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(11) |
EP 0 143 260 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.09.1989 Patentblatt 1989/37 |
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Anmeldetag: 27.09.1984 |
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Regelungsanordnung zur temperaturabhängigen Füllungsänderung einer hydrodynamischen
Kupplung
Control arrangement for a temperature-responsive rate of charge of a hydrodynamic
clutch
Agencement de réglage pour le changement de remplissage en fonction de la température
d'un accouplement hydro-dynamique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT |
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Priorität: |
29.09.1983 DE 3335257 29.09.1983 DE 3335259 29.09.1983 DE 3335258
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.06.1985 Patentblatt 1985/23 |
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Patentinhaber: Klöckner-Humboldt-Deutz
Aktiengesellschaft |
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51149 Köln (DE) |
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Erfinder: |
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- Glöckner, Manfred, Dr.
D-5024 Pulheim (DE)
- Wallenfang, Gerd.
D-5000 Köln 90 (DE)
- Nau, Walter, Dipl.-Ing.
D-5000 Köln 50 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 938 706 GB-A- 844 009 US-A- 3 147 635 US-A- 3 905 394
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DE-A- 3 043 484 US-A- 2 356 580 US-A- 3 568 648
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- DUBBEL - "Taschenbuch für den Maschinenbau", 14. Auflage, 1981, Seiten 1273-1275;
Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Regelungsanordnung zur temperaturabhängigen Füllungsänderung
einer hydrodynamischen Kupplung mit einer steuerbaren Zulaufleitung und einem ständig
geöffneten Abfluß von konstantem Querschnitt für den Kühlgebläseantrieb einer Brennkraftmaschine,
mit zumindest einem Temperaturgeber an der Brennkraftmaschine, einer Regeleinheit
zur Meßwertumsetzung und einem elektromagnetischen Regelventil im Arbeitsmittelkreis
der Kupplung.
[0002] Mit einer Änderung der Zufluß- oder Abflußmenge zur hydrodynamischen Kupplung ist
deren mittlerer Füllungsstand variierbar, wodurch der Schlupf an der Kupplung und
damit die Drehzahl des zugeordneten Gebläse geregelt werden kann.
[0003] Aus der DE-A-2 938 706 ist es bekannt, die Füllung in einer hydrodynamischen Kupplung
für den Kühlgebläseantrieb einer Brennkraftmaschine in Abhängigkeit einer Vielzahl
von Meßgrößen über ein Ventil im Zulauf zur Kupplung zu regeln, während der Ablauf
aus der Kupplung mit konstantem Querschnitt geöffnet bleibt. Das Regelventil ist dabei
als 2/2-Wegeventil ausgebildet und wird in Taktzeiten von wenigen Sekunden ständig
auf- und zugemacht, um auf diese Weise einen mittleren Füllungsstand der Kupplung
anzustreben. Hierbei sollen sämtliche aufgenommenen Meßgrößen kontinuierlich bei der
Bildung der Taktzeiten der Meßwertverarbeitungseinrichtung berücksichtigt werden.
[0004] Das Regelverhalten dieser Anordnung weist eine PD-Charakteristik auf. Obwohl nach
diesem Vorschlag ein hoher Meßund Regelungsaufwand, insbesondere bezüglich der Meßwertverarbeitung,
betrieben wird, tritt eine zu große zeitliche Verzögerung zwischen der Änderung der
Regelgröße und der Regelung der Stellgröße auf.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Regelungsanordnung gemäß Oberbegriff
des Anspruchs 1 einerseits die Schaltungslogik zu vereinfachen und andererseits dennoch
ein verbessertes Regelverhalten zu erzielen.
[0006] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß als Regelventil mehrere Wegeventile mit untereinander
abgestuften Querschnitten vorgesehen sind, und daß die abgestuften Querschnitte nach
der Reihe 2
n Flächeneinheiten mit n = 0, 1, 2... vorgesehen sind, wobei die Regeleinheit zur Ansteuerung
eines Wegeventils oder von Kombinationen von Wegeventilen zu Gesamtquerschnittsflächen
mit einer Schrittweite von einer Flächeneinheit ausgelegt ist. Zum Einstellen eines
mittleren Füllungswertes der hydrodynamischen Kupplung wird ein einziges Ventil mit
entsprechendem Querschnitt oder aber eine geeignete Kombination der Ventile mit geeignetem
Gesamtquerschnitt geöffnet. Ein ständiges Schalten der Regelungsanordnung zum Öffnen
und Schließen des Ventils zur Erzielung einer mittleren Durchflußdauer ist auf diese
Weise vermieden. Da bei den herrschenden Betriebsbedingungen einer Brennkraftmaschine
(hohe Temperatur, Verschmutzung, starke Vibrationen) elektromagnetische Schaltorgane
in der Regel einer starken Störanfälligkeit unterworfen sind, kann durch Einnehmen
fester Betriebspunkte die Störanfälligkeit gesenkt werden. Zur Auswahl des oder der
geeigneten Ventilquerschnitte vergleicht die Regelungsanordnung den von einem Meßwertaufnehmer
angezeigten Temperaturwert mit einem zugeordneten Sollwert und bestimmt nach der Sollwertabweichung
der Temperatur die Schaltung der Ventile in der geeigneten Kombination.
[0007] In konstruktiver Hinsicht können als Wegeventile Ventile gleichen Durchflußquerschnitts
verwendet werden, die in Abhängigkeit vom Betriebszustand bei steigendem Kühlluftbedarf
mit zunehmender Anzahl geöffnet werden. Vorzugsweise ist jedoch vorgesehen, daß die
Ventilquerschnitt der einzelnen Wegeventile so voneinander abweichen, daß die Öffnung
jeweils eines einzigen Ventils zur Darstellung eines erforderlichen Zuflusses zur
hydrodynamischen Kupplung ausreichend ist. Hierbei kann es zweckmäßig sein, die Ventile
in ihrem Querschnitt nach der Reihe 2
n Flächeneinheiten mit n = 0, 1, 2..., abzustufen, wobei die Zahl der Kombinationen
bei einer Schrittweite von einer Flächeneinheit größer ist als die der benötigten
Ventile.
[0008] In Weiterbildung der Erfindung wird die Rückführung vorteilhaft in ihrem dynamischen
Verhalten der Regelstrecke Hydrokupplung-Kühlgebläse-Brennkraftmaschine derart angepaßt,
daß sich im mittleren Arbeitsbereich eine Periodendauer der Schaltzyklen von etwa
zwei Sekunden einstellt. Hierdurch wird eine Schaltung bereitgestellt, die eine im
wesentlichen stufenlose Regelung des Kühlgebläseantriebs mit einfachen Mitteln ermöglicht.
[0009] Bei einer Mehrzahl von Temperaturmeßwertgebern ist vorgesehen, daß die Temperaturgeber
jeweils Sollwertabweichungen der Meßwerte angeben und daß die Regeleinheit für eine
Maximalwerterkennung unter den Sollwertabweichungen der Meßwerte ausgebildet ist,
wobei das größte der Eingangssignale zur Bildung der Steuergröße für das Regelventil
verwendet wird. Auf diese Weise können Trägheiten im Regelsystem in günstiger und
einfacher Weise vermieden werden, ohne daß dabei der Schaltungsaufwand besonders groß
ist.
[0010] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Regeleinheit zur Korrektur
der signifikanten Sollwertabweichung der Temperatur in Abhängigkeit von weiteren Betriebsparametern
und zur Darstellung der Ventilverstellung auf der Basis einer korrigierten Sollwertabweichung
der Temperatur ausgebildet ist. Auf diese Weise können auch weitere Betriebsparameter
der Brennkraftmaschine in die Kühlgebläseregelung einbezogen werden.
[0011] Der Verzicht auf den dauernden Antrieb des Kühlgebläses, der zum Zwecke der Wirkungsgradverbesserung,
der Geräuschverminderung und der Optimierung der Betriebstemperatur der Brennkraftmaschine
vorgeschlagen wird, erhöht gegenüber einem einfachen mechanischen Antrieb die Fehlerquellen.
Ein Ausfall der Kühlung kann dabei schwerste Schäden zur Folge haben. Solche Schäden
können in erster Linie bei Stromausfall durch Versagen des Regelsystems auftreten.
Dies gilt insbesondere für Dieselmotoren, deren Betrieb nach dem Start von der Stromversorgung
unabhängig ist. In Weitergestaltung der Erfindung ist zur Vermeidung dieser Nachteile
vorgesehen, daß die Regelanordnung bei Stromausfall eine maxiamle Füllung der hydrodynamischen
Kupplung sicherstellt. Hierzu ist vorgesehen, das Regelventil im Zulauf zur Kupplung
anzuordnen und den Ablauf mit konstantem Querschnitt vorzusehen, wobei entweder ein
stromlos öffnendes Regelventil oder bei einem stromlos geschlossenen Regelventil ein
stromlos öffnendes Sicherheitsventil im Bypaß zum Regelventil vorgesehen ist. Bei
Stromausfall ist so der Kühlgebläseantrieb mit maximaler Drehzahl gewährleistet.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Fig. 6 dargestellt und wird im folgenden
näher beschrieben. In den Fig. 1 bis 5 ist im wesentlichen der bekannte Stand der
Technik dargestellt.
[0013] Es zeigen in schematischer Darstellung:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Brennkraftmaschine mit einer Regelungsanordnung
mit Zweipunktschaltung,
Fig.2 2 ein Blockschaltbild der Regelungsanordnung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 ein Prinzipschaltbild einer alternativen Regelungsanordnung,
Fig. 4 eine Regelungsanordnung gemäß Fig. 2 zur Ansteuerung eines Regelventils mit
einem Schrittmotor,
Fig. 5 eine Regelungsanordnung gemäß Fig. 3 zur Ansteuerung eines elektromotorischen
Regelventils mit Stellungsaufnehmer,
Fig. 6 eine Regelungsanordnung zur Ansteuerung von parallel geschalteten Einzelventilen,
deren Querschnitte nach der Reihe 2n (mit n = 0, 1, 2,...,) abgestuft sind.
[0014] Die Brennkraftmaschine 1 weist ein Kühlluftgebläse 2 mit entsprechender Verkleidung
auf. Der Antrieb des Kühlluftgebläses erfolgt über die Sekundärseite einer hydrodynamischen
Kupplung 3, deren Primärseite bei einem mechanischen Antrieb 4 mit dem Kurbeltrieb
5 der Brennkraftmaschine verbunden ist. Die Füllung der hydrodynamischen Kupplung
erfolgt über eine Zuflußleitung 6, die von einer Ölpumpe 7 beschickt ist. Die Ölpumpe
7 ist über den Kurbeltrieb 5 mit der Brennkraftmaschine antriebsverbunden. Ferner
weist die hydrodynamische Kupplung 3 eine Abflußleitung 8 konstanten Querschnitts
auf, über die das zur Füllung der Kupplung eingespeiste Öl in den Ölsumpf der Ölpumpe
7 zurückgeführt ist.
[0015] In der Zuflußleitung 6 ist ein Regelventil 9 vorgesehen, das von einer Regelungseinrichtung
10 gesteuert ist. Die Regelung erfolgt in Abhängigkeit der Signale verschiedener Temperaturfühler
11, 12 und 13, die beispielsweise an einem Zylinderkopf (Temperaturfühler 11), im
Motorraum (Temperaturfühler 12) oder in einer Ölwanne (Temperaturfühler 13) angeordnet
sind.
[0016] Die Regelungseinheit 10 umfaßt mehrere Komponenten. Die Temperaturfühler 11 bis 13,
die um weitere Fühler nach Bedarf ergänzt werden können, sind mit einer Maximalwerterkennungseinheit
14 verbunden (Fig. 2). Mit mehreren Temperaturfühlern ist eine genauere Überwachung
der Brennkraftmaschine möglich, da sich z. B. die Temperatur des Schmiermittels je
nach Last und Drehzahl unabhängig von der Temperatur anderer Bauteile entwicklen kann.
Bei der Steuerung des Kühlgebläseantriebs unter Berücksichtigung verschiedener Meßpunkte,
deren Temperaturwerte auf unterschiedlichen Niveaus liegen, wird eine optimale, ausreichende
Kühlung der Brennkraftmaschine sichergestellt. In der Maximalwerterkennungseinheit
14 wird das Ausgangssignal jedes Fühlers mit einem zugeordneten Sollwert verglichen.
Die größte Sollwertabweichung wird als Ausgangssignal weitergegeben und zur Bildung
eines Steuersignals verwendet. In bevorzugter Weise sind dabei die Temperaturfühler
als Elemente ausgebildet, deren Widerstand sich temperaturabhängig verändert und die
jeweils mit einem dem Temperaturniveau angepaßten Vorwiderstand kombiniert sind. Die
dabei unmittelbar an einem Temperaturfühler abzugreifenden Spannungsabfälle werden
in der Maximalwerterkennungseinheit 14 direkt miteinander verglichen, wobei der größte
Wert als Ausgangssignal zur Bildung des Steuersignals herangezogen wird.
[0017] Im nachfolgenden Regler 15 erfolgt ein Sollwert/Istwert-Vergleich, nach dem sich
die Ansteuerung des Regelventils 9 bestimmt. Das Regelverhalten wird im einzelnen
durch den Zweipunktregler 16 und die verzögert nachgebende Rückführung 17 bestimmt.
Das Ausgangssignal des so gebildeten PID-Zweipunktreglers wird über eine Endstufe
18 unmittelbar zur Ansteuerung des elektromagnetischen Regelventils 9 in der Zuflußleitung
6 zur hydrodynamischen Kupplung verwendet. Das Regelventil 9 ist in dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 als 2/2-Wegeventil ausgebildet, das vorzugsweise im stromlosen Zustand
geöffnet ist.
[0018] In Fig. 3 ist schematisch der Aufbau einer Regelungsanordnung zur Steuerung eines
elektromagnetischen Regelventils 9 gezeigt, das nicht als 2/2-Wegeventil, sondern
als Stellventil 23 ausgebildet ist. Wie bereits zur Fig. 2 ausgeführt, sind alle Temperaturfühler
11 bis 13 mit der Maximalwerterkennungseinrichtung 14 verbunden, die einen einzigen
als signifikant erkannten Wert eines Temperaturfühlers herausgreift. Da die Temperaturgrößen
der einzelnen Meßpunkte bei unterschiedlicher absoluter Höhe als kritisch zu betrachten
sind, ist erfindungsgemäß jeder Meßwertgeber so ausgebildet, daß er eine auf einen
zugeordneten Temperatur-Sollwert bezogene Ausgangsgröße erzeugt, die dann unmittelbar
mit den Ausgangswerten der übrigen Meßwertgeber vergleichbar ist. In der Maximalwerterkennungseinheit
14 der Regelungsanordnung 10 wird diese signifikante Sollwertabweichung herausgegriffen
und nach ihr die Steuergröße für das Stellventil gebildet.
[0019] Das Ausgangssignal der Maximalwerterkennungseinheit 14 ist einer Steuereinheit 22
mit PD-Charakter zugeführt, in der in Abhängigkeit eines vorgegebenen Sollwertes ein
Steuersignal erzeugt wird. Dieses Steuersignal wird über eine Kennlinienanpassungsstufe
19 einer Ansteuerstufe 20 zugeführt, die den Stellmagneten 21 des Stellventils 23
ansteuert. Durch die Kennlinienanpassung kann eine Anpassung an die Kennlinie des
Stellmagneten 21, des Stellventils 9 und/oder an die Motorkühlung erfolgen.
[0020] In den Fig. 4 und 5 ist die Regelungseinheit 10 lediglich ab der Stufe 19 zur Kennlinienanpassung
dargestellt, die sich an die nicht dargestellte Maximalwerterkennungseinheit 14 anschließen
soll.
[0021] Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 wird das Stellventil 23 von einem Gleichstrommotor
24 betätigt, wobei die Ventilstellung über einen Wegaufnehmer 25 einem Stellungsregler
26 übermittelt ist. Das über die Kennlinienanpassungsstufe 19 dem Stellungsregler
26 zugeführte Sollsignal wird im Stellungsregler 26 mit dem vom Wegaufnehmer 25 gemeldeten
Ist-Signal verglichen und in Abhängigkeit vom Vergleich ein Ansteuersignal gebildet,
mit dem über eine Endstufe 18 der Gleichstrommotor 24 angesteuert ist.
[0022] Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 wird das Signal der Kennlinienanpassungsstufe
19 einer Ansteuerlogik 28 zugeführt, deren Ausgangssignal über eine Endstufe 18 einen
Schrittmotor 27 des Stellventils 23 entsprechend dem vorliegenden Soll-Signal ansteuert.
[0023] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist das Regelventil 9 als eine Parallelschaltung
mehrerer 2/2-Wegeventile 9.1, 9.2,... bis 9.n ausgebildet. Die Maximalwerterkennungseinheit
14 greift einen signifikanten Temperaturwert bzw. dessen Abweichung von einem vorgegebenen
Sollwert heraus und gibt ihn als Ausgangssignal an eine Steuereinheit 22 weiter. Die
Steuereinheit 22 vergleicht das Ausgangssignal der Maximalwerterkennungseinheit 14
als Ist-Wert mit einem vorgegebenen Soll-Wert und bildet in Abhängigkeit dieses Vergleichs
ein Steuersignal, das analog einem Analog/Digital -Wandler 29 zugeführt wird, der
die Einzelventile 9.1, 9.2,..., 9.n entsprechend dem anliegenden Steuersignal in unterschiedlicher
Kombination ansteuert. Die Ventile weisen untereinander abgestufte Durchflußquerschnitte
auf, wobei diese Abstufung vorzugsweise entsprechend der Reihe 2n (n = 0, 1, 2, 3,...)
ausgebildet ist. Es kann auch zweckmäßig sein, die Durchflußquerschnitte mit gleichem
Querschnitt vorzusehen. Das aus den Einzelventilen 9.1 bis 9.n zusammengesetzte Regelventil
9 wird derart angesteuert, daß der sich ergebende Durchflußquerschnitt in der Zuführleitung
6 dem absoluten Wert des von der Steuereinheit 22 gebildeten Steuersignals entspricht.
1. Regelungsanordnung zur temperaturabhängigen Füllungsänderung einer hydrodynamischen
Kupplung (3) mit einer steuerbaren Zulaufleitung und einem ständig geöffneten Abfluß
von konstantem Querschnitt für den Kühlgebläseantrieb einer Brennkraftmaschine (1)
mit zumindest einem Temperaturgeber (11, 12, 13) an der Brennkraftmaschine, einer
Regeleinheit (10) zur Meßwertumsetzung und einem elektromagnetischen Regelventil (9)
im Arbeitsmittelkreis der Kupplung,
dadurch gekennzeichnet, daß als Regelventil (9) mehrere Wegeventile (9.1, 9.2,...,
9.n) mit untereinander abgestuften Querschnitten vorgesehen sind, und daß die abgestuften
Querschnitte nach der Reihe 2n Flächeneinheiten mit n = 0, 1, 2,... vorgesehen sind, wobei die Regeleinheit (10)
zur Ansteuerung eines Wegeventils oder von Kombinationen von Wegeventilen (9.1, 9.2,
..., 9.n) zu Gesamtquerschnittsflächen mit einer Schrittweite von einer Flächeneinheit
ausgelegt ist.
2. Regelungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinheit (10) als Zweipunktschaltung (16) mit
verzögert nachgebender Rückführung (17) ausgebildet ist, die die Sollwertabweichung
als Regelgröße für die Steuerung des Regelventils (9) verwendet.
3. Regelungsanordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anpassung der Rückführung (17) an die Regelstrecke
Hydrokupplung-Kühlgebläse-Brennkraftmaschine im mittleren Arbeitsbereich auf eine
Schaltperiodendauer von etwa zwei Sekunden ausgelegt ist.
4. Regelungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, mit zumindest zwei Temperaturgebern
(11, 12, 13),
dadurch gekennzeichnet, daß die Temperaturgeber (11, 12, 13) jeweils Sollwertabweichungen
der Meßwerte angeben und daß die Regeleinheit (10) für eine Maximalwerterkennung unter
den Sollwertabweichungen der Meßwerte ausgebildet ist und daß das größte der Eingangssignale
zur Bildung der Steuergröße für das Regelventil (9) verwendet wird.
5. Regelungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit Meßwertaufnehmern für
weitere Betriebsparameter der Brennkraftmaschine,
dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinheit (10) zur Korrektur der signifikanten
Sollwertabweichung der Temperatur in Abhängigkeit von weiteren Betriebsparametern
und zur Darstellung der Ventilverstellung auf der Basis einer korrigierten Sollwertabweichung
der Temperatur ausgebildet ist.
6. Regelungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Regelventile (9) als stromlos offene Ventile ausgebildet
sind.
7. Regelungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß ein stromlos geöffnetes Sicherheitsventil in einem Bypaß
zu einem Regelventil (9) vorgesehen ist.
1. A control arrangement for temperature-responsive changing of the fluid level in
a hydrodynamic clutch (3) comprising a controllable feed pipe and a permanently open
outlet of constant cross-section for driving the cooling-air blower of an internal
combustion engine (1), the arrangement comprising at least one temperature pickup
(11, 12, 13) on the internal combustion engine, a control unit (10) for measurement
conversion and an electromagnetic control valve (9) in the working-medium circuit
of the clutch, characterised in that the control valve (9) comprises a number of directional
control valves (9.1, 9.2..., 9.n) having graduated cross-sections, and the graduated
cross-sections are provided in accordance with the series 2n unit areas with n = 0, 1, 2,...., the control unit being designed to actuate a directional
control valve or combination of directional control valves (9.1, 9.2,... 9.n) to obtain
total cross-sectional areas having a step width of one unit area.
2. A control arrangement according to claim 1, characterised in that the control unit
(10) is constructed as an on-off circuit (16) with delayed variable feedback (17),
using the deviation from the set value as a regulating quantity for controlling the
control valve (9).
3. A control arrangement according to claim 2, characterised in that the means for
adapting the feedback (17) to the controlled system comprising the hydraulic clutch,
the cooling-air blower and the internal combustion engine is adapted to a switching
cycle duration of about two seconds in the middle working range.
4. A control arrangement according to claim 2 or 3 comprising at least two temperature
pick-ups (11, 12, 13) characterised in that the temperature pick-ups (11, 12, 13)
each record deviations of the measured values from the set value, and the control
unit (10) is designed to recognise a maximum value among the deviations of the measured
values from the set value, and the largest of the input signals is used to form the
regulated quantity for the control valve (9).
5. A control arrangement according to any of claims 1 to 4, comprising measurement
recorders for other operating parameters of the internal combustion engine, characterised
in that the control unit (10) is designed for correcting the significant deviation
of the temperature from the set value in dependence on other operating parameters,
and for displaying the valve adjustment on the basis of a corrected deviation of the
temperature from the set value.
6. A control arrangement according to any of claims 1 to 5, characterised in that
the control valves (9) are designed to be opened when currentless.
7. A control arrangement according to any of claims 1 to 6, characterised in that
a safety valve which is opened when currentless is provided in a bypass to a control
valve (9).
1. Dispositif de régulation pour faire varier le remplissage d'un accouplement hydrodynamique
(3) en fonction de la température, comportant une conduite d'amenée pouvant être commandée
et une ouverture d'évacuation ouverte en permanence d'une section constante pour le
ventilateur de refroidissement d'un moteur à combustion interne (1) avec au moins
un capteur de température (11, 12, 13) sur le moteur à combustion interne, un bloc
de régulation (10) pour la conversion des mesures et une soupape de réglage (9) dans
le circuit du milieu de travail, caractérisé en ce qu'en tant que soupape de réglage
(9), on prévoit plusieurs électro-vannes (9,1, 9,2,... 9,n) de sections échelonnées
les unes par rapport aux autres et en ce que ces dernières sont prévues avec des unités
de surface selon la série 2n avec n = 0, 1, 2..., où le bloc de régulation (10) pour la commande d'une électrovanne
ou d'une combinaison d'électro-vannes (9,1, 9,2... 9,n) est conçu pour les surfaces
totales de section avec une largeur de pas d'une unité de surface.
2. Dispositif de régulation selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bloc
de régulation (10) est sous forme d'un commutateur par tout ou rien (16) avec un retour
(17) s'effectuant avec rétard, qui utilise l'écart par rapport à la valeur de consigne
comme paramètre pour la commande de l'électro-vanne (9).
3. Dispositif de régulation selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'adaptation
du retour (17) au système asservi accouplement hydrodynamique-ventilateur de refroidissement-
moteur à combustion interne dans la zone de travail moyenne sur une durée de la période
de commutation est fixée à environ deux secondes.
4. Dispositif de régulation selon la revendication 2 ou 3, comportant au moins deux
capteurs de température (11, 12, 13), caractérisé en ce que ces derniers donnant chaque
fois des écarts par rapport à la valeur de consigne de la valeur de mesure et en ce
que le bloc de régulation (10) est conçu pour la reconnaissance de la valeur maximale
par les écarts par rapport à la valeur de consigne de la valeur de mesure et en ce
qu'on utilise le plus fort des signaux d'entrée pour la création du paramètre de commande
pour l'électro-vanne (9).
5. Dispositif de régulation selon l'une des revendications 1 à 4, comportant des capteurs
de mésure pour d'autres paramètres de fonctionnement du moteur à combustion interne,
caractérisé en ce que le bloc de régulation (10) est conçu pour la correction de l'écart
significatif par rapport à la valeur de consigne en fonction des autres paramètres
de fonctionnement et pour la représentation de la position de la soupape sur la base
d'un écart corrigé par rapport à la valeur de consigne de la température.
6. Dispositif de régulation selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
que les électro-vannes (9) sont sous forme de soupape ouverte en l'absence de courant.
7. Dispositif de régulation selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
qu'on prévoit une soupape de sécurité ouverte en l'absence de courant dans une dérivation
par rapport à une électrovanne (9).