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EP 0 144 050 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.1988 Patentblatt 1988/38 |
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Anmeldetag: 24.11.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: E03C 1/26 |
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Schmutzfänger für Spülbecken
Strainer for sinks
Filtre pour éviers
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
01.12.1983 DE 8334567 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.06.1985 Patentblatt 1985/24 |
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Patentinhaber: Annowsky, Wolfgang |
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CH-8832 Wollerau (CH) |
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Erfinder: |
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- Annowsky, Wolfgang
CH-8832 Wollerau (CH)
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Vertreter: EGLI-EUROPEAN PATENT ATTORNEYS |
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Horneggstrasse 4 8008 Zürich 8008 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 625 952 DE-A- 3 002 833 US-A- 4 103 367
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CH-A- 636 923 US-A- 3 760 429
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schmutzfänger für Spülbecken, insbesondere Pissoirbecken,
der sich aus einer mit Durchgangsöffnungen versehenen Grundplatte und einem auf die
Grundplatte aufgesetzten Korb zur Aufnahme eines Duftsteines zusammensetzt, wobei
der Korb sich von der Grundplatte weg erstreckende Arme aufweist, die zur Bildung
eines Deckels gegen die Korbachse abgewinkelt sind.
[0002] Schmutzfänger für Spülbecken sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Bei einer
bekannten Ausführungsform CH-A-625 952 weist eine Grundplatte einen aufgesetzten,
aus einzelnen Armen gebildeten Korb zur Aufnahme eines Duftsteines auf. Nachteilig
ist jedoch, dass für einen Ersatz des Duftsteines der Korb und die Grundplatte angefasst
und voneinander getrennt werden müssen.
[0003] Bei einer weiteren bekannten Ausführungsform DE-A 3 002 833 ist der Schmutzfänger
als Korb mit horizontaler Korbachse ausgebildet, an dessen Stirnseiten einzelne, gegen
die Stabachse gerichtete Arme angeordnet sind. Nachteilig ist, dass nur stabförmige
Duftsteine mit verhältnismässig kleinem Durchmesser eingelegt werden können, wobei
wegen der leicht verschiebbaren Halterung der Schmutzfänger zum Einlegen des Duftsteines
gehalten werden muss.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schmutzfänger der eingangs beschriebenen
Art so weiter auszugestalten, dass das Einsetzen des Duftsteines problemlos ohne Berühren
des Korbes oder der Grundplatte erfolgen kann, aber trotzdem der Duftstein zuverlässig
im Korb auch bei kleiner werdender Körperform zuverlässig zurückgehalten wird. Diese
Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass die freien Enden der Arme ungleich
lang sind.
[0005] Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt eines Schmutzfängers längs den Linien 1 - I in Fig. 3 und 11
- 11 in Fig. 2,
Fig. 2 eine Draufsicht des Korbes und
Fig. 3 eine Ansicht der Grundplatte des Schmutzfängers aus Richtung 111 in Fig, 1.
[0006] Der in den Figuren 1 - 3 dargestellte Schmutzfänger setzt sich aus einer Grundplatte
1 und einem Korb 3 zusammen. Letzterer ist auf eine zentrale Erhebung 16 der Grundplatte
1 aufgesteckt, wobei zweckmässig für einen besseren Zusammenhalt der Grundplatte 1
mit dem Korb 3 eine Rillung 4 vorgesehen sein kann. Am Umfang der Erhebung 16 sind
Ausnehmungen 17 angeordnet, die einen Durchgang zum Ableiten von Flüssigkeit aus dem
Innern des Korbes 3 bilden. In der Grundplatte 1 sind eine Anzahl Durchgangsöffnungsn
2 angeordnet, deren Grösse so gewählt ist, dass etwaige in das Spülbecken geworfene
feste Teile nicht durch die Durchgangsöffnungen 2 in den Ablauf des Spülbeckens gelangen
können.
[0007] Im Innern der Grundplatte 1 ist ein Hohlraum 6 zur Aufnahme eines Gewichtes 5 vorgesehen,
durch das die Verschiebung des Schmutzfängers beim Spülen verhindert wird. Das Gewicht
5 ist zweckmässig aus Blei. Der Korb 3 weist einen ringförmigen Rand 11 auf, an dem
eine Anzahl Arme 7 angeordnet ist.
[0008] Die Arme 7 sind in einem Abstand vom Rand 11 durch einen Verbindungsring 15 miteinander
verbunden, weisen jedoch freie Enden 8 auf, die gegen die Achse 9 des Korbes 3 gerichtet
und zudem, siehe Fig. 1, in einem Winkel a gegen die Grundplatte 1 geneigt sind. Die
Enden 8 erstrecken sich nicht unmittelbar bis zur Korbachse 9, sondern lassen einen
freien Durchgang 10 offen. Durch den Durchgang 10 kann ein Duftstein in den Korb 3
eingesetzt werden, ohne dass der Korb 3 von der Grundplatte 1 entfernt werden muss.
Trotzdem kann der Duftstein auch beim Eintreten eines starken Wasserschwalls beim
Spülen nicht aus dem Korb 3 herausgeschwemmt werden.
[0009] Die freien Enden 8 der Arme 7 sind ungleich lang. Dadurch, dass die freien Enden
8 keine Verbindung mit den benachbarten Enden aufweisen, sind sie, insbesondere wenn
sie aus Kunststoff oder Metall hergestellt sind, so flexibel, dass auch ein Duftstein
in den Korb 3 eingelegt werden kann, der grössere Dimensionen als der Durchmesser
des freien Durchganges 10 im Deckel des Korbes 3 aufweist.
[0010] Die Kontur der Grundplatte 1 ist zweckmässig der Form des Spülbeckens anzupassen;
sie ist meistens oval oder polygonförmig, z. B. dreieck-oder viereck-förmig. Der Rand
12 der Grundplatte 1 kann Vorsprünge aufweisen, so dass auch unmittelbar am Spülbecken
Öffnungen für den Durchgang des Wassers vorhanden sind.
[0011] Die Bedienung des Schmutzfängers ist äusserst einfach. Ist ein Duftstein im Korb
3 aufgelöst, wird ein neuer Duftstein durch den freien Durchgang 10 im Deckel des
Korbes 3 eingestossen. Hierbei muss der Schmutzfänger nicht aus dem Spülbecken herausgenommen
werden. Erst wenn Fremdkörper und Teile aller Art sich auf der Grundplatte 1 sammeln,
muss der Schmutzfänger herausgenommen, abgespült und gereinigt werden. Hierbei kann
es von Vorteil sein, dass der Korb 3 von der Grundplatte 1 getrennt werden kann.
1. Schmutzfänger für Spülbecken, insbesondere Pissoirbecken, der sich aus einer mit
Durchgangsöffnungen (2) versehenen Grundplatte (1) und einem auf die Grundplatte aufgesetzten
Korb (3) zur Aufnahme eines Duftsteines zusammensetzt, wobei der Korb sich von der
Grundplatte weg erstreckende Arme (7) aufweist, die zur Bildung eines Deckels gegen
die Korbachse (9) abgewinkelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden
der Arme ungleich lang sind.
2. Schmutzfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (1)
eine zentrale Erhebung (16) zur Lagerung des Korbes (3) aufweist, deren Rand mit Ausnehmungen
(17) versehen ist.
3. Schmutzfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte
(1) eine ovale oder Polygonförmige Kontur aufweist.
1. Strainer for rinse bowls, particularly urinals, which is constructed from a baseplate
(1) provided with through openings (2) and a basket (3) set on the baseplate for receipt
of an odorant block, wherein the basket has arms (7) extending away from the baseplate
which are bent away towards the basket axis (9) to form a lid, characterised in that
the free ends of the arms are of different lengths.
2. Strainer according to claim 1 characterised in that the baseplate (1) has a central
boss (16) for mounting the basket (3) the edge of which is provided with apertures
(17).
3. Strainer according to claim 1 or 2 characterized in that the baseplate (1) has
an oval or polygonal shaped outline.
1. Filtre de cuvettes, notamment d'urinoirs, qui se compose d'une plaque de base (1)
pourvue d'orifices de passage (2) et d'un panier (3) placé sur la plaque de base,
destiné à recevoir un bloc déodorant, le panier présentant des bras (7) s'éloignant
de la plaque de base, qui sont coudés vers l'axe du panier (9) pour former un couvercle,
caractérisé en ce que les extrémités libres des bras sont de longueur inégale.
2. Filtre selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque de base (1) présente
une surélévation (16) centrale pour supporter le panier (3), dont le bord est pourvu
d'évidements (17).
3. Filtre selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la plaque de base (1)
présente un contour ovale ou polygonal. FIG. 3 8 10 15 FIG. 2 FIG.1 1 16 11 2 4 5
6 III