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EP 0 143 285 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.12.1986 Patentblatt 1986/52 |
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Anmeldetag: 09.10.1984 |
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Sportschuh, insbesondere für Laufdisziplinen
Sports shoe, in particular for running disciplines
Chaussure de sport, en particulier pour les disciplines de course
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
24.10.1983 DE 3338556
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.06.1985 Patentblatt 1985/23 |
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Anmelder: PUMA Aktiengesellschaft
Rudolf Dassler Sport |
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91074 Herzogenaurach (DE) |
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Erfinder: |
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- Dassler, Armin A.
D-8522 Herzogenaurach (DE)
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Vertreter: Hufnagel, Walter, Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. et al |
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Bad Brückenauer Strasse 6 90427 Nürnberg 90427 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Sportschuh, insbesondere für Laufdisziplinen
über größere Distanzen, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein derartiger Laufschuh ist aus der US-PS 4 364188 bekannt. Dort ist zur guten Dämpfung
der beim Laufen insbesondere im Ballenbereich und im Fersenbereich auftretenden hohen
Druck- und Schockbelastungen in diesen beiden Bereichen je ein inselförmiges Polster
in der weichen Zwischensohle vorgesehen, das noch weicher ist als der übrige Teil
der Zwischensohle. Zur Steuerung der Dämpfung und zur Stabilisierung der Laufeigenschaften
im Fersenbereich sind dort angrenzend an das inseiförmige Polster zur Innenseite des
Laufschuhes hin mehrere zylindrische Stöpsel aus härterem elastischem Material als
der Zwischensohle in diese Zwischensohle eingesetzt. Um den Schuh an die spezifischen
Bedürfnisse des jeweiligen Läufers anpassen zu können, sind Stöpsel unterschiedlicher
Härte in die Bohrungen der Zwischensohle von der Laufsohle her einsteckbar. Meherere
solcher Stöpsel können an einen Träger angeformt sein und gemeinsam in die Zwischensohle
eingesetzt werden, wobei der Träger nach dem Einsetzen einen Teil der Laufsohle mitbildet.
[0003] Mit der vorliegenden Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, einen Sportschuh der
eingangs erwähnten Art bezüglich der Fixierung der Dämpfungsglieder und der Erweiterung
des Dämpfungs-Einstellbereiches zu verbessern.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale.
Durch das angewendete Zylinder-Kolben-Prinzip erhält man eine bessere Fixierung der
Dämpfungselemente gegen seitliche Ausweichung in der weichen Zwischensohle und außerdem
können mehrere Dämpfungsscheiben unterschiedlicher « Härte bzw. Kompressibilität übereinander
angebracht und damit eine fast beliebige Dämpfungs- bzw. Federcharakteristik erreicht
werden.
[0005] Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben
und werden nachfolgend anhand der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiele
näher beschrieben. Dabei zeigen :
Figur 1 einen Abschnitt einer mehrschichtigen Sohle eines erfindungsgemäßen Sportschuhes
und
Figur 2 die Unteransicht auf die Zwischensohle eines derartigen Sportschuhes.
[0006] Mit 1 ist eine Sohle eines Sportschuhes, insbesondere für Laufdisziplinen, vorzugsweise
für Langstrecken, bezeichnet. Diese besteht aus der eigentlichen Laufsohle 2 aus abriebfestem
Material, einer Zwischensohle 3 aus weichelastischem, insbesondere hochporösem Material,
wie geschäumtem Polyurethan, mit einem spezifischen Gewicht von 0.02 bis 0,04 g/cm
3, und einer oberen Brandsohle 4 oder einer entsprechend ausgebildeten Innensohle aus
wieder härterem, elastischem Material, wie beispielsweise Leder, Preß-oder Faserstoff
oder auch aus Kunststoffen. Die einzelnen Sohlenteile sind beispielsweise durch Ausschäumen
oder durch Kleben miteinander verbunden. Die Laufsohle 2 kann auf der Lauffläche mit
an sich bekannten, je nach Verwendungszweck unterschiedlichen Profilen versehen sein.
[0007] Erfindungsgemäß sind zur Einstellung der Dämpfungseigenschaft bzw. der Federcharakteristik
der gesamten Sohle in der Zwischensohle 3 senkrecht stehende Zylinder vorgesehen.
In diese sind vorzugsweise von der Laufsohle 2 aus Dämpfungsscheiben 6 aus gleichem
Material oder aus Material mit unterschiedlichen Dämpfungseigenschaften einsetzbar.
Die Zylinder 5 sind von unten durch ein Verschlußteil 7 fest verschließbar. In die
Zylinder 5 taucht je ein Kolben 8 ein, der zumindest beim Laufen, also bei Belastung,
gegen die Dämpfungsscheiben 6 drückt.
[0008] Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Kolben 8 alle an der Brandsohle 4
bzw. Innensohle angebracht bzw. sie bilden mit dieser ein einheitliches Bauteil, beispielsweise
ein Kunststoffspritzteil. Zugleich stützen sich die Zylinder 5 von innen an der Laufsohle
2 ab, oder sie sind an dieser befestigt, beispielsweise durch Kleben und/oder Verrastungen
und/oder durch Vernieten oder dergleichen, oder aber sie bilden vorzugsweise mit dieser
eine bauliche Einheit. Die Zylinder 5 können auch an der Brandsohle 4 angebracht sein,
während die Kolben 8 dann an der Laufsohle 2 sitzen oder durch die Zwischensohle 3
gehaltert sind. In diesem Falle kann das Verschlußteil 7 zugleich als Kolben ausgebildet
sein, wie in Figur 1 in den beiden rechten Ausführungsbeispielen vorgesehen, bei dem
das Verschlußteil 7 in die Laufsohle 2 einschraubbar oder einrastbar und/oder einklebbar
ist und noch in den Zylinder 5 eintaucht. Zwischen Brandsohle 4 und Zwischensohle
3 oder im Anschluß an die Brandsohle 4 zum Schuhinneren hin kann noch eine Innensohle
aus hartem, elastischem Material vorgesehen sein und diese kann dann die Kolben 8
oder die Zylinder 5 tragen oder mit diesem eine bauliche Einheit bilden. Auch ist
es grundsätzlich möglich, die Zwischensohle 3 aus mehreren Schichten mit gleichem
oder unterschiedlichem Schäumungsgrad und damit Dämpfungscharakteristik auszubilden.
[0009] Das äußere linke Ausführungsbeispiel der Figur 1 zeigt ein topf- oder haubenförmiges
Verschlußteil 7, das in den an der Laufsohle 2 mittels eines Flansches 9 anliegenden
oder befestigten Zylinder 5 einschraubbar ist. Der Topfboden 10 ist mit einem Dreh-Angriffselement
11, beispielsweise einer Leiste oder einem Schlitz- oder Innenvielkant der dergleichen
versehen. Durch die Einschraubmöglichkeit des Verschlußteiles 7 . kann zusätzlich
je nach Einschraubtiefe eine Feineinstellung der Dämpfungs- oder Federcharakteristik
vorgenommen werden. Vorzugsweise kann die verbleibende Laufsohlenöffnung 12 mit einem
beispielsweise einspreizbaren oder einpreßbaren Blinddeckel 13, insbesondere aus Aluminiumblech,
Kunststoff oder dergleichen verschlossen sein.
[0010] Günstigerweise können die Zylinder 5, zumindest auf der Kolbeneintauchseite am freien
Rand 14 nach außen, beispielsweise trichterförmig erweitert sein.
[0011] Die Anordnung der Zylinder 5 mit den Dämpfungsscheiben 6 und den Kolben 8 kann über
die gesamte Sohle 1 verteilt sein. Vorzugsweise sind sie jedoch, wie in Figur 2 dargestellt,
um die beim Laufen besonders beanspruchten Bereiche, nämlich im Ballenbereich 15 und
insbesondere im Fersenbereich 16 vorgesehen. Bei letzteren sind sie vorzugsweise zu
beiden Seiten und im Ballenbereich 15 zu beiden Seiten und dahinter angeordnet. Hierdurch
werden die Schockbeanspruchungen in diesen Bereichen vermindert, indem sie auf einen
größeren Druckbereich mit gezielt einstellbarer Dämpfungscharakteristik verteilt werden.
[0012] Die Zylinder 5 und die Kolben 8 sind derart ausgebildet, daß die Zylinder 5 mindestens
40 % bis maximal 80 % in die Mittelsohle 3 eingreifen, wobei die Kolben 8 mindestens
5 % bis maximal 90 % in die Zylinder 5 eintauchen können. Hierdurch wird gewährleistet,
daß die Kolben 8 ausreichend in die Zylinder 5 eingreifen und in diesen geführt sind.
Andererseits sind auch die Zylinder 5 in ausreichendem Maße in der Mittelsohle 3 gegen
seitliche Auslenkung gehaltert, selbst wenn sie nicht an der Laufsohle 2 bzw. an der
Brandsohle 4 oder einer zwischen der Brandsohle 4 und der Mittelsohle 3 vorhandenen
Innensohle befestigt sind.
[0013] Wie bereits angedeutet, können in den einzelnen Zylindern 5 eine odermehrere Dämpfungsscheiben
6 untergebracht werden. Im Falle der Verwendung mehrerer Dämpfungsscheiben 6 je Zylinder-Kolbenpaar
5,8 können auch Dämpfungsscheiben 6 mit unterschiedlicher Dämpfungs- oder Federcharakteristik
verwendet werden, um je nach Art der Belastung die optimale Dämpfung einstellen zu
können. Die Dämpfungsscheiben 6 bestehen vorzugsweise aus elastisch nachgiebigem,
volumenkompressiblem Material, wie geschäumten Kunststoffen mit höherem oder niedrigerem
Schäumungsgrad.
[0014] Insbesondere im Falle der Anordnung der Kolben 8 an der Laufsohle 2 und der Lagerung
der Zylinder 5 in der Zwischensohle 3 ist auch eine Beschickung der Zylinder-Kolbenpaare
5,8 mit den Dämpfungsscheiben 6 brandsohlenseitig möglich, falls die Brandsohle 4
und/oder Innensohle als herausnehmbare Sohlenschicht, beispielsweise durch eine Klettenverschlußverbindung
ausgebildet ist.
[0015] Grundsätzlich kann die Anordnung der Zylinder-Kolbenpaare 5,8 auch so getroffen werden,
daß sie die « weichen Ballen- und Fersenbereiche 15, 16 vollkommen koaxial in einer
oder mehreren Reihen umgeben. Auch ist es möglich, laufsohlenaußenseitig eine Dämpfung
mit weicherer Dämpfungscharakteristik als laufsohleninnenseitig vorzusehen.
1. Sportschuh, insbesondere für Laufdisziplinen über größere Distanzen, mit einer
an die Brand- oder Innensohle angrenzenden ein- oder mehrschichtigen Zwischensohle
(3) aus weichelastischem, stoßdämpfendem Material und einer auf dieser vorgesehenen
Laufsohle (2) aus abriebfestem Material, sowie mit in der Zwischensohle angebrachten
und senkrecht zur Laufsohle einsetzbaren Dämpfungsgliedern mit härterer Federcharakteristik
als die Zwischensohle, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsglieder als in Zylinder
(5) auswechselbar einsetzbare Dämpfungsscheiben (6) ausgebildet sind, wobei jedem
Zylinder (5) ein in den jeweiligen Zylinder (5) eingreifender und' gegen die Dämpfungsscheiben
(6) drückender Kolben (8) zugeordnet ist und wobei ferner jeweils ein Zylinder-Kolbenpaar
(5, 8) an unterschiedlichen Sohlenteilen, nämlich an der Laufsohle (2), Zwischensohle
(3), Brandsohle (4) oder an der Innensohle angebracht ist.
2. Sportschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (5) von der
Laufsohle (2) aus zugänglich sind und die unteren Öffnungen (12) der Laufsohle (2)
und der Zylinder (5) durch ein Verschlußteil (7) abgeschlossen sind.
3. Sportschuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußteil (7) als
Kolben (8) ausgebildet ist.
4. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben
(8) an der Brandsohle (4) oder an einer an diese anschließende Innensohle angebracht
sind oder mit diesen Sohlenteilen eine bauliche Einheit bilden und daß die Zylinder
(5) in der Zwischensohle (3) angeordnet sind.
5. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben
(8) an der Brandsohle (4) oder an einer an diese anschließende Innensohle oder an
der Innenfläche der Laufsohle (2) angeordnet sind, während die korrespondierenden
Zylinder (8) an der Laufsohle (2), an der Brandsohle (4) oder an der an diese anschließende
Innensohle angebracht sind.
6. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder
(5) mindestens 40 % bis maximal 80 % in die Zwischensohle (3) eingreifen und die Kolben
(8) mindestens 5 % bis maximal 90 % in die Zylinder (5) eintauchen.
7. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben
(8) und/oder die Zylinder (5) mit dem entsprechenden Sohlenteil (2, 3, 4) eine bauliche
Einheit bilden.
8. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
eines der freien Enden (14) der Zylinder (5) nach außen erweitert ist.
9. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußteil
(7) in die Laufsohle (2) oder in einen der Zylinder (8) einschraubbar ist.
10. Sportschuh nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufsohlenöffnung
(12) durch einen Blinddeckel (13) verschlossen ist.
11, Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungsglieder (5, 6, 8) im Fersenteil der Sohle (1) zumindest zu beiden Seiten
des Fersenbereiches (16), in dem die höchste Druckbelastung auftritt, vorgesehen sind.
12. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungsglieder (5, 6, 8) im Ballenbereich (15) der Sohle (1), in dem die höchsten
Druckbelastungen auftreten, zumindest zu beiden Seiten dieses Ballenbereiches (15)
und hinter demselben vorgesehen sind.
13. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
Dämpfungsscheiben (6) in den einzelnen Zylinder-Kolbenpaaren (5, 8) vorgesehen sind.
14. Sportschuh nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß Dämpfungsscheiben (6)
mit unterschiedlicher Dämpfungscharakteristik in den einzelnen Zylinder-Kolbenpaaren
(5, 8) vorgesehen sind.
15. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungsscheiben (6) aus elastisch nachgiebigem, volumenkompressiblem Material bestehen.
1. A sports shoe, in particular for running disciplines over longer distances, having
adjoining the welt or inner sole a single- or multilayer intermediate sole (3) of
softly elastic shock-damping material and a running sole (2) of wear- resistant material
provided on the latter, as well as having damping members fitted in the intermediate
sole and able to be inserted perpendicularly to the running sole, which have harder
spring characteristics than the intermediate sole, characterized in that the damping
members are made as damping discs (6) which may be inserted interchangeably in cylinders
(5), there being associated with each cylinder (5) a piston (8) engaging in the respective
cylinder (5) and pressing against the damping discs (6) and further one cylinder-piston
pair (5, 8) being fitted at any time to different parts of the soles, that is, to
the running sole (2), intermediate sole (3) or welt (4) or to the inner sole.
2. A sports shoe as in Claim 1, characterized in that the cylinders (5) are accessible
from the running sole (2) and the openings (12) at the bottom in the running sole
(2) and the cylinders (5) are closed off by a closure part (7).
3. A sports shoe as in Claim 2, characterized in that the closure part (7) is made
as a piston (8).
4. A sports shoe as in one of the Claims 1 to 3, characterized in that the pistons
(8) are fitted to the welt (4) or to an inner sole adjoining the latter or form with
these parts of the sole one structural unit and that the cylinders (5) are arranged
in the intermediate sole (3).
5. A sports shoe as in one of the Claims 1 to 3, characterized in that the pistons
(8) are arranged on the welt (4) or on an inner sole adjoining the latter or on the
inner face of the running sole (2), whilst the corresponding cylinders (8) are fitted
to the running sole (2), to the welt (4) or to the inner sole adjoining the latter.
6. A sports shoe as in one of the Claims 1 to 5, characterized in that the cylinders
(5) engage at least 40 % up to a maximum of 80 % in the intermediate sole (3) and
the pistons (8) enter at least 5 % up to a maximum of 90 % into the cylinders (5).
7. A sports shoe as in one of the Claims 1 to 6, characterized in that the pistons
(8) and/or the cylinders form with the corresponding part (2, 3, 4) of the sole one
structural unit.
8. A sports shoe as in one of the Claims 1 to 7, characterized in that at least one
of the free ends (14) of the cylinders (5) is widened outwards.
9. A sports shoe as in one of the Claims 1 to 8, characterized in that the closure
part (7) may be screwed into the running sole (2) or into one of the cylinders (8).
10. A sports shoe as in Claim 9, characterized in that the opening (12) in the running
sole is closed by a blank lid (13).
11. A sports shoe as in one of the Claims 1 to 10, characterized in that the damping
members (5, 6, 8) in the heel part of the sole (1) are provided at least at both sides
of the heel region (16) in which the highest pressure loading occurs.
12. A sports shoe as is one of the Claims 1 to 11, characterized in that the damping
members (5, 6, 8) in the ball region (15) of the sole (1) in which the highest pressure
loadings occur, are provided at least at both sides of the said ball region (15) and
behind it.
13. A sports shoe as in one of the Claims 1 to 12, characterized in that a number
of damping discs (6) are provided in the individual cylinder-piston pairs (5, 8).
14. A sports shoe as in Claim 13, characterized in that damping discs (6) having different
damping characteristics are provided in the individual cylinder-piston pairs (5, 8).
15. A sports shoe as in one of the Claims 1 to 14, characterized in that the damping
discs (6) consists of elastically yielding material compressible in volume.
1. Chaussure de sport notamment pour la course de fond, comportant une semelle intermédiaire
(3), à une ou plusieurs couches, adjacente à la première ou à la semelle interne,
cette semelle intermédiaire étant en un matériau élastique mou, amortissant les chocs
et d'une semelle d'usure (2) prévue sur la précédente en un matériau résistant à l'usure
ainsi que des éléments d'amortissement susceptibles d'être placés dans la semelle
intermédiaire perpendiculairement à la semelle d'usure, ces éléments d'amortissement
ayant une caractéristique de ressort plus dure que celle de la semelle intermédiaire,
caractérisée en ce que les- éléments d'amortissement sont réalisés sous forme de rondelles
d'amortissement (6) placées de manière interchangeable dans des cylindres (5), et
chaque cylindre (5) reçoit un piston (8) pénétrant dans le cylindre respectif et poussant
contre les rondelles d'amortissement (6), et, en outre, chaque paire cylindre-piston
(5, 8) est prévue sur des parties de semelles différentes, à savoir sur la semelle
d'usure (2), la semelle intermédiaire (3) et la première (4) ou la semelle interne.
2. Chaussure de sport selon la revendication 1, caractérisée en ce que les. cylindres
(5) sont accessibles à partir de la semelle d'usure (2) et les ouvertures inférieures
(12) de la semelle d'usure (2) et des cylindres (5) se ferment par des pièces de fermeture
(7).
3. Chaussure de sport selon la revendication 2, caractérisée en ce que la pièce de
fermeture (7) est réalisée en forme de piston (8).
4. Chaussure de sport selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que
les pistons (8) sont prévus sur la première (4) ou sur une semelle interne adjacente
à la précédente ou forment un ensemble unique avec ces parties de semelle et en ce
que les cylindres (5) sont prévus dans la semelle intermédiaire (3).
5. Chaussure de sport selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que
les pistons (8) sont prévus sur la première (4) ou sur une semelle interne adjacente
à celle-ci ou sur la surface intérieure de la semelle d'usure (2) et les cylindres
(8) correspondants sont prévus sur la semelle d'usure (2), sur la première (4) ou
sur une semelle interne adjacente à celle-ci.
6. Chaussure de sport selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que
les cylindres (5) pénètrent dans la semelle intermédiaire (3) sur au moins 40 %, et
au maximum sur 80 %, et les pistons (8) pénètrent dans les cylindres (5) sur au moins
5 %, et au maximum 90 %.
7. Chaussure de sport selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que
les pistons (8) et/ou les cylindres (5) forment un ensemble constructif avec la partie
de semelle (2, 3, 4) correspondante.
8. Chaussure de sport selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'au
moins l'une des extrémités libres (14) des cylindres (5) est évasée vers l'extérieur.
9. Chaussure de sport selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que
la pièce de fermeture (7) est susceptible d'être vissée dans la semelle d'usure (2)
ou dans l'un des cylindres (8).
10. Chaussure de sport selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'ouverture
de la semelle d'usure (12) est fermée par un couvercle-bouchon (13).
11. Chaussure de sport selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que
les éléments d'amortissement (5, 6, 8) de la partie de talon de la semelle (1) sont
prévus au moins des deux côtés de la zone de talon (16), là où les contraintes de
charge sont les plus importantes.
12. Chaussure de sport selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que
les éléments d'amortissement (5, 6, 8) sont prévus dans la zone de la paume (15) de
la semelle (1), là où se présentent les contraintes de pression les plus élevées,
au moins des deux côtés de cette zone de paume (15) et derrière celle-ci.
13. Chaussure de sport selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée par plusieurs
rondelles d'amortissement (6) qui sont prévues dans les différentes paires cylindre-piston
(5, 8).
14. Chaussure de sport selon la revendication 13, caractérisée en ce qu'elle comporte
des rondelles d'amortissement (6) ayant des caractéristiques d'amortissement différentes
dans les différentes paires cylindre-piston (5, 8).
15. Chaussure de sport selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que
les rondelles d'amortissement (6) sont en un matériau élastique souple comprimable.
