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(11) |
EP 0 144 060 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.1988 Patentblatt 1988/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.11.1984 |
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Zigarettenstopfautomat
Automatic cigarette making machine
Machine automatique pour bourrer les cigarettes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
01.12.1983 DE 3343500
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.06.1985 Patentblatt 1985/24 |
| (73) |
Patentinhaber: HARTING ELEKTRONIK GmbH |
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32325 Espelkamp (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Josuttis, Horst
D-4992 Espelkamp (DE)
- Welsch, Hans-Jürgen
D-6800 Mannheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 378 470 US-A- 3 892 245
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US-A- 3 645 272
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gerät zum automatischen Stopfen von Zigarettentabak in
vorgefertigte Zigarettenhülsen, vorzugsweise Filter-Zigarettenhülsen und kontinuierlichem
Erstellen einer Anzahl von rauchfertig gestopften Zigaretten, mit einem Tabak-Einfülltrichter
und unterhalb dieses Trichters vorgesehenem Tabak- Vorratsraum, wobei am Grunde des
Tabak- Vorratsraumes ein querbeweglicher, mit einer Hohlkehle versehener Preßbalken
angeordnet ist, der unter Formung eines Tabakstranges gegen ein ebenfalls mit einer
Hohlkehle versehenes formstück bewegbar ist, wobei ein in der Hohlkehle des Formstückes
längsbeweglich verschiebbares Ausstoßelement vorgesehen und in der Verlängerung der
Hohlkehle (Preßraum) ein Zigarettenhülsen-Aufnahmestutzen ausgebildet ist, auf den
die zu füllende Zigarettenhülse aufschiebbar ist, und wobei der geformte Tabakstrang
mittels des Ausstoßelementes in die Zigarettenhülse eingeschoben wird.
[0002] Es sind manuell zu betätigende Zigarettenstopfgeräte bekannt z. B. aus der DE-C-1
295 448, bei denen eine etwa für eine Zigarettenfüllung erforderliche Tabakmenge in
eine längliche, schalenförmige Formvorrichtung eingefüllt wird. Anschließend wird
eine Andruckschale auf den vorgeformten Tabakstrang gepreßt und der Tabak zu einem
runden Tabakstrang geformt.
[0003] Mittels einer manuell zu betätigenden Hebeleinrichtung wird der geformte Tabakstrang
anschließend in eine zuvor auf eine Halterungstülle aufgesteckte und ggfls. durch
ein Andruckglied festgehaltene Zigarettenhülse gedrückt.
[0004] Diese bekannten Geräte sind jedoch legiglich zur Erstellung einzelner Zigaretten
ausgebildet.
[0005] Hierbei ist es nötig, für jede einzelne Zigarettenfüllung die entsprechende Tabakmenge
in etwa vorportioniert in das Gerät einzufüllen. Die hiermit verbundenen Manipulationen
und Arbeiten, wie z. B. mittels Hand zu entnehmende einzelne Tabakmengen aus einer
Vorratsdose, Einfüllen in das Gerät, Aufziehen einer Leerhülse auf einen Füllstutzen
des Gerätes, Betätigen des Gerätes usw. sind derart aufwendig, daß die Herstellung
einer größeren Anzahl gestopfter Zigaretten, beispielsweise des Tagesbedarfs eines
Rauchers oder gar einer Raucher-Familie oftmals nicht lohnend erscheint und derartige
Geräte vom Anwender nach anfänglich häufiger Benutzung (kurz nach dem Erwerb) späterhin
nur noch gelegentlich oder auch gar nicht mehr benutzt werden.
[0006] Darüber hinaus ist aus der FR-A-378 470 ein Gerät zum automatischen Stopfen von Zigarettentabak
in vorgefertigte Zigarettenhülsen bekannt, das mit einem Einfülltrichter/Tabak-Vorratsbehälter
versehen ist und bei dem in einer Tabakstrang-Formstation mittels eines mit einer
Hohlkehle versehenen Preßbalkens, der mit einem entsprechenden Formstück zusammenwirkt,
ein runder Tabakstrang geformt wird. Es ist weiterhin ein Aufnahmestutzen für eine
Zigaretten-Leerhülse vorgesehen, wobei der geformte Tabakstrang mittels eines Ausstoßelementes
in die Leerhülse eingeschoben wird. Während des Füllvorganges wird die Leerhülse durch
besondere Andruckmittel auf dem Aufnahmestutzen festgeklemmt.
[0007] Nach dem Füllen der Zigarettenhülse wird diese vom Aufnahmestutzen entfernt und kann
dem Gerät entnommen werden. Bei dem bekannten Gerät ist weiterhin ein Vorratsbehälter
für Zigaretten-Leerhülsen vorgesehen, aus dem heraus mittels eines Schiebers jeweils
eine Leerhülse ausgeschoben und dem Aufnahmestutzen zugeleitet wird. Das bekannte
Gerät arbeitet im großen und ganzen zufriedenstellend, wobei jedoch im Hinblick auf
das Zu- und Abführen der Zigarettenhülsen häufig Probleme auftauchen, die zu Betriebsstörungen
führen, so daß das Gerät nicht unbeaufsichtigt betrieben werden kann. Hierbei kommt
es häufig zu nicht einwandfrei bzw. gar nicht auf den Stutzen aufgeschobenen Leerhülsen,
da die Leerhülsen, die ja aus sehr dünnem Papier bestehen, äußerst diffizile und leicht
verformbare Gebilde sind, wobei schon geringste Behinderungen ausreichen, um die Hülsen
zu deformieren und letztendlich zu zerquetschen.
[0008] Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zum Stopfen von Zigaretten
so auszubilden, daß es zur kontinuierlichen, störungsfreien Herstellung einer größeren
Anzahl von gestopfen Zigaretten geeignet ist, wobei insbesondere die Zu- und Abführung
von Zigarettenhülsen so gestaltet werden soll, daß Beschädigungen/Deformationen der
Zigarettenhülsen bei der Verarbeitung im Gerät weitestgehend ausgeschlossen sind.
[0009] Die Herstellung der Zigaretten soll dabei selbsttätig aus einem Tabakvorrat erfolgen,
wobei außer dem Einbringen einer größeren Tabakmenge, dem Einfüllen eines Leerhülsenvorrates
und dem anschließenden Entnehmen von fertig gestopften Zigaretten keine weiteren Handlungen
des Benutzers erforderlich sind.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches
1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 22
näher erläutert.
[0012] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß ein völlig
selbständig arbeitendes Gerät geschaffen wurde, das die problemlose Herstellung einer
größeren Anzahl von rauchfertigen Zigaretten ermöglicht. Dabei ist ein weiterer Vorteil
darin zu sehen, daß die Stopffestigkeit der Zigaretten unter Berücksichtigung von
der Tabakstruktur, Feuchte etc. individuell einstellbar ist.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines Zigaretten-Stopfgerätes
Fig. 2 die Draufsicht auf das Gerät gem. Fig. 1,
Fig. 3 die Vorderansicht des Gerätes gem. Fig. 1,
Fig. 4 eine Ansicht des Gerätes gem. Fig. 2 im Schnitt entlang der Linie 4 - 4,
Fig. eine Ansicht des Gerätes gem. Fig. 2 im Schnitt entlang der Linie 5 - 5,
Fig. 6 eine Ansicht des Gerätes gem. Fig. 2 im Schnitt entlang der Linie 6 - 6,
Fig. 7 eine Ansicht des Gerätes gem. Fig. 2 im Schnitt entlang der Linie 7 - 7,
Fig. 8 eine Ansicht der Tabakstrang-Ausstoßeinrichtung gem. Fig. 2 im Schnitt entlang
der Linie 8 - 8,
Fig. 9 die Draufsicht auf die Einrichtung gem. Fig. 8,
Fig. 10 die Ansicht der Einrichtung gem. Fig. 8 im Schnitt entlang der Linie 10 -
10, und
Fig. 11 die Seitenansicht der Form- und Zentriereinrichtung
[0014] In der Fig. 1 ist das erfindungsgemäße Gerät zum automatischen Stopfen von Zigarettentabak
in Zugarettenhülsen in seiner Gesamtheit dargestellt, wobei zwecks besserer Übersicht
das äußere Gehäuse nicht gezeichnet ist.
[0015] Es ist eine Basisplatte 1 vorgesehen, auf der Tragwände 2,3,4,5, 6 angebracht sind,
die der Halterung der verschiedenen Bauteile des Gerätes dienen. Elektro-Motore 7,
8 sind für den Antrieb der aktiven (beweglichen) Teile des Gerätes vorgesehen. Eine
elektrische/elektronische Steuerung 9, die die ablaufgerechte Steuerung der Motore
und somit des Betriebsablaufes des Gerätes bewirkt, ist als steckbarer Baustein vorgesehen.
Im mittleren Teil des Gerätes ist ein Tabak-Einfülltrichter 10 angeordnet. Auf der
linken Seite des Gerätes befindet sich ein schräg verlaufender Zigaretten-Leerhülsen-Vorratsbehälter
11. Die Schräganordnung dieses Behälters ist - vorgesehen, damit die Leerhülsen beim
Betrieb des Gerätes immer in die vordere Entnahmeposition nachrutschen. Der Behälter
ist vorzugsweise mit einem aufrastbaren KlarsichtDeckel versehen, um die Füllung visuell
kontrollieren zu können. Es ist vorgesehen, daß der Behälter bei Nichtgebrauch des
Gerätes in dieses, in eine waagerechte Lage verschwenkt werden kann.
[0016] Zur detaillierten Beschreibung des Geräteaufbaues und der Funktionsabläufe wird nunmehr
auf die Fig. 2 bis 11 Bezug genommen. Dabei sind in diesen Abbildungen jeweils nur
Teilbereiche unter Fortlassung anderer Teile dargestellt, um die funktionswesentlichen
Teile besser darstellen und erläutern zu können.
[0017] In der Trichtermündung des Tabak-Einfülltrichters 10 ist eine Tabak-Zerteil-Einrichtung
(Fig. 4) vorgesehen, die im wesentlichen aus zwei beabstandeten, gegenläufig drehbaren
Dosierwellen 13, 14 und einem in dem Durchlaßspalt 15 fest angeordneten kammförmigen
Rechen 16 besteht. Die Dosierwellen sind mit spiralförmig eingeformten Ausnehmungen
17, ähnlich einem Spiralbohrer, versehen und weisen Schneidkanten 18 auf, wobei grobere
Tabakfasern beim Fördern durch den Durchlaßspalt in Verbindung mit dem Rechen 16 durchtrennt
werden. Über dem Rechen ist ein schwenkbarer Bügel 19 vorgesehen, der zur Auflockerung
des eingefüllten Tabaks dient. Zur Auflockerung des Tabaks kann auch vorgesehen sein,
daß die untere Seite des Bügels kammförmig ausgebildet ist oder daß oberhalb der Dosierwellen
13, 14 und des Rechens 16 im Einfülltrichter eine durchgehende Achse 19' mit um einen
Winkel versetzt angeordneten blattförmigen (messerartigen) Laschen 82 vorgesehen ist,
die bis dicht über die Dosiereinrichtung reichen und die beim Betrieb der Dosierwellen
über diesen hin und her geschwenkt werden.
[0018] Der Antrieb der Dosierwellen erfolgt über ein Rädergetriebe 20 durch den Motor 7.
Da die Drehung der Dosierwellen nicht dauernd erfolgen darf, sondern innerhalb eines
Arbeitsspieles des Gerätes nur zeitweilig, da sonst zuviel Tabak in den Tabak-Vorratsraum
25 gefördert wird, ist deren Antrieb über ein Schaltrad 21 zu- und abschaltbar, wobei
das Schaltrad mittels eines Elektromagneten 22 betätigt wird. Selbstverständlich kann
hier auch ein separater Antriebsmotor vorgesehen sein, der entsprechend der benötigten
Dosierwellendrehung ein- und ausgeschaltet wird.
[0019] Durch die Zeitdauer der Dosierwellendrehung kann gleichzeitig die Menge des zu einem
Strang geformten Tabaks und damit die Stopffestigkeit der fertigen Zigarette beeinflußt
werden. Dabei wird dann abhängig von der Dauer der Dosierwellendrehung mehr oder weniger
Tabak bei zurückgezogenem Preßbalken 28 in den davor gebildeten Freiraum (Preßschacht)
eingebracht.
[0020] Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Dosierwellendrehung durch ein einstellbares
Zeitglied einstellbar ist, wobei die Einstellung manuell an der Außenseite (Bedienseite)
des Gerätes vorgenommen werden kann.
[0021] Die Bewegung (Hin- und Herschwenken) des Bügels 19 erfolgt durch ein mit einer der
Dosierwellen 14 verbundenes Exzenterrad 23 und den mit der Bügelachse 19' verbundenen
Exzenterhebel 24 (sh. Fig. 5)
[0022] Unterhalb des Tabak-Einfülltrichters 10 ist ein Tabak-Vorratsraum 25 vorgesehen,
der seitlich durch die Tragwände 4, 5 sowie die Seitenteile 26, 27 begrenzt ist. Der
Tabak-Vorratsraum endet nach unten hin auf dem querbeweglichen Preßbalken 28.
[0023] Die Breite des Vorratsraumes entspricht in etwa der Breite des Preßbalkens, dessen
Breite wiederum der Länge des zu formenden Tabakstranges (Zigaretten-Stopflänge) entspricht.
Wie in der Fig. 4 durch den Pfeil A gekennzeichnet, ist der Preßbalken vor- und zurückbeweglich.
Die Bewegung des Preßbalkens erfolgt über ein Rädergetriebe 29 vom Motor 7. Dabei
wird ein Haupt-Antriebsrad 30, das mit einem exzentrischen Zapfen 31 versehen ist,
in Drehung versetzt. Dieser Zapfen greift in einen Querschlitz 32 im Preßbalken 28
ein und bewirkt somit dessen Vor- und Zurückbewegung. Vorzugsweise ist im Querschlitz
des Preßbalkens ein federnd 33 gehaltenes Gleitstück 34 vorgesehen, um übermäßige
Belastungen des Preßbalkens/Antriebes beim Preßvorgang aufzufangen. Solche Belastungen
können ggfs. auftreten, wenn der zu pressende Tabak grobe Verunreinigungen enthält,
die eine Bewegung des Preßbalkens bis in seine Preß-Endstellung verhindern.
[0024] Der Preßbalken ist an seiner Vorderseite mit einer Hohlkehle 35 versenen. In der
in der Fig. 4 gezeigten Endstellung des Preßbalkens taucht dieser in einen Schlitz
36 des Formstückes 37 (Gegenlager) ein, wobei der Grund dieses .Schlitzes ebenfalls
in der Form einer Hohlkehle 38 (halbrund) ausgebildet ist.
[0025] Bei der Rückwärtsbewegung des Preßbalkens 28 wird vor dem Schlitz 36 des Formstückes
37 '1Iin Freiraum (Preßschacht) geschaffen, in den der Tabak aus dem Vorratsraum 25
hineinfällt. Bei der anschließenden Vorwärtsbewegung des Preßbalkens wird dieser in
dem Freiraum hineingelangte Tabak zusammengeschoben und in den Schlitz des Formstückes
hineingepreßt. Damit die im Freiraum befindlichen Tabakfasern nicht nach oben hin
aus diesem während des -Preßbalken-Vorschubes herausquellen, ist ein Druckbügel 39
vorgesehen, der während dieses Vorschubes auf den Tabak gedrückt wird. Die ablaufgerechte
Bewegung dieses Druckbügels erfolgt durch ein Koppelgestänge 40 (sh.Fig. 5), das mit
einem, mit dem Preßbalken 28 verbundenen Winkelstück 41 in Wirkverbindung steht.
[0026] Eine scharfkantige Ausbildung der Preßbalken-Vorderkante 42, in Verbindung mit der
oberen Vorderkante 43 des Schlitzes 36 bewirkt, daß überstehende Tabakfasern beim
Preßvorgang abgeschnitten werden. Nachdem vollständigen Eintauchen des Preßbalkens
in den Schlitz des Formstückes ist somit ein exakt runder Tabakstrang geformt worden.
[0027] Um die zu pressende Tabakmenge individuell an die geforderte Festigkeit und Dichte
des Tabakstranges, die u. a. auch von der Struktur des verarbeitenden Tabaks abhängig
ist, weiterhin anpassen zu können, kann eine Verstellmöglichkeit 44 der hinteren Seitenwand
26 des Tabakvorratsraumes vorgesehen sein. Durch die links- bzw. rechtsseitige Verschiebung
dieser Wand wird der Eintrittsbereich des Tabaks in den bei zurückgezogenem Preßbalken
gebildeten Freiraum, in den der für eine Zigarettenfüllung zu pressende Tabak hineinfällt,
variiert und somit die zu pressende Tabakmenge verändert.
[0028] In der Hohlkehle des Formstückes ist ein angepaßter, ebenfalls halbrunder, hohler
Ausstoßlöffel 45 vorgesehen, dessen Länge der Breite des Preßbalkens, d.h. der Länge
des zu formenden Tabakstranges entspricht. Die Innenseite 46 des Ausstoßlöffels, die
mit dem Tabakstrang in Berührung steht, ist mit einer gestuften, schuppenartigen Oberfläche
versehen, die zum einen beim Ausschieben des Tabakstranges mitsamt des Löffels aus
dem Preßraum 47 eine gute Mitnahme des Tabakstranges bewirkt und zum anderen gewährleistet,
daß der Löffel einfach wieder aus der gefüllten Zigarettenhülse herausgezogen werden
kann, ohne daß der Tabakstrang mit zurücktransportiert wird. Der hohle Ausstoßlöffel
geht an seiner Druckseite 48 in einen Vollmaterial-Ansatz 49 über, dessen Durchmesser
dem Durchmesser des Preßraumes 47 entspricht.
[0029] In der Grundstellung (Formen und Pressen des Tabakstranges) befindet sich der Ausstoßlöffel
vollständig in der Hohlkehle 38 des Formstückes 37. Nachdem der Tabakstrang geformt
ist, wird der Preßbalken ein geringes Stück über die Endstellung zurückbewegt (Übertotpunktstellung),
um den Tabakstrang (Ausstoßlöffel) vom Preßdruck zu entlasten. Anschließend wird der
Tabakstrang durch seitliche Verschiebung des Ausstoßlöffels aus dem Preßraum 47 herausgeschoben.
Der Antrieb des Ausstoßlöffels erfolgt dabei durch den Motor 8 der über ein Rädergetriebe
50 eine Gewinde- Spindel 51 antreibt. Auf der Spindel befindet sich ein Gleitstück
52, das durch eine Führungsstange 53 gegen Verdrehung gesichert ist und das mit der
rückwärtigen Verlängerung 54 des Ausstoßlöffels verbunden ist. Endschalter 55, 56
erkennen und signalisieren die jeweilige Stellung des Gleitstückes und damit des Ausstoßlöffels
zur elektrischen/elektronischen Steuerung 9 und bewirken das ablaufgerechte Ein- und
Ausschalten des Antriebsmotors 8. In der linken Seitenwand 4 ist in Verlängerung des
Preßraumes 47 (des Ausstoßlöffels) eine Öffnung 57 vorgesehen, vor der sich der Zigarettenhülsen-Aufnahmestutzen
58 (Füllrohr) befindet (sh. Fig. 2, 3, 8). Der Aufnahmestutzen besteht im wesentlichen
aus einem dünnwandigen, kurzen Rohrstück 59, das mit einem Befestigungsflansch 60
versehen ist. Vor dem bzw. über dem Füllrohr ist eine mit federnden Zentrierzungen
61 versehene Zigarettenhülsen-Zentriereinrichtung 62 vorgesehen. Zum Aufschieben einer
Leerhülse auf das Füllrohr wird der Hülsenanfang zunächst über die in einer Spitze
zusammenlaufenden Zungenenden geschoben, die bei weiterer Bewegung auf das Füllrohr
zu durch dieses gespreizt werden und die Hülse in eine exakt runde Form drücken. Die
Zentriereinrichtung 62 wird dabei mit auf dem Aufnahmestutzen (Füllrohr) verschoben.
Dazu ist die Zentriereinrichtung über ein Gestänge 63 mit dem weiter unten näher beschriebenen
Schlitten 64 gekoppelt. Durch entsprechende beabstandete Mitnehmer 65,65' erfolgt
die zwangsläufige Verschiebung der Zentriereinrichtung 62 nur in einem Teilbereich
der Schlittenverschiebung. In Fortführung der Verschiebung der Zigarettenhülse wird
diese dann auf das Rohrstück 59 aufgeschoben. Die Formung und Zentrierung der Zigarettenhülsen
ist erforderlich, weil die dünnwandigen Papierhülsen nicht immer in exakt runder Form
vorliegen, sondern oftmals oval verformt sind und die Achse von aufzuschiebender Leerhülse
und Füllrohr nicht immer genau übereinstimmt. Die Zuführung der Zigaretten-Leerhülsen
66 vom Vorratsbehälter 11 zum Aufnahmestutzen 58 (Füllrohr) erfolgt mittels des Schlittens
64. Es ist eine verschwenkbare Greifeinrichtung 67 vorgesehen, die die Leerhülsen
aus dem Vorratsbehälter einzeln auf den Schlitten befördert. Die Greifeinrichtung
besteht im wesentlichen aus entsprechend der Hülsenlänge beabstandet angeordneten
Segmenten, bzw. einem Segmentblock in dem eine dem Hülsendurchmesser entsprechende
Ausnehmung 68 eingeformt ist.
[0030] In der Ausgangsstellung (Fig. 7) verdeckt die Außenkante 69 des Segmentblockes die
Austrittsöffnung 70 des Vorratsbehälters 11. Bei Verschwenkung der Greifeinrichtung
gelangt die Ausnehmung 68 vor die Austrittsöffnung und eine einzelne Leerhülse 66
kann in die Ausnehmung hineinrollen. Bei der anschließenden Rückwärtsverschwenkung
der Greifeinrichtung gelangen die Außenkanten 69 wieder vor die Öffnung 70 und verhindern
den Austritt weiterer Leerhülsen. Während der Verschwenkung der Greifeinrichtung in
ihre Grundstellung rollt die in der Ausnehmung befindliche Leerhülse dann aus dieser
heraus und fällt auf den unterhalb befindlichen Schlitten 64. Der Schlitten ist mit
einer schalenförmigen Auffangwanne 71 und diese mit einem linksseitigen Wandteil 72
versehen. Durch Verschiebung des Schlittens in Richtung auf den Aufnahmestutzen 58
zu wird die Leerhülse mitgenommen, mittels der bereits weiter oben erläuterten Zentriereinrichtung
62 in Bezug auf den Aufnahmestutzen zentriert, exakt rund geformt und auf diesen aufgeschoben.
In dieser Position verharrt der Schlitten zunächst, wobei sich das Leerhülsenende
weiterhin gegen das Wandteil 72 abstützt. Anschließend erfolgt das Ausschieben des
geformten Tabakstranges mittels des Ausstoßlöffels durch den Aufnahmestutzen 58 hindurch
in die Zigaretten-Leerhülse. Während der letzten Millimeter des Füllhubes drückt der
Ausstoßlöffel gegen das Filterende der Zigarettenhülse und schiebt diese vom Aufnahmestutzen
(Füllrohr) herunter, wobei gleichzeitig der Schlitten 64 mit seitwärts verschoben
wird. Dies wird ermöglicht durch entsprechendes Spiel in dem Antriebsgestänge 73 des
Schlittens. Wenn das erfolgt ist, wird der Ausstoßlöffel zurückgezogen, wobei der
Tabakstrang in der Zigarettenhülse zurückbleibt. Dabei drückt nun ein federndes Druckstück
74 gegen den Zigarettenanfang und verhindert eine Zurückbewegung der gefüllten Zigarette.
[0031] Anschließend wird der Schlitten 64 wieder in die Ausgangsposition verschoben und
gleichzeitig die Zentriereinrichtung 62 über das Gestänge 63 in ihre vordere in der
Fig. 3 dargestellte Position verschoben, wobei in dieser Stellung des Schlittens eine
erneute Verschwenkung der Greifeinrichtung 67 eingeleitet wird. An der Greifeinrichtung
sind Abstreiffinger 75 angebracht, die bei deren Verschwenkung durch entsprechende
Schlitze in der Schlitten-Wanne 71 hindurchgreifen, die gefüllte Zigarette 76 aus
der Wanne heben und in einen Auffangbehälter 77 hineinrollen. Der Auffangbehälter
ist als aus dem Gerät entnehmbare Schale ausgebildet. Während die gefüllte Zigarette
von der Schlitten-Wanne befördert wird, gelangt die Ausnehmung 68 der Greifeinrichtung
in den Bereich der Austrittsöffnung 70, eine weitere Leerhülse rollt hinein und der
Füllablauf beginnt von neuem.
[0032] Die Bewegung und Verschiebung des Schlittens 64 erfolgt durch ein mit dem Gleitstück
52 auf der Gewinde-Spindel 51 gekoppeltes Hebelgestänge 73, 73', 73".
[0033] Die Bewegung und Verschwenkung der Greifeinrichtung 67 erfolgt über ein Hebelgestänge
78, 78' das mit dem am Preßbalken 28 befestigten Winkelstück 41 in Verbindung steht.
Weiterhin ist vorgesehen, daß der Vorratsbehälter 11 während eines Arbeitszyklus'
um ein geringes Stück angehoben und ruckartig abgesenkt wird. Dadurch wird gewährleistet,
daß die Leerhülsen immer einwandfrei in die vordere Entnahmeposition nachrutschen
auch wenn die Hülsen in ovaler Form vorliegen. Das Anheben und Absenken erfolgt durch
eine Kipphebel-Anordnung 79 an der Unterseite des Vorratsbehälters, die ebenfalls
von dem Winkelstück 41 betätigt wird.
[0034] Im Bereich der Austrittsöffnung des Leerhülsen-Vorratsbehälters ist eine Überwachungseinrichtung
80 (Schalter, Sensor o. ä.) vorgesehen, womit die Entnahme der letzten Leerhülse erkannt
und das Gerät anschließend ausgeschaltet wird. In der Anordnung des Ausführungsbeispieles
ist vorgesehen, daß nach dem Einrollen der Leerhülse 66 in die Ausnehmung 68 der Greifeinrichtung
67 diese noch ein Stück nach oben geschwenkt wird, so daß die Leerhülse gegen den
Schaltbügel des Schalters 80 gedrückt wird, d. h. bei vorhandener Leerhülse wird der
Schalter betätigt und bei nichtvorhandener Leerhülse erfolgt keine Betätigung. Durch
diese Anordnung wird gleichzeitig die seitenrichtige Lage des Filterendes der Leerhülse
erkannt, da der Schalter im Bereich des Filterendes angebracht ist. Bei richtig eingelegter
Leerhülse trifft der Schalter auf das Filterende und wird betätigt-bei falsch eingelegter
Leerhülse trifft der Schalter auf die hohle Papierhülse, die zusammengedrückt wird,
wobei keine Schalterbetätigung erfolgt und das Gerät ausgeschaltet und eine Störung
signalisiert wird.
[0035] Die Abmessungen von Tabak-, Leerhülsen-Vorratsbehälter und Auffangbehälter sind so
ausgelegt, daß eine größere Anzahl von Zigaretten, z. B. 20 oder mehr, selbsttätig
ohne manuelle Eingriffe nacheinander erstellt werden können.
[0036] Zur Erhöhung des Volumens des Tabakvorrates kann vorgesehen sein, daß auf den Einfülltrichter
10 ein Aufsatz 81 aufsteckbar ist. Dieser Aufsatz kann ggfs. auch als hochklappbarer
Faltenbalg ausgebildet sein.
[0037] Angetrieben wird das Gerät des Ausführungsbeispieles von zwei Elektromotoren 7, 8,
die mittels elektrischer Verschaltung und Steuerung entsprechend den vorgesehenen
Bewegungsabläufen ein- bzw. ausgeschaltet werden. Selbstverständlich kann auch nur
ein einziger Antriebsmotor vorgesehen sein, der mittels entsprechender Kupplungen
und Getriebeanordnungen die jeweiligen Bewegungsabläufe bewirkt oder es können mehrere
Motore mit entsprechender elektrischer Verschaltung vorgesehen sein.
[0038] Der Vollständigkeit halber wird der Ablauf der Erstellung der Zigaretten mit dem
erfindungsgemäßen Gerät nachstehend zusammenhängend erläutert.
[0039] Zunächst werden Filterzigaretten-Leerhülsen 66 in den Leerhülsen-Vorratsbehälter
11 eingelegt. Zur Erleichterung des Einfüllens ist der
[0040] Vorratsbehälter mit einem abnehmbaren Deckel 12, vorzugsweise Klarsichtdeckel, versehen.
Anschließend wird eine Tabakmenge in den Tabakeinfülltrichter 10 gefüllt. Anschließend
wird durch hier nicht näher dargestellte Schalter und/oder Taster das Gerät eingeschaltet
und in Betrieb gesetzt.
[0041] Der Preßbalken 28 befindet sich dabei in seiner hinteren Stellung (Bildung des Freiraumes
zur Tabakaufnahme, Preßschacht offen), wobei diese Stellung durch einen hier nicht
näher dargestellten Schalter/Sensor überwacht und der Steuereinrichtung 9 signalisiert
wird. Bei Anlauf des Gerätes werden dann die Dosierwellen 13, 14 in Drehung versetzt,
wobei Tabak in den Tabak- Vorratsraum und den Freiraum/Preßschacht gefördert wird.
[0042] Anschließend wird der Preßbalken in die Preßstellung verschoben, wobei gleichzeitig
ein Bügel 39 auf den Tabak im Preßschacht gedrückt wird.
[0043] Hat der Preßbalken 28 seine vordere Preßstellung erreicht und somit den Tabakstrang
geformt, wird er ein kurzes Stück zurückbewegt und verharrt in dieser Stellung. Auch
diese Stellung wird mittels eines Schalters/Sensors erkannt und der Steuerung 9 signalisiert,
die die Abschaltung des Preßbalkenantriebes bewirkt. Der geformte Tabakstrang ist
dadurch vom Preßdruck entlastet und kann ausgeschoben werden, wie weiter unten erläutert.
[0044] Während diese Bewegungen abliefen, wurde die Greifeinrichtung 67 verschwenkt, (bei
der Bewegung des Preßbalkens) nahm eine Leerhülse 66 in ihren Ausnehmungen 68 auf
und transportierte diese bei ihrer Rückwärtsverschwenkung auf den Transportschlitten
64, 71, der sich dabei in seiner äußersten linken Position (Fig. 3) befindet.
[0045] Anschließend wird die Transportschlitten-Bewegung eingeleitet und der Schlitten 64
transportiert die Leerhülse in Richtung auf den Aufnahmestutzen 58 zu. Kurz vor Erreichen
der Endstellung gelangen die federnden Zungen 61 der Zentriereinrichtung 62 in die
Hülsenöffnung, formen und zentrieren die Hülse, die in weiterer Fortführung der Schlittenbewegung
auf den Aufnahmestutzen 58 geschoben wird.
[0046] Sodann beginnt die durch den Motor 8 und einen zugeordneten Spindeltrieb 51, 52 bewirkte
Bewegung des Ausstoßlöffels 45, der seitwärts verschoben wird und dabei den Tabakstrang
durch den Aufnahmestutzen hindurch in die Leerhülse einschiebt. Dabei wird der Ausstoßlöffel
mit in die Hülse eingeschoben. Beim Einschieben des Tabakstranges, sowie des Ausstoßlöffels,
wird durch deren Aufstoßen auf das Zigarettenhülsenende (Filterstück) die Zigarette
mitsamt dem Transportschlitten seitwärts verschoben, wobei die Zigarettenhülse vom
Aufnahmestutzen heruntergeschoben wird. Anschließend wird der Ausstoßlöffel wieder
in seine Ausgangsstellung in den Preßschacht zurückgezogen. Die gefüllte Zigarette
ist nunmehr vollständig von der Fülleinrichtung getrennt und der Transport-Schlitten
64 wird in seine Ausgangsposition (äußerste linke Endstellung) verschoben, wobei die
fertige Zigarette mit verschoben wird. Gleichzeitig werden auch die Federzungen 61
der Zentriereinrichtung 62, die über ein Gestänge 63 mit dem Schlitten 64 gekoppelt
ist, vom Aufnahmestutzen heruntergezogen. Dann wird wiederum die Verschwenkung der
Greifeinrichtung 67 eingeleitet, wobei an dieser angeordnete Abstreiffinger 75 die
gefüllte Zigarette vom Schlitten in einen Auffangbehälter 77 rollen.
[0047] Während der Verschwenkung der Greifeinrichtung, die in Abhängigkeit von der Preßbalkenbewegung
abläuft bzw. hierdurch hervorgerufen wird, wurde der Preßschacht bereits wieder geöffnet,
die Dosierwellen in Bewegung gesetzt und Tabak konnte in diesen eintreten.
[0048] Der weitere Ablauf erfolgt automatisch in der bereits vorstehend erläuterten Reihenfolge
bis das Gerät entweder ausgeschaltet wird, oder die Überwachungseinrichtung 80 am
Leerhülsen-Vorratsbehälter 11 erkennt, daß keine zu füllende Zigarettenhülsen mehr
zur Verfügung stehen.
1. Gerät zum automatischen Stopfen von Zigarettentabak in vorgefertigte Zigarettenhülsen,
vorzugsweise Filter-Zigarettenhülsen und kontinuierlichem Erstellen einer Anzahl von
rauchfertig gestopften Zigaretten, mit einem Tabak-Einfülltrichter (10) und unterhalb
dieses Trichters vorgesehenem Tabak-Vorratsraum (25), wobei am Grunde des Tabak-Vorratsraumes
ein querbeweglicher, mit einer Hohlkehle (35) versehener Preßbalken (28) angeordnet
ist, der unter Formung eines Tabakstranges gegen ein ebenfalls mit einer Hohlkehle
(38) versehenes Formstück (37) bewegbar ist, wobei ein in der Hohlkehle des Formstückes
längsbeweglich verschiebbares Ausstoßelement vorgesehen und in der Verlängerung der
Hohlkehle, genannt Preßraum (47), ein Zigarettenhülsen-Aufnahmestutzen (58) ausgebildet
ist, auf den die zu füllende Zigarettenhülse (66) aufschiebbar ist, und wobei der
geformte Tabakstrang mittels des Ausstoßelementes in die Zigarettenhülse (66) eingeschoben
wird, dadurch gekennzeichnet,
daß ein zwischen einer dem Aufnahmestutzen (58) nahen und einer zu diesem entfernten
Stellung axial verschiebbarer Schlitten (64, 71) vorgesehen ist, mit dem eine zu füllende
Zigarettenhülse, genannt Leerhülse (66) dem Aufnahmestutzen (58) zuführbar und eine
gefüllte Zigarettenhülse, genannt Zigarette (76), vom Aufnahmestutzen abführbar ist,
und daß in der vom Aufnahmestutzen (58) entfernten Stellung des Schlittens (64, 71)
eine Greifeinrichtung (67) vorgesehen ist, mit der die gefüllte Zigarettennülse (76)
vom Scnlitten (64, 71) in einen Auffangbehälter (77) und anschließend eine zu füllende
Zigarettenhülse (66) aus einem Vorratsbehälter (11) auf den Schlitten überführbar
ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifeinrichtung (67) ein
um etwa 90° verschwenkbares, an einer Austrittsöffnung (70) des Vorratsbehälters (11)
schließend vorbeistreichendes und mit einer querverlaufenden Ausnehmung (68) versehenes
Segment aufweist, in die beim Passieren der Austrittsöffnung jeweils eine Leerhülse
(66) überführbar ist, und daß an dem Segment Abstreiffinger (75) angeordnet sind,
mittels denen beim Verschwenken des Segmentes in die Aufnahmeposition für eine Leerhülse
(66) der Schlitten (64, 71) durchgreifbar und eine darauf befindliche Zigarette (76)
aushebbar ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Aufnahmestutzen
(58) umgreifende, verschiebbare Zentriereinrichtung (62) für die aufzuschiebenden
Zigarettenhülsen (66) vorgesehen ist, welche Zentriereinrichtung mit federnden, zur
Mittelachse weisenden, dünnen Zentrierzungen (61) versehen ist.
4. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorratsbehälter (11) für Zigaretten-Leerhülsen schräg zum Zigaretten-Transportschlitten
(64) angeordnet ist.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum einwandfreien Nachrutschen
der Leerhülsen (66) in die vordere Entnahmeposition eine Kipphebel-Anordnung (79)
vorgesehen ist, mittels der der Vorratsbehälter (11) während jeden Arbeitsspieles
mindestens einmal anhebbar und ruckartig absenkbar ist, und daß zum Auslösen der Bewegung
ein am Preßbalken (28) angeordnetes Winkelstück (41) vorgesehen ist.
6. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorratsbehälter (11) mit einem aufschnappbaren Deckel (12) verschließbar ist.
7. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorratsbehälter (11) bei Nichtgebrauch des Gerätes in das äußere Gehäuse absenkbar
ist.
8. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das zum Ausstoß des vom Preßbalken/Formstück geformten Tabakstranges in der Hohlkehle
des Formstückes angeordnete, längsbeweglich verschiebbare Ausstoßelement als etwa
halbrunder, hohler Ausstoßlöffel (45) ausgebildet und mit einer schuppenartigen, dem
Tabakstrang zuweisenden Innenfläche versehen ist.
9. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb des Ausstoßlöffels (45) mittels eines Spindelantriebes erfolgt, wobei
eine Spindelmutter, genannt Gleitstück (52), auf einer Gewindespindel (51) vorgesehen
ist, die mit einer rückwärtigen Verlängerung (54) des Ausstoßlöffels gekoppelt ist.
10. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß für den Preßbalken (28) beim Ausstoß des geformten Tabakstranges eine Ubertotpunktstellung
vorgesehen ist, in der der Preßbalken geringfügig aus seiner Endlage, genannt Preßstellung,
zurückbewegt und der Tabakstrang vom Preßdruck entlastet ist.
11. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß im trichterförmig verengten Übergang vom Einfülltrichter (10) zum Tabakvorratsraum
(25) eine Tabakmengen-Dosiereinrichtung vorgesehen ist.
12. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dosiereinrichtung als mit messerartigen Schneidkanten (18) und mit vor diesen
Schneiden eingeformten TabakAufnahme-Ausnehmungen (17) versehene Dosierwelle ausgebildet
ist.
13. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchlaßspalt der Trichtermündung mittels verschiebbarer Seitenwände einstellbar
ist.
14. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dosiereinrichtung mit zwei gegenläufig drehbaren Dosierwellen (13, 14) versehen
ist.
15. Gerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dosierwellen (13,14) beabstandet angeordnet sind, und daß in dem Durchlaßspalt
(15) ein kammförmiger Rechen (16) angeordnet ist.
16. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß über der Dosiereinrichtung ein hin- und herbeweglicher Bügel (19) vorgesehen ist.
17. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb der Dosiereinrichtung eine Achse (19') mit um einen Winkel versetzt angeordneten
blattförmigen, messerartig wirkenden Laschen (82) vorgesehen ist, die bis dicht über
die Dosiereinrichtung reichen und beim Betrieb der Dosiereinrichtung über dieser hin-
und her schwenkbar sind.
18. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß im Tabak-Vorratsraum (25) ein auf- und ab bewegbarer, beim Preßvorgang des Tabakstranges
auf den Tabak pressender Bügel (39) vorgesehen ist.
19. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Preßbalkenantrieb mittels eines exzenterartigen Antriebes erfolgt, wobei ein
Antriebsrad (30) vorgesehen ist, das einen exzentrischen Zapfen (31) aufweist, der
in einen Querschlitz (32) im Preßbalken (28) eingreift.
20. Gerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitz (32) in einem federnd gehaltenen Gleitstück (34) im Preßbalken (28)
vorgesehen ist.
21. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem der Hohlkehle (35) des Preßbalkens (28) gegenüberliegenden Formstück (37)
eine Schneidkante (34) vorgesehen ist.
22. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß im Tabak-Vorratsraum (25) eine querverstellbare Seitenwand (26) vorgesehen ist,
die mittels Justierschrauben in ihrer jeweiligen, den Tabak-Vorratsraum in seiner
unteren Weite begrenzenden Stellung einstellbar ist.
1. Appliance for stuffing cigarette tobacco into premanufactured cigarette paper casings,
preferably filter cigarette casings, this appliance operating automatically, being
designed to produce a number of firmly filled cigarettes that are ready to be smoked,
comprising a funnel-shaped receptacle (10) into which the tobacco is charged and below
which a tobacco supply chamber (25) is provided, comprising a pressing beam (28) which
is installed at the bottom of the tobacco supply chamber, which is provided with a
concave-radiused face (35), and which is transversely movable towards a shaped piece
(37) that is likewise provided with a concave, channel-like recess (38), the transverse
movement of this pressing beam (28) being accompanied by the forming of the tobacco
into a rod, further comprising an ejecting element which is installed in a manner
such that it is longitudinally slidable within the concave, channel-like recess in
the shaped piece, and further comprising a tubular nozzle (58) for receiving a cigarette
casing, this tubular receiving nozzle being designed in a manner such that it forms
an extension of the channel-like recess, which is termed a pressing chamber (47),
and such that the cigarette casing (66) to be filled can be slipped onto it, the ejecting
element serving as the means of pushing the rod of tobacco, thus formed, into the
cigarette casing (66), characterized in that a sliding carriage (64, 71) is provided,
which is axially slidable between a position near the tubular receiving nozzle (58)
and a position remote therefrom, this carriage (64, 71) serving as a means whereby
a cigarette casing which is to be filled, and which is termed an empty casing (66),
can be fed to the receiving nozzle (58), and a filled cigarette casing, which is termed
a cigarette (76), can be removed from the said nozzle, and in that a pick-off device
(67) is provided in the position which the sliding carriage (64, 71) occupies when
it is remote from the receiving nozzle (58), this pick-off device (67) serving as
a means whereby the filled cigarette casing (76) can be lifted from the carriage (64,
71) and transferred into a collecting container (77), and whereby a cigarette casing
(66) which is to be filled can be conveyed from a magazine (11) and transferred onto
the carriage.
2. Appliance according to Claim 1, characterized in that the pick-off device (67)
exhibits a segment that can be rotated through approximately 90°, sweeping past an
exit opening (70) in the magazine (11) in a manner such that it blocks this opening,
this segment being provided with a recess (68) which extends transversely, and into
which an empty casing (66) can be transferred every time that the exit opening is
passed, and in that wipe-off fingers (75) are attached to the segment, these fingers
(75) being capable of reaching through the sliding carriage (64, 71) as the segment
is rotated into the position for receiving an empty casing (66), and of lifting out
a cigarette (76) that is present on the carriage.
3. Appliance according to Claim 1 or 2, characterized in that a slidable centering
device (62) is provided, this device being equipped with thin, resilient centering
tongues (61) that point towards the central axis, fitting around the tubular receiving
nozzle (58) and serving to center the cigarette casings (66) that are to be slipped
onto the said nozzle.
4. Appliance according to any one of the preceding Claims, characterized in that the
magazine (11) for the empty cigarette casings is inclined with respect to the cigarette-transport
carriage (64).
5. Appliance according to Claim 4, characterized in that a rocker-arm arrangement
(79) is provided in order to guarantee that the empty paper casings (66) slide in
a trouble-free manner, one after another, into the front position from which they
are removed, this rocker-arm arrangement (79) enabling the magazine (11) to be raised
and lowered, with a jolt, at least once during each operating cycle, and in that an
angle piece (41), fastened to the pressing beam (28), is provided for triggering the
movement.
6. Appliance according to any one of the preceding Claims, characterized in that the
magazine (11) can be closed by means of a snap- on lid (12).
7. Appliance according to any one of the preceding Claims, characterized in that the
magazine (11) can be lowered into the outer enclosure when the appliance is not in
use.
8. Appliance according to any one of the preceding Claims, characterized in that the
element for ejecting the rod of tobacco formed by the pressing beam and the shaped
piece is designed as a longitudinally slidable, approximately semicircular, hollow
ejecting spoon (45) which is installed inside the concave, channel-like recess within
the shaped piece, and which, on its inner surface, facing the rod of tobacco, is given
a finish that resembles a series of scales.
9. Appliance according to any one of the preceding Claims, characterized in that the
ejecting spoon (45) is driven by means of a spindle drive, a spindle nut being provided
on a threaded spindle (51) that is coupled to a rearward prolongation (54) of the
ejecting spoon, this spindle nut being termed a slider (52).
10. Appliance according to any one of the preceding Claims, characterized in that
an over dead-centre position is prescribed for the pressing beam (28) during the ejection
of the rod of tobacco that has been formed, into which position the pressing beam
moves, slightly rearwards, from its travel limit position - i.e. from the pressing
position - and in which slightly rearward position the pressing pressure on the rod
of tobacco is relieved.
11. Appliance according to any one of the preceding Claims, characterized in that
a tobacco quantity metering device is provided in the funnel throat between the funnel-shaped
charging receptacle (10) and the tobacco supply chamber (25).
12. Appliance according to any one of the preceding Claims, characterized in that
the metering device is designed as a metering shaft which is provided with knife-like
cutting edges (18), and with tobacco-receiving recesses (17) that are moulded into
the shaft in advance of these cutting edges.
13. Appliance according to any one of the preceding Claims, characterized in that
the funnel throat can be adjusted by means of repositionable sidewalls.
14. Appliance according to any one of the preceding Claims, characterized in that
the metering device is provided with two oppositely rotatable metering shafts (13,
14).
15. Appliance according to Claim 14, characterized in that the metering shafts (13,
14) are spaced one from the other, and in that a comb-like rake (16) is installed
within the throat gap (15).
16. Appliance according to any one of the preceding Claims, characterized in that
a U-shaped component (19) is installed above the metering device, in a manner such
that it can move backwards and forwards.
17. Appliance according to any one of the preceding Claims, characterized in that
an axle (19') is installed above the metering device, this axle (19') carrying leaf-shaped
plates (82) which are attached at angularly staggered positions, which act as cutting
blades, which extend to just above the metering device, and which can be swung backwards
and forwards above the metering device when it is operating.
18. Appliance according to any one of the preceding Claims, characterized in that
an upwardly and downwardly movable, bow-shaped component (39) is provided in the tobacco
supply chamber (25), this bow-shaped component (39) pressing against the tobacco during
the pressing operation.
19. Appliance according to any one of the preceding Claims, characterized in that
the pressing beam drive is implemented by means of an eccentric-type mechanism, comprising
a drive wheel (30) that possesses an eccentric driving pin (31) which engages into
a transverse slot (32) in the pressing beam (28).
20. Appliance according to Claim 19, characterized in that the slot (32) is provided
in a slide pad (34) in the pressing beam (28), this slide pad being resiliently retained.
21. Appliance according to any one of the preceding Claims, characterized in that
a cutting edge (34) (sic) is provided on the shaped piece (37) which faces the concave-radiused
face (35) of the pressing beam (28).
22. Appliance according to any one of the preceding Claims, characterized in that
a transversely repositionable sidewall (26) is provided in the tobacco supply chamber
(25), this sidewall (26) being adjustable by means of adjusting screws and its position
at any given time defining the bottom width of the tobacco supply chamber.
1. Appareil pour le bourrage automatique de tabac à cigarettes dans des tubes de papier
de cigarette préfabriqués, de préférence des tubes de papier de cigarette à filtre,
et pour la fabrication continue d'un certain nombre de cigarettes bourrées prêtes
à être fumées, comportant une trémie de remplissage de tabac (10) et au-dessous de
cette trémie un réservoir à tabac (25) dans le fond du réservoir à tabac étant disposé
un sommier de serrage (28) comportant une gorge (35), qui en formant un écheveau de
tabac peut être déplacé contre un moule (37) également pourvu d'une gorge (38), un
élément d'éjection étant prévu qui peut être déplacé en direction longitudinale dans
la gorge du moule et dans le prolongement de la gorge appelé chambre de serrage (47)
une tubulure de réception des tubes de papier de cigarette (58) étant formée, sur
laquelle les tubes de papier de cigarette à bourrer (66) peuvent être glissés, l'écheveau
de tabac formé étant poussé au moyen de l'élément d'éjection dans le tube de papier
de cigarette (66), caractérisé en ce qu'un chariot (64, 71) est prévu pouvant être
déplacé axialement entre une position proche de la tubulure de réception (58) et une
position éloignée de celle-ci, chariot qui amène un tube de papier de cigarette à
bourrer, appelé tube de papier vide (66) à la tubulure de réception (58) et pour évacuer
un tube de papier de cigarette bourré, appelé cigarette (76) de la tubulure de réception,
et que dans la position éloignée de la tubulure de réception (58) du chariot (64,
71), un dispositif de préhension (67) est prévu permettant de transporter le tube
de papier de cigarette bourré (67) du chariot (64, 71) dans une cuve collectrice (77)
et ensuite un tube de papier de cigarette à bourrer (66) d'un réservoir (11) sur le
chariot.
2. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de préhension
(67) présente un segment pourvu d'un évidement transversal (68) pouvant être pivoté
d'environ 90° et passant en le fermant sur l'orifice de sortie (70) du réservoir (11),
évidement dans lequel vient se loger un tube de papier vide (66) lorsque le segment
passe sur l'orifice de sortie, et que le segment possède des doigts détacheurs (75)
au moyen desquels le chariot (64, 71) peut être traversé, une cigarette (76) qui se
trouve sur ce dernier pouvant être enlevée lorsque le segment bascule dans la position
de réception d'un tube de papier vide (66).
3. Appareil selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un dispositif de
centrage (62) mobile et entourant la tubulure de réception
(58) est prévu pour les tubes de papier de cigarette (66) à glisser sur la tubulure,
dispositif de centrage qui est pourvu de languettes de centrage (61) minces reposant
sur un ressort et dirigées vers l'axe central.
4. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir
(11) pour les tubes de papier de cigarette vides est disposé obliquement par rapport
au chariot de transport de cigarettes (64).
5. Appareil selon la revendication 4, caractérisé en ce que pour la succession impeccable
des tubes de papier vides (66) dans la position de prélèvement, un dispositif à culbuteur
(79) est prévu au moyen duquel le réservoir (11) est relevé au moins une fois pendant
chaque cycle de travail et est abaissé par à-coup et que pour déclencher le mouvement,
une pièce coudée (41) disposé sur le sommier de serrage (28) est prévu.
6. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir
(11) peut être fermé par un couvercle à déclic (12).
7. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir
(11) peut être abaissé dans le boîtier extérieur lorsque l'appareil n'est pas utilisé.
8. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément
d'éjection mobile en sens longitudinal et servant à repousser vers l'extérieur l'écheveau
de tabac formé par le sommier de serrage/moule dans la gorge du moule est une cuillère
d'éjection (45) creuse à peu près en demi-rond et est pourvue d'une surface intérieure
à la manière d'écailles dirigées vers l'écheveau de tabac.
9. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'entraînement
de la cuillère d'éjection (45) se fait au moyen d'un engrenage à broche, un écrou
fileté, appelé coulisseau (52), étant prévu sur une broche filetée (51) qui est accouplée
à un prolongement arriére (54) de la cuillére d'éjection.
10. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une
position au-delà du point mort est prévue pour le sommier de serrage (28) lors de
l'éjection de l'écheveau de tabac formé, position dans laquelle le sommier de serrage
retourne légèrement en arrière par rapport à sa position finale, appelée position
de serrage, libérant l'écheveau de tabac de la pression de serrage.
11. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans
la transition rétrécie à la manière d'un entonnoir de la trémie de remplissage (10)
vers le réservoir de tabac (25) un dispositif de dosage de la quantité de tabac est
prévu.
12. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le
dispositif de dosage est formé comme arbre de dosage pourvu d'arêtes tranchantes à
la manière de couteaux (18) et de gorges de réception du tabac (17) formées devant
ces arêtes.
13. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la
fente de passage de l'embouchure de trémie est réglable au moyen de parois latérales
pouvant être déplacées.
14. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le
dispositif de dosage est pourvu de deux arbres de dosage (13, 14) tournant en sens
inverse.
15. Appareil selon la revendication 14, caractérisé en ce que les arbres de dosage
(13, 14) sont espacés et que dans la fente de passage (15) un rateau à la manière
d'un peigne (16) est disposé.
16. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au-dessus
du dispositif de dosage un étrier pouvant se déplacer en mouvement de va-et-vient
(19) est prévu.
17. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au-dessus
du dispositif de dosage des projections (82) agissant à la manière de couteaux, ayant
une forme de pales et étant disposées de manière décalée, arrivent tout juste au-dessus
du dispositif de dosage et peuvent être pivotées en mouvement de va-et-vient au-dessus
du dispositif de dosage lorsque celui-ci est en fonction.
18. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans
le réservoir à tabac (25) un étrier (39) est prévu pouvant être déplacé en verticale
et qui presse sur le tabac pendant le procédé de serrage de l'écheveau de tabac.
19. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'entraînement
du sommier de serrage se fait au moyen d'un entraînement excentrique, une roue motrice
(30) étant prévue qui possède un ergot (31) excentrique qui s'engage dans une fente
transversale (32) dans le sommier de serrage (28).
20. Appareil selon la revendication 19, caractérisé en ce que la fente (32) est prévue
dans un coulisseau (34) dans le sommier de serrage (28) qui est tenu par un ressort.
21. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur
le moule (37) faisant face à la gorge (35) du sommier de serrage (28) une arête tranchante
(34) est prévue.
22. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une
paroi latérale (26) pouvant être déplacée transversalement est prévue dans le réservoir
de tabac (25) et est réglable dans différentes positions de limitation de la largeur
inférieure du réservoir de tabac au moyen de vis à tenons carrés.