrichissement en C02 et H2C03, dans lequel on introduit en continu du C02 gazeux sous pression dans l'eau qui s'écoule dans une conduite sous une pression
et à une température sensiblement égales à celles présentes dans une conduite habituelle
de distribution d'eau, caractérisé par le fait que l'on fait passer l'eau d'arrosage
à travers une section de canal d'écoulement rectiligne qui constitue une zone d'imprégnation,
et qu'en outre, en au moins deux zones partielles situées à distance l'une de l'autre
dans la direction de l'écoulement, et à la périphérie de l'écoulement, on abaisse
à chaque fois momentanément sa pression au-dessous de la pression du C02 gazeux par une variation brusque de la vitesse de l'écoulement, du fait que, dans
les régions de diminution brusque de la pression de la zone d'imprégnation, on fait
passer à chaque fois les couches liquides extérieures de l'écoulement d'eau d'arrosage
sur d'étroits élargissements en forme d'épaulements de la section transversale, et
par le fait que, dans chaque région à pression momentanément réduite, on imprègne
très finement l'écoulement de l'eau d'arrosage au moyen du C02 gazeux, du fait que l'écoulement de ces couches liquides, immédiatement derrière
chaque épaulement dans le sens de l'écoulement, est maintenu en libre communication
avec la chambre d'alimentation en C02 gazeux par l'intermédiaire d'une pluralité de perçages correspondant à la largeur
de l'épaulement.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le CO2 gazeux est maintenu à une pression prédéterminée dans une chambre d'alimentation
voisine de la zone d'imprégnation, et que les couches liquides extérieures de l'écoulement
d'eau d'arrosage sont mises en relation directe pour leur écoulement avec le C02 gazeux de la chambre d'alimentation dans les régions où la pression est momentanément
abaissée au-dessous de la pression du gaz dans la chambre d'alimentation.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait qu'à une certaine
distance en aval de la dernière des régions d'imprégnation en C02, il est prévu au moins une autre région dans laquelle la pression est momentanément
abaissée par variation brusque de la vitesse de l'écoulement dans la région de la
périphérie de l'écoulement de l'eau d'arrosage, et dans laquelle l'écoulement d'eau
d'arrosage très finement imprégnée de C02 gazeux, en vue de son mélange en amont, est amené en communication directe avec un
courant partiel d'eau d'arrosage qui a bifurqué à l'extrémité de la zone d'imprégnation.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que l'écoulement
d'eau d'arrosage qui quitte la zone d'imprégnation au-dessous du niveau du liquide
est introduit directement dans une réserve d'eau d'arrosage très finement imprégnée
de CO2 à l'intérieur d'un réservoir sous pression, et ce, en étant décalé latéralement par
rapport à une sortie du réservoir qui conduit aux endroits de soutirage, par le fait
qu'une pression de refoulement prédéterminée est maintenue au-dessus du niveau du
liquide dans un volume supérieur à C02 gazeux, et par le fait que le C02 dans le volume supérieur est maintenu en liaison constante en ce qui concerne l'écoulement
avec chaque région périphérique à pression momentanément diminuée de l'écoulement
de l'eau d'arrosage dans la zone d'imprégnation.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que l'eau
d'arrosage de la zone d'imprégnation est amenée directement depuis une conduite de
distribution ou une pompe foulante sous une pression comprise entre 1 bar et 6 bars.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que l'eau
d'arrosage est conduite à travers la zone d'imprégnation sous la forme d'un écoulement
annulaire cylindrique.
7. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, comprenant
une section de canal d'écoulement rectiligne et allongée qui est raccordée à une extrémité
à une source d'eau d'arrosage sous pression, qui est reliée à son autre extrémité
à un système d'arrosage ou à un réservoir collecteur, et qui présente une zone d'imprégnation
comprenant un raccordement périphérique à une source de C02 gazeux sous pression, caractérisé par le fait que la section de canal d'écoulement
(13), dans au moins deux régions espacées dans la direction de l'écoulement, est à
chaque fois élargie en section transversale par d'étroits épaulements annulaires (13a
- 13c), par le fait qu'immédiatement derrière chaque épaulement dans le sens de l'écoulement,
les étroits perçages (14a - 14c) d'une couronne de perçages correspondant à l'épaulement
annulaire traversent à chaque fois librement la paroi de la section de canal d'écoulement
(13) et débouchent dans une chambre à C02 gazeux sous pression (7), par le fait qu'il est prévu un dispositif pour maintenir
à une valeur prédéterminée la pression dans la chambre à CO2 gazeux sous pression (7), et par le fait que la pression d'amenée de l'eau d'arrosage
et les dimensions des épaulements annulaires sont calculées de telle manière que,
par variation brusque de la vitesse des couches extérieures de l'écoulement d'eau
d'arrosage dans la région des épaulements annulaires, la pression de l'eau d'arrosage
tombe momentanément au-dessous de la pression dans la chambre à C02 gazeux sous pression (7).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé par le fait que la section de
canal d'écoulement (13) présente au moins une région supplémentaire (16a, 16b) qui
est située en aval des autres régions (12a - 12c) et à distance d'elles, et qui comprend
à chaque fois un élargissement (17a, 17b) de la section transversale en forme d'épaulement
annulaire et une couronne de perçages (22a, 22b) associée à celui-ci, ces perçages
débouchant dans un canal de répartition (19) qui communique avec l'écoulement d'eau
d'arrosage afin de dériver une partie de l'eau d'arrosage déjà très finement imprégnée
de C02 au voisinage de l'extrémité de sortie (25) de la section de canal d'écoulement.
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé par le fait que l'extrémité
de sortie (25) de la section de canal d'écoulement (13) débouche au-dessous du niveau
(26) du liquide d'un réservoir sous pression (3) qui contient une réserve (8) d'eau
imprégnée et dont la sortie (6) est montée en étant nettement décalée latéralement
par rapport à la section de canal d'écoulement (13).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé par le fait qu'au volume supérieur
(7) du réservoir sous pression est associé un dispositif pour maintenir une atmosphère
de C02 gazeux sous une pression prédéterminée au-dessus du niveau du liquide.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé par le fait que les perçages
(14a - 14c) ménagés dans les régions d'imprégnation par CO2 débouchent librement dans le volume supérieur destiné à C02 gazeux (7) du réservoir sous pression (3), immédiatement au-dessous des épaulements
annulaires (13a - 13c) de la section de canal d'écoulement (13).
12. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisé par le fait qu'un
organe d'étranglement allongé est disposé de manière concentrique dans la section
de canal d'écoulement (13).
