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EP 0 143 240 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.02.1987 Patentblatt 1987/06 |
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Anmeldetag: 19.09.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B41F 31/14 |
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Farbwerk für Druckmaschinen
Inking unit for printing machines
Dispositif d'encrage pour machines à imprimer
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
19.10.1983 DE 8330123 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.06.1985 Patentblatt 1985/23 |
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Anmelder: Heidelberger Druckmaschinen
Aktiengesellschaft |
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D-69019 Heidelberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Junghans, Rudi
D-6901 Wilhelmsfeld (DE)
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Vertreter: Stoltenberg, Heinz-Herbert Baldo |
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c/o Heidelberger Druckmaschinen AG
Kurfürsten-Anlage 52-60 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Neuerung bezieht sich auf ein Farbwerk für Druckmaschinen gemäß dem Oberbegriff
des anspruches 1.
[0002] Die DE-C 30 34 644 (& EP-A-0 047 861) zeigt ein Farbwerk, bei dem vier Auftragwalzen
von den zugehörigen Reibwalzen über Stirnräder angetrieben werden und über eine auf
der Achse der Auftragwalzen angeordnete Trommelkurve eine axiale Bewegung ausführen.
Die über das Stirnrad angetriebene Weizenachse soll hierbei eine Differenzdrehzahl
zur Auftragwalzendrehzahl erhalten. In dieser Schrift ist auch erwähnt, daß eine einzelne
Farbauftragwalze changierend ausgeführt ist, wobei es sich, in Drehrichtung des Plattenzylinders
gesehen, um die letzte Farbauftragwatze handelt. Der Zweck der bescbriebenen Ausführung
soll sein, das Schablonierverhalten einee Farbwerkes zu verbessern.
[0003] Der Nachteil dieser Ausführung ist, daß es einen erheblichen baulichen Aufwand erforderlich
macht, die vom Plattenzylindar abstellbaren Farbauftregwelzen über zusätzliche Stirnräder
von den Reibwalzen aus anzutreiben, die Achsen dar Farbauftragweizen beiderseits mit
drehbaren und verschwenkbaren Lagerungen zu versehen und innerhalb der Farbauftragwalzen
Trommelkurven mit Kurvenrollen anzuordnen, um eine seitliche Bewegung desselben durchzuführen.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Farbwerk auf einfache Weise so zu
verbessern, daß bei einem gleichmäßigen Einfärben des Plattenzylinders Schabloniererscheinungen
auf der Druckplatte bzw. dem Druckbild vermieden werden.
[0005] Die Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale
gelöst. Die beim Schablonieren auftretenden Dickenunterschiede des Farbfilms auf der
letzten Farbauftragwalze werden durch deren axiale Bewegung soweit gegenüber den anderen
Farbauftragwalzen verschoben, daß keine scharfen Konturen mehr gegeben sind und damit
eine Schabioniererscheinung auf dem fertigen Druckbild nicht mehr sichtbar ist. Durch
die weiche und freie Bewegung der Farbauftragwalze und durch den asynchronen Bewegungsablauf
gegenüber der zugehörigen Reibwalze über die vorgesehenen Druckfedern wird der Ausgleich
des Farbfilms verbessert und ein Verschleiß der Druckplatte vermieden. In der Praxis
hat sich eine seitliche Bewegung der Farbauftragwalze von wenigen Millimetern als
völlig ausreichend ergeben.
[0006] Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt.
[0007] Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Farbwerkes,
Fig. 2 einen Teillängsschnitt durch die changierende Farbauftragwalze.
[0008] Bei der in Figur 1 dargestellten Seitenansicht handelt es sich um ein normales Offsetdruckwerk
zum Bedrucken einer Papierbahn 1 zwischen zwei Gummizylindern 2, 3, die jeweils mit
einem Plattenzylinder 4, 5 zusammenwirken. Die dargestellte obere Hälfte des Druckwerkes
besitzt ein Feuchtwerk 6 zum Befeuchten der auf dem Plattenzylinder 4 angeordneten
Druckplatte. Das weiterhin dargestellte Farbwerk 7 besteht aus einem Farbkasten 8,
einer Farbkastenwalze 9, mehreren Farb- bzw. Reibwalzen und den Farbauftragwalzen
10, 11 und 12. Zum Druckabstellen sind sowohl die Farbauftragwalzen 10 bis 12 als
auch die Feuchtauftragwalze 13 vom Plattenzylinder4 abhebbar gelagert. Hierbei werden
in bekannter Weise auch die Gummi- und die Plattenzylinder voneinander abgestellt,
so daß deren Mantelflächen nicht mehr in Berührung stehen.
[0009] In Figur 2 ist eine changierende Farbauftragwalze dargestellt, bei der es sich um
die in Drehrichtung des Plattenzylinders 4 gesehene letzte Walze 12 handeln kann.
Die Farbauftragwalze besitzt einen Walzenmantel 14, der mit einem elastischen Überzug
15, z.B. aus Gummi, überzogen ist. Der Walzenmantel 14 ist über Nadellager 16 mit
verlängerten Innenbüchsen 17 auf eine drehfest in Lagerungen 18 angeordnete Walzenachse
19 drehbar und axial verschiebbar gelagert. Die Lagerungen 18 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel
zwischen den Seitengestellen 20 und 21 vorgesehen und dienen dem Abheben der Farbauftragwalze
12 beim Abstellen des Druckes.
[0010] Auf der Walzenachse 19 sind innerhalb des Walzenmantels 14 Büchsen 22 über Spannringe
23 befestigt, die als Anschlag für die Büchse 24 dienen, die über Kugellager 25 in
dem Walzenmantel 14 angeordnet sind. Zwischen beiden Büchsen besteht bei Mittelstellung
der Farbauftragwalze ein Abstand a von etwa 4mm, so daß die Farbauftragwalze 12 insgesamt
einen seitlichen Hub von etwa 8mm ausführen kann.
[0011] Auf beiden Seiten der Farbauftragwalze 12 sind zwischen den Büchsen 22 und 24 Druckfedern
26 vorgesehen, die in ihrer Druckkraft so bemessen sind, daß die Farbauftragwalze
12 beim seitlichen Hub der mit ihr zusammenwirkenden Reibwalze 27 dieser um den Betrag
a folgt, und in dieser Stellung solange verbleibt, bis die Reibwalze in ihrem jeweiligen
Totpunkt eine Bewegungsumkehr erfährt. Sobald die seitliche Bewegung der Reibwalze
27 gegen 0 geht, leitet die jeweilige Druckfeder 26 bereits die Rückbewegung der Farbauftragswalze
12 in ihre Ausgangsstellung ein. Danach erfolgt die Mitnahme derselben zur anderen
Seite hin, bis die Büchsen 24, 26 aufeinander treffen. Es handelt sich somit bei der
Farbauftragwalze 12 um eine asynchrone seitliche Bewegung zur Reibwalze 27, die ohne
zusätzlichen Antrieb ein Schablonieren verhindert.
1. Farbwerk für Druckmaschinen, insbesondere Offsetdruckmaschinen, bei dem die Farbe
von einem Farbvorratsbehälter (8) dosiert den Farbwalzen des Farbwerks (7) zugeführt
wird, durch die der Farbfilm über mehrere, jeweils an einer Reibwalze (z.B. 27) anliegende
und vom Plattenzylinder (4) abhebbare Farbauftragwalzen (10, 11, 12) auf die Druckplatte
aufbringbar ist, wobei die in Drehrichtung des Plattenzylinders (4) gesehen, letzte
Farbauftragwalze (12) changierend ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Walzenmantel (14) der changierenden Farbauftragwalze (12) auf einer axial-
und drehfest in Lagerungen (18) angeordneten Walzenachse (19) drehbar und ohne gesonderten
Changierantrieb durch die axiale Hubbewegung der Relbwalzw (27) axial verschiebbar
gelagert ist,
daß der axiale Hub beiderseits von je zwei Büchsen (22, 24) begrenzt ist und
daß zwischen den beiden Büchsen (22,24) auf jeder Walzenseite eine Druckfeder (26)
vorgesehen ist.
2. Farbwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Walzenmantel (14) über Nadellager (16) mit verlängerten Innenbüchsen (17)
auf der Walzenachse (19) gelagert ist und die jeweils innen angeordnete, von einer
Druckfeder (26) abgestützte Büchse (24) über ein Kugellager (25) drehbar in dem Walzenmantel
(14) gelagert ist.
1. Inking unit for printing machines, particularly offset printing machines, in which
in a metered fashion the ink is supplied from an ink supply tank (8) to the ink rollers
of the inking unit (7) by which the ink film is applicable to the printing plate via
a plurality of ink applicator rollers (10, 11, 12), each being in contact with a distributor
roller (e.g. 27) and disengageable from the plate cylinder (4), whereby, viewed in
direction of rotation of the plate cylinder (4), the last ink applicator roller (12)
is constructed so as to oscillate,
wherein the roller casing (14) of the oscillating ink applicator roller (12) is mounted
so as to be rotatable and, without a separate oscillating drive caused by the axial
stroke movement of the distributor roller (27), axially displaceable on a roller axle
(19) which is disposed in bearings (18) in an axially rigid manner and fixed against
rotation,
the axial stroke is limited on either side by two bushings (22, 24) and
between the two bushings (22, 24) there is provided a compression spring (26) on each
side of the roller.
2. Inking unit according to Claim 1,
wherein the roller casing (14) is mounted on the roller axle (19) via needle bearings
(16) having extended inner bushings (17) and the respective bushing (24) disposed
on the inside and braced by a compression spring (26) is rotatably mounted in the
roller casing (14) via a ball bearing (25).
1 - Dispositif d'encrage pour machines à imprimer, en particulier pour machines à
imprimer offset, dans lequel l'encre est amenée, dans une quantité dosée, à partir
d'un réservoir d'encre (8), aux rouleaux d'encrage du dispositif d'encrage (7), au
moyen desquels le film d'encre peut être déposé sur le cylindre porte-plaque, par
l'intermédiaire de plusieurs rouleaux toucheurs d'encrage (10, 11, 12) appuyés chacun
contre un rouleau de distribution (13, 27) et qui peuvent être écartés du cylindre
porte-plaque (4), dispositif dans lequel le dernier rouleau toucheur d'encrage (12),
considéré dans le sens de la rotation du cylindre porte-plaque (4) est constitué par
un rouleau baladeur, caractérisé en ce que la paroi latérale (14) du rouleau toucheur
d'encrage (12) baladeur est montée rotative et mobile en translation axiale, sans
entrainement de mouvement baladeur particulier et sous l'effet du mouvement de translation
axiale du rouleau de distribution (27), sur un axe de rouleau (19) monté fixe axialement
et en rotation dans des paliers (18), en ce que la course axiale est limitée des deux
côtés, par deux douilles (22, 24) de chaque côté, et en ce qu'il est prévu un ressort
de compression (26) entre les deux douilles (22, 24) de chaque côté du rouleau.
2 - Dispositif d'encrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la paroi
latérale (14) du rouleau est montée sur l'axe (19) du rouleau par l'intermédiaire
de roulements à aiguilles (16) munis de bagues intérieures prolongées (17), et la
douille (24) disposée en position intérieure et appuyée contre un ressort de compression
(26) est montée rotative dans la paroi latérale (14) du tambour par l'intermédiaire
d'un roulement à billes (25).

