[0001] Die Erfindung betrifft einen Arbeitszylinder mit drei Stellungen gemäss dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Ein derartiger Arbeitszylinder ist aus der DE-B-1 576 175 bekannt. In einem Zylinder
ist ein mit einer Kolbenstange versehener erster Kolben angeordnet, welcher den Zylinder
in eine kolbenstangenseitige erste Druckmittelkammer und eine bezüglich der ersten
Druckmittelkammer auf der anderen Seite des Kolbens angeordnete zweite Druckmittelkammer
unterteilt. Auf dem ersten Kolben ist ein als Ringkolben ausgebildeter zweiter Kolben
abgedichtet verschiebbar angeordnet. Der zweite Kolben ist gegen eine die Mittelstellung
fixierende Abstufung des Zylindergehäuses bewegbar.
[0003] Um bei einer Bewegung der beiden Kolben aufeinander zu die Bildung von Staudruck
in dem von den beiden Kolben begrenzten Zwischenraum zu verhindern und um umgekehrt
bei einer Bewegung der beiden Kolben voneinander weg die Bildung eines Vakuums im
Zwischenraum zu vermeiden, ist im Bereich des Zwischenraumes in der Zylinderwand eine
zur Atmosphäre hin führende Atmungsbohrung vorgesehen.
[0004] Eine solche Atmungsbohrung hat den Nachteil, dass Feuchtigkeit und Schmutz in den
Zylinder eindringen können. Würde man daran denken, das Eindringen von Feuchtigkeit
und Schmutz dadurch zu verhindern, dass man im oder am Ausgang der Atmungsbohrung
ein zur Atmosphäre hin in die Offenstellung bringbares Rückschlagventil anordnet,
so würde trotzdem der Nachteil der Vakuumbildung bestehen bleiben.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Arbeitszylinder der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, der mit einfachen Mitteln eine Beatmung des von den beiden Kolben
begrenzten Zwischenraumes ermöglicht, ohne dass die vorgenannten Nachteile in Kauf
genommen werden müssen.
[0006] Diese Aufgabe wird mit der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung gelöst. Weiterbildungen
und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] Die Erfindung bietet insbesondere den Vorteil, durch die Verbindung des von den beiden
Kolben begrenzten Raumes mit den zur Entlüftung der beiden Druckmittelkammern des
Zylinders dienenden Ventileinrichtungen ein Be- und Entlüftungssystem für alle Kammern
des Arbeitszylinders zu erhalten, welches ein Verschmutzen des Zylinderraumes verhindert
und die Verwendung dieses Zylinders auch an feuchten und staubigen Einsatzorten ermöglicht.
[0008] Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist noch darin zu sehen, dass bei entsprechender
Dimensionierung des Auslassventils für den von den beiden Kolben begrenzten Zwischenraum
sowie entsprechende Auslegung der Verbindungsleitungen und der Kolbenwirkflächen die
Kolbenbewegung in Richtung auf den jeweils nicht vom Druckmittel zu beaufschlagenden
Raum zu vom Druck aus dem zu entlüftenden Raum unterstützt wird.
[0009] Anhand der Abbildung wird nachstehend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher
erläutert.
[0010] Die Abbildung zeigt einen Arbeitszylinder mit drei Stellungen im Schnitt.
[0011] In einem Zylinder 4, welcher unter Zwischenschaltung eines Dichtringes 2 von einem
Deckel 1 verschlossen wird, ist ein mit einer Kolbenstange 53 versehener erster Kolben
16 verschiebbar angeordnet. Der erste Kolben 16 unterteilt den Zylinder in eine kolbenstangenseitige
erste Druckmittelkammer 3 und eine bezüglich der ersten Druckmittelkammer 3 auf der
anderen Seite des Kolbens 16 liegende zweite Druckmittelkammer 17. Die beiden Druckmittelkammern
3 und 17 sind über je einen Druckmittelanschluss 50 bzw. 18 und eine noch näher zu
erläuternde Ventileinrichtung 23, 24, 28, 30 be- und entlüftbar. Der erste Kolben
16 weist auf seiner der zweiten Druckmittelkammer 17 zugewandten Seite eine ballig
ausgebildete umlaufende Führung 15 auf. In einer Nut 14, deren Flanken einerseits
von der balligen Führung 15 und andererseits von einem als Anschlag 12 dienenden umlaufenden
Vorsprung des Kolbens 16 gebildet werden, ist ein Nutring 13 gelagert. Der Nutring
13 dichtet die zweite Druckmittelkammer 17 gegen die erste Druckmittelkammer 3 ab.
[0012] Auf dem ersten Kolben 16 ist ein als Ringkolben ausgebildeter zweiter Kolben 8 relativ
zum ersten Kolben 16 verschiebbar angeordnet. Der zweite Kolben 8 besitzt einen sich
radial nach aussen erstreckenden umlaufenden Vorsprung 7, mit welchem der zweite Kolben
8 bei einer Bewegung in Richtung auf die zweite Druckmittelkammer 17 zu an einem gehäusefesten
Anschlag 47 zur Anlage bringbar ist. Der gehäusefeste Anschlag 47 wird von einer Abstufung
des Zylinders 4 gebildet und dient zur Fixierung der beiden Kolben 16 und 8 in der
Mittelstellung. In einer Nut 5 des zweiten Kolbens 8, deren Flanken einerseits vom
Vorsprung 7 und andererseits von einem weiteren umlaufenden Vorsprung 54, welcher
an der der ersten Druckmittelkammer 3 zugewandten Seite des zweiten Kolbens 8 vorgesehen
ist, gebildet werden, ist ein Nutring 6 ge!agert. Der Nutring 6 dichtet die erste
Druckmittelkammer 3 gegen die zweite Druckmittelkammer 17 ab. Zur Abdichtung des von
den beiden teleskopartig zusammenwirkenden Kolben 16 und 8 begrenzten Zwischenraumes
41 ist ein zusätzlicher Dichtring 48 zwischen der Mantelfläche des ersten Kolbens
16 und der inneren Wandung des zweiten Kolbens 8 angeordnet. Der als Nutring ausgebildete
zusätzliche Dichtring 48 ist in diesem Ausführungsbeispiel in einer in der Mantelfläche
des ersten Kolbens 16 vorgesehenen Nut 49 gelagert, welche in dem der ersten Druckmittelkammer
3 zugewandten Endbereich des ersten Kolbens 16 vorgesehen ist. Der zweite Kolben 8
weist in seinem dem ersten Kolben 16 zugewandten Endbereich einen sich radial nach
innen, in Richtung auf die Mantelfläche des ersten Kolbens 16 zu erstreckenden, vorzugsweise
umlaufenden Vorsprung 9, 10, 11 auf. Der Vorsprung dient als Anschlag, welcher bei
einer Bewegung der beiden Kolben 16 und 8 voneinander weg an dem zwischen den beiden
Kolben 16, 8 auf dem ersten Kolben 16 angeordneten Dichtring 48 zur Anlage bringbar
ist.
[0013] Der Anschlag 9, 10,11 weist auf seiner dem Dichtring 48 zugewandten Seite eine steile
Kante 9 und auf seiner dem Dichtring 48 abgewandten Seite eine rampenförmige Abschrägung
11 auf.
[0014] Im Deckel 1 des Zylinders 4 ist eine Ausnehmung 52 vorgesehen, durch welche die Kolbenstange
53 aus dem Zylinder 4 herausgeführt wird. Ein Dichtring 51, der in einer in der Wandung
der Ausnehmung 52 angeordneten Nut gelagert ist und dichtend an der Kolbenstange 53
anliegt, verhindert ein Austreten von Druckmittel aus der ersten Druckmittelkammer
3 durch die Ausnehmung 52 zur Atmosphäre hin.
[0015] Am Zylindergehäuse 4 ist ein Druckmittelanschluss 40 vorgesehen, welcher einerseits
über eine Vorratsleitung 38 mit einer Druckmittelquelle 39 und andererseits mit einem
im Zylinderboden angeordneten, als Druckmittelverteiler 37 dienenden Kanal verbunden
ist. Der Druckmittelverteiler 37 weist einen ersten Ausgang 36 und einen zweiten Ausgang
20 auf. Der erste Ausgang 36 ist über eine Druckmittelleitung 35 an den Eingang eines
ersten Einlassventils 28 angeschlossen, dessen Ausgang über eine Druckmittelleitung
34 mit dem der ersten Druckmittelkammer 3 zugeordneten Druckmittelanschluss 50 verbunden
ist. Eine von der Druckmittelleitung 34 abzweigende Druckmittelleitung 33 führt zum
Eingang eines ersten Auslassventils 30, dessen Ausgang 31 über eine Druckmittelleitung
32 und einen Druckmittelanschluss 55 mit dem von den beiden Kolben 16, 8 begrenzten
Zwischenraum 41 verbunden ist. Das Einlassventil 28 und das Auslassventil 30 sind
als Elektromagnetventile ausgebildet. Über elektrische Leitungen 27, 29 und eine nicht
dargestellte Schalteinrichtung sind die Elektrommagnetventile 28, 30 mit einer Spannungsquelle
verbindbar.
[0016] In gleicher Weise ist der zweite Ausgang 20 des Druckmittelverteilers 37 über eine
Druckmittelleitung 21 mit dem Eingang eines zweiten Einlassventils 23 verbunden. Der
Ausgang des zweiten Einlassventils 23 ist über eine Druckmittelleitung 19 an den der
zweiten Druckmittelkammer 17 zugeordneten Druckmittelanschluss 18 angeschlossen. Über
eine Druckmittelleitung 26, welche von der Druckmittelleitung 19 abzweigt, ist der
Druckmittelanschluss 18 mit dem Eingang eines zweiten Auslassventils 24 verbunden,
dessen Ausgang über die Druckmittelleitung 32 und den Druckmittelanschluss 55 mit
dem von den beiden Kolben 8 und 16 begrenzten Zwischenraum 41 in Verbindung steht.
Das Einlassventil 23 und das Auslassventil 24 sind als Elektromagnetventile ausgebildet,
die über elektrische Leitungen 22, 25 und die nicht dargestellte Schalteinrichtung
mit einer Spannungsquelle verbindbar sind.
[0017] Anstelle der als Einlassventil und Auslassventil ausgebildeten Elektromagnetventile
kann jeder Druckmittelkammer eine als drei/zwei-Wegeventil ausgebildete Ventileinrichtung
zugeordnet werden. Der von den beiden Kolben 16 und 8 begrenzte Zwischenraum 41 ist
über eine als Rückschlagventil 42, 43 ausgebildete dritte Ventileinrichtung mit der
Atmosphäre verbindbar. Das Rückschlagventil 42, 43 wird in diesem Ausführungsbeispiel
von einem Gummiteller 43 und einem eine Gehäuseausnehmung 45 begrenzenden, als Ventilsitz
42 ausgebildeten Gehäusevorsprung gebildet, wobei der Gummiteller 42 mittels einer
Schraube 46 an einen Vorsprung des Zylinders 4 befestigt ist. Mittels der Schraube
46 ist die Rückhaltekraft des Rückschlagventils 42, 43 einstellbar. Das Rückschlagventil
42, 43 ist durch eine Kappe 44, die ebenfalls von der Schraube 46 gehalten wird, gegen
äussere Einflüsse geschützt. Die Funktion des im vorstehenden beschriebenen Arbeitszylinders
wird nachfolgend näher erläutert.
[0018] Es wird angenommen, dass der mit der Kolbenstange 53 verbundene erste Kolben 16,
wie in der Abbildung dargestellt, die Mittelstellung eingenommen hat. Über die geöffneten
Einlassventile 28, 23 sowie die Druckriittelanschlüsse 50, 18 steht in der ersten
Druckmittelkammer 3 und in der zweiten Druckmittelkammer 17 Druck an. Die Drücke in
den beiden Druckmittelkammern 3, 17 sind gleich. Der zweite Kolben 8 wird gegen den
gehäusefesten Anschlag 47 angedrückt und bleibt in Ruhe. Der erste Kolben 16 wird
mit seinem Anschlag 12 gegen den zweiten Kolben 8 angedrückt. Da die Summe der vom
Druck aus der ersten Druckmittelkammer 3 beaufschlagten Wirkflächen der beiden Kolben
16 und 8 grösser ist als die vom Druck aus der zweiten Druckmittelkammer 17 beaufschlagte
entgegengerichtete Wirkfläche des ersten Kolbens 16 verbleibt der mit der Kolbenstange
53 verbundene erste Kolben 16 in der Mittelstellung.
[0019] Soll der mit der Kolbenstange 53 verbundene erste Kolben 16 in seine linke Endlage
gebracht werden, so wird das der ersten Druckmittelkammer 3 zugeordnete Einlassventil
28 geschlossen und das der ersten Druckmittelkammer 3 zugeordnete Auslassventil 30
in die Offenstellung gebracht. Vom Druck aus der zweiten Druckmittelkammer 17 wird
der erste Kolben 16 nach links verschoben und nimmt mit seinem Anschlag 12 den zweiten
Kolben 8 mit. Gleichzeitig wird die erste Druckmittelkammer 3 über die Druckmittelleitungen
34, 33, das geöffnete erste Auslassventil 30 sowie die Druckmittelleitung 32 in die
vom Rückschlagventil 42, 43 abgeschlossene Ausnehmung 45 und den daran anschliessenden,
von den beiden Kolben 8 und 16 begrenzten Zwischenraum 41 hineinentlüftet. Ist der
Druck im Zwischenraum 41 und in der Ausnehmung 45 so weit angestiegen, dass er die
Rückhaltekraft des Rückschlagventils 42, 43 überwindet, öffnet das Rückschlagventil
42, 43 und der überschüssige Druck wird zur Atmosphäre hin abgebaut.
[0020] Soll der erste Kolben 16 in seine rechte Endlage gebracht und so die der Kolbenstange
53 in den Zylinder 4 eingefahren werden, werden das erste Einlassventil 28, das zweite
Einlassventil 23, das erste Auslassventil 30 und das zweite Auslassventil 24 umgeschaltet.
Das erste Einlassventil 28 befindet sich jetzt in der Offenstellung und das erste
Auslassventil 30 ist geschlossen. Das der zweiten Druckmittelkammer 17 zugeordnete
zweite Einlassventil 23 ist jetzt geschlossen und das der zweiten Druckmittelkammer
17 zugeordnete zweite Auslassventil 24 befindet sich jetzt in der Offenstellung. Der
sich in der ersten Druckmittelkammer 3 aufbauende Druck verschiebt den ersten Kolben
16 und den zweiten Kolben 8 nach rechts in Richtung auf die zweite Druckmittelkammer
17 zu. Der zweite Kolben 8 kommt mit seinem Vorsprung 7 am gehäusefesten Anschlag
47 zur Anlage und der erste Kolben 16 fährt weiter bis in seine rechte Endlage. Während
dieses Vorganges wird diei zweite Druckmittelkammer 17 über die Druckmittelleitungen
19, 26, das geöffnete Auslassventil 24 sowie die Druckmittelleitung 32 in die vom
Rückschlagventil 42, 43 abgeschlossene Ausnehmung 45 sowie den daran anschliessenden,
von den beiden Kolben 16 und 8 begrenzten Zwischenraum 41 hineinentlüftet.
[0021] Wird wieder die neutrale Mittelstellung gewünscht, so wird das zweite Auslassventil
24 geschlossen, das zweite Einlassventil 23 in die Offenstellung gebracht und so die
zweite Druckmittelkammer 17 wieder belüftet. Der erste Kolben 16 wird vom Druckmittel
aus der zweiten Druckmittelkammer 17 nach links in Richtung auf die erste Druckmittelkammer
3 zu verschoben und zwar so weit, bis er mit seinem Anschlag 12 an der ihm zugewandten
Stirnseite des zweiten Kolbens 8 zur Anlage kommt. Der Druck in dem von den beiden
Kolben 16 und 8 begrenzten Zwischenraum 41 und der Ausnehmung 45 wird über das Rückschlagventil
42, 43 zur Atmosphäre hin abgebaut.
[0022] Es ist selbstverständlich möglich, die zu den Einlassventilen und den Auslassventilen
hin bzw. die von den Einlassventilen und von den Auslassventilen wegführenden Druckmittelleitungen
in Form von Kanälen im Zylindergehäuse anzuordnen.
1. Arbeitszylinder mit drei Stellungen, welcher die folgenden Merkmale aufweist:
a) es ist ein mit einem Dichtring (13) versehener erster Kolben (16) vorgesehen, durch
welchen der Zylinder (4) in eine erste Druckmittelkammer (3) und eine bezüglich der
ersten Druckmittelkammer (3) auf der anderen Seite des Kolbens (16) angeordnete zweite
Druckmittelkammer (17) unterteilt ist;
b) es ist ein als Ringkolben ausgebildeter zweiter Kolben (8) vorgesehen, der gegenüber
der Zylinderinnenwand und einer äusseren Mantelfläche des ersten Kolbens (16) abgedichtet
ist;
c) es ist ein den Weg des zweiten Kolbens (8) begrenzender gehäusefester Anschlag
(47) vorgesehen;
d) an wenigstens einem der beidenKolben (16, 8) ist ein Anschlag (12) vorgesehen,
mittels welchem eine Verschiebebewegung der beiden Kolben ( 16, 8) aufeinander zu
begrenzt wird;
e) ein zwischen den beiden abgedichtet geführten Kolben (16, 8) liegender Zwischenraum
(41) ist über eine im Zylindergehäuse (4) angeordnete Ausnehmung (45) mit der Atmosphäre
verbindbar;
f) die erste Druckmittelkammer (3) und die zweite Druckmittelkammer (17) sind jeweils
mittels einer Ventileinrichtung (28, 30, 23, 24) be- und entlüftbar;
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
g) die Entlüftungsausgänge der Ventileinrichtungen (28, 30, 23, 24) sind mit dem von
den beiden Kolben (16, 8) begrenzten Zwischenraum (41) verbunden;
h) es ist eine als Auslassventil dienende dritte Ventileinrichtung (42, 43) vorgesehen,
über welche der Zwischenraum (41) mit der Atmosphäre verbindbar ist, wenn sich im
Zwischenraum (41) ein Druck aufbaut, der den Atmosphärendruck übersteigt, und welche
in die Schliessstellung gelangt, wenn der Druck im Zwischenraum (41) so weit abgesunken
ist, dass die Schliesskraft der Ventileinrichtung (42, 43) die Kraft des Druckes im
Zwischenraum (41) übersteigt.
2. Arbeitszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Ventileinrichtung
(42, 43) als zur Atmosphäre hin öffnendes Rückschlagventil ausgebildet ist.
3. Arbeitszylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltekraft
des Rückschlagventils (42, 43) veränderbar ist.
4. Arbeitszylinder nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die zum Be- und Entlüften der Druckmittelkammern (3, 17) vorgesehenen Ventileinrichtungen
als Elektromagnetventile ausgebildete Einlass- und Auslassventile (28, 30, 23, 24)
aufweisen.
5. Arbeitszylinder nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungen zwischen den Ventileinrichtungen (28, 30, 23, 24) und dem von
den beiden Kolben (16, 8) begrenzten Zwischenraum (41) durch interne im Zylindergehäuse
(4) angeordnete Kanäle gebildet sind.
1. Three-position working cylinder having the following features:
a) a first piston (16) equipped with a sealing ring (13) is provided, by means of
which the cylinder (4) is divided into a first pressure-medium chamber (3) and a second
pressure-medium chamber (17) which is arranged on the other side of the piston (16)
relative to the first pressure-medium chamber (3);
b) there is provided a second piston (8), in the form of an annular piston, which
is sealed with respect to the inner wall of the cylinder and with respect to an outer
surface of the first piston (16);
c) there is provided a stop (47) which is fixed to the housing and limits the traval
of the second piston (8);
d) on at least one of the two pistons (16, 8) there is provided a stop (12) which
limits the sliding movement of the two pistons (16, 8) towards one another;
e) a space (41) located between the two pistons (16, 8), which are guided in sealed
manner, can be connected to the atmosphere via a recess (45) arranged in the cylinder
housing (4);
f) the first pressure-medium chamber (3) and the second pressure-medium chamber (17)
can each be charged with air and vented by means of a valve arrangement (28, 30, 23,
24); characterised by the following features:
g) the venting outlets of the valve arrangement (28, 30, 23, 24) are connected to
the space (41) bounded by the two pistons (16, 8);
h) there is provided a third valve arrangement (42, 43) serving as a discharge value,
via which the space (41) can be connected to the atmosphere when a pressure exceeding
atmospheric pressure builds up in the space (41), and which moves into the closed
position when the pressure in the space (41) has fallen to such an extent that the
closing force of the valve arrangement (42, 43) exceeds the force of the pressure
in the space (41). ).
2. Working cylinder according to claim 1, characterised in that the third valve arrangement
(42, 43) is in the form of a non-return valve that opens towards the atmosphere.
3. Working cylinder according to claim 2, characterised in that the holding-back force
of the non-return valve (42, 43) is adjustable.
4. Working cylinder according to at least one of the preceding claims, characterised
in that the valve arrangements provided for charging with air and venting the pressure-medium
chambers (3, 17) have inlet and outlet valves (28, 30, 23, 24) in the form of electromagnetic
valves.
5. Working cylinder according to at least one of the preceding claims, characterised
in that the connections between the valve arrangements (28, 30, 23, 24) and the space
(41) bounded by the two pistons (16, 8) are formed by internal passages arranged in
the cylinder housing (4).
1. Vérin à trois positions présentant les caractéristiques suivantes:
a) il est prévu un premier piston (16) qui est muni d'une bague d'étanchéité et par
lequel le cylindre (4) est divisé en une première chambre de fluide sous pression
(3) et en une seconde chambre de fluide sous pression (17) disposée, par rapport à
la première chambre de fluide sous pression (3), de l'autre côté du piston (16);
b) il est prévu un second piston (8) qui est conçu sous forme de piston annulaire
et qui est rendu étanche à l'égard de la paroi intérieure du cylindre et à l'égard
d'une surface latérale extérieure du premier piston (16);
c) il est prévu une butée (47), fixe par rapport au carter, qui limite la course du
second piston (8);
d) sur au moins l'un.des deux pistons (16, 8) est prévu une butée (12) au moyen de
laquelle est limité un déplacement de coulissement des deux pistons (16, 8) en direction
l'un de l'autre;
e) un espace intermédiaire (41) situé entre les deux pistons (16,8) guidés avec étanchéité
peut être relié à l'atmosphère par l'intermédiaire d'un évidement (45) disposé dans
le carter du cylindre (4);
f) on peut, au moyen d'un dispositif de robinet (28, 30, 23, 24), amener de l'air
respectivement dans la première chambre de fluide sous pression (3) et dans la seconde
chambre de fluide sous pression (17) et l'en évacuer; caractérisé par les attributs
suivants:
g) les sorties d'évacuation de l'air des dispositifs de robinet (28, 30, 23, 24) sont
reliés avec l'espace intermédiaire (41) limité par les deux pistons (16.8);
h) il est prévu un troisième dispositif de robinet (42, 43) qui sert de robinet d'échappement
par l'intermédiaire duquel on peut mettre à l'atmosphère l'espace intermédiaire (41)
s'il s'établit dans l'espace intermédiaire (41) une pression dépassant la pression
atmosphérique, et qui se met en position de fermeture lorsque la pression qui règne
dans l'espace intermédiaire (41) a diminué de façon telle que la force de fermeture
du dispositif de robinet (42, 43) dépasse la force excercée par la pression qui règne
dans l'espace intermédiaire (41).
2. Vérin selon la revendication 1, caractérisé en ce que le troisième dispositif de
robinet (42, 43) est conçu sous forme de clapet antiretour s'ouvrant en direction
de l'atmosphère.
3. Vérin selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'on peut faire varier la
force de rappel du clapet antiretour (42, 43).
4. Vérin selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
les dispositifs de robinet prévus pour amener l'air dans les chambres de fluide sous
pression (3, 17) et l'en évacuer présentent des robinets d'admission et d'échappement
(28, 30, 23, 24) conçus sous forme de robinets à commande électromagnétique.
5. Vérin selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
les liaisons entre les dispositifs de robinet (28, 30, 23, 24) et l'espace intermédiaire
limité par les deux pistons (16, 8) sont formées par des canaux disposés à l'intérieur
du carter du cylindre (4).