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(11) |
EP 0 143 242 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.11.1986 Patentblatt 1986/46 |
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Anmeldetag: 20.09.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: C21C 5/46 |
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Befestigung für warmgängige Gefässe, insbesondere für kippbare Stahlwerkskonverter
Fixing equipment for vessels subjected to heat, especially for steel plant converters
Fixation pour récipients soumis au chauffage en particulier pour convertisseurs basculants
d'acierie
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT FR GB SE |
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Priorität: |
19.11.1983 DE 3341824
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.06.1985 Patentblatt 1985/23 |
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Anmelder: MANNESMANN Aktiengesellschaft |
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40027 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Langlitz, Karlheinz
D-4330 Mülheim (DE)
- Schmitz, Günter
D-4100 Duisburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Befestigung für warmgängige Gefäße, insbesondere für
kippbare Stahlwerkskonverter, deren Gewicht unter Zulassung von Wärmebewegungen bei
aufrechter Gefäßstellung mittels zur Gefäßmittellängsachse parallelen und ggfs. bei
horizontaler Gefäßlage mittels quer bzw. senkrecht zur Gefäßmittellängsachse verlaufender,
jeweils vorgespannter biegeweicher Zugelemente, die an ortsfesten oder kippbaren Halterungen
befestigt sind, aufgenommen wird.
[0002] Eine solche Befestigung ist außerdem bei auswechselbaren Stahlwerkskonvertern anwendbar,
bei denen die Halterung kippbar in Kippzapfen gelagert ist, wobei die Halterung aus
einem Tragrahmen (einem geschlossenen oder offenen Tragring) besteht.
[0003] Derartige Befestigungen für warmgängige Gefäße haben sich in der Praxis bewährt,
weil es möglich ist, zwei gegenteilige technische Forderungen optimal miteinander
zu verbinden. Die Wärmebewegungen des Gefäßes (positive und negative räumliche Wärmedehnungen)
und eine spielfreie, d. h. schlagfreie Lagerung des Gefäßes auf seiner Halterung (als
Gefäße kommen Reaktoren, metallurgische Zwischengefäße, Stahlwerkskonverter u. dgl.
in Betracht) können verwirklicht werden. Etwa auftretende Spiele zwischen Gefäß und
seiner Halterung können leicht durch Nachspannen der vorgespannten Zugelemente ohne
großen Aufwand wieder aufgehoben werden.
[0004] Eine derartige Befestigung ist bekannt (DE-PS 19 11 948 - analog US-PS 3 684 265).
Der bekannte Vorschlag löst zwar das Problem, bei einem Fertiggewicht von etwa 1 000
t (Gewicht des Gefäßmantels mit Ausmauerung) nicht nur eine dauernde Kraftübertragung
bei zuzulassenden Wärmebewegungen zu bewerkstelligen, sondern das Gefäß mit einem
Fertiggewicht von 1 000 t auch noch auswechselbar zu gestalten. Von dem bedeutsamen
Teilproblem, das Gefäß in kurzer Zeit (in wenigen Stunden) aus seiner Halterung auszubauen
und gegen ein bereitstehendes Gefäß auszuwechseln abgesehen, besteht das andere Teilproblem
für den Dauerbetrieb solcher Gefäße, die auftretenden Wärmespannungen abzubauen.
[0005] Nach dem bekannten Vorschlag dienen die parallel zur Gefäßmittellängsachse verlaufenden
biegeweichen, vorgespannten Zugelemente zur Aufnahme von Kräften parallel zur Gefäßmittellängsachse.
In der sogenannten « Bauchlage des Gefäßes, d. h. bei einem horizontalen Verlauf der
Gefäßmittellängsachse übertragen diese in Längsrichtung verlaufenden Zugelemente nur
noch über die Reibungskräfte zwischen Gefäß und Halterung Gewichtskräfte und dementsprechend
nur einen kleinen Teil des Gesamtgewichts. Für diesen Lastfall « Bauchlage sind daher
bekanntermaßen zusätzliche Befestigungsmittei, nämlich innerhalb des Tragringes Steckbolzen
und an einem Verstärkungsring des Gefäßes Steckbolzen-Aufnahmen vorgesehen. Ein solches
System erleichtert zwar das Auswechseln des Gefäßes erheblich, weil beim Wiedereinsetzen
des Gefäßes das Gefäß zusammen mit dem Verstärkungsring, der die Steckbolzen-Aufnahme
aufweist, auf die Steckbolzen ausgerichtet werden kann, so daß das Gefäß verhältnismäßig
einfach und schnell durch Verfahren des das Gefäß tragenden Wagens eingespielt werden
kann. Anders betrachtet stellt dieses System jedoch im Hinblick auf die während des
Dauerbetriebes zu fordernde Wärmebewegung von . Steckbolzen und Steckbolzen-Aufnahme
insofern eine äußerst starre, wenn auch sehr tragfähige Einrichtung dar, weil im bekannten
Fall die Steckbolzen-Aufnahme am Verstärkungsring des Gefäßes angeordnet ist und der
Steckbolzen am Tragring. Gefäßwandung bzw. Gefäß weisen jedoch stets eine höhere Betriebstemperatur
auf als der Tragring oder eine andere Halterung. Es ist daher nicht auszuschließen,
daß unterschiedliche Wärmebewegungen zu einem Versatz der Mittenachsen von Steckbolzen
und Steckbolzen-Aufnahme führen. Ferner ist nicht ganz auszuschließen, daß das im
bekannten Fall vorgesehene Kugelgelenk in Verbindung mit Mittenachsen-Abweichungen
seine Funktion nicht voll erfüllen kann.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Befestigung hinsichtlich
der sogenannten Querbefestigung, d. h. der Befestigung für den Lastfall « Bauchlage
weiter zu entwickeln, u. z. dahingehend, daß auch die Querbefestigung Wärmebewegungen
ohne Nachteile aufnehmen kann.
[0007] Die gestellte Aufgabe wird nach einem ersten Anwendungsfall für senkrechtstehende,
nicht kippbare und auch für kippbare warmgängige Gefäße erfindungsgemäß gelöst, indem
die Querbefestigungs-Zugelemente paarweise mit ihren einen Enden jeweils an einer
Gefäßhalterung neben dem Gefäß und mit ihren anderen Enden an einem verlagerungsfähigen
Hohllager jeweils Zugkraft übertragend befestigt sind, und daß jeweils ein in das
Hohllager ragender kurzer Tragzapfen zumindest mittelbar mit der Gefäßwandung verbunden
ist. Diese Gestaltung ermöglicht zugleich Wärmebewegungen der Querbefestigung im Lastfall
« Bauchlage zuzulassen und vereinfacht das bekannte System des Steckbolzens mit der
Steckbolzen-Aufnahme. So entfällt z. B. ein besonderes Kugelgelenk, weil die Zugelemente
die Funktion des Kugelgelenkes übernehmen. Außerdem wirkt sich die Schaffung des verselbständigten
Hohllagers, das verlagerungsfähig ist, in einer Temperatursenkung der wichtigsten
Bauteile aus.
[0008] Die Ausdehnung des Prinzips der Erfindung auf auswechselbare Gefäße, die in einem
offenen oder geschlossenen Tragrahmen bzw. Tragring befestigt sind, erfolgt dergestalt,
daß die etwa innerhalb einer senkrechten Ebene zur Gefäßmittellängsachse verlaufenden
Querbefestigungs-Zugelemente oberhalb oder unterhalb am Tragrahmen außer an dem Tragrahmen
jeweils an einem verlagerungsfähigen Hohllager Zugkraft übertragend befestigt sind
und daß zumindest zwei jeweils in das Hohllager ein- bzw. herausschiebbare, mit ihrer
Achse parallel zur Gefäßmittellängsachse verlaufende, kurze Tragzapfen oberhalb oder
unterhalb des Tragrahmens am Gefäß befestigt sind. Diese Maßnahmen gestatten einerseits
eine Auswechselung des Gefäßes und andererseits während des Betriebes Wärmebewegungen
des Gefäßes. Ferner wird ein leichteres Einspielen der kurzen Tragzapfen durch die
Elastizität des Systems begünstigt.
[0009] In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Hohllager für den kurzen
Tragzapfen aus einem dickwandigen Ring mit im Querschnitt konischem Eingangsabschnitt
des Innenraums besteht. Ein solcher Ring eignet sich für die Aufnahme von hohen Zugkräften,
ohne die Funktion des kurzen Tragzapfens zu stören. Der Ring ist außerdem schnell
und wirtschaftlich herstellbar.
[0010] Hierbei wirkt für die Fertigung vorteilhaft, daß das Hohllager außen eine quadratische
oder rechteckige Form aufweist.
[0011] Die Übertragung der Last und/oder das Ein- bzw. Herausschieben wird ferner dadurch
unterstützt, daß der kurze Tragzapfen im Querschnitt an einen Flansch anschließend
einen balligen Abschnitt und einen konischen Abschnitt aufweist.
[0012] Die Wärmeeinwirkung der Gefäßwandung auf die Befestigung wird außerdem dadurch vermindert
oder ganz eliminiert, indem der kurze Tragzapfen mit einer im Inneren vorgesehenen
Kühleinrichtung versehen ist.
[0013] Eine praktische Ausführungsform ergibt sich hier dadurch, daß die im Inneren des
kurzen Tragzapfens befindliche Kühleinrichtung aus jeweils im Inneren verlaufenden
Kühlmittelzu- und Kühlmittelabfuhrleitungen besteht.
[0014] Eine andere Verbesserung der Erfindung ist dahingehend vorgenommen, daß an der Gefäßwandung
und am Tragrahmen bzw. an der Gefäßhalterung formschlüssig ineinandergreifende, über
den Umfang in gleichmäßig verteilten Abständen angeordnete Zentriermittel vorgesehen
sind.
[0015] Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt
und werden im folgenden näher beschrieben.
[0016] Es zeigen :
Figur 1 ein als Stahlwerkskonverter ausgeführtes warmgängiges Gefäß mit Kippgestell
im Aufriß, wobei die rechte Gefäßhälfte aufgeschnitten gezeichnet ist, als erstes
Ausführungsbeispiel,
Figur 2 einen Querschnitt durch das Gefäß gemäß dem Schnitt A-A in Fig. 1, von unten
gesehen,
Figur 3 einen axialen, senkrechten Teilschnitt durch das Gefäß mit Tragrahmen als
ein zweites Ausführungsbeispiel,
Figur 4 einen axialen, senkrechten Teilschnitt durch Gefäß mit Tragrahmen für das
erste Ausführungsbeispiel,
Figur 5 eine Seitenansicht der Teile für die Querbefestigung, in einem vergrößerten
Maßstab gezeichnet und
Figur 6 einen Schnitt durch die Anordnung gemäß Fig. 5 entsprechend der Schnittangabe
B-B.
[0017] Das warmgängige Gefäß 1, das aus einem Reaktor, wie z. B. einem Kernreaktor, einem
sonstigen Reaktor, wie z. B. aus einem Kohlevergasungsreaktor oder aus einem metallurgischen
Zwischenbehälter besteht, ist in der Zeichnung als Stahlwerkskonverter dargestellt,
in dem flüssiges Roheisen zu Stahl gefrischt wird. Das Gefäß 1 besteht aus der Gefäßwandung
2, die die Ausmauerung 3 stützt. Im allgemeinen sind derartige Stahlwerkskonverter
in Kipplagern 4 und 5 mittels Kippzapfen 6 und 7 kippbar, wobei letztere an der Halterung
8, der als Tragrahmen 8a, d. h. als geschlossener Tragring ausgestaltet ist, befestigt
sind. Die Kipplager 4 und 5 ruhen auf dem Fundament 9.
[0018] Auf der Verlängerung des Kippzapfens 6 ist der Kippantrieb 10 gelagert. Das Antriebsdrehmoment
des Kippantriebs 10 wird an der Drehmomentstütze 11 aufgefangen.
[0019] Die Halterung 8 muß nicht kippbar sein, falls der jeweils im Gefäß 1 ablaufende Prozeß
eine solche Kippbarkeit nicht benötigt.
[0020] Das Gefäß 1 wird in Richtung der Gefäßmittelängsachse 12 mittels der biegeweichen,
vorgespannten Zugelemente 13 gehalten. In Kopflage, d. h. wenn die Stahlwerkskonvertermündung
1a nach unten weist, wird die Vorspannung in den Zugelementen 13 dem Gewicht des Gefäßes
entsprechend abgebaut. Für die sog. « Bauchlage", d. h. bei horizontalem Verlauf der
Gefäßmittellängsachse 12 sind Querbefestigungs-Zugelemente 14a und 14b vorgesehen
(Fig.2). deren eine Enden 14c an der Halterung 8 befestigt und deren andere Enden
14d an dem Hohllager 15 befestigt sind. In das Hohllager 15 ragt jeweils ein kurzer
Tragzapfen 16, der unmittelbar oder mittelbar mit der Gefäßwandung 2 verbunden ist.
[0021] Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1) befinden sich die kurzen Tragzapfen
16 jeweils an Gefäßvorsprüngen 17, wobei ein solcher Gefäßvorsprung 17 jeweils aus
oberen Flanschplatten 17a unteren Flanschplatten 17b, die mit mehreren Abstützplatten
17c verbunden sind, besteht, und wobei die Verbindung durch Verschweißen geschaffen
wird (vgl. insbesondere die Fig. 1, 4 und 5).
[0022] Das Gefäß 1 gemäß Fig. 1 ist auswechselbar, indem die Zugelemente 13 gelöst und das
Gefäß 1 auf einen (nicht dargestellten) Wagen abgesetzt wird. Während des Ausbauvorganges
gleiten die kurzen Tragzapfen 16 aus dem Hohllager 15 heraus oder werden während des
Einbauvorganges in das Hohllager 15 eingeschoben. Dieser Vorgang findet in einer Lage
der Achse 16a des kurzen Tragzapfens 16 parallel zur Ge- fäßmittellängsac
hse 12 statt, wobei die etwa in der senkrechten Ebene zur Gefäßmitteilängsachse 12
verlaufenden Ouerbefestigungs-Zugelemente 14a, 14b quer biegeweich sind und daher
ausweichen können, wenn der kurze Tragzapfen 16 nicht genau fluchtend mit dem Hohllager
15 einzutreten versucht.
[0023] Gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 3) befindet sich der kurze Tragzapfen
16 in der Gefäßwandung 2 eingeschweißt, tritt durch die Öffnung 18a und fungiert als
Element der Längsbefestigung im Sinn der bereits beschriebenen Zugelemente 13. Das
Hohllager 15 ist achsengleich zur Achse 16a angeordnet und befindet sich innerhalb
der Halterung 8, d. h. im Innenraum des Tragrahmens 8a. Sowohl der kurze Tragzapfen
16 als auch das Hohllager 15 sind durch die Öffnung 18b von außen sichtbar und können
kontrolliert bzw. gewartet werden. Das zweite Ausführungsbeispiel ist nicht für einen
schnellen Wechsel des Gefäßes 1 vorgesehen. Das Gefäß 1 wird hier jedoch in der Funktionsweise
gelagert, daß über die Zugelemente 13 ein Nachgeben des Hohllagers 15 eintritt, sobald
Wärmespannungen in der Gefäßwandung 2 auftreten. Vorteilhafterweise kann sich der
kurze Tragzapfen 16 schrägstellen und hin- und herverschieben. Für die Zulassung von
Schiebebewegungen und/oder Schränkungsbewegungen verlaufen die Zugelemente 13 durch
erweiterte Durchgangsbohrungen 18c und 18d. Einer der kurzen Tragzapfen 16 mit seiner
Achse 16a verläuft vorteilhafterweise senkrecht zur Kippzapfenachse der Kippzapfen
6 und 7, um das Kippmoment auf das Gefäß 1 zu übertragen.
[0024] In Fig.4 ist das erste Ausführungsbeispiel für das schnell auswechselbare Gefäß 1
gemäß Fig. 1 ausschnittsweise in größerem Maßstab dargestellt. Der kurze Tragzapfen
16 ist mit einer Kernbohrung 16b versehen, der mehrere Funktionen zugeordnet sein
können. Eine dieser Funktionen (eine andere wird nachfolgend beschrieben) besteht
in der Anordnung der Zugelemente 13, die alternativ durch die Kernbohrung 16b geführt
sein können (damit wird eine Kombination der Ausführungsformen aus den Fig. 1 und
4 erzielt).
[0025] Gemäß Fig. 5 sind weitere Funktionen des kurzen Tragzapfens 16 gezeigt. Der kurze
Tragzapfen 16 (seine wirksame Länge bestimmt sich nach dem geringst auftretenden Biegemoment
bzw. der erreichbaren Minimalspannung im Tragrahmen 8a und in der Gefäßwandung 2)
ist mit dem Bund 16c in die Flanschplatte 17a eingelassen und liegt mit dem Flansch
16d auf. Vom Flansch 16d ausgehend weist der Tragzapfen 16 einen balligen Abschnitt
16e und daran anschließend einen konischen Abschnitt 16f auf. Der ballige Abschnitt
16e liegt in dem auf den konischen Eingangsabschnitt 15a folgenden Innenraum 15b,
der zylindrisch ist, spielfrei an. Das Hohllager 15 selbst besteht aus dem dickwandigen
Ring 15c, an dem bei einer außen quadratischen oder rechteckigen Form 15d (Fig.6)
die Querbefestigungs-Zugelemente 14a bzw. 14b mittels der Spannköpfe 19 angeschlossen
sind. Die anderen Enden 19a sind ebenfalls mittels solcher Spannköpfe 19 an Lager
20a und 20b auf der Seite der Halterung 8 bzw. des Halterahmens 8a (Tragring) angeschlossen,
wobei in bekannter Weise eine Vorspannkraft auf die Querbefestigungs-Zugelemente 14a
bzw. 14b übertragen ist. Der kurze Tragzapfen 16 weist im Inneren 21 eine Kühleinrichtung
22 auf. Die Kühleinrichtung 22 besteht nach dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus
einer Kühlmittelzufuhrleitung 23 und aus einer Kühlmittelabfuhrleitung 24 mit den
erforderlichen Armaturen. Am Ende der Kühlmittelzufuhrleitung 23 fließt das Kühlmittel,
wie z. B. Wasser, aus einer Öffnung 25 aus. Der kurze Tragzapfen 16 bzw. dessen Inneres
ist mit einem Deckel 26 nach vorne und nach hinten durch das Gehäuse der Kühlmittelabfuhrleitung
24 verschlossen.
[0026] An der Gefäßwandung 2 (Fig. 2) befinden sich ferner Zentriermittel 27a, die mit weiteren
Zentriermitteln 27b, die am Tragrahmen 8a bzw. an der Gefäßhalterung 8 befestigt sind,
ineinandergreifen und über den Umfang des Tragrahmens 8a in gleichen Abständen verteilt
angeordnet sind. Die Zentriermittel 27a bestehen aus Vorsprüngen an der Gefäßwandung
2, die zwischen Nockenpaaren auf dem Tragrahmen 8a greifen. In der entsprechenden
Lage, bezogen auf die Gefäßmittellängsachse 12, liegen die Vorsprünge jeweils zwischen
dem Nockenpaar, so daß das Gefäß 1 in bezug auf den Tragrahmen 8a bzw. seine Halterung
8 zentriert ist.
1. Befestigung für warmgängige Gefäße, insbesondere für kippbare Stahlwerkskonverter,
deren Gewicht unter Zulassung von Wärmebewegungen bei aufrechter Gefäßstellung mittels
zur Gefäßmittellängsachse parallelen und ggf. bei horizontaler Gefäßlage mittels quer
bzw. senkrecht zur Gefäßmittellängsachse verlaufender, jeweils vorgespannter biegeweicher
Zugelemente, die an ortsfesten oder kippbaren Halterungen befestigt sind, aufgenommen
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbefestigungs-Zugelemente (14a bzw. 14b)
paarweise mit ihren einen Enden (14c) jeweils an einer Gefäßhalterung (8) neben dem
Gefäß (1) und mit ihren anderen Enden (14d) an einem verlagerungsfähigen Hohllager
(15) jeweils Zugkraft übertragend befestigt sind und daß jeweils ein in das Hohllager
(15) ragender kurzer Tragzapfen (16) zumindest mittelbar mit der Gefäßwandung (2)
verbunden ist.
2. Befestigung für warmgängige Gefäße, insbesondere für kippbare und auswechselbare
Stahlwerkskonverter, deren Gewicht jeweils unter Zulassung von Wärmebewegungen in
aufrechter Gefäßstellung mittels eines die Gefäßwandung über den Umfang teilweise
oder ganz mit Abstand umgebenden Tragrahmens aufgenommen und in Kippstellungen von
0° bis 360° mittels parallel zur Gefäßmittellängsachse verlaufender, die Gefäßwandung
und den Tragrahmen verbindender, vorgespannter biegeweicher Zugelemente aufgenommen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa innerhalb einer senkrechten Ebene (14b)
zur Gefäßmittellängsachse (12) verlaufenden Querbefestigungs-Zugelemente (14a, 14b)
oberhalb oder unterhalb am Tragrahmen (8a) außer an dem Tragrahmen (8a) jeweils an
einem verlagerungsfähigen Hohllager (15) Zugkraft übertragend befestigt sind und daß
zumindest zwei jeweils in das Hohllager (15) ein- bzw. herausschiebbare, mit ihrer
Achse (16a) parallel zur Gefäßmittellängsachse (12) verlaufende, kurze Tragzapfen
(16) oberhalb oder unterhalb des Tragrahmens (8a) am Gefäß (1) befestigt sind.
3. Metallurgisches Gefäß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Hohllager (15) für den kurzen Tragzapfen (16) aus einem dickwandigen Ring (15c)
mit im Querschnitt konischem Eingangsabschnitt (15a) des Innenraums (15b) besteht.
4. Metallurgisches Gefäß nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Hohllager (15) außen eine quadratische oder rechteckige Form (15d) aufweist.
5. Metallurgisches Gefäß nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der kurze Tragzapfen (16) im Querschnitt an einem Flansch (16d) anschließend einen
balligen Abschnitt (16e) und einen konischen Abschnitt (16f) aufweist.
6. Metallurgisches Gefäß nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der kurze Tragzapfen (16) mit einer im Inneren (21) vorgesehenen Kühleinrichtung (22)
versehen ist.
7. Metallurgischen Gefäß nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die im Inneren (21) des kurzen Tragzapfens (16) befindliche Kühleinrichtung (22) aus
jeweils im Inneren verlaufenden Kühlmittelzu- und einer Kühlmittelabfuhrleitungen
(23, 24) besteht.
8. Metallurgisches Gefäß nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
an der Gefäßwandung (2) und am Tragrahmen (8a) bzw. an der Gefäßhalterung (8) formschlüssig
ineinandergreifende, über den Umfang in gleichmäßig verteilten Abständen angeordnete
Zentriermittel (27a, 27b) vorgesehen sind.
1. A mounting assembly for vessels in hot operation, especially tiltable converters
for steelworks duty, featuring prestressed but resilient vertical tendons arranged
to absorb the shell weight while permitting thermal movements, these tendons being
parallel to the shell longitudll- nal center line in the vertical OR vertically or
transversely arranged relative thereto in the horizontal AND mounted in fixed or tiltable
holders, this assembly being characterized by : horizontal tendons (14 a/b) being
fastened pairwise at one end (14c) at a shell to ring lock system element (8) beside
the vessel (1) and at the other end (14d) in a relocating tubular bearing (15), in
each case transmitting tensile force, a supporting pin (16) projecting into the selfsame
tubular bearing (15) and being at least indirectly connected with the shell (2).
2. A mounting assembly for vessels in hot operation, especially tiltable and change
type converters for steelworks duty, arranged to absorb weight while permitting thermal
movement, in a trunnion ring, partly or entirely at a distance from the shell when
the latter is in the vertical OR in prestressed but resilient vertical tendons when
the vessel is in tilting position, these tendons being parallel from 0 through 360
degrees to the shell longitudinal center line and connecting the shell with the trunnion
ring, this assembly being characterized by: horizontal tendons (14 a/b) arranged roughly
in the vertical (14b) to the shell longitudinal center line (12), fastened above or
below but not at the trunnion ring (8a), by a relocating tubular bearing (15), transmitting
tensile force, at least two of the supporting pins (16) arranged to slide into and
out of the selfsame tubular bearing (15) with their axis (16a) parallel to the shell
longitudinal center line (12) above or beneath the trunnion ring (8a) AND fastened
at the vessel (1).
3. A metallurgical vessel to Claims 1 and 2, characterized by: tubular bearing (15)
for supporting pin (16) consisting of a thick-walled ring (15c) which features a conical
entry section (15a) for the inner zone (15b).
4. A metallurgical vessel to Claims 1 to 3, characterized by: the square or rectangular
exterior (15d) of tubular bearing (15).
5. A metallurgical vessel to Claims 1 to 4, characterized by: supporting pin (16)
having a crowned (16e) and a tapered (16f) section relative to a connecting flange
(16d).
6. A metallurgical vessel to Claims 1 to 5, characterized by : a cooling system (22)
intented for incorporation into the interior (21) of supporting pin (16).
7. A metallurgical vessel to Claims 1 to 6, characterized by: cooling system (22)
in the interior (21) of supporting pin (16) comprising inside coolant feed (23) and
discharge (24) lines.
8. A metallurgical vessel to Claims 1 to 7, characterized by : centering devices (27a/b)
being arranged regularly spaced and positively intermeshing at the shell (2) and trunnion
ring (8a) or the shell to ring lock system elements (8).
1. Moyen de fixation pour des récipients utilisés en température, notamment pour des
convertisseurs d'aciérie, basculants, dont le poids est supporté en permettant des
mouvements d'origine thermiques lorsque le récipient est debout, à l'aide d'éléments
de traction parallèles à l'axe longitudinal médian du récipient et, le cas échéant,
lorsque le récipient est en position horizontale à l'aide de tels éléments de traction
transversaux ou perpendiculaires à l'axe longitudinal médian du récipient, ces éléments
de traction, précontraints et souples, étant fixés à des moyens de support fixes ou
basculants, moyen de fixation caractérisé en ce que les éléments de traction pour
la fixation transversale (14a, 14b) sont fixés par paire par leurs extrémités (14c)
respectivement dans un moyen de support de récipient (8) à côté du récipient (1) et
leurs autres extrémités (14d) à un palier creux (15) susceptible d'être déplacé, en
transmettant chaque fois la force de traction, et en ce qu'un tourillon (16), court,
pénétrant chaque fois dans le palier creux (15), est relié au moins indirectement
à la paroi (2) du récipient.
2. Moyen de fixation pour un récipient montant en température, notamment pour un convertisseur
d'aciérie basculant et interchangeable, dont le poids est supporté respectivement
tout en permettant des mouvements thermiques en position droite du récipient à l'aide
d'un châssis de support entourant la paroi du récipient sur toute la périphérie ou
une partie de celle-ci, et à une certaine distance et dans des positions de basculement
comprises entre 0° et 360°, à l'aide d'éléments de traction précontraints, fléchissants,
qui sont parallèles à l'axe longitudinal médian du récipient et qui relient la paroi
du récipient et le châssis de support, caractérisé en ce que les éléments de traction
de fixation transversale (14a, 14b) qui passent dans un plan vertical (14b) par rapport
à l'axe longitudinal médian (12) du récipient sont fixés au-dessus et en dessous au
châssis de support (8a) et, en plus du châssis (8a), chaque fois à un palier creux
(15) susceptible de se déplacer pour transmettre les efforts de traction et en ce
qu'au moins deux tourillons (16) qui peuvent pénétrer et sortir du palier creux (15)
ont leur axe (16a) parallèle à l'axe longitudinal médian (12) du récipient et sont
fixés au-dessus et en dessous du châssis de support (8a) au récipient (1).
3. Récipient métallurgique selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que
le palier creux (15) du tourillon (16) se compose d'un anneau (15c) à paroi épaisse
dont le volume intérieur (15b) a une section d'entrée (15a) de forme conique.
4. Récipient métallurgique selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le
palier creux (15) présente une forme carrée ou rectangulaire (15d).
5. Récipient métallurgique selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le
tourillon (16) a, en section, un segment (16e), bombé, adjacent à une bride (16d)
et un segment conique (16f).
6. Récipient métallurgique selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le
tourillon (16) est muni d'un dispositif de refroidissement (22) prévu dans sa partie
intérieure (21).
7. Récipient métallurgique selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le
dispositif de refroidissement (22) prévu à l'intérieur (21) du tourillon (16) se compose
respectivement d'une conduite d'alimentation et d'une conduite d'évacuation de fluide
de refroidissement (23, 24) passant dans cette partie intérieure.
8. Récipient métallurgique selon les revendications 1 à 7, caractérisé par des moyens
de centrage (27a, 27b) prévus par la paroi (2) du récipient et sur le châssis de support
(8a) ou sur le moyen de fixation (8), ces moyens pénétrant l'un dans l'autre par une
liaison par la forme et étant répartis à la périphérie à des intervalles réguliers.